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Genuss auf dem Oktoberfest? Das geht gar nicht

Zumindest wenn es nach Michael Möller geht, Chef der Hofbäu-Brauerei in München. Zumindest hat er sich dagegen ausgesprochen, dass auch Craft-Bier-Brauereien auf dem Oktoberfest in München vertreten sein dürfen. Gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ sagte er: „Bei diesen Bieren geht es um Genuss und nicht um Menge“, sagte Möller. „Das hat auf der Wiesn nichts verloren.“

Auch wenn ich ebenfalls das Vorurteil habe, dass Craft-Bier und Massenbesäufnisse nicht zusammenpassen – weshalb ist Herr Möller so vehement dagegen, dass die kleinen Brauereien es versuchen, ihr Angebot einem breiten Publikum vorzustellen? Vermutlich hat er einfach Angst vor einer kommenden Konkurrenz. Aber, sehr geehrter Herr Möller, ich weiß aus eigener Lebenserfahrung, dass sich auch Feste weiterentwickeln können, um nicht irgendwann vor dem Aus zu stehen (auch wenn ich das für das Oktoberfest weder kurz- noch mittelfristig sehe). Und ein weiteres Vorurteil von mir ist, dass Bewegung selbst in Bayern möglich ist.

Auf dem Oktoberfest werden in diesem Jahr etwa sechs Millionen Besucher erwartet, von denen erwartet wird, dass sie in den 16 Tagen des Festes sieben Millionen Liter Bier konsumieren. Der Liter soll in diesem Jahr zwischen € 10,10 und € 10,40 kosten. Ausgeschenkt werden ausschließlich Biere der alteingesessenen Münchner Brauereien, auch gegen neue Brauereien aus München auf der Wiesn wehren sich die traditionellen Wirte.

So bleibt nur eine recht geringe Auswahl. Augustiner gibt es sowohl in der gleichnamigen Festhalle als auch in der Fischer-Vroni. Das Hacker-Pschorr können Sie im Hacker-Festzelt sowie im Pschorr-Bräurosl. Wenn Sie lieber ein Paulaner konsumieren wollen, kommen Sie im Armbrustschützenzelt, im Winzerer Fähndl sowie in Käfers Wiesn Schänke auf Ihre Kosten. Löwenbräu finden Sie im Schützen-Festzelt und selbstverständlich in der Löwenbräu-Festhalle. Letztendlich können Sie Ihren Durst noch mit einem Spaten-Franziskaner löschen wenn Sie den Schottenhamel, den Marstall oder die Ochsenbraterei ansteuern.

Im kulinarischen Terrain ist die Wiesn nicht so stur wie beim Bier. Die Veranstaltung ist zwar in erster Linie für Haxn, Brezn und Hendl bekannt, aber die Speisekarte wurde in den letzten Jahren doch etwas erweitert, so dass selbst für Veganer etwas zu finden ist. Außerdem gibt es Weißwurst-Leberkäs, als Blume geformte Zuckerwatte und als Highlight für Diabetiker werden mit Birkenzucker gebrannte Cashew- und Macadamia-Nüsse angeboten.

Für eine Flasche Bier 500 Euro Schaden verursacht

Dass alkoholische Getränke auch bei Kriminellen beliebt sind ist ja nichts Neues. Aber ein Einbrecher hat es in Kranichfeld im Süden Thüringens aber doch stark übertrieben. Zunächst versuchte er, das Garagentor aufzuhebeln. Bei diesem Versuch ist er gescheitert. Anschließend schlug er eine Glastür ein, durch die er anschließend ins Haus gelangte. Dort ging er schnurstracks in den Keller und trank dort eine Flasche Bier. Mehr hat er nach einer Mitteilung der Weimarer Polizei nicht mitgehen lassen. Die Polizei hat zwar die Biermarke nicht genannt, aber immerhin den Wert der Flasche mit einem Euro beziffert. Es kann also kein Spitzenbier gewesen sein. Dass Durst schlimmer ist als Heimweh ist bekannt. Aber 500 Euro Schaden anzurichten, nur um eine Flasche Bier zu trinken, ist nun wirklich übertrieben.

Der Hopfen

Mengenmäßig wird beim Brauen nur wenig Hopfen verwendet, je Hektoliter lediglich höchstens 400 Gramm. Trotz des geringen mengenmäßigen Anteils des Hopfens am Bier ist der Einfluss auf den Geschmack nicht zu unterschätzen. Ohne Hopfen wäre der charakteristische Bitterton des Bieres nicht zu erreichen. Nicht umsonst wird der Hopfen häufig auch als die Seele des Bieres bezeichnet. Hier die für das Brauen wichtigsten Bestandteile:

Ätherische Öle

Diese machen im Durchschnitt 0,8 % der getrockneten Hopfendolde aus, die mögliche Bandbreite liegt zwischen 0,2 % und 1,7 %. Sie sind für das Hopfenaroma verantwortlich, das seinerseits für ein gutes Bier Voraussetzung ist.

Bitterstoffe

Sie betragen etwa 15 % bis 22 % der trockenen Dolden. Durch sie erhält das Bier seinen typischen erfrischenden Geschmack. Außerdem sorgen sie für die Schaumbildung sowie die Standzeit des Schaums.

Gerbstoffe

Die Gerbstoffe sind in der getrockneten Dolde mit etwa 4 % bis 6 % enthalten. Sie wirken konservierend und beseitigen Eiweißstoffe. Daher sind sie beim Klären des Bieres von Bedeutung.

Angebaut wird der Hopfen in Deutschland bevorzugt in Teilen von Bayern und Baden Württemberg angebaut, in geringerem Umfang auch in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland Pfalz. Seit 2004 wird der Hopfen in geringem Umfang auch auf Sylt angebaut.

Weltweit gibt es mehrere hundert Hopfensorten, die zwischen Bitterhopfen und Aromahopfen unterschieden werden. Der deutlich teurere Aromahopfen führt zu einem Bier mit einem deutlich komplexeren Duft. Leider wird der Aromahopfen in Deutschland nur von wenigen Brauereien verwendet.

Die Hopfensorten

Ich werde hier die wichtigsten Hopfensorten kurz beschreiben. Als Quelle dienen mir die online gemachten Angaben verschiedener Anbieter von Hopfen.

Cascade

Cascade ist eine relativ neue Aromahopfensorte, die in erster Linie von Brauern der Craft-Biere verwendet wird. Sie stammt ursprünglich aus England und ist wird dort für Ales und englische Bitterbiere verwendet. Das Aroma besticht durch Würzigkeit und Fruchtaromen.

Centennial

Der Centennial ist ein beliebter amerikanischer Hopfen, der einen ordentlichen Alphasäuregehalt mit blumigen Zitrusnoten bietet. Dieser Hopfen wird häufig für amerikanische Ales und Weizenbiere verwendet.

Chinook

Chinook ist ein Aromahopfen mit einem sehr starken Grapefruitcharakter und viel Alphasäure. Dieser Hopfen wird häufig für Stout, Porter, IPA und Lager verwendet.

Columbus

Columbus hat einen sehr hohen Alphasäuregehalt und wird daher oft als Bitterhopfen eingesetzt. Bei später Hopfengabe verleiht er dem Bier zusätzlich ein zitrus- oder limonadenartiges Aroma. Dieser Hopfen wird häufig für Stout, Porter, IPA und Lager verwendet.

First Gold

Diese Aromahopfensorte wird sowohl für die konventionelle Hopfung als auch für die Spät- und Tockenhopfung verwendet. Sie verleiht Ales eine ausgewogene Bitternote sowie eine fruchtige und würzige Geschmacksnote. Angebaut wird dieser Hopfen in Großbritannien. Er eignet sich für Imperial Stout, Ale, Englisches Bitter, Ale, India Pale Ale (IPA), Porter, und Stout.

Golding

Hopfen.de beschreibt diese Hopfensorte voller Begeisterung: „Hopfenpellets Goldings wird zu recht der „König der englischen Hopfen“ genannt. Für ein originales IPA oder ein traditionelles englisches Bitter gibt es keinen besseren Hopfen. Hopfenpellets sind Rohhopfen, die ohne Stiele gemahlen wurden und in Stäbchen gepresst wurden. Der Hopfen ist maßgeblich für die Herbe des jeweiligen Bieres verantwortlich. Verwendet wird dieser Hopfen wie die Sorte First Gold für Imperial Stout, Ale, Englisches Bitter, Ale, India Pale Ale (IPA), Porter, und Stout.

Herkules

‚Herkules‘ ist ein sehr ertragreicher Zuchtstamm des Hopfenforschungszentrums Hüll mit sehr hohen α-Säure-Werten. Diese Sorte ist seit 2005 auf dem Markt. Ein Verkauf ist bisher nur mit Genehmigung für den professionellen Anbau erlaubt. Dieser Hopfen verleiht dem Bier eine harmonische, nicht zu kräftige Bittere. Sie vermittelt die verschiedenen Aromaeindrücke gleichmäßig in nicht allzu ausgeprägter Form. Lediglich im Trunk ist die hopfenwürzige Note im Vergleich zu den übrigen Eindrücken hervorgehoben. Das Aroma ist würzig, fruchtig und blumig mit einigen Zitrusnoten.

Mittelfrüh

Die Sorte Mittelfrüh zählt zu den ältesten Sorten, die heute noch angebaut werden. Sie hat ein würziges Aroma.

Saphir

Diese Sorte wurde am Hopfenforschungszentrum in Hüll auf feinwürziges Aroma gezüchtet und 2002 zugelassen. Mit 26-27 Aromapunkten ist Saphir mit Aromasorten wie Spalter, Tettnanger und Saazer vergleichbar. Das Aroma ist würzig, fruchtig und blumig mit etwas Zitrusaroma.

Simcoe

Der Simcoe-Hopfen ist unter den Brauern der Craft-Bier-Szene sehr beliebt. Er verströmt Aromen nach Kiefer, Grapefruit und Maracuja.

Spalter Select

Der ‚Spalter Select‘ ist eine Weiterentwicklung der alten Spalter Landsorte. Holzige Cognac-Aromen bestimmen sein Geschmacksprofil, zusätzlich von süßen Pfirsich- und Kamillenblütennoten unterstützt. Das Aroma ist würzig, fruchtig und blumig.

Tradition

Auch wenn der Name etwas anderes suggeriert, handelt es sich bei der Aromahopfensorte Tradition um eine eher neue Sorte. Sie wurde im Hopfenforschungszentrum Hüll entwickelt und 1993 als Sorte zugelassen. Seit 2009 gibt es eine verbesserte Version dieser Sorte. Verwendung findet sie vor allem in Ales und Lagerbieren.

Das Malz

Im Prinzip ist die Herstellung von Malz einfach. Getreide wird gekeimt, gedarrt und anschließend gemahlen. So einfach das Malzen im Prinzip ist, so viel Können steckt in der Praxis. Sehen wir uns die einzelnen Schritte der Malzherstellung kurz an.

Reinigen

Nach der Ernte ist das Getreide durch vielerlei Fremdstoffe verunreinigt. Steine, Metallteile und andere Pflanzenteile werden in verschiedenen Arbeitsschritten aus dem Getreide entfernt.

Trocknen

In den meisten Fällen wird das Getreide nicht unmittelbar nach der Ernte verarbeitet und muss gelagert werden. Dafür darf es nicht mehr als 15 % Feuchtigkeit enthalten. Ist der Feuchtigkeitsgehalt höher, muss es getrocknet werden. Durch die Trocknung werden die Lebensprozesse im Getreide erhalten und es wird vor Schimmel geschützt.

Weichen

Für die Weiterverarbeitung muss der Wassergehalt des Getreides wieder auf 35 % bis 43 % angehoben werden. Dafür reicht es aber nicht aus, einfach Wasser auf das Getreide zu kippen, da auf diese Weise die Luftzufuhr zum Getreide unterbunden wird, das Getreide dadurch abstirbt und daher nicht mehr keimen kann. Die Keimung ist aber für die Weiterverarbeitung erforderlich. Daher wechseln sich während des ein bis zwei Tage dauernden Prozesses Phasen der Befeuchtung und der Belüftung ab. Obwohl das Weichen des Getreides auf den ersten Blick einfach erscheint, steckt auch in diesem Arbeitsschritt einiges Gehirnschmalz.

Keimen

Im Anschluss wird das Getreide, meist Gerste, in Keimkästen vier bis sieben Tage lang gekeimt. In dieser Zeit bilden sich aus dem Keimling des Korns Blatt- und Wurzelkeime. Parallel dazu bilden sich im Mehlkörper des Korns die erforderlichen Enzyme. Für eine gleichmäßige Keimung des Korns muss das Getreide in dieser Zeit regelmäßig gewendet und gleichmäßig feucht gehalten werden.

Darren

Eigentlich besteht das Darren aus zwei Prozessen, die ich hier aber aus Gründen der Einfachheit zusammenfasse. Während der Darre wird die Feuchtigkeit des Getreides auf vier bis fünf Prozent verringert, um die Lager- und Transportfähigkeit zu gewährleisten. Während der ersten Phase, Schwelken genannt, bleibt die Temperatur weitgehend konstant bei 35 °, die Temperatur wird hauptsächlich verwendet, um die Feuchtigkeit zu verringern. Auf diese Weise werden die im Keimling vorhandenen Enzyme geschont. Erst in der zweiten Phase, Abdarren genannt, wird die Temperatur erhöht. Dabei nimmt das Malz seine endgültige Farbe an. Die Farbe wird durch die Temperatur und Dauer des Abdarrens gesteuert und bestimmt später die Farbe des Biers. Helles Malz wird bei etwa 75 bis 80 ° gedarrt, dunkles Malz bei etwa 105 bis 120 °. Während dieses Prozesses fallen die Wurzelfäden ab, so dass aus 100 kg Gerste etwa 75 bis 80 kg Malz entstehen.

Putzen und Polieren

In diesem Schritt werden die Blatt- und Wurzelkeime entfernt, wodurch ein weiterer Verlust von etwa drei bis vier Prozent der Gesamtmenge entsteht. Da die Keime viel Eiweiß enthalten, werden sie für die Viehfütterung verwendet.

Mischen

Da Malz ein Naturprodukt ist, ist das Ergebnis nicht immer vollständig identisch. Aus diesem Grund wird Malz verschiedener Chargen gemischt, um immer ein einheitliches Ergebnis zu erzielen.

Die Malzsorten

Nun gibt es nicht nur eine Sorte Malz, sondern für jedes Bier gibt es ein spezielles Malz. Für Craft-Biere werden auch Malze gemischt, häufig finden sich darin fünf Sorten. Die Eigenschaften der wichtigsten Malzsorten will ich hier einmal zusammentragen.

Amber

Amber gehört zu den Karamellmalzen. Diese verstärken das typisch „karamellige“ Malzaroma des Bieres. Das Bier erhält eine dunklere Farbe und die Schaumstabilität wird erhöht. Zusätzlich wird die Vollmundigkeit des Bieres verstärkt. Es wird für Märzen, Weizenbiere, Dunkelbiere, Bockbiere, Amber Ale und spezielle Lagerbiere verwendet.

Carahell

Carahell wird für die Erhöhung der Vollmundigkeit, für ein intensiveres Malzaroma, für einen vollen Geschmack, für die Intensivierung der Farbe und die Optimierung des Geschmacks von Hefeweizenbieren verwendet. Außerdem sorgt dieses Malz für einen schönen Schaum. Es wird bei den Biertypen Weizenbier, Schankbier, Leichtbier, alkoholreduziertes Bier, für helle Biere, Exportbiere und Festbiere eingesetzt.

Caramünch

Dieses Malz wird in dunklen Bieren, Festbieren, Malzbieren, Schankbieren sowie Leichtbieren verwendet.

Chocolate

Chocolate ist ein Gerstenmalz. Es verleiht dem Bier eine angenehme dunkle Farbe. Das Aroma erinnert an Schokolade, Nuss und Kaffee. Der malzige Geschmack wird zusätzlich betont. Der Schaum bleibt dabei unverändert. Das Malz wird in einem schonenden Röstvorgang hergestellt, der bitteren Geschmack weitgehend vermeidet. Es wird für Schwarzbiere, Bock, Alt, Starkbiere, Porter, Braunbiere, Stouts, und braune Ales verwendet.

Dark Chocolate

Dieses Malz entspricht dem Chocolate. Es ist aber dunkler geröstet und enthält eine dunklere Farbe sowie intensivere Aromen.

Heidelberger

Die Malzsorte Heidelberger kann für alle Biere verwendet werden, deren Charakteristik eine besonders helle Farbe ist. Sie kann wie ein Pilsener Malz verarbeitet werden und verleiht dem Bier einen frischen und runden Geschmack. Dieses Malz ist reich an Enzymen. Es wird bevorzugt für Pilsener, Kölsch, Märzen und Leichtbiere verwendet.

Münchner Malz

Das Münchner Malz intensiviert die Farbe des Bieres und betont das malzige Aroma dunkler Biere. Es wird als Basismalz für Export, Märzen, Alt, Dunkle Biere, Bock, Starkbiere und Weizenbiere eingesetzt.

Münchner Malz Dunkel

Münchner Malz Dunkel intensiviert die Bierfarbe und betont das malzige Aroma dunkler Biere. Es wird für Märzen, Alt, dunkle Biere, Bockbiere und Starkbiere verwendet.

Pale Ale

Pale Ale Malz liegt farblich zwischen Pilsner und Wiener Malz und wird hauptsächlich von Craft-Brauern verwendet, die mit besonderen Maischverfahren das derzeit sehr beliebte Pale Ale brauen.

Pilsener Malz

Pilsener Malz soll dem Bier einen frischen und abgerundeten Geschmack verleihen. Es wird für alle hellen Biere verwendet. Außerdem bildet es eine hervorragende „helle“ und enzymstarke Grundlage für viele Bierspezialitäten. Die Eigenschaften des Malzes: Moderate Eiweißwerte, hohe Extraktgehalte, helle Farben und hohe enzymatische Aktivität. Es wird für Pilsener, Export, Kölsch, Lager, Helles, Märzen und Leichtbiere eingesetzt.

Steffi

Steffi ist eine historische Malzsorte. Dieses Malz wird universell für viele unterschiedliche Biere verwendet.

Weizenmalz

Wie der Name bereits aussagt, wird Weizenmalz für Weizenbiere verwendet. Es ist für die spritzige Frische und den obergärigen Weizenbier-Geschmack verantwortlich. Weizenmalz wird aus einem speziellen Brauweizen hergestellt. Es wird nicht nur für Weizenbier, sondern aus für obergärige Biere wie Kölsch verwendet.

Wiener Malz

Wiener Malz verstärkt die goldene Bierfarbe und erzeugt einen angenehmen, vollmundigen Geschmack. Bekannt ist dieses Malz für seine hervorragenden Schaumwerte und eine anregende Glanzfeinheit.

Das richtige für heiße Tage: der Bierkisten-Kühler

Nun haben wir endlich mal wieder einen richtigen Sommer und jeder, der die Möglichkeit hat, verlegt die Party in den Garten. Und kaum sitzen wir im Garten, schon stehen wir alle vor dem gleichen Problem: wie bekommen wir das Bier kalt? Jahrzehntelang hat uns ein Eimer mit mehr oder weniger kaltem Wasser geholfen, das Bier notdürftig ein wenig zu kühlen oder zumindest die Erwärmung etwas hinauszuschieben. Nun gibt es – endlich – ein Angebot, das eine Lösung verspricht: der Bierkisten-Kühler.

Ich konnte ihn selbst nicht testen, aber laut Händlerangaben funktioniert er so: Die Plastikform mit Wasser füllen und einfrieren. Wenn das Wasser gefroren ist, den Eisblock aus der Form nehmen und in die Kiste einsetzen. Innerhalb einer halben Stunde sollte das Bier um 10°C gekühlt werden. Wie gesagt, ich habe den Bierkisten-Kühler nicht selbst verwenden können, kann mir aber durchaus vorstellen, dass er funktioniert. Der Kaufpreis von nicht einmal 10 Euro stellt dabei aber kein unüberwindliches Risiko dar.

Den Bierkisten-Kühler gibt es in zwei Ausführungen für Kisten mit 20 Flaschen á 0,5 l und für Kisten mit 24 Flaschen á 0,33 l.

Hier ein Anbieter:

Kalea GmbH
Im Weyergut
Biberngasse 31
A-5020 Salzburg

info@kalea.at

Ganter feiert 150jähriges Firmenjubiläum


Es ist ein recht seltenes Firmenjubiläum, das Ganter-Bräu am letzten Augustjubiläum feiert – die Brauerei aus Freiburg wird 150 Jahre alt. Na, wenn das kein Grund ist, das eine oder andere Fass aufzumachen. Dies geschieht am Samstag, 29. August in der Zeit von 12:00 bis 24:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 22:00 Uhr. Das Motto des großen Fest-Wochenendes ist keine Überraschung: 150 Jahre Biergenuss! Die Freiburger Familienbrauerei lädt dazu zum Ende des Hochsommers auf ihr Brauereigelände ein. Wie sich’s für ein derartiges Jubiläum gebührt, können sich die Besucher auf ein richtig zünftiges rundum heiteres Fest freuen, mit viel abwechslungsreicher Musik unterschiedlicher Gruppen aus der Region. Das erste Freiburger „Essgässle“ (Badisch für „Streetfood“) mit vielen Anbietern wartet ebenfalls auf die Besucher mit seinen Spezialitäten und Köstlichkeiten. Und natürlich den guten GANTER-Bieren, unverzichtbare Begleitung zum guten Essen.

Es soll aber nicht nur um Bier, Spaß und Feiern gehen, sondern an diesem Wochenende werden auch Spenden für die Bergwacht Schwarzwald (Ortsgruppe Freiburg) gesammelt. Auf jeden Fall eine gute Sache.

Viertes Störtebeker Bierfestival

Am 29. August 2015 ist es wieder so weit. Die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund lädt Bierkenner und Neugierige zum vierten Störtebeker Bierfestival ein. Dort können Sie die Vielfalt der deutschen Hobbybrauer-Landschaft mit verschiedenen Bierkreationen kennenlernen.

Bierkenner und Brauer küren in einem Wettbewerb den kreativsten Brauer. Passend zu den präsentierten Bieren gibt es regionale Spezialitäten vom Grill. Die bekannte Biersommelière und Buchautorin Sylvia Kopp referiert an diesem Tag zu den Themen „Sensorik“ und „Foodpairing“. Die Liveband „Take Three“ unterhält Sie ab 18:00 Uhr mit bester, handgemachter Musik.

Beginn des Festivals ist am 29. August 2015 um 15:00 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro pro Person. Die verkosteten Biere bezahlen Sie mit Biermarken, die Sie während der Veranstaltung kaufen können.
Sie haben noch Fragen? In diesem Fall wenden Sie sich bitte an das Besucherzentrum der Brauerei. Sie erreichen es unter Telefon 03831-255 0 oder per E-Mail info@stoertebeker.com.

Bierinseln in Hamburg, Berlin und München im Juli

Diese Termine sind ein absolutes Muss für jeden Liebhaber von Craft-Bieren. Jeweils an einem Samstag stehen in Bars, Restaurants, Läden und Kiosken handwerklich produzierte Biere im Mittelpunkt. An jeder Bierinsel wird ein Eintrittsgeld von 5 Euro erhoben. Dafür werden mindestens drei verschiedene Biere verkostet. Zusätzlich haben die Liebhaber von Craft-Bier mit den anwesenden Brauern zu fachsimpeln oder einfach zu plaudern. Ein Angebot, dass man doch nun wirklich nicht ignorieren kann.

Die Bierinseln in Hamburg

In Hamburg findet der Event am 11. Juli von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. Auf 14 Bierinseln können es sich die Besucher gutgehen lassen. Es ist klar, dass es vermutlich nicht möglich sein wird, alle Stationen des Bier-Inselhoppings an einem Tag zu besuchen. Da bleibt nur übrig, auf eine Fortsetzung zu hoffen. Wenn die Bierinseln aber ein Erfolg werden, woran ich keine ernsthaften Zweifel habe, gibt es aber bestimmt eine Wiederholung. Hier die Informationen zu dem Event, die mir vorliegen.

Das Warming Up

Es geht bereits am Abend vor den Bierinseln los. Das Chill-In findet am Freitag, den 10. Juli, ab 18 Uhr in der Schankwirtschaft in der Detlev-Bremer-Straße 43 auf St. Pauli statt. Die ideale Möglichkeit zum „Vorglühen“.

Die Bierinseln

  • Craft-Bier-Fans ist das Alte Mädchen in der Lagerstraße 28b, 20357 Hamburg sicherlich bekannt und selbstverständlich ist das Lokal an den Bierinseln beteiligt.
  • Im Galopper des Jahres am Schulterblatt 73, 20357 Hamburg, werden bereits im Normalfall ständig 22 außergewöhnliche Biere aus Kreativbrauereien ausgeschenkt. Daher darf auf dieses Lokal bei den Bierinseln nicht fehlen. Im Hinterhof des Galopper finden sich ein: Fiete Matthies (Wildwuchs Brauwerk Hamburg), Sascha Lämmer (Ricklinger Landbrauerei) und Alexander Herold und Kolja Gigla (Mashsee Brauerei). Die Brauer werden ihre handgemachten Biere präsentieren und natürlich auch zum Verkauf anbieten. Als Höhepunkt wird die gesamte Truppe dann im Lauf des Nachmittags zusammen ein gemeinsames Bier brauen. So könnt Ihr den Profis bei der Arbeit auf die Finger und in den Kessel gucken.
  • Auch das Bierland in Wandsbek, Seumestrasse 10, 22089 Hamburg, ist dabei.
  • Auch das Alles Elbe ist dabei.
  • Der Bierspezi in der Hoheluftchaussee 117-119 richtet als Getränkemarkt ebenfalls eine Bierinsel aus.
  • Auch der Oasis Getränkemarkt in Hummelsbüttel spielt mit.
  • Der Getränkemarkt Beyond Beer ist ja für seine Spezialitäten bekannt und wird selbstverständlich ebenfalls zur Bierinsel.
  • elbPaul bietet neben seinem Pils auch seinen neuen Doppelbock sowie das ebenfalls neue Weizen an.
  • Die Buddelship Brauerei in der Warnstedtstraße 16 L, 22525 Hamburg gehört sicherlich zu einer der am meisten besuchten Bierinseln.
  • Was das Haus der 131 Biere in der Karlshöhe 27, 22175 Hamburg anbieten wird, bleibt noch geheim.
  • Das Barley & Malt in der Deichstraße 36, 20459 Hamburg, ist zentral gelegen und wird sicher auch viel besucht werden.
  • Dass der Ratsherrn Craft Beer Store in den Schanzenhöfen ebenfalls eine Bierinsel sein wird, hat wohl jeder vorausgesetzt.

Und zuguterletzt…

Ab 20:00 Uhr findet im Galopper des Jahres die große Abschlussfete statt. Es begrüßen Sie: Galopper-Inhaber Gerrit Lerch und Bierinsel Schirmherr Oliver Wesseloh mit einer kleinen Bierpräsentation der Kehrwieder Kreativbrauerei und Nicola Neumann, Bierinseln. Außerdem vor Ort: Ricklinger Landbrauerei, Wildwuchs, Brauwerk, Brewcifer und Mashsee!

Die Bierinseln in Berlin

Nach diesem umfangreichen Termin in Hamburg will nun auch unsere Hauptstadt nicht hintenanstehen und so veranstaltet Berlin eine Woche später am 18. 7. in der Zeit von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr ebenfalls seine Bierinseln. Im Gegensatz zu der hanseatischen Veranstaltung wird in Berlin auf das Vorglühen am Vorabend verzichtet. Ansonsten sind die Spielregeln die gleichen wie in der Hansestadt: Jeder Gast zahlt bei jeder Bierinsel 5 Euro und es werden mindestens drei Biere verkostet.

Die Bierinseln

  • Der Event beginnt um 12 Uhr bei Pfefferbräu, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin mit dem Schirmherren der Ersten Berliner Bierinseln, Thorsten Schoppe.
  • Schalander Hausbrauerei, Bänschstr. 91, 10247 Berlin
  • Monterey Bar, Danziger Str. 61, 10435 Berlin
  • Brauhaus Lemke Berlin, Luisenplatz 1, 10585 Berlin
  • Berlin Biershop,
  • Eetcafe Linda Carrell, Rhinower Str. 3, Berlin-Prenzlauer Berg
  • Bierlinie, Am Borsigturm 100, 13507 Berlin
  • Heidenpeters Getränkefeinkost, Eisenbahnstr. 42 – 43, Berlin
  • Kaschk, Linienstr. 40, 10119 Berlin
  • Hops & Barley, Wühlischstr. 22/23, 10245 Berlin
  • Pfefferbräu, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
  • TCP Craft Bar, Hochstr. 2, Berlin-Wedding
  • Szimpla-Kaffeehaus-Budapest, Gärtnerst. 15 (am Boxhagener Platz), 10245 Berlin-Friedrichshain
  • HOPFENREICH, Sorauer Str. 31, 10997 Berlin
  • Herman, Schönhauser Allee 173, Berlin
  • Vagabund Brauerei, Antwerpener Str. 3, 13353 Berlin-Wedding
  • Sinnesfreude, Jonasstraße 32, Berlin-Neuköllln
  • Alte Börse Marzahn, Zur Alten Börse 59 (ehemals Beilsteiner Straße 51-85), 12681 Berlin
  • Braukontor Potsdam, Zeppelinstrasse 40, 14471 Potsdam
  • IPA Bar, Karl-Marx-Str. 195, 12055 Berlin
  • FRENC heartcrafted goods, Petersburgerstr. 49, 10249 Berlin
  • Schloßplatz-Brauerei Köpenick, Grünstraße 24, 12555 Berlin- Köpenick

Und zuguterletzt…

Selbstverständlich werden die Bierinseln auch in Berlin mit einer Abschlussparty abgeschlossen. Sie findet ab 20 Uhr im Biergarten des Pfefferbräu statt.

Die Bierinseln in München

Irgendwie ist es ja nicht verwunderlich, dass München die Bierinseln in Hamburg und Berlin toppen will. Schließlich sind es bereits die dritten Bierinseln in München. Das beginnt bereits damit, dass drei Warm-Ups geplant sind. Alle drei Events sind wirklich reizvoll. Ansonsten sind die Spielregeln die gleichen wie in den anderen Städten. Für 5 Euro pro Bierinsel werden mindestens drei Craft-Biere verkostet.

Die Warm-Ups

Bereits am 21. Juli geht es los. In der Zeit von 19:30 Uhr bis 22:30 präsentiert die Biersommeliere Daniela Hartl fünf unterchiedliche charakterstarke Craft Biere im Tap House in München. Es befindet sich in der Rosenheimer Straße 108 in 81669 München. Im Anschluss an die Vorstellung der Biere kreieren die Teilnehmer gemeinsam einen Biercocktail. Verständlich, dass ein solcher Event etwas kostet – die Teilnahmegebühr beträgt 35 €. Es ist auch eine verbindliche Anmeldung per Mail unter diebiersommeliere@gmail.com oder telefonisch unter 0151-40125260 erforderlich.

Und gleich am nächsten Abend geht es im Bukanter, Eichenstraße 4, 82205 Gilching OT Geisenbrunn, weiter. Dort werden drei unterschiedliche Bierstile aus den unterschiedlichsten Gläsern verschiedener Hersteller verkostet, um festzustellen, wie unterschiedlich die Aromen durch die verschiedenen Glastypen jeweils zur Geltung kommen. Probieren Sie es selbst aus und machen Sie Ihren vielleicht ersten Schritt in Richtung neuer Bierglaskultur. Auch hier beträgt die Teilnahmegebühr 35 €. Dafür gibt es eine geführte Verkostung durch verschiedene Bierstile und Gläser, einen Imbiss sowie ein Teilnahmezertifikat. Die Anmeldung erfolgt per Mail unter g.sailer@bukanter.com telefonisch unter 08105-277 256.

Am dritten Tag geht es weiter. Ebenfalls von 19:30 Uhr bis 22.30 Uhr werden im La Taqueria am Hauptbahnhof acht Craft-Biere sowie drei mexikanische Spezialitäten vorgestellt. Um welche Biere und Spezialitäten es sich handelt wird im Moment noch nicht verraten. Durch den Abend führt der „Craft Beer Dude“ Locke McKenzie. Auch hier beträgt die Teilnahmegebühr 35 € und die Anmeldung ist per Mail unter beer@craftbeerhier.de oder telefonisch unter 0176-56506086 möglich. Die Location finden Sie am Bahnhofplatz 5, 80335 München.

Die Bierinseln

  • „Anstich“ der Veranstaltung um 11 Uhr im Tap House München mit einem Pressegespräch mit Schirmherr Steffen Marx, Giesinger Bräu und CRAFTWERK Chef-Braumeister Dr. Stefan Hanke zum Thema „Vom Garagenbrauer zur Institution vs. Großbrauereien entdecken die Vielfalt – Wie sich die Bierlandschaft verändert“
  • Getränkeoase in der Maxvorstadt, Gabelsbergerstraße 54, 80333 München
  • RedHot, Amalienstr. 89 · 80799 München
  • Pachmayr Laden, Theresienstr. 33, München
  • Szenedrinks, Baaderstr. 66 · 80469 München
  • Getränke Walter, Frundsbergstr. 5, München Neuhausen-Nymphenburg
  • Biervana, Hohenzollernstr. 61, 80796 München
  • Ambar Bistro, Tegernseer Landstr. 25, 81541 München-Obergiesing
  • Brauerei im Eiswerk, Ohlmüllerstr. 44 · 81541 München
  • The Keg Bar, Trautenwolfstrasse 1, 80802 München
  • Reed Cafe, Hohenzollernstr. 12 · 80801 München
  • Getränke Elsholtz, Schwindstr. 32 · 80798 München
  • Getränke Haußmann, Aschheimer Straße 11, 85622 Feldkirchen
  • Harry’s Getränkeecke, Ettenhueberstr, München-Laim
  • Glücksbrunnen, Humboldtstr. 25 81543 München
  • Weißes Bräuhaus, Tal 7 · 81673 München
  • M-Wein, Einsteinstrasse 102 · 80675 München

Die Brauereien

Die folgenden Brauereien präsentieren sich auf den Bierinseln. Wo genau wird nicht verraten.

  • Hoppe Bräu
  • Hopfmeister
  • Tilmans
  • Riegele
  • Hanscraft & Co.
  • Brewcifer
  • Crew Republic
  • Braukatz
  • Riedenburger
  • Engel Biermanufaktur
  • Headless Brewing Company
  • Braukraft
  • Stone Brewing
  • Höss
  • Eisenharzer
  • Babo Blue
  • Hopster Hopfenlimo

Und zuguterletzt…

Selbstverständlich gibt es auch in München eine Abschlussparty. Sie findet ab 20:00 Uhr in der Giesinger Brauerei statt.

Berlin freut sich auf den längsten Biergarten der Welt

Ab dem 7. August ist es wieder soweit – in der Karl-Marx-Allee findet im Bereich vom Straußberger Platz bis Frankfurter Tor das 19. Internationale Berliner Bierfestival statt. Die Veranstalter hoffen, dass in dieser Zeit 800.000 Besucher aus aller Welt dieses Fest in der Prachtstraße der untergegangenen DDR besuchen werden. Die Veranstaltung wurde im Jahr 2011 im Guinness Buch der Rekorde als der Längste Biergarten der Welt ausgezeichnet.
Auf 2,2 Kilometern präsentieren sich den Besuchern 340 Brauereien aus 87 Ländern, mit 2400 einmalig vertretenen Bieren, sowie 22 Bierregionen mit kulinarischen Spezialitäten und 20 Bühnen mit Live-Musik, mit nationalen und internationalen Künstlern, und das alles bei freiem Eintritt. Jedes Jahr steht ein Land, eine bestimmte Region oder ein spezielles Thema im Mittelpunkt des Festivals. So zum Beispiel 2008 die Tschechische Republik, 2009 Belgien, 2010 Vietnam, 2011 wurde zum 15. Internationalen Berliner Bierfestival ein neuer GUINNESS WORLD RECORDSTM aufgestellt, 2012 Biere der Ostseeregion, 2013 Polen und 2014 Craft Beer – handwerklich gebraute Bierspezialitäten.
In diesem Jahr steht die „Erlebnistour der Bier- und Burgenstraße“ im Mittelpunkt der Genießer-Biermeile. Dabei werden die traditionsreiche Vereinsbrauerei Apolda mit dem spritzig-frischen Apoldaer Hefeweizen Hell, die Watzdorfer Traditions- und Spezialitätenbrauerei aus Bad Blankenburg am Fuße der Burg Greifenstein mit dem Watzdorfer Festpils 1411 sowie das Bürgerliche Brauhaus Saalfeld mit dem Ur-Saalfelder, dass zum besten Märzenbier erkoren wurde und mit dem European Beer Star 2014 ausgezeichnet wurde, die diesjährigen Festivalbiere präsentieren. Weitere Repräsentanten der Bier- und Burgenstraße sind die bayerische Hofmark Brauerei in Loifling bei Cham, die fränkische Mönchshof-Brauerei Kulmbach, die Kulmbacher Brauerei, das Franken Bräu aus Mitwitz, das Rolschter Brauhaus aus der ehemaligen Residenzstadt Rudolstadt in Thüringen, das fränkische Gampertbräu aus Weißenbrunn, sowie das Schübelbräu aus Stadtsteinach in Franken.

Das Bierfestival ist am Freitag, 7. August, von 12 bis 24 Uhr, am Samstag, 8. August, von 10 bis 24 Uhr und am Sonntag, 9. August, von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bierfestival-berlin.de/.

Die Kulmbacher Bierwoche steht vor der Tür

In der Zeit vom 27. Juli bis 2. August lädt die Kulmbacher Brauerei zur 66. Kulmbacher Bierwoche ein. Mit etwa 120.000 Besuchern ist es das vermutlich größte Bierfest in Deutschland. In Kulmbach steppt in diesen neun Tagen also wieder der Bär.

Selbstverständlich wird dort nicht nur Bier ausgeschenkt. An jedem Tag steht ein umfangreiches Musikprogramm auf der Agenda, auch wenn das Musikprogramm noch nicht vollständig unter Dach und Fach ist, zumindest ist noch nicht das gesamte Programm veröffentlicht. Ich habe aber nach den bislang veröffentlichten Auftritten von Chören und Kapellen den Eindruck, dass die Besucher durchaus Fans der bayrischen Volksmusik sein sollten.

Ausgeschenkt werden die Festbiere, die die Kulmbacher Brauerei für die speziell für die Bierwoche gebraut hat, von vier Gastwirten aus Kulmbach. Zusätzlich ist noch ein Cateringteam vor Ort, das die Gäste mit Fleisch- und Fischspezialitäten verwöhnen wird.

Was wäre ein Bierfest ohne einen zünftigen Umzug. Selbstverständlich fehlt er auch auf der Kulmbacher Bierwoche nicht. Am 26. Juli treffen sich die Fanclubs der Kulmbacher Brauerei an der Brauerei und ziehen ab 12 Uhr zum Bierstadl.

Kommen wir zum zentralen Thema der Bierwoche, dem Bier. Die Kulmbacher Brauerei braut mit ihren vier Marken, Kulmbacher, Mönchshof, EKU und Kapuziner vier Festbiere. Da ich die Biere naturgemäß nicht kenne, gebe ich hier die Beschreibung der Brauerei wider.

Da ist zunächst das bernsteinfarbene Kulmbacher Festbier, dessen Hopfenaroma dem Malz angepasst ist. Von Mönchshof kommt das mildeste der vier Festbiere. Bei ihm wurde der Hopfen erst sehr spät zugegeben. Im Gegensatz dazu steht das EKU Festbier, bei dem der Hopfen sehr früh zugegeben wurde, so dass es sehr herb ist. Diese Biere haben einen Alkoholgehalt zwischen 5,7 % und 5,9 %. Letztendlich können sich die Bierfreunde auf das Kapuziner Weißbier freuen, goldgelb, leicht hefetrüb, fruchtig und erfrischen.