Das Samuel Smith Winter Welcome Ale wird speziell für die Wintersaison in einer limitierten Menge gebraut. Es soll perfekt an den Genuss an den kurzen Tagen und in den langen Nächten der dunklen Jahreszeit angepasst sein. Und es ist auch für eine Brauerei aus Großbritannien wenig verwunderlich, dass das diesjährige Bier dem 70jährigen Kronjubiläum der kürzlich verstorbenen Königin gewidmet ist. Mir persönlich ist dieses Jubiläum recht gleichgültig, aber deshalb muss das Bier ja nicht schlecht sein. Aber Versuch macht kluch und so werde ich die Flasche jetzt einmal öffnen.
Bernsteinfarben fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große gemischtporige Schaumkrone, die bis auf einen Rest recht schnell in sich zusammenfällt. Ein Rest bleibt dann aber lange erhalten.
Das Bier duftet nach Karamell und Kandiszucker, dazu kommt der Duft nach gerösteten Haselnüssen und Trockenfrüchten wie Rosinen und Pflaumen. Auch der Alkohol ist deutlich wahrzunehmen. Er stört aber nicht, sondern verleiht dem Aroma einen Duft, der an Likör erinnert. Damit passt das Bier schon mal gut in die kalte Jahreszeit.
Der Antrunk ist weniger süß als erwartet und er verwöhnt mich mit einer sehr feinperligen Kohlensäure. Auf der Zunge steht der Geschmack nach Trockenfrüchten im Vordergrund, unterstützt durch die 6,0 Volumenprozent Alkohol. Das Mundgefühl ist weich. Im Prinzip gefällt mir das Bier wirklich gut, aber ich würde mir doch etwas mehr Bitter wünschen. Erst im Abgang werden die Bitterstoffe etwas kräftiger. Obwohl sie immer noch diskret eingesetzt werden, klingen sie überraschend lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Fuggle, Golding), Hefe, Kohlendioxid
Alkoholgehalt:
6,0 % Vol.
Bittereinheiten
32 IBU
Farbe:
16 EBC
Empfohlene Genusstemperatur:
9° – 11° Celsius
Brauerei:
Samuel Smith The Old Brewery
Tadcaster N. Yorks LS24 9SB
Großbritannien
www.samuelsmithsbrewery.co.uk
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Auch wenn das Bier, das jetzt vor mir steht, aus Großbritannien stammt, soll der Name an die 13 Gründerstaaten der USA erinnern, also an Virginia, New Hampshire, Rhode Island, Massachusetts, Maryland, Connecticut, North Carolina, South Carolina, Delaware, New Yersey, New York, Pennsylvania und Georgia. So verwundert es auch nicht, dass für dieses Bier sieben Hopfensorten und sechs Malze verwendet wurden. Das lässt mich dann doch neugierig werden.
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