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Was kostet mein Bier im Stadion?

Wenn Sie am Wochenende ins Stadion gehen, kommen jedes Mal erhebliche Kosten auf Sie zu. Damit meine ich jetzt nicht den Eintritt oder die Reisekosten, sondern irgendwie gehört das Bier in der Pause doch auch dazu. So ganz billig ist das Bier nirgendwo, auch wenn es nicht so teuer ist wie auf dem Oktoberfest. Das Webportal 90min.de hat die Preise kürzlich in den Stadien abgefragt. Hier sind sie nun, sortiert von preiswert nach teuer:

  • VfL Wolfsburg: 4,30 Euro
  • VfL Bochum: 4,30 Euro
  • VfB Stuttgart: 4,50 Euro
  • Hertha BSC: 4,50 Euro
  • FC Augsburg: 4,50 Euro
  • M’Gladbach: 4,50 Euro
  • Union Berlin: 4,50 Euro
  • SC Freiburg: 4,60 Euro
  • Schalke 04: 4,60 Euro
  • Bayer Leverkusen: 4,60 Euro
  • TSG Hoffenheim: 4,70 Euro
  • RB Leipzig: 4,70 Euro
  • BVB: 4,70 Euro
  • Eintracht Frankfurt: 4,70 Euro
  • 1. FC Köln: 4,90 Euro
  • Werder Bremen: 4,90 Euro
  • Mainz 05: 4,90 Euro
  • FC Bayern: 5,50 Euro

Ein Bisschen Oktoberfest für Zuhause: fünf Wiesnwirte verraten, was es bei ihnen zum Bier gibt

In etwa einer Woche ist es so weit: nach zweijähriger Corona-Pause startet auf der Wiesn das Oktoberfest 2022. Vermutlich ist es das größte Bierfest Deutschlands, auch wenn es während dieses Events mehr auf die Quantität des Biers als auf den Guten und ausgefallenen Geschmack ankommt. Auch von der festen Nahrung auf der Wiesn habe ich bislang nicht viel Gutes gehört. Im Fernsehen habe ich immer nur halbe Hähnchen, Haxen oder den Ochsenbraten gesehen. Jetzt hat die Paulaner-Brauerei eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der fünf Wiesn-Wirte verraten, mit welchem Gericht sie das Wiesn Bier am liebsten kombinieren. Die entsprechenden Rezepte werden zum Nachkochen gleich mitgeliefert, was für mich ein Grund ist, diese Pressemitteilung zu veröffentlichen.

Aus dem Paulaner Festzelt: Vegane „Currywurst“ (aus Ackerbohne und Erbse) mit scharfer Soße, Röstzwiebel und Risolee-Kartoffel

das Lieblingsgericht von Arabella Schörghuber

Zutaten (für 4 Personen):

Vegane „Currywurst“:

  • 2-4 EL Paulaner Bier
  • 3 EL Rapsöl zum Braten
  • 3 TL Karotte
  • 2 TL Mais
  • 1 TL Lauch
  • 4 EL Erbenprotein (Erbsen)
  • 4 EL Ackerbohnenprotein (Ackerbohne)
  • 1-4 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Apfel
  • 1 EL Zwiebel
  • 1 TL Knoblauch
  • 2 TL Jalapeño
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Knoblauch
  • 1 TL Chili
  • 1 TL Paprika

Risolee-Kartoffel:

  • 20 Kleine Kartoffeln
  • 20 ml Olivenöl
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • 1 TL gehackter Schnittlauch

Scharfe Soße:

  • 500 ml Bio Ketchup
  • 100g Bio-Apfelmus
  • 1 TL Pfeffer weiß, gemahlen
  • 1 TL Curry-Pulver
  • 120g Paprika-Stücke
  • 1 TL Knoblauch
  • 2 TL Balsamico dunkel
  • 250g Gemüse-Brühe
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Sambal Oelek

Röst-Zwiebel:

  • 2-3 weiße Zwiebeln
  • 150g Mehl
  • 60g Paprikapulver
  • 2 TL Salz
  • Frittierfett oder Frittieröl
    (je nach Bedarf)

Gewürzmischung:

  • 2 EL Cur4ry-Pulver
  • 2 EL Paprika-Pulver
  • 2 EL Ingwer-Pulver
  • 2 EL Cayennepfeffer

Rezept von Tobias Bosch

Zubereitung:

Alle Zutaten für die vegane „Currywurst“ in die Küchenmaschine geben und nach und nach zu einer Masse zerkleinern. Dann das Verdickungsmittel dazugeben und fertig abschmecken. Tipp: Am Verdickungsmittel nicht sparen! Dann ca. 100g der Masse zu einer „Currywurst“ formen und in etwas Rapsöl rundherum knusprig in einer Pfanne anbraten.

Die Risolee-Kartoffeln schälen und leicht bissfest kochen. Dafür das Wasser salzen. Tipp: Eine Jalapeño verleiht dem Wasser eine

Grundschärfe!

Für die Soße die Paprika-Streifen in etwas Rapsöl anbraten, mit Curry-Pulver bestäuben, mit etwas Gemüse-Brühe ablöschen, dann die anderen Zutaten dazugeben und unter ständigem Rühren so lange kochen bis die Paprika noch etwas Biss hat. Fertig abschmecken und die Temperatur reduzieren.

Für die Röstzwiebeln einen Topf oder eine Fritteuse mit dem Fett oder Öl füllen und auf ca. 160° Celsius vorheizen. Die Zwiebeln in dünne Scheiben (ca. 2-3 mm) schneiden, mit Mehl und PaprikaPulver bestäuben und in dem heißen ÖL oder Fett goldbraun ausbacken. Auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und leicht nachsalzen.

Um dem Gericht zusätzlichen Pepp und Schärfe zu verleihen, vermischen wir Curry-, Paprika-, Cayennepfeffer und etwas IngwerPulver und geben es in einen Sieb-Streuer. Zum Schluss alle Bestandteile auf einem Teller nach Belieben anrichten, die Gewürzmischung über die vegane „Wurst“ mit der Soße streuen und fertig ist die etwas andere „Currywurst“ – und das ganz ohne Fleisch.

Aus dem Hacker-Festzelt: Rindertatar

das Lieblingsgericht von Thomas Roiderer

Zutaten (pro Person):

  • 200 g gewolfte Ochsenoberschale (Alternative: Rinderoberschale)
  • 2 TL fein gehackte Rote Zwiebeln
  • 2 TL geschälte und fein gehackte Essiggurke
  • 1/2 TL fein gehackte Kapern
  • 1-2 Eigelbe (je nach Größe)
  • 1-2 frische Stängel Petersilie

Zubereitung:

Zum Würzen (je nach Belieben) Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Rosenpaprika, Chilipulver, Senf, Ketchup. Alle Zutaten gründlich miteinander vermengen, nach Belieben würzen, gründlich abschmecken – fertig!

Anschließend das Tatar auf einem Teller anrichten und mit einem Stängel Petersilie garnieren. Dazu passt wunderbar frisch geröstetes Bauernbrot.

Zutaten (pro Person)

Aus dem Kufflers Weinzelt: Steak Frites | Zarte Steaks von Lämmern aus Freilandhaltung vom Gut Polting in Niederbayern mit knusprigen Pommes frites, Ratatouille und Kräuterbutter

das Lieblingsgericht von Sebastian Kuffler

Rezept von Freddy Gutierrez

Zutaten (für 4 Personen):

Steaks:

  • 8 Medaillons à 90 – 100 Gramm aus der Keule bzw. aus der großen und kleinen Nuss (Idealerweise aus Freilandhaltung)
  • 1 Knoblauchzehe, ungeschält und angedrückt
  • 1 Rosmarinzweig
  • Etwas Olivenöl und einige Butterflocken

Ratatouille:

  • Je 1 rote und gelbe Paprika, in kleinen Würfeln
  • 1 Zucchini, in kleinen Würfeln
  • 1 Aubergine, in kleinen Würfeln
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • Rosmarin, Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben: Chili, Kreuzkümmel, Zitronenabrieb

Zubereitung:

Lammsauce

Sie können ohne weiteres ein gutes Fertigprodukt aus dem Glas verwenden. Falls Sie die Sauce in größerer Menge selbst zubereiten möchten, rösten Sie Lammknochen und -Abschnitte kräftig an, geben grob zerkleinertes, gewaschenes Röstgemüse dazu (Sellerie, Zwiebeln, Karotten) sowie etwas Tomatenmark dazu. Alles darf gut Farbe nehmen!

Nun löschen Sie mit Gemüse- oder Fleischbrühe, am besten sogar mit Lammfond aus dem Glas, ab. Lassen Sie die Sauce nun etwa zwei Stunden köcheln und dabei reduzieren, dann passieren Sie sie durch ein feines Sieb und schmecken sie mit etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb ab. Portionsweise eingefroren hält sie sich lange und kann nach Bedarf verwendet werden.

Ratatouille

Gutes Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel anbraten. Danach erst die Paprika, dann Auberginen, zuletzt Zucchini zugeben und wenige Minuten mitbraten. Tomatenmark und stückige Tomaten beigeben und langsam kurz schmoren – das Gemüse soll gerade so gar sein. Mit feingehacktem Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Ganz nach Gusto bekommt das Ratatouille mit Chili oder Kreuzkümmel oder etwas Zitronenabrieb noch eine etwas andere, persönliche Note.

Die Lamm-Medaillons salzen und pfeffern. In Olivenöl kurz von beiden Seiten anbraten, dabei einen Rosmarinzweig und die

angedrückte Knoblauchzehe für den Geschmack dazu- bzw. auf das Fleisch legen. Eine Butterflocke mit den Steaks schmelzen lassen, das Fleisch mittels eines Esslöffels mit der flüssigen Butter übergießen (arosieren).

Richten Sie die Steaks mit Kräuterbutter auf dem Gemüse an und geben einen Löffel Lammsauce daneben. Wer möchte, serviert ein paar knusprige Pommes frites dazu – mit frischem, gutem Fett frittiert sind Pommes eine gute Beilage!

Aus dem Armbrustschützenzelt: Hirschgulasch mit Topfenspätzle und Preiselbeeren

das Lieblingsgericht von Peter Inselkammer

Zutaten (für 4 Personen):

Gulasch:

  • 1,2 kg Hirschschulter
  • 0,05 Pflanzenfett oder – öl
  • Salz
  • Pfeffer

Soße:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Kartoffel
  • 150g Sellerie
  • 100g Speck
  • 2 Knoblauchzehen (mit Schale), zerdrückt
  • 2 TL Puderzucker
  • 2 EL Preiselbeeren (aus dem Glas)

Spätzle Teig:

  • 300g Mehl
  • 100g Wiener Griesler Mehl
  • 100g Quark / Topfen
  • 6 Stk. Vollei
  • 2 Eigelb

Wildgewürze:

  • 3 Lorbeerblätter
  • Je 0,5 TL Senf-, Pfefferkörner und Thymian
  • 3 Nelken
  • 25 Wacholderbeeren (zerdrückt)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein
  • 1l Wildfond oder -brühe

Zum Abschmecken:

  • Senf, Meerrettich, Preiselbeeren, Gin, Zartbitter Schokolade

Würze:

  • 1TL Salz
  • Muskat
  • 50g Butter

Preiselbeeren:

  • 200g Preiselbeeren
  • 100g Puderzucker

Zusatz:

  • 4 EL Crème Fraîche

Zubereitung

Hirschgulasch ansetzen

Das Fleisch von groben Sehnen befreien und in circa 4 cm große Würfel schneiden, in reichlich Mehl wenden und in nicht zu heißem Fett von allen Seiten anbraten. Die Zwiebeln, das Gemüse und den Knoblauch putzen und alles in grobe Stücke schneiden. Das Öl im Topf erhitzen, das Fleisch darin nach und nach anbraten und wieder herausnehmen. Den Ansatz mit etwas Rotwein ablöschen und für den Soßenansatz aufbewahren. Das restliche Öl erhitzen und das Gemüse behutsam rostbraun anrösten, mit Puderzucker bestäuben und karamellisieren lassen. Das Tomatenmark zufügen und mit anrösten lassen. Im Anschluss das Fleisch dazugeben, mit der Brühe und dem Bratenansatz auffüllen und langsam bei mittlerer Hitze unter dem Deckel schmoren lassen. Nach circa 1 Stunde fügen wir das Gewürzsäckchen hinzu und lassen das Ganze weiterhin für circa 1,5 Stunden bis das Fleisch schön weich ist vor sich hin simmern. Zum Schluss das Ganze mit Salz, Pfeffer, Preiselbeeren, Meerrettich, Senf, Schokolade und Gin abschmecken und gegebenenfalls noch etwas abbinden.

Topfenspätzle

Alle Zutaten vermengen und zu einem zähen Teig schlagen, bis der Teig blasen bildet. Nach Bedarf etwas Wasser zugeben. Mit einer Spätzlepresse oder einem Spätzlehobel in gut gesalzenes Wasser hobeln, kaltes Wasser als Gleitmittel verwenden. Ca. 2 – 3 Min. garen, herausnehmen, in kaltem Wasser abschrecken und auf einem Sieb abtropfen lassen, in Butter anschwitzen, nochmals würzen mit Salz und Muskat.

Preiselbeeren

Die gefrorenen Preiselbeeren mit dem Zucker zusammen in der Küchenmaschine so lange mit dem Knethacken rühren, bis eine sämige homogene Masse entsteht.

Anrichten

Das fertige Gulasch mit etwas Crème Fraîche, den Preiselbeeren und frischem Rosmarin garnieren, die angeschwitzten Topfenspätzle a part reichen.Außerdem sollten Sie noch separat etwas Preiselbeeren dazu reichen.

Aus der Bräurosl: Kronfleisch | Zart gesottenes Zwerchfell vom Rind, rosa serviert, mit Kartoffelgemüse und Kren

Das Lieblingsgericht von Peter Reichert

Rezept von Burkhard Metz

Zutaten (für 4 Personen):

Kronfleisch | Zwerchfell vom Rind:

  • 1 kg Kronfleisch
  • 100g Karotte geschält
  • 100g kleiner Knollensellerie (3/4)
  • 1 Zwiebel mit Schale
  • 100g Lauch (3/4)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 Stk. schwarze Pfefferkörner
  • 4 Stk. Wacholderbeeren
  • 3 Stück Nelken
  • Prise gemahlene Muskatnuss
  • Salz (nicht zu viel am Anfang)
  • 1 kleiner Bund glatte Petersilie
  • 1 kleiner Bund Maggikraut (Liebstöckl)
  • 30g frisch geriebener Meerrettich
  • Fertige Rinderbrühe leicht abgeschmeckt

Kartoffelgemüse:

  • 600g gewürfelte festkochende Kartoffeln
  • 100g Karottenwürfel
  • 100g Selleriewürfel
  • 100g Lauchwürfel
  • 100g Zwiebelwürfel
  • 50g Butter
  • 2 frische Lorbeerblätter
  • Fein in Streifen geschnittene glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Das Kronfleisch vom Fett und den Sehnen befreien, oder vom Metzger küchenfertig herrichten lassen. Die Rinderbrühe (zur Not kann man auch gekörnte Brühe verwenden) mit dem Gemüse und den Gewürzen aufkochen und simmern lassen.

Das vorbereitete Kronfleisch waschen, trockentupfen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. In einer Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten und dann in die Rinderbrühe legen.Das Fleisch dort ca. 10 Minuten ziehen lassen. Wichtig: es sollte innen noch rosa sein.

In der Zwischenzeit das Kartoffelgemüse zubereiten, hierfür die Butter in einem Topf zergehen lassen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Topf nicht zu stark vorgeheizt ist, die Butter sollte nicht braun werden. Anschließend Kartoffelwürfel und Gemüsewürfel dazugeben, leicht anschwitzen, die Gewürze dazugeben und mit der Rinderbrühe auffüllen, damit das Gemüse leicht bedeckt ist.Das Kartoffelgemüse ungefähr 8-10 Minuten köcheln lassen.

Das Kartoffelgemüse sollte noch einen leichten Biss haben und leicht sämig sein.Zum Schluss nochmals mit Salz, Pfeffermühle und geriebener Muskatnuss abschmecken. Kurz vor dem Anrichten die geschnittene Blattpetersilie untermischen.

Das Kartoffelgemüse auf einen vorgeheizten Teller in der Mitte anrichten, das Kronfleisch aus dem Fond nehmen und entgegen der Faser in Scheiben schneiden.Das Kronfleisch auf dem Kartoffelgemüse anrichten, mit Fleur de Sel bestreuen und mit frischen geriebenen Meerrettich garnieren.

6. 9. 2022: Bierakademie in der Trinkhalle

Am 06. September kommen Timo und Fabi von der Berliner „Strassenbräu“ zu Besuch in die Trinkhalle in Bochum. Die Brauerei gibt es als Gasthausbrauerei seit 2015 in Berlin am Ostkreuz. Angefangen hat die Brauerei mit einer Brauanlage im Laden und sie verfügt seit 2021 zusätzlich über eine eigene Brauerei in Marzahn. An diesem Abend wird es neben einigen Dosenbieren auch zwei Sorten frisch vom Fass geben.

Wie immer findet die Veranstaltung am ersten Dienstag im Monat ab 19:00 Uhr statt. Der Kostenbeitrag beträgt 30€.

Ort:

Trinkhalle
Herner Str. 8
Bochum

Ottakringer Bierzirkus – Ottakringer zeigt Innovationsgeist

Die Ottakringer Brauerei geht in der Produktentwicklung einen innovativen Weg und bezieht Kunden in den Launch neuer Biersorten mit ein. Seit Anfang Juli können die Gäste des Ottakringer Bierfestes Feedback zu drei Sorten geben, die exklusiv am Ottakringer Bierzirkus Stand erhältlich sind: Hopfenkarussell, Sonnentanz und Bierspritzer finden großen Anklang. Es wird fleißig probiert und abgestimmt.

Geschäftsführer Harald Mayer: „Zum Jubiläum unseres Bierfestes werden neben unseren mehr als 20 bekannten Bieren vom Fass die neuen Lagerbiersorten Hopfenkarussell, Sonnentanz und unser fruchtiges Leichtgetränk Bierspritzer angeboten. Das Feedback unserer Gäste möchten wir als Inspiration für die weitere Produktentwicklung nutzen und damit zeigen, dass wir als Brauerei spannende und innovative Wege gehen.“

„Das Hopfenkarussel ist ein kaltgehopftes Lager“, ergänzt Tobias Frank, Geschäftsführer Technik und erster Braumeister. „Neu und dabei und im wahrsten Sinne des Wortes spritzig sind aber auch unser sonnengelbes Lager Sonnentanz und der Bierspritzer, ein IPA mit Supersoda und nur 3 % vol. Wir freuen uns jedenfalls bei allen dreien auf das Feedback unserer Gäste.“^

Und so funktioniert der Ottakringer Bierzirkus: Am Ottakringer Bierfest zum Bierzirkus-Stand gehen, neue Sorten bestellen und probieren, QR Code scannen und online Feedback dazu geben. Als Dankeschön werden 3 x 2 Braukurs-Plätze im Ottakringer BrauWerk verlost.

Die Ottakringer Brauerei gibt es seit 1837. Sie ist die letzte große Wiener Brauerei und gleichzeitig eine der letzten großen unabhängigen Brauereien Österreichs. Als mittelständischer Familienbetrieb ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig. Markenzeichen sind der kompromisslos hohe Qualitätsanspruch, die reiche Bier-Vielfalt von mehr als 15 verschiedene Biersorten und das städtische Lebensgefühl verbunden mit der Frische, die die Qualität eines Bieres ausmacht. Die Ottakringer Brauerei beschäftigt 172 Mitarbeiter, erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von rund 62 Millionen Euro und braute 422.000 Hektoliter Bier. Seit Anfang 2021 ist der Produktionsprozess klimaneutral. 2021 wurde die Ottakringer Brauerei wieder mit dem Wiener Qualitätssiegel TOP-Lehrbetrieb ausgezeichnet, das bis 2025 gültig ist. Dank der großartigen Eventlocations am Brauereigelände ist sie auch ein fester und nicht mehr wegzudenkender Teil des Wiener Stadtlebens.

Um allen Missverständnissen vorzubeugen: ich freue mich zwar, dass den Brauern in Wien-Ottakring die Wortschöpfung Bierzirkus so gut gefällt, dass sie sie für ihre Aktion gewählt haben, aber die Aktion hat mit diesem Blog nichts zu tun. Die beiden Bierzirkusse sind absolut voneinander unabhängig (auch wenn ich gerne die Biere aus Ottakring hier vorstellen würde, aber diese Biere sind in Deutschland nicht erhältlich).

Internationaler Tag des Bieres: ein Prost auf die Bierkultur

Der erste Freitag im August steht weltweit für Bierkultur. Gerade Österreich ist ein Paradebeispiel für bierige Tradition und Innovation – und Vorreiter in eine „grüne“ Bierzukunft.

Freunde treffen und zusammen Bier trinken, Bierbrauer ehren und Biere aller Nationen feiern und damit die Welt zu vereinen – diese Ziele haben sich die Begründer des internationalen Feiertages des Bieres im Jahr 2007 auf die Fahnen geheftet. Auch für viele Österreicher ein Grund, unsere Bierkultur hochleben zu lassen. „In Österreich trifft eine lange Biergeschichte und unglaubliche Vielfalt auf eine hohe Innovationskraft – und auch das schon mit Tradition: Vor über 180 Jahren ging von Schwechat eine Bierrevolution aus, das untergärige Lagerbier eroberte von dort aus die Welt. Heute ist die Brauerei Wieselburg federführend bei der Entwicklung von absolut alkoholfreien Bieren – 0,0 Prozent-Biere mit sehr viel Geschmack. Revolutionen spielen sich heutzutage aber auch in der Bierproduktion ab: Man denke nur an die Grüne Brauerei Göss, die weltweit als erste Großbrauerei völlig CO2-neutral brauen konnte“, erläutert Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich.

Bierkulturbericht belegt ungebrochen hohen Stellenwert von Bier in Österreich

Die aktuelle Marktforschung zum noch unveröffentlichten Bierkulturbericht 2022 belegt: Der Stellenwert von Bier für die Getränkekultur in Österreich ist ungebrochen. Knapp 90% der Alpenländler bewerten Bier als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für die österreichische Getränkekultur. Auch die Regionalität ist hier Thema: 80 Prozent der Befragten geben an, dass das Angebot von regionalen Bieren für die heimische Bierkultur sehr wichtig bzw. eher wichtig ist. Straka erklärt: „Bier ist traditionell eine regionale Sache. Auch heute noch greifen unsere Nachbarn sehr gern zum Bier aus der eigenen Gegend, quasi rund um den Schornstein der Brauerei zeigt sich die Tendenz, dieses regionale Bier zu bevorzugen. Schon die Biermarken verweisen ja meistens auf die Herkunft: Das Zipfer kommt aus Zipf, Fohrenburger aus Fohrenburg und Schwechater aus Schwechat. Internationalem Bier geben nur 5 Prozent der Österreicher den Vorzug.“

Aber auch der Nachhaltigkeitsgedanke wird im bierigen Kontext zunehmend wichtiger: 76 Prozent der Österreicher geben an, dass CO2-neutrale Bierproduktion wichtig für die Zukunft ist. Gut, dass viele österreichische Brauereien hier bereits Pionierarbeit leisten.

Tradition trifft Innovationskraft: Wie Bier die Welt Schluck für Schluck besser machen kann

Neben der produktseitigen Innovationskraft ist die Bierkultur am Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Straka: „Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst und ist bestrebt, eine nachhaltige Bierkultur zu schaffen. Dank unserer erfahrenen Braumeister sowie langjähriger Partner haben wir es in der Brau Union Österreich geschafft, bereits an drei Standorten CO2-neutral zu brauen und ausschließlich erneuerbare Energie zu verwenden: in der Brauerei Göss in Leoben, in der Brauerei Schladming und in der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg. In Schwechat und Puntigam/Graz werden ganze Stadtteile mit der biogenen Abwärme aus der Bierproduktion beheizt. Ein weiteres innovatives Energieversorgungskonzept, das als Beispiel auch für andere Branchen dienen kann und soll“, so Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR bei der Brau Union Österreich.

Service-Roboter im Liebesbier

Die Gastronomie der Zukunft können Gäste im „Liebesbier Restaurant & Bar“ im fränkischen Bayreuth erleben. Dort setzt das Team mehr denn je auf persönlichen Kontakt, Gastlichkeit und einen hohen Servicegedanken – und nutzt dabei die moderne Technik in Form eines Service-Roboters. Doch wie passt das zusammen?

Wer das Liebesbier Restaurant & Bar in Bayreuth besucht, staunt nicht schlecht: Seit einigen Wochen rollt Bella durch die Gänge, ein Service-Roboter, der die Servicekräfte bei der Arbeit unterstützt, sie jedoch keineswegs ersetzt. Anfangs noch skeptisch, ob ein solcher Roboter beim Team Akzeptanz findet, wurde der Service-Roboter BellaBot von Thomas Wenk, einem der Geschäftsführer des Liebesbiers, nach der Entdeckung auf der Internorga in Hamburg für eine Testphase bestellt. Zu Beginn war das Team zurückhaltend, haben Gastlichkeit und Kontakt zu den Gästen im Liebesbier doch einen hohen Stellenwert, weshalb in diesen Bereichen die Nutzung eines Roboters keine Option sein konnte. Doch mittlerweile ist Bella, wie sie im Liebesbier genannt wird, ein fester Bestandteil der Crew. Das betont auch Mathias Locker, Küchenchef im Liebesbier: „Die Integration lief schnell, denn Bella ist eine enorme Arbeitserleichterung für unser Servicepersonal“. Sie soll dabei niemanden ersetzen, sondern den Servicekräften unter die Arme greifen und sie beim Auf- und Abtragen der Speisen unterstützen. Sie sparen sich dadurch lange Wege und somit natürlich auch Zeit. Zeit, die sie dann wiederum in die Betreuung und Beratung der Gäste investieren können. Denn Bella kümmert sich nur um die „Lieferung“ – serviert wird das Essen weiterhin vom Service.

Bella ist nicht nur eine Erleichterung für das Team, sondern bietet auch den Gästen besondere Unterhaltung. Sie sind begeistert von Bella und mittlerweile wird bereits bei Reservierungen gefragt, ob der Roboter die Bestellung bis zum Tisch bringen kann. Das Liebesbier-Team versucht das nach Möglichkeit umzusetzen, auch hier nur als Unterstützung. Alle Bereiche kann Bella sowieso noch nicht erreichen, denn das Treppensteigen liegt ihr nicht – noch nicht. Mathias Locker und Thomas Wenk sind davon überzeugt, dass die Entwicklung der nächsten Generation von Service-Robotern in diese Richtung gehen wird. Schon jetzt ist die Technik beeindruckend: Bella scannt ihren Weg genau ab und kann so Hindernisse umgehen. Sie erkennt dabei auch sich bewegende Menschen, Hundepfoten und Taschen und bittet freundlich um Durchlass, wenn sie nicht vorbeikommt. Für Sympathie sorgt ebenfalls das „Gesicht“ von Bella, das an das einer Katze erinnert. Wo sie hin muss, weiß Bella durch den Tischplan, den Mathias Locker zu Beginn einprogrammiert hat. Aufgeladen wird Bella über Nacht und kann dann tagsüber für etwa zehn bis zwölf Stunden eingesetzt werden, bevor die nächste Ladung notwendig wird.

So weit die Pressemitteilung von Liebesbier. Ich war bereits einige Male im Liebesbier und war begeistert. Eine frische junge Küche wird genau wie die vielen Bieren von einem Service angeboten, der weiß, was er dort verkauft. In der deutschen Gastronomie ist das eher eine Ausnahme. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich von einem Roboter bedient werden möchte. Sicherlich ist das einmal eine nette Spielerei, aber ob mir das auf Dauer gefällt, muss sich erst noch herausstellen. Ich befürchte, dass in vielen Fällen die Qualität des Service leiden wird. Aber ich hoffe auch, dass das im Liebesbier nicht der Fall sein wird.

Fading Hill Single Malt Whisky: Fass 693 – die erste Single Cask Warehouse Selection

Das Warehouse der in Nistertal im nördlichen Rheinland-Pfalz gelegenen Birkenhof-Brennerei birgt diverse Kostbarkeiten. Als Single Cask Warehouse Selection kommt jetzt eine davon mit nur 320 Flaschen in den Verkauf.

Das Fass mit der Nummer 693 hat eine bewegte Geschichte. In ihm reifte ein intensiv aromatischer Ximenez-Spinola Sherry. Im Warehouse der Birkenhof-Brennerei reiht es sich zwischen Kostbarkeiten wie Premier Grand Cru Sauternes-Fässern, fantastischen Pinot-Noir- und außergewöhnlichen Bourbon-Fässern namhafter amerikanischer Destillerien ein.

Persönlich von Steffi und Peter Klöckner vor Ort in Spanien ausgewählt, warteten die Destillateure der Brennerei damals lange Wochen, bevor die Fässer aus dem Süden – darunter auch das Fass mit der Nummer 693 – endlich in Nistertal ankamen. Nach einer ausführlichen Qualitätskontrolle wurden sie mit verschiedenen Destillaten befüllt und fanden anschließend ihren Platz im Warehouse, um Whisky & Co. in Ruhe reifen zu lassen.

Das Fass mit der Nummer 693 gibt sein hochprozentiges Geheimnis preis

Der im Dezember 2015 destillierte Single Malt Whisky wurde Anfang Juli dieses Jahres – also mit 6,5 Jahren – in nur 320 Flaschen abgefüllt und ist mit 53% eine prominente Overproof-Variante der FADING HILL Single Malt Serie der Westerwälder Destillerie.

Das Aromenspiel des Destillates ist beeindruckend: Vollreifes, dunkles Beerenobst – auch rote Johannisbeere ist dabei – und saftige Kirschen, kombiniert mit feinen herbalen Noten und deutlichen Anklängen von Vanille und Schokolade, zeigen sich an Gaumen und Zunge bei der ersten Verkostung dieser Warehouse Selection. Das für die Whiskys der BIRKENHOF-BRENNEREI charakteristische Aroma von reifer Mostbirne ist ebenfalls präsent. Ein intensiver, voluminöser Whisky, breit und rund am Gaumen, mit langem, intensiven Nachhall.

Diese Warehouse Selection ist – neben weiteren FADING HILL Single Malt und Single Rye-Whiskys – direkt auf dem Birkenhof oder dem hauseigenen Online-Shop erhältlich. Natürlich nur, solange der Vorrat reicht.

Und die Destillerie ist nicht irgendeine. Ausgezeichnet als Beste Destillerie Deutschlands im Rahmen der Frankfurt Trophy, bietet die preisgekrönte Traditionsdestillerie im nördlichen Rheinland-Pfalz ein vielfältiges Besucherangebot mit faszinierenden Einblicken in den hochprozentigen Alltag einer klassischen“Working Distillery“.

Eine Tour durch die „Manufaktur des guten Geschmacks“ beinhaltet nicht nur einen ausführlichen Blick in die Destillerie und das einmalige Whisky-Warehouse, sondern kombiniert außergewöhnliche Einblicke in echtes Handwerk, viel Know-how und hochprozentigen Genuss.

Zum Beispiel dunkle Schokolade und edle Destillate. Diese beiden Begriffe finden seit Jahrhunderten gut zueinander. Doch was passiert, wenn zu dieser Kombination neue, unbekannte Faktoren finden? Wenn eine Aromabrücke zwischen Salbei und Ziegenjoghurt geschaffen wird? Oder ein Apfel-Marzipan-Confit eine unerwartete Harmonie zwischen Apfelbrand und Käse definiert? Wenn auf herzhaften Schinken und Pasteten unkonventionelle regionale Spirituosen-Spezialitäten treffen? An einem Genussabend auf dem Birkenhof gibt es auf diese Fragen ausführliche – und vor allen Dingen sehr schmackhafte – Antworten.

Das Workshop- und Seminarangebot der Birkenhof-Brennerei bietet neben dem Genussabend als moderiertem Abend für alle Sinne viele Möglichkeiten, in die Welt edler Brände einzutauchen:

Wer einen Einblick in die Vorgänge einer „Working Whisky Distillery“ erhalten und gleichzeitig in die Welt dieses grandiosen Lebenswassers eintauchen möchte, sollte sich zu einem Whisky-Blending anmelden, um aus erster Hand vom Destillateurmeister alles über Pot-Still-Verfahren, New Spirit, Würze & Co. zu erfahren.

Ins Detail des Handwerks gehen Teilnehmer der Destillateur-Kurse. Über 6 Stunden hinweg wird von ersten Begriffserklärungen, der Zubereitung von Maische oder Würze bis hin zur Herstellung eines Likörs, ein ausführlicher, spannender Einblick in die Abläufe und Tätigkeiten innerhalb einer Destillerie ermöglicht.

Das Team um Geschäftsführer Steffi und Peter Klöckner freut sich, ihre Gäste zum Besucherprogramm der Destillerie begrüßen zu können. Dabei dürfen diese nicht nur ausgewählte, hochprozentige Schätze des Hauses probieren, sondern erhalten auch einen interessanten Einblick in die Abläufe in einer echten „Working Distillery“ – und natürlich entsprechend einem geprüften Hygiene-Konzept.

Das Programm ist für Einzelpersonen und Kleingruppen geeignet. Für größere Gruppen sind Termine flexibel buchbar. Alle Teilnehmer müssen sich aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten rund um CoVid19 verbindlich anmelden.

Bevor ich es vergesse: das Bild zeigt Jonas Klöckner, Destillateurmeister und Young Craft Distiller 2021, im Warehouse der Birkenhof-Brennerei.

Zum Jubiläum wird Straubing elf Tage lang Bayerns Trachtenhauptstadt

Vom traditionellen Auszug mit mehreren tausend Teilnehmern bis hin zum Nostalgie-Festzelt, von handgemachter bayerischer Volksmusik bis hin zu einer eigenen Sonderschau zu Brauchtum, Tracht & Handwerk: Vom 12. bis 22. August ist Straubing gemütlicher und fröhlich-vergnügter Anziehungspunkt für Tracht- und Traditionsbegeisterte in Bayern und darüber hinaus.

Es war ein besonderes Kapitel in der Geschichte der niederbayerischen Stadt Straubing: Rund sieben Jahrzehnte lang war die Gäubodenmetropole im Mittelalter Hauptstadt des damaligen Herzogtums Straubing-Holland. Jetzt im August darf sich Straubing für elf Tage wiederum als Hauptstadt fühlen – als Zentrum von Tracht, Tradition und Brauchtum in Bayern. Das Gäubodenvolksfest gilt seit Jahren als beliebter Treffpunkt für alle, die Dirndl und Lederhosen lieben und urig, traditionell und zünftig feiern wollen. Einer der Hauptgründe: Das Gäubodenvolksfest mit seinen heute rund 1,45 Millionen Besuchern jährlich hat sich in seiner mehr als zwei Jahrhunderte währenden Geschichte stets den Urcharakter als Traditionsfest und als Treffpunkt der Niederbayern seine ursprünglichen Wurzeln erhalten.

Trachtenauszug am 12. August

Besonders beliebt bei den Besuchern des Gäubodenvolksfests, das vor genau 210 Jahren im Jahr 1812 erstmals als „Landwirtschaftliches Fest“ im Unterdonaukreis stattfand, ist traditionell der große Trachtenauszug am Eröffnungstag (12.8., ab 17.30 Uhr). Straubing ist bereits heute voller Vorfreude: Bis zu 3.500 Teilnehmer in mehr als 80 Trachten-, Tanz- und Musikgruppen, Festwägen, Pferdegespanne, Ochsen und Oldtimer werden nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause in diesem Jahr wieder erwartet. Ein Höhepunkt ist auch das Blasmusikkonzert der sieben Festkapellen am ersten Volksfestsonntag auf dem Festplatz nahe dem Riesenrad. (14.8., 10.30 Uhr).

Live-Vorführungen zahlreicher Trachtengruppen

Ein besonderes Schmankerl bietet der „Historische Bereich“ des Gäubodenvolksfests mit seinem Tag- und Abendprogramm. Tagsüber führen Trachtengruppen aus den unterschiedlichsten Trachtengauen jeweils um 11, 14 und 16 Uhr traditionelle Volkstänze, Plattler oder Goaßlschnalzer vor. Abends gibt es dort ein buntes und modernes Programm. Insgesamt bietet das Straubinger Volksfest über 27.000 Komfort-Sitzplätze in sieben Zelten sowie einen Vergnügungspark mit rund 130 Schaustellern von gemütlich-nostalgisch im „Historischen Bereich“ bis hin zu atemberaubend-spektakulär.

Volksfest-Schmankerl mit großer Tradition

Auf die Besucher warten Volksfest-Klassiker wie Ochse, Hendl und Ente vom Grill, Spanferkel, Schweinshaxen und Spießbraten, aber auch der „Steckerlfisch“. Forellen und Lachsforellen sind seit jeher besonders beliebt, weil sich Gräten leicht entfernen lassen. Viele der Essensstände sind seit Jahrzehnten Stammgäste, so wie die Fischbraterei Johann Mayer, die erstmals 1939 in Straubing auf dem Festplatz dabei war.

Sonderschau mit Fokus auf Tradition

In direkter Nachbarschaft zum Volksfest sind bei der „niederbayerischen Weltausstellung“ – der Ostbayernschau – bei freiem Eintritt vom 13. bis 21. August Tracht und Brauchtum in diesem Jahr einer der großen Schwerpunkte. Längst vergessene Handwerkstraditionen leben dort in diesem Jahr bei einer Sonderschau neu auf: Die Herstellung traditioneller Wachsstöckeln – kleine Kunstwerke und Dankesgaben – lässt sich dort erleben. Auch beim Anfertigen von Klosterarbeiten, beim Klöppeln oder bei der Herstellung der besonders filigranen Occhi-Spitzen können Interessierte dort über die Schulter schauen.

Mehr Informationen auch zum Rahmenprogramm während des Gäubodenvolksfests und der Ostbayernschau 2022 gibt es Internet unter www.gäubodenvolksfest.de und www.ostbayernschau.de. Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Fotowerbung Bernhard.

22. 7. – 24. 7. 2022: 150 Jahre Brauerei Schneider

Schneider Weisse feiert dieses Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Das ist Anlass für ein dreitägiges Festwochenende.

Es beginnt am Freitag, den 22. Juli ab 19 Uhr mit einem Kabarettabend mit Luise Kinseher und ihrem „best off“-Programm: „Die Kinseher kimmt!“ Luise Kinseher ist eine Vollblutschauspielerin, die ihre vielen maßgeschneiderten Rollen mit der gleichen Präzision beherrscht wie das Geplauder mit dem Publikum. Im Anschluss daran sorgen die Jungs von „Blechzipfl“ mit ihrer jungen, dynamischen und frechen Musik, für Stimmung. Na gut, die Band kenne ich nicht, aber die Brauerei Schneider preist sie auf diese Weise an. Das will ich jetzt mal einfach glauben . Tickets gibt es zum Preis von 25,00 Euro bei freier Platzwahl. Es lohnt sich also, nicht nur pünktlich, sondern auch früh zu erscheinen.

Der Samstag, der 23. Juli beginnt um 14:30 Uhr mit dem Kinderprogramm. Monique Snnenschein lädt die kleinsten Gäste in ihre bunte Welt ein, in ihr einmaliges Zauber-Mitlach-Theater.

Am Abend spielt die bayrische Band LaBrassBanda mit ihrem exklusiven Jubiläums-Live-Konzert auf. So wie Schneider Weisse als Erfinder bayerischer Weissbierkultur gilt, ist LaBrassBanda das Original in Sachen Pop-Brass aus Bayern. Die Chiemgauer Band um Stefan Dettl ist dafür bekannt, dass sie bei ihren energiegeladenen Auftritten ganze Bierzelte, Hallen und Openair-Bühnen auf den Kopf stellt. Einlass ist ab 19 Uhr.

Am Sonntag, den 24. Juli, geht es traditionell und typisch bayrisch um 10:30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt los. Anschließend geht es in das Zelt am Ludwigsplatz, wo das Wochenende mit einem Weißwurstfrühstück sowie mit weiteren Schmankerln in geselliger Runde und musikalischer Untermalung, ausklingt. Mit dabei: die Koitaboch Musi aus Garmisch-Partenkirchen.

29. 7. – 31. 7. 2022: Bierbörse in Düsseldorf-Benrath

Vom 29. bis zum 31. Juli 2022 ist die Benrather Bierbörse in der Benrather Fußgängerzone geplant. Immerhin findet sie bereits zum 29. Mal statt. Zahlreiche Besucher werden wieder über Düsseldorfs Grenzen zur Benrather Bierbörse pilgern und ihre Aufmerksamkeit drei Tage lang Deutschlands liebstem Getränk widmen.

Seit nunmehr 28 Jahren ist die Bierbörse in Düsseldorf-Benrath beheimatet und ist nach der Opladener Bierbörse die zweitälteste Veranstaltung dieser Art in Deutschland. In der schönen Fußgängerzone und auf der Heubesstraße finden rund 35 Ausschank- und Speisegeschäfte Platz, welche den Gästen einheimische und außergewöhnliche Köstlichkeiten präsentieren. So kann jeder Besucher aus einer großen Palette von 500 verschiedenen Biersorten sein Lieblingsbier vor Ort genießen oder auch als Flaschenbier mit nach Hause nehmen.

Die Veranstaltungsfläche liegt nahe des weltberühmten Benrather Schlosses und bietet reichlich Platz für die liebevoll gestalteten Biergärten. Die ausgeprägte Gastronomie und die bekannte rheinische Gemütlichkeit bilden eine perfekte Grundlage für die Durchführung der Bierbörse in Düsseldorf-Benrath, die seit dem ersten Tag ihres langjährigen Bestehens zu einem Publikumsmagneten geworden ist.

Der Eintritt ist wie immer kostenfrei.

Ort der Veranstaltung:

Hauptstraße und Heubesstraße
40597 Düsseldorf-Benrath

Anfahrt:

Kostenfreie Park and Ride Parkplätze befinden sich direkt am S-Bahnhof, Parkhäuser ebenfalls in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsfläche. Aber wie immer ist es auch hier sinnvoll, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Mit der U-Bahn und Straßenbahn ist das Gelände einfach zu erreichen („Düsseldorf-Benrath“ oder „Urdenbacher Allee“). Beide Haltestellen befinden sich direkt an der Heubesstraße.

Öffnungszeiten:

Freitag: 11.00 – 23.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 23.00 Uhr
Sonntag: 11.00 – 20.00 Uhr