Schlagwort-Archiv: Baden-Württemberg

Engel – Bock dunkel

Auch wenn das Bockbier ursprünglich aus Niedersachsen stammt, wird es heute in ganz Deutschland und auch im benachbarten Ausland gebraut. Mittlerweile handelt es sich beim Bockbier auch um keine ausschließlich saisonale Spezialität mehr, sondern Bockbier wird während des gesamten Jahres gebraut. So auch der dunkle Bock aus der Brauerei Engel in Crailsheim.

Rotbraun und gefiltert fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine hellbeige gemischtporige Schaumkrone, die bis auf einen kleinen Rest aber recht schnell in sich zusammenfällt. Der Rest bleibt aber lange erhalten.

Das Aroma ist malzig-süß nach Karamell, abgerundet durch den Duft nach Vanille, Kandis und Dörrobst.

Der Antrunk ist malzbetont und süß, bevor die Röststoffe des Malzes zum Vorschein kommen. Dazu eine leichte Säure, der Geschmack frischer Brotkruste sowie ein harmonisches Bitter, das auch in der Kehle lange nachklingt.

Dazu kommt die angenehme Kohlensäure, die das Bier ungeheuer süffig macht.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

7,2 % Vol.

Stammwürze:

17° Plato

Farbe:

60 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

9° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Jahrgangsbier 2022: Gold Ochsen Zirbenbock

In diesem Jahr jagt bei Gold Ochsen in Ulm ein Jubiläum das nächste. Neben dem 425-jährigen Bestehen der Brauerei selbst gibt es im Herbst einen weiteren Grund zum Feiern: Das Gold Ochsen Jahrgangsbier geht in die mittlerweile zehnte Runde. Zu diesem Anlass haben die Braumeister wieder eine echte Rarität kreiert: den Gold Ochsen Zirbenbock. Beim Einschenken präsentiert sich die Starkbierspezialität in einem samtigen Waldhonigton und versprüht sogleich den zarten Duft des Holzes, das von Braumeister und Laborleiter Alexander Maier höchstpersönlich in Südtirol, auf 2.000 Metern Meereshöhe inmitten der herrlichen Berge des Ahrntals frisch geschlagen wurde. Im Antrunk zeigt sich nach der cremigen Schaumkrone ein vollmundiger Körper mit Anklängen von Karamell und Honig, während das unverkennbare Aroma der Zirbelkiefer im Duett mit dem Hopfen im Abgang sanft nachklingt. „Unsere zehnte Sonderedition ist ein wahres Meisterstück der Braukunst. Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt und stolz, mit wie viel Kreativität und Herzblut unsere Braumeister am Werk sind. Sie machen mit ihren Kreationen dem Namen ‚Ulms flüssiges Gold‘ alle Ehre“, so Gold Ochsen Geschäftsführerin Ulrike Freund. Die eleganten, schwarzen 0,75-Liter-Flaschen mit Korkverschluss sind ab dem 17. Oktober 2022 im Brauerei Shop, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop erhältlich – und wie immer in Anlehnung an das Gründungsjahr der Brauerei auf 1.597 Stück limitiert.

Für Alexander Maier ist Südtirol wie ein zweites Zuhause – und seiner handwerklichen Begabung ist die Idee für den Gold Ochsen Zirbenbock geschuldet. Was mit Zirbenspänen, die mit Bier versetzt wurden, begann, entwickelte sich Stück für Stück zu einer ausgereiften Rezeptur. „Um die Zirbe zur Geltung zu bringen, mussten wir die Balance zwischen einem nicht zu hellen oder zu dunklen Bier finden. Denn je nachdem tritt der Geschmack des Holzes zu wenig oder zu stark in den Vordergrund. Letztendlich war ein heller Bock die richtige Wahl“, erklärt Maier. Für die einzigartige Kreation wurde dem Pilsner Malz zur Abrundung noch etwas Münchner Malz an die Seite gestellt. Diese vereinen sich mit den drei verschiedenen Tettnanger Aromahopfen und dem Zirbenholz, das die lange Reifung des Bieres begleitet, zu einer harmonischen Gesamtkomposition. Dabei trifft der aromatische Zirbenduft auf einen leicht harzigen Geschmack sowie eine markante, aber zugleich angenehme Bitternote. Mit einem Alkoholgehalt von 7,7 Volumenprozent ist das limitierte Jahrgangsbier der ideale Begleiter zu Speck und Schüttelbrot oder kräftigen Wurst- und Käsesorten.

So weit die Pressemitteilung der Brauerei Gold Ochsen. In den letzten Jahren habe ich die Jahrgangsbiere immer verkosten können und ich war in jedem Jahr auf Neue begeistert vom Geschmack und der Kreativität der Brauer in Ulm. Ich hoffe auch in diesem Jahr, das Bier verkosten und hier im Blog vorstellen zu können.

Gold Ochsen holt Silber beim European Beer Star

Insgesamt 2.168 Biere aus 40 Ländern wetteiferten bei der diesjährigen Ausgabe des renommierten Bierwettbewerbs European Beer Star um einen der begehrten Awards. Einer davon steht künftig in Ulm: Für ihr Kristallweizen wurde die Brauerei Gold Ochsen bei der Preisverleihung des European Beer Star 2022 am 14. September in München mit Silber ausgezeichnet.

„Ein Medaillengewinn beim European Beer Star sorgt nicht nur für Ansehen in der internationalen Braubranche. Der Award ist darüber hinaus eine schöne Bestätigung für die außerordentliche Arbeit, die unser Brauerei-Team tagtäglich leistet“, so Frank U. Schlagenhauf, Vertriebs- u. Marketingleiter zum Gewinn der Silber-Medaille beim European Beer Star 2022.

Knapp 140 internationale Verkosterinnen und Verkoster, bestehend aus Braumeistern, Fachjournalisten, Biersommeliers und weiteren Bierexperten, haben am 4. und 5. August die Qualität der eingesandten Biere beurteilt. Die Bewertung erfolgte dabei rein nach sensorischen Kriterien: Optik, Geruch und Geschmack sowie sortentypische Merkmale wurden in insgesamt 73 Kategorien von der Fachjury objektiv bewertet. Dazu gehörten sowohl international bekannte Bierstile wie Pilsner, Weißbier oder India Pale Ale, als auch Spezialitäten wie holzfassgelagerte Starkbiere, Belgisches Dubbel oder Sauerbiere. Pro Kategorie werden beim European Beer Star nur die jeweils drei besten Biere mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

Bei der stimmungsvollen und emotionsreichen Preisverleihung des European Beer Star 2022 am 14. September während der drinktec in München, konnten die erfolgreichen Brauereien nun ihre Awards in Gold, Silber und Bronze in Empfang nehmen.

„Aufgrund der aktuell so schwierigen wirtschaftlichen Lage für Brauereien sowie den weltweit gestörten Logistikketten, sind wir außerordentlich stolz, dass wir in diesem Jahr wiederum die 2000er-Marke bei den Anmeldungen knacken konnten. Der European Beer Star setzt auch in Krisenzeiten hohe Maßstäbe“, so Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, zur diesjährigen Ausgabe des Bierwettbewerbs.

Ebenfalls hohe Maßstäbe setzte die Brauerei Gold Ochsen: „Unser Kristallweizen konnte vor einer international besetzten Expertenjury bestehen und sich gegen zahlreiche weitere Biere durchsetzen. Der Silber-Award zeigt, dass unser Kristallweizen zu den besten Bieren der Welt gehört!“, freut sich Ulrike Freund, Geschäftsführerin der Brauerei Gold Ochsen, über die Auszeichnung beim European Beer Star 2022.

Gold Ochsen feiert 425jähriges Jubiläum

Es gibt nur wenige Unternehmen, die auf eine 425jährige Tradition zurückblicken können. Die Brauerei Gold Ochsen in Ulm hat es geschafft. Im Jahr 1597 gründete der Wirt Gabriel Mayer in der Ulmer Herdbruckerstraße die Brauerei Gold Ochsen. Seitdem ist der Werdegang des Unternehmens, das sich seit 1867 im Besitz der Familie Leibinger befindet, fest mit der Ulmer und Neu-Ulmer Stadtgeschichte verbunden. Anlässlich des 425. Jubiläums gratulierte IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch am 9. Juni 2022 im Namen der Industrie- und Handelskammer Ulm. Sie überreichte Ulrike Freund (geborene Leibinger), die seit 1991 die Traditionsbrauerei leitet, die Jubiläumsurkunde. Zu den Ehrengästen des in der Brauerei ausgerichteten Festakts gehörten u.a. Katrin Albsteiger, Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm, Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, sowie Ivo Gönner, Ulmer Oberbürgermeister von 1992 bis 2016.

Dass dieses 425. Jubiläum etwas ganz Besonderes ist, stellte Petra Engstler-Karrasch bei der Urkundenübergabe klar heraus. Damit gehöre die Brauerei Gold Ochsen laut der IHK-Hauptgeschäftsführerin in jedem Fall zu den ältesten Unternehmen der Region – eine Leistung, die große Anerkennung verdiene. Die erfolgreiche Unternehmensgeschichte führte Ulrike Freund in ihrer eigenen Rede auf den Dreiklang von Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen zurück. „In diesen 425 Jahren musste die Brauerei viele Talsohlen durchschreiten und etliche wirklich große Herausforderungen meistern. Um den sich immer wieder in den Weg stellenden Widrigkeiten zu trotzen, war stets ein enorm hohes Maß an Beharrlichkeit und Mut erforderlich.“ In dem Zusammenhang dankte Ulrike Freund nicht nur den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Brauerei, sondern auch den vielen Unterstützern außerhalb des Unternehmens. „Wir können heute auf ein Gemeinschaftswerk zurückblicken, das zu Recht stolz macht“, betont Freund. Die Verbundenheit der Brauerei mit der Region wurde in der Vergangenheit nicht zuletzt durch das große kulturelle und soziale Engagement immer wieder deutlich. Und so nutzte Ulrike Freund auch diesen Anlass und überreichte Katrin Albsteiger und Gunter Czisch jeweils einen Spendenscheck für eine in der Ulmer bzw. Neu-Ulmer Bürgerschaft verankerte Organisation. 4.250 Euro gehen an die Ulmer Bürger Stiftung. Über die gleiche Summe kann sich die Stiftung Neu-Ulm – Helfen mit Herz freuen.

Brauereifest im Herbst

Die am 9. Juni erfolgte Urkundenübergabe markiert den Startpunkt weiterer Jubiläumsfeierlichkeiten seitens der Brauerei Gold Ochsen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für ein großes, zweitägiges Fest am Unternehmensstandort im Veitsbrunnenweg auf Hochtouren. Dieses soll Anfang Oktober stattfinden, wie Ulrike Freund bereits verrät. „Dass wir seit 425 Jahren für Ulmer Brautradition einstehen können, verdanken wir nicht zuletzt den Menschen der Region, die unser Bier seit jeher zu schätzen wissen. Somit ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, das 425. Jubiläum auch gemeinsam mit ihnen zu feiern“, so die Geschäftsführerin. Details zu den Planungen folgen in Kürze.

Über die Brauerei Gol Ochsen:

1597 wird die „Wirtschaft und Rechte Herberge“ erstmals als „Brauerei zum Goldenen Ochsen“ in der Ulmer Chronik erwähnt. Seit diesem offiziellen Gründungsjahr hat sich viel getan. Was vielen anderen Brauereien der Münsterstadt nicht vergönnt war, ist dem Unternehmen gelungen: Es steht nach wie vor als Inbegriff für Ulmer Tradition und die Biere genießen mit Fug und Recht weit über regionale Grenzen hinaus Bekanntheit. Dass sie dabei auch dem nationalen und internationalen Vergleich Stand halten, beweisen zahlreiche Auszeichnungen wie beispielsweise die wiederholten Prämierungen beim World Beer Cup. Daran zeigt sich nicht zuletzt, dass der goldene Ochse, der seit jeher Kraft und Ausdauer symbolisiert, als Wappentier von Anfang an seine Berechtigung hatte.

Vor allem das Engagement der Leibingers ist eng mit der Entwicklung der Brauerei verknüpft: Am 5. Oktober 1867 erwirbt Johann Michael Leibinger für seine Söhne Paul und August Leibinger alle Baulichkeiten und sämtliches Inventar für die Summe von 130.000 Gulden. Schon ein Jahrzehnt später nimmt deren Vision einer Großbrauerei konkrete Züge an. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Um der hohen Nachfrage nachkommen zu können, zieht die Brauerei 1897 in den Veitsbrunnenweg.

Am neuen Stammsitz, der bis heute Bestand hat, wird das Fundament für einen Brauereialltag auf Höhe der Zeit gelegt. Nicht nur das Sudhaus setzt mit einer Braukapazität von 66.000 Hektolitern in der damaligen Zeit ganz neue Maßstäbe. Viele der Technologien – wie beispielsweise die brauereieigene Kühlmaschine – sind so modern, dass sie bis ins neue Jahrtausend hinein genutzt werden können.

Auch August Leibinger III., der 1930 ins Unternehmen einsteigt und 1940 die Geschäftsführung übernimmt, setzt voll und ganz auf Modernisierung und führt die Brauerei souverän durch die harten Kriegsjahre. 1960 werden mit der Gründung der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH als Tochtergesellschaft der Brauerei entscheidende Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt.

Die Fortführung des Lebenswerks von Vater August III. stellt für Ulrike Freund, die 1991 die Geschäftsführung übernimmt, bis heute eine Selbstverständlichkeit dar. In den letzten 30 Jahren hat sie das Unternehmen entscheidend geprägt.

Brauerei Gold-Ochsen feiert ihr 425jähriges Jubiläum

Im Jahr 1597 gründete der Wirt Gabriel Mayer in der Ulmer Herdbruckerstraße die Brauerei Gold Ochsen. Seitdem ist der Werdegang des Unternehmens, das sich seit 1867 im Besitz der Familie Leibinger befindet, fest mit der Ulmer und Neu-Ulmer Stadtgeschichte verbunden. Anlässlich des 425. Jubiläums gratulierte IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch am 9. Juni 2022 im Namen der Industrie- und Handelskammer Ulm. Sie überreichte Ulrike Freund (geborene Leibinger), die seit 1991 die Traditionsbrauerei leitet, die Jubiläumsurkunde. Zu den Ehrengästen des in der Brauerei ausgerichteten Festakts gehörten u.a. Katrin Albsteiger, Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm, Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, sowie Ivo Gönner, Ulmer Oberbürgermeister von 1992 bis 2016.

Dass dieses 425. Jubiläum etwas ganz Besonderes ist, stellte Petra Engstler-Karrasch bei der Urkundenübergabe klar heraus. Damit gehöre die Brauerei Gold Ochsen laut der IHK-Hauptgeschäftsführerin in jedem Fall zu den ältesten Unternehmen der Region – eine Leistung, die große Anerkennung verdiene. Die erfolgreiche Unternehmens­geschichte führte Ulrike Freund in ihrer eigenen Rede auf den Dreiklang von Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen zurück. „In diesen 425 Jahren musste die Brauerei viele Talsohlen durchschreiten und etliche wirklich große Herausforderungen meistern. Um den sich immer wieder in den Weg stellenden Widrigkeiten zu trotzen, war stets ein enorm hohes Maß an Beharrlichkeit und Mut erforderlich.“ In dem Zusammenhang dankte Ulrike Freund nicht nur den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Brauerei, sondern auch den vielen Unterstützern außerhalb des Unternehmens. „Wir können heute auf ein Gemeinschaftswerk zurückblicken, das zurecht stolz macht“, betont Freund. Die Verbundenheit der Brauerei mit der Region wurde in der Vergangenheit nicht zuletzt durch das große kulturelle und soziale Engagement immer wieder deutlich. Und so nutzte Ulrike Freund auch diesen Anlass und überreichte Katrin Albsteiger und Gunter Czisch jeweils einen Spendenscheck für eine in der Ulmer bzw. Neu-Ulmer Bürgerschaft verankerte Organisation. 4.250 Euro gehen an die Ulmer Bürger Stiftung. Über die gleiche Summe kann sich die Stiftung Neu-Ulm – Helfen mit Herz freuen.

Brauereifest im Herbst

Die am 9. Juni erfolgte Urkundenübergabe markiert den Startpunkt weiterer Jubiläumsfeierlichkeiten seitens der Brauerei Gold Ochsen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für ein großes, zweitägiges Fest am Unternehmensstandort im Veitsbrunnenweg auf Hochtouren. Dieses soll Anfang Oktober stattfinden, wie Ulrike Freund bereits verrät. „Dass wir seit 425 Jahren für Ulmer Brautradition einstehen können, verdanken wir nicht zuletzt den Menschen der Region, die unser Bier seit jeher zu schätzen wissen. Somit ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, das 425. Jubiläum auch gemeinsam mit ihnen zu feiern“, so die Geschäftsführerin. Details zu den Planungen folgen in Kürze.

Kloster Kellerbier

Die Klosterbrauerei in Metzingen braut nicht mehr selbst, sondern lässt ihr Bier bei Dinkelacker in Stuttgart brauen. Da die Stuttgarter für gutes Bier bekannt sind, ist das eigentlich eine gute Nachricht. Ich hoffe nur, dass ich nicht enttäuscht werde und öffne ohne weitere Vorrede die Flasche.

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone ist etwas mickrig ausgefallen, aber sie bleibt dafür sehr lange erhalten. Optisch geht das Bier also schon mal in Ordnung.

Das Bier duftet nach Karamell, Waldhonig und Trockenfrüchten.

Der Antrunk ist, wie die Nase mir bereits prophezeit hat, recht süß, was aber durchaus zu der feinperligen und trotzdem kräftigen Kohlensäure passt. Auf der Zunge lässt die Süße etwas nach und macht dem Karamellgeschmack Platz, der durch ein leichtes Bitter begleitet wird. Das sorgt für ein weiches Mundgefühl und eine angemessene Süffigkeit. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger, bleibt aber zurückhaltend und klingt überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG
Tübinger Strasse 46
70178 Stuttgart
www.familienbrauerei-dinkelacker.com

für

Klosterbrauerei GmbH
Gutenbergstr. 28
72555 Metzingen

26. 5. – 29. 5. 2022: Pforzheimer Bierbörse

Zeitgleich mit der Leipziger Bierbörse findet in Pforzheim eine parallele Veranstaltung statt. Es ist immerhin bereits die 8. Pforzheimer Bierbörse und in diesem Jahr mit einer großen Vatertagsparty. Zudem kehrt die Pforzheimer Bierbörse wieder auf die alte Veranstaltungsfläche zurück. Die schöne Fußgängerzone und der zentrale Marktplatz verwandeln sich somit für vier Tage in ein Paradies für Bierliebhaber. An rund 30 Bier- und Imbissgeschäften werden über 500 verschiedene Bierspezialitäten und kulinarische Highlights angeboten. Die Besucher können die ausgefallensten Biersorten aus aller Welt probieren oder als Flaschenbiere mit nach Hause nehmen. Die Auswahl erstreckt sich von Bayern über Spanien bis hin nach Indien und lässt die Herzen aller Bierliebhaber höher schlagen.

Der Eintritt ist für die Besucher wie immer kostenfrei.

Veranstaltungsort:

Marktplatz am Rathaus
75175 Pforzheim

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 11.00 – 22.00 Uhr
Freitag: 15.00 – 24.00 Uhr
Samstag: 13.00 – 24.00 Uhr
Sonntag: 11.00 – 19.00 Uhr

Engel – Mai Bock

Schade. Jetzt ist der Mai gerade mal etwas mehr als zur Hälfte vorbei und schon ist für mich die Maibocksaison vorbei. Der Engel Mai Bock (ja, die Brauerei schreibt den Maibock tatsächlich auseinander) ist tatsächlich schon der letzte Maibock, den ich in dieem Jahr gefunden habe. Als nächstes werde ich mich schwerpunktmäßig mit sommerlichen Bieren beschäftigen, insbesondere mit den belgischen Fruchtbieren. Jetzt ist aber erst einmal der Engel Mai Bock dran.

Golden und mit leichter Hefetrübung präsentiert scih das Bier im Glas. Darüber prangt eine feinporige Schaumkrone, die zwar klein ist, dafür aber lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Karamell, sonnengereiftem Getreide und Trockenfrüchten, ich meine Trockenbirnen zu riechen. Auch der Alkohol steigt mir deutlich in die Nase.

Der Antrunk ist stiltypisch süß und er wird durch eine kräftige Kohlensäure begleitet. Auf der Zunge kommt ein leichtes Bitter dazu. Das Mundgefühl ist voll und schwer. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und es klingt durchschnittlich lange nach.

Bislang haben mir alle Biere von Engel gefallen; immerhin habe ich fast alle Biere der Crailsheimer Brauerei verkostet. Daher bin ich vom Mai Bock ziemlich enttäuscht. Ich kann eigentlich nicht einmal sagen, was mir nicht gefällt; das Bier macht auf mich einfach einen etwas langweiligen Eindruck.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

7,2 % Vol.

Stammwürze:

17° Plato

Bittereinheiten:

19 IBU

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de

 

Dinkelacker Schwabenbräu – Volksfestbier

Von der Brauerei Dinkelacker in Stuttgart stammt das Volksfestbier, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Die Brauerei beschreibt das Bier wie folgt: „Das besonders süffige Volksfestbier mit seinem Geschmack betont würzigen Geschmack und der leuchtend goldenen Farbe wird nur zur Volksfestzeit gebraut und verkauft. Kenner und Bierliebhaber in der Region freuen sich jedes Jahr auf unsere Spezialität.“ Das Bier ist in jedem Jahr von Juli bis September im Handel erhältlich. Und wenn die Brauerei so viel verspricht, dann wird an diesen Versprechen sicher auch etwas dran sein. Das will ich jetzt feststellen.

Intensiv Goldfarben mit recht viel feinporigem Schaum, der lange erhalten bleibt, präsentiert sich das Bier im Glas.

Das Bier duftet nach Karamell, dazu kommen blumige Noten. Die Hopfennoten bleiben diskret im Hintergrund und dominieren nicht. Damit entspricht das Volksfestbier aus Stuttgart genau der Definition eines Märzen.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine diskrete Süße aus. Er ist erstaunlich schlank und mir fällt auf, dass die Kohlensäure eher zurückhaltend dosiert ist. Auf der Zunge wird das Süße etwas kräftiger und ein passendes Bitter kommt dazu. Das Mundgefühl ist angenehm weich. Der Abgang ist schlank und nur gering bitter. Er klingt aber überraschend lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

12,7° Plato

Brauerei:

Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co.KG
Tübinger Straße 46
70178 Stuttgart
www.schwabenbraeu.de

Engel – Hell

Die Braumanufaktur Engel stammt aus Crailsheim, welches im fränkischen Teil Baden-Württembergs liegt. Die Brauer bieten eine breite Palette an Bierstilen an, wobei die meisten Biere durchaus die Qualität haben, die ich bei einem Erzeugnis aus Franken erwarte. Ich hoffe, dass das auch auf das Helle zutrifft, das jetzt vor mir steht. Einige Vorurteile habe ich zwar, wenn ich Bierflaschen mit einem Drehverschluss sehe, da ich von diesen Bieren schon häufiger enttäuscht war, aber die Braumanufaktur Engel beweist, dass diese Enttäuschung nicht sein muss und es auch gute Biere in Flaschen mit Schraubverschluss gibt.

Golden und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine recht kleine gemischtporige Schaumkrone, die vergleichsweise schnell in sich zusammenfällt.

Das Aroma ist stiltypisch malzbetont mit einer leichten Fruchtigkeit, die an Birnen und Zitrusfrüchte erinnert.

Der Antrunk ist leicht süß und mir fällt auf, dass die feinperlige Kohlensäure sehr knapp dosiert ist. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten, wo sich ein passendes Bitter dazugesellt. Das Mundgefühl ist weich. Der Abgang zeichnet sich durch ein diskretes Bitter mit mittlerem Nachklang aus.

Auch wenn das Bier anfangs bei mir nur geringe Begeisterung auslösen konnte, wird es während des Genusses immer besser.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Magnum, Perle, Select)

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 7° Celsius

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de