Klosterbrauerei

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Klosterbrauereien haben die Entwicklung der europäischen Braukunst über Jahrhunderte hinweg entscheidend geprägt. Bereits im Mittelalter brauten viele Klöster Bier für den Eigenbedarf, für Pilger und Reisende sowie als Einnahmequelle. Die Mönche verbesserten Brauverfahren, dokumentierten Rezepte und trugen wesentlich zur hohen Qualität des Bieres bei.

Fast jedes größere Kloster verfügte früher über eine eigene Brauerei. Bier spielte zudem während der Fastenzeit eine wichtige Rolle, da es als „flüssiges Brot“ galt und zur Ernährung der Mönche beitrug.

Heute existieren noch einige Klosterbrauereien, die tatsächlich innerhalb eines Klosters oder in enger Verbindung mit einer Abtei betrieben werden. Bekannte Beispiele sind Andechs, Weltenburg oder Engelszell. Viele andere Biere tragen zwar den Namen oder das Erscheinungsbild eines Klosters, werden jedoch von privaten oder industriellen Brauereien hergestellt. Der Begriff „Klosterbier“ ist daher nicht automatisch ein Hinweis darauf, dass das Bier tatsächlich in einem Kloster gebraut wurde.

Unabhängig davon stehen Klosterbrauereien bis heute für traditionelle Braukunst, hochwertige Rohstoffe und die jahrhundertealte Geschichte des Bierbrauens.

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