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Italienische Brauer feiern 30 Jahre Craftbier mit einem gemeinsamen Jubiläumsbier

Die italienische Craftbier-Szene begeht in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Zum 30. Geburtstag der modernen italienischen Craftbier-Bewegung hat der Brauerverband Unionbirrai die Initiative „Buona Questa Birra!“ ins Leben gerufen. Das Besondere daran: Zahlreiche Brauereien aus ganz Italien brauen gemeinsam dasselbe Bier – und setzen damit ein Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und die Entwicklung des handwerklichen Bierbrauens im Land.

Bei dem Projekt handelt es sich um einen landesweiten Gemeinschaftssud, an dem Dutzende unabhängige Brauereien beteiligt sind. Grundlage bildet eine gemeinsame Rezeptur, die von allen Teilnehmern verwendet wird. Gleichzeitig bleibt den Brauern genügend Spielraum, um ihre persönliche Handschrift und regionale Besonderheiten einfließen zu lassen. So entsteht eine Vielzahl individueller Interpretationen eines gemeinsamen Bierkonzepts.

Als Bierstil wurde bewusst ein Italian Pilsner gewählt. Dieser Stil gilt als eine der erfolgreichsten Eigenentwicklungen der italienischen Craftbier-Szene und verbindet hohe Trinkbarkeit mit handwerklicher Raffinesse. Die Organisatoren sehen darin den idealen Botschafter für die Entwicklung des italienischen Craftbiers in den vergangenen drei Jahrzehnten.

Vittorio Ferraris, Präsident von Unionbirrai, beschreibt die Idee hinter dem Projekt als bewusst unkompliziert. Bier solle Menschen zusammenbringen und Gemeinschaft schaffen. Genau diesen Gedanken greife bereits der Name „Buona Questa Birra!“ auf – ein Satz, den Biertrinker häufig spontan äußern, wenn ihnen ein Bier besonders gut schmeckt.

Die ersten Gemeinschaftssude fanden bereits in mehreren Regionen Italiens statt. Brauereien in der Toskana, Emilia-Romagna, Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch Venetien und der Lombardei beteiligten sich ebenso wie zahlreiche weitere Betriebe im ganzen Land. Teilweise wurden die Brautage öffentlich durchgeführt, sodass Interessierte den Brauprozess verfolgen und direkt mit den Brauern ins Gespräch kommen konnten.

Die Jubiläumsinitiative verdeutlicht zugleich die beeindruckende Entwicklung der italienischen Craftbier-Branche. Als die Bewegung 1996 begann, spielte handwerklich gebrautes Bier in Italien kaum eine Rolle. Heute existieren rund 900 Mikrobrauereien sowie etwa 200 Brewpubs. Die jährliche Produktion liegt inzwischen zwischen 400.000 und 500.000 Hektolitern und erreicht damit rund 2,5 Prozent des gesamten italienischen Biermarktes.

Darüber hinaus hat die Craftbier-Bewegung die Bierkultur des Landes nachhaltig verändert. Zahlreiche Bierstile, die vor wenigen Jahrzehnten noch weitgehend unbekannt waren, gehören heute zum festen Bestandteil der italienischen Bierszene. Gleichzeitig haben Ausbildung, Bierwissen und die Wertschätzung handwerklich gebrauter Biere deutlich zugenommen.

Ab Anfang Juni soll das Jubiläumsbier in ganz Italien erhältlich sein. Einen besonderen Höhepunkt bildet die Veranstaltungsreihe „Birrifici Aperti Unionbirrai“ sowie der Nationale Tag des Craftbiers vom 19. bis 25. Juni 2026. Dann öffnen zahlreiche Brauereien ihre Türen für Besucher und bieten die Möglichkeit, die Vielfalt der italienischen Craftbier-Kultur hautnah zu erleben.

Mit „Buona Questa Birra!“ feiert Italien nicht nur ein Jubiläum, sondern auch eine Erfolgsgeschichte, die aus einer kleinen Bewegung eine international anerkannte Craftbier-Szene gemacht hat.

Historischer Wandel in Frankreich: Bier überholt erstmals Wein beim Konsum

Frankreich gilt weltweit als das Land des Weins. Kaum ein anderes Getränk ist so eng mit der französischen Kultur verbunden wie ein Glas Rot-, Weiß- oder Roséwein zum Essen. Umso bemerkenswerter ist eine Entwicklung, die sich nun erstmals in den offiziellen Statistiken widerspiegelt: Im Jahr 2025 wurde in Frankreich erstmals mehr Bier als Wein konsumiert.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) tranken die Franzosen rund zehn Millionen Liter mehr Bier als Wein. Während der Bierkonsum weitgehend stabil blieb, sank der Weinkonsum auf den niedrigsten Stand seit rund 70 Jahren.

Allerdings ist dieser historische Wechsel weniger auf einen sprunghaften Anstieg des Bierkonsums zurückzuführen als vielmehr auf den anhaltenden Rückgang beim Wein. Die Weinbranche kämpft bereits seit Jahrzehnten mit einer sinkenden Nachfrage im Inland. Besonders Rotwein verliert zunehmend an Bedeutung, während jüngere Generationen insgesamt weniger Alkohol konsumieren und traditionelle Essgewohnheiten immer stärker aufbrechen.

Der aktuelle OIV-Bericht zeigt, dass der Weinkonsum 2025 gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 22 Millionen Hektoliter zurückging. Gleichzeitig produziert Frankreich weiterhin deutlich mehr Wein als im eigenen Land getrunken wird. Die Jahresproduktion lag zuletzt bei 36,1 Millionen Hektolitern.

Experten sehen mehrere Ursachen für diese Entwicklung. Die französische Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Kleinere Haushalte, kürzere Mittagspausen, mehr Außer-Haus-Verpflegung und ein insgesamt verändertes Ernährungs- und Gesundheitsbewusstsein beeinflussen auch die Trinkgewohnheiten. Hinzu kommen staatliche Gesundheitskampagnen und gesellschaftliche Veränderungen, die den Alkoholkonsum insgesamt reduzieren.

Inzwischen gibt mehr als die Hälfte der französischen Bevölkerung an, nicht jede Woche Alkohol zu trinken. Damit verändert sich eine Tradition, die lange als fester Bestandteil des Alltags galt.

Bier profitiert von neuen Trends

Während die Weinbranche mit sinkenden Absatzzahlen kämpft, konnte sich Bier erfolgreicher an die veränderten Verbraucherwünsche anpassen. Der Pro-Kopf-Konsum liegt seit Jahren relativ konstant bei etwa 33 Litern jährlich.

Besonders die Vielfalt des Angebots spielt dabei eine wichtige Rolle. Die wachsende Zahl von Mikrobrauereien und Craftbier-Betrieben hat das Angebot in Frankreich deutlich erweitert. Verbraucher finden heute eine wesentlich größere Auswahl an Bierstilen und Geschmacksrichtungen als noch vor wenigen Jahrzehnten.

Als besonders dynamisch erweist sich der Markt für alkoholfreie Biere. Dieses Segment verzeichnete innerhalb eines Jahres ein Wachstum von rund zwölf Prozent. Damit folgt Frankreich einem Trend, der auch in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern zu beobachten ist.

Die Weinwirtschaft versucht ebenfalls, auf die veränderten Konsumgewohnheiten zu reagieren. Viele Produzenten setzen verstärkt auf moderne Vermarktungskonzepte sowie auf Bio- und Naturweine, um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen.

Trotz der rückläufigen Inlandsnachfrage bleibt Frankreich jedoch eine Weinmacht. Mit jährlichen Exporterlösen von rund elf Milliarden Euro ist das Land weiterhin der weltweit bedeutendste Weinexporteur.

Der historische Wechsel an der Spitze der Getränkestatistik zeigt dennoch deutlich, wie stark sich Konsumgewohnheiten verändern können. Selbst in einem Land, das wie kaum ein anderes mit Wein verbunden wird, gewinnt Bier zunehmend an Bedeutung – nicht zuletzt dank seiner Vielfalt und der erfolgreichen Entwicklung alkoholfreier Alternativen.

Rekordtreffen der Diplom-Biersommeliers in Bamberg stärkt das Branchennetzwerk

Auch wenn diese Meldung inzwischen nicht mehr ganz aktuell ist, soll sie der Vollständigkeit halber dennoch ihren Platz auf Bierzirkus.de finden. Schließlich bietet sie interessante Einblicke in die Arbeit des Verbands der Diplom-Biersommeliers und zeigt, wie eng die verschiedenen Bereiche der Bierbranche miteinander vernetzt sind.

Beim Frühjahrstreffen des Verbands der Diplom-Biersommeliers in Bamberg stand nicht nur die fränkische Bierkultur im Mittelpunkt, sondern auch der fachliche Austausch zwischen Brauereien, Handel, Gastronomie und Bierexperten. Die Veranstaltung entwickelte sich zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie lebendig und vielfältig die Bierbranche heute aufgestellt ist.

Ein Programmpunkt führte die Teilnehmenden zur Bierothek, einem Fördermitglied des Verbandes. Bei einem Rundgang durch das Zentrallager erhielten die Biersommeliers Einblicke in moderne Handels- und Logistikstrukturen. Dabei wurde deutlich, wie stark sich der Bierhandel in den vergangenen Jahren verändert hat und welche Rolle effiziente Lager- und Vertriebswege inzwischen spielen.

Tradition und Innovation vereint

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Brauerei Kundmüller im fränkischen Weiher. Die Familienbrauerei, die als „Freund des Verbandes“ eng mit den Diplom-Biersommeliers verbunden ist, gilt als Beispiel dafür, wie sich traditionelle Braukunst erfolgreich mit modernen Ideen verbinden lässt. Die kontinuierliche Entwicklung des Betriebs und zahlreiche internationale Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der dort gebrauten Biere.

Ergänzt wurde das Programm durch Besuche weiterer bedeutender Bamberger Brauereien. Besonders die traditionsreiche Brauerei Schlenkerla verdeutlichte, weshalb Bamberg weltweit als eine der wichtigsten Bierstädte gilt. Mit ihrer konsequent gepflegten Brautradition und den berühmten Rauchbieren steht sie exemplarisch für die kulturelle Bedeutung des Brauwesens in Franken.

Mehr als nur Fachwissen

Das Frühjahrstreffen vermittelte den Teilnehmenden weit mehr als technische oder sensorische Kenntnisse. Im Mittelpunkt stand vor allem der persönliche Austausch innerhalb der Branche. Gespräche zwischen Brauereien, Gastronomen, Händlern und Ausbildern ermöglichten neue Perspektiven und stärkten bestehende Kontakte.

Klaus Artmann, Präsident des Verbands der Diplom-Biersommeliers, hob insbesondere die Bedeutung dieses Miteinanders hervor. Gerade der enge Zusammenhalt innerhalb der Branche trage dazu bei, Werte, Vielfalt und Qualitätsbewusstsein zu fördern und weiterzugeben.

Ein lebendiges Netzwerk mit Zukunft

Dass ein Großteil der Organisation solcher Veranstaltungen durch engagierte Mitglieder getragen wird, zeigt die besondere Stärke des Verbandes. Das Frühjahrstreffen in Bamberg war damit nicht nur eine Fachveranstaltung, sondern zugleich Ausdruck einer aktiven Gemeinschaft, die vom Austausch und gegenseitiger Unterstützung lebt.

Mit dem Rekordtreffen setzte der Verband ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung seines Netzwerks. Der Blick richtet sich nun auf die kommenden Veranstaltungen, insbesondere auf die Jahreshauptversammlung im Oktober 2026 in Köln.

Über den Verband der Diplom-Biersommeliers

Der 2005 gegründete Verband der Diplom-Biersommeliers ist heute das größte internationale und branchenübergreifende Netzwerk für Biersommelièren und Biersommeliers. Mit mehr als 1.600 Mitgliedern weltweit setzt sich der Verband für die Förderung der Bierkultur, die Positionierung von Bier als hochwertiges Genussmittel und die öffentliche Wahrnehmung des Berufsbildes ein. Unterstützt wird die Organisation von zahlreichen Fördermitgliedern, Partnerverbänden und Unternehmen aus der Brauwirtschaft.

Nachfolgerinnen gesucht: Die amtierende Baden-Württembergische Bierkönigin Linda Heinle und die amtierende Bierprinzessin Pauline Mohr sind noch bis Herbst im Amt.
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Wer wird künftig die baden-württembergische Braukultur repräsentieren? Der Baden-Württembergische Brauerbund hat die Bewerbungsphase für die Wahl der neuen Baden-Württembergischen Bierkönigin eröffnet. Interessierte Bierliebhaberinnen haben noch bis zum 12. Juni 2026 die Möglichkeit, sich für die Amtszeit 2026 bis 2028 zu bewerben.

Die Baden-Württembergische Bierkönigin gilt als wichtigste Botschafterin der Braukunst im Südwesten Deutschlands. Gemeinsam mit der Bierprinzessin vertritt sie die Brauereien des Landes bei zahlreichen Veranstaltungen, Festen und offiziellen Anlässen. Dabei stehen nicht nur Sympathie und Ausstrahlung im Mittelpunkt, sondern auch fundiertes Wissen rund um Bier, Braukultur und die heimische Brauwirtschaft.

Die amtierende Bierkönigin Linda Heinle sowie Bierprinzessin Pauline Mohr wurden im Herbst 2024 aus einem Bewerberfeld von mehr als 60 Kandidatinnen gewählt. Nun beginnt die Suche nach ihren Nachfolgerinnen.

Bewerben können sich Frauen ab 21 Jahren, die ihren Wohnsitz in Baden-Württemberg haben. Die Anmeldung erfolgt über die eigens eingerichtete Bewerbungsplattform des Wettbewerbs.

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist startet ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Zunächst werden neun Finalistinnen ausgewählt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Über die Aktionswebseite sowie die Social-Media-Kanäle erhalten Bierinteressierte die Gelegenheit, die Kandidatinnen näher kennenzulernen. Darüber hinaus müssen sich die Bewerberinnen in verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen beweisen, um ihre Eignung für das Amt unter Beweis zu stellen.

Der Höhepunkt des Wettbewerbs findet am 19. November 2026 im Rahmen des 11. Baden-Württembergischen Brauertags statt. Dort stellen sich die neun Finalistinnen einer Fachjury, die schließlich die neue Baden-Württembergische Bierkönigin kürt.

Die Wahl zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert Bierkultur und Brauhandwerk im Südwesten besitzen. Baden-Württemberg zählt zu den bedeutenden Bierregionen Deutschlands und verfügt über eine vielfältige Brauereilandschaft, die von traditionellen Familienbrauereien bis hin zu modernen Craftbier-Betrieben reicht. Die zukünftige Bierkönigin wird diese Vielfalt in den kommenden zwei Jahren als offizielle Repräsentantin vertreten.

Interessierte Bewerberinnen können sich unter https://bierkoenigin-bw.de/bewerbung/ melden.

Dreifacher Erfolg für Maisel’s Weisse bei internationalen Bierpreisen in Australien

Die Bayreuther Brauerei Gebr. Maisel darf sich über internationale Anerkennung am anderen Ende der Welt freuen. Bei den renommierten „Melbourne Royal Australian International Beer Awards“ konnten gleich drei Weißbierspezialitäten der fränkischen Familienbrauerei Medaillen erringen. Damit unterstreicht die Brauerei einmal mehr ihre große Kompetenz im Bereich Weißbier.

Gold erhielt Maisel’s Weisse Original, Silber ging an Maisel’s Weisse Alkoholfrei und Bronze an Maisel’s Weisse Kristall. Für die Brauerei ist das Ergebnis ein besonderer Erfolg, denn erstmals nahm man überhaupt an dem Wettbewerb in Australien teil.

Marc Goebel, Erster Braumeister und Geschäftsführer Braubetrieb der Brauerei Gebr. Maisel, zeigte sich entsprechend stolz: Drei Medaillen bei einer derart starken internationalen Konkurrenz seien ein hervorragendes Ergebnis und eine besondere Anerkennung für die Arbeit des gesamten Teams.

Vor allem Maisel’s Weisse Original gilt seit Jahren als Aushängeschild der Bayreuther Brauer. Das Weißbier ist bekannt für sein typisch fruchtig-würziges Aroma, die feine Kohlensäure sowie die charakteristischen Hefenoten mit einem Hauch Banane. Gerade diese Kombination macht das Bier für viele Weißbierfans unverwechselbar.

Auch die alkoholfreie Variante konnte die Jury überzeugen. Maisel’s Weisse Alkoholfrei zählt bereits seit Jahren zu den erfolgreichsten alkoholfreien Weißbieren Europas und wurde unter anderem mehrfach beim European Beer Star ausgezeichnet. Die Silbermedaille aus Australien bestätigt erneut die hohe Qualität des alkoholfreien Weißbiers. Die Brauerei setzt dabei auf ein eigens entwickeltes Herstellungsverfahren, das möglichst viel Aroma der klassischen Maisel’s Weisse Original erhalten soll.

Die Melbourne Royal Australian International Beer Awards gehören zu den bedeutendsten Wettbewerben für Bier und Cider weltweit. Ziel der Veranstaltung ist es, herausragende Braukunst auszuzeichnen und internationale Qualitätsstandards sichtbar zu machen. Im Jahr 2026 wurden mehr als 2.200 Biere und Cider von 381 Brauereien aus 22 Ländern eingereicht.

Für die Brauerei Gebr. Maisel bedeutet der dreifache Medaillengewinn nicht nur einen prestigeträchtigen Erfolg, sondern auch einen weiteren Beleg dafür, dass deutsche Weißbiertradition international weiterhin hoch angesehen ist.

Deutsche Brauereien räumen bei Bundesehrenpreisen und World Beer Cup ab

Die deutsche Brauwirtschaft durfte sich Ende Mai gleich über mehrere hochkarätige Auszeichnungen freuen. Sowohl beim Bundesehrenpreis für Bier als auch beim international renommierten World Beer Cup konnten deutsche Brauereien eindrucksvoll ihre Qualität unter Beweis stellen. Die Ehrungen zeigen einmal mehr, dass deutsche Braukunst nicht nur auf jahrhundertealter Tradition basiert, sondern auch international konkurrenzfähig bleibt.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin zeichnete das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gemeinsam mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) insgesamt zwölf Brauereien mit dem Bundesehrenpreis für Bier aus. Die Auszeichnung gilt als höchste Qualitätsauszeichnung der deutschen Brauwirtschaft.

Bundesminister Alois Rainer würdigte bei der Preisverleihung insbesondere die Verbindung aus traditionellem Handwerk, moderner Brautechnik und konsequenter Qualitätskontrolle. Die ausgezeichneten Betriebe stünden beispielhaft für die Vielfalt und Innovationskraft der deutschen Brauereiszene.

Insgesamt nahmen in diesem Jahr 130 Brauereien mit mehr als 700 Bieren an der DLG-Qualitätsprüfung teil. Die Bewertung erfolgt auf Basis umfangreicher Laboranalysen, sensorischer Prüfungen sowie mehrmonatiger Qualitätskontrollen durch unabhängige Expertinnen und Experten. Unterstützt wird die Prüfung unter anderem von der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin sowie dem Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität.

Folgende Brauereien erhielten die Bundesehrenpreise 2026:

Bundesehrenpreis in Gold und „Brauerei des Jahres“

  • Brauerei Ustersbach Adolf Schmid KG, Ustersbach

Bundesehrenpreis in Silber

  • Privat-Brauerei Schmucker GmbH, Mossautal

Weitere Bundesehrenpreise

  • Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid GmbH, Waldhaus
  • Schlossbrauerei Maxlrain GmbH & Co. KG, Tuntenhausen
  • Brauerei GANTER GmbH & Co.KG, Freiburg
  • Frankfurter Brauhaus GmbH, Frankfurt Oder
  • Privatbrauerei Ernst Barre GmbH, Lübbecke
  • Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG, Warstein
  • Flötzinger Brauerei Franz Steegmüller GmbH & Co.KG, Rosenheim
  • Privatbrauerei M.C. Wieninger GmbH & Co.KG, Teisendorf
  • Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co.KG, Mannheim
  • Hochdorfer Kronenbrauerei Otto Haizmann KG, Nagold-Hochdorf

Auch international konnten deutsche Brauereien in diesem Jahr überzeugen. Beim World Beer Cup in den USA sicherten sich mehrere deutsche Betriebe Medaillen gegen starke Konkurrenz aus aller Welt. Der Wettbewerb zählt zu den bedeutendsten Biermeisterschaften überhaupt. Mehr als 8.000 Biere von rund 1.800 Brauereien aus fast 50 Ländern wurden von über 250 internationalen Jurorinnen und Juroren bewertet.

Ausgezeichnet im Rahmen des World Beer Cup wurden folgende deutsche Brauereien:

  • Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan aus Freising (Gold und Silber)
  • Brauerei Ladenburger aus Neuler (Silber)
  • Brauerei Greif aus Forchheim (Silber)
  • Brauerei zum Kuchlbauer aus Abensberg (2 x Bronze)

Der World Beer Cup wird seit inzwischen 30 Jahren von der Brewers Association in den USA veranstaltet. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Brauereien und Biere in international definierten Bierstilen auszuzeichnen. Dass deutsche Brauereien dort regelmäßig erfolgreich abschneiden, unterstreicht die hohe Qualität und das internationale Renommee der heimischen Braukunst.

Ein weiterer Höhepunkt steht bereits bevor: Der offizielle Festakt zur Ehrung der Bundesehrenpreisträger sowie der erfolgreichen Teilnehmer des World Beer Cup findet am 25. Juni 2026 im Rahmen des Deutschen Brauertages in Berlin statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Unterstützt wird die Preisverleihung von den Unternehmen BarthHaas sowie Sahm – Gläser für Marken.

Krombacher bringt alkoholfreies Pils erstmals großflächig vom Fass in die Gastronomie

Die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier wächst seit Jahren. Darauf reagiert die Krombacher Brauerei nun mit einem erweiterten Angebot: Das bisher in Flaschen und Dosen erhältliche Krombacher o,0 % Pils wird künftig auch als Fassbier angeboten.

Zum Start soll das alkoholfreie Pils zunächst in ausgewählten Gastronomiebetrieben sowie im Stadion von Arminia Bielefeld ausgeschenkt werden. Nach Angaben der Brauerei gehört sie damit zu den ersten größeren Anbietern in Deutschland, die ein alkoholfreies Pils in diesem Umfang frisch vom Fass in die Gastronomie bringen.

Hintergrund der Einführung ist ein verändertes Konsumverhalten: Alkoholfreie Biere gewinnen sowohl im Handel als auch in Restaurants und Bars zunehmend an Bedeutung. Verbraucher greifen häufiger zu alkoholfreier Alternative – etwa im beruflichen Alltag, beim Mittagessen oder bei Aktivitäten, bei denen Alkohol keine Option ist.

Die Brauerei plant, die Einführung mit Werbemaßnahmen zu begleiten. Dazu zählen unter anderem Promotion-Aktionen an ungewöhnlichen Orten wie Wochenmärkten oder Waschstraßen sowie Kooperationen mit Influencern und regionale Radiowerbung.

Mit dem Schritt erweitert Krombacher sein Angebot im alkoholfreien Segment und reagiert auf einen Markt, in dem alkoholfreie Biere inzwischen für viele Brauereien zu einem wichtigen Wachstumsbereich geworden sind.

Der Bayerische Brauerbund und der DEHOGA Bayern e.V. (BHG) haben die „Goldene BierIdee 2026“ verliehen

Im Rahmen der traditionellen Brauer-Gala im Münchner Löwenbräukeller wurde erneut die „Goldene BierIdee“ verliehen. Mit der Auszeichnung würdigen der Bayerischer Brauerbund und der DEHOGA Bayern Persönlichkeiten und Initiativen, die sich in besonderer Weise für die Pflege und Vermittlung bayerischer Bierkultur einsetzen.

Die Verleihung am 21. Mai 2026 stand dabei erstmals unter der Präsidentschaft von Dr. Stefan Kreisz, dem neuen Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes. Gemeinsam mit Angela Inselkammer, Präsidentin von DEHOGA Bayern, sowie Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Ebbertz ehrte er Projekte und Akteure, die zeigen, wie vielfältig Bierkultur heute gelebt wird.

Auszeichnung für gelebte Regionalität

Eine der „Goldenen BierIdeen 2026“ ging an die Gemeinde Attenkirchen für das Hallertauer Bierfestival. Seit 2010 hat sich das Festival zu einem wichtigen Schaufenster regionaler Braukultur entwickelt. Besonders hervorgehoben wurden das ehrenamtliche Engagement sowie die enge Verbindung zwischen Hopfenanbau, Brauereien und regionaler Identität in der Hallertau – dem weltweit größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet.

Bierwissen für eine wachsende Gemeinschaft

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Markus Harms für sein Magazin Bier & Brauhaus. Mit Publikationen, Veranstaltungen, Braukursen und digitalen Angeboten hat er über Jahre eine Plattform geschaffen, die Hobbybrauer, Bierinteressierte und Brauereien miteinander verbindet.

Die Jury würdigte dabei insbesondere seinen Beitrag zur Wissensvermittlung sowie seine Rolle bei der Vernetzung der deutschsprachigen Hobbybrauerszene.

Fränkische Bierkultur mit internationalem Blick

Die dritte Auszeichnung erhielt die Brauerei Kundmüller in Weiher für ihre Projektreihe „International Collaboration Brews“. Durch Gemeinschaftssude mit Brauereien aus unterschiedlichen Ländern verbindet die Familienbrauerei internationale Einflüsse mit fränkischer Brautradition.

Nach Einschätzung der Jury steht das Projekt beispielhaft für Offenheit, kreative Zusammenarbeit und handwerkliche Qualität – und zeigt zugleich, wie regionale Bierkultur weit über Bayern hinaus wirken kann.

Tradition und Innovation als gemeinsamer Nenner

In seiner Ansprache betonte Dr. Stefan Kreisz, dass die diesjährigen Preisträger eindrucksvoll zeigen würden, wie lebendig und vielfältig bayerische Bierkultur heute sei. Die ausgezeichneten Projekte verbänden Tradition mit neuen Ideen, stärkten Gemeinschaft und trügen die Begeisterung für bayerisches Bier über Landesgrenzen hinweg.

Die „Goldene BierIdee“ macht damit erneut deutlich: Bierkultur besteht längst nicht nur aus Brauprozessen und Rezepturen, sondern ebenso aus Menschen, Engagement und kreativen Ansätzen, die Tradition weiterentwickeln.

Der Bayerische Brauerbund hat einen neuen Präsidenten

Dr. Stefan Kreisz (Foto: Kreisz)

Der Bayerischer Brauerbund hat eine neue Führung: Dr. Stefan Kreisz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Erdinger Weißbräu, wurde am 21. Mai 2026 einstimmig zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Damit übernimmt ein Brauwissenschaftler und langjähriger Branchenkenner Verantwortung in einer Zeit, die für die Brauwirtschaft von großen Herausforderungen geprägt ist.

Mit Dr. Kreisz rückt eine Persönlichkeit an die Spitze, die Tradition und moderne Unternehmensführung gleichermaßen verkörpert. Der promovierte Brauwissenschaftler ist seit Jahren in leitenden Funktionen bei Erdinger tätig und verantwortete unter anderem Qualitätssicherung, Forschung und Entwicklung, bevor er in die Geschäftsführung wechselte.

Nach seiner Wahl machte Kreisz deutlich, worauf er seinen Fokus legen will: die Stärkung des Braustandorts Bayern, den Erhalt mittelständischer Braustrukturen und die gesellschaftliche Bedeutung des Bieres. Seine Botschaft: Bayerisches Bier sei weit mehr als ein Getränk – es sei Teil von Kultur, Heimat und Identität. Diese Vielfalt gelte es zu schützen und gleichzeitig zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Gerade dieser Spagat dürfte die Branche in den kommenden Jahren beschäftigen. Sinkende Bierabsätze, verändertes Konsumverhalten und wirtschaftlicher Druck stellen viele Brauereien vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wachsen alkoholfreie Sortimente und neue Getränkekategorien an Bedeutung.

Abschied nach zehn Jahren: Georg Schneider wird Ehrenpräsident

Mit der Wahl endet zugleich die zehnjährige Amtszeit von Georg Schneider von Schneider Weisse. Schneider prägte den Verband in einer Phase tiefgreifender Veränderungen und setzte sich insbesondere für mittelständische Brauereien, regionale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit ein.

Ein besonderer Moment seiner Amtszeit war das Jahr 2016: Damals feierte die bayerische Brauwirtschaft gemeinsam den 500. Jahrestag des Reinheitsgebots – ein Jubiläum mit internationaler Aufmerksamkeit und hoher symbolischer Bedeutung für Bayerns Bierkultur.

Für seine Verdienste wurde Georg Schneider nun einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Bayerischen Brauerbundes ernannt.

Stabwechsel in anspruchsvollen Zeiten

Der Führungswechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Brauwirtschaft zwischen Tradition und Transformation steht. Die Erwartungen an den neuen Präsidenten sind entsprechend hoch: Bayerische Bierkultur bewahren, mittelständische Brauereien stärken und gleichzeitig Antworten auf veränderte Märkte finden.

Mit Dr. Stefan Kreisz übernimmt nun ein Vertreter einer der bekanntesten deutschen Privatbrauereien diese Aufgabe – und damit die Verantwortung, Bayerns Brauwirtschaft in die nächste Phase zu begleiten.

Reinhard Feigl ist Österreichs Biersommelier-Staatsmeister 2026

Am 15. Mai ging in Vorarlberg die 7. Österreichische Biersommelier Staatsmeisterschaft unter der Patronanz des Verbands der Brauereien Österreichs über die Bühne. Zugleich ging es um einen Platz in der Nationalmannschaft, welche das Bierland Österreich bei der Weltmeisterschaft 2027 vertreten wird. Reinhard Feigl (41) aus Wien setzte seine Expertise rund ums Bier meisterhaft ein und überzeugte die Jury im spannenden Finalkampf.

Das Kräftemessen startete in den Räumlichkeiten der Mohrenbrauerei in Dornbirn mit den nicht öffentlichen Vorrunden. Dabei mussten u.a. Bierproben hinsichtlich typischer Aromen bzw. Fehlaromen erkannt und benannt werden. Außerdem waren Biere anhand einer Blind-Degustation verschiedenen Bierstilen zuzuordnen. Schließlich wurde das Bierwissen anhand eines anspruchsvollen theoretischen Tests abgefragt.

Mit den zehn besten Biersommelièren und Biersommeliers aus den Vorrunden stand das Österreichische Nationalteam für die „9th World Championship of Beer Sommeliers 2027“ fest:

(in alphabetischer Reihenfolge)

  • Stefan Egermann; Burgenland
  • Reinhard Feigl; Wien
  • Thomas Franzke; Wien
  • Ursula Huber-Kainz; Niederösterreich
  • Johannes Keller; Wien
  • Katharina Marterer; Steiermark
  • Albert Mühlwerth; Vorarlberg
  • Martin Seidl; Oberösterreich
  • Julian Selinger; Wien
  • Sebastian Voglmayr; Oberösterreich

Im anschließenden Halbfinale traten jeweils zwei Nationalteam-Mitglieder in K.O. Runden gegeneinander an und präsentierten ein ihnen unbekanntes Bier vor einem 20-köpfigen Auditorium. Die fünf K.O. Duell-Champions und der beste „Lucky Loser“ qualifizierten sich so fürs Finale.

Zum Finale verlagerte sich das Geschehen auf die große Bühne im Veranstaltungszentrum Frödischsaal in Zwischenwasser/Muntlix.

Dort machten die sechs Besten aus den Vorrunden (in geloster Reihenfolge) mit perfekten Präsentation österreichischer Bierspezialitäten der fachkundigen Jury die Entscheidung nicht leicht.

(in alphabetischer Reihenfolge)

  • Mag. Florian Berger, Geschäftsführer Verband der Brauereien Österreichs
  • DI Nicola Buchner, Geschäftsführerin Verband der Diplom Biersommeliers
  • Bosse Danielsen, Leiter Mohrenbräu Biererlebniswelt
  • Oliver Klamminger, Leiter Erlebniswelt Schönram (D), Biersommelier Staatsmeister 2024, Kapitän des österreichischen Nationalteams, der Best Nation of the Word Cup of Beersommeliers 2025, 3. Platz Biersommelier WM 2025
  • Harry Mittermaier, Präsident BierIG – Interessengemeinschaft der Bierkonsumenten
  • Conrad Seidl, Bierpapst
  • DI Dr. Andreas Urban, Braumeister, Präsident Bund Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker, Vorsitz der AG Bierspezifische Ausbildungen im Verband der Brauereien Österreichs, Vortragender Technologie der Brauerei und Brauereibetriebskontrolle, Universität für Bodenkultur

Letztlich wurde der Wiener Reinhard Feigl (Leopoldauer Brauhandwerk) seiner Favoritenrolle gerecht und holte den Titel „Biersommelier Staatsmeister 2026“ mit seiner Präsentation des „Austrian Amber Ale“ vom Salzburger Brauhaus Gusswerk.

Der zweite Platz ging an Julian Selinger mit seiner Präsentation des Tiroler „Zillertaler Schwarzes, Premium Classe“.

Platz Drei errang die Steirerin Katharina Marterer mit „Loncium Freepa Alkoholfreies IPA“.

Staatsmeister Reinhard Feigl: „Ich möchte mich an erster Stelle beim österreichischen Brauereiverband bedanken, der das Event Staatmeisterschaft sehr, sehr gut ausrichtet hat. Bedanken möchte ich mich bei meinen Teamkollegen, die sich mit mir gemeinsam in den letzten Wochen akribisch vorbereitet haben. Bedanken möchte ich mich besonders bei meiner Tochter und meiner Frau, die in der wochenlangen Vorbereitungszeit sehr viel Verständnis aufgebracht und mir sehr viele Biere eingeschenkt haben.“

Vizestaatsmeister Julian Selinger: „Das Schönste an der Staatsmeisterschaft war die Vorbereitung mit bierliebenden Kolleginnen und Kollegen. Wir haben gemeinsam intensiv die großartige österreichische Bierlandkarte erlebt und genossen. Dieser Teamgeist und unsere gemeinsame Liebe zu Bier verbindet, sogar im Finale, wo wir gegeneinander antreten mussten. An dieser Stelle herzliche Gratulation an Reini Feigl und Dank dem Verband der Brauereien für die Top-Unterstützung.“

Drittplatzierte Katharina Marterer: „Es war ein ungeheuer spannender Wettbewerb. Spannende Herausforderungen. Ich war zum ersten Mal dabei. Bin total überrascht, jetzt am Stockerl zu stehen. Bedanken möchte ich mich bei allen Beteiligten für die tolle Organisation der Staatsmeisterschaft, bei den Mitbewerber:innen für den Teamgeist und vor allem bei meinem Mann Gerald, der mich als Trainingspartner in der Vorbereitung perfekt unterstützt hat.“

Jurymitglied und Biersommelier Staatsmeister 2024 Oliver Klamminger: „Es war natürlich sehr spannend den Wettbewerb aus der Jury Sicht zu erleben, vor allem die Spannung, wenn die Finalbiere aufgedeckt werden und wie es den Kandidaten dabei geht. Grundsätzlich war es schön die Staffel zu übergeben, weil wir mit Reini einen würdigen Staatsmeister haben, der das Team 2027 in eine hoffentlich erfolgreiche Heim-WM führen wird.“

Biersommelier-WM 2027 in Österreich

„Darauf freuen wir uns schon sehr. Schließlich starten wir mit einem hochkarätigen Team“, so Florian Berger, Geschäftsführer des Verbands der Brauereien Österreichs. „Jetzt gratuliere ich Reini Feigl – sowie dem ganzen frischen Nationalteam – ganz herzlich! Dieses Team ist die beste Werbung für heimische Bierkultur und beweist einmal mehr, dass das Bierland Österreich weltweit auch führend in Sachen Bierwissen ist. Der Verband der Brauereien betreibt seit 2006 das erfolgreiche Ausbildungsprogramm zum zertifizierten Biersommelier, ein Modell, das Vorbild für viele Länder in und außerhalb Europas geworden ist“, erklärt Florian Berger abschließend.