Schlagwort-Archiv: Mecklenburg-Vorpommern

Störtebeker Bernstein-Weizen

Seit der Hansezeit werden in Norddeutschland Weizenbiere gebraut. Der Rezeptwechsel von den dunklen- oder Rotbieren zu „Weiß-“ oder Weizenbieren entstand, um so auf den umkämpften Export-Märkten der Hanse mit neuen Kreationen punkten zu können. In dieser Tradition sieht sich die Störtebeker Braumanufaktur in Stralsund noch heute und bietet uns das Bernstein-Weizen gleich in zwei Qualitäten an – in Bio-Qualität und konventionell. Letzteres steht jetzt vor mir.

Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas, zusammen mit einer stiltypischen festen und standhaften Schaumkrone und einer sehr agilen Kohlensäure.

Auch das Aroma ist stiltypisch und intensiv. Ich rieche Banane, Biskuitteig und Nelken. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Auch hier überrascht das Störtebeker Bernstein-Weizen nicht und bleibt seinem Stil treu. Eine angenehme frische Süße ist der erste Eindruck, den das Bier auf der Zunge hinterlässt. Dazu kommt eine ordentliche Fruchtigkeit und die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Dabei ist das Bier vollmundig und mild, Bitterstoffe sind nur sehr zurückhaltend zu schmecken. Alles in Allem ein wunderbar süffiges Weizenbier. Auch der Abgang ist mild und fruchtig und er klingt lange nach.

Das Störtebeker Bernstein-Weizen ist das richtige Bier (nicht nur) an einem warmen Sommerabend. Nur eine Frage bleibt noch offen: Auf der Flasche ist als Hopfensorte Smaragd angegeben, während die Website Perle angibt. Welche Angabe nun stimmt bleibt offen.

Zutaten:

Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12,9 %

Empfohlene Genusstemperatur:

10° Celsius

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com

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Störtebeker Schwarzbier

Nun steht mal wieder ein Bier aus der Hansestadt Stralsund vor mir, das Störtebeker Schwarz-Bier. Dieses Bier ist es auch, das ich vor vielen Jahren erstmals von dieser Brauerei kennengelernt habe und es hat mir von Anfang an gefallen. Nicht umsonst ist es sowohl beim European Beer Star als auch bei Meiningers International Craft Beer Award ausgezeichnet worden. War es ursprünglich nur manchmal in Norddeutschland erhältlich, finden wir es inzwischen in fast ganz Deutschland im Angebot, sogar bei uns im Dorfladen. Grund genug, es jetzt endlich einmal zu beschreiben.

Nahezu blickdicht schwarz fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große hellbraune Schaumkrone, größtenteils feinporig, die lange erhalten bleibt.

Düfte nach Schokolade und Kaffee steigen mir in die Nase, begleitet von Aromen nach Trockenfrüchten sowie einigen blumigen Noten.

Der Antrunk ist recht trocken und die Röststoffe kommen schnell in den Vordergrund. Dabei werden Sie von einer leichten fruchtigen Säure unterstützt, während die Bitterstoffe des Hopfens sich diskret im Hintergrund halten. Zusammen mit dem weichen Mundgefühl ergibt sich ein wunderbar süffiges Bier. Der Abgang ist mild und ebenfalls durch die Röststoffe dominiert. Der Geschmack klingt überraschend lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Stammwürze:

11,9° Plato

Bittereinheiten:

25 IBU

Farbe:

80 EBC

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com

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Rügener Insel Brauerei – Snorkelers Sea Salt IPA

Die Rügener Insel-Brauerei ist mit vier alkoholfreien Bieren auf dem Markt. Jetzt steht das Snorkeler`s Sea Salt vor mir. Markus Berberich (Brauereigründer) und Frank Lucas (Braumeister) versprechen, mit Hilfe einer neuen Braumethode, die sie in einjähriger intensiver Entwicklungszeit erschaffen haben, ein Bier mit einem ausgereiften Zusammenspiel aller Komponenten einen unglaublichen Geschmack erzeugt zu haben. Gebraut wird in Rambin ausschließlich mit Naturhopfen.

Bei unter 35 ° C ist die neuartige Frische-Destillation ein ungemein schonendes Verfahren, um den typischen Geschmack des Bieres zu erhalten. Bedeutende Duftnoten sollen geschützt werden und als Ergebnis erwartet uns dann ein alkoholfreies Craft Bier mit einem natürlichen Mundgefühl wie man es von einem Bier erwartet und einem wahrlich umwerfenden Geschmack. Die sorteneigene Kohlensäure wird während der Gärung von der Brauerei aufgefangen und dann später dem alkoholfreien Bier wieder zurückgeführt. Für die alkoholfreien Craft Biere der Rügener Insel-Brauerei bedeutet das ein natürliches Bieraroma und den für diesen Bierstil typischen Charakter. Nach dem Abfüllen reifen die alkoholfreien Biere nach der traditionellen Methode. Diese Flaschenreifung mit allen seinen Besonderheiten garantiert die Sauerstofffreiheit der Flaschen und ist dank der Verbindung mit dem Naturpapier als Lichtschutz ausschlaggebend für eine besonders lange Frische. Das Snorkeler?s Sea Salt ist ein alkoholfreies IPA, welches mit Meersalz gebraut wurde. Jetzt steht es endlich vor mir, damit ich es verkosten kann.

Bernsteinfarben läuft das Bier ins Glas. Die leicht überdurchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die sich dabei bildet, bleibt sehr lange erhalten. Damit sticht das Snorkelers Sea Salt IPA schon mal aus der Masse der alkoholfreien Biere heraus, bei denen der Schaum eher knapp ausfällt.

Das Aroma ist fruchtig-herb. Neben Zitrusfrüchten und süßen Südfrüchten steigen mir aber auch einige herb-bittere Noten in die Nase. Damit erinnert das Bier deutlich an seine norddeutsche Heimat.

Der Antrunk ist überraschend trocken, die feinperlige Kohlensäure ist schmeichelt sanft meiner Zunge. Auf der Zunge spiegeln sich die die Aromen wider, dazu kommt der leichte Geschmack des Salzes. Nicht zu stark, aber die 0,7 Gramm Salz pro Liter sind durchaus schmeckbar. Der Abgang ist trocken und norddeutsch-herb und er klingt sehr lange nach

Während viele andere alkoholfreie Biere eher lasch schmecken, bringt das Snorkelers Sea Salt IPA den vollen Geschmack mit, sodass der Alkohol mir nicht fehlt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Naturhopfen, Hefe, Meersalz

Alkoholgehalt:

<0,5 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

7° – 8° Celsius

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei
Hauptstraße 2c
18573 Rambin/Rügen
www.insel-brauerei.de

Störtebeker – Atlantik Ale Alkoholfrei

Der Markt der alkoholfreien Biere wächst kontinuierlich und so verwundert es auch nicht, dass die Störtebeker Braumanufaktur ebenfalls auf diesen Trend reagiert. Neben den alkoholfreien Klassikern Pils Störtebeker Frei-Bier und Weizen Störtebeker Bernstein-Weizen, ist das Atlantik-Ale ein weiteres Angebot der Stalsunder, das verspricht, auf Augenhöhe mit seinem alkoholhaltigen Pendant zu stehen.

Goldfarben und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine leicht unterdurchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Die Optik weist das Atlantik-Ale schon mal als ein überdurchschnittliches alkoholfreies Bier aus.

Das Aroma ist fruchtig nach Zitrone und Zitronenschale, aber auch eine leichte Malzsüße steigt mir in die Nase.

Der erste Eindruck des Atlantik-Ale auf der Zunge ist eine angenehme Süße, die zusammen mit der reichlich dosierten Kohlensäure eine ungeheure Frische verströmt. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider, wobei sich auch ein leichtes Bitter dazugesellt. Das Mundgefühl ist weich und voll, so dass mir der Alkohol absolut nicht fehlt. Im Abgang wird das Bier etwas trockener und er zeichnet sich durch ein leichtes und angenehmes Bitter mit mittlerem Nachklang aus. Mit diesem Bier haben die Brauer in Stralsund erneut bewiesen, dass sie in der Lage sind, ein ausgewogenes alkoholfreies Bier herzustellen.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen (Perle, Tradition, Amarillo, Cascade und Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Stammwürze:

11,7° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

10° Celsius

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com

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Stralsunder Frühlingsbock

Stralsunder Bier – so schmucklos warb die Brauerei an der Ostseeküste zu DDR-Zeiten, so lange, bis die Nordmann GmbH die Brauerei übernahm und daraus die Störtebeker Braumanufaktur formte. Aber auch die Marke Stralsunder wird noch weiterhin gebraut und vorwiegend regional vertrieben. So überraschte es mich doch, als ich im Advent im Real-Markt in Hildesheim den Stralsunder Frühlingsbock im Angebot fand. Mal sehen, wie er sich so macht.

Bernsteinfarben präsentiert sich das Bier im Glas, zusammen mit einer leicht überdurchschnittlich großen festen Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik ist also schon mal spitze.

Das Aroma ist malzbetont, so wie ich es von einem Bockbier erwarte. Leichte Röststoffe steigen mir in die Nase, gemeinsam mit dem Duft von getrockneten Birnen. Das macht wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck, den das Bier beim Kontakt mit der Zunge hinterlässt, ist eine leichte nicht aufdringliche Süße, die sich mit einer sehr feinperligen Kohlensäure paart. Erst kurz danach kommt die volle Kraft dieses Bockbiers zum Tragen. Voll und schwer ist das Bier, die Süße nimmt zu und die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Was mich überrascht ist, dass das Bier trotz der Schwere einen frischen Eindruck hinterlassen kann. Der Abgang ist mild und lässt nur wenige Bitterstoffe erkennen, sondern hervorstechend ist die Fruchtigkeit, die noch einige Zeit nachklingt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Stammwürze:

16,3° Plato

Bittereinheiten:

14 IBU

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 87
18439 Stralsund
www.stralsunder.de

Insel-Brauerei – Skippers Special Bitter

Vier unterschiedliche alkoholfreie Biere hat die Rügener Insel-Brauerei inzwischen auf den Markt gebracht. Auch diese Biere werden ausschließlich mit Naturhopfen gebraut. Die verwendeten ganzen Dolden entfalten im Braukessel ihrem feinsten Duft und die beste Bittere. Durch diese natürliche Brauart ergibt sich eine langanhaltend hohe Qualität.

Bei unter 35° C soll die neue Frische-Destillation ein ungemein schonendes Verfahren sein, um den typischen Geschmack des Bieres zu erhalten. Bedeutende Duftnoten sollen geschützt werden, so dass das Ergebnis dann ein alkoholfreies Craft Bier mit einem natürlichen Mundgefühl wie man es von einem Bier erwartet und einem wahrlich umwerfenden Geschmack ist. Die sorteneigene Kohlensäure wird beim Prozess der Gärung aufgefangen und dann später dem alkoholfreien Bier wieder zurückgeführt. Für die alkoholfreien Craft Biere der Rügener Insel-Brauerei bedeutet das ein natürliches Bieraroma und den für diesen Bierstil typischen Charakter. Nach dem Abfüllen reifen die alkoholfreien Biere nach der traditionellen Methode. Diese Flaschenreifung mit allen seinem Besonderheiten garantiert die Sauerstofffreiheit der Flaschen und ist dank der Verbindung mit dem Naturpapier als Lichtschutz ausschlaggebend für eine besonders lange Frische. Ob sich dieser Aufwand lohnt will ich jetzt feststellen.

Honiggold und hefetrüb fließt das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber lange erhalten.

Aromen nach Biskuitteig und Zitrusfrüchten steigen mir in die Nase, unterstützt durch einige florale und würzige Noten. Spätestens das Aroma stellt klar, dass ich hier ein ungewöhnliches Bier vor mir habe.

Der Antrunk ist recht süß, was aber aufgrund der reichlich dosierten Kohlensäure und einigen frischen Zitrusnoten nicht störend wirkt. Als sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt ein kräftiges Bitter dazu, abgestimmt mit etwas fruchtiger Säure. Wie so viele alkoholfreie Biere ist auch das Skippers Special Bitter nicht ganz rund und auch an der Vollmundigkeit fehlt etwas. Aber das ist bei nahezu allen alkoholfreien Bieren so. Aber das Skippers hat ordentlich Körper, so dass es mich durchaus begeistern kann. Der Abgang ist trocken und ich schmecke überraschend wenig bitter. Trotzdem klingt der Geschmack lange nach.

Wenn es ein alkoholfreies Bier sein soll steht das Skippers Special Bitter auf jeden Fall auf der Liste meiner Kandidaten.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Naturhopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei
Hauptstraße 2c
18573 Rambin/Rügen
www.insel-brauerei.de

21.9. 2019: Braufest im Schabbell Wismar

Ein Tag rund ums Bierbrauen im Museumsgarten. Zuschauen, mitmachen, verkosten! Von 10:00 bis 20:00 Uhr wird gemahlen, eingemaischt, gerührt, gebraut und gefachsimpelt. Zusammen mit dem Braukombinat Wismar wird das Museumspersonal einen Sud herstellen, wie man ihn vor einigen hundert Jahren auch im Hause Schabbell gemacht hätte. Die Rohstoffe, Brauverfahren und Gerätschaften werden besprochen und erklärt. Die Besucher können tatkräftig mit anfassen und sich zwischendurch selbstverständlich auch stärken!

29. 8. – 29. 9. 2018: Home&Craft in der Störtebeker Brauerei

Der Ausstellungsbereich „Home&Craft“, im September letzten Jahres erfolgreich auf der drinktec 2017 eingeführt, firmiert künftig als eigene Ausstellung. Die drinktec, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, schafft damit eine jährlich stattfindende Plattform für Hobby- und Kleinstbrauer. Die „Home&Craft“ findet als eigenständige Ausstellung erstmals am 29. September 2018 in Stralsund statt, parallel zur zweiten Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer.

Die Messeorganisatoren der drinktec, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Technologie, setzen damit fort, was sie im September auf der drinktec 2017 mit dem neuen Ausstellungsbereich „Home&Craft“ begonnen hatten. Hobby- und Craft-Brauer fanden dort alles, was für das Brauen kleinerer Chargen oder Kleinstmengen benötigt wird. Das neue Angebot kam gut an. Bei der Besucherbefragung lobten 97 Prozent den neuen Bereich „Home&Craft“. Und jeder fünfte Brauer, der die drinktec 2017 besuchte, kam aus der – Craftbrauer-Szene.

Künftig haben ambitionierte Heim- und Hobbybrauer nicht nur auf der drinktec, sondern jedes Jahr im Rahmen der Deutschen Hobbybrauer-Meisterschaft eine Plattform, um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und passendes Equipment für ihr Hobby zu finden. Die entsprechende Ausstellung wird vom Team der drinktec organisiert. In Stralsund rechnet man mit etwa 30 Unternehmen, die bei der erstmaligen Austragung der Home&Craft im Störtebeker Brauquartier teilnehmen werden. Begleitend zur Ausstellung wird es, ähnlich wie auf der drinktec 2017, ein Vortragsprogramm mit Themen rund um das Heim- und Microbrewing geben.

Parallel dazu sucht die Störtebeker Braumanufaktur bei der dann zweiten Deutschen Meisterschaft wieder den besten Hobbybrauer. „Mit der Kombination aus Meisterschaft und Ausstellung wird unser Bierfestival noch attraktiver“, erklärt Braumanufaktur-Inhaber Jürgen Nordmann. „So können wir den Brauern wirklich alles rund um ihr Hobby bieten: Charakterstarke Biere, passendes Brauequipment, interessante Gespräche und natürlich leckeres Essen.“

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, sieht die Home&Craft als Brücke zur drinktec: „Die Grenzen vom Hobby- zum Craftbrewer und damit vom Hausgebrauch zum Gewerbe werden immer fließender. Viele Stars der Craftbrewer-Szene haben ja mal ganz klein angefangen. Heute kommen sie ganz selbstverständlich auf die drinktec und finden dort nicht nur technisches Equipment, sondern auch alles Wissenswerte rund um Rohstoffe und Zutaten. Deshalb wollen wir auch die Heim- und Hobbybrauer, also die potentiellen drinktec-Besucher, an uns binden und ihnen eine attraktive jährliche Plattform geben. Die Störtebeker Braumanufaktur ist hierfür der perfekte Partner.“

An der ersten Deutschen Meisterschaft nahmen am 29. Juli 2017 in Stralsund rund 80 Hobbybrauer aus ganz Deutschland teil. Insgesamt verzeichnete das Bierfestival im Störtebeker Brauqartier etwa 750 Besucher, die knapp 150 Biere verkosten konnten. Deutscher Meister wurde Nico Leffler, Brauer Azubi aus Erzhausen in Hessen.

Störtebeker-Brauerei bringt alkoholfreies Atlantik-Ale auf den Markt

Diese Pressemitteilung ist schon eine Woche alt, aber sie hat mich leider erst heute erreicht. Aber für die meisten Leser dürfte sie immer noch neu sein.

Erfrischende Zitrusnoten, kräftige Hopfung – und alkoholfrei: Die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund, eine der erfolgreichsten Spezialitäten-Brauereien Deutschlands, erweitert ihr Sortiment um eine weitere Kreation: Ab Anfang August wird das Atlantik-Ale Alkoholfrei erhältlich sein. Ein komplett neuer alkoholfreier Bierstil.

Eine neue alkoholfreie Bierkategorie.

Seit Jahren erfreuen sich alkoholfreie Biere einer rasant wachsenden Beliebtheit – am Anfang mit dem alkoholfreien Pils als Alternative für Autofahrer und schnell gefolgt vom alkoholfreien Weizenbier als isotonisches Getränk für Sportler. Jetzt bringt die Störtebeker Braumanufaktur eine echte alkoholfreie Spezialität für Genussmenschen auf den Markt: „Anfang August ist das neue erfrischend-hopfige Atlantik-Ale Alkoholfrei im Handel erhältlich“, berichtet Inhaber Jürgen Nordmann stolz.

Der Bierstil Pale Ale gilt als Inbegriff einer neuen Bierkultur. „Das Störtebeker Atlantik-Ale – unsere am schnellsten wachsende Sorte – stand Namens- und Geschmackspate für das neue Produkt“, erzählt der Inhaber. Als alkoholfreie Variante ist es die ideale Sommererfrischung für Biergenießer.

18 Monate lang feilten die Brauer aus Stralsund an der Rezeptur für das mittlerweile 3. Bier ohne Alkohol. Nicht ohne Grund: „Teilweise war die Nachfrage nach den beiden bisherigen alkoholfreien Spezialitäten Frei-Bier und Bernstein-Weizen Alkoholfrei größer als das Angebot. Der Absatz dieser beiden Biere stieg seit 2016 um 40%“, berichtet Nordmann.

Zur Markteinführung hat sich die Störtebeker Braumanufaktur einen außergewöhnlichen Partner gesucht: die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. „Getreu dem Motto ‚Klarer Kopf auf See‘ spendet die Brauerei im Zeitraum von August bis Oktober 0,25 Euro pro verkaufter Kiste an die Seenotretter“, verrät Marketingleiter Karsten Triebe. „Wir freuen uns, die ehrenamtliche Arbeit der Seenotretter auf diese Weise unterstützen zu können“, so Triebe.

„Seit einer Woche liefern wir das Atlantik-Ale Alkoholfrei an unsere Händler aus. Das Angebot ist jedoch sehr begrenzt. Wer neugierig ist und das Bier noch nicht beim Getränkehändler des Vertrauens findet, sollte in unserem Online-Shop vorbeischauen“, so Triebe.

So schmeckt die neue Sorte:

Das Störtebeker Atlantik-Ale Alkoholfrei vereint die erfrischende Herbe der Pilsener-Biere und die leichte Fruchtsüße von Weizenbieren mit den kräftigen Zitrusnoten eines Pale Ales. Eine außergewöhnliche Geschmacks- und Duftkombination, die nicht nur im Sommer erfrischt.

Genusstemperatur 10°C.

Kulinarischer Tipp: Aperitif, frischer Fisch, Salate

Bislang habe ich die neue Bierkreation in meinem Getränkemarkt noch nicht gesehen, aber sobald ich sie kaufen konnte, werde ich sie an dieser Stelle vorstellen.

Störtebeker-Biere räumen bei Meiningers International Craft Beer Award ab

Die Störtebeker Braumanufaktur ist weiter auf Erfolgskurs: Nach Auszeichnungen beim European Beer Star sowie beim World Star of Packaging erhielten nun alle vier eigereiften Spezialitäten eine Medaille beim International Craft Beer Award des Meininger Verlags. Das Nordik-Porter wurde mit der Platin-Medaille geehrt und setzte sich damit als bester dunkler Doppelbock gegen 35 Konkurrenten durch.

Damit fuhr die Störtebeker Braumanufaktur ihr bisher bestes Ergebnis beim Meiningers Craft Beer Award ein. Insgesamt sechs Auszeichnungen gab es für die Brauer aus Stralsund. „Zum ersten Mal haben wir dabei eine der begehrten Platin-Medaillen bekommen, noch dazu für eines der Eisbock-Biere. Das macht uns sehr stolz“, freut sich Brauer Christoph Puttnies.

Die Konkurrenz war in diesem Jahr sehr stark: Insgesamt 1090 Biere in 21 Kategorien verkosteten die Jurymitglieder – im Vergleich: 2017 wurden insgesamt 970 Biere verkostet. Von den über 1000 Bieren wurden lediglich 26 mit Platin ausgezeichnet.

„Das zeigt, dass das tiefschwarze Nordik-Porter nicht nur bei den Konsumenten, sondern auch bei Experten, Brauern und Biersommeliers gut ankommt“, erzählt Puttnies weiter.

Medaillen für 5 weitere Brauspezialitäten

Neben dem Nordik-Porter überzeugten auch die anderen 3 Störtebeker Eisbock-Biere die 84-köpfige Jury: Das Störtebeker Eis-Lager erhielt Gold in der Kategorie Experimental Style Lager (bernsteinfarben). Mit Silbermedaillen wurden das Polar-Weizen (Weizendoppelbock hell) sowie das Arktik-Ale (Pale/Blonde Strong Ale) geehrt. „Ein krönender Erfolg für die Range der Eisbock-Biere“, erzählt Puttnies.

Neben diesen besonderen Genussbieren wurden auch eine weitere Störtebeker Brauspezialität sowie das Siegerbier der 1. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer prämiert. Das helle Bockbier nach dem Rezept des Siegers Nico Leffler überzeugte die Verkoster in der Kategorie „Experimental Style Bock hell“ und gewann Gold. Silber gab es für das Baltik-Lager in der Kategorie Lager (bernsteinfarben).