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Das Gold Ochsen Jahrgangsbier 2021 ist der Ulmer Rotbock

Wie in jedem Jahr haben die Brauer von Gold Ochsen in Ulm auch in diesem Jahr einen Sondersud kreiert, ein rotes Bockbier, das dem berühmten Rotbier aus Nürnberg nachempfunden wurde. Ich habe das Bier zwar noch nicht verkosten können, aber nachdem ich bereits einige Sondersude aus der Ulmer Traditionsbrauerei trinken konnte, die mich alle begeistern konnten, stelle ich dieses Bier einfach mit Hilfe der Pressemitteilung vor. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch dieses Jahrgangsbier sich als besonderes Weihnachtsgeschenk für jeden Bierliebhaber eignet.

Für die limitierte 9. Sonderedition ihrer beliebten Reihe an einzigartigen Jahrgangsbieren hat sich die Brauerei Gold Ochsen wie bereits die Jahre zuvor etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Liebhaber außergewöhnlicher Bierspezialitäten dürfen sich auf den Gold Ochsen Ulmer Rotbock freuen – ein intensiv-aromatisches Starkbier mit leuchtend rotbrauner Farbe und einem Alkoholgehalt von 7,2 Volumenprozent. Das Jahrgangsbier 2021 ist eine Hommage an das traditionsreiche untergärige Nürnberger Rotbier, das bereits im frühen Mittelalter gebraut wurde – noch lange vor dem Weißbier. „Die Interpretation unserer Braumeister als Bockbier führt die Reihe unserer beliebten Jahrgangsbiere optimal fort. Der Gold Ochsen Ulmer Rotbock wird Bierkenner mit seinem markanten, ausbalancierten Geschmack, dem Duft nach Karamell- und Trockenfrüchten sowie dem feinporigen, cremefarbigen Schaumpolster begeistern“, ist sich Gold Ochsen-Geschäftsführerin Ulrike Freund sicher. Das Jahrgangsbier 2021 passt wunderbar zu deftigen Fleischgerichten sowie zu pikanten Gemüse- und Käsevariationen. Außerdem lässt sich diese einzigartige Bierspezialität auch ideal als Aperitif genießen. Der in limitierter Auflage von 1.597 – angelehnt an das Gründungsjahr 1597 der Brauerei – per Hand in elegante 0,75-Liter-Flaschen abgefüllte Gold Ochsen Ulmer Rotbock ist im Brauerei Shop, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop erhältlich.

Wie schon im Mittelalter haben die Gold Ochsen-Braumeister für das untergärige Starkbier ausschließlich Gerstenmalz verwendet. Die Wahl fiel dabei auf ausgesuchte Braumalzsorten, die dem Bockbier seine intensive, rotbraun leuchtende Farbe verleihen. Diese Optik ist nicht nur namensgebend für den Ulmer Rotbock, sondern steht auch für seinen kräftigen, ausgewogenen malzaromatischen Körper, der Zunge und Gaumen erfreut. Verfeinert wird das Bockbier durch die Verwendung von vier sorgfältig ausgesuchten Aromahopfensorten.

Seine harmonisch herbe Note, die sich vor allem durch zitrusartige und grasig-grüne Nuancen auszeichnet, verdankt das Bockbier dem edlen Tettnanger Aromahopfen. Ihm zur Seite steht die wiederentdeckte Hopfensorte „Rottenburger“, die Töne von Zedernholz, Sandelholz, Kiefer, Lavendel, grüner Paprika und Pfefferminze in die Komposition einbringt. „Diese Hopfensorte ist Anfang der 1970er-Jahre mit dem Niedergang des Hopfenanbaus in Rottenburg am Neckar und der Umstellung auf neue Sorten von der Bildfläche verschwunden. Nur eine Pflanze überlebte und wurde vom Hopfenanbaubetrieb Ludwig Locher über 40 Jahre liebevoll gepflegt, bis sie in den Jahren 2012 bis 2014 wieder kultiviert wurde“, erzählt Stephan Verdi, 1. Braumeister und technischer Betriebsleiter bei Gold Ochsen. Die Hopfenpflanzerfamilie Locher baut bereits seit 1936 Hopfen für die Brauerei Gold Ochsen an. Sie war es auch, die die dritte Hopfensorte – den fast verloren gegangenen „Petit Blanc“ aus der Champagne – während einer Wein- und Käseverkostung in Frankreich im Hof eines ehemaligen Hopfenbauern wiederentdeckte. Dieser besondere Hopfen verleiht dem Jahrgangsbier 2021 intensive Aromen von Papaya, Melone, Kirsche, Piña Colada, Zitronenblüten-Grüntee und Bienenwachs. „Die vierte und letzte Hopfenbeigabe – der Aromahopfen „Perle“ – stammt aus dem Hopfengarten der Brauerei Gold Ochsen. Sie wurde zur Abrundung des Hopfenbouquets am Tag des Einbrauens des Jahrgangsuds abgeerntet und als Grünhopfen in den Whirlpool gegeben. Mit ihren blumigen, zitrusartigen, fruchtigen, johannisbeerigen und würzigen Aromen sorgt sie für den letzten Schliff des Ulmer Rotbocks“, so Verdi abschließend.

Engel – Weihnachtsbier

Im Landkreis Schwäbisch Hall liegt das beschauliche Crailsheim, wo auch die Biermanufaktur Engel ihren Sitz hat, von der das Weihnachtsbier stammt, das jetzt vor mir auf seine Verkostung wartet.

Hell bernsteinfarben und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich voluminöse Schaumkrone, die auch durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Biskuitteig, unterstützt durch eine leichte Fruchtigkeit, die an Zitrusfrüchte erinnert.

Der Antrunk ist leicht süß mit einer feinperligen aber kräftigen Kohlensäure. Auf der Zunge tritt ein überraschend kräftiges Bitter dazu, das aber der Malznote durchaus ihren Platz überlässt und sie nicht in den Hintergrund drängt. Der Abgang ist recht schlank. Obwohl das Bitter in der Kehle schwächer wird, klingt es überraschend lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Perle, Magnum), Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

12,9° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

8° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Keller Pils

Wieder einmal steht ein Bier aus der fränkischen Biermanufaktur Engel vor mir. Diesmal handelt es sich um das Keller Pils, also ein naturtrübes Pils.

Golden und mit leichter Hefetrübung steht das Bier vor mir. Die Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber einige Zeit erhalten.

In der Nase stelle ich zunächst die Hefe fest, dazu der Duft des Malzes nach Karamell. Der Hopfen stellt sich mit Düften nach Zitrusfrüchten sowie einigen blumigen Noten vor.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie reichlich Kohlensäure aus. Schnell gesellt sich auf der Zunge ein nicht allzu starkes Bitter dazu, so wie ich es von einem Bier aus Franken auch erwartet habe. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird das Bier trockener und obwohl das Bitter auch in der Kehle nur leicht bitter ist, klingt der Geschmack lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Spalter Perle, Spalter Magnum, Spalter Select), Hefe

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11,9 %

Bittereinheiten:

33 IBU

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Premium Pils

Jetzt steht wieder einmal ein Bier aus der Biermanufaktur Engel im fränkischen Crailsheim vor mir. Dieses Mal handelt es sich um das Premium Pils, also um einen Bierstil, für den Franken nicht unbedingt berühmt ist. Andererseits hat die Brauerei 2021 den Bundesehrenpreis erhalten, weil sie bereits neun mal als eine der 12 besten Brauereien Deutschlands ausgezeichnet wurde. Da sollten die Brauer doch wohl ein vernünftiges Pils hinbekommen.

Intnsiv goldfarben und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine recht kleine feinporige Schaumkrone, die aber lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Karamell, abgerundet durch einige blumige Noten. Für mich als Norddeutscher fehlt beim Aroma eindeutig der Hopfen.

Im Antrunk fällt zunächst die reichlich vorhandene kräftige Kohlensäure auf, bevor das Bier seine Süße zur Geltung bringen kann. Auf der Zunge bleibt wie in der Nase das Karamell im Vordergrund, unterstützt durch ein leichtes Bitter. Das Mundgefühl ist weich und angenehm. Im Abgang wird das Bier etwas trockener und das leichte Bitter kommt besser zu Geltung. Es klingt auch lange nach.

Für ein Pils ist das Bier sehr mild. Ich meine, dass es eher als Helles verkauft werden sollte. Meine Erwartungen an ein Pils kann es nicht erfüllen, aber als Helles könnte es mich wirklich begeistern.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Perle, Saphir, Cascade, Tradition, Mittelfrüh)

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

7° – 8° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Aloisius Märzen

Vor mir steht jetzt ein Märzen aus der Biermanufaktur Engel in Crailsheim. Auch wenn das Märzen eigentlich ein urbayrischer Bierstil ist, liegt Crailsheim in Baden-Württemberg, allerdings im fränkischen Teil dieses Bundeslands. Mal sehen, ob auch die Württemberger ein ordentliches Märzen hinbekommen.

Bernsteinfarben und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die größtenteils feinporige Schaumkrone hat ein durchschnittliches Volumen und bleibt mir durchschnittlich lange erhalten.

Das Aroma ist stiltypisch malzbetont. Ich rieche Toffee, Kandis und Waldhonig, aber auch das Aroma nach getrockneten Birnen steigt mir in die Nase. Auch die 5,9 Volumenprozent Alkohol kann ich bereits in der Nase feststellen, so dass das Bier likörartig duftet. Das ist für ein Märzen ungewöhnlich, aber absolut nicht schlecht.

Der Antrunk ist süß mit einer feinperligen Kohlensäure. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes leichtes Bitter zum Karamellgeschmack. Obwohl das Bier nur 5,9 Volumenprozent Alkohol enthält, wärmt der Alkohol. Die Fruchtigkeit hält sich um Hintergrund, das Mundgefühl ist schwer und voll. Der Abgang ist mild und süß; erst langsam entwickelt sich ein leichtes Bitter mit überraschend langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,9 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Farbe:

24 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

9° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Kellerbier Alkoholfrei

Bereits seit einiger Zeit sind einige der Biere aus der Biermanufaktur Engel in Crailsheim als biologisch zertifiziert. Auch das alkohlfreie Kellerbier, das jetzt vor mir steht, gehört dazu. Mal sehen, wie sich das Bier so macht.

Weizengelb und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber lange erhalten.

Das Bier duftet nach Biskuitteig und Karamell, abgerundet durch einige würzige Noten, die an weißen Pfeffer erinnern.

Der Antrunk ist recht süß, was aber zur reichlich im Bier enthaltenen Kohlensäure passt. Auf der Zunge halten sich die Süße des Malzes und die Würzigkeit die Waare. Dazu gesellt sich eine leichte Säure. Das Mundgefühl ist recht rund. Allerdings schmeckt das Bier nicht direkt nach Bier, sondern das Malz steht im Vordergrund und die Hefe hat den Malzzucker nur teilweise verarbeitet. Damit ist das Bier einerseits nicht schlecht, auch wenn es nicht dem entspricht, was ich erwartet habe. Aber gut. Im Abgang stelle ich erstmals ein leichtes Bitter fest, das aber nur kurz nachklingt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
D-74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Engel – Keller Bock

Aus der Biermanufaktur Engel im baden-württembergischen Crailsheim stammt das naturtrübe Bockbier, das jetzt vor mir steht. Als ich das Etikett erstmals sah, fiel mir auf, dass die Brauerei nicht angegeben hat, ob es sich um einen dunklen oder einen hellen Bock handelt. Ein Blick auf das Rückenetikett brachte aber bereits die Lösung des Rätsels: Auf einer Farbskala, die von hellgelb über rot bis tiefschwarz reichte, wurde auf die rote Farbe verwiesen. Ein roter Bock? Das ist doch mal was Neues.

Rotgolden und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas. Die feinporige weiße Schaumkrone ist nur klein, bleibt aber lange erhalten. Optisch macht das Bier also schon mal was her.

Das Aroma ist stiltypisch malzbetont nach Karamell, dazu kommen ein Hauch Zitrusfrüchte sowie der Duft von Trockenfeigen und Honig.

Der Antrunk ist rezent mit einer kräftigen, aber nicht übertriebenen, Süße. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten und es gesellt sich ein leichtes Bitter dazu, begleitet von einer diskreten Fruchtigkeit. Das Mundgefühl ich weich und voll. Der Abgang ist überraschend schlank mit kurzem Nachklang.

Der Bock macht einen wirklich soliden Eindruck und er passt zu jedem kräftigen Essen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Perle, Magnum), Hefe

Alkoholgehalt:

7,2 % Vol.

Stammwürze:

16,9° Plato

Farbe:

28 EBC

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

Hopfenstopfer – It’s Doomsday

Das Hopfenstopfer It´s Doomsday ist ein West Coast India Pale Ale, an dem die drei befreundeten Brauereien Hopfenstopfer mit Thomas Wachno, Tom Majorosi von Eichbaum und Lutz Wirschingvon der Heidelberger Brauerei beteiligt sind. Gehopft wurde das Bier mit den vier amerikanischen Hopfensorten Cascade, Comet, Centennial und Chinook. Daneben weist es einen Alkoholgehalt von 6,8 Volumenprozent und 72 Bittereinheiten auf.

Goldgelb und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist recht voluminös und sie bleibt lange erhalten. Die Optik ist schon mal über jeden Zweifel erhaben.

Düfte nach Grapefruit und Ananas steigen mir in die Nase, abgerundet durch andere Südfrüchte, die aber so vielseitig sind, dass ich sie nicht im Einzelnen identifizieren kann.

Der Antrunk ist fruchtig-süß und frisch. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider. Dazu gesellt sich ein kräftiges Bitter. Das Mundgefühl ist weich und voll. Der Abgang ist dagegen überraschend mild, auch wenn das Bitter lange nachklingt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Cascade, Comet, Centennial, Chinook), Hefe

Alkoholgehalt:

6,8 % Vol.

Bittereinheiten:

72 IBU

Brauerei:

Häffner Bräu GmbH
Salinenstr. 24
74906 Bad Rappenau
www.haeffner-braeu.de

Gold Ochsen veröffentlicht Edition II des Single Malt Whiskys

Die Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen und die Whiskydestillerie finch aus Heroldstatt setzen ihre gemeinsame Erfolgsgeschichte fort: Nach dem Launch des ersten Gold Ochsen Single Malt Whiskys im Jahr 2017 bringen die beiden Unternehmen jetzt die Edition II ihres regionalen Whiskys in limitierter Auflage auf den Markt. „Wir freuen uns, Gold Ochsen-Fans und Whiskyliebhabern wieder zusammen mit der mehrfach ausgezeichneten schwäbischen Hochlanddestillerie finch eine exklusive Spirituose anbieten zu können. finch und Gold Ochsen teilen ihren hohen Anspruch an Qualität, Perfektion und Handwerkskunst – entsprechend ist die Edition II des Gold Ochsen Single Malt Whiskys eine Bereicherung für unser Bierspezialitäten- und Spirituosen-Sortiment“, bekräftigt Gold Ochsen-Geschäftsführerin Ulrike Freund. Erhältlich ist der edle, schwarz-gold etikettierte und in 1.770 nummerierte 0,5-Liter-Flaschen abgefüllte Whisky zum Preis von 49,90 Euro sowohl im Ochsen Shop im Ulmer Hafenbad, dem Brauerei Shop als auch online unter www.ochsenshop.de.

Die goldfarbene Edition II des Gold Ochsen Single Malt Whiskys verführt mit einem feinen Duft nach Birne sowie Malz und entfaltet dabei dezente Röstaromen. Am Gaumen präsentiert sich das Destillat mit Tönen von fruchtig-vollreifen Birnen, intensivem Honig- und Karamellgeschmack sowie einer leichten Malznote. Im Abgang beeindruckt der exquisite Whisky mit Nuancen aus Kokos, Karamell und seiner langanhaltenden fruchtigen Süße. Nach siebenjähriger Reifung in Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Weißeiche wurde das edle Destillat von der finch Whiskydestillerie einzeln in 1.770 nummerierte Flaschen abgefüllt, sorgfältig versiegelt und verpackt. Die Edition II des Gold Ochsen Single Malt Whiskys weist einen Alkoholgehalt von 42 % Vol. auf.

Die Idee, einen Gold Ochsen Single Malt Whisky zu brennen, entstand im Jahr 2012. Damals war Whiskybrenner Hans-Gerhard Fink mit einem Verkaufsstand seiner Highland Whisky Destillerie finch beim großen Gold Ochsen Brauereifest mit dabei. Die erste Edition des Gold Ochsen Single Malt Whiskys wurde 2014 gemeinsam entwickelt und von finch gebrannt. Nach dreijähriger Lagerung in Eichenfässern kam die feine Spezialität dann 2017 auf den Markt, war limitiert auf 1.800 Flaschen und innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Ulrike Freund unterstreicht: „Edition II des Gold Ochsen Single Malt Whiskys vereint wie sein Vorgänger die Verwendung bester Zutaten mit höchster Destillierkunst und Liebe zum Detail. Entsprechend zuversichtlich sind wir, mit dem zweiten Gold Ochsen Single Malt Whisky an den Erfolg des ersten nahtlos anknüpfen zu können.“

Gold Ochsen – Kristallweizen Doppelbock

Inzwischen ist es das achte Jahr, dass die Brauerei Gold Ochsen in Ulm ein Jahrgangsbier auf den Markt bringt. Von diesen Bieren werden in jedem Jahr genau 1597 Flaschen per Hand abgefüllt. Weshalb so eine krumme Anzahl? Ganz einfach: 1597 ist das Gründungsjahr der Gold Ochsen-Brauerei. Einige dieser Biere habe ich kennenlernen dürfen und ich war von allen Jahrgangsbieren, die in jedem Jahr wechseln, wirklich begeistert. Nun steht das Jahrgangsbier 2020 vor mir, in diesem Jahr ist es ein Weizen-Doppelbock.

Leuchtend gelb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt durchschnittlich lange erhalten.

Das Aroma zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Intensität aus. Neben dem für ein Weizenbier typischen Bananenaroma steigen mir noch Düfte nach Maracuja, Litschi, Pfirsich und roten Beeren aus. Abgerundet wird das Aroma durch einige blumige Noten. Auch den Alkohol kann ich bereits in der Nase feststellen, da er dem Duft des Bieres einen likörartigen Eindruck verleiht. Dabei ist er aber so gut eingearbeitet, dass er das Aromenspiel perfektioniert.

Der Antrunk ist weniger süß als erwartet und die Kohlensäure ist angenehm dosiert. Auf der Zunge zeigt sich der Kristallweizen Doppelbock malzbetont und die blumigen Noten kommen stärker in den Vordergrund und buhlen mit dem Bananenaroma um die Gunst des Konsumenten. Das Mundgefühl ist sehr weich und voll. Der Abgang ist mild und fruchtig. Obwohl die Bitterstoffe nur dezent zu schmecken sind, klingen sie recht lange nach.

Dieses Bier ist ein perfekter Aperitif, dem gut Fischgerichte oder ein Hühnerfrikassee folgen können.

Zutaten:

Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen (Tettnanger, Citra)

Alkoholgehalt:

7,8 % Vol.

Brauerei:

Gold Ochsen
Hafenbad 8
89073 Ulm
www.goldochsen.de