Archiv der Kategorie: Dies und Das

27. 7. – 28. 7. 2022: Fête de la bière namuroise

Namur ist eine Stadt in der Wallonie wunderschön an der Maas gelegen und mit einer Zitadelle, die allein schon einen Besuch von Namur lohnt. Aber Namur ist mehr. Es ist auch eine Provinz und die Heimat von 17 Brauereien. Die Fête de la bière namuroise bietet die einzigartige Chance, diese Brauereien alle kennenzulernen. Und das (fast) direkt an der Maas. Viel schöner kann die 15. Auflage dieses Bierfestes fast nicht sein.

Selbstverständlich ist auch für musikalische Unterhaltung gesorgt. Am Samstag um 16:00 Uhr tritt Etienne Trouckens auf, am Sonntag um 15:00 Nashville Roots. Außerdem findet am Samstag ab 11:00 ein Mijole-Wettbewerb statt und am Sonntag um 16:00 Uhr wird der größte Gurkenkuchenesser gesucht (wobei das ein Contest ist, der meiner Meinung nach nicht wirklich erforderlich ist.

Die Veranstaltung findet sowohl am Samstag als auch am Sonntag von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr statt.Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

22. 7. – 24. 7. 2022: 25. Bonner Bierbörse

Vom 22. bis zum 24. Juli 2022 öffnet in den Bonner Rheinauen die Bierbörse, und das bereits in der 25. Auflage. Damit gehört die Bierbörse in Bonn zu den ältesten Bierbörsen, die noch stattfinden. Genauer gesagt findet die Bonner Bierbörse im Freizeitpark Rheinaue in Bonn-Bad Godesberg statt. Hier können die Besucher ihre Aufmerksamkeit drei Tage lang unserem Lieblingsgetränk widmen.

Die schöne Bonner Rheinaue verwandelt sich seit nunmehr 24 Jahren in Bonns größten Biergarten und mehr als 50 Bierverleger aus dem gesamten Bundesgebiet bieten jedes Jahr über 500 Biersorten aus aller Welt an. Die Auswahl erstreckt sich von Bayern über Kroatien bis hin nach Singapur und lässt die Herzen aller Bierliebhaber höherschlagen.

Die große Blumenwiese des ehemaligen Bundesgartenschaugeländes bietet zahlreichen Besuchern reichlich Platz sich in den großzügig errichteten Biergärten nieder zu lassen. Mit ihren Wäldern, Blumenbeeten sowie der großen Seelandschaft ist die Rheinaue bestens für die Durchführung der Bonner Bierbörse geeignet und gibt dieser eine typische, gemütliche Biergartenatmosphäre.

Auf das begleitende musikalische Bühnenprogramm wird in diesem Jahr verzichtet. Dies ist schlicht unter den derzeitigen Umständen nicht finanzierbar. Das wird der wunderbaren Atmosphäre in der Rheinaue aber keinen Abbruch tun, denn in den Biergärten untermalen der Biersorte und dem Herkunftsland angepasste Musikrichtungen die Gespräche der Gäste. Gemütliches Beisammensein in Biergartenatmosphäre steht hier klar im Vordergrund.

Der Eintritt ist für die Besucher kostenfrei.

Der Ort des Geschehens

Freizeitpark Rheinaue
Ludwig-Erhard-Allee
53175 Bonn

Auf der Ludwig-Erhard-Allee werden auf einer Spur kostenfreie Parkplätze für die Bierbörsenbesucher errichtet. Weitere teils kostenpflichtige Parkplätze befinden sich ebenfalls direkt am Freizeitpark Rheinaue. Aber – mal ganz ehrlich: bei so einer Veranstaltung ist die Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr doch wohl sinnvoller und auch so einfach:

Die Bonner Bierbörse kann problemlos mit der U-Bahn erreicht werden (U-Bahn-Station „Rheinaue“) sowie mit den Buslinien 610 und 611.

15. 7. – 17. 7. 2022: 1. Bierbörse in Essen

Die älteren Leser werden sich jetzt eventuell wundern, weshalb ich hier von der 1. Bierbörse in Essen schreibe. Vor etlichen Jahren gab es doch schon einmal einige Jahre lang eine Bierbörse in Essen. Stimmt, aber diese Veranstaltung war auf dem Kaiser-Otto-Platz im Ortsteil Steele. Nachdem einige Jahre Pause war, diesmal nicht nur wegen Corona, startet die Bierbörse in der Ruhrgebietsstadt einen Neuanfang, diesmal aber in der Innenstadt auf dem Kennedyplatz. Daher ist es durchaus folgerichtig, mit der Nummerierung neu zu beginnen.

Somit feiert die Bierbörse also vom 15. bis zum 17. Juli 2022 ihre Premiere in Essen. Im Rahmen der Essener Bierbörse verwandelt sich der zentrale Kennedyplatz in den größten Biergarten Essens mit Bieren aus aller Welt und einem vielfältigen Angebot an Speisen. Rund 20 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet werden hier ihre Bierspezialitäten ausschenken. Da der Kennedyplatz in Essen recht groß ist und auch ansonsten auf der Bierbörse kein Programm geboten wird (die Eröffnung durch den Oberbürgermeister dürfte vermutlich der der ganz große Publikumsmagnet sein), wird vermutlich auch für eine ausreichende Zahl Sitzplatze gesorgt sein; Platz genug ist auf jeden Fall da.

Ort der Veranstaltung:

Kennedyplatz
45127 Essen

Öffnungszeiten:

Freitag: 15.00 – 24.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 24.00 Uhr
Sonntag: 11.00 – 20.00 Uhr

8. 7. – 10. 7. 2022: Mainzer Bierbörse

Das Rheinufer in Mainz mit dem Kurfürstlichen Schloss bildet eine nahezu perfekte Kulisse für ein Bier-Event. Dort findet vom 08. bis zum 10. Juli 2022 die inzwischen 22. Mainzer Bierbörse statt.

Drei Tage Bierbörsenstimmung und wie immer ausgelassene und friedliche Partylaune erwarten die Besucher. Traditionell verwandelt sich das Mainzer Rheinufer dann zum Mekka der Bierliebhaber und Feierlustigen. Zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Raimundi-Tor finden knapp 60 Bier- und Imbissgeschäfte Platz und bieten die verschiedensten nationalen und internationalen Spezialitäten an. Die Besucher der Mainzer Bierbörse können am traumhaften Rheinufer flanieren und in den dort errichteten Biergärten gemütlich beisammen sein.

Wie in jedem Jahr wird es auch 2022 etwas musikalische Unterhaltung geben: am Freitag, 8. 7. 2022 um 19.00 Uhr tritt das Mutantenstadl auf, am Samstag, 9. 7. 2022 um 19.00 Uhr The Colours und am Sonntag, 10. 7. 2022 um 14.30 Uhr Danny & the Boy.

Der Ort des Geschehens:

Rheinufer am Kurfürstlichen Schloss
Peter-Altmeier-Allee
55116 Mainz

Die Veranstaltungsfläche liegt am Rheinufer zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Kaisertor.

Öffnungszeiten:

Freitag: 15.00 – 01.00 Uhr
Samstag: 15.00 – 01.00 Uhr
Sonntag: 11.00 – 21.00 Uhr

Heute ist der Tag der Früchte

Es ist schon merkwürdig, welche Feiertage so ausgerufen werden. Wenn wir den merkwürdigsten küren wollten, wäre der 1. Juli sicher ein aussichtsreicher Kandidat. Es ist der Tag der Früchte. Aus diesem Anlass hat die Brau Union Österreich, der größte Braukonzern unserer südlichen Nachbarn, eine Pressemitteilung herausgegeben, die ich hier gerne veröffentliche:

Ein kurioser Feiertag wird seit 2007 am 1. Juli gefeiert: Der internationale Tag der Früchte. Wer diesen bierig begehen möchte, hat bereits eine breite Auswahl: Saftige Zitronen, erfrischende Grapefruit, süße Himbeeren und säuerlicher Rhabarber gesellen sich hier zum Gerstensaft. Und wie der Bierkulturbericht belegt, ist bierig-fruchtige Erfrischung in Form eines Radlers für jeden zweiten Österreicher eine willkommene Ergänzung der persönlichen Trinkgewohnheiten.

Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich, erklärt: „Die noch unveröffentlichte Studie zum Bierkulturbericht 2022 zeigt uns einen erneuten Aufwärtstrend des Radlers. 50 Prozent der Österreicher trinken Biermischgetränke gerne, besonders beliebt sind sie bei unseren 18- bis 29-jährigen Landsleuten. Auch Frauen greifen mit 55 Prozent etwas öfter zu den fruchtigen Erfrischungen.“

Fruchtig, erfrischend, natürlich: So radelt es sich gut

Vielen Österreichern wird es immer wichtiger, auf künstliche Zusatzstoffe in Getränken zu verzichten – dabei möchte man aber dennoch einen erfrischenden und prickelnden Genuss haben: Dem wird Radler gerecht. Auch Alkoholverzicht lässt sich mit Radlern gut leben, gibt es doch auch schon einige Radler in der alkoholfreien Variante. In der fruchtigen Palette der Brau Union Österreich tummelt sich etwa der Zipfer Limetten Radler, aus dem Hause Gösser kommt mit dem NaturRadler Zitrone die beliebteste Sorte der Österreicher – immerhin jeder zweite getrunkene Radler war 2021 ebendieser. Auch der Gösser NaturRadler 0,0 ist sehr beliebt und gehört als alkoholfreies Biermischgetränk einer stark wachsenden Kategorie an – ebenso wie der Gösser NaturRadler alkoholfrei Himbeer-Rhabarber, der nach einer Limited Edition im Vorjahr nun dauerhaft erhältlich ist. Auch für alle, die es etwas weniger süß mögen, hat Gösser ein Angebot: den Gösser NaturRadler extra-frisch Zitrus-Mix. Aus der Villacher Brauerei erfrischt der Radler Natur fruchtig, aus der Vorarlberger Brauerei Fohrenburger kommt ebenfalls ein Natur Radler mit Zitronenlimonade und – weniger fruchtig, aber dennoch erfrischend – ein Saurer Radler, bei dem sich feinstes Fohrenburger Spezialbier mit 40% Alpenquellwasser mischt.

Heute ist der Tag der nachhaltigen Gastronomie

Am 18. Juni begehen die UN in jedem Jahr den Tag der nachhaltigen Gastronomie. Mit CO2-neutralem Brauen, Mehrweg-Gebinden und Green Cooling können auch die Brauereiunternehmen dazu beitragen.

Nachhaltigkeit hat in allen Bereichen des Lebens Einzug gehalten, natürlich auch in der Gastronomie. Dem zollen die Vereinten Nationen mit dem „Tag der nachhaltigen Gastronomie“, der am 18. Juni begangen wird, Tribut. Auch die Lieferanten können dabei selbstverständlich eine Rolle spielen, für die ich hier die Brau Union Österreich als ein Beispiel nehme. Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich, führt aus: „Unsere nachhaltige Agenda stoppt nicht am Brauereitor. Für die Gastronomen heißt das, dass wir sie etwa mit unserer ‚Green Cooling‘-Initiative unterstützen, Mehrweggebinden den Vorzug geben und sie mit CO2-neutral gebrauten Bieren sowie Biersorten in Bioqualität beliefern. Wie wir wissen, wird das auch dem Endkonsumenten, dem einzelnen Biergenießer, immer wichtiger.“

„Green Cooling“ – Maßnahmen in der Gastronomie

Mit der „Green Cooling“-Initiative setzt die Brau Union Österreich gemeinsam mit Lieferanten für Kühlschränke auf innovative Kühltechnik. Dadurch entsprechen heute 100 % der Kühlgeräte, die bei Kunden in der Gastronomie – aber auch im Lebensmittelhandel – eingesetzt werden, „Green Cooling“-Richtlinien. Diese schreibt etwa das verwendete Kühlmittel, die Lebensdauer eines Geräts, die Beleuchtung, die Ventilatoren oder auch den Einbau eines Energiesparsystems vor.

Mehrweg: ein Gewinn für die Umwelt

Verpackung ist ein veritabler Verursacher von CO2-Emissionen – bei der Brau Union Österreich ist dieser Bereich der zweitgrößte. Umso bedeutender ist es, hier Einsparungen vorzunehmen. Mehrwegverpackung ist hier ein besonders smarter Weg, wie Straka erklärt: „64% unserer Biere kommen in umweltfreundlichen Mehrweggebinden – also Glasflaschen und Fässern – zu den Konsumenten. Mehrwegbierflaschen etwa können rund 40mal wieder befüllt werden – das spart natürlich wertvolle Ressourcen.“

CO2-neutrales Brauen: in drei Brauereien bereits Realität

Eine Vorreiterfunktion hatte die Grüne Brauerei Göss: Hier wird bereits seit 2016 völlig CO2-neutral gebraut. Aber auch die Biere der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg und jene aus Schladming sind nachhaltig. Bei letzteren beiden gibt es auch Biere in bester Bio-Qualität im Sortiment, etwa das Fohrenburger Braumeister BIO Hofbier, das Schladminger Bio Zwickl oder das Weizenbier Schladminger Schnee Weisse Bio. „Mit derartigen Bieren im Angebot hilft die Brau Union Österreich auch den Gastronomen, das anzubieten, was sich der Konsument wünscht – bestes Bier, bei dem man auch im nachhaltigen Sinne verantwortungsvoll genießen kann“, schließt Straka.

Der Plan lautet: CO2-neutral bis 2030

Nachhaltigkeit nennt die Brau Union Österreich schon lange als einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Bier ist ein natürliches Getränk und kann nur so gut sein wie die Rohstoffe, die zum überwiegenden Teil aus Österreich verwendet werden. Daher ist für die Brau Union Österreich ein nachhaltiger und schonender Verbrauch der Ressourcen wichtig. Darauf achtet das Unternehmen angefangen bei den Rohstoffen über die Produktion, den Brauprozess bis hin zur Auslieferung an die Kunden. Mit der Strategie „Brew a Better World“ wird die Brau Union Österreich gemeinsam mit dem gesamten Heineken-Konzern als erstes Brauereiunternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion CO2-neutral sein, bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette. Wenn das klappt, setzt das Unternehmen diesen Schritt zehn Jahre vor dem Ziel des Pariser-Klimaabkommens um.

1. 7. – 3. 7. 2022: Bierpassie Weekend in Antwerpen

Zwei Jahre musste die Bierpassie wegen Corona ausfallen, aber in diesem Jahr kann sie wieder stattfinden. Mehr als 20 Brauereien stellen über 200 Biere vor, davon 38 neue. Und nicht nur das, der Groenplaats in Antwerpen ist eine der schönsten Locations, an denen ich mir ein Bierfest in dieser Größe vorstellen kann. Die gesamte Elite der belgischen Brauer ist dann vor Ort. Damit ist die Bierpassie ein Event, das wir nicht verpassen sollten. Der Eintritt ist wie immer frei und das Bier (20 cl) kostet € 3,00.

Selbstverständlich ist auch für Unterhaltung gesorgt:

Freitag, 1. JulI

19:00 Uhr: Dixieland Street Band

Samstag, 2. Juli

15:00 Uhr: Ekerse Big Band featuring Gustavo de Hostos, einen Sänger aus der Dominikanischen Republik

18:oo Uhr: Just Born

19:00 Uhr: Dixieland Street Band

20:00 Uhr: Chain of Fools

Sonntag, 3. Juli

14:00 Uhr: Harmonie Con Animo Oosterzele

15:00 Uhr: Dixieland Street Band

Öffnungszeiten:

Freitag: 17:00 Uhr – 24:00 Uhr
Samstag: 13:00 Uhr – 24:00 Uhr
Sonntag: 11:00 Uhr – 20:00 Uhr

Brauerei Gold-Ochsen feiert ihr 425jähriges Jubiläum

Im Jahr 1597 gründete der Wirt Gabriel Mayer in der Ulmer Herdbruckerstraße die Brauerei Gold Ochsen. Seitdem ist der Werdegang des Unternehmens, das sich seit 1867 im Besitz der Familie Leibinger befindet, fest mit der Ulmer und Neu-Ulmer Stadtgeschichte verbunden. Anlässlich des 425. Jubiläums gratulierte IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch am 9. Juni 2022 im Namen der Industrie- und Handelskammer Ulm. Sie überreichte Ulrike Freund (geborene Leibinger), die seit 1991 die Traditionsbrauerei leitet, die Jubiläumsurkunde. Zu den Ehrengästen des in der Brauerei ausgerichteten Festakts gehörten u.a. Katrin Albsteiger, Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm, Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, sowie Ivo Gönner, Ulmer Oberbürgermeister von 1992 bis 2016.

Dass dieses 425. Jubiläum etwas ganz Besonderes ist, stellte Petra Engstler-Karrasch bei der Urkundenübergabe klar heraus. Damit gehöre die Brauerei Gold Ochsen laut der IHK-Hauptgeschäftsführerin in jedem Fall zu den ältesten Unternehmen der Region – eine Leistung, die große Anerkennung verdiene. Die erfolgreiche Unternehmens­geschichte führte Ulrike Freund in ihrer eigenen Rede auf den Dreiklang von Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen zurück. „In diesen 425 Jahren musste die Brauerei viele Talsohlen durchschreiten und etliche wirklich große Herausforderungen meistern. Um den sich immer wieder in den Weg stellenden Widrigkeiten zu trotzen, war stets ein enorm hohes Maß an Beharrlichkeit und Mut erforderlich.“ In dem Zusammenhang dankte Ulrike Freund nicht nur den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Brauerei, sondern auch den vielen Unterstützern außerhalb des Unternehmens. „Wir können heute auf ein Gemeinschaftswerk zurückblicken, das zurecht stolz macht“, betont Freund. Die Verbundenheit der Brauerei mit der Region wurde in der Vergangenheit nicht zuletzt durch das große kulturelle und soziale Engagement immer wieder deutlich. Und so nutzte Ulrike Freund auch diesen Anlass und überreichte Katrin Albsteiger und Gunter Czisch jeweils einen Spendenscheck für eine in der Ulmer bzw. Neu-Ulmer Bürgerschaft verankerte Organisation. 4.250 Euro gehen an die Ulmer Bürger Stiftung. Über die gleiche Summe kann sich die Stiftung Neu-Ulm – Helfen mit Herz freuen.

Brauereifest im Herbst

Die am 9. Juni erfolgte Urkundenübergabe markiert den Startpunkt weiterer Jubiläumsfeierlichkeiten seitens der Brauerei Gold Ochsen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für ein großes, zweitägiges Fest am Unternehmensstandort im Veitsbrunnenweg auf Hochtouren. Dieses soll Anfang Oktober stattfinden, wie Ulrike Freund bereits verrät. „Dass wir seit 425 Jahren für Ulmer Brautradition einstehen können, verdanken wir nicht zuletzt den Menschen der Region, die unser Bier seit jeher zu schätzen wissen. Somit ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, das 425. Jubiläum auch gemeinsam mit ihnen zu feiern“, so die Geschäftsführerin. Details zu den Planungen folgen in Kürze.

Das Hawidere in Wien feiert Geburtstag

Seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wird der ehrwürdigen Lokalität im 15. Bezirk dem leiblichen Wohle der Wiener gedient. Fast 80 Jahre lang war hier das Weinhaus Kraft beheimatet, bevor es nach einigen kurzen Intermezzi zum Hawidere wurde.

Am 16. März 2001 öffnete das Hawidere in der Ullmannstraße zum ersten Mal seine Pforten. Seit 7.777 Tagen (Stand 1. Juli 2022) steht das Bier im Mittelpunkt dieses Hauses. Vorwiegend kleine österreichische Brauereien belieferen seit den Anfangstagen das Bierlokal. Im Jahr 2015 wurde ein High End Kühlhaus für die perfekte Lagerung der Fassbiere errichtet, seit damals gibt es auch 14 verschiedene frisch gezapfte Fassbiere, mittlerweile auch aus der hauseigenen Nomadenbrauerei Collabs Brewery. Zwei Biergärten bieten Gelegenheit sich durch die Biervielfalt durchzukosten.

Für die perfekte Bierberatung stehen den Gästen drei Biersommeliers zur Seite. Sie empfehlen auch zu jedem Burger eine passende Bierbegleitung. „Wir lieben einfach Bier und Biervielfalt“, so Dominique Schilk, diplomierte Biersommelière, „und geben diese Liebe sehr gerne an unsere Gäste weiter.“

Burger wurden im Hawidere erstmals 2007 gegrillt, lange bevor die Burgermania über Wien hereinbrach. Mittlerweile werden über 33, teils außergewöhnliche, Burgerkreationen mit zahlreichen veganen und vegetarischen Optionen angeboten. Das Rindfleisch kommt zu 100% aus österreichischer Landwirtschaft, hauptsächlich aus dem Schneebergland und dem Burgenland. Die Erdäpfel für die Steak Fries kommen aus dem Weinviertel, Salat, Tomaten und Gemüse frisch vom Markt. Das Burgerbrot wird im Holzofen auf Fladenart gebacken und täglich frisch geliefert.

Eine lange Tradition hat auch das Benefiz Burger Essen im Hawidere, zuletzt für das Integrationshaus Wien. Im Rahmen dieser Benefizreihe wurden bereits über 55.000 € gespendet.

Auszubildende der Brauerei Gebr. Maisel kreieren ihr Gesellenstück

Mit dem „Project Maisel“ bindet die Familienbrauerei Maisel die Auszubildenden des Abschlussjahrgangs in ein besonders verantwortungsvolles Projekt ein. Sie dürfen als Gesellenstück ihr eigenes Bier brauen und übernehmen die Verantwortung für alle Schritte – von der Kreation über den Brautag bis hin zur Vermarktung. Dabei werden sie von den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Fachabteilungen begleitet.

Das Project Maisel

Hintergrund für die Entstehung des Projekts war der Wunsch innerhalb der Brauerei Gebr. Maisel, den Auszubildenden nach erfolgreich bestandener Ausbildung mehr mit auf den Weg geben zu wollen, als einen beglückwünschenden Händedruck. In Eigenregie arbeiteten die technischen und kaufmännischen Lehrlinge im Rahmen dieses Projekts über ein halbes Jahr zusammen, um ihr Abschlussprojekt zu verwirklichen. Die Azubis haben den gesamten Prozess begleitet und aktiv an allen wichtigen Entscheidungen mitgewirkt: von der Namensfindung und der Rezeptentwicklung, über die Rohstoffbestellung und das Etikettendesign, bis hin zur Vermarktung und der Organisation des Release-Events. Unterstützung gab es dabei vom erfahrenen Maisel & Friends Team.

Brautag in der Maisel & Friends Brauwerkstatt

Am 6. Mai fand das Projekt einen ersten aufregenden Höhepunkt: Am Brautag konnten die Auszubildenden nun endlich starten und ihr selbst erarbeitetes Sortenrezept im Sudhaus einbrauen. Unter Anleitung des Maisel & Friends Braumeisters Markus Briemle und dem Brauer-Azubi Konstantin Karl haben auch die Industriekaufleute Alina Hofmann, Florian Dormann und Jonas Görl, der Mechatroniker Dustin Bauer und die Fachkraft für Lagerlogistik Lukas Käfferlein tatkräftig mit angepackt.

Hopfig-fruchtiges Weizen „Fruity Tornado“

Das „Project Maisel“-Team hatte schon vorher eine klare Idee vom Bier: Eine fruchtige Erfrischung für warme Sommertage, die wie ein frischer Hopfensturm mit einer guten Drinkability überzeugt. So kam es auch zum Namen „Fruity Tornado“. Weil Weißbier zur DNA der Brauerei Gebr. Maisel gehört, sollte es die Ausgangsbasis darstellen, aber jung und frech interpretiert werden. Ergebnis sollte ein hopfig-fruchtiges Weizen werden, welches aufgrund von neuartigen Hopfensorten und dem Verfahren des Hopfenstopfens für ein völlig neues Geschmackserlebnis sorgt. Fruity Tornado beweist, wie frisch, fruchtig und frech Weißbier sein kann! Beim ersten Schluck macht sich ein cremig weiches Mundgefühl breit, das zu einem süffigen Trinkvergnügen führt. Beim Geruch und Geschmack kommen neben dem Bananenaroma der Hefe die tropischen Fruchtnoten zur Geltung. Zu Pfirsich, Ananas und Aprikose gesellt sich ein Hauch von Kokos, im Abgang kommt die Zitrusaromatik mehr in den Vordergrund und mit einer dezenten, harmonischen Bittere hebt der fruchtig-frische Hopfensturm den Bierfreund direkt in den Bierhimmel.

Release des Limited-Bieres „Fruity Tornado“

Ab dem 14. Juni 2022 ist das limitierte Bier im Maisel & Friends Online-Shop und im Maisel’s Bier-Shop in Bayreuth erhältlich. Da es nur dieses eine Mal gebraut wurde, ist es nur verfügbar, solange der Vorrat reicht.

Im Übrigen: die Auszubildenden haben auch ein Video über ihr Projekt gemacht, das Sie hier ansehen können: