Jetzt steht wieder einmal ein Bier aus der Brauerei Meinel in Hof vor mir. Über die Brauerei habe ich bereits geschrieben, so dass ich direkt mit der Verkostung beginnen kann.
Rotgolden mit Kupferreflexen und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich große sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.
Leichte Rauchnoten, die an Schinken erinnern, steigen mir in die Nase, abgerundet durch den Duft nach Karamell und Nüssen.
Der Antrunk ist recht süß, was gut mit der feinperligen Kohlensäure harmoniert. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes Bitter dazu; ansonsten dominiert der Rauchgeschmack, allerdings ohne unangenehm zu werden. Das Mundgefühl ist rund und weich. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und es klingt gemeinsam mit dem Rauchgeschmack einige Zeit nach.
Das Mephisto von Meinel-Bräu ist ein Raubier für Einsteiger.
Zutaten:
Alkoholgehalt:
5,2 % Vol.
Brauerei:
Familienbrauerei Georg Meinel GmbH
Alte Plauener Straße 24
95028 Hof
www.meinel-braeu.de
Das
Aus Thüringen stammt das Bräu Wirts Urtyp, das jetzt vor mir steht. Das heißt – eigentlich weiß ich nicht wirklich, ob das Bier aus Thüringen stammt. Das Etikett verrät die Brauerei nicht, sondern lediglich, dass das Bier für eine Meininger Getränkevertriebs-GmbH gebraut wurde. Und dieses Unternehmen ist in Thüringen beheimatet. Mehr kann ich im Internet nicht über das Bier erfahren und auch die Meininger Getränkevertriebs-GmbH hält sich mit Informationen sehr zurück. Ich kann lediglich erfahren, dass das Unternehmen zehn Getränkemarkte unterhält. Hoffentlich ist das Bier besser als die Informationen im Internet.

Nach langer Zeit steht mal wieder ein Bier aus dem Norden Hannovers vor mir, das Herrenhäuser Spezial. Dabei handelt es sich um ein Export. In meiner Jugend war das Export neben dem Pils und dem
Kürzlich hat die Reimot-Braumanufaktur ihr zweijähriges Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass gab es das fünfte Bier aus diesem Startup. Es handelt sich um ein Exportbier, also um einen Bierstil, den ich nur bedingt schätze. Irgendwie gehört das Export zu den Bieren, die auf mich ziemlich langweilig wirken. Mal sehen, ob das Original Reimot Export mich überzeugen kann.
Josef Pfeffer, der Bruder des Brauerei- gründers Wolfgang Pfeffer, braute in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein kräftiges Bier, das unter dem Namen „Arber Spezial“ weit über die Grenzen Zwiesels hinaus bekannt wurde. Das neue Arber Spezial, das nach Angaben der Brauerei original nach Josef Pfeffer eingebraut wurde , soll uns diese Zeit in Erinnerung rufen. Auf dem Etikett des neuen Arber Spezial ist wie früher das von dem bekannten Zwiesler Künstler Walter Mauder entworfene Zeichen des Großen Arber abgebildet.
Um die Eröffnung ihres neuen Brauereistandortes in Berlin-Mariendorf standesgemäß zu feiern, haben es sich die Brauer von Brewdog nicht nehmen lassen, gleich mehrere Testbiere zu brauen. Die Besucher des Fests und die Fans der Brauerei konnten unter diesen Prototypen abstimmen und haben Kiez Keule zum Sieger gewählt.