Schlagwort-Archiv: Baden-Württemberg

Alpirsbacher – Schwarzwald Michel

Wilhelm Hauff hat ihn ersonnen, den Schwarzwald Michel, auch Holländer Michel genannt. Wenn Sie die Geschichte interessiert, können Sie eine Zusammenfassung auf www.schwarzwald.net/stories/michel.html nachlesen. Diesem fiktiven Holzfäller und Flößer hat die Brauerei Alpirsbacher ein Helles gewidmet, das ursprünglich ausschließlich für Edeka gebraut wurde. Dieses Bier steht jetzt vor mir. Es wurde im Jahr 2017 bei Meiningers International Craft Beer Award mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Golden und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas mit relativ wenig Schaum, der sich auch schnell auflöst.

Das Aroma wird durch Biskuit, Hefe und einige würzige Noten dominiert.

Im Antrunk stelle ich eine leichte Süße fest, die gut zur sehr feinperligen Kohlensäure des Bieres passt. Das Malz dominiert auch auf der Zunge, dazu ein leichtes Bitter. Richtig rund ist das Bier nicht, aber eine gewisse Vollmundigkeit und Süffigkeit kann ich nicht abstreiten. Im Abgang sind fast keine Bitterstoffe festzustellen, aber einige würzige Noten sind vorhanden. Der Nachklang ist nur kurz.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Brauerei:

Alpirsbacher Klosterbräu
Marktplatz 1
72275 Alpirsbach
www.alpirsbacher.de

Gold Ochsen überrascht in diesem Jahr mit einem Kristallweizen Doppelbock

Seit nunmehr acht Jahren überrascht die Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen mit ihren kreativen Bier-Sondereditionen, die stets in limitierter Auflage von 1.597 – das Gründungsjahr der Brauerei – per Hand in elegante 0,75-Liter-Flaschen abgefüllt werden. 2020 dürfen wir uns über ein ganz besonderes Jahrgangsbier freuen: das Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock. Ein Kristallweizen wird nur sehr selten als Bock- beziehungsweise Doppelbock gebraut und gilt deshalb als Rarität – neben der ausgewiesenen Brauexpertise von Gold Ochsen auf dem Gebiet des Kristallweizens war dies der Grund, ein Kristallweizen Doppelbock in limitierter Auflage zu brauen. „Wir freuen uns sehr, dass mit der Edition 2020 eine gleichermaßen außergewöhnliche wie einzigartige Weizenstarkbierspezialität unsere Reihe an Jahrgangsbieren fortführt“, so Gold Ochsen Geschäftsführerin Ulrike Freund. Das Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock ist ab 26. Oktober 2020 im Brauerei Shop, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop erhältlich. Als Rarität in eleganter, mit Kork verschlossener Flasche und edler Verpackung eignet es sich beispielsweise auch als besonderes Weihnachts-, Geburtstagsgeschenk oder als Dankeschön für Familie, Freunde und Geschäftspartner.

Beim Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock treffen elegante Spritzigkeit und ein ausgeprägter Körper auf malzaromatische Süße, dezente Fruchtsäure sowie eine feine Prise Aromahopfen. „Um die einzigartige charakteristische Note unseres obergärigen Jahrgangsbiers weiter zu unterstreichen, haben wir neben dem Tettnanger Aromahopfen noch speziellen ‚Citra Hopfen‘ verwendet. Diese Sorte zeichnet sich durch eine Vielzahl an Fruchtnoten aus, darunter Maracuja, Litschi, Pfirsich, aber auch rote Beeren, grüne Früchte oder Blumen“, erläutert Stephan Verdi, technischer Betriebsleiter und 1. Braumeister bei Gold Ochsen. Die kräftig goldgelb leuchtende Bierspezialität umschmeichelt nach Angaben der Brauerei die Nase mit ihrem ausgewogenen Aromenspiel, das sich durch den typischen obergärigen, fruchtigen, leicht bananenartigen Weizengeruch auszeichnet. Diese Komposition macht das Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock zu einer Gaumenfreude, die als Aperitif serviert werden kann und zudem perfekt mit hellen Fleischgerichten und Süßspeisen harmoniert.

Der ganz besondere Charakterdoppelbock mit 7,8 Volumenprozent Alkohol wurde nach einer speziellen Rezeptur mit Weizen- und Gerstenmalz eingebraut und mittels der durch die Brauerei sorgfältig kultivierten obergärigen Gold Ochsen Hefe vergoren. Nach einer langen und kalten Reife- sowie Lagerphase im Keller haben es sich die Gold Ochsen Braumeister nicht nehmen lassen, dieses obergärige Starkbierjuwel kristallklar zu filtrieren. Wie der Alkoholgehalt der Starkbierspezialität schon vermuten lässt, handelt es sich beim Doppelbock um das stärkste Bier unter den Bockbieren. Manchmal wird es auch als Fastenbock bezeichnet, da es früher Mönchen und Nonnen während der Fastenzeit als „flüssiges Brot“ Energie spendete. „Ein Doppelbock passt aufgrund seiner Stärke ideal in die kalte Jahreszeit – als Kristallweizen jedoch ist es eine absolute Rarität auf dem Markt. Als die Idee aufkam, diese Spezialität als limitiertes Jahrgangsbier zu brauen, zeigte sich das gesamte Team sofort begeistert – nicht zuletzt, da wir damit auch unsere Kristallweizen-Braukunst abseits unseres beliebten Klassikers unter Beweis stellen können“, so Produktionsleiter Bernhard Frey.

Brauerei Gold Ochsen legt 7. Edition ihrer limitierten Starkbierspezialitäten-Reihe auf

Heute erreichte mich die Pressemitteilung der Brauerei Gold Ochsen, in der das Unternehmen bekanntgab, dass ab sofort das neue Jahrgangsbier erhältlich ist. Ich habe das Bier selbst noch nicht verkosten können, aber da ich bereits mehrere Biere der Brauerei testen konnte und von den Bieren jedes Mal begeistert war, übernehme ich die Pressemitteilung hier unverändert und ungekürzt:

Einmal mehr unterstreicht die Ulmer Brauerei Gold Ochsen ihre Braukunst mit einem neuen Jahrgangsbier in limitierter Auflage: dem „Gold Ochsen Porter“. Die untergärige Starkbierspezialität mit 7,5 Volumenprozent Alkohol entfaltet am Gaumen eine malzig-süße Note, die von bitterschokoladigen Röstaromen harmonisch abgerundet wird und somit ein einzigartiges Geschmackserlebnis verspricht. Auch optisch überzeugt das „Gold Ochsen Porter“ den anspruchsvollen Bierliebhaber: Die dunkle Mahagonifarbe verleiht dem Starkbierjuwel in Kombination mit dem haselnussbraunen, feinporigen Schaumpolster eine besonders elegante Wirkung. Aus Tradition, die auf dem Gründungsjahr der Brauerei fußt, wird das „Gold Ochsen Porter“ in 1.597 0,75-Liter-Flaschen per Hand abgefüllt. Erhältlich ist die limitierte Edition ab sofort im Brauerei Shop, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop. Darüber hinaus kann die Starkbierspezialität vom 25. November bis zum 22. Dezember am Stand der Brauerei Gold Ochsen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt erworben werden. Die edle Verpackung und Anmutung der mit Kork verschlossenen Flasche machen das „Gold Ochsen Porter“ zum perfekten Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde. Aber auch als besondere Aufmerksamkeit oder „Dankeschön“ – beispielweise bei feierlichen Anlässen oder in Form eines Gastpräsents – wird das Jahrgangsbier seine Wirkung nicht verfehlen.

Die Idee für das Jahrgangsbier No. 7 brachte Gold Ochsen Geschäftsführerin Ulrike Freund von einer Neuseelandreise mit. Dort besuchte sie im Dezember 2018 die im Jahr 1876 gegründete Speight’s Brewery und verkostete eine Porter-Bierspezialität, die sie begeisterte. Der legendäre Bierstil stammt aus England, wurde im 18. Jahrhundert aufgelegt und aufgrund seiner Beliebtheit bei Hafenarbeitern schnell in andere Länder exportiert – aus dieser Zeit stammt auch der Name Porter, englisch für Lastenträger. „Die Kreation unseres Jahrgangsbiers ist immer etwas ganz Besonderes für uns und eine tolle Gelegenheit, unsere Braukunst abseits des Gold Ochsen Sortiments unter Beweis zu stellen. Die Idee, ein so traditionsreiches Bier wie das Porter neu zu interpretieren, stieß im Team sofort auf große Begeisterung, und wir sind uns sicher, dass das Ergebnis Bierliebhaber überzeugen wird“, so Stephan Verdi, technischer Betriebsleiter und 1. Braumeister bei Gold Ochsen.

Das untergärige „Gold Ochsen Porter“ wurde nach dem deutschen Reinheitsgebot mit dunklem Röstmalz in einem aufwendigen Zweimaischverfahren eingebraut, mit der einzigartigen Gold Ochsen Hefe vergoren und anschließend mehrere Monate lang kalt gelagert. Das Ergebnis ist eine Starkbierspezialität, die gleichermaßen Augen, Nase und Gaumen schmeichelt: Der Anblick des in dunkler Mahagonifarbe leuchtenden Biers mit feinporiger, haselnussbraunem Schaumpolster macht Lust auf den ersten Schluck, während ein Duft aus süßlichem Karamell mit röstaromatischem Kaffee und dunklen Balsamico-Tönen die Nase umspielt. Im Antrunk präsentiert sich das „Gold Ochsen Porter“ dann mild prickelnd und kreiert mit seinem malzig-süßen Charakter und den bitterschokoladigen Röstaromen ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis.

Das limitierte Jahrgangsbier No. 7 passt optimal zu deftigen Fleischgerichten wie Rumpsteak, Lammkotelett oder Wildragout und ist damit die perfekte Alternative zu gehaltvollen Rotweinen. Darüber hinaus ist das „Gold Ochsen Porter“ der ideale Begleiter eines Schokoladendesserts mit Kaffeearrangement.

Alpirsbacher Klosterbiere in neuem Outfit

Neue Optik bei gleichem Inhalt. Inspiriert von der positiven Resonanz beim Handel und den Kunden nach der Etikettenüberarbeitung bei den Kloster Spezialitäten Bieren hat die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner GmbH & Co. KG nun auch das Outfit ihrer Biere Spezial, Pils und 0,0 % alkoholfreies Schwarzwaldbier neugestaltet. „Auf erfrischend neue Weise präsentieren wir unsere Heimat Alpirsbach im Schwarzwald mit unserem berühmten Brauwasser. Denn wir sind dankbar für die schöne Natur, in der wir leben, und für die guten Rohstoffe, aus denen wir unsere Spezialitäten-Biere brauen“, begründet Brauerei-Chef Carl Glauner das Facelifting.

Geschäftsführer Markus Schlör nennt weitere Vorteile der neuen Etiketten: „Deutliche Farben erleichtern die Sortendifferenzierung in unserem Sortiment und im Verkaufsregal. Die frische und lichtdurchflutete Illustration setzt den Schwarzwald unverkennbar in Szene und drückt die Verbundenheit von Alpirsbacher Klosterbräu zur Natur aus.“ Das Familienunternehmen erwartet, dass die Kunden auch diese neue Etikettierung positiv sehen. Sie sei natürlich, frisch und leidenschaftlich – wie die Braukunst von Alpirsbacher aus dem Schwarzwald.

Für Carl Glauner hat die neue Illustration einen weiteren Vorteil. „Mit der Umstellung der neuen Etiketten von Aluminium bedampftem auf Naturpapier haben wir uns darüber hinaus für einen nachhaltigeren Weg entschieden, der unseren Werten und unserer handwerklichen Brautradition gerecht wird“, erklärt der Brauerei-Inhaber. Damit leiste man einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Auch die auf den Etiketten sichtbaren Tiere spiegeln die Diversität im Schwarzwald wider. „Eichhörnchen, Specht und Eichelhäher bewohnen unsere Wälder und tragen zur Vielfalt des Schwarzwaldes bei“, sagt Markus Schlör. Das Eichhörnchen sei „spritzig und elegant, wie unser Spezial“, der Specht „prägnant und heiter erfrischend, wie unser Pils“ und der Eichelhäher „die Polizei des Waldes, alkoholfrei wie unser 0,0 % alkoholfreies Schwarzwaldbier“.

Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co.

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei wird in vierter Generation von Carl Glauner geleitet. Der 61-Jährige ist der Urenkel des Brauerei-Gründers Johann Gottfried Glauner, der 1877 das Unternehmen kaufte und damit die Benediktiner-Klosterbrauerei aus dem elften Jahrhundert reaktivierte. 1880 ging die Firma an Carl Albert Glauner über. 1906 erfolgte die Umfirmierung in Alpirsbacher Klosterbräu. Geschäftsführer sind der Inhaber Carl Glauner und Markus Schlör. Das Unternehmen im oberen Kinzigtal beschäftigt rund 135 Mitarbeiter. Alpirsbacher Biere werden regelmäßig bei den internationalen Bierwettbewerben World Beer Award und European Beer Star ausgezeichnet. Das Familienunternehmen ist Mitglied beim Verbund „Die Freien Brauer“.

Hoepfner Azubis beim Hopfen-Ernteeinsatz

Von der Karlsruher Bierburg direkt ins Hopfenfeld zog es die Auszubildenden der Privatbrauerei Hoepfner – und das mit gutem Grund. In Tettnang, wo bester Hopfen angebaut wird, sollten Steffen Büscher, Jonathan Köhler und Haruka Hizawa gemeinsam mit Auszubildenden der Fürstenberg Brauerei praktische Erfahrungen sammeln.

Hopfenbauer Bernhard Bentele freute sich über die Unterstützung. Obwohl bei ihm Hochbetrieb herrschte, ließ er es sich nicht nehmen, die angehenden Brauer und Mälzer über die Anforderungen beim Hopfenanbau und die richtige Pflege der Pflanzen aufzuklären: „Hopfen zu ernten bedeutet jede Menge Arbeit, alles muss genau geplant werden. Zeit ist bei den sensiblen Pflanzen kostbar.“ Die Auszubildenden dankten es ihm auf ihre Weise, indem sie kräftig halfen auf den Erntemaschinen. Sie lernten aber auch, von Hand Hopfen zu ernten. Schließlich mussten die wertvollen Pflanzen noch geschnitten, verpackt und für den Transport vorbereitet werden.

Für Dagmar Zimmermann, Pressesprecherin bei der Privatbrauerei Hoepfner, war das eine gelungene Aktion. „Wir wollen unserem Nachwuchs eine gute Ausbildung garantieren und dazu gehört es einfach auch, praktische Erfahrungen zu sammeln, gerade wenn es um die für uns wichtigen Rohstoffe geht.“ Die Nachwuchsbrauer waren begeistert von ihrem Ausflug, den sie mit launigen Worten kommentierten: „Das war richtig hart. Da schätzt man ein frisch gezapftes Hoepfner umso mehr, wenn man weiß, was alles an Arbeit dahintersteckt, bevor der eigentliche Brauprozess beginnt.“

26. – 28. 7. 2019: Craft Beer Tap Days in Plankstadt

Wie in jedem Jahr lädt die Welde-Brauerei in Plankstadt zum Weldefest in den WeldeLustgarten. Den Besuchern wird alles geboten, was zu einem gelungenen sommerlichen Brauereifest gehört: Brauereiführungen, Verkostungen, Foodtrucks, ein Bühnenprogramm sowie selbstverständlich auch viele befreundete Brauereien, die auf dem Weldefest ihre besten Braukreationen und Neuheiten vorstellen. Spannende Biere, gebraut von den besten Braumeistern – frisch vom Fass. Und auch an die jüngsten Besucher ist gedacht – der Mitmachzirkus Paletti aus Mannheim sorgt für deren Unterhaltung genau wie die Hüpfburgen.

7. 6. – 8. 7. 2019: 5. Craftival Freiburg

Zum fünften Mal findet an diesem Wochenende das Craftbeer-Festival in Freiburg statt. 2015 organisierten die Brauerei Decker und das Braukollektiv das erste Craftival und seitdem gehört es mit einem Angebot aus Musik, Foodtrucks und internationalen Brauereien zum festen Sommerprogramm in der Stadt. Diesmal sind 18 Brauereien aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich dabei und sie werden etwa 100 verschiedene Biere anbieten.

Hier das Lineup:

  • Braukollektiv (Freiburg)
  • Decker Bier (Freiburg)
  • Brauhandwerker (Freiburg)
  • Emma (Freiburg)
  • Martinsbräu (Freiburg)
  • Brauwerk/Fürstenberg (Donaueschingen)
  • Brasserie 3 Mats (Strasbourg)
  • Brasserei Boum’R (Colmar)
  • CAST (Stuttgart)
  • Brewheart (Otterfing)
  • Higgins Ale Works (München)
  • Atelier der Braukünste (Romrod)
  • Blech Brut (Bamberg)
  • Lost River Brewing (Stuttgart)
  • Freistil (Tübingen)
  • Kitchenbrew (Allschwil)
  • Markgräfler Brauwerk (Kandern)
  • Tilmans (München)

Los geht es am Freitag um 16 Uhr (bis 24 Uhr), und weiter am Samstag ab 15 Uhr (bis 23 Uhr). Der Eintritt kostet 4 Euro plus 3 Euro Glaspfand.

Alpirsbacher blickt auf erfolgreiches Jahr 2018 zurück

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner GmbH & Co. KG bleibt weiter wirtschaftlich erfolgreich. Auch 2018 übertraf die Brauerei aus dem Schwarzwald nach Angaben der Geschäftsführer Carl Glauner und Markus Schlör „deutlich die positiven Marktentwicklungen“ und verzeichnete in allen Bereichen „eine besonders positive Entwicklung“. So stieg der Bierabsatz um 5,4 % (Vorjahr 5,0 %), die Bruttoerlöse legten sogar um 8,6 % zu. Überproportional und losgelöst vom Biermarkttrend in Deutschland und Baden-Württemberg wuchs der Absatz bei den Flaschenbieren (+ 7,2 %); auch den Fassbier-Absatz konnte die Familienbrauerei aus dem Kinzigtal um 1,4 % steigern.

„Besonders erfreulich entwickelten sich die Segmente Kloster-Spezialitäten, die in der Produktausstattung überarbeitete Linie der Weizenbiere, die alkoholfreien Biere und die Retro-Linie Schwarzwald Michel“, berichtet Inhaber Carl Glauner, der das erfolgreiche Unternehmen in vierter Generation führt. Geschäftsführer Markus Schlör ergänzt: „Bei den Kloster-Spezialitäten und den Kleingebinden verzeichneten wir Zuwächse von mehr als 30 Prozent, bei den alkoholfreien Bieren mehr als 20 Prozent.“ Die Zuwächse seien ausschließlich auf das Plus im steuerpflichtigen Inlandsgeschäft zurückzuführen. Alpirsbacher treffe weiterhin den Geschmack seiner Kunden, sagt Carl Glauner: „Weiterhin ist die Hinwendung der Verbraucher zu regionalen, hochwertigen Bierspezialitäten zu erkennen, dies bildet sich in den Marktdaten entsprechend ab.“

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner GmbH & Co. KG trotzte damit auch 2018 dem allgemeinen Trend auf dem Biermarkt. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz – also dem Inlandsabsatz ohne Export und Haustrunk – verkauften die deutschen Brauereien 2018 lediglich 0,5 % oder rund 450 000 hl mehr als 2017. Der Gesamtbierabsatz von Deutschlands Brauwirtschaft stieg um 0,6 Prozent, ging beim Export in EU-Länder jedoch um 2,8 % zurück.

Auch 2018 investierte die Alpirsbacher Klosterbrauerei nach Angaben von Markus Schlör rund 3,7 Millionen Euro in die Zukunft des Unternehmens. Die Mittel flossen in technische Verbesserungen in der Abfüllung und Logistik sowie in Gebinde- und Markt-Investitionen.

Für das Geschäftsjahr 2019 geht die Geschäftsleitung von Alpirsbacher von einer „weiterhin leicht steigenden Absatzentwicklung“ aus. Im Bereich Bier erwartet Alpirsbacher einen Mengenzuwachs von 1 % und einen Umsatzzuwachs von 4 %. Die Brauerei möchte durch neu eingeführte Produkt- und Packungsvarianten die positive Entwicklung der Vorjahre fortsetzen. Aktuell zeigt das neue Produkte Kräuter-Radler „eine sehr positive Resonanz“, konstatiert Markus Schlör. Im Sommer sollen außerdem die Produktlinien Spezial und Pils in der Etikettenoptik überarbeitet werden, wodurch eine deutlichere Schwarzwald-Positionierung und eine höhere Attraktivität für den Verbraucher erreicht wird. Mit der Umstellung haben dann alle Alpirsbacher Produkte nur noch FSC zertifizierte Etiketten.

Im Geschäftsjahr 2020 möchte sich Alpirsbacher dann mit weiteren Produktimpulsen im Bereich Bier und alkoholfreie Getränke zusätzliche Absatz- und Ertragspotenziale erschließen.

Auch für Marktveränderungen fühlt sich die Alpirsbacher Klosterbrauerei gewappnet. Marktseitigen Risiken wie dem Konzentrationsprozess im Lebensmittel-Einzelhandel sowie der rückläufigen Zahl der Gastronomiebetriebe im ländlichen Raum begegnet das Familienunternehmen mit einer starken Markenpräsenz und einer intensiven vertrieblichen Betreuung der Kunden. „Mit entsprechenden Beratungsdienstleistungen stärken wir die Kompetenz sowohl im Handels- als auch im Gastronomiegeschäft“, sagt Markus Schlör. Auch die schwierige Rohstoffsituation beschäftigt das Unternehmen. Durch die dürrebedingten Missernten 2018 sei die Rohstoffversorgung angespannt und das Preisniveau deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, erklärt Carl Glauner.

Über die Brauerei Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co.

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei wird in vierter Generation von Carl Glauner geleitet. Der 61jährige ist der Urenkel des Brauerei-Gründers Johann Gottfried Glauner, der 1877 das Unternehmen kaufte und damit die Benediktiner-Klosterbrauerei aus dem elften Jahrhundert reaktivierte. 1880 ging die Firma an Carl Albert Glauner über. 1906 erfolgte die Umfirmierung in Alpirsbacher Klosterbräu. Geschäftsführer sind der Inhaber Carl Glauner und Markus Schlör. Das Unternehmen im oberen Kinzigtal beschäftigt rund 135 Mitarbeiter. Alpirsbacher Biere werden regelmäßig bei den internationalen Bierwettbewerben World Beer Award und European Beer Star ausgezeichnet. Das Familienunternehmen ist Mitglied beim Verbund „Die Freien Brauer“.

3. 5. – 5. 5. 2019: Kleinbrauermarkt in Ulm fällt aus

Eigentlich sollte an diesem Wochenende auf dem Münsterplatz in Ulm der Kleinbrauermarkt stattfinden. Aufgrund der Wetterprognose haben die Veranstalter das Event aber abgesagt. Auf der Website des Events wird das wie folgt begründet:

wir sehen uns leider außerstande, den Kleinbrauermarkt vom 3.-5.Mai wie geplant stattfinden zu lassen. Die Wettervorhersagen sind für diese drei Tage so katastrophal (Höchsttemperaturen von 7-12 Grad bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 70%), dass der Markt für keinen – weder Besucher, sofern diese überhaupt kommen würden – noch für uns und unsere Mitarbeiter eine erfreuliche Angelegenheit wäre. Es steht zu befürchten, dass wir und unsere Mitarbeiter uns erkälten bei Auf- und Abbau und während des Marktes aufgrund des nasskalten Wetters. Die Musikkapellen könnten mit klammen Fingern nicht gut spielen, die Waren finden mangels Besucher keine Abnehmer und Spaß haben auch die wenigen Besucher nicht wirklich. Dies ist unsere erste Absage. Bisher haben wir den Markt stets durchgezogen, hatten aber meist zumindest 1 Tag mit gutem oder erträglichem Wetter. Solche niedrigen Temperaturvorhersagen bei gleichzeitigem Regen hatten wir noch nie. Wir bitten alle um Verständnis für die Absage und bemühen uns nach Kräften, einen Ersatztermin zu finden.

Alpirsbacher auf der Grünen Woche in Berlin

Wenn sich das Genießerland Baden-Württemberg auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentiert, dürfen die Spezialitäten von Alpirsbacher Klosterbräu selbstverständlich nicht fehlen. Bei der 84. Grünen Woche vom 18. bis 27. Januar 2019 in Berlin wird die Schwarzwälder Familienbrauerei die Besucher aus aller Welt am Gemeinschaftsstand des Landes in Halle 5.2b mit ihren Bieren verwöhnen.

Unter dem Motto „Glück frisch gebraut“ schenken die Alpirsbacher während der zehn Messetage auf der neu gestalteten Gartenterrasse am See ihre vielfach preisgekrönten Bierspezialitäten aus. Die Biere aus der Klosterstadt im Oberen Kinzigtal sind die idealen Begleiter zu den landestypischen Gerichten wie Maultaschen, Linsen mit Spätzle, Schäufele, Schwarzwälder Schinken oder Wurstsalat, die dort serviert werden.

„Unser Absatzgebiet erstreckt sich zwar überwiegend auf den süddeutschen Raum, aber auch in der Hauptstadt gibt es viele Freunde und Konsumenten unserer Biere, weshalb Alpirsbacher auch sonst in Berlin präsent ist. Mit unserem Auftritt auf der Grünen Woche wollen wir nicht nur Feinschmecker vom besonderen Geschmack unserer Spezialitäten überzeugen, sondern auch neue Genießer gewinnen“, sagt Carl Glauner, der Chef der Alpirsbacher Klosterbrauerei.

Markus Schlör, Geschäftsführer der Familienbrauerei, nennt noch weitere Gründe für das Engagement während der Internationalen Grünen Woche in Berlin. „Die Heimat von Alpirsbacher Klosterbräu liegt mitten im Herzen des Schwarzwalds. Deshalb wird der Name unserer traditionsreichen Brauerei in der Öffentlichkeit nicht nur mit einem qualitativ hochwertigen Biersortiment verbunden, sondern auch mit gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein. Wir gehören in diese Region und tun auch gerne etwas für sie“, betont Markus Schlör. Alpirsbacher Klosterbräu habe ein offenes Ohr für Traditionspflege und insbesondere für Natur- und Umweltschutz. „Unser Engagement soll dazu beitragen, Alpirsbach und den Schwarzwald noch lebenswerter und attraktiver zu gestalten.“ Deshalb unterstützt die Familienbrauerei u.a. den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, die dortigen Naturparkwirte, das Naturschutzgebiet Glaswaldwiesen sowie die Aktion „Schmeck den Süden“.

Insofern ist auch der Standort von Alpirsbacher Klosterbräu während der Grünen Woche ideal: Denn die neue Gartenterrasse mit eigens dafür gefertigten Weißtannenmöbeln des Landesbetriebs Forst Baden-Württemberg sorgt für eine wohltuende Atmosphäre.