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Wer fährt, bleibt nüchtern

Die Deutscher Brauer-Bund (DBB) setzt erneut ein Zeichen für mehr Verantwortung im Straßenverkehr. Mit der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ richtet sich die Branche gezielt an junge Fahrerinnen und Fahrer – mit einer klaren Botschaft: Wer fährt, bleibt nüchtern.

Kampagne im öffentlichen Raum

Die neue Initiative ist derzeit vor allem im Stadtgebiet von Berlin präsent. Unterstützt vom Außenwerber Wall GmbH läuft die Kampagne über mehrere Wochen auf digitalen Werbeflächen im öffentlichen Raum. Ziel ist es, Menschen direkt im Alltag zu erreichen – genau dort, wo Entscheidungen über Mobilität getroffen werden.

Dabei setzt die Kampagne bewusst auf einen humorvollen Zugang, ohne moralischen Zeigefinger. Statt Verbote in den Vordergrund zu stellen, soll ein Bewusstsein für die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr geschaffen werden.

Fokus auf junge Fahrer

Im Mittelpunkt stehen insbesondere junge Verkehrsteilnehmer. Obwohl für Fahranfänger in Deutschland ein striktes Alkoholverbot gilt, sind sie laut Einschätzung des Deutschen Brauer-Bundes überdurchschnittlich häufig in alkoholbedingte Unfälle verwickelt. Genau hier setzt die Kampagne an: frühzeitig sensibilisieren, Verantwortung fördern und klare Orientierung geben.

DBB-Hauptgeschäftsführer Holger Eichele betont, dass Prävention und Aufklärung entscheidend für mehr Verkehrssicherheit sind. Die zentrale Botschaft der Initiative sei heute genauso relevant wie bei ihrem Start vor über 30 Jahren.

Breite Unterstützung

Die Kampagne ist Teil der seit 1993 bestehenden Verkehrssicherheitsinitiative „DON’T DRINK AND DRIVE“. Getragen wird sie von Verbänden der Alkoholwirtschaft und unterstützt von zahlreichen Partnern. Dazu gehört unter anderem die Allianz #mehrAchtung, in der sich mehr als 70 Organisationen engagieren.

Zu den Unterstützern zählen unter anderem der ADAC, die Deutsche Verkehrswacht, die Gewerkschaft der Polizei sowie der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Gemeinsam setzen sie sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein.

Neben der Präsenz im öffentlichen Raum engagiert sich die Initiative auch direkt vor Ort: In Schulen und Berufsschulen werden junge Menschen über die Risiken von Alkohol am Steuer informiert und für verantwortungsbewusstes Verhalten sensibilisiert.

Langfristige Präventionsarbeit

Mit der aktuellen Kampagne führt die Branche ihre langjährige Aufklärungsarbeit konsequent fort. Der Ansatz bleibt dabei unverändert: klare Botschaften, zielgruppengerechte Ansprache und eine hohe Sichtbarkeit im Alltag.

Weitere Informationen zur Initiative finden sich hier:
DON’T DRINK AND DRIVE

Österreichs Bierkultur im Fokus: Bier Guide 2026 zeigt Vielfalt und Herausforderungen

Wenn es um Bier in Österreich geht, kommt man an ihm nicht vorbei: Conrad Seidl, besser bekannt als „Bierpapst“, hat mit dem neuen Bier Guide 2026 erneut ein umfassendes Bild der aktuellen Bierszene gezeichnet. In seiner mittlerweile 27. Ausgabe dokumentiert der Guide nicht nur Trends, sondern vor allem eines: die anhaltende Lebendigkeit der österreichischen Bierkultur.

Mit rund 1100 bieraffinen Gastronomiebetrieben auf 420 Seiten zeigt der Guide eindrucksvoll, wie breit die Szene aufgestellt ist. Vom klassischen Wirtshaus mit perfekt gezapftem Märzen bis hin zu experimentellen Bierstilen wie Ice Cream Sour Ale reicht die Spannbreite. Auch neue Lokale und sogar Brauereigründungen belegen, dass die Branche trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten in Bewegung bleibt.

Vielfalt als Markenzeichen

Ein zentrales Thema des aktuellen Guides ist die wachsende Vielfalt. Immer mehr Betriebe setzen auf ein breites Angebot an Bierstilen, oft weit über die eigenen Hausmarken hinaus. Beispiele wie der Schwechaterhof in Steyr oder das Frodos in Obertrum zeigen, dass Bierkultur längst nicht mehr an einzelne Marken gebunden ist. Gleichzeitig bringen moderne Konzepte wie die Zapfmeisterei am Wiener Flughafen oder das Freiherz in Wien neue Zielgruppen an das Thema heran.

Tradition trifft Innovation

Österreichs Bierkultur lebt von diesem Spannungsfeld. Neben der Rückkehr klassischer Lokaltypen wie der Bierschwemme entstehen innovative Formate, die internationale Trends aufgreifen und weiterentwickeln. Für Seidl ist klar: Diese Mischung macht die Szene weltweit einzigartig.

Alkoholfrei als Ergänzung – nicht als Ersatz

Auch alkoholfreie Biere spielen eine zunehmende Rolle, werden vom Bierpapst jedoch klar eingeordnet. Sie seien eine sinnvolle Ergänzung, könnten aber die traditionelle Bierkultur nicht ersetzen. Bier bleibe ein Genussmittel mit Charakter – und für viele auch ein Stück Lebensart.

Druck auf die Gastronomie wächst

Neben aller Vielfalt gibt es jedoch auch Herausforderungen. Besonders die Gastronomie steht unter Druck. Der Fassbierabsatz ist rückläufig, und der Preisunterschied zwischen Handel und Wirtshaus wächst weiter. Während Bier im Supermarkt oft zu Aktionspreisen angeboten wird, fällt es vielen Gästen schwer, die höheren Preise in der Gastronomie zu akzeptieren.

Seidl fordert daher ein Umdenken: Höhere Preise im Handel und gleichzeitig attraktivere Konditionen in der Gastronomie könnten helfen, die Bierkultur langfristig zu sichern.

Der Bier Guide als Wegweiser

Der Bier Guide versteht sich dabei nicht nur als Nachschlagewerk, sondern als Einladung, Bier bewusster zu erleben. Neben Lokaltipps bietet er auch Einblicke in Innovationen, Brauereien und regionale Besonderheiten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Website und eine App, die es ermöglichen, gezielt nach Bieren und Lokalen zu suchen.

Wie jedes Jahr werden zudem herausragende Betriebe ausgezeichnet – von Biergärten über Mikrobrauereien bis hin zu den besten Bierlokalen der einzelnen Bundesländer.

Kurz gesagt: Der Bier Guide 2026 zeigt eine Szene im Wandel – voller Ideen, voller Vielfalt, aber auch mit klaren Herausforderungen. Oder anders formuliert: Österreich bleibt ein Bierland, das sich ständig neu erfindet. Das Buch ist 420 Seiten stark und zum Preis von € 19,90 unter der ISBN 978-3-903254-91-6 im Verlag MN Anzeigenservice GmbH erschienen.