Schlagwort-Archiv: Baden-Württemberg

Gold Ochsen – Ulmer Hell

Seit einigen Jahren erfreut sich „Helles“ großer Beliebtheit. Früher war es eher im bayerischen und süddeutschen Raum verbreitet, hat sich dieser Bierstil heute deutschlandweit verbreitet und verzeichnet zweistellige Zuwachsraten. Aus diesem Grund hat sich die Brauerei Gold Ochsen entschlossen, ihr Portfolio um diese Bierspezialität zu erweitern. Dabei ist es für die Brauerei keine echte Neuigkeit, denn bis in die 1960er Jahr hat die Brauerei aus Ulm noch das Helle gebraut. Damals hatte sich aber der Konsum geändert und es verkaufte sich nicht mehr gut. Daher stellte die Brauerei damals die Produktion ein. Heute spricht das Helle wieder mehr Menschen an, so dass dieser Bierstil wieder ins Sortiment aufgenommen wurde. Dann wollen wir doch mal sehen, wie die Wiedereinführung des Hellen gelungen ist.

Hell goldfarben, die Brauerei beschreibt das Helle als „strohblond“, strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Darüber zeigt sich eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Ein Helles wie gemalt.

Das frische Aroma ist malzbetont. Düfte nach Karamell steigen mir in die Nase, unterstützt durch einige würzige und kräuterige Noten. Ich meine, einen Hauch nach weißem Pfeffer zu riechen. Da bekomme ich wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist mäßig süß mit einer angenehmen sanften und feinperligen Kohlensäure. Als sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt ein angenehmes leichtes Bitter dazu, wobei die Malzsüße im Vordergrund bleibt. Das Bier ist angenehm rund und süffig. Im Abgang führt ein leichtes Bitter das Kommando, das durchschnittlich lange nachklingt.

Das Ulmer Helle passt gut zu der deftigen süddeutschen Küche.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11,4° Plato

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

BierSelect

Cast – Pumpkin Ale

So richtig neu ist der Bierstil des Pumpkin Ale nicht. Wikipedia schreibt, dass schon George Washington an diesem Braustil gearbeitet hat. Die Hopfenhelden beschreiben diesen Bierstil so: „Das Pumpkin Ale ist eine Biersorte aus der „Neuen Welt“. Entstanden in Amerika ist es aber auch zum englischen Klassiker geworden. Kolonialisten sollen das Kürbisbier mehr oder weniger aus der Not heraus erfunden haben, denn Kürbis war ein guter Malzersatz, weil er viel Stärke und Zucker (!) mitbringt. Und gerade in den Anfängen der Kolonialisierung Amerikas war das Malz eben häufig knapp. Mit diesem Problem hatten sich freilich vor ihnen schon ganz andere herumgeschlagen, auch viele Brauer in Europa nahmen vor 1516 (->Reinheitsgebot) alles was vergärbar war und brauten damit ihr Bier – vorausgesetzt es schmeckte einigermaßen. Kürbis schmeckt einigermaßen und so hielt sich die Idee, damit zur Saison Gerste zu ersetzen, nicht nur in den USA bis heute, sondern fand mit dem Kürbis an sich bald auch in die Alte Heimat, nach England, wo das Pumpkin Ale als „Pumpion“ oder „Pompion“ bekannt wurde.“

Lange habe ich suchen müssen, bis ich ein Pumpkin Ale gefunden habe. Nun ist es mir endlich gelungen und ich werde nun das Pumpkin Ale von der Cast-Brauerei in Stuttgart verkosten.

Rotbraun und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist eher klein und sie löst sich schnell auf. Es mag sein, dass dies auf dem Kürbis beruht, der hier mit verbraut wurde.

Das Aroma ist malzbetont, dabei fruchtig mit einer leichten Säure. Auch der Ingwer kommt mit seinem eher scharfen Aroma zu seinem Recht.

Der Antrunk ist ziemlich süß, aber das Bier ist vom ersten Moment an wirklich vollmundig. Schnell übernimmt der Ingwer das Kommando und erschlägt so ziemlich jeden anderen Geschmack. Das Mundgefühl ist trotzdem weich und rund. Auch im Abgang dominiert der Ingwer, es kommt ein leichtes Bitter dazu und der Ingwer klingt noch lange nach.

Eigentlich mag ich Ingwer wirklich gerne, aber hier haben die Brauer für meinen Geschmack wirklich übertrieben. Mit weniger Ingwer könnte mir das Bier vermutlich gefallen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Kürbis, Ahornsirup, Hopfen, Hefe, Ingwer

Alkoholgehalt:

6,2 % Vol.

Stammwürze:

14° Plato

Bittereinheiten:

25 IBU

Brauerei:

Cast-Brauerei GmbH
Siemensstr. 144
70469 Stuttgart

Schwaben Bräu – Das Schwarze

Aus Stuttgart kommt das Bier, das jetzt vor mir steht – Das Schwarze von der Brauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu. Die Brauerei bewirbt dieses Bier vollmundig: „Das Schwarze ist ein Vollbier für Kenner und Liebhaber des besonderen Geschmacks. Gebraut mit speziell ausgewählten Naturprodukten von bester Qualität, eigenständig und edel in der Ausstattung. Das ist Braukunst höchster Güte.“ An diesem formulierten Anspruch muss sich das Bier jetzt messen lassen.

Fast blickdicht schwarz und mit einem hellgrauen festen Schaum kommt das Bier daher. Die Optik erinnert schon fast an ein Porter. Damit macht das Bier schon mal eine gute Figur.

Pumpernickel und Röstnoten nach Schokolade und Kaffee prägen zusammen mit einigen würzigen Noten das Aroma des Schwarzen. Bis hierhin lässt dieses Bier keine Wünsche offen.

Frische ist der erste Eindruck, den das Bier aufgrund der reichlich vorhandenen Kohlensäure an der Zunge hinterlässt. Für ein so malzbetontes Bier ist das schon erstaunlich und überraschend. Der Geschmack des Malzes kommt erst an die Oberfläche, als sich das Bier auf der Zunge verteilt. Die Röststoffe dominieren mit ihrem Geschmack nach Kaffee und dunkler Schokolade. Dazu kommt ein diskretes Bitter sowie eine gewisse Fruchtigkeit, die ich in den Aromen nicht festgestellt habe, so dass das Bier angenehm vollmundig ist. Der Abgang ist durch ein freundliches leichtes Bitter geprägt, das leider nur kurz nachklingt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11,5° Plato

Brauerei:

Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG
Tübinger Straße 46
70178 Stuttgart
www.schwabenbraeu.de

CrafTanke – Kickstarter

Nun steht das dritte Bier der CrafTanke vor mir, das letzte, das Fabian und Marius bislang auf den Markt gebracht haben. Gebraut wurde es, wie die anderen Biere auch, in der Brauerei Aldersbach.

Kupferfarben und hefetrüb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die durchschnittlich große Schaumkrone, die lange erhalten bleibt, rundet das Bild ab.

Düfte nach Grapefruit und roten Früchten steigen mir zusammen mit einer angenehmen Malzsüße in die Nase. Jetzt ist mir das Bier schon sympathisch. Anders als bei vielen anderen Bieren kommt hier auch das Malz zu seinem Recht. Das Bier wurde nicht einfach mit Unmengen Hopfen gestopft, der jeden anderen Duft und Geschmack verdrängt. Hier erwarte ich ein wirklich ausgewogenes Bier.

Und tatsächlich. Der erste Eindruck beim Kontakt mit der Zunge ist eine tolle Frische und Fruchtigkeit, bei der sich die Aromen widerspiegeln. Die roten Früchte treten dabei verstärkt in den Vordergrund, so dass sie zusammen mit der Süße des Malzes durchaus gegen das Bitter ankommen. Das Bier ist vollmundig und ungeheuer süffig. Im Abgang wird das Bitter etwas stärker und der Geschmack klingt sehr lange nach.

Zu diesem Bier passt sehr gut ein Essen aus der indischen Küche.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Mandarina Bavaria, Blanc), Hefe

Alkoholgehalt:

4,5 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Brauerei:

Brauerei Aldersbach
Freiherr von Aretin GmbH & Co. KG
Freiherr-von-Aretin-Platz 1
94501 Aldersbach
www.aldersbacher.de

für

crafTanke GbR
Schnaitbergstr. 1
73457 Essingen
www.crafttanke.de

Wolpertinger Helles

Was ein Wolpertinger ist? Wikipedia beschreibt dieses Wesen wie folgt: „Der Wolpertinger ist ein bayerisches Fabelwesen, dessen genauer Ursprung unklar ist. Im Grunde handelt es sich beim Wolpertinger um ein Mischwesen, wie sie bereits aus der Antike bekannt sind. Allerdings gab es kein festes Schema, das heißt, es wurden zum Beispiel Eichhörnchen mit Entenschnäbeln versehen oder Hasen mit Entenflügeln.“ Der Wolpertinger gilt allgemein als sehr scheu. Er kann nur bei Vollmond in der Abenddämmerung von jungen Frauen gesehen werden. Gejagt wird er, indem ihm Salz auf den Schwanz gestreut wird. Der Wolpertinger, der auf dieser Bierdose gezeigt wird, ist im Übrigen auch bei Wikipedia abgebildet. Wie er sich in der Dose macht, will ich jetzt feststellen.

In hellem Gelb präsentiert sich das Bier im Glas, darüber überdurchschnittlich viel feinporiger Schaum, der lange erhalten bleibt. Meine Vorurteile gegenüber Dosenbier scheinen sich als falsch herauszustellen.

Das Aroma ist recht angenehm. Düfte nach Malz und Toffee steigen mir in die Nase, dazu leichte blumige Noten.

Als das Bier erstmals auf die Zunge trifft ist die reichlich vorhandene Kohlensäure der vorherrschende Eindruck. Dazu kommt eine ordentliche Trockenheit. Auf der Zunge ist das Bier schlank und mir fehlt weitgehend der Geschmack. Der Abgang ist unangenehm muffig, so dass ich nach dem ersten Schluck die Verkostung abgebrochen und das Bier in den Ausguss gekippt habe. Besonders im Abgang machte das Bier den Eindruck, als würde es beginnen zu verderben.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Brauerei:

Überkinger GmbH
73337 Bad Überkingen

Die Überkinger GmbH ist Ende 2019 insolvent geworden. Daher kann ich hier auch keinen Link zu der Brauerei mehr angeben.

Rothaus Tannenzäpfle Alkoholfrei

Das alkoholfreie Tannenzäpfle stammt aus der Brauerei Rothaus, die 200 Jahre alt ist und sich von einer Klosterbrauerei zur Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG entwickelt hat. 2009 wurden die ersten alkoholfreien Biere auf den Markt gebracht und schließen damit an den Erfolg der Brauerei an.

In hellem Gold strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die sahnige weiße Schaumkrone bleibt lange erhalten.

Das Bier duftet nach frischem Brot, unterstützt durch eine leichte Süße sowie durch Kräuternoten.

Der Antrunk ist frisch und recht süß. Die feinperlige Kohlensäure ist für meinen Geschmack etwas zu knapp dosiert. Auf der Zunge kommt ein ordentliches Bitter dazu, das die anderen Geschmacknoten fast überdeckt, aber auch die Süße kommt mit einem angenehmen Karamellgeschmack noch durch. Im Abgang wird das Bier trockener, die Bittere verstärkt sich und klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Stammwürze:

14,5° Plato

Bittereinheiten:

25 IBU

Brauerei:

Badische Staatsbrauerei Rothaus AG
Rothaus 1
79865 Rothaus
www.rothaus.de

Alpirsbacher – Schwarzwald Michel

Wilhelm Hauff hat ihn ersonnen, den Schwarzwald Michel, auch Holländer Michel genannt. Wenn Sie die Geschichte interessiert, können Sie eine Zusammenfassung auf www.schwarzwald.net/stories/michel.html nachlesen. Diesem fiktiven Holzfäller und Flößer hat die Brauerei Alpirsbacher ein Helles gewidmet, das ursprünglich ausschließlich für Edeka gebraut wurde. Dieses Bier steht jetzt vor mir. Es wurde im Jahr 2017 bei Meiningers International Craft Beer Award mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Golden und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas mit relativ wenig Schaum, der sich auch schnell auflöst.

Das Aroma wird durch Biskuit, Hefe und einige würzige Noten dominiert.

Im Antrunk stelle ich eine leichte Süße fest, die gut zur sehr feinperligen Kohlensäure des Bieres passt. Das Malz dominiert auch auf der Zunge, dazu ein leichtes Bitter. Richtig rund ist das Bier nicht, aber eine gewisse Vollmundigkeit und Süffigkeit kann ich nicht abstreiten. Im Abgang sind fast keine Bitterstoffe festzustellen, aber einige würzige Noten sind vorhanden. Der Nachklang ist nur kurz.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Brauerei:

Alpirsbacher Klosterbräu
Marktplatz 1
72275 Alpirsbach
www.alpirsbacher.de

Gold Ochsen überrascht in diesem Jahr mit einem Kristallweizen Doppelbock

Seit nunmehr acht Jahren überrascht die Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen mit ihren kreativen Bier-Sondereditionen, die stets in limitierter Auflage von 1.597 – das Gründungsjahr der Brauerei – per Hand in elegante 0,75-Liter-Flaschen abgefüllt werden. 2020 dürfen wir uns über ein ganz besonderes Jahrgangsbier freuen: das Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock. Ein Kristallweizen wird nur sehr selten als Bock- beziehungsweise Doppelbock gebraut und gilt deshalb als Rarität – neben der ausgewiesenen Brauexpertise von Gold Ochsen auf dem Gebiet des Kristallweizens war dies der Grund, ein Kristallweizen Doppelbock in limitierter Auflage zu brauen. „Wir freuen uns sehr, dass mit der Edition 2020 eine gleichermaßen außergewöhnliche wie einzigartige Weizenstarkbierspezialität unsere Reihe an Jahrgangsbieren fortführt“, so Gold Ochsen Geschäftsführerin Ulrike Freund. Das Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock ist ab 26. Oktober 2020 im Brauerei Shop, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop erhältlich. Als Rarität in eleganter, mit Kork verschlossener Flasche und edler Verpackung eignet es sich beispielsweise auch als besonderes Weihnachts-, Geburtstagsgeschenk oder als Dankeschön für Familie, Freunde und Geschäftspartner.

Beim Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock treffen elegante Spritzigkeit und ein ausgeprägter Körper auf malzaromatische Süße, dezente Fruchtsäure sowie eine feine Prise Aromahopfen. „Um die einzigartige charakteristische Note unseres obergärigen Jahrgangsbiers weiter zu unterstreichen, haben wir neben dem Tettnanger Aromahopfen noch speziellen ‚Citra Hopfen‘ verwendet. Diese Sorte zeichnet sich durch eine Vielzahl an Fruchtnoten aus, darunter Maracuja, Litschi, Pfirsich, aber auch rote Beeren, grüne Früchte oder Blumen“, erläutert Stephan Verdi, technischer Betriebsleiter und 1. Braumeister bei Gold Ochsen. Die kräftig goldgelb leuchtende Bierspezialität umschmeichelt nach Angaben der Brauerei die Nase mit ihrem ausgewogenen Aromenspiel, das sich durch den typischen obergärigen, fruchtigen, leicht bananenartigen Weizengeruch auszeichnet. Diese Komposition macht das Gold Ochsen Kristallweizen Doppelbock zu einer Gaumenfreude, die als Aperitif serviert werden kann und zudem perfekt mit hellen Fleischgerichten und Süßspeisen harmoniert.

Der ganz besondere Charakterdoppelbock mit 7,8 Volumenprozent Alkohol wurde nach einer speziellen Rezeptur mit Weizen- und Gerstenmalz eingebraut und mittels der durch die Brauerei sorgfältig kultivierten obergärigen Gold Ochsen Hefe vergoren. Nach einer langen und kalten Reife- sowie Lagerphase im Keller haben es sich die Gold Ochsen Braumeister nicht nehmen lassen, dieses obergärige Starkbierjuwel kristallklar zu filtrieren. Wie der Alkoholgehalt der Starkbierspezialität schon vermuten lässt, handelt es sich beim Doppelbock um das stärkste Bier unter den Bockbieren. Manchmal wird es auch als Fastenbock bezeichnet, da es früher Mönchen und Nonnen während der Fastenzeit als „flüssiges Brot“ Energie spendete. „Ein Doppelbock passt aufgrund seiner Stärke ideal in die kalte Jahreszeit – als Kristallweizen jedoch ist es eine absolute Rarität auf dem Markt. Als die Idee aufkam, diese Spezialität als limitiertes Jahrgangsbier zu brauen, zeigte sich das gesamte Team sofort begeistert – nicht zuletzt, da wir damit auch unsere Kristallweizen-Braukunst abseits unseres beliebten Klassikers unter Beweis stellen können“, so Produktionsleiter Bernhard Frey.

Brauerei Gold Ochsen legt 7. Edition ihrer limitierten Starkbierspezialitäten-Reihe auf

Heute erreichte mich die Pressemitteilung der Brauerei Gold Ochsen, in der das Unternehmen bekanntgab, dass ab sofort das neue Jahrgangsbier erhältlich ist. Ich habe das Bier selbst noch nicht verkosten können, aber da ich bereits mehrere Biere der Brauerei testen konnte und von den Bieren jedes Mal begeistert war, übernehme ich die Pressemitteilung hier unverändert und ungekürzt:

Einmal mehr unterstreicht die Ulmer Brauerei Gold Ochsen ihre Braukunst mit einem neuen Jahrgangsbier in limitierter Auflage: dem „Gold Ochsen Porter“. Die untergärige Starkbierspezialität mit 7,5 Volumenprozent Alkohol entfaltet am Gaumen eine malzig-süße Note, die von bitterschokoladigen Röstaromen harmonisch abgerundet wird und somit ein einzigartiges Geschmackserlebnis verspricht. Auch optisch überzeugt das „Gold Ochsen Porter“ den anspruchsvollen Bierliebhaber: Die dunkle Mahagonifarbe verleiht dem Starkbierjuwel in Kombination mit dem haselnussbraunen, feinporigen Schaumpolster eine besonders elegante Wirkung. Aus Tradition, die auf dem Gründungsjahr der Brauerei fußt, wird das „Gold Ochsen Porter“ in 1.597 0,75-Liter-Flaschen per Hand abgefüllt. Erhältlich ist die limitierte Edition ab sofort im Brauerei Shop, im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt sowie bundesweit über den Gold Ochsen Online Shop. Darüber hinaus kann die Starkbierspezialität vom 25. November bis zum 22. Dezember am Stand der Brauerei Gold Ochsen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt erworben werden. Die edle Verpackung und Anmutung der mit Kork verschlossenen Flasche machen das „Gold Ochsen Porter“ zum perfekten Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde. Aber auch als besondere Aufmerksamkeit oder „Dankeschön“ – beispielweise bei feierlichen Anlässen oder in Form eines Gastpräsents – wird das Jahrgangsbier seine Wirkung nicht verfehlen.

Die Idee für das Jahrgangsbier No. 7 brachte Gold Ochsen Geschäftsführerin Ulrike Freund von einer Neuseelandreise mit. Dort besuchte sie im Dezember 2018 die im Jahr 1876 gegründete Speight’s Brewery und verkostete eine Porter-Bierspezialität, die sie begeisterte. Der legendäre Bierstil stammt aus England, wurde im 18. Jahrhundert aufgelegt und aufgrund seiner Beliebtheit bei Hafenarbeitern schnell in andere Länder exportiert – aus dieser Zeit stammt auch der Name Porter, englisch für Lastenträger. „Die Kreation unseres Jahrgangsbiers ist immer etwas ganz Besonderes für uns und eine tolle Gelegenheit, unsere Braukunst abseits des Gold Ochsen Sortiments unter Beweis zu stellen. Die Idee, ein so traditionsreiches Bier wie das Porter neu zu interpretieren, stieß im Team sofort auf große Begeisterung, und wir sind uns sicher, dass das Ergebnis Bierliebhaber überzeugen wird“, so Stephan Verdi, technischer Betriebsleiter und 1. Braumeister bei Gold Ochsen.

Das untergärige „Gold Ochsen Porter“ wurde nach dem deutschen Reinheitsgebot mit dunklem Röstmalz in einem aufwendigen Zweimaischverfahren eingebraut, mit der einzigartigen Gold Ochsen Hefe vergoren und anschließend mehrere Monate lang kalt gelagert. Das Ergebnis ist eine Starkbierspezialität, die gleichermaßen Augen, Nase und Gaumen schmeichelt: Der Anblick des in dunkler Mahagonifarbe leuchtenden Biers mit feinporiger, haselnussbraunem Schaumpolster macht Lust auf den ersten Schluck, während ein Duft aus süßlichem Karamell mit röstaromatischem Kaffee und dunklen Balsamico-Tönen die Nase umspielt. Im Antrunk präsentiert sich das „Gold Ochsen Porter“ dann mild prickelnd und kreiert mit seinem malzig-süßen Charakter und den bitterschokoladigen Röstaromen ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis.

Das limitierte Jahrgangsbier No. 7 passt optimal zu deftigen Fleischgerichten wie Rumpsteak, Lammkotelett oder Wildragout und ist damit die perfekte Alternative zu gehaltvollen Rotweinen. Darüber hinaus ist das „Gold Ochsen Porter“ der ideale Begleiter eines Schokoladendesserts mit Kaffeearrangement.

Alpirsbacher Klosterbiere in neuem Outfit

Neue Optik bei gleichem Inhalt. Inspiriert von der positiven Resonanz beim Handel und den Kunden nach der Etikettenüberarbeitung bei den Kloster Spezialitäten Bieren hat die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner GmbH & Co. KG nun auch das Outfit ihrer Biere Spezial, Pils und 0,0 % alkoholfreies Schwarzwaldbier neugestaltet. „Auf erfrischend neue Weise präsentieren wir unsere Heimat Alpirsbach im Schwarzwald mit unserem berühmten Brauwasser. Denn wir sind dankbar für die schöne Natur, in der wir leben, und für die guten Rohstoffe, aus denen wir unsere Spezialitäten-Biere brauen“, begründet Brauerei-Chef Carl Glauner das Facelifting.

Geschäftsführer Markus Schlör nennt weitere Vorteile der neuen Etiketten: „Deutliche Farben erleichtern die Sortendifferenzierung in unserem Sortiment und im Verkaufsregal. Die frische und lichtdurchflutete Illustration setzt den Schwarzwald unverkennbar in Szene und drückt die Verbundenheit von Alpirsbacher Klosterbräu zur Natur aus.“ Das Familienunternehmen erwartet, dass die Kunden auch diese neue Etikettierung positiv sehen. Sie sei natürlich, frisch und leidenschaftlich – wie die Braukunst von Alpirsbacher aus dem Schwarzwald.

Für Carl Glauner hat die neue Illustration einen weiteren Vorteil. „Mit der Umstellung der neuen Etiketten von Aluminium bedampftem auf Naturpapier haben wir uns darüber hinaus für einen nachhaltigeren Weg entschieden, der unseren Werten und unserer handwerklichen Brautradition gerecht wird“, erklärt der Brauerei-Inhaber. Damit leiste man einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Auch die auf den Etiketten sichtbaren Tiere spiegeln die Diversität im Schwarzwald wider. „Eichhörnchen, Specht und Eichelhäher bewohnen unsere Wälder und tragen zur Vielfalt des Schwarzwaldes bei“, sagt Markus Schlör. Das Eichhörnchen sei „spritzig und elegant, wie unser Spezial“, der Specht „prägnant und heiter erfrischend, wie unser Pils“ und der Eichelhäher „die Polizei des Waldes, alkoholfrei wie unser 0,0 % alkoholfreies Schwarzwaldbier“.

Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co.

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei wird in vierter Generation von Carl Glauner geleitet. Der 61-Jährige ist der Urenkel des Brauerei-Gründers Johann Gottfried Glauner, der 1877 das Unternehmen kaufte und damit die Benediktiner-Klosterbrauerei aus dem elften Jahrhundert reaktivierte. 1880 ging die Firma an Carl Albert Glauner über. 1906 erfolgte die Umfirmierung in Alpirsbacher Klosterbräu. Geschäftsführer sind der Inhaber Carl Glauner und Markus Schlör. Das Unternehmen im oberen Kinzigtal beschäftigt rund 135 Mitarbeiter. Alpirsbacher Biere werden regelmäßig bei den internationalen Bierwettbewerben World Beer Award und European Beer Star ausgezeichnet. Das Familienunternehmen ist Mitglied beim Verbund „Die Freien Brauer“.