Die Brauerei Hopfenstopfer, die offiziell als „Hopfenstopfer – Häffner Bräu GmbH“ firmiert, ist eine familiengeführte Craft-Brauerei in Bad Rappenau im Norden Baden-Württembergs. Sie verbindet traditionelle Braukunst mit modernen Ansätzen und hat sich vor allem auf die Herstellung hopfenbetonter Biere spezialisiert.
Die Brauerei wurde ursprünglich als Häffner Bräu gegründet und kann auf eine lange Brautradition zurückblicken. Mit der Einführung der Marke „Hopfenstopfer“ im Jahr 2008 setzte die Brauerei auf innovative Craft-Biere, die sich durch ihre Experimentierfreude und die starke Betonung auf Hopfenaromen auszeichnen. Ziel der Brauerei ist es, handwerklich gebraute Biere von höchster Qualität herzustellen, die sich durch Kreativität und geschmackliche Vielfalt auszeichnen.
Hell goldfarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone fällt leider schnell in sich zusammen.
Das Bier duftet nach reifer Banane und Gewürznelke. Auch der Alkohol steigt mir leicht in die Nase.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine zurückhaltende Süße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge stehen die intensiven Fruchtaromen im Mittelpunkt, dazu kommt jetzt eine leichte Säure. Das Mundgefühl ist überraschend schwer. Der Abgang ist stiltypisch mild, wobei die Säure etwas kräftiger wird. Der Geschmack klingt sehr kurz nach.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen (Saphir), Hefe
Alkoholgehalt:
5,1 % Vol.
Stammwürze:
12,5° Plato
Bittereinheiten:
15 IBU
Empfohlene Genusstemperatur:
6° – 8° Celsius
Brauerei:
Hopfenstopfer/Häffner Bräu GmbH
Salinenstraße 24
74906 Bad Rappenau
www.brauerei-haeffner.de






Alkoholfreie Hefeweißbiere sind häufig die besten alkoholfreien Biere. Von dieser Regel gibt es zwar viele Ausnahmen, aber häufig stimmt sie auch. Und wenn das Hefeweizenbier von einer Brauerei kommt, die für ihre guten Biere bekannt ist, können wir als Konsumenten schon fast sicher sein, etwas Ordentliches vor uns zu haben. Und genau dies sind meine Erwartungen an das Bier aus Ulm, das jetzt vor mir steht.
Maisel’s Weisse Alkoholfrei wurde in den vergangenen Jahren wiederholt beim „European Beer Star“ mit Höchstplatzierungen ausgezeichnet. So ging 2022 und 2023 jeweils die Goldmedaille in der Kategorie „Non-Alcoholic Hefeweizen“ nach Bayreuth. Bei den „World Beer Awards“ erlangte das alkoholfreie Weißbier 2019 den Weltmeistertitel und ging als „World’s Best Wheat Beer Alcohol Free“ aus dem Wettbewerb hervor, bei dem es 2022 ebenfalls mit Silber prämiert wurde. 2023 erreichte Maisel’s Weisse Alkoholfrei 93 Punkte bei der „Finest Beer Selection“ und trug damit zur Sonderauszeichnung „Brauerei des Jahres national“ für die Brauerei Gebr. Maisel bei. Vermutlich kann ich also bei dieser Verkostung nicht enttäuscht werden. Das Bier wurde mir für die Verkostung durch die Brauerei zugeschickt.
Inhaber von Nikl Bräu ist Mike Schmitt, ein ambitionierter, heimatverbundener, bodenständiger Brauer. Gemeinsam mit seiner Frau, seiner Mutter und seiner Schwiegermutter rockt er nicht nur seine Brauerei, sondern auch die dazu gehörende Gaststätte, die auch für eine gute fränkische Küche bekannt ist.
Die Brauerei Kuchlbauer ist nicht nur für ordentliche Biere bekannt, sondern auch für den Kuchlbauer-Turm auf dem Brauereigelände, der von Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Leider gelangen nur selten Biere aus Abensberg im niederbayrischen Landkreis Kelheim zu mir nach Norddeutschland, aber heute kann ich mal wieder ein Bier verkosten, ein dunkels Weißbier mit dem Namen Alte Liebe (und nein, nach meinem Wissen hat dieser Name nichts mit Hamburg zu tun).