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Bocq – Tête de Mort – Triple Red

Jetzt steht wieder einmal ein Bier aus der Brasserie Bocq im wallonischen Purnode vor mir. Diesmal ist es das Tête de Mort Red, eine Mischung aus roten Früchten und dem original Tête de Mort Triple. Das Bier verspricht eine Reise zwischen Erfrischung und Bitterkeit, also ein Bier, das den Tod wieder zum Leben erweckt. Ob es diese Ansage auch erfüllen kann?

Rubinrot und gefiltert läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet es reichlich feinporigen Schaum, der anfangs flott in sich zusammenfällt, aber ein Rest bleibt lange erhalten. Damit macht das Bier optisch eine gute Figur.

Das Bier duftet nach roten Früchten, anfangs besonders nach Kirschen und Marzipan. Dieser Duft verfliegt aber recht schnell und macht Aromen nach Steinfrüchten und schwarzen Johannisbeeren Platz. Das Malz ist lediglich im Hintergrund festzustellen.

Der Antrunk ist süß und zeichnet sich durch eine sehr feinperlige und sanfte Kohlensäure aus. Auf der Zunge erinnert die Süße mich an Kandiszucker. Die Fruchtaromen, die mir in der Nase noch gefallen haben, wirken jetzt künstlich. Das könnte daran liegen, dass ich keinerlei Säure schmecke und auch nur ein minimales Bitter. Trotzdem ist das Mundgefühl weich. Auch in der Kehle ist das Bitter nur minimal festzustellen und der Geschmack klingt auch nur kurz nach.

So sehr ich ansonsten die Biere der Brasserie Bocq mag – das Tête de Mort Triple Red enttäuscht mich auf der ganzen Linie. Es bringt wirklich nichts, zu versuchen, ein Bier zu brauen und es anschließend mit Holundersaftkonzentrat, Süßungsmitteln und Aromen zu mischen. Genauere Angaben zu den Inhaltsstoffen verrät die Brauerei nicht.

Alkoholgehalt:

8,2 % Vol.

Brauerei:

Brasserie Bocq
Rue de la Brasserie, 4
5530 Purnode
Belgien
www.bocq.be

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