Bei meinem letzten Besuch in Mainz ließ ich es mir selbstverständlich nicht nehmen, die vier Biere der jungen Brauerei Eulchen mitzunehmen. In der Nähe des betreibt das Unternehmen einen Kiosk, der, wenn ich mich richtig erinnere, hauptsächlich die Eulchen-Biere verkauft. Ich finde, das ist eine witzige Idee, auch wenn ich mich wundere, dass das sich wirtschaftlich rechnet. Auf der Website von Eulchen finden sich aber auch einige Bilder, die zeigen, dass dort im Sommer richtig was los ist.
Bleibt noch die Frage, wie es zu dem Namen der Brauerei gekommen ist. Auch hier gibt die Website Aufklärung: „Tiere waren früher beliebte Namensgeber für Brauereien. Wir haben die stolze Eule als Namensgeber und Wappentier gewählt. Ein nachtaktives Tier, welches hervorragend zu unserem hochwertigen Bier passt, welches auch nachts verzehrt werden soll. Aufgrund unserer gewählten 0,33 Liter Flaschen und des wohlklingenden Wortes, ist es das Diminutiv Eulchen geworden.“ Nachdem das auch geklärt ist, können wir endlich zum Bier kommen.
Sonnengelb präsentiert sich das Bier im Glas und macht damit seinem Bierstil schon mal alle Ehre. Außerdem enthält das Bier viel sehr feinperlige Kohlensäure. Die Schaumkrone ist durchschnittlich groß, aber sie fällt leider sehr schnell in sich zusammen.
Das Aroma ist malzbetont. Ich rieche Karamell, unterstützt durch den Duft von Orangenschale und einigen Kräutern.
Der Antrunk ist mäßig süß und spritzig. Schnell kommt ein ordentliches Bitter dazu. Irgendwie scheint mir der Geschmack nicht wirklich rund, eventuell fehlt etwas Fruchtigkeit. Der Abgang ist dann recht mild, aber er klingt trotzdem lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hersbrucker, Saazer), Hefe
Alkoholgehalt:
4,9 % Vol.
Stammwürze:
11,9° Plato
Brauerei:
Eulchen GmbH
Hindenburgstr. 7
55118 Mainz
www.eulchen-bier.de



Die Marke Bitburger verbinde ich in der Regel mit einem Bier, das durchaus nicht schlecht, aber doch austauschbar ist. Beim Winterbock verspricht die Brauerei ein besonderes Geschmackserlebnis. Die Gründe dafür legt die Firma auf ihrer Website dar. Die Stammwürze beträgt 16,9 %, es wird mit Karamellmalzen sowie zwei Hopfensorten gebraut. Eine besondere Geschmacksbildung verspricht die Brauerei auch von einer zweimonatigen Reifung bei -2° Celsius. Dadurch soll die Hefe sich absetzen und in den Reifetanks zurückbleiben, so dass eine 




