Von Hohenthanner habe ich bereits einige Biere verkostet und war noch nie enttäuscht. Allerdings sind alkoholfreie Biere noch eine ganz andere Nummer, da der Alkohol als wichtiger Geschmacksträger fehlt. Um ein alkoholfreies Bier zu brauen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Brauer in Hohenthann haben sich entschieden, zunächst ein Helles zu brauen und anschließend diesem Bier den Alkohol zu entziehen. Auch wenn viele alkoholfreie Biere daher eher langweilig schmecken, gibt es doch so einige Ausnahmen. Mal sehen, ob das Tannen Hell Alkoholfrei von Hohenthanner dazugehört.
Hell goldfarben und glanzfein präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige schneeweiße Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten.
Das Aroma ist getreidig nach Brot, abgerundet mit einigen würzigen Noten sowie einem Hauch Zitrus.
Der Antrunk ist recht süß, dabei aber spritzig. Auf der Zunge bleibt die Malzsüße vorhanden und es gesellt sich eine zur Süße passende Bittere dazu. Leider bringt das Bier auch eine metallische Note mit. Trotzdem ist es recht vollmundig. Der Abgang ist mild und auch etwas kratzig. Von einem Bier aus Hohenthann hätte ich wirklich mehr erwartet.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt:
< 0,5%
Stammwürze:
8,5° Plato
Farbe:
6 EBC
Brauerei:
Hohenthanner Schlossbrauerei GmbH & Co. KG
Brauhausstraße 1
D-84098 Hohenthann
www.hohenthanner.de
Obwohl das Franziskanerkloster Kemnath bereits im Jahr 1802 aufgehoben wurde, gibt es die Klosterbrauerei Kemnath als Privatbrauerei bis heute. Von dort stammt das Helle, das jetzt vor mir steht. Dabei handelt es sich um das meistgetrunkene Bier aus der Klosterbrauerei.
Ulm ist in erster Linie durch sein Münster bekannt, das mit etwas mehr als 15 Metern den höchsten Kirchturm der Welt aufweist. Aber die schwäbische Metropole hat noch mehr zu bieten, beispielsweise eine hervorragende Brauerei, von der jetzt das naturtrübe
Aus Augsburg stammt das Bier, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich um ein Helles, also um einen typisch bayrischen Bierstil.
Gspusi bedeutet in Bayern und Österreich ein Liebesverhältnis oder eine Liebschaft. Um sein Bier so zu nennen, ist schon einiges Selbstbewusstsein sowie das Wissen erforderlich, dass dieses Bier etwas ganz Besonderes ist. Die Brauerei Ettl hat dieses Selbstbewusstsein. Mal sehen, ob das Bier diesem Selbstbewusstsein entspricht.
Im Jahre 1780 erwarb der Landwirt Franz Jacob Köllerer das Anwesen der Privaten Landbrauerei Schönram. Seit mehr als 235 Jahren ist die Brauerei nun in der achten Generation im Familienbesitz. Aushängeschild der Privaten Landbrauerei Schönram ist das Helle. Es ist das beliebteste Bier im breit gefächerten Sortiment der Brauerei.
Die Brauerei Hütten in Warmensteinach, Bayern ist eine Familienbrauerei, die bereits seit dem Jahr 1602 existiert. Sie liegt im idyllischen Fichtelgebirge, in der Nähe des Ochsenkopfs, dem zweithöchsten Berg der Region. Von dort kommt das Helle, das jetzt vor mir auf seine Verkostung wartet.
Buttenheim, die Heimat von St. GeorgenBräu, ist eine Ortschaft in Oberfranken, gelegen zwischen Nürnberg und Bamberg. Es ist im Übrigen auch die Heimat von Levi Strauss, dem Entwickler der Jeans. Als fränkische Brauerei genießt GeorgenBräu bei mir durchaus einen Vertrauensvorschuss.
Kraftpaule hat seinen Sitz in Stuttgart und als süddeutsches Unternehmen ist es nicht verwunderlich, dass es auch ein Helles im Sortiment hat. Dieser Bierstil gehört im Süden zu den Klassikern und dient daher dem sanften Einstieg in das Thema Craft Beer. Meist empfinde ich das Helle als etwas langweilig und es gibt relativ wenige Helle, die diese Langeweile durchbrechen können. Mal sehen, ob dieses Helle zu diesen Ausnahmebieren gehört.