Broeder Jacob – Winterklokje
Das Winterklokje der belgischen Brouwerij Broeder Jacob im Test: Ein dunkles, aromatisches Winterbier mit Noten von Karamell, Schokolade, Gewürzen und fruchtiger Hefe – perfekt für kalte Abende.
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Handwerkliche Braukunst aus der Gaume: Die Brasserie des Trévires und ihr Brune d’Un Noël en Gaume verbinden regionale Tradition mit winterlicher Aromatik – ein komplexes, malzbetontes belgisches Weihnachtsbier mit Karamell-, Trockenfrucht- und feiner Gewürznote.
Das Grodziskie ist ein traditionsreicher, wiederentdeckter polnischer Bierstil aus 100 % Weizenmalz mit 3,1 % Vol. Alkohol. Es präsentiert sich blassgelb, feinperlig und mit stabilem Schaum. Typisch sind das dezente Raucharoma, würzige Hopfennoten und ein trocken-frisches Mundgefühl. Ein leichtes, spritziges Bier mit elegantem Rauchcharakter – auch bekannt als „Champagner der Biere“.
Das Village Rock Söhlde Open Air ist ein familiäres Rock- und Metalfestival in Niedersachsen mit eigenem Festivalbier, dem Black Ale der Hildesheimer Braumanufaktur. Das rubinrote Bier duftet nach Schokolade, Zitrus und Rauch, schmeckt ausgewogen süß-bitter mit feiner Kohlensäure, Mokka-Noten und einem langen, harmonischen Nachklang.
Das Golden Ale von Browar Kingpin aus Posen zeigt sich golden und hefetrüb mit langlebiger Schaumkrone. In der Nase dominieren fruchtige Noten von Grapefruit, Ananas und Pfirsich, begleitet von Malz und Gewürzen. Geschmacklich spritzig, fruchtig und angenehm bitter mit weichem Mundgefühl und langem, harmonischem Nachklang.
Die lille Brauerei in Kiel, seit 2018 aktiv, präsentiert mit dem „Blonde“ ein belgisch inspiriertes Bier. Goldfarben und leicht hefetrüb überzeugt es mit Bananen-, Nelken- und Pfeffernoten, spritziger Kohlensäure und milder Fruchtigkeit. Trotz 5,3 % Alkohol zeigt es intensive Malzaromen, ist angenehm zu trinken und endet mild.
Die Brasserie Dulion braut ihr Ambrée unkonventionell mit ungemälztem Getreide, was Fragen zur biologischen Zulässigkeit aufwirft, jedoch regionale Vorteile bringt. Optisch orangefarben und klar, überzeugt das Bier mit Karamell-, Rauch- und Kaffeenoten. Der Antrunk ist frisch, süß und fruchtig, getragen von kräftigem Hopfen und lang anhaltender Bittere.
Urstrom, das erste Bioland-Bier aus Schleswig-Holstein, wird von den Braumeistern Werner Sauer und Axel Hartwig gebraut. Das orangefarbene Ale kombiniert Karamellnoten des Malzes mit fruchtigem Hopfenaroma von Zitrus und Gras. Es ist schlank, weich, süffig und angenehm bitter im Abgang.
Ein besonderes Bier für das Jubiläumsjahr sollte es werden, das den Geschmack von möglichst vielen Bewohnern von Münster, Osnabrück und natürlich darüber hinaus trifft: Die Rede ist vom „Friedensbier“, das die FH Münster und die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der lokalen Finne Brauerei aus Münster anlässlich des 375-jährigen Westfälischen Friedens entwickelt haben.
Bereits im Jahr 1128 begannen die Norbertinermönche in der Abtei Grimbergen unter Führung des Heiligen Norbert von Xanten mit dem Bierbrauen. Die Abtei erlitt drei große Brände (1142, 1566, 1798) und wurde stets wieder aufgebaut. Aus diesem Grund ist das Wappentier der Abtei der Phönix mit dem Motto „Ardet nec consumitur“ – „gebrannt, aber nicht zerstört“.
Der Name dieses Bieres – Kriekedebie – ist Programm. Er besteht aus den Teilen Krieken (niederländisch für Kirschen) und dem Namen der Brauerei (De Bie). Zunächst hatte ich erwartet, dass dieses Bier ein Kriek wäre, also ein mit wilden Hefen vergorenes Sauerbier mit Kirschen. Auf der Website der Brauerei wird allerdings ausgeführt, dass es sich um ein obergäriges Bier handelt, also um ein Ale mit Kirschen.