Schimpf – Hefeweizen Alkoholfrei

Abgesehen von einer goldenen Krone ist das weiße Etikett mit den beiden blauen Querstreifen angenehm einfach gehalten.Die Brauerei beschreibt ihr alkoholfreies Hefeweizen als eine „echte Alternative zu Limo oder Wasser- vollmundig im Geschmack, reich an Vitaminen und dadurch ist unser Hefeweizen alkoholfrei ein idealer Durstlöscher“. Damit hängt die Brauerei die Messlatte ziemlich hoch. Mal sehen, ob das Bier dem entspricht.

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die schneeweiße Schaumkrone ist fest und bleibt sehr lange erhalten. Optisch macht das Bier eine gute Figur.

Das Bier duftet nach Getreide mit einigen würzigen Hopfennoten. Ich vermute, dass das Bier mit gestoppter Gärung gebraut wurde. Die typischen Bananendüfte eines Weizenbieres fehlen hier.

Der Antrunk ist dementsprechend recht süß. Dafür ist aber die Kohlensäure angenehm feinperlig. Auf der Zunge schmeckt das Bier teigig nach Hefe und den Karamellaromen des Malzes, begleitet durch eine leichte Säure, die mich an gelbe Früchte erinnert. Der Abgang ist extrem mild. Die Bittere des Hopfens kann ich nicht schmecken, lediglich die leichte fruchtige Säure, die nur kurz nachklingt.

Mich kann das alkoholfreie Hefeweizen von Schimpf nicht begeistern. Etwas mehr Hopfen könnte das Bier sicherlich deutlich verbessern. Aber da das Bier mit Sicherheit auch seine Fans hat, geht es schon in Ordnung.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Gärungskohlensäure

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Stammwürze:

5,8° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 7° Celsius

Brauerei:

Kronenbrauerei Schimpf
Hauptstraße 1
72149 Neustetten
www.brauerei-schimpf.de

3. 2. 2024: Gallifest Hengelo

Am 3. Februar 2024 wird Hengelo zum Epizentrum des Biergenusses während der zweiten Ausgabe des Gallifestes im festlichen Yip’s 2.0 Party Centre. Nach dem überwältigenden Erfolg der ersten Veranstaltung in Enschede bringt Gallivant erneut ein unvergessliches Bierfest in die Region. Genießen Sie die Flanieratmosphäre an diesem einzigartigen Ort und probieren Sie unbegrenzt das umfangreiche Angebot an Gallivant-Bierspezialitäten. Freuen Sie sich auf einen Tag voller Gemütlichkeit, leckerer Biere und unvergesslicher Momente. Lassen Sie sich dieses Bierfest nicht entgehen und buchen Sie jetzt Ihre Tickets für das Gallifest Hengelo!

Gradl – Leupser Dunkel

Das historisch gestaltete Etikett zeigt das Wappen der Brauerei Gradl.Die Brauerei Gradl, von der das Leupser Dunkel stammt, das ich jetzt verkosten will, ist bereits seit 1683 in Familienbesitz. Aktuell hält Braumeister Stephan Wolfring die fränkische Brautradition im Dorf am Leben. Er braut feinste Biere, betreibt eine gemütliche Gaststube samt Biergarten, organisiert das legendäre Schupfenfest im Juli und die Kerwa im September. Im Prinzip lebt er also so, wie sich ein Norddeutscher einen fränkischen Brauer vorstellt. Eine Besonderheit gibt es aber doch: Stephan braut nur zwei Biere: das Leupser Dunkel und das Leupser Pils. Dazu kommen noch im Laufe des Jahres die traditionellen saisonalen Biere im Mai und zu Weihnachten. Mehr gibt es nicht. Aber wenn er nur vier Biere braut, kann er die doch gewiss besonders gut hinbekommen. Ob dieses Vorurteil von mir stimmt, will ich jetzt am Beispiel des Leupser Dunkel überprüfen.

Rubinrot und kristallklar fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine durchschnittlich große fest Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Malz und würzige Noten verbinden sich zu einem angenehmen Aroma, das mir in die Nase steigt.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme und nicht zu kräftige Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge sind die Röststoffe im Mittelpunkt; Kaffee- oder Schokoladennoten kann ich nicht feststellen, auch keine Säure. Aber die würzigen Noten des Hopfens machen sich deutlich bemerkbar. Die Bittere wird in der Kehle kräftiger, wo sie sehr lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

Brauerei Gradl
Leups 6
91257 Pegnitz
http://www.leupser.de/

3. 2. 2024: Bierfestival Leeuwarden Wintereditie 2024

Wer schon einmal auf dem Bierfestival Leeuwarden war, kennt das Rezept. Lokales, nationales und internationales Bier; die besten Biere werden aus allen Ecken eingeflogen! Bei jeder Ausgabe gibt es für den echten Bierkenner viel zu entdecken und zu genießen. Außerdem ist das Bierfestival nicht komplett ohne die Zapfanlagen, leckeres Essen und gute Musik!

Ein Bierglas, ein Festivalheft und eine Wasserflasche sind in der Eintrittskarte enthalten. Während des Festivals können Sie mit dem Glas verschiedene Brauereien besuchen, um die besten und neuesten Biere zu kaufen und zu probieren. Anschließend können Sie Ihr Festivalglas als Souvenir mitnehmen oder gegen ein Pfand eintauschen.

Tickets: Frühbucher 15 € // Regulär 17,50 € (einschließlich Glas, Programmheft und Wasser)

Ort: Neushoorn & Spezialbiercafé De Markies

Maisel & Friends – Hoppy Dunkel

Die Brauerei Maisel steht für Biervielfalt. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die traditionellen Bierstile, sondern bietet unter dem Namen Maisel & Friends viele Biere an, die nach dem Reinheitsgebot gebraut wurden und trotzdem aus dem üblichen Rahmen fallen. Und das Friends im Namen ist durchaus wörtlich zu nehmen. Maisel unterstützt auch andere kreative Brauer, sowohl gewerbliche als auch Hobbybrauer. So fand im Jahr 2023 bereits zum vierten Mal der Hobbybrauerwettbewerb statt, den Maisel & Friends gemeinsam mit der BrauBeviale bereits zum sechsten Mal ausrichtete.

Gesucht wurde ein „Münchner Dunkel (Modern Style)“, bei dem die klassische Malzsüße auf moderne Hopfensorten trifft. Sieger war der Hesse Paul Schüßler. Anfang Oktober war Paul deshalb in Bayreuth zu Gast, um sein Gewinnerrezept auf der großen Brauanlage mit dem Braumeister von Maisel & Friends nachzubrauen. Jetzt ist das Bier fertig und solange der Vorrat reicht, kann es bei Maisel & Friends bestellt werden.

Kupferfarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine elfenbeinfarbene und größtenteils feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier also eine gute Figur.

Der Unterschied zu traditionellen Bieren zeigt sich bereits in der Nase. Aufgrund der Optik hätte ich Aromen erwartet, die an Schokolade, Karamell und Waldhonig erinnern. Diese Aromen sind auch vorhanden und unterstützen die zusätzlichen Fruchtaromen. Im Mittelpunkt stehen Düfte, die an Ananas und Orange, an Pfirsich und Blaubeere erinnern.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht die Fruchtigkeit der Hopfensorten im Vordergrund, während die Malznoten lediglich unterstützend wirken. Die Fruchtaromen mischen sich wie in einem tropischen Obstsalat. Dabei ist das Mundgefühl weich und voll. In der Kehle ist das Bier sehr mild. Während die Fruchtigkeit lange nachklingt, kann ich kaum eine Bittere feststellen.

Und wie immer bei den Sondersuden von Maisel & Friends gilt: wenn weg, dann weg. Dieses Bier wird es dann nie wieder geben. Aber bis dahin gilt: es gibt das Bier im Onlineshop von Maisel & Friends sowie bei verschiedenen Versandhändlern.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Columbus, Hallertauer Mittelfrüh, Simcoe, Talus), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2% Vol.

Stammwürze:

12,90° Plato

Farbe:

16 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

(diese Temperatur empfiehlt die Brauerei, ich meine aber, dass dieses Bier durchaus eine etwas höhere Temperatur vertragen könnte)

Brauerei:

Maisel & Friends
Brauerei Gebr. Maisel GmbH & Co. KG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

28. 1. 2024: Nijmeegse Bierfeesten Wintereditie

Im Jahr 2009 begann die Zusammenarbeit zwischen Café Samson, De Mug, Opera und Café de Deut mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit auf Bierspezialitäten zu lenken. Mittlerweile gibt es drei Bierfeste im Jahr und Freddys’s Bierküche ist zu dem Trio dazugestoßen.

Beim ersten Festival drehte sich alles um Bockbier! Eines der ersten Biere, das sich schnell durchsetzte. Während einer Kneipentour am ersten Sonntag im Oktober konnten verschiedene Bockbiere verkostet werden. Weil dieses Event so gut ankam, planten die Organisatoren bald eine zweite Veranstaltung zu Pfingsten. Diesmal waren die Brauer eingeladen. Denn wer könnte besser über Bier sprechen als die Brauer selbst? Nach ein paar Jahren wurde der Koningsplein zu klein und die Veranstaltung zog in den Valkhofpark, wo die Veranstaltung nun zum dritten Mal stattfindet.

Bierspezialitäten waren immer auf dem Vormarsch und vor allem im Winter entstanden wunderbare Schmuckstücke. So entstand die Idee für die Winter Beer Edition. Seit 2018 wird während dieser Veranstaltung das Bier in Nimwegen gewählt. Eine professionelle Jury verkostet die Biere blind, woraufhin ein Urteil gefällt wird. Neben diesem Preis gibt es auch einen Publikumspreis für die Brauer zu gewinnen.

Die Veranstaltung beginnt am 28. Januar um 13:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro. Darin enthalten sind vier Biere und wenn Sie bei allen Organisatoren des Bierfestivals vorbeigeschaut haben, bekommen Sie als Bonus noch ein fünftes Bier dazu.

Finne – Thanks & Giving

Das Etikett zeigt die Zeichnung eines Bauern mit mehreren Getreideähren und dem nicht mehr ganz frischen Spruch "Power to the Bauer".Schade. Das Thanks & Giving ist auf der Website der Münsteraner Brauerei Finne nicht mehr gelistet. Dabei fand ich die Aktion, die auf dem Rückenetikett der Flasche stand, sehr charmant und unterstützenswert. Von jeder verkauften Flasche dieses Biers gingen 5 Cent an Bauern, die aufgrund des Klimawandels ihrer Existenzgrundlage beraubt wurden. Weshalb es diese Aktion nicht mehr gibt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Aber kommen wir zum Bier.

Golden und mit leichter Hefetrübung strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone fällt leider schnell in sich zusammen.

Das Bier duftet nach Getreide und Zitrusfrüchten, abgerundet durch einige florale Noten. Leider verschwinden die Zitrusdüfte mit der Zeit.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine feinperlende Kohlensäure aus. Die Kohlensäure könnte für meinen Geschmack aber etwas großzügiger dosiert sein. Auf der Zunge gesellt sich eine angenehme Bittere dazu. Das Mundgefühl ist recht schlank. In der Kehle wird die Bittere etwas kräftiger und sie klingt auch lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Perle, Mittelfrüh, Hersbrucker Pure), Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Brauerei:

Münsteraner Finne GmbH
Kerßenbrockstraße 8
48147 Münster
www.finne-brauerei.de/

ÜberQuell – Pillepalle

Wie bei allen Bieren von ÜberQuell weist ein großes Ü auf dem Etikett schon von Weitem darauf hin, dass das Bier in der Flasche von dieser Brauerei kommt.Die Brauerei ÜberQuell stammt aus Hamburg und hat ihren Sitz unmittelbar am berühmten Fischmarkt. Bevor ich zum Pillepalle komme, dem Bier, das jetzt vor mir steht, gestatten Sie mir noch die kurze Bemerkung, dass sich ein Besuch der Brauerei auf jeden Fall lohnt. Dies gilt besonders bei schönem Wetter, wenn die Besucher auf der Terrasse sitzen und den Blick auf den Fischmarkt und den Hafen genießen können, während sie ein schönes Craft Beer vor sich stehen haben.

Aber kommen wir zum Bier. Das Pillepalle ist meines Wissens das erste alkoholfreie Bier von ÜberQuell. Es handelt sich um ein Pale Ale, also um einen Bierstil, der durch seine Fruchtigkeit und leichte Trinkbarkeit besticht. Damit sollte das Pillepalle das ideale Bier für einen warmen Sommertag sein, wenn „richtiges“ Bier aufgrund des Alkoholgehalts zu sehr in den Kopf steigen würde.

Golden und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier schon mal einen absoluten Top-Eindruck.

Das Bier duftet nach Grapefruit und Mandarine, nach Ananas und Honig. Das macht doch richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist süß und er besticht durch eine sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge finden sich die Aromen wieder, die ich bereits in Nase festgestellt habe. Dabei sind die Zitrusfrüchte im Mittelpunkt. Bitterstoffe des Hopfens sind nur wenig zu schmecken; da würde ich mir etwas mehr wünschen. Aber das weiche Mundgefühl entschädigt mich für die fehlende Bittere. Auch der Abgang ist sehr mild mit wenig Bitter und leider auch mit einem sehr kurzen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Münchner Malz, Sauermalz), Hafermalz, Roggenmalz, Hopfen (Mandarina Bavaria, Callista, Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

0,4 % Vol.

Stammwürze:

6° Plato

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

ÜberQuell GmbH
St. Pauli Fischmarkt 28-32
20359 Hamburg
www.ueberquell.com

100 Watt – Euforie 3

Die Biere aus der Brauerei 100 Watt erkennen wir einfach an der stilisierten Glühbirne auf dem Etikett, die in diesem Fall in Rot gedruckt wurde.Nun steht mal wieder ein Bier aus der Brouwerij 100 Watt in Eindhoven vor mir. Da ich derzeit etliche Biere von dort bei mir stehen habe, halte ich es durchaus für angemessen, auch die Brauerei einmal vorzustellen. Oder nein, lassen wir doch einfach die Brauer sprechen:

„Aus Eindhoven, der Stadt des Lichts! Im Herzen des Centrum aan de Dommel wird all diese Schönheit von einem unübertroffenen Brauteam erdacht und umgesetzt, das sich keine Pause gönnt, um die tollsten Dinge zu erfinden. Unsere Tanks sind nie leer und werden ständig aufgefüllt, wie eine nicht enden wollende Playlist mit unglaublich leckerer und abwechslungsreicher Musik. Das schwingt buchstäblich aus der Pfanne! Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, sonst sterben unsere Brauer an der Einheitswurst, brauen wir oft, worauf wir Lust haben. Wir haben uns alle etwas einfallen lassen, womit wir das Land bombardieren, erziehen oder einfach ein Bedürfnis befriedigen wollen, meist das eigene. Kein knackig-bitteres Bier zu finden? Wir brauen es. Keine Lust mehr auf zuckerhaltiges, überteuertes Gebäck? Dann gehen wir zum besseren Konditor für einen Kuchen zum Mittagessen. Echte Aromen in Ihrem Bier? Wir schon, aber nur mit 100% natürlichen Zutaten. Reinheitsgebot? Ein überholtes Konzept, aber gegen ein gut gebrautes Wiener Lager ist nichts einzuwenden. Die Bereicherung Ihrer Welt beginnt mit der Bereicherung Ihres Biergeschmacks, dann kommt der Rest.“

Orangefarben und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Obwohl die voluminöse Schaumkrone grobporig ist, bleibt sie doch sehr lange erhalten.

Das Bier duftet frisch nach Zitrusfrüchten, Ananas, Karamell und Mango, abgerundet durch das Aroma der Hefe.

Trotz der kräftigen Fruchtaromen des Hopfens kommt beim Antrunk auch eine angenehme Malzsüße zum Tragen, die zusammen mit der feinperligen und doch kräftigen Kohlensäure für eine angenehme Frische sorgt. Auf der Zunge gesellt sich eine fruchtige Bittere zu den Südfruchtaromen. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird die Bittere kräftiger und das Bier wird trocken. Dieser Geschmack klingt sehr lange nach.

Zum Euforie 3 kann ich mir gut eine Muschelmalzeit oder einen Meeresfrüchtesalat vorstellen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pale Ale, Maris Otter, Carapils, Bisquit), Gerstenflocken, Hopfen (Premiant, Hallertau Blanc, Belma, Talus), Hefe

Alkoholgehalt:

6,2 % Vol.

Bittereinheiten:

63 IBU

Farbe:

12 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

100 Watt Brewery BV
Bleekweg 1
5611 CZ Eindhoven
Niederlande
www.100watt.nl

Kurpfalz Bräu – Festbier

Das Etikett ist im oberen Teil goldfarben, im unteren Teil weiß und zeigt dazwischen eine blonde Frau mit zwei Bierkrügen im Dirndl.Kurpfalz Bräu ist eine Marke der Brauerei Welde im Baden-Württembergischen Rhein-Neckar-Kreis. Welde kenne ich als Produzent wirklich guter Biere, so dass ich davon ausgehe, dass ich mit dieser Verkostung nicht in Gefahr komme, ein schlechtes Bier zu erwischen. Während andere Brauereien ihr Märzen während des ganzen Jahres brauen, beschränkt sich Welde bei diesem Bier auf die Oktoberfest-Saison. Wenn das Bier ausverkauft ist, müssen die Konsumenten auf das nächste Jahr warten.

Orangefarben und glanzklar präsentiert sich das Bier im Glas. Leider löst sich die Schaumkrone sehr schnell auf. Schade. Ein stabilerer Schaum würde zusammen mit dieser Farbe eine gute Figur machen.

Karamell und Trockenfrüchte sind die hervorstechenden Aromen. Mich wundert etwas, dass der Alkohol bereits in der Nase feststellbar ist und gemeinsam mit den süßen Aromen für einen likörartigen Duft sorgt.

Fast hätte ich es aufgrund der Aromen erwartet, dass der Antrunk selbst für ein Märzen recht süß ist. Das ist aber nicht unangenehm, da das Bier kräftig karbonisiert ist. Auf der Zunge dominiert das Karamell gemeinsam mit dem Geschmack nach Trockenfrüchten. Begleitet werden diese Aromen durch ein leichtes Bitter und den wärmenden Alkohol. Gemeinsam sorgen die Geschmacksrichtungen für ein sehr süffiges Bier und ein weiches Mundgefühl. Der Abgang ist mild mit kurzem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Hopfen, Gerstenmalz (Münchner Malz, Melanoidinmalz), Hopfen (Hallertauer Tradition, Spalter Select, Cashmere)

Alkoholgehalt:

5,8 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Bittereinheiten:

20 IBU

Farbe:

12 EBC

Brauerei:

Weldebräu GmbH & Co. KG
Brauereistr. 1
D-68723 Plankstadt/Schwetzingen
www.kurpfalzbraeu.de