Schlagwort-Archiv: Polen

Kozel Černý

Kozel ist eine Brauerei aus Plzno in Tschechien, hat aber auch eine Braustätte in Poznan in Polen, von wo das Bier stammt, das jetzt vor mir steht. Ich habe mir das Bier von meiner letzten Reise nach Polen mitgebracht. Allerdings scheint sich das Bier auch in Polen nicht allzu gut zu verkaufen; bei meinem Kauf war das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits fast erreicht. Aber das muss ja nicht heißen, dass das Bier nicht schmeckt. Lassen Sie sich aber nicht durch den auf dem Etikett abgebildeten Steinbock ins Bockshorn jagen – das Kozel ist keinesfalls ein Bockbier.

Immerhin haben Sie ein literarisch wertvolles Bier vor sich stehen. Wenn Sie schon einmal in Prag waren, einen Reiseführer über Prag gelesen haben oder zumindest im Fernsehen den braven Soldaten Schweijk gesehen haben, dann könnte Ihnen Kozel bekannt sein. Jaroslav Hasek, der Verfasser des Romans, hat in seinem Werk diesem Bier ein Denkmal gesetzt. Schwejk verabredete sich „nach dem Krieg um sechs“ im U kalicha (Zum Kelch). Auf die Frage „Schwejk, Schwejk, was für Bier ham Sie beim ‚Kelch‘?“ antwortete er: „Velkopopovicky Kozel.“ Und tatsächlich wird dieses Bier auch heute noch im U kalicha ausgeschenkt.

Das Bier heißt nicht umsonst Černý, also Schwarz. Es ist wirklich schwarz, fast blickdicht. Nur wenn ich das Glas gegen das Licht halte, schimmert ein leichtes Rubinrot durch. Über dem Bier bildet sich eine sahnige elfenbeinfarbene Schaumkrone, die durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Aroma wird durch das Malz geprägt. Ich rieche Röststoffe, Kaffee und etwas Toffee. Einige Kräuter steuern ebenfalls ihren Duft bei. Der Duft ist schon mal nicht schlecht.

Der Antrunk ist recht süß und da die sehr feinperlige Kohlensäure leider nur sparsam verwendet wurde, macht das Bier keinen allzu frischen Eindruck. Auf der Zunge entwickelt sich der Geschmack dunkler Schokolade, dabei wenig Bitter und Säure ist nicht zu schmecken. Im Abgang klingt der Geschmack von Espresso lange nach, was für mich der angenehmste Geschmackseindruck dieses Bieres ist.

Es ist schon ungewohnt, ein so dunkles Bier zu trinken, das nur 3,8 Volumenprozent Alkohol enthält. Meist sind die dunklen Biere ja eher gehaltvoller. Daher weist das Kozel Černý auch die gleichen Defizite auf wie die meisten alkoholfreien Biere. Es wirkt auf mich irgendwie unausgewogen und schlaff.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Zucker

Alkoholgehalt:

3,8 % Vol.

Stammwürze:

9,9° Plato

Brauerei:

Kompania Piwowarska SA
ul. Szwajcarska 11
61-285 Poznan
Polen

Tatra Niepasteryzowane

Nun steht ein Bier vor mir, das ich mir von meinem letzten Besuch in Polen mitgebracht habe, das Tatra Niepasteryzowane. Niepasteryzowane bedeutet „nicht pasteurisiert“ und das Bier verspricht einen frischen Geschmack, was ich von einem Lager auch erwarte. Mal sehen, ob das Bier diesem Anspruch auch gerecht werden kann. Gebraut wurde das Bier von Carlsberg Polska. Daher habe ich vor dem Verkosten dieses Bieres so meine Zweifel. Aber geben wir dem Bier doch seine Chance.

Golden und klar präsentiert sich das Bier im Glas. Es bildet sich eine schöne weiße Schaumkrone, die etwas überdurchschnittlich lang erhalten bleibt. Dazu kommt eine durchschnittliche Menge feinperlige Kohlensäure. Optisch macht das Bier also schon mal einen recht guten Eindruck.

Beim Aroma lässt meine Begeisterung bereits etwas nach. Das Bier duftet nach hellem Malz, dazu leicht nach Bitterhopfen. Außerdem ist da noch ein leichter anderer Duft, den ich aber nicht identifizieren kann. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es sich um leichte Anklänge von Aromahopfen handelt oder um einen Fehler. Aber ich bin mutig und nehme den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht süß und ich stelle fest, dass sich die Kohlensäure bereits teilweise verflüchtigt hat. Jetzt macht das Bier bereits einen enttäuschenden Eindruck. Im Mund ist das Bier dann überraschend rund und ausgeglichen, die Süße mischt sich mit einem leichten Bitter. Trotzdem wirkt das Bier recht flach. Ich wünsche mir noch eine Portion Aromahopfen, der das Bier deutlich aufwerten würde. Der Abgang ist dann extrem mild, keine Bitterstoffe vom Hopfen sind zu schmecken und der Nachklang fehlt auch vollständig.

Nein, auch wenn das Bier nicht pasteurisiert wurde, kommt es über die Qualität eines leicht unterdurchschnittlichen Fernsehbieres nicht hinaus. Insgesamt eine enttäuschende Erfahrung.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Mais, Gerste, Hopfenextrakt, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,0 %

Brauerei:

Browar Okocim
Brzesko
Powiat Brzeski
Polen
www.tatra.pl

Piwoteka Łódka

Bereits im Jahr 2008 eröffneten polnische Bier-Enthusiasten in Lodz einen Bier-Shop namens Piwoteka, in dem sie vor allem Craft Beer verkauften. 2011 folgte dann der Pub „Piwoteka Narodowa“, der heute längst Kultstatus bei Bier-Kennern genießt. Neben speziellen Events wie der legendären Halloween-Feier bieten die Betreiber auch regelmäßig Tastings an, bei denen mittlerweile auch viele eigene Produkte vorgestellt werden – vom tiefschwarzen Russian Imperial Stout bis zum goldklaren American Pale Ale. Seit 2013 gibt es auch eine eigene Brauerei, in der eine große Bandbreite an Craft Beer hergestellt wird, so auch wie das Polskie Pale Ale, das jetzt vor mir steht. Ich bin gespannt auf dieses Bier. Bei den traditionellen Bierstilen bringen die Polen ja sehr gute Ergebnisse zustande. Mal sehen, ob dort auch ein gutes Pale Ale gebraut werden kann. Außerdem ist das Piwoteka Łódka mit den zwei polnischen Hopfensorten Lubelski und Marynka gebraut worden, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Dieser Test wird also auf jeden Fall spannend.

Hell bernsteinfarben mit viel Hefe ist das Polskie Pale Ale. Darüber bildet sich relativ wenig feinporiger Schaum, der aber sehr lange erhalten bleibt. Von daher ist an der Optik des Piwoteka Łódka nichts auszusetzen.

Das Aroma ist nicht intensiv, ich würde es eher als zurückhaltend beschreiben. Aber es ist sehr angenehm. Bergamotte steigt mir in die Nase, dazu etwas Ananas. Im Hintergrund spielen noch einige würzige Noten mit.

Der Antrunk ist recht schlank, wobei die reichlich vorhandene Kohlensäure für eine ordentliche Frische sorgt. Auf der Zunge zeigt sich schnell eine ordentliche Fruchtigkeit. Ich schmecke intensiv Zitrusfrüchte und deutlich Kräuter. Dabei ist das Bier relativ trocken. Die Bitterstoffe sind zwar eindeutig zu schmecken, ordnen sich aber den anderen Geschmacksrichtungen unter. Auch im Abgang ist das Bitter überraschend leicht, es klingt aber trotzdem lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener), Limette, Hopfen (Lubelski, Marynka), Hefe

Alkoholgehalt:

4,3 % Vol.

Stammwürze:

10,5° Plato

Bitterwerte:

15 IBU

Brauerei:

Piwoteka Sp. z o.o. ul. 6 Sierpnia 1/3
90-606 Łódź
Polen
www.piwoteka.pl

Żywiec – APA

Die zum Heineken-Konzern gehörende Grupa Żywiec ist die nach Marktanteilen zweitgrößte Brauereigruppe Polens. Nach Angaben bei Wikipedia liegt der Marktanteil bei satten 29,55 %. Trotz des großen Ausstoßes gelingt es der Brauerei, teilweise richtig gute Biere auf den Markt zu bringen. Besonders das Porter gefällt mir sehr. Trotzdem ordne ich die Biere von Żywiec nicht als Craft Beer ein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Brauerei mit fünf Standorten beinahe 30 % des polnischen Marktes bedienen und dabei noch handwerklich arbeiten kann. Aber immerhin beweist Żywiec mit einigen Bieren, dass hohe Qualität und große Mengen sich nicht zwingend ausschließen.

Das American Pale ale, das jetzt vor mir steht, beschreibt die Brauerei wie folgt (Übersetzung aus dem Englischen von mir): „Das Rezept für APA-Bier ist das Werk von Meistern der Brauereischule Zywiec. Żywiec APA ist ein stark gehopftes helles Ale Bier mit einem Hauch von Zitrusfrüchten. Er wird aus fünf Hopfensorten gebraut, wobei die Obergärung in offenen Fässern erfolgt.“ Na, dann wollen wir doch mal sehen, wie mir das APA gefällt.

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas, gekrönt von einer durchschnittlichen Menge feinporigen Schaums, der lange erhalten bleibt.

Das Aroma erfreut meine Nase mit Düften nach Grapefruit und Karamell.

Der erste Eindruck beim Kontakt mit der Zunge ist eine zurckhaltende Süße, die von einer sehr feinperligen Kohlensäure gut zur Geltung gebracht wird. Während sich das Bier auf der Zunge ausbreitet entwickelt sich ein kräftiges fruchtiges Bitter. Das Bier ist vollmundig und Rund, dabei aber auch erfrischend. Im Abgang lässt die Süße nach, das Bier wird trockener, bleibt aber fruchtig und klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Chinook, Citra, Yellow Sub, Cenntinnial, Amarillo), Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze:

12,5 %

Brauerei:

Cieszyn
ul. Dojazdowa 2
43-400 Śląskie
Polen
www.grupazywiec.pl/

7.3. – 8. 3. 2020: Wrocławska Feta. Festiwal Piwa, Wina i Sera – II Edycja

Die zweite Ausgabe von Feta steht vor der Tür. Das Bier-, Wein- und Käsefest. Workshops, Diskussionsrunden, Verkostungen, Treffen mit Branchenexperten, Lebensmittelverkostungen und, was am wichtigsten ist, ZWEI TAGE zum Austausch und zur Verkostung von Bier, Wein und Käse.

An einem Ort werden Brauereien sowie Wein- und Käsehersteller ihre Errungenschaften präsentieren und ihre Geschichte und ihre Erfolge teilen. Während des Festivals werden die Brauer die Tradition und Geschichte des Brauens vorstellen und es wird auch einen Bereich für Hausbrauer geben. Der Weinlesepfad der Region wird vorgestellt und die Besucher haben die Möglichkeit, handwerklichem Käse zu verkosten. Die Veranstaltung wird von Diskussionsrunden, Workshops und Foodpairings begleitet.

Ein Teil, der der Käseherstellung gewidmet ist, wird von Gieno Mientkiewicz, einem ausgebildeten Koch, einem ausgewiesenen Feinschmecker und einem Käseexperten, moderiert. Auf dem Weinpfad werden die Gäste mit Mariusz Kapczyński, einem Journalisten und Weinkritiker, Juror nationaler und internationaler Weinwettbewerbe und Gründer des Portals Vinisfera.pl, spazieren gehen. Gastgeber der Bierszene ist Tomasz Kopyra, ein Experte in der Brauereibranche, Gründungsmitglied des Polnischen Verbandes der Hausbrauer, zertifizierter Juror der PSPD und BJCP, Bierkritiker, Blogger und Publizist (Piwowar, Agroindustrie), Vloger.

Tickets erhalten Sie unter https://goout.net/pl/bilety/wroclawska-feta-festiwal-piwa-wina-i-sera/cdfg/

Programm des Festivals

12:00 – 13:00 Uhr: Weine aus Niederschlesien etwas weniger typisch…

Während des Seminars werden die Veranstalter die Weinversuche und interessanten Herausforderungen zeigen, die die niederschlesischen Winzer unternommen haben.

Mariusz Kapczyński ist der Gastgeber dieses Programmpunkts.

13:30 – 14:30 Uhr: Arbeitstagung – Precious vitis vinifera oder Hybridsorten? Wohin geht der polnische Wein?

Worum geht es hier? Wissen Sie, was die Unterschiede zwischen Hybriden und Vinifera sind? Wohin wollen die niederschlesischen Winzer gehen? Entdecken Sie die hitzigste Diskussion über die polnische Weinherstellung…

Auf der Festivalbühne

12:30 – 13:00 Uhr: Grand Opening – Käse ist Käse

Die Veranstalter öffnen einen 40 Kilogramm schweren Parmigiano Reggiano

13:15 – 14:30 Uhr: DeSery – Livecooking – öffentliche Kochshow

Gemeinsame Zubereitung von drei Desserts mit Käse in der Hauptrolle.

Dieser Programmpunkt wird von Gieno Mientkiewicz präsentiert.

15:00 – 16:00 Stolz von Niederschlesien! Volle Zufriedenheit!

Welche Rebsorten und welcher Weinstil geben den Winzern in Niederschlesien also die meisten Gründe, auf ihre Produkte stolz sein zu können.

Präsentation: Mariusz Kapczyński, der Gastgeber

16:30 – 17:30 Uhr: Bier/Wein/Käse auf einem Teller – Diskussionsrunde über die Kombination von Aromen und Foodpairing.

Moderiert von Mariusz Kapczyński, Gieno Mientkiewcz und Krzysztof Klimaszewski.

Foodpairing: Krzysztof Klimaszewski wird zwei verschiedene Gerichte zubereiten, die von ausgewählten Weinen und Bieren inspiriert sind. Er wird einen Bierleser vorstellen. Die Gäste werden die Gelegenheit haben, den Kombucha in der Getränke- und Essigphase zu probieren.

18:00 – 19:00 Uhr: Auf der großen Welle – Käse, Bier und Wein – sagen Sie 3 x JA!

Diskussion über das Phänomen der Popularität der oben genannten Produkte. Wie ist die aktuelle Situation, woher kommt dieses Phänomen? Ist es eine vorübergehende Mode? In welche Richtung geht es?

Moderator Mariusz Kapczyński, Gieno Mientkiewicz und Tomasz Kopyra

19:15 – 20:00 Uhr: „Wie schätzt man Bier ein?“ – wie man es trinkt und tatsächlich schmeckt, um das Erlebnis nicht zu verderben.

Tomasz Kopyra

22:00 Uhr – Abschluss des ersten Tages des Festivals

8. 3. 2020 Sonntag (11:00-18:00)

FESTIVALBÜHNE

12:15 – 13:30 Uhr: Eröffnung – Käse ist Käse

Die Veranstalter öffnen einen drei Jahre alten und 40 Kilo schweren Käse

13:00 – 14:00 Uhr: Käsebrett – interaktive kulinarische Show.

Zusammen mit Gien Mientkiewicz wird es die Möglichkeit geben, eine Käseplatte vorzubereiten. Die Teilnehmer werden lernen, wie man den Käse und das Zubehör auswählt, anordnet und schneidet, um die Gäste mit der Käseplatte zu überraschen:) Das wird ein Riesenspaß!

Der Gastgeber ist Gieno Mientkiewicz

14:15 – 15:00 Uhr: Wir können (fast) alles vorzeigen…

Im Portfolio der niederschlesischen Winzer finden wir die unterschiedlichsten Weinsorten: Schaumwein, Rosé, Süßwein, Orange, Pet-Natta… Ein erstaunliches stilistisches Durcheinander!

Mariusz Kapczyński ist der Gastgeber

15:30 – 16:15 Uhr: Verkostungstafel. Der Gastgeber – Beer Club

Während der Podiumsdiskussion haben die Teilnehmer die Gelegenheit, fünf von den Jungs des Bierclubs sorgfältig ausgewählte Biere zu verkosten. Die Verkostung findet auf der Bühne statt und wird mit einer kurzen Einführung durch Paweł vom Bierklub über den Biermarkt in Polen und Europa eingeleitet. Abgesehen von der Verkostung selbst werden die Veranstalter über jedes Bier sprechen und versuchen, ihre Favoriten auszuwählen. Abonnements für das Facebook-Profil des Beer Clubs. Für diesen Veranstaltungsteil gibt es nur 5 Plätze!

16:30 – 17:15 Uhr: Was soll dieser Käse – Diskussionsrunde mit Käsern.

Während des Panels diskutieren die Käser über Fragen wie: für wen wird der Käse hergestellt? Für den Kunden, den Gourmet, für sich selbst?

Moderator Gieno Mientkiewicz

18:00 Ende des Festivals

Eintrittspreis

Einzelkarte 10 PLN

Ort:

Czasoprzestrzeń, ul. Tramwajowa 1-3

Zeit:

Samstag: 12:00 – 22:00 Uhr

Sonntag:- 12:00 – 18:00 Uhr

Veranstalter

Feta. Festiwal Piwa, Wina i Sera

biuro@feta.com.pl

23. 3. 2019: Beer Geek Madness 7 in Breslau

Bereits zum siebten Mal findet Beer Geek Madness statt, eines er innovativsten Bierfestivals in Europa. Die BGM findet traditionell in den industriellen Innenräumen der Enchanted Revirs (ul. Krakowska 100, Wrocław) statt.

Jedes Beer Geek Madness hat ein anderes Thema und besondere Gäste. Diesmal steht das Festival unter dem Motto „RAGE“, und Brauereien aus Großbritannien und Irland sind eingeladen, die nach Wroclaw kommen werden, um ihre einzigartigen Biere vorzustellen. In diesem Jahr nimmt die größte Anzahl ausländischer Brauereien in der Geschichte des Biergeek-Wahnsinns teil.

Hier die Liste der ausländischen Brauereien (soweit sie mir bekannt sind):

  • Track Brewing Co. / GB
  • North Brewing Co / GB
  • Whiplash Beer / Irland
  • Siren Craft Brew / GB
  • Wylam Brewery / GB

Die polnische Craft Beer-Szene wird durch über 25 Top-Brauereien vertreten sein, die zwei Biere für das BGM-Finale vorbereiten: das BGM-Premiere Bier, das speziell für BGM7 gebraut wurde und vom Leitmotiv inspiriert ist, und das zweite – das Top-Bier. So haben Sie an einem Abend die Möglichkeit, 25 Bierpremieren und insgesamt über 50 Biere aus polnischen Brauereien zu probieren!

Und hier die Liste der polnischen Brauereien, auch diese ohne Garantie für Vollständigkeit:

  • Cztery Ściany
  • Artezan
  • Probus Kraft
  • BIRBANT
  • FUNKY FLUID
  • Profesja
  • Zakładowy
  • Absztyfikant
  • Szałpiw
  • Nepomucen
  • PINTA
  • Stu Mostów
  • Kingpin
  • Monsters
  • Szpunt
  • Brokreacja
  • Harpagan
  • ReCraft
  • Palatum
  • Widawa
  • Piwoteka
  • Golem
  • Kazimierz
  • Deer Bear
  • Beer Bros.
  • Warsztat Piwowarski
  • AleBrowar
  • Dwóch Braci
  • Trzech Kumpli
  • Browar Lotny
  • Brovca
  • Czarna Owca

Die BGM-Formel bleibt auch in diesem Jahr unverändert: Sie zahlen einmal und Sie probieren so viel wie Sie mögen“.

Jeder Teilnehmer erhält ein Verkostungsglas, in dem 100 ml Bier serviert werden, so lange, bis die Vorräte aufgebraucht sind.

28. 9. – 30. 9. 2018: Beer & Food Festival LITE w Starej Rzeźni!

Nach 2 Jahren und 3 Events des Bier & Food Festivals im Azser Stadion ziehen die Veranstalter zum Alten Schlachthaus zurück, an den Ort, an dem alles begann, an dem das Beer & Food Festival gegründet wurde. Die Veranstalter hoffen auch eine rege Beteiligung, denn nur wenn diese Veranstaltung gelingt, besteht die Chance auf die nächsten Termine am gleichen Ort!

Neben köstlichen Craft-Bieren haben wird es eine große Auswahl an hervorragenden Speisen aus den besten Food Trucks aus Poznan und Polen geben.

Ort:

Alter Schlachthof 101/111 Garbary Street

Öffnungszeiten:

Freitag: 16:00 Uhr – 24:00 Uhr
Samstag: 12:00 Uhr – 24 Uhr
Sonntag: 12:00 – bis 21:00 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos.

10. 8. – 11. 8. 2018: Craft Beer Fiesta ulica Straganiarska, Danzig

Eine Straße, drei Kneipen, elf Brauereien und über 30 Hähne – eine riesige CRAFT BEER FIESTA.

Es gibt eine besondere Beziehung zwischen Cafe Lamus, Lawendowa 8 und Pułapka – während des Sommers ist immer viel los auf der Straße, in der sich die Bars befinden, und Einheimische und Touristen aus der ganzen Welt kommen, um nicht nur das beste handwerkliche Bier des Landes zu trinken, sondern auch etwas Zeit in einer erstaunlich entspannten Atmosphäre zu verbringen.

Diese Einigkeit ist die Stärke dieser Straße, so dass die Wirte sich entschieden haben, nicht zu konkurrieren, sondern gemeinsam eine große Party zu organisieren! Zwei Tage lang verwandelt sich die Ecke von Lawendowa bis Straganiarska in einen riesigen Biergarten. Alle Hähne innerhalb und außerhalb der Bars werden mit den Bieren der besten polnischen Brauereien befüllt. Sowohl Bierlegenden als auch einige der besten Newcomer haben die Wirte eingeladen.

Alle Brauereien werden ihre Bestseller sowie einige brandneue Biere und eine Reihe von limitierten Sondersuden mitbringen.

Sollten Sie Hunger haben, dann machen Sie sich keine Sorgen, die Veranstalter haben alles im Griff. Bestes Streetfood sorgt für das leibliche Wohl der Gäste

Merken Sie sich das Datum und drücken Sie die Daumen für gutes Wetter. Das Fest dauert bis zum Morgengrauen!

Und das sind die Brauereien, die vor Ort sein werden:

  • Browar Absztyfikant
  • Browar Artezan
  • Browar Brokreacja
  • Browar Golem
  • Browar Harpagan
  • Browar Podgórz
  • Pracownia Piwa
  • Browar Rockmill
  • Browar Szałpiw
  • Browar Zakładowy
  • Browar Ziemia Obiecana

29. 6. – 1. 7. 2018: Schlesisches Bierfest Kattowitz

Kattowitz Schlesisches (poln.: Katowice) ist eine Stadt im südwestlichen Polen mit etwa 300.000 Einwohnern. Da Polen über eine lebhafte Bierkultur verfügt, ist es kein Wunder, dass es auch in dieser Stadt ein Bierfest gibt. Bereits zum dritten Mal findet es vom 29. Juni bis 1. Juli auf dem Marktplatz statt. Ein Ausstellerverzeichnis liegt mir leider nicht vor, aber immerhin die Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag jeweils von 12:00 Uhr bis Mitternacht. Sollten Sie in der Nähe sein, lohnt es sich bestimmt, dieses Festival zu besuchen. Immerhin haben sich bereits mehr als 5.000 Teilnehmer angemeldet. Der Eintritt ist frei.

1. 6. – 2. 6. 2018: Stettiner Bierfest

Ich weiß nicht, weshalb es so ist, aber Craft-Biere aus Polen sind in Deutschland recht unbekannt, und das, obwohl auch aus Polen wirklich gute Biere kommen. Und wo es Craft Beer gibt, gibt es auch Bierfeste. Das Stettiner Bierfest meldet sich mit seiner zweiten Auflage zurück.

Bereits im letzten Jahr war das Fest ein voller Erfolg und brachte den Teilnehmern großen Spaß und viele unvergessliche Momente. Dieses Event soll in diesem Jahr noch getoppt werden.

25 Brauereien, bevorzugt aus Polen, werden auf diesem Event ihre Produkte vorstellen. Nicht dabei sind die großen Brauereien, deren Biere auch in Deutschland erhältlich sind. Und auch wenn ich jedes Jahr ein bis zweimal in Polen bin, kenne ich von den 25 anwesenden Brauereien nur eine. 160 Zapfhähnen warten in Stettin darauf, die durstigen Kehlen zu befeuchten. Insgesamt werden auf dem Festival mehr als 200 verschiedene Biere angeboten. Auch die Festivalbühne bietet Ihnen Attraktionen, nicht nur Musik. Abgerundet wird das Programm mit Brau- und Käserei-Workshops sowie mit Bierverkostungen. Wettbewerbe, Lotterien, interessante Präsentationen und Shows warten auf die Besucher. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Dafür stehen Trucks Food mit Spezialitäten aus den Küchen der Welt bereit.

Festivalzeiten

Freitag (1. 6.): 16:00 – 24:00 Uhr
Samstag (2. 6.): 12.00 – 14.00 Uhr

Welche Brauereien auf dem Festival vertreten sind und welche Aktionen auf die Besucher warten, erfahren Sie auf der Website des Festivals unter www.szczecinbeerfest.pl. Es bleibt nur ein Wermutstropfen: Es ist sinnvoll zumindest über Grundkenntnisse der polnischen Sprache zu verfügen, um die Shows und Präsentationen verfolgen zu können.