Schlagwort-Archiv: Baden-Württemberg

Emma – Heimspiel

In Freiburg ist Almut Zinn beheimatet. Dort entwickelt sie ihre Biere, die sie anschließend als Gypsy Brauerin für den Markt produziert und vertreibt. Das Heimspiel ist nun mein zweites Bier von ihr. Das erste Bier, das ich von ihr verkostet habe, war das Salto Orale, das mir ausgesprochen gut gefallen hat. So freue ich mich bereits auf das Heimspiel, ein Pale Ale, das ich mir jetzt vornehmen werde.

Golden und mit leichter Hefetrübung strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die Schaumkrone ist fest und bleibt sehr lange erhalten. Gegen die Optik ist wirklich nichts einzuwenden.

Das Aroma ist fruchtig nach Grapefruit, Mandarine und Pfirsich. Im Prinzip also so, wie ich es erwartet habe.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine mäßige Süße sowie eine sehr feinperlige und sanfte Kohlensäure aus. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider, die ich bereits in der Nase verspürt habe. Obwohl das Bier für ein Pale Ale ungewhönlich Bitter ist, gefällt mir das weiche Mundgefühl. Im Abgang wird das Bitter überraschend mild und es klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Cascade,Hüll Melon,Mandarina Bavaria), Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Stammwürze:

11,8° Plato

Brauerei:

Privatbrauerei Rogg KG
Bonndorferstraße 61
79853 Lenzkirch/Schwarzwald
http://www.brauerei-rogg.de

für

Emma – Biere ohne Bart
Hugstetter Str. 40
79106 Freiburg
www.biereohnebart.de

Gold Ochsen – Ulmer Rotbock

Bereits seit dem frühen Mittelalter wird in Nürnberg Rotbier gebraut. Ich hatte schon immer den Verdacht, dass es sich dabei um einen roten Bock handelt, aber wenn ich einen Brauer aus Nürnberg danach gefragt habe, wurde diese Frage immer vehement verneint. Die dortigen Brauer legen absolut Wert auf die Feststellung, dass es sich beim Rotbier um einen eigenständigen Bierstil handelt. Jetzt habe ich die Bestätigung für meine Annahme erhalten – allerdings nicht aus Nürnberg, sondern aus Ulm. Die dortige Brauerei Gold Ochsen hat als Jahrgangsbier 2021 einen Rotbock kreiert, den Sie ausdrücklich in die Tradition des Rotbiers aus Nürnberg stellen.

Rubinrot und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die cremefarbige gemischtporige Schaumkrone bleibt durchschnittlich lange erhalten.

Das Bier duftet stiltypisch intensiv nach Karamell, dazu einige würzige Noten und Pinie. Abgerundet wird das Aroma durch einige Zitrusnoten und roten Johannisbeeren sowie einem Duft, der an Gras erinnert. Dabei ordnen sich dem Karamellduft alle anderen Aromen unter.

Der Antrunk ist kraftig und süß mit der passenden Menge Kohlensäure. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten. Dazu kommt ein leichte aber deutliches Bitter. Das Mundgefühl ist schwer, fast dickflüssig. Dabei ist das Bier sehr schön ausgewogen. Im Abgang wird das Bier etwas trockener, ohne dass das Bitter zu sehr in den Vordergrund tritt. Der Geschmack klingt noch lange nach.

Das Bier ist sehr intensiv. Es eignet sich daher nicht, um es nebenbei zu trinken. Es ist aber ein perfekter Begleiter zu einem Dessert, beispielsweise zu einer Bayrisch Creme oder einer Mousse au Chocolat.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Tettnanger, Rottenburger, Petit Blanc, Perle)

Alkoholgehalt:

7,2 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

Engel – Hefeweizen naturtrüb

Im baden-württembergischen Teil Frankens liegt Crailsheim und von dort stammt das naturtrübe Hefeweizen, das jetzt vor mir steht.

Bernsteinfarben und mit nur leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die mittelporige Schaumkrone fällt bis auf einen Rest sehr schnell in sich zusammen.

Düfte nach Banane und Nelke steigen mir in die Nase, abgerundet durch den Duft der Hefe sowie das Aroma nach Waldhonig.

Der Antrunk ist fruchtig und frisch, leider mit nur wenig sanfter Kohlensäure. Die Fruchtigkeit, die die Aromen widerspiegelt, bleibt auch auf der Zunge erhalten. Dabei ist das Bier stiltypisch nur wenig bitter. Das Mundgefühl ist voll und rund. Auch der Abgang ist fruchtig und wenig bitter, dafür aber mit überraschend langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen (Magnum: Spalt Select), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 %

Stammwürze:

12,7° Plato

Farbe:

24 EBC

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Gold Ochsen Weihnachtsbier

Aus Ulm stammt das Gold Ochsen Weihnachtsbier. Ich habe die Brauerei vor etlichen Jahren auf der Grünen Woche kennengelernt, wo sie regelmäßig einen Stand unterhält. Von den Bieren aus Ulm war ich noch nie enttäuscht, so dass ich auch beim Weihnachtsbier auf ein angenehmes Geschmackserlebnis hoffe.

Goldgelb und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die sahnige Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös und bleibt lange erhalten. Bei der Optik hat sich die Brauerei jedenfalls Mühe gegeben.

Das Aroma ist malzbetont nach Brotkrume mit würzigen und floralen Noten des Hopfens.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Süße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellen sich die würzigen Aromen zur Süße und obwohl das Bier kaum Bitterstoffe enthält ist es doch vollmundig. Auch der Abgang ist mil und süß-würzig mit langem Nachklang.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürzegehalt:

13,4 %

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

BierSelect

Das Gold Ochsen Jahrgangsbier 2021 ist der Ulmer Rotbock

Wie in jedem Jahr haben die Brauer von Gold Ochsen in Ulm auch in diesem Jahr einen Sondersud kreiert, ein rotes Bockbier, das dem berühmten Rotbier aus Nürnberg nachempfunden wurde. Ich habe das Bier zwar noch nicht verkosten können, aber nachdem ich bereits einige Sondersude aus der Ulmer Traditionsbrauerei trinken konnte, die mich alle begeistern konnten, stelle ich dieses Bier einfach mit Hilfe der Pressemitteilung vor. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch dieses Jahrgangsbier sich als besonderes Weihnachtsgeschenk für jeden Bierliebhaber eignet.

Für die limitierte 9. Sonderedition ihrer beliebten Reihe an einzigartigen Jahrgangsbieren hat sich die Brauerei Gold Ochsen wie bereits die Jahre zuvor etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Liebhaber außergewöhnlicher Bierspezialitäten dürfen sich auf den Gold Ochsen Ulmer Rotbock freuen – ein intensiv-aromatisches Starkbier mit leuchtend rotbrauner Farbe und einem Alkoholgehalt von 7,2 Volumenprozent. Das Jahrgangsbier 2021 ist eine Hommage an das traditionsreiche untergärige Nürnberger Rotbier, das bereits im frühen Mittelalter gebraut wurde – noch lange vor dem Weißbier. „Die Interpretation unserer Braumeister als Bockbier führt die Reihe unserer beliebten Jahrgangsbiere optimal fort. Der Gold Ochsen Ulmer Rotbock wird Bierkenner mit seinem markanten, ausbalancierten Geschmack, dem Duft nach Karamell- und Trockenfrüchten sowie dem feinporigen, cremefarbigen Schaumpolster begeistern“, ist sich Gold Ochsen-Geschäftsführerin Ulrike Freund sicher. Das Jahrgangsbier 2021 passt wunderbar zu deftigen Fleischgerichten sowie zu pikanten Gemüse- und Käsevariationen. Außerdem lässt sich diese einzigartige Bierspezialität auch ideal als Aperitif genießen. Der in limitierter Auflage von 1.597 – angelehnt an das Gründungsjahr 1597 der Brauerei – per Hand in elegante 0,75-Liter-Flaschen abgefüllte Gold Ochsen Ulmer Rotbock ist im Brauerei Shop, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop erhältlich.

Wie schon im Mittelalter haben die Gold Ochsen-Braumeister für das untergärige Starkbier ausschließlich Gerstenmalz verwendet. Die Wahl fiel dabei auf ausgesuchte Braumalzsorten, die dem Bockbier seine intensive, rotbraun leuchtende Farbe verleihen. Diese Optik ist nicht nur namensgebend für den Ulmer Rotbock, sondern steht auch für seinen kräftigen, ausgewogenen malzaromatischen Körper, der Zunge und Gaumen erfreut. Verfeinert wird das Bockbier durch die Verwendung von vier sorgfältig ausgesuchten Aromahopfensorten.

Seine harmonisch herbe Note, die sich vor allem durch zitrusartige und grasig-grüne Nuancen auszeichnet, verdankt das Bockbier dem edlen Tettnanger Aromahopfen. Ihm zur Seite steht die wiederentdeckte Hopfensorte „Rottenburger“, die Töne von Zedernholz, Sandelholz, Kiefer, Lavendel, grüner Paprika und Pfefferminze in die Komposition einbringt. „Diese Hopfensorte ist Anfang der 1970er-Jahre mit dem Niedergang des Hopfenanbaus in Rottenburg am Neckar und der Umstellung auf neue Sorten von der Bildfläche verschwunden. Nur eine Pflanze überlebte und wurde vom Hopfenanbaubetrieb Ludwig Locher über 40 Jahre liebevoll gepflegt, bis sie in den Jahren 2012 bis 2014 wieder kultiviert wurde“, erzählt Stephan Verdi, 1. Braumeister und technischer Betriebsleiter bei Gold Ochsen. Die Hopfenpflanzerfamilie Locher baut bereits seit 1936 Hopfen für die Brauerei Gold Ochsen an. Sie war es auch, die die dritte Hopfensorte – den fast verloren gegangenen „Petit Blanc“ aus der Champagne – während einer Wein- und Käseverkostung in Frankreich im Hof eines ehemaligen Hopfenbauern wiederentdeckte. Dieser besondere Hopfen verleiht dem Jahrgangsbier 2021 intensive Aromen von Papaya, Melone, Kirsche, Piña Colada, Zitronenblüten-Grüntee und Bienenwachs. „Die vierte und letzte Hopfenbeigabe – der Aromahopfen „Perle“ – stammt aus dem Hopfengarten der Brauerei Gold Ochsen. Sie wurde zur Abrundung des Hopfenbouquets am Tag des Einbrauens des Jahrgangsuds abgeerntet und als Grünhopfen in den Whirlpool gegeben. Mit ihren blumigen, zitrusartigen, fruchtigen, johannisbeerigen und würzigen Aromen sorgt sie für den letzten Schliff des Ulmer Rotbocks“, so Verdi abschließend.

Engel – Weihnachtsbier

Im Landkreis Schwäbisch Hall liegt das beschauliche Crailsheim, wo auch die Biermanufaktur Engel ihren Sitz hat, von der das Weihnachtsbier stammt, das jetzt vor mir auf seine Verkostung wartet.

Hell bernsteinfarben und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich voluminöse Schaumkrone, die auch durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Biskuitteig, unterstützt durch eine leichte Fruchtigkeit, die an Zitrusfrüchte erinnert.

Der Antrunk ist leicht süß mit einer feinperligen aber kräftigen Kohlensäure. Auf der Zunge tritt ein überraschend kräftiges Bitter dazu, das aber der Malznote durchaus ihren Platz überlässt und sie nicht in den Hintergrund drängt. Der Abgang ist recht schlank. Obwohl das Bitter in der Kehle schwächer wird, klingt es überraschend lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Perle, Magnum), Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

12,9° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

8° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Keller Pils

Wieder einmal steht ein Bier aus der fränkischen Biermanufaktur Engel vor mir. Diesmal handelt es sich um das Keller Pils, also ein naturtrübes Pils.

Golden und mit leichter Hefetrübung steht das Bier vor mir. Die Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber einige Zeit erhalten.

In der Nase stelle ich zunächst die Hefe fest, dazu der Duft des Malzes nach Karamell. Der Hopfen stellt sich mit Düften nach Zitrusfrüchten sowie einigen blumigen Noten vor.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie reichlich Kohlensäure aus. Schnell gesellt sich auf der Zunge ein nicht allzu starkes Bitter dazu, so wie ich es von einem Bier aus Franken auch erwartet habe. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird das Bier trockener und obwohl das Bitter auch in der Kehle nur leicht bitter ist, klingt der Geschmack lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Spalter Perle, Spalter Magnum, Spalter Select), Hefe

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11,9 %

Bittereinheiten:

33 IBU

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Premium Pils

Jetzt steht wieder einmal ein Bier aus der Biermanufaktur Engel im fränkischen Crailsheim vor mir. Dieses Mal handelt es sich um das Premium Pils, also um einen Bierstil, für den Franken nicht unbedingt berühmt ist. Andererseits hat die Brauerei 2021 den Bundesehrenpreis erhalten, weil sie bereits neun mal als eine der 12 besten Brauereien Deutschlands ausgezeichnet wurde. Da sollten die Brauer doch wohl ein vernünftiges Pils hinbekommen.

Intnsiv goldfarben und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine recht kleine feinporige Schaumkrone, die aber lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Karamell, abgerundet durch einige blumige Noten. Für mich als Norddeutscher fehlt beim Aroma eindeutig der Hopfen.

Im Antrunk fällt zunächst die reichlich vorhandene kräftige Kohlensäure auf, bevor das Bier seine Süße zur Geltung bringen kann. Auf der Zunge bleibt wie in der Nase das Karamell im Vordergrund, unterstützt durch ein leichtes Bitter. Das Mundgefühl ist weich und angenehm. Im Abgang wird das Bier etwas trockener und das leichte Bitter kommt besser zu Geltung. Es klingt auch lange nach.

Für ein Pils ist das Bier sehr mild. Ich meine, dass es eher als Helles verkauft werden sollte. Meine Erwartungen an ein Pils kann es nicht erfüllen, aber als Helles könnte es mich wirklich begeistern.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Perle, Saphir, Cascade, Tradition, Mittelfrüh)

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

7° – 8° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Aloisius Märzen

Vor mir steht jetzt ein Märzen aus der Biermanufaktur Engel in Crailsheim. Auch wenn das Märzen eigentlich ein urbayrischer Bierstil ist, liegt Crailsheim in Baden-Württemberg, allerdings im fränkischen Teil dieses Bundeslands. Mal sehen, ob auch die Württemberger ein ordentliches Märzen hinbekommen.

Bernsteinfarben und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die größtenteils feinporige Schaumkrone hat ein durchschnittliches Volumen und bleibt mir durchschnittlich lange erhalten.

Das Aroma ist stiltypisch malzbetont. Ich rieche Toffee, Kandis und Waldhonig, aber auch das Aroma nach getrockneten Birnen steigt mir in die Nase. Auch die 5,9 Volumenprozent Alkohol kann ich bereits in der Nase feststellen, so dass das Bier likörartig duftet. Das ist für ein Märzen ungewöhnlich, aber absolut nicht schlecht.

Der Antrunk ist süß mit einer feinperligen Kohlensäure. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes leichtes Bitter zum Karamellgeschmack. Obwohl das Bier nur 5,9 Volumenprozent Alkohol enthält, wärmt der Alkohol. Die Fruchtigkeit hält sich um Hintergrund, das Mundgefühl ist schwer und voll. Der Abgang ist mild und süß; erst langsam entwickelt sich ein leichtes Bitter mit überraschend langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,9 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Farbe:

24 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

9° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Kellerbier Alkoholfrei

Bereits seit einiger Zeit sind einige der Biere aus der Biermanufaktur Engel in Crailsheim als biologisch zertifiziert. Auch das alkohlfreie Kellerbier, das jetzt vor mir steht, gehört dazu. Mal sehen, wie sich das Bier so macht.

Weizengelb und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber lange erhalten.

Das Bier duftet nach Biskuitteig und Karamell, abgerundet durch einige würzige Noten, die an weißen Pfeffer erinnern.

Der Antrunk ist recht süß, was aber zur reichlich im Bier enthaltenen Kohlensäure passt. Auf der Zunge halten sich die Süße des Malzes und die Würzigkeit die Waare. Dazu gesellt sich eine leichte Säure. Das Mundgefühl ist recht rund. Allerdings schmeckt das Bier nicht direkt nach Bier, sondern das Malz steht im Vordergrund und die Hefe hat den Malzzucker nur teilweise verarbeitet. Damit ist das Bier einerseits nicht schlecht, auch wenn es nicht dem entspricht, was ich erwartet habe. Aber gut. Im Abgang stelle ich erstmals ein leichtes Bitter fest, das aber nur kurz nachklingt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
D-74564 Crailsheim
www.engelbier.de