Schlagwort-Archiv: Fruchtbier

Ale Mania – Ginger Ninja

Das Etikett zeigt eine offensichtlich asiatische Landschaft mit einem Ninja in Aktion.Das Ginger Ninja steht jetzt zur Verkostung an. Es stammt von der Brauerei Ale Mania aus Bonn und es handelt sich um ein Witbier, dem die Brauer noch Ingwer zugegeben haben.

Dunkel orangefarben und mit leichter Hefetrübung läuft das Bier ins Glas. Die gemischtporige Schaumkrone bleibt lange erhalten, so dass ich an der Optik dieses Bieres nichts auszusetzen habe.

Das Bier duftet fruchtig nach Ingwer und Orange, nach Orangenschale und Koriander. Malz kann ich nicht riechen.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße aus. Leider ist die sehr feinperlige Kohlensäure eher knapp dosiert. Da würde ich mir mehr wünschen. Auf der Zunge kommt wie in der Nase der Ingwer in den Vordergrund. Auch wenn ich ein leichtes Hopfenbitter schmecken kann, erinnert das Ginger Ninja weniger an Bier, sondern es schmeckt eher wie eine Limonade. Auch im Abgang ist der Ingwer nach wie vor dominant, aber auch der Koriander ist deutlich zu schmecken. Besonders der Geschmack des Korianders klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Karamellmalz), Hopfen (Perle, Hersbrucker, Tettnanger), Orangenschalen, Ingwer, Koriander, Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Brauerei:

Bersmarck GmbH
Alaunbachweg 10
53229 Bonn
www.alemaniabonn.de

Lupulus Fructus

Das Etikett des Lupulus Fructus zeigt einen stilisierten Wolfskopf in roter Farbe auf schwarzem Grund.Bei den meisten Fruchtbieren aus Belgien handelt es sich um Sauerbiere. Die Brauer in der Brasserie Lupulus sind beim Lupulus Fructus einen anderen Weg gegangen. Bei diesem Bier handelt es sich um ein Witbier, das mit Kirsch- und Himbeersaft gebraut wurde. Das ist doch mal etwas anderes.

In einem hefetrüben Rot präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich voluminöse feste und hellrosa Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist sehr fruchtig nach Himbeeren und Kirschen. Die Fruchtigkeit drängt alle anderen Aromen in den Hintergrund.

Der Antrunk ist recht süß und wie erwartet von Anfang an sehr fruchtig. Auf der Zunge stehen die Himbeeren im Vordergrund und werden von den Sauerkirschen unterstützt. Das Bier wird trockener. Das Mundgefühl ist voll, so dass ein wirklich süffiges Bier vor mir steht. Der Abgang ist mild und trocken und der Geschmack klingt nur kurz nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Zucker, Haferflocken, Kirschsaft, Himbeersaft, Hopfen, Hefe, Gewürz, Naturaroma

Alkoholgehalt:

4,2 % Vol.

Bittereinheiten:

15 IBU

Brauerei:

Brauerei Lupulus SPRL
Courtil 50
6671 Gouvy
Belgien
www.lupulus.be

Alvinne – Phi Rabarber

Grün und ohne unnötigen grafischen Ballast ist das Etikett es Phi Rabarber gestaltet.Alvinne ist eine recht junge Brauerei, die im Jahr 2004 gegründet wurde. Aktuell kann sie pro Jahr 1500 Hektoliter Bier brauen. Dabei haben sie sich auf Sauerbiere spezialisiert, die sie mit allerlei Früchten brauen. Dabei verlassen sie die ausgetretenen Wege der belgischen Brauereien und experimentieren mit allerlei Zutaten, an die kein anderer Brauer herangeht. So haben sie bereits Aprikosen, Spargel, Heidelbeeren, Brombeeren, Schlehen, Kirschen, Chili, Holunder, Eukalyptus, Feigen, Trauben, Stachelbeeren, Jostabeeren, Pfirsiche, geräucherte Ananas, Pflaumen, Quitten, Rosinen, Himbeeren, Rhabarber, Sanddorn und weiße Johannisbeeren verarbeitet. Und Alvinne verarbeitet nur ganze Früchte, keine Aromen, Säfte oder Muse. Jetzt steht vor mir das Phi Rabarber und wartet auf seine Verkostung.

Kupferfarben und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine kleine Schaumkrone, die sich aber schnell auflöst.

Das Bier duftet nach Karamell und Rhabarber, abgerundet durch den Duft nach Kandis. Aber auch der Alkohol kommt in der Nase zu seinem Recht.

Der Antrunk zeigt, dass das Bier eine leichte Süße aufweist, die aber durch die kräftige Säure fast vollständig verdrängt wird. Die Säure bleibt auch auf der Zunge im Vordergrund. Obwohl die Säure kräftig ist, mir ist das Bier wirklich zu sauer, ist das Mundgefühl weich. Der Abgang ist dann überraschend mild mit recht langem saurem Nachklang.

Wie ich bereits geschrieben habe, ist mir die Säure zu kräftig. Ich habe daher die Verkostung abgebrochen und das restliche Bier verwendet, um am anderen Tag den Essig im Salat zu ersetzen. Dort machte sich das Bier ausgesprochen gut.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Zucker, Hefe, Rhabarber

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

Brouwerij Alvinne
Vaartstraat 4a
8552 Moen
Belgien
www.alvinne.com

Tourbeau – The Noir

Was mich bei dem Bier erwartet, das jetzt vor mir steht, weiß ich noch nicht. Einerseits steht nicht auf dem Etikett, welche Brauerei dieses Bier hergestellt hat, sondern lediglich, dass es für die Turbeau Brewing Co. in Brügge gebraut wurde. Diese Formulierung kenne ich in der Regel von Billigbieren, bei denen die Brauerei lieber im Verborgenen bleiben will. Andererseits wurde das Bier bei den World Bier Awards mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Es muss also schon etwas Besonderes sein.

Das Noir ist ein flämisches Brown Ale, bei dem Waldfrüchte mit verbraut wurden. Das könnte durchaus passen. Es ist also an der Zeit, die Flasche zu öffnen und das Bier einzuschenken.

Blickdicht schwarz präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige und haselnussbraune Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös und bleibt sehr lange erhalten. Ein Bier wie gemalt.

Das Bier duftet fruchtig nach Brombeeren und Blaubeeren. Die Aromen des Malzes und Hopfens bleiben im Hintergrund.

Der Antrunk ist wie erwartet sehr fruchtig mit einer mäßigen Süße. Leider ist die sehr feinperlige sanfte Kohlensäure eher knapp dosiert. Auf der Zunge dominiert eine leichte fruchtige Säure, die gut auf die Süße abgestimmt ist. Die 8 Volumenprozent Alkohol sind gut in die Aromen eingearbeitet und schmecken nicht hervor. Auch im Abgang ist die Fruchtigkeit dominant. Bittere Eindrücke des Hopfens sind nur gering zu schmecken und der Geschmack klingt nur kurz nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Zucker, Waldfruchtsaftkonzentrat, Hefe

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Brauerei:

Turbeau Rock Brewing Company
Laconiastraat 3/17
8000 Brügge
Belgien
www.turbeau.com

Brabandere – Red Petrus

Die Brauerei De Brabandere kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken, schaut aber ebenso zuversichtlich in die Zukunft. Der Traum, den der Gründer Adolphe De Brabandere Ende des neunzehnten Jahrhunderts hegte, als er den Grundstein für seine Brauerei in Bavikhove legte, ist mit dem heutigen erfolgreichen Unternehmen Wirklichkeit geworden. Brauen war, ist und bleibt in der Brauerei De Brabandere eine Kunst. Betrachten wir die zahlreichen charaktervollen Biere dieser Brauerei als Erbe: hergestellt mit traditioneller Handwerkskunst, authentischen Zutaten und… viel Liebe.

In einem kräftigen und sehr dunklen Rotbraun strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige rosa Schaumkrone ist recht klein und sie löst sich auch schnell auf.

Der Duft reifer Kirschen steigt mir in die Nase. Dabei riecht das Bier nicht so süß wie viele andere Fruchtbiere. Der Kirschduft ist allerdings so intensiv, dass der Duft des Bieres vollständig überdeckt wird.

Der Antrunk ist angenehm trocken und fruchtig. Wie in der Nase stehen die Kirschen auch auf der Zunge im Vordergrund. Dazu kommt eine leichte Säure. Jetzt kann ich auch zum ersten Mal schmecken, dass ich ein Bier trinke, denn dieser Geschmack tritt jetzt leicht in Erscheinung. Im Abgang schmecke ich weiterhin Kirschen; jetzt gesellt sich aber auch ein leichter Marzipangeschmack dazu, was darauf hinweist, dass ganze Kirschen verbraut oder zumindest gesaftet wurden.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Kirschsaft (10 %) Zucker, Hopfen, Aroma

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij de Brabandere
Rijksweg 33
8531 Bavikhove
Belgien
www.brouwerijdebrabandere.be

Brouwerij t’Faverhopke – Kriek

Ich glaube, es gibt für die heiße Zeit des Jahres, so wie wir sie jetzt haben, kein besseres Bier als ein Kriek, also ein belgisches Kirschbier. Leicht sauer, mit nur wenig Süße, aber viel Fruchtigkeit ist ein solches Bier die perfekte Waffe gegen die Hitze. Daher steht jetzt wieder einmal ein Kriek vor mir, diesmal aus der flämischen Brauerei t’Gaverhopke. Dann will mich mal nicht lange mit der Vorrede aufhalten und mit der Verkostung beginnen.

Rotbraun läuft das Bier ins Glas. Ich weiß nicht – irgendwie erinnert mich die Farbe eher an einen Rhabarbersaft als an Kirschen. Das Bier ist leicht hefetrüb und wie für ein Sauerbier üblich ist die Schaumkrone eher klein, bleibt dafür aber lange erhalten.

Das Aroma ist süß. Zusammen mit dem Duft von Kirschen erinnert es eher an eine Kirschlimonade als an ein Kriek.

Wie erwartet ist auch der Antrunk recht süß. Allerdings zeichnet er sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge wirkt das Bier eher limonadenartig, fast künstlich. Ich kann weder Säure noch Bittere schmecken. So ist es auch im Abgang. Auch hier kann ich kein Bitter feststellen. Zur Süße, die auch in der Kehle anhält, kommt lediglich noch eine Ahnung nach Marzipan.

In meinen Augen ist dieses Bier kein Highlight der belgischen Braukunst. Die Brauerei wird sich sicherlich auch etwas dabei gedacht haben, keine Inhalte aufzulisten – weder auf dem Etikett noch im Internet. Ich vermute, dass bei diesem Bier auch künstliche Aromen mit im Spiel sind.

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Ambachtelijke Brouwerij t’Gaverhopke
Platanendreef 16A
8790 Nieuwenhove/Waregem
Belgien
www.tgaverhopke.be

Verzet – Baby Jesus

Inzwischen haben wir Frühjahr und noch immer habe ich ein letztes Weihnachtsbier im Kühlschrank stehen. Jetzt ist es an der Zeit, dass ich es aus der Kälte hole und verkoste. Und ich muss sagen, die Angaben, die ich über das Bier habe, lassen mich wirklich staunen. Das Baby Jesus ist ein Imperial Stout aus Belgien mit zehn Volumenprozent Alkohol, das mit Kirschen und Kaffee gebraut und anschließend für sechs Monate in Whiskyfässern gereift wurde. Ich weiß noch nicht, ob mir dieses Bier gefällt oder ob es am Ende mit den vielen Aromen einfach überladen ist. Aber eines ist sicher: es ist ein besonderes Bier.

Blickdicht schwarz läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine recht kleine haselnussbraune Schaumkrone, die flott in sich zusammenfällt. An der Optik lässt sich sicherlich noch etwas verbessern.

Das Bier duftet in nach dunkler Schokolade. Unterstützt wird dieses Aroma durch den Duft reifer Kirschen, der sich aber vornehm im Hintergrund hält.

Wie erwartet ist der Antrunk süß. Leider ist die sehr feinperlige Kohlensäure recht knapp dosiert. Hier würde ich mir mehr wünschen. Auf der Zunge kommen jetzt die Kirschen mit einer angenehmen leichten und fruchtigen Säure in den Vordergrund, was gut zum Geschmack nach dunkler Schokolade passt. Der Alkohol ist ebenfalls deutlich zu schmecken, was in diesem Fall aber durchaus angenehm ist, denn dadurch erinnert das Bier an Mon Cherie. Das Mundgefühl ist weich, aber nicht ganz rund. Mir fehlt an dieser Stelle etwas Bitter oder auch der Geschmack nach Marzipan. Der Abgang ist mild mit kurzem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Kirschen, Kaffee

Alkoholgehalt:

10,0 % Vol.

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

Brouwerij ‚t Verzet
Grote Leiestraat 117
8570 Angegem
Belgien
www.brouwerijtverzet.be

Dubuisson Freres – Rasta Trolls

Seit dem Jahr 2018 gibt es das Rasta Troll aus der Brasserie Bubuisson Freres im wallonischen Pipaix bereits und obwohl ich die anderen Biere aus dieser Brauerei vermutlich alle schon beschrieben habe, ist mir dieses Bier erst jetzt aufgefallen. Obwohl – wer es ganz streng nimmt, wird das Rasta Trolls nicht als Bier anerkennen, sondern es als ein Mischgetränk einordnen. Neben den üblichen Rohstoffen, die auch in Deutschland üblich sind, enthält das Rasta Trolls auch Rumaroma und Apfelkonzentrat. Ich persönlich habe ja keine Berührungsängste mit den Fruchtbieren aus Belgien, aber wenn Konzentrate und Aromen ins Spiel kommen, werde ich doch misstrauisch. Mal sehen, ob das Misstrauen in diesem Fall gerechtfertigt ist. Nebenbei bemerkt ist auf dem Rückenetikett der Flasche keine Zutatenliste aufgedruckt, sondern es wird neben dem obligatorischen Allergiehinweis aufgrund des Gerstenmalzes lediglich auf das Rumaroma und Apfelkonzentrat hingewiesen.

Golden und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich große Schaumkrone, die recht lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier durchaus eine gute Figur.

Allerdings duftet Rasta Troll nicht nach Bier, sondern nach Apfel und erinnert damit eher an Cidre. Nur aus dem Hintergrund kann ich eine leichte Malzsüße riechen. Das Rumaroma kann ich bestenfalls erahnen. Hopfen kann ich in der Nase nicht feststellen.

Der Antrunk ist süß mit reichlich Kohlensäure. Auf der Zunge kommt der Geschmack grüner Äpfel dazu, so dass eine gewisse Fruchtigkeit zum Tragen kommt. Bitterstoffe des Hopfens kann ich immer noch nicht feststellen. Das Mundgefühl ist schlank. Erst in der Kehle bemerke ich ein sehr leichtes Bitter, das aber auch schnell wieder verschwindet.

Ich finde, dass das Bier dem Spruch nicht gerecht wird, mit dem die Brauerei es bewirbt: „Don’t worry, beer happy“.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Apfelsaftkonzentrat, Hopfen, Rumaroma

Alkoholgehalt:

7,0 % Vol.

Stammwürze:

16° Plato

Bittereinheiten:

19 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brasserie Dubuisson Freres
Chaussée de Mons 28
7904 Pipaix
Belgien
www.bubuisson.com

Bocq – Tête de Mort – Triple Red

Jetzt steht wieder einmal ein Bier aus der Brasserie Bocq im wallonischen Purnode vor mir. Diesmal ist es das Tête de Mort Red, eine Mischung aus roten Früchten und dem original Tête de Mort Triple. Das Bier verspricht eine Reise zwischen Erfrischung und Bitterkeit, also ein Bier, das den Tod wieder zum Leben erweckt. Ob es diese Ansage auch erfüllen kann?

Rubinrot und gefiltert läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet es reichlich feinporigen Schaum, der anfangs flott in sich zusammenfällt, aber ein Rest bleibt lange erhalten. Damit macht das Bier optisch eine gute Figur.

Das Bier duftet nach roten Früchten, anfangs besonders nach Kirschen und Marzipan. Dieser Duft verfliegt aber recht schnell und macht Aromen nach Steinfrüchten und schwarzen Johannisbeeren Platz. Das Malz ist lediglich im Hintergrund festzustellen.

Der Antrunk ist süß und zeichnet sich durch eine sehr feinperlige und sanfte Kohlensäure aus. Auf der Zunge erinnert die Süße mich an Kandiszucker. Die Fruchtaromen, die mir in der Nase noch gefallen haben, wirken jetzt künstlich. Das könnte daran liegen, dass ich keinerlei Säure schmecke und auch nur ein minimales Bitter. Trotzdem ist das Mundgefühl weich. Auch in der Kehle ist das Bitter nur minimal festzustellen und der Geschmack klingt auch nur kurz nach.

So sehr ich ansonsten die Biere der Brasserie Bocq mag – das Tête de Mort Triple Red enttäuscht mich auf der ganzen Linie. Es bringt wirklich nichts, zu versuchen, ein Bier zu brauen und es anschließend mit Holundersaftkonzentrat, Süßungsmitteln und Aromen zu mischen. Genauere Angaben zu den Inhaltsstoffen verrät die Brauerei nicht.

Alkoholgehalt:

8,2 % Vol.

Brauerei:

Brasserie Bocq
Rue de la Brasserie, 4
5530 Purnode
Belgien
www.bocq.be

Brasserie du Bocq – Blanche de Namur Hop ‘n Spice

Das Blanche de Namur Hop’N Spice wird von der Brasserie du Bocq in Belgien gebraut. Es handelt sich dabei um ein Witbier, das mit Mozaïc-Hopfen und dem Zusatz von Ingwer gebraut wird.

In hellem Gelb mit einer kräftigen Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Die schneeweiße Schaumkrone ist fest und bleibt lange erhalten. Ein Witbier wie gemalt.

Die Aromen der Orangenschale dominieren das Aroma. Dazu kommt der würzige Duft des Korianders, der durch das Aroma der Hefe sowie durch blumige Noten und aus dem Hintergrund den Duft des Korianders unterstützt wird. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist spritzig und relativ süß. Auf der Zunge wird die Süße noch kräftiger und der Geschmack des Ingwers kommt aus dem Hintergrund nach vorne. Abgerundet wird der Geschmack durch den Koriander und den Geschmack der Hefe. Das Mundgefühl ist weich und voll. Im Abgang wird das Bier trockener. Bitterstoffe kann ich in der Kehle kaum schmecken, was mich doch etwas überrascht. Dafür klingt die Fruchtigkeit sehr lange nach.

Das Ergebnis ist ein fruchtiges, blumiges Bier mit einem erfrischenden Geschmack. Leider handelt es sich um einen Sondersud, der nicht nachgebraut wird.

Alkoholgehalt:

4,5 % Vol.

Bittereinheiten:

17 IBU

Farbe:

5 EBC

Brauerei:

Brasserie du Bocq s.a.
Rue de Brasserie, 4
5530 Purnode
Belgien
http://bocq.be/