Schlagwort-Archiv: Baden-Württemberg

Bauhöfer – Maibock

Die Brauerei Bauhöfer, gelegen in Ulm bei Renchen im malerischen Schwarzwald, ist ein Beispiel für handwerkliche Braukunst und regionale Tradition. Seit über einem Jahrhundert steht der Name Bauhöfer für hochwertige Biere, die mit Leidenschaft und Sorgfalt gebraut werden. Bevor wir uns mit dem Maibock beschäftigen, lassen Sie uns einen Blick auf die Geschichte der Brauerei werfen.

Die Brauerei Bauhöfer wurde 1852 gegründet und hat seitdem eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Gegründet von Christian Bauhöfer, blieb die Brauerei stets in Familienbesitz und wurde über Generationen hinweg weitergeführt. Jede Generation brachte ihre eigenen Innovationen ein, ohne jedoch die traditionellen Werte und Techniken aus den Augen zu verlieren. Diese Kombination aus Tradition und Fortschritt hat der Brauerei zu ihrem heutigen Erfolg verholfen.

Die Brauerei Bauhöfer bietet eine breite Palette an Bieren an, immerhin 14 Biere sowie zwei Radler und einen Whisky. Jetzt steht das Maibock vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Golden und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die weiße Schaumkrone ist nur klein und stellt fällt auch relativ schnell in sich zusammen.

Das Bier duftet nach Brotkrume abgerundet durch würzige Noten. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck Schluck.

Der Antrunk Cortana zeichnet sich durch eine stiltypische Süße aus. Dazu kommt eine angenehme Karbonisierung. Auf der Zunge gesellt sich zur Süße eine passende freundliche bittere. Das Mundgefühl ist voll und weich. Der Abgang ist mild, Bittere kann ich nur wenig feststellen, trotzdem ist der Nachklang überraschend lang.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,3 % Vol.

Stammwürze:

16,8° Plato

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Familienbrauerei Bauhöfer GmbH & Co. KG
Ullenburgstraße 12–14
77871 Renchen – Ulm
www.bauhoefer.de

22. 6. 2024: 0711 Kraftbierfest

Die Schwaben sind nicht nur für ihre Sparsamkeit bekannt (manche nennen es auch Geiz), sondern auch dafür, dass sie genießen können. Somit verwundert es auch nicht, dass auch Stuttgart sein Bierfest hat. Am 26. Juni ist es soweit, das 0711 Kraftbierfest steigt. Und es ist gar nicht klein. Die folgenden Brauereien werden dort ihre Biere vorstellen:

  • Alvinne
  • Bierzimmer
  • Bewski
  • Canstatter Keller
  • Dutch Bargain
  • Eremita
  • Kemker
  • Kesselbrauer
  • Kompaan
  • Liquid Story
  • Magic Road
  • Munich Brew Mafia
  • Nova Runda
  • Pühaste
  • Rossknecht
  • Salama Brewery
  • Singh Bräu
  • Sofia Electric
  • Sondersud

Das klingt doch gar nicht schlecht. Und die 8 Euro Eintritt sind für dieses Lineup auch nicht übertrieben. Und hier noch der genaue Ort, an dem das Fest stattfinden wird:

Rossknecht Brauerei
Siemensstraße 144
70469 Stuttgart

Und so kommen Sie hin:

Vom Hauptbahnhof Stuttgart
S-Bahn S4 / S5 / S6 bis Feuerbach Bahnhof
U-Bahn U6 / U13

Goldochsen – OXX Lager

OXX ist eine Marke der Brauerei Goldochsen aus Ulm, von der ich bislang immer gute Biere verkostet habe. Unter der Marke gibt es nur das OXX Lager und das OXX Sport, ein alkoholfreies Radler. Beiden Produkten ist gemein, dass sie nicht mit einem Kronkorken verschlossen werden, sondern mit einem Ringverschluss, der es ermöglicht, die Flaschen ohne ein Werkzeug wie einem Flaschenöffner zu öffnen. Jetzt steht vor mir das OXX Lager, ein nach Angaben der Brauerei mild gehopftes Lager mit 4,8 Volumenprozent Alkohol. Dann will ich mal sehen, wie sich das Bier so macht.

Wollen und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Leider löst sich der Schrauben recht flott auf.

Das Aroma ist malzbetont nach Brotkrume abgerundet durch würzige Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie durch die reichlich dosierte feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge sind Süße und die würzigen Noten ausgewogen, das Mundgefühl ist weich und wie die Brauerei versprochen hat ist nur wenig Bittere zu schmecken. Erst in der Kehle wird die Bittere kurz etwas kräftiger und klingt gemeinsam mit der Süße kurz nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Bittereinheiten:

11 IBU

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

BierSelect

Gold Ochsen – Hefeweizen Alkoholfrei

Das schlicht gehaltene Etikett zeigt im oberen Teil das Logo der Brauerei mit dem Ochsen und darunter den Bierstil.Alkoholfreie Hefeweißbiere sind häufig die besten alkoholfreien Biere. Von dieser Regel gibt es zwar viele Ausnahmen, aber häufig stimmt sie auch. Und wenn das Hefeweizenbier von einer Brauerei kommt, die für ihre guten Biere bekannt ist, können wir als Konsumenten schon fast sicher sein, etwas Ordentliches vor uns zu haben. Und genau dies sind meine Erwartungen an das Bier aus Ulm, das jetzt vor mir steht.

Goldfarben mit einem Stich ins Orange sowie mit einer kräftigen Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine feste weiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Banane und Biskuitteig, abgerundet durch einen Hauch Zitrone.

Der Antrunk ist spritzig mit einer angenehmen Malzsüße. Auf der Zunge kommt auch die Hefe zum Tragen und hält sich mit der Süße die Waage. Dazu kommt eine leichte fruchtige Säure. Das Bier ist mild und süffig und es fällt fast nicht auf, dass es keinen Alkohol enthält. Erst in der Kehle schmecke ich erstmals eine leichte Bittere, die aber nur kurz nachklingt. Lediglich die Hefe kann ich noch einige Zeit in der Kehle schmecken.

Zutaten:

Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Gärungskohlensäure

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

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Ulmer Gold Ochsen – Kellerbier Dunkel

Das Etikett ist im typischen Stil der Brauerei mit dem goldenen Ochsen gestaltet.Über die im Jahr 1597 in Ulm gegründete Brauerei Gold Ochsen habe ich schon mehrfach etwas geschrieben, so dass ich jetzt direkt zum Bier kommen kann.

Dunkelbraun mit einer leichten Hefetrübung und einer relativ kleinen haselnussbraunen Schaumkrone präsentiert sich das Bier im Glas. Der Schaum fällt aber nur langsam in sich zusammen, so dass die Optik des dunklen Kellerbiers ansprechend ist.

Das Aroma zeichnet sich durch angenehme Röstaromen aus, gemeinsam mit dem Duft nach Pumpernickel und Trockenfrüchten. Der Duft ist hervorragend komponiert und lässt sich mit dem Wort „edel“ zusammenfassen.

Aufgrund des Aromas hätte ich einen recht süßen Antrunk erwartet. Tatsächlich ist die Süße aber recht zurückhaltend, ohne dass das Bier trocken wirkt. Zusammen mit der sehr feinperligen Kohlensäure ist der erste Eindruck im Mund sehr ansprechend. Auf der Zunge kommt eine freundliche Bittere zum Vorschein, begleitet mit einigen rauchigen Noten aus dem Hintergrund. Das Mundgefühl ist angenehm weich. Damit ist das Bier wunderbar süffig. Der Abgang zeichnet sich durch ein leichtes Bitter mit überraschend langem Nachklang aus.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Tettnanger), Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Bittereinheiten:

13 IBU

Farbe:

28 EBC

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

BierSelect

Gold Ochsen – Kellerbier naturtrüb

Das Etikett zeigt - wenig überraschend - einen goldenen Ochsen vor einem gelb-blauen Hintergrund.Ulm ist in erster Linie durch sein Münster bekannt, das mit etwas mehr als 15 Metern den höchsten Kirchturm der Welt aufweist. Aber die schwäbische Metropole hat noch mehr zu bieten, beispielsweise eine hervorragende Brauerei, von der jetzt das naturtrübe Kellerbier vor mir steht. OK, „naturtrübes Kellerbier“ ist eine Tautologie. Ich denke aber, dass die Brauerei die Hefetrübung zur Unterscheidung zum Kellerbier dunkel verwendet, das es ebenfalls von Gold Ochsen gibt. Aber jetzt will ich mich dem Bier zuwenden, das vor mir steht.

Hell goldfarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine feinporige weiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Düfte nach Brotkrume, Kräutern und Heu steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht süß und zeichnet sich durch eine sehr feinperlende Kohlensäure aus. Auf der Zunge kommt eine überraschende Bittere dazu, kräftig genug, um die Süße zu überdecken. Das Mundgefühl ist voll und rund. Die Bittere ist auch in der Kehle der vorherrschende Eindruck. Dort klingt sie auch lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5, % Vol.

Bittereinheiten:

12 IBU

Farbe:

6 EBC

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

Kraftpaule – Heller Riesling Bock

Das Etikett zeigt Bodo, einen Bock mit einem großen gebogenen Gehört und einem gezwirbelten Schnurrbart.Ich bin im südlichen Niedersachsen aufgewachsen und wurde – was wenig überraschend ist – mit Bockbier aus Einbeck sozialisiert. Diese Biere sind für mich bis heute die Messlatte, an der sich jedes andere Bockbier messen muss. Außerdem mag ich Biere, die mit Weinhefe vergoren wurden, besonders mit Rieslinghefe. Als ich mir den Hellen Riesling Bock von Kraftpaule kaufte, dachte ich, dass ich ein Bier erwerbe, das zwei meiner Lieblingsbiersorten miteinander vereint. Etwas enttäuscht war ich dann, als ich die Zutatenliste auf dem Rückenetikett las und dabei feststellen musste, dass es sich nicht um ein mit Rieslinghefen vergorenes Bockbier handelt, sondern um ein Biermischgetränk, das aus 90 % Bockbier und 10 % Traubenmost besteht. Aber gut – jetzt habe ich das Bier gekauft und nun muss es auch verkostet werden. Kraftpaule beschreibt seinen Riesling Bock übrigens so: „Bodo, unser Heller RIesling Bock ist ein fabelhaftes Mischwesen, geboren aus der verbotenen Liebe zwischen Winzer und Brauer. Diese Zusammenkunft von Wein und Bier, die Kreuzung von Cannstadter Zuckerle Riesling und hellem Bock bringt uns ein samtig-fruchtiges Geschmackserlebnis nach Stuttgart!“ Na, dann will ich mal mit der Verkostung beginnen.

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige weiße Schaumkrone ist recht klein, bleibt dafür aber sehr lange erhalten. Optisch macht das Bier also einen sehr guten Eindruck.

Düfte nach Karamell und Weißwein, abgerundet durch einige blumige Noten aus dem Hintergrund, steigen mir in die Nase. Das Aroma ist durchaus in der Lage, mich mit diesem Mischgetränk zu versöhnen.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine großartige Spritzigkeit aus. Erst auf der Zunge kann ich erstmals den Riesling schmecken. Obwohl die Bittere nur diskret zu schmecken ist, ist das Mundgefühl voll und schwer. Dazu trägt auch der Karamellgeschmack des Malzes bei. Die Süße und der Karamellgeschmack bleiben auch in der Kehle erhalten, wobei die Bittere jetzt etwas kräftiger wird und sehr lange nachklingt.

Zutaten:

Bier (90 %, Wasser, Gerstenmalz, Bierhefe, Sekthefe), 10 % Traubenmost

Alkoholgehalt:

7,7 % Vol.

Stammwürze:

17° Plato

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

Kraftpaule GmbH
Neckarstraße 132
70190 Stuttgart
www.kraftpaule.de

in Zusammenarbeit mit

Kesselliebe
Wilhelm Kern GmbH
Wilhelm-Maybach-Straße 25
71394 Kernen-Rommelshausen

Schimpf – Hefeweizen Alkoholfrei

Abgesehen von einer goldenen Krone ist das weiße Etikett mit den beiden blauen Querstreifen angenehm einfach gehalten.Die Brauerei beschreibt ihr alkoholfreies Hefeweizen als eine „echte Alternative zu Limo oder Wasser- vollmundig im Geschmack, reich an Vitaminen und dadurch ist unser Hefeweizen alkoholfrei ein idealer Durstlöscher“. Damit hängt die Brauerei die Messlatte ziemlich hoch. Mal sehen, ob das Bier dem entspricht.

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die schneeweiße Schaumkrone ist fest und bleibt sehr lange erhalten. Optisch macht das Bier eine gute Figur.

Das Bier duftet nach Getreide mit einigen würzigen Hopfennoten. Ich vermute, dass das Bier mit gestoppter Gärung gebraut wurde. Die typischen Bananendüfte eines Weizenbieres fehlen hier.

Der Antrunk ist dementsprechend recht süß. Dafür ist aber die Kohlensäure angenehm feinperlig. Auf der Zunge schmeckt das Bier teigig nach Hefe und den Karamellaromen des Malzes, begleitet durch eine leichte Säure, die mich an gelbe Früchte erinnert. Der Abgang ist extrem mild. Die Bittere des Hopfens kann ich nicht schmecken, lediglich die leichte fruchtige Säure, die nur kurz nachklingt.

Mich kann das alkoholfreie Hefeweizen von Schimpf nicht begeistern. Etwas mehr Hopfen könnte das Bier sicherlich deutlich verbessern. Aber da das Bier mit Sicherheit auch seine Fans hat, geht es schon in Ordnung.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Gärungskohlensäure

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Stammwürze:

5,8° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 7° Celsius

Brauerei:

Kronenbrauerei Schimpf
Hauptstraße 1
72149 Neustetten
www.brauerei-schimpf.de

Kurpfalz Bräu – Festbier

Das Etikett ist im oberen Teil goldfarben, im unteren Teil weiß und zeigt dazwischen eine blonde Frau mit zwei Bierkrügen im Dirndl.Kurpfalz Bräu ist eine Marke der Brauerei Welde im Baden-Württembergischen Rhein-Neckar-Kreis. Welde kenne ich als Produzent wirklich guter Biere, so dass ich davon ausgehe, dass ich mit dieser Verkostung nicht in Gefahr komme, ein schlechtes Bier zu erwischen. Während andere Brauereien ihr Märzen während des ganzen Jahres brauen, beschränkt sich Welde bei diesem Bier auf die Oktoberfest-Saison. Wenn das Bier ausverkauft ist, müssen die Konsumenten auf das nächste Jahr warten.

Orangefarben und glanzklar präsentiert sich das Bier im Glas. Leider löst sich die Schaumkrone sehr schnell auf. Schade. Ein stabilerer Schaum würde zusammen mit dieser Farbe eine gute Figur machen.

Karamell und Trockenfrüchte sind die hervorstechenden Aromen. Mich wundert etwas, dass der Alkohol bereits in der Nase feststellbar ist und gemeinsam mit den süßen Aromen für einen likörartigen Duft sorgt.

Fast hätte ich es aufgrund der Aromen erwartet, dass der Antrunk selbst für ein Märzen recht süß ist. Das ist aber nicht unangenehm, da das Bier kräftig karbonisiert ist. Auf der Zunge dominiert das Karamell gemeinsam mit dem Geschmack nach Trockenfrüchten. Begleitet werden diese Aromen durch ein leichtes Bitter und den wärmenden Alkohol. Gemeinsam sorgen die Geschmacksrichtungen für ein sehr süffiges Bier und ein weiches Mundgefühl. Der Abgang ist mild mit kurzem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Hopfen, Gerstenmalz (Münchner Malz, Melanoidinmalz), Hopfen (Hallertauer Tradition, Spalter Select, Cashmere)

Alkoholgehalt:

5,8 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Bittereinheiten:

20 IBU

Farbe:

12 EBC

Brauerei:

Weldebräu GmbH & Co. KG
Brauereistr. 1
D-68723 Plankstadt/Schwetzingen
www.kurpfalzbraeu.de

Gold Ochsen – Dinkel-Weizenbock

Der Dinkel-Weizenbock, das Jahrgangsbier der Ulmer Brauerei Gold Ochsen, wird in einem eleganten schwarzen Karton geliefert.Bereits im Jahr 1597 wurde die Brauerei Gold Ochsen in Ulm gegründet. Sie ist bis heute in der Gegend um Ulm für ihre qualitativ hochwertigen Biere bekannt und in jedem Jahr brauen die Schwaben ein Jahrgangsbier, das pünktlich zur Vorweihnachtszeit fertig ist. Im Jahr 2023 war es die elfte Ausgabe des Jahrgangsbiers, von dem in Erinnerung an das Gründungsjahr der Brauerei 1597 Flaschen von Hand abgefüllt, mit Naturkorken verschlossen und anschließend für 15,97 Euro das Stück verkauft werden. Eine der Flaschen steht jetzt vor mir und wartet auf ihre Verkostung. In diesem Jahr handelt es sich um einen Dinkel Weizen Bock.

Bernsteinfarben und hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine cremige schneeweiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier also schon mal einen sehr guten Eindruck.

Düfte nach Banane und Nelke, nach Biskuitteig und gerösteten Nüssen steigen mir in die Nase.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine sehr feinperlige sanfte Kohlensäure aus. Aber erst wenn das Bier sich auf der Zunge verteilt hat, entfaltet es seine ganz Kraft. Die Fruchtigkeit kommt mit Wucht und lässt den Bananengeschmack des Weizenbocks auf der Zunge regelrecht explodieren. Dazu kommen der nussige Geschmack des Dinkelmalzes sowie einige würzige Noten. Außerdem sind die 7,1 Volumenprozent Alkohol gut eingearbeitet, so dass sie nicht durchschmecken, sondern die anderen Aromen unterstützen und für ein samtiges Mundgefühl sorgen. Die Bittere des Hopfens ist stiltypisch nur schwach wahrnehmbar. Auch in der Kehle steht die Fruchtigkeit im Mittelpunkt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsner Malz, Cara Münch), Dinkelmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

7,1 % Vol.

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

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