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Veltins – Helles Pülleken 0,0 %

Mit dem Hellen Pülleken 0,0 % erweitert die Brauerei Veltins ihre beliebte Pülleken-Familie um eine alkoholfreie Variante. Nachdem das klassische Helle und das fruchtige Zitrönken bereits viele Freunde gefunden haben, reagiert die Brauerei damit auf die weiterhin steigende Nachfrage nach alkoholfreien Bieren. Ziel ist es, den unkomplizierten Charakter der Marke auch ohne Alkohol erlebbar zu machen.

Optisch präsentiert sich das Helle Pülleken 0,0 % äußerst ansprechend. Im Glas leuchtet es in einem hellen Goldton und zeigt sich kristallklar. Darüber baut sich eine üppige, schneeweiße Schaumkrone auf, die erfreulich lange erhalten bleibt und Lust auf den ersten Schluck macht.

In der Nase zeigt sich das Bier angenehm zurückhaltend. Mildes helles Malz bildet die Grundlage, während dezente fruchtige und würzige Noten für zusätzliche Abwechslung sorgen. Das Aroma wirkt ausgewogen und passt gut zum unkomplizierten Charakter des Bieres.

Der Antrunk fällt überraschend süß aus. Unterstützt wird dieser Eindruck von einer lebhaften Kohlensäure, die dem Bier viel Frische verleiht. Gerade an warmen Tagen wirkt diese Spritzigkeit ausgesprochen angenehm. Im weiteren Verlauf bleibt die Malzsüße zunächst präsent. Allerdings gesellt sich eine passende Bittere hinzu, die für Balance sorgt und verhindert, dass das Bier zu eindimensional wirkt. Das Mundgefühl bleibt dabei bewusst schlank und leicht, was den Trinkfluss fördert. Auch der Abgang fällt mild aus und verzichtet auf starke Ecken und Kanten. Genau darin liegt jedoch eine der Stärken des Hellen Pülleken 0,0 %. Es versteht sich nicht als komplexes Verkostungsbier, sondern als unkomplizierter Begleiter für entspannte Momente.

Wer ein alkoholfreies Bier mit hoher Trinkbarkeit sucht, wird hier fündig. Das Helle Pülleken 0,0 % punktet mit Frische, einer angenehmen Balance aus Süße und Bittere sowie einem unkomplizierten Charakter. Besonders an warmen Sommerabenden kann es seine Qualitäten als erfrischender Durstlöscher voll ausspielen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Gärungskohlensäure

Alkoholgehalt:

0,0 % Vol.

Farbe:

6 EBC

Brauerei:

Brauerei C.& A. VELTINS GmbH & Co. KG
An der Streue
59872 Meschede-Grevenstein
www.puelleken.de

Golden Alkno

Golden Alkno

Fruchtiger Bier-Cocktail ohne Alkohol. Erfrischend, fruchtig und schnell gemixt: Der Golden Alknokombiniert exotische Maracuja mit Zitrusnoten und alkoholfreiem Bier. Ideal fürwarme Tage, Grillabende oder als alkoholfreie Alternative auf Feiern.
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 5 Minuten
Gericht: Getränke

Zutaten
  

  • 2 cl Limettensirup
  • 2 cl Zitronensaft
  • 6 cl Maracujasaft
  • alkoholfreies Bier zum Aufgießen
  • Limetten- oder Maracujascheiben optional zur Dekoration

Method
 

  1. Limettensirup,Zitronensaft und Maracujasaft in ein Glas oder einen Cocktailshaker geben.
  2. NachWunsch mit Eiswürfeln verrühren oder kurz shaken.
  3. DieMischung in ein Glas füllen und mit alkoholfreiem Bier aufgießen.
  4. Vorsichtigumrühren und nach Belieben mit einer Limettenscheibe garnieren.
  5. Gutgekühlt servieren.

Notizen

Für einen besonders frischen Geschmack eignet sich ein hopfenbetontes alkoholfreies Pils. Wer es etwas milder mag, kann zu einem alkoholfreien Hellen greifen.

Maishähnchen in Biersoße

Maishähnchen in Biersoße

SaftigesMaishähnchen in aromatischer Bier-Apfel-Soße mit Cranberries, Gewürznelken undfeinen Röstaromen. Ein herzhaftes Schmorgericht mit fruchtig-malziger Tiefe.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten
Portionen: 4
Gericht: Hauptgericht

Zutaten
  

  • 1 Maishähnchen
  • Öl zum Anbraten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml Bier Helles oder mildes Lager
  • 100 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 3 Nelken
  • 2 EL Tomatenmark
  • gekörnte Gemüsebrühe
  • 100 g Cranberries
  • Salz, Pfeffer
  • Speisestärke zum Abbinden

Method
 

Hähnchen vorbereiten
  1. Maishähnchen in Portionsstücke zerlegen.
  2. Öl in einer großen Pfanne oder einem Bräter erhitzen.
  3. Die Hähnchenteile rundum kräftig anbraten.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Fleisch aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
Soße
  1. Zwiebeln schälen und klein schneiden.
  2. Knoblauch fein hacken.
  3. Beide sim Bratfett anschwitzen.
  4. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
  5. Etwa ein Glas Bier zugießen.
  6. Gewürznelken, Cranberries und etwas gekörnte Brühe hinzufügen.
  7. Kurz einkochen lassen.
Hähnchen schmoren
  1. Hähnchenstücke zurück in die Pfanne legen.
  2. Restliches Bier und Apfelsaft angießen.
  3. Deckel aufsetzen.
  4. Im vorgeheizten Ofen bei etwa 180 °C rund 1 Stunde schmoren lassen.
Soße vollenden und servieren
  1. Hähnchen aus dem Ofen nehmen.
  2. Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Falls nötig, Speisestärke in wenig kaltem Wasser anrühren und die Soße leichtabbinden.
  4. Hähnchen mit reichlich Biersoße anrichten.
  5. Dazu passen Reis und ein grüner Salat.

Notizen

Ein malzbetontes Export oder Helles sorgt für eine ausgewogene Balance zwischen Würze und leichter Süße.
Die Cranberries bringen fruchtige Säure und harmonieren gut mit dem Bier.
Durch die lange Garzeit wird das Maishähnchen besonders saftig.

Überbackene Pilzsuppe mit Hellem

Überbackene Pilzsuppe mit Hellem

HerzhaftePilzsuppe mit Hellem, Crème fraîche und frischer Petersilie, überbacken mitToast und goldbraunem Käse. Ein rustikales Wohlfühlgericht mit feiner Malznote.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Überbacken 10 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4
Gericht: Hauptgericht, Suppe

Zutaten
  

  • 250 g frische Pilze nach Saison
  • 100 g Schinkenwürfel Für Vegetarier: Räuchertofu
  • 10 g Butter
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Flasche Helles
  • 200 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • Geriebener Käse gut: Gouda oder Bergkäse

Method
 

Vorbereitung
  1. Pilze putzen und würfeln.
  2. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  3. Petersilie fein hacken.
Suppe kochen
  1. Butter oder Margarine in einem Topf erhitzen.
  2. Zwiebeln darin glasig anschwitzen.
  3. Pilze und Schinkenwürfel hinzufügen.
  4. Alles bei starker Hitze kurz anbraten, ohne zu stark zu bräunen.
  5. Mit dem Hellen ablöschen.
  6. Crème fraîche einrühren.
  7. Petersilie hinzufügen.
  8. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  9. Einige Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
Überbacken
  1. Backofen auf etwa 220 °C Oberhitze vorheizen.
  2. Die Suppe in ofenfeste Suppentassen füllen.
  3. Je eine Scheibe Toast auf die Suppe legen.
  4. Großzügig mit geriebenem Käse bestreuen.
  5. Im Ofen überbacken, bis der Käse goldbraun ist.

Notizen

Die Suppe heiß servieren. Vorsicht: Die Suppentassen sind sehr heiß.
Ein mildes Helles bringt leichte Malznoten mit, ohne die Pilzaromen zu überdecken.
Waldpilze sorgen für kräftigere Aromen, Champignons wirken milder.
Die vegetarische Variante mit Räuchertofu ergänzt die rauchigen Noten besonders gut

Forellenfilet mit Gurken-Radieschen-Gemüse und drei Bier-Saucen

Forellenfilet mit Gurken-Radieschen-Gemüse und drei Bier-Saucen

ZarteForellenfilets auf gedünstetem Gurken-Radieschen-Gemüse, serviert mit dreiunterschiedlichen Bier-Saucen: cremige Bärlauchsauce mit Hellem, aromatischeWeißbier-Nage oder fruchtige Tomaten-Bier-Sauce.
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 5 Minuten
Portionen: 4
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch

Zutaten
  

Für Forelle und Gemüse
  • 4 Forellenfilets
  • 1 Gurke
  • 1 Bund Radieschen
  • Salz, Pfeffer
Für die Bärlauchsauce
  • 1 Schalotte
  • 100 g Butter
  • 200 ml Fischfond
  • 100 g Bärlauch
  • 100 ml Sahne
  • 4 EL Helles
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Zitronensaft
Für die Weißbier-Nage
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Kümmel
  • 200 ml Fischfond
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 4 EL Weißbier
  • Salz, Pfeffer
Für die Tomaten-Bier-Sauce
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • Bund Thymian
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 frische Tomaten
  • 1 Stängel Basilikum
  • 80 ml Fischfond
  • 5 EL Helles
  • Salz, Pfeffer

Method
 

Forelle vorbereiten
  1. Forellenfilets entgräten und häuten.
  2. Das Fleisch in breite Streifen schneiden.
  3. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Gemüse vorbereiten
  1. Gurke schälen, halbieren und die Kerne entfernen.
  2. Gurkenfleisch in feine Streifen schneiden.
  3. Radieschen putzen und waschen.
  4. Einige kleine Radieschenblätter beiseitelegen.
  5. Radieschen vierteln.
Gemüse garen
  1. Radieschen in etwas Olivenöl weich dünsten.
  2. Gurkenstreifen in einer zweiten Pfanne mit Olivenöl weich garen.
  3. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Radieschen und fein geschnittene Radieschenblätter unterheben.
Forelle braten
  1. Öl in der Pfanne erhitzen.
  2. Forellenstückevorsichtig anbraten, bis sie gar und leicht gebräunt sind.
Bärlauchsauce mit Hellem
  1. Schalotte fein würfeln und in etwas Butter glasig dünsten.
  2. Fischfond hinzufügen und reduzieren lassen.
  3. Bärlauch waschen und fein schneiden.
  4. Sahne zufügen und aufkochen.
  5. Bärlauch einrühren.
  6. Mit etwas kalter Butter fein mixen.
  7. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Hellem abschmecken.
Weißbier-Nage
  1. Schalottenfein würfeln und in Butter anschwitzen.
  2. Kümmelhinzufügen.
  3. Fischfondzugießen und reduzieren lassen.
  4. KalteButter portionsweise einrühren, bis die Sauce bindet.
  5. MitWeißbier abschmecken.
  6. Schnittlauchfein schneiden und unterheben.
Tomaten-Bier-Sauce
  1. Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen.
  2. Dosentomaten, Fischfond, Thymian und gehackten Knoblauch hinzufügen.
  3. Alles einkochen lassen.
  4. Anschließend durch ein feines Sieb passieren.
  5. Frische Tomaten häuten und würfeln.
  6. Basilikum fein schneiden.
  7. Tomatenwürfel und Basilikum unterrühren.
  8. Mit Salz, Pfeffer und Hellem abschmecken.
Anrichten
  1. Gurken-Radieschen-Gemüse auf Tellern verteilen.
  2. Forellenstücke darauf anrichten.
  3. Nach Wunsch mit einer der drei Saucen servieren.

Notizen

Die drei Saucen bieten unterschiedliche Geschmacksrichtungen:
 
Bärlauchsauce → kräuterwürzig und cremig
Weißbier-Nage → feinwürzig mit leichter Säure
Tomaten-Bier-Sauce → fruchtig und aromatisch
 
Ein mildes Helles eignet sich besonders gut, da es die Fischaromen unterstützt, ohne zu dominieren.

Bananen im Bierteig

Bananen im Bierteig

Knusprigausgebackene Kochbananen in lockerem Bierteig mit feiner Malznote. Eineinfaches, aber überraschend aromatisches Dessert, das perfekt mit einem hellenBier harmoniert.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 6

Zutaten
  

  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 70 ml Bier (Helles)
  • 1 Prise Salz
  • 3 Stück Kochbananen aus dem türkischen Gemüseladen oder dem Asialaden
  • 100 g Mehl
  • 200 ml Öl
  • Zucker nach Geschmack Optional: Honig

Method
 

  1. Vorbereiten des Bierteigs
  2. Das Ei trennen
  3. Mehl, Eigelb und Bier zu einem glatten Teig verrühren
  4. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  5. Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.
  6. Konsistenzprüfen: Bei Bedarf mit etwas Bier verdünnen oder mit Mehl andicken.
  7. Kochbananen schälen.
  8. Die Bananen dritteln.
  9. Die Stücke längs halbieren.
  10. Mehl in einen tiefen Teller geben.
  11. Bananenstücke darin wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
  12. Frittieren:
  13. Öl in einem kleinen Top erhitzen.
  14. Bananenstücke mit einer Gabel durch den Bierteig ziehen.
  15. In mehreren Portionen im heißen Öl bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten goldbraun ausbacken.
  16. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  17. Warm servieren.

Notizen

Der Bierteig sollte luftig und nicht zu dick sein, damit er beim Frittieren schön aufgeht.
Ein mildes Helles sorgt für eine dezente Malznote, ohne die Süße der Banane zu überdecken.
Die Temperatur des Öls ist entscheidend: Zu heiß führt zu dunkler Kruste, zu kalt zu fettigem Teig.

Weltenburger – Helles Alkoholfrei

Das Weltenburger Helle Alkoholfrei präsentiert sich im Glas in einem goldenen Farbton mit leicht orangem Einschlag und glanzfeiner Klarheit. Der feinporige Schaum ist eher zurückhaltend, zeigt jedoch eine sehr gute Standfestigkeit.

In der Nase dominieren getreidige und süßliche Noten, begleitet von einer dezenten Blumigkeit des Hopfens. Der Antrunk wirkt deutlich süß, getragen von einer sehr feinperligen, eher zurückhaltend dosierten Kohlensäure.

Im weiteren Verlauf steht das Getreide klar im Mittelpunkt, harmonisch ergänzt durch die blumigen Hopfenaromen. Die Bittere bleibt dezent, das Mundgefühl weich und rund. Insgesamt erinnert der Eindruck stellenweise an eine milde, leicht malzige Limonade.

Im Abgang zeigt sich der Hopfen nochmals mit einer angenehmen, freundlichen Bittere und einer anhaltenden Blumigkeit, die vergleichsweise lange nachklingt.

Persönlich trifft das Bier nicht meinen Geschmack, dennoch lässt sich nachvollziehen, warum es insbesondere für Liebhaber milder, süffiger alkoholfreier Biere attraktiv sein kann.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz. Hopfen (Herkules, Tradition, Blanc), Kohlensäure

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Stammwürze:

5,6° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

Brauerei Bischofshof GmbH & Co. KG
Heitzerstraße 2
93049 Regensburg
www.weltenburger.de

Orca Brau – Goldie

Manche Biere wollen besonders kompliziert sein. Viele Hopfensorten, exotische Namen und Aromen, die angeblich an Mango, Grapefruit und tropischen Regenwald erinnern. Das Helle, ein ursprünglich bayrischer Bierstil, der sich in den letzten Jahren über ganz Deutschland verbreitet hat, geht einen anderen Weg. Dieser Bierstil sagt im Grunde: Entspannen Sie sich, ich bin einfach ein verdammt gutes Bier. Das stimmt zwar nicht immer, aber beim Goldie von orca brau erwarte ich doch eine gehobene Qualität. Zumindest hat mich die Brauerei aus Nürnberg bislang nicht enttäuscht.

Gebraut wird mit regionalen Zutaten, darunter sogar historische fränkische Landgerste aus der Rhön, die dem Bier eine leicht kernige Tiefe verleihen soll. Dazu kommen klassische Hopfensorten wie Magnum und Hallertauer Mittelfrüh, die für eine angenehme, grasig-frische Hopfenaromatik sorgen.

Intensiv goldfarben und opalisierend fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine schneeweiße Schaumkrone, die sich aber leider recht flott auflöst.

Das Bier duftet nach hellem Malz und Karamell. Zitrusfrüchte und Gras halten lassen den Aromen des Malzes den Vortritt und vervollständigen das Aroma. Jetzt ärgert es mich etwas, dass ich das Goldie mit einem leichten Schnupfen verkoste, so dass es möglich ist, dass mir manche Nuancen des Aromas entgehen.

Der Antrunk ist angenehm spritzig und mit einer zurückhaltenden Süße. Auf der Zunge gesellt sich eine gut auf die Süße abgestimmte Bittere dazu. Gemeinsam mit etwas Zitrus sorgt sie für ein volles und weiches Mundgefühl. Der Abgang zeichnet sich durch eine freundliche Bittere mit sehr langem Nachklang aus.

Stilistisch bewegt sich das Goldie irgendwo zwischen klassischem Hellen und modern interpretiertem Craftbier. Man könnte auch sagen: ein Bier für Menschen, die traditionelles Lager lieben, aber nichts dagegen haben, wenn es ein kleines bisschen mehr Persönlichkeit mitbringt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Magnum, Hallertauer Mittelfrüh), Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Orca Brau
Am Steinacher Kreuz 24
90427 Nürnberg
www.orcabrau.de

Herr Schmidt – Helles

Jetzt steht mal wieder ein Helles vor mir, genauer gesagt das Helle von Herr Schmidt aus Osnabrück. Ehrlich gesagt bin ich kein großer Freund dieses Bierstils, der meist doch recht einheitlich daherkommt, um nicht zu sagen langweilig, und bei dem jeder Bier- oder Braufehler deutlich hervorsticht. Außerdem gibt es von diesem Bierstil nur wenige Beispiele für eine originelle und trotzdem stiltreue Interpretation. Mal sehen, wie die Jungs aus Osnabrück sich schlagen.

In hellem Goldgelb mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Die schneeweiße Schaumkrone löst sich leider recht schnell auf. Und schon bin ich am Zweifeln. Nach den Stilrichtlinien des Beer Judge Certification Program soll ein Helles kristallklar sein. Daher ist eine Hefetrübung auf jeden Fall ein Stilbruch. Auf der anderen Seite gefällt mir die Vollmundigkeit, die die Hefe ins Bier bringt. Von daher wird mir das Bier schon wieder sympathisch. Die Entscheidung, was richtiger ist, überlasse ich Ihnen, dem Leser dieser Zeilen.

Das Aroma ist stiltypisch malzbetont nach Weißbrot und frisch gemahlenem Getreide, dazu etwas Honig und aus dem Hintergrund kommen noch einige würzige Noten zum Vorschein.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine stiltypische Süße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auch auf der Zunge bleibt die Süße erhalten, wobei sich die frisch dazugekommene Bittere sehr diskret verbirgt. Das Mundgefühl ist eher schlank. Offensichtlich ist das Bier auf Süffigkeit getrimmt. Erst in der Kehle kommt die freundliche Bittere etwas mehr zum Tragen. Trotzdem klingt der Geschmack einige Zeit nach.

Ein modernes, unkompliziertes Helles zwischen Tradition und Craft. Ein angenehmes Bier zum Feierabend oder im Biergarten, aber für den Genuss würde ich ein anderes Bier wählen.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % V

Farbe:

6 EBC

Brauerei:

Herr Schmidt Braugesellschaft mbH
Hannoversche Str. 17a
49084 Osnabrück
www.herr-schmidt-bier.de

Giesinger – Münchner Hell

Giesinger Bräu wurde 2006 im Münchner Stadtteil Obergiesing gegründet. Was als kleines Garagenprojekt begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer der etablierten Privatbrauereien Münchens mit eigenem Braustandort, großem Sortiment und moderner Ausstattung.

Ein wichtiger Schritt war der Ausbau der Brauanlage im Norden Münchens, in Milbertshofen (WERK2), inklusive eines über 150 Meter tiefen Brunnens. Das so gewonnene Wasser gilt als klassisches „Münchner Wasser“ — eines der Kriterien, damit eine Brauerei ein offizielles „Münchner Bier“ herstellen darf.

Mit der Produktionserlaubnis für echtes Münchner Wasser und der Erfüllung weiterer Vorgaben (Stammwürze, Alkoholgehalt, Bitterkeit) ist Giesinger seit 2021 eine von nur wenigen Brauereien, die offiziell ein „Original Münchner Hell“ brauen dürfen. Dieses brachte Giesinger im Jahr 2021 auf den Markt, das nach allen traditionellen Kriterien gebraut wird: mit Münchner Wasser aus eigenem Tiefbrunnen, mit einer Stammwürze und Bitterkeit, die in den vorgeschriebenen Bereich fallen.

Goldgelb und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber lange erhalten.

Das Bier duftet nach Getreide und hellem Malz, abgerundet durch blumige Noten. Mein erster Eindruck ist: das Münchner Hell ist ein ausgewogenes Bier ohne Ecken und Kanten. Mal sehen, ob sich dieser Eindruck auch der Zunge bestätigt.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine zurückhaltende Süße aus. Die Kohlensäure ist sehr feinperlig, dabei aber auch kräftig, ohne die Weichheit und Milde des Mundgefühls zu stören. Die Malzaromen stehen im Mittelpunkt und erinnern an Brotkruste, dazu kommt eine gut auf die Süße abgestimmte Bittere. Abgerundet wird der Geschmack durch einige grasige Noten. Jetzt zeigt sich, wie schlank der Körper und wie süffig das Bier ist. Und ja, auf der Zunge bestätigt sich mein Eindruck: das Bier ist sehr gut ausbalanciert. Auch in der Kehle bleibt die Bittere mild, während sich die blumigen Noten etwas verstärken.

Zu diesem Bier passt gut eine typische bayrische Brotzeit oder auch ein Schnitzel.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Bittereinheiten:

18 IBU

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Giesinger Biermanufaktur GmbH
Martin-Luther-Str. 2
81539 München
www.giesinger-braeu.de