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Bockbier-Himbeer-Eis mit Rosmarin

Bockbier-Himbeer-Eis mit Rosmarin

Fruchtig, leicht herb und überraschend erfrischend: DiesesEis kombiniert die Süße von Himbeeren mit den malzigen Noten eines Bockbiersund der würzigen Frische von Rosmarin. Klingt ungewöhnlich? Vielleicht.Schmeckt aber erstaunlich gut. Wer experimentierfreudig ist, kann das Bockbieralternativ durch ein Rotbier ersetzen.
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 30 Minuten
Portionen: 8
Gericht: Dessert
Küche: Deutsch, Europäisch

Zutaten
  

Für den Rosmarin-Sirup:
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 3 Stängel Rosmarin
Für das Eis:
  • 500 g Himbeeren
  • 100 ml Rosmarin-Sirup
  • 200 ml dunkles Bockbier alternativ: Rotbier

Method
 

Rosmarin-Sirupherstellen:
  1. Wasser, Zucker und Rosmarinzweige in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen. Unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen, bis die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz erhält.
  2. Den Sirup anschließend abkühlen lassen. Noch intensiver wird das Aroma, wenn der Sirup über Nacht zieht. Nicht benötigten Sirup können Sie einfrieren oder später für Cocktails verwenden.
Eismasse mixen:
  1. Die Himbeeren zusammen mit 100 ml Rosmarin-Sirup und 100 ml Bockbier in einen Mixergeben. Alles zu einer glatten Masse pürieren.
  2. Anschließend das restliche Bier hinzufügen und erneut kurz mixen, bis eine gleichmäßige Eismasse entsteht.
Eis einfrieren:
  1. Die Masse in Eisformen füllen und in die Tiefkühltruhe stellen.
  2. Nach etwa einer Stunde, wenn die Masse leicht angefroren ist, die Eisstiele einsetzen. Danach weitere 3 bis 6 Stunden vollständig durchfrieren lassen.

Notizen

Die Kombination aus malzigem Bockbier und Rosmarin sorgt für eine ungewöhnliche Tiefe. Wer es etwas frischer mag, kann das Eis mit einigen frischen Himbeeren oder einem kleinen Rosmarinzweig servieren.
Foodpairing:
Das Bockbier-Himbeer-Eis passt überraschend gut zu dunkler Schokolade oder einem lauwarmen Schokoladenkuchen. Auch kräftige Blauschimmelkäse können einen spannenden Kontrast bilden.

Hasenschenkel in Rotwein-Bockbier-Soße

Hasenschenkel in Rotwein-Bockbier-Soße

Zarte Hasenschenkel in kräftiger Rotwein-Bockbier-Soße mitSchinkenwürfeln, Zwiebeln und Kräutern der Provence. Ein rustikales Wildgerichtmit intensiven Röstaromen und malziger Tiefe.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten
Portionen: 6
Gericht: Hauptgericht

Zutaten
  

  • 6 Hasenschenkel
  • 2 Zwiebeln
  • 50 g Schinkenwürfel
  • Olivenöl
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Glas Rotwein
  • Flasche dunkles Bockbier
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • Salz, Pfeffer
  • Speisestärke zum Abbinden der Soße
  • Kroketten als Beilage

Method
 

  1. Olivenöl in Bräter oder großem Topf erhitzen
  2. Hasenschenkelrundum kräftig anbraten, bis sie gebräunt sind.
  3. TrittFlüssigkeit aus dem Fleisch aus, zunächst weitergaren, bis sie verkocht ist.
  4. Zwiebelnschälen und würfeln.
  5. Zwiebelnund Schinkenwürfel zu den Hasenschenkeln geben.
  6. Kurzanschwitzen.
  7. Zuckerhinzufügen und leicht karamellisieren lassen.
  8. Tomatenmarkeinrühren und kurz anrösten.
  9. Rotweinangießen, bis die Hasenschenkel weitgehend bedeckt sind.
  10. Etwa45 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  11. DunklenBock zugießen.
  12. MitSalz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen.
  13. Weitere30 Minuten sanft köcheln lassen.
  14. Fallsdie Soße zu dünn ist, mit etwas Speisestärke abbinden.
  15. Abschmeckenund gegebenenfalls nachwürzen.
  16. Hasenschenkelmit reichlich Rotwein-Bockbier-Soße anrichten.
  17. Dazupassen Kroketten oder andere Kartoffelbeilagen.

Notizen

Dunkler Bock bringt kräftige Malz- und Karamellaromen mit, die hervorragend zu Wild passen.
Durch die Kombination aus Rotwein und Bier entsteht eine besonders intensive Schmorsoße.
Das Gericht schmeckt oft am nächsten Tag noch aromatischer.

Bockbier-Tiramisu mit Orangenragout

Bockbier-Tiramisu mit Orangenragout

Cremiges Tiramisu mit dunklem Doppelbock, aromatischem Gewürz-Orangenragout und feinen Malznoten. Ein Dessert mit winterlicher Würze und fruchtiger Frische.
Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 5 Stunden 15 Minuten
Portionen: 6
Gericht: Dessert

Zutaten
  

  • 100 g Zucker
  • 6 EL Wasser
  • 300 ml dunkler Doppelbock
  • etwas Zironensaft
Für die Tiramisu-Creme
  • 3 Blatt Gelatine
  • 3 Eigelb
  • 80 g Puderzucker
  • 250 g Mascarpone
  • 4 EL dunkler Doppelbock
  • Saft von 1 Zitrone
  • 150 g Sahne
  • 1 EL Bier
  • 3 Eiweiß
  • 80 g Zucker
Für das Tiramisu
  • 800 g Orangen
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Sternanis
  • 4 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 10 Pimentkörner
  • 10 schwarze Pfefferkörner
  • 5 grüne Kardamomkapseln
  • 120 g brauner Zucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • 100 ml dunkler Doppelbock
  • 100 ml Wasser
  • etwas Speisestärke
  • 20 Löffelbiskuits
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Method
 

Biertränke vorbereiten
  1. Zucker mit Wasser in einem Topf erhitzen und unter Rühren karamellisieren.
  2. Mit Orangensaft ablöschen.
  3. Stark einkochen lassen.
  4. Abkühlen lassen.
  5. Dunklen Doppelbock einrühren.
  6. Mit etwas Zitronensaft abschmecken.
Tiramisu-Creme herstellen
  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  2. Eigelb und Puderzucker schaumig schlagen.
  3. Mascarpone, Doppelbock und Zitronensaft einrühren.
  4. Sahne steifschlagen.
Tiramisu-Creme herstellen
  1. Gelatineausdrücken.
  2. Mit etwas Bier vorsichtig schmelzen und in die Mascarpone-Masse rühren.
  3. Eiweiß mit Zucker steif schlagen.
  4. Eischnee und Schlagsahne vorsichtig unterheben.
Tiramisu schichten
  1. Löffelbiskuits in eine Form legen.
  2. Mit der Biertränke beträufeln.
  3. Mascarpone-Creme darüber verteilen.
  4. Im Kühlschrank mehrere Stunden fest werden lassen.
Orangenragout herstellen
  1. Orangen schälen und filetieren.
  2. Den restlichen Saft auffangen.
  3. Vanilleschote halbieren und Mark auskratzen.
  4. Braunen Zucker mit Zitronensaft karamellisieren.
  5. Mit Doppelbock und Wasser ablöschen.
  6. Vanille, Sternanis, Nelken, Zimt, Piment, Pfeffer und Kardamom hinzufügen.
  7. Einige Minuten köcheln lassen.
  8. Nach Geschmack mit Zucker oder Zitronensaft abschmecken.
  9. Durch ein feines Sieb passieren.
  10. Mit aufgefangenem Orangensaft vermischen.
  11. Erneut erhitzen.
  12. Speisestärke anrühren und die Flüssigkeit leicht abbinden.
  13. Orangenfilets hinzufügen.
  14. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  15. Tiramisu vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.
  16. Gewürz-Orangenragout auf Tellern verteilen.
  17. Tiramisu portionieren und darauf anrichten.
  18. Mit frischer Minze garnieren.

Notizen

Dunkler Doppelbock bringt kräftige Malz-, Karamell- und Trockenfruchtnoten mit, die hervorragend mit Orangen harmonieren.
Das Dessert gewinnt, wenn es über Nacht durchzieht.
Das Gewürzragout sorgt für winterliche Aromen und frische Säure.

Früchte in Bierteig mit drei Bier-Saucen

Früchte in Bierteig mit drei Bier-Saucen

Knusprigausgebackene Früchte im luftigen Bierteig, serviert mit einer cremigenBiersabayon, Schoko-Bier-Sauce und fruchtiger Kumquat-Bier-Sauce. Einvielseitiges Dessert mit malzigen, fruchtigen und schokoladigen Aromen.
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen: 4
Gericht: Dessert
Küche: International

Zutaten
  

Für die Früchte im Bierteig
  • 1 Schale Erdbeeren
  • 2 Feigen
  • 1 Banane
  • 225 g Mehl
  • 10 g Zucker
  • 250 ml helles Bockbier
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Butter
  • Öl zum Ausbacken
Für die Biersabayon
  • 100 g Puderzucker
  • 4 Eigelb
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 250 ml helles Bockbier
Für die Schoko-Bier-Sauce
  • 150 g Kuvertüre
  • 75 ml dunkles Bockbier
  • 75 g Zucker
  • 150 ml Schlagsahne
Für die Kumquat-Bier-Sauce
  • 1 Schale Kumquats
  • etwas Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 5 cl heller Doppelbock
  • 10 cl Wasser
  • etwas Zitronensaft
  • evtl. etwas Zucker

Method
 

Früchte vorbereiten
  1. Erdbeeren putzen, waschen und auf Küchenpapier trocknen lassen.
  2. Feigen schälen und vierteln.
  3. Banane in Scheiben schneiden.
Bierteig herstellen
  1. Mehl in eine Schüssel sieben.
  2. Zucker hinzufügen.
  3. Mit hellem Bockbier glatt verrühren.
  4. Eigelb unterrühren.
  5. Den Teig einige Minuten ruhen lassen.
  6. Falls der Teig zu dick wird, etwas zusätzliches Bier einrühren.
  7. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  8. Butter schmelzen und unter den Teig rühren.
  9. Anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.
Früchte ausbacken
  1. Öl in einem großen Topf auf etwa 175 °C erhitzen.
  2. Die Früchte durch den Bierteig ziehen.
  3. Portionsweise im heißen Fett goldbraun ausbacken.
  4. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Biersabayon
  1. Puderzucker, Eigelb, Ei, Salz und Zitronenschale in einer Metallschüssel verrühren.
  2. Bockbier hinzufügen.
  3. Über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen, bis eine cremige Sabayon entsteht.
Schoko-Bier-Sauce
  1. Kuvertüre grob hacken.
  2. Dunkles Bockbier und Zucker aufkochen.
  3. Kuvertüre darin schmelzen lassen.
  4. 50 ml flüssige Sahne einrühren.
  5. Sauce leicht abkühlen lassen.
  6. Restliche geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
Kumquat-Bier-Sauce
  1. Kumquats waschen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Puderzucker in einem trockenen Topf leicht karamellisieren.
  3. Butter hinzufügen und verrühren, bis sich der Zucker löst.
  4. Kumquats darin kurz andünsten.
  5. Doppelbockbier und Wasser hinzufügen.
  6. Die Kumquats weich köcheln lassen.
  7. Mit Zitronensaft, eventuell etwas Zucker und etwas zusätzlichem Bier abschmecken.
Anrichten
  1. Die ausgebackenen Früchte auf Tellern anrichten.
  2. Mit den drei Saucen servieren.

Notizen

Helles Bockbier sorgt im Teig für feine Malzsüße und eine lockere Struktur.
Die drei Saucen bieten unterschiedliche Aromenschwerpunkte: cremig, schokoladig und fruchtig.
Die Früchte sollten portionsweise frittiert werden, damit die Temperatur des Öls stabil bleibt.

Gegrillte in Bockbier marinierte Rinderhüfte mit Bier-Senf-Sauce

Gegrillte in Bockbier marinierte Rinderhüfte mit Bier-Senf-Sauce

Saftiggegrillte Rinderhüfte in aromatischer Dunkelbier-Marinade mit Kräutern,Knoblauch und Gewürzen. Dazu eine cremige Bier-Senf-Sauce mit leichter Schärfeund frischer Zitronennote.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Marinade 12 Stunden
Gesamtzeit 12 Stunden 45 Minuten
Portionen: 4
Küche: Europäisch, Grill

Zutaten
  

Für die Rinderhüfte und die Marinade
  • 750 g Rinderhüfte, pariert
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 ml dunkles Bockbier
  • 5 EL Zucker
  • 4 EL Malzessig alternativ Aceto Balsamico
  • 1 EL Piment
  • 1 Bund Thymian gehackt
  • 1 Bund Oregano gehackt
  • 1 Chilischote
  • 3 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
Für die Bier-Senf-Sauce
  • 150 g Schmand
  • 1 EL süßer Senf wenn möglich grober Senf
  • 1 EL Meerrettich
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Currypulver

Method
 

Marinade vorbereiten
  1. Dunkelbier, Zucker, Essig, Piment, Thymian, Oregano, Chilischote und Lorbeerblätter in einer großen Schüssel verrühren.
Fleisch vorbereiten
  1. Knoblauch schälen und längs in schmale Spalten schneiden.
  2. Die Rinderhüfte mehrfach leicht einschneiden und mit den Knoblauchspalten spicken.
  3. Das Fleisch vollständig mit der Marinade bedecken.
  4. Abgedeckt mindestens 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Grillen
  1. Fleisch aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen.
  2. Mit etwas Olivenöl einreiben.
  3. Den Grill stark vorheizen.
  4. Das Fleisch rundherum kräftig angrillen, bis sich eine krosse Kruste bildet.
  5. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Die Rinderhüfte in Aluminiumfolie einschlagen.
  7. Am Rand des Grills oder bei indirekter Hitze etwa 15–20 Minuten ziehen lassen.
Bier-Senf-Sauce
  1. Schmand, Senf und Meerrettich glatt verrühren.
  2. Dunkles Bier langsam einrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  3. Mit Zitronenschale, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und etwas Currypulverabschmecken.
Anrichten
  1. Fleisch aus der Folie nehmen und kurz ruhen lassen.
  2. Dünn aufschneiden.
  3. Nach Wunsch mit etwas Meersalz und Olivenöl verfeinern.
  4. Mit der Bier-Senf-Sauce servieren

Notizen

Ein malzbetontes dunkles Bier oder Bockbier sorgt für kräftige Röstaromen und leichte Süße in der Marinade.
Durch das lange Marinieren wird das Fleisch besonders aromatisch.
Die Bier-Senf-Sauce passt auch hervorragend zu Grillgemüse oder Kartoffeln.

Bierkaramell mit Bockbier und Salz

Bierkaramell mit Bockbier und Salz

IntensivesKaramell mit malziger Tiefe, feiner Bittere und einer Prise Salz. Ideal alsDessert-Topping für Eis, Kuchen oder Crêpes.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten

Zutaten
  

  • 100 g Zucker
  • 30 ml Wasser
  • 100 ml Dunkles Bockbier
  • 50 ml Sahne
  • 1 Prise Meersalz
  • Salz zum Bestreuen optional
  • 1 Schuss Vanilleextrakt optional

Method
 

  1. Alle Zutaten bereitstellen.
  2. Die Sahne leicht erwärmen, damit sie sich später besser verbindet.
  3. Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben.
  4. Bei mittlerer Hitze erhitzen, ohne umzurühren.
  5. Warten, bis der Zucker goldbraun karamellisiert.
  6. Vorsichtig das Bockbier zugießen (Achtung: Die Mischung schäumt stark auf).
  7. Unter gelegentlichem Rühren einige Minuten köcheln lassen, bis sich das Karamellwieder gelöst hat.
  8. Die Sahne einrühren.
  9. Die Butter hinzufügen und unterrühren.
  10. Mit einer Prise Meersalz abschmecken.
  11. Optional etwas Vanille hinzufügen.
  12. Leicht einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  13. In ein Glas füllen und leicht abkühlen lassen.

Notizen

Ein malzbetontes dunkles Bockbier eignet sich besonders gut, da es Karamell- und Röstnoten verstärkt.
Die Sauce dickt beim Abkühlen noch etwas nach.
Passt hervorragend zu Vanilleeis, Apfeldesserts, Pfannkuchen oder Schokoladenkuchen.

Glühbier

Glühbier

Zutaten
  

  • 1 l Dunkles Bockbier
  • etwas Honig
  • Nelken, Sternanis, Kardamom, Zimtstange
  • 2 cl Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 0,5 l Kirschsaft

Method
 

  1. Die Gewürze in einen Teebeutel füllen und ihn verschließen.
  2. Das Bier mit dem Zucker und dem Honig erhitzen, dabei aber nicht kochen lassen.
  3. Den Teebeutel mit den Gewürzen dazugeben und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
  4. Anschließend nehmen Sie die Gewürze wieder aus dem Glühbier, erhitzen es erneut, wobei Sie darauf achten, dass es nicht kocht und genießen es.

Notizen

Sie sind vom süßen Glühwein auf den Weihnachtsmärkten nicht begeistert? Das kann ich durchaus nachvopllziehen. Aber versuchen Sie es doch einmal mit einem Glühbier. Nein, nicht mit einem erhitzten Kriek aus Belgien, das jetzt im Winter auch immer häufiger angeboten wird. Hier finden Sie ein Rezept für ein echtes und selbstgemachtes Glühbier, das Sie auch garantiert durchwärmt, wenn Sie so richtig verfroren nach Hause kommen.

Spitzkohl mit Bockbier

Spitzkohl mit Bockbier

Ein aromatisches Gemüsegericht mit intensiv reduzierterBrühe und einer fein gebundenen Biersauce auf Basis eines Dubbel. Ideal alsBeilage oder eigenständiges vegetarisches Gericht mit Tiefe.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 45 Minuten
Gesamtzeit 3 Stunden 5 Minuten
Portionen: 2

Zutaten
  

  • 2 Stck Lauch
  • 1 Stck Zwiebel
  • 2 Stck getrocknete Shiitakepilze
  • 3 Stck getrocknete Tomaten
  • 1 Stck Knoblauchzehe
  • 200 g Kohlblätter
  • 1/2 Stck Spitzkohl
  • 30 ml Dunkles Bockbier
  • 50 g Butter für vegane Variante Haselnussöl, Maisstärke

Method
 

  1. Brühe
  2. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
  3. Lauch, Zwiebel, Kohlblätter und Karotte in einer Auflaufformrösten, bis sie bräunen.
  4. Gemüse in einen großen Topf geben. Shiitake und getrocknete Tomaten hinzufügen. Alles mit kaltem Wasser bedecken.
  5. Langsam erhitzen und etwa 2 Stunden knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen (ohne Deckel).
  6. Brühe abseihen und in einem zweiten Topf auffangen.
  7. Bei niedriger Hitze stark einkochen, bis nur noch 2–3 Esslöffel übrig sind.
  8. Kohl
  9. Ofen erneut auf 180 °C vorheizen.
  10. Spitzkohl halbieren und anschließend vierteln.
  11. In eine Auflaufform legen und mit etwas Butter bestreichen (auch zwischen den Blättern). 15 Minuten rösten.
  12. Erneut etwas Butter darüber geben, leicht salzen und weitere 10–15 Minuten rösten.
  13. Sauce
  14. Reduktion in einer Pfanne erhitzen.
  15. Bier hinzufügen und nur erwärmen, nicht einkochen.
  16. Pfannevom Herd ziehen und kalte Butter in kleinen Stücken einrühren, bis eine gebundene Sauce entsteht.
  17. Finale
  18. Sauce abschmecken, mit Salz und etwas Pfeffer würzen.
  19. Spitzkohl anrichten und Sauce darüber geben.

Notizen

Bei der Reduktion das Salz erst ganz am Ende zugeben, da sich die Aromen durch die Reduktion stark konzentrieren.
Die Sauce lebt von der Emulsion mit kalter Butter – nicht kochen lassen.
Das verwendete Dubbel eignet sich auch hervorragend als Getränkebegleitung.

Bockbier-Kartoffelsuppe

Bockbier-Kartoffelsuppe

Zutaten
  

  • 500 g Kartoffeln
  • 50 ml Gemüsefond
  • 300 ml Helles Bockbier
  • 100 g Schmand
  • 75 g Schinkenwürfel
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Oregano
  • 6 Bockwürstchen
  • Pfeffer, Salz, Öl

Method
 

  1. Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden, Suppengrün putzen und grob zerkleinern.
  2. Zwiebel abschälen und würfeln.
  3. Öl in einem großen Topf erhitzen, Schinken- und Zwiebelwürfel anschwitzen.
  4. Kartoffeln und das Suppengrün zufügen, kurz anschwitzen und mit Bier ablöschen.
  5. Mit Gemüsebrühe auffüllen und alles bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.
  6. Kartoffelsuppe pürieren und mit Pfeffer, Salz und Oregano abschmecken.
  7. Kartoffelsuppe nicht mehr kochen lassen und den Schmand unterrühren.
  8. Wiener in Scheiben schneiden und in der Kartoffelsuppe erwärmen.

Notizen

Dieses Rezept stammt aus der Klosterbrauerei im brandenburgischen Neuzelle. Die Brauerei hat es selbstverständlich mit dem eigenen Bockbier zubereitet, aber Sie können auch jedes beliebige Bockbier verwenden.

De Dochter van de Korenaar – La Bière Bock

Schon der erste Blick ins Glas macht deutlich, dass hier kein gewöhnlicher Bock eingeschenkt wird. Das La Bière Bock der belgischen Brauerei De Dochter van de Korenaar präsentiert sich in einem tiefen Mahagoniton, der je nach Lichteinfall zwischen dunklem Kupfer und rötlichem Braun schimmert. Eine feinporige, cremige und elfenbeinfarbene Schaumkrone setzt sich darüber und bleibt erstaunlich stabil – ein erster Hinweis auf den kräftigen Charakter dieses Bieres.

In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenspiel. Zunächst steigen deutliche Malznoten auf, die an dunkles Brot, Karamell und geröstete Nüsse erinnern. Dahinter zeigen sich fruchtige Nuancen, wie sie typisch für viele belgische Biere sind: leichte Anklänge von Trockenpflaume, Rosine und ein Hauch dunkler Beeren und Schokolade. Ergänzt wird das Ganze von einer dezenten Würze und einer Spur Alkoholwärme, die bereits ankündigt, dass hier ein kräftiger Vertreter im Glas wartet.

Der erste Schluck bestätigt diesen Eindruck. Das Bier wirkt vollmundig und rund, mit einer satten Malzbasis, die an Toffee, Karamell und dunkle Kruste von Bauernbrot erinnert. Dazu passt gut die sehr feinperlige Kohlensäure. Gleichzeitig bringt die belgische Hefe eine fruchtige und leicht würzige Komplexität ins Spiel. Noten von reifen Früchten, etwas Pflaume und ein Hauch von Gewürznelke mischen sich mit der Malzsüße und sorgen für ein sehr harmonisches Gesamtbild. Am Gaumen präsentieren sich die Röstaromen. Trotz seiner kräftigen Struktur bleibt das La Bière Bock überraschend ausgewogen. Die Hopfung hält sich im Hintergrund, liefert aber genug Bittere, um die malzige Süße zu balancieren. So entsteht ein angenehm runder Eindruck, bei dem kein Element die Oberhand gewinnt. Im Mundgefühl zeigt sich das Bier weich und geschmeidig, nicht zuletzt aufgrund seiner moderaten Kohlensäure, die das volle Aroma elegant trägt. Der Körper ist kräftig, ohne schwer zu wirken. Stattdessen entwickelt sich mit jedem Schluck eine angenehme Wärme, die typisch für einen guten Bock ist. In der Kehle stehen Karamell, dunkles Malz und ein Hauch Trockenfrucht im Vordergrund und sie bleiben noch eine ganze Weile am Gaumen zurück, begleitet von einer dezenten Bittere, die Lust auf den nächsten Schluck macht.

Insgesamt ist das La Bière Bock ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie sich die deutsche Bockbiertradition mit belgischer Braukunst verbinden lässt. Kraftvoll, aromatisch und zugleich elegant – ein Bier, das man nicht hastig trinkt, sondern in Ruhe genießt. Ideal für einen gemütlichen Abend, an dem das Glas ruhig ein wenig länger in der Hand bleiben darf.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

7,0 % Vol.

Farbe:

20 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

De Dochter van de Korenaar
Oordeelstraat 38
2387 Baarle-Hertog
Belgien
www.dedochtervandekorenaar.be