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Der neue Jahrgang von Wier ist in Arbeit

In diesem Jahr hat die Brauerei Ganter in Zusammenarbeit mit der Alten Wache, Haus der Badischen Weine, erstmals ihr Wier gebraut. Ich habe diesen Aperitif getestet und hier im Blog auch beschrieben. Das Produkt war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, so dass die Brauerei sich entschieden hat, auch aus den Trauben der diesjährigen Weinlese ihr Wier herzustellen. Da die Weinlese in diesem Jahr früh stattfand, sind die Trauben für den neuen Jahrgang von WIER bereits im Keller. Dort beginnt nun die gemeinsame Vergärung von Traubenmost und Stammwürze, die von den Kellermeistern sorgfältig überwacht wird. Bis Februar 2018 müssen sich die Freunde des Aperitifs noch gedulden, dann kommt der neue Jahrgang in den Handel. „In diesem Herbst haben wir ein größeres Traubenkontingent für WIER 2018 reserviert und uns damit auf die starke Nachfrage und positiven Rückmeldungen der Kunden eingestellt“, so Katharina Ganter-Fraschetti, Geschäftsführerin der Brauerei Ganter.

„Bei der diesjährigen Weinlese mussten wir um den notwendigen Traubenmost für unser WIER zunächst etwas bangen, da Frostschäden einen Teil der Ernte deutlich dezimiert haben. Nun können wir aufatmen und uns über eine qualitativ hochwertige Traubenbasis für die Vermählung mit der Stammwürze freuen. Ich bin schon sehr gespannt“, meint Alixe Winter, die Geschäftsführerin der Alten Wache.

Zur Erinnerung hier noch einmal eine Kurzbeschreibung des Produkts:

WIER – kein Wein, kein Bier, der Aperitif für Entdecker. Das neuartige Getränk verbindet die herbe Note von Bier und die fruchtige Frische von Wein und wird aus natürlichen Zutaten aus hiesiger Erzeugung hergestellt. Das Getränk ist in der 0,75l Flasche für 8,90 Euro erhältlich. Laut einer Pressemitteilung der Brauerei kann der kommende WIER-Jahrgang bereits im Brauerei-Shop der Brauerei GANTER und der Alten Wache vorbestellt werden.

Hoepfner-Biere wieder international erfolgreich

Die Freude über den Titel „weltbestes Weizen“, den die Privatbrauerei Hoepfner beim letzten World Beer Award erhalten hat, ist noch nicht verklungen, da kommen neue gute Nachrichten aus London: Bei der Neuauflage des als eines der härtesten Bierwettbewerbe weltweit geltenden „World Beer Award“ gab es einmal mehr Auszeichnungen für Hoepfner-Biere.

Braumeister Michael Huschens darf sich mit seinem Team dieses Mal über eine Silbermedaille im Country Award für das Hoepfner Jubelbier freuen. Auch Goldköpfle, Kräusen und Porter aus der Hoepfner Bierburg lagen beim Country-Award in ihrer Kategorie wieder in den Medaillenrängen.

An dem World Beer Award in London nehmen nationale und internationale Biere wie auch regionale Brauereien teil. Braumeister Huschens sieht den Weg, den die Hoepfner Brauerei in ihren Ansprüchen an beste Qualität beim Bierbrauen geht, damit eindrucksvoll bestätigt: „Unsere Hoepfner Biere liegen international weiterhin in der Spitzengruppe, das freut uns neben den nationalen Preisen, die wir immer bekommen, ganz besonders.“

28. 9. 2017: 5. Baden-Württembergischer Brauertag in Stuttgart

Bereits zum fünften Mal findet am 28. September im Restaurant Palm Beach in Stuttgart der Baden-Württembergische Brauertag statt. Der im Jahr 2013 zum ersten Mal abgehaltene und mittlerweile zur Tradition gereifte Branchentreff will der Bierkultur im Land neue Impulse und Ideen bieten.

Hans-Walter Janitz, der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, erklärt: „Die Vortragsthemen sind so breit gestreut, dass wirklich jeder mit einem Aha-Effekt rechnen kann. Wir gehen der Frage auf den Grund, wohin die Fahrt der Brauwirtschaft geht. Neben den Themenfeldern „Gebinde“, „Handel“ und „Gastronomie“ dürfen sich die Gäste zudem auf Input aus den Bereichen „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ und „E-Commerce der Getränkewirtschaft“ freuen. Mit diesen Themenkomplexen sind wir nah am Puls der Zeit und aktueller denn je.“, betont Janitz stolz.

Als Gäste auf der Bühne werden neben der Staatssekretärin aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Friedline Gurr-Hirsch Prof. Dr. Markus Zeller von der Hochschule Heilbronn, der Logistikberater Bernd Hüsch und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Gerrit Heinemann vom eWeb Resarch Center an der Hochschule Niederrhein erwartet.

Ein Garant für den Fortbestand von mittelständischen Brauereien ist die Fassbierqualität. Der PR-Ausschuss des Baden-Württembergischen Brauerbundes hat hierzu die Initiative „Goldener Zapfhahn“ ins Leben gerufen. Diese wird dem Fachpublikum vorgestellt und auch erstmalig verliehen.

Auch der Biergenuss soll nicht zu kurz kommen: Brauereien werden unter dem Motto „Probier mal, Kollege“ ihre Spezialitäten ausschenken. „Die Brauer schätzen die Möglichkeit, die frischesten Ergebnisse ihrer Braukünste in solch einem Rahmen darbieten zu können. Die Pausen bieten genügend Raum, sich im kollegialen Rahmen auszutauschen. Selbstverständlich sind alle Brauereien aus Baden-Württemberg eingeladen, den Kollegen ihre neuesten und/oder besten Bier Schöpfungen vorzustellen.“, sagt der Präsident des BWBs, Matthias Schürer.

Traditionell endet der Brauertag mit einem Besuch auf dem Cannstatter Wasen. In diesem Jahr geht es in das Fürstenberg Festzelt.

25. 8. – 27. 8. 2017: Bierbörse Karlsruhe

Bereits zum 16. Mal öffnet die Karlsruher Bierbörse ihre Tore – oder besser gesagt die vielen Biere. Von Freitag, den 25. bis zum Sonntag, den 27. August 2017, findet im Karlsruher Schlossgarten das größte Bierfest Baden-Württembergs statt.

Mit rund 60 Ständen und zwei Live-Bühnen lockt die Karlsruher Bierbörse jährlich zahlreiche Bierbörsenfans in den Schlossgarten. Von Freitag bis Sonntag können die Besucher mehr als 500 traditionelle und exotische Biersorten im Maßkrug oder im praktischen „ProBIERglas“ verkosten. Im allergrößten Biergarten der Fächerstadt feiern seit vielen Jahren Jung und Alt gemeinsam die Bierbörse. Die Karlsruher Bierbörse ist ein Geheimtipp für Junggesellenabschiede und Vereinsausflüge und gehört ganz sicher zu den attraktivsten und beliebtesten Festen der Region. An zahlreichen Spezialitätenimbissen gibt es die richtige Grundlage für eine fröhliche Reise durch die Welt der Biere.

Wier: jetzt heißt es warten auf die nächste Runde

Es war Ende Juli als die Brauerei Ganter in Freiburg Wier vorstellte, den Aperitif, für den Traubensaft unter Hopfenzugabe mit Bierhefe vergoren wird. Jetzt haben wir Mitte August und schon sind die 666 Flaschen verkauft. Das Bier-Wein Getränk hat damit innerhalb kürzester Zeit einen großen Freundeskreis gefunden. Jetzt heißt es warten auf den Herbst und die damit verbundene Ernte im Weinberg. Mit den jetzt extra dafür reservierten Trauben des neuen Jahrgangs wird dann im Februar die zweite Auflage von WIER auf den Markt kommen.

Für die Initiatoren Katharina Ganter-Fraschetti von der Brauerei GANTER und Alixe Winter, von der „Alten Wache“ in Freiburg, die das Getränk gemeinsam mit dem Badischen Winzerkeller in Breisach kreiert haben, zeigt sich nun, dass sich die eineinhalb Jahre dauernde Produktentwicklung gelohnt hat. „Wir waren von der Idee für dieses Getränk überzeugt, dass es aber wirklich so gut ankommt, ist natürlich toll“, sagen beide Damen. Und nach dem Riesenerfolg mit der ersten Auflage ist klar: „WIER machen weiter.“

13. 8. 2017: Oberschwäbischer Biertag im Museumsdorf Kürnbach

Gibt es ein schöneres Ambiente zum Probieren regionaler Bierspezialitäten als historische Gebäude aus der Gegend? Das hat sich wohl auch das Museumsdorf Kürnbach bei Karlsruhe gesagt und richtet am Sonntag den oberschwäbischen Biertag aus. Von 10 bis 18 Uhr können Sie die Vielfalt regionalen Bieres entdecken.

Filtriert und naturtrüb, ober- und untergärig, Pils und Bock: Auch Schwaben bietet viele Bierspezialitäten. Beim Oberschwäbischen Biertag präsentieren die vier noch bestehenden Traditionsbrauereien im Landkreis Biberach ihr flüssiges Gold – das Bräuhaus Ummendorf, die Brauerei Blank aus Zwiefaltendorf, die Kronen-Brauerei Laupheim und die Schussenrieder Erlebnisbrauerei. Hinzu stößt auch dieses Jahr wieder die Hausbrauerei des Café Weichhardt aus Biberach und die Schlossbrauerei Aulendorf.

Das Verkosten gehört selbstverständlich dazu: Im Eintrittspreis sind Kostproben der Brauereispezialitäten (oder Nichtalkoholisches) inbegriffen. Fassanstich ist um 11 Uhr.

Vor 150 Jahren gab es im Gebiet des heutigen Landkreises Biberach mehr als 180 Brauereien, dazu brauten Hunderte daheim ihr eigenes Bier für den Hausgebrauch. Seitdem hat sich nicht nur die Brauereienlandschaft verändert, vielmehr wurde der ganze Brauprozess durch technische Neuerungen revolutioniert: Ohne Kühlungstechnik hätten Pils und Helles ihren Siegeszug nicht antreten können. Auf die Historie des Gerstensafts wird der Präsident des „Vereins zur Förderung der oberschwäbischen Bierkultur“ Hans-Georg Rimmele kenntnisreich und unterhaltsam in zwei Vorträgen um 13 und 15 Uhr mit integrierten Bierverkostungen eingehen. Ebenso informieren Ausstellungseinheiten über die regionale Biergeschichte sowie das Zusammenspiel von Hopfen und Malz.

Das Museumsdorf hat einen schattigen Biergarten zwischen strohgedeckten Bauernhäusern und bietet damit den passenden Rahmen für einen gemütlichen Sonntag. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: der Festbetrieb Rauscher, die Vesperstube samt Biergarten und die Rißtaler Trachtengruppe sorgen für eine ausreichende Grundlage und die Blasmusikkapelle des Musikvereins Mühlhausen sorgt für die musikalische Untermalung. Der Wetterbericht sagt für den Mittag 22° bei wolkenlosem Himmel voraus, es gibt also die besten Voraussetzungen für einen angenehmen Sonntag bei toller Atmosphäre. Sollte sich aber das Wetter nicht an die Vorhersage halten, steht auch ein Festzelt zur Verfügung.

Die Besucher können mit den Braumeistern reden oder sich vom Hobby-Brauer Frank Bittner erklären lassen, wie man sein eigenes Bier zuhause im Keller herstellt – Probieren seiner eigenen Bierkreation inklusive. Einen weiteren Hingucker bildet der Emminger Jürgen Heiß mit seiner mobilen Brauerei, der an diesem Tag auf offenem Feuer im Kessel Bier wie anno dazumal herstellt. Zudem erhellen unterschiedliche Informationseinheiten die Kulturgeschichte von Hopfen, Malz und Gerstensaft.

Mit Material von www.schwaebische.de

4. 8. – 6. 8. 2017: WeldeFest in Plankstadt

Nur noch zwei Tage sind es bis zum Brauerei-Fest im Lustgarten in Plankstadt. Das Sommer-und-Genuss-Fest startet am Freitagabend um 18 Uhr mit dem mittlerweile vierten Craft Beer Tapday Rhein-Neckar. Weil es immer mehr Liebhaber der besonderen Biere gibt, hat die Braumanufaktur das nordbadische Craft Beer-Eldorado auf zwei Tage ausgedehnt. Interessante Brauereien aus der Region und ganz Deutschland bringen ihre Bierspezialitäten mit, Welde bietet neben den hauseigenen Craft Bieren eine kleine Menge einer exklusiven Holzfassrarität an. Für kulinarische Grundlagen sorgen erneut verschiedene Foodtrucks und die Lustgartenküche. Auf der Bühne stehen Live-Bands, die Musik von Pop und Rock über New Orleans Brass bis Samba performen. Am Samstag und Sonntag bietet die WeldeBierwelt Verkostungen und Brauereiführungen an, die kleinen Besucher haben Spaß als Fassbrause-Forscher, beim Mitmachzirkus Paletti und Hüpfburgen. Der Eintritt zum Fest ist wie immer frei.

Eröffnet wird das Fest am Freitagabend um 18 Uhr mit dem vierten Craft Beer Tapday, bei dem verschiedene Brauereien aus Nah und Fern ihre Spezialitäten zur Verkostung präsentieren. Die Brauer sind höchstpersönlich anwesend, schenken die Biere aus und stehen Rede und Antwort rund um ihre Kreationen. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder interessante Craft Beer Brauereien aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich und Kanada zu Gast“, berichtet Braumeister Stephan Dück. Er selbst hat mit seinem Team eine besondere holzfassgereifte Köstlichkeit vorbereitet. „Bei der letzten Holzfasslieferung war ein Single Malt Fass von der schottischen Insel Islay dabei. Das musste ich einfach für eine kleine Sonderedition Bockbier nutzen, um das herrlich torfige Aroma exklusiv mit der malzigen Süße des Bieres zu verbinden“, berichtet der Braukünstler. Er freue sich auf BRLO und Lennys Artisanal Ales aus Berlin, auf Tilmans Biere aus München und auf die Biere der lokalen Freunde wie dem Mannheimer „Taproom“, Hopfenstopfer aus Bad Rappenau und der Eppinger Palmbräu. Gespannt ist er auch auf die Spezialitäten von Next Level Brewing aus Wien und Steamworks aus Vancouver. Natürlich gibt es auch am Sonntag Craft Beer, dann aber nur noch das von Welde. Für Craft Beer Enthusiasten und Bier-Interessierte ist der Craft Beer Tapday Rhein-Neckar in Plankstadt immer wieder eine gute Gelegenheit, unterschiedliche Bierstile von Welde und den Gast-Brauereien kennenzulernen und in entspannter Atmosphäre mit den Brauern zu sprechen.

Welde No1 Slow Beer Pils: Zum Fest im neuen Design

Rechtzeitig zum WeldeFest zeigt sich das Welde No1 Slow Beer Pils der Braumanufaktur im neuen Design. Die Braumanufaktur Welde wurde bereits 2015 mit dem Slow Brewing Siegel für exzellente Produktion und herausragende Bierqualität ausgezeichnet. Eine besondere Zertifizierung erhielt nun das Welde No1 Pils aus Plankstadt: das Slow Brewing Institut zertifizierte es als „Slow Beer“. „Darauf sind wir echt stolz, denn der Weg zur Auszeichnung war lang und steil – aber auch gut und richtig“, erklärt Braumeister Stephan Dück. Deshalb dürfe sich das Bier ab sofort und mit Fug und Recht „Welde No1 Slow Beer Pils“ nennen. „Das Bierrezept selbst haben wir nicht angetastet, unser No1 wird nach wie vor aus besten Rohstoffen gebraut und darf in aller Ruhe sechs Wochen kältereifen“, so Dück weiter.

Unterstützt wird die Anpassung des Markennamens durch ein neues Erscheinungsbild – das bekannte silbrig glänzende Etikett ist einem aus weißen, umweltfreundlichen nicht metallbedampftem Papier mit plakativem, schwarzem Schriftbild gewichen. Die Änderung des Namenszusatzes erfolge auch und vor allem deshalb, weil die Brauerei sich mit dem Begriff Premium nicht mehr identifizieren könne. Premium sei mittlerweile weit davon entfernt, Garant für geprüft beste Qualität zu sein. Es sei im Gegensatz zum Slow Brewing Siegel kein echtes Qualitätssiegel und keine offizielle Bewertung durch eine neutrale Instanz, erklärt Welde-Chef Hans Spielmann. „Slow Beer ist das ECHTE Premium!“, konstatiert Spielmann.

Was ist Slow Brewing?

Das Slow Brewing Institut mit Sitz in Freising ist das konsequenteste Gütesiegel am internationalen Biermarkt. Es bewertet Bier und Brauerei. Nicht nur der konstant herausragende Geschmack, sondern der gesamte Herstellungsprozess unterliegt der strengen Kontrolle durch die unabhängigen Experten des Slow Brewing Instituts. Diese Kontrollen werden regelmäßig und in kurzen Intervallen durchgeführt.

Einer strengen Prüfung unterzogen werden Produktionsqualität und Geschmack, eingesetzte Rohstoffe, Unternehmensführung und -kultur. Die Zertifizierung erfolgt durch unabhängige Experten. Das harte, unabhängige Audit erfolgt durch technisch fundierte Prüfverfahren.

Weitere Infoszum Slow Brewing Institut finden Sie unter www.slow-brewing.com.

Essen & Trinken

Pils, Hefeweizen und weitere Welde-Biere gibt es vom Fass und aus der Flasche im Lustgartenausschank und an den vielen weiteren Getränkeständen, die der Lustgarten-Wirt betreibt. Eine Auswahl an alkoholfreien Bieren, Fassbrause und anderen Getränken rundet das Getränkeangebot ab. Da Cocktails und legale Muntermacher auch auf einem Brauereifest nicht fehlen sollen, offeriert Luciano Gastro außerdem Caipi & Co. und Kaffeespezialitäten an einem Stand in Bühnennähe.

Was sich bewährt hat kommt gern wieder: an allen Festtagen beziehen neben Leckereien aus der Lustgartenküche verschiedene Foodtrucks in der Sudhausstraße Stellung und bieten ihre Snacks an. Passend zu den unterschiedlichen Bieren haben die Foodtrucker eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten mit und ohne Fleisch dabei. Zubereitet wird alles direkt vor den Augen der Genießer. Von verschiedenen Burgervariationen, Tacos und Burritos über Maultaschen und Currys aus Sri Lanka reicht die Speisekarte. Auch die Klassiker Gyros und Döner fehlen nicht.

Beim gemütlichen Zusammensitzen und dem Genuss von Craft Beer mit Burger oder einem gepflegten Pils zum Chicken-Curry darf die Musik nicht fehlen. Der Freitagabend wird eröffnet von „Coulord Rain“, gefolgt von der mitreißenden „Night Live Band“. Die drei Jungs von „Coulord Rain“ stehen auf handgemachter Musik und bringen ab 18 Uhr Coversongs aus Pop, Rock, Schlager und Country und eigene Songs zu Gehör. „The Night Live Band“ will ab 20.30 Uhr den Lustgarten mit Partyhits aus den letzten Jahrzehnten, Rock, Soul und Funk zum Kochen bringen.

Samstag: Touren, Kinderspaß, Genuss und Musik

Am Samstag öffnet das Festgelände in Plankstadt um 15 Uhr. Das Team von Luciano Gastro bietet Flammkuchen, Bratwurst und Co. in der WeldeLustgarten-Küche an und sorgt für kühle Getränke. Burgervariationen, mexikanische Taccos, gewürzbetonte Currys mit Basmatireis und Maultaschenspezialitäten stehen in den Foodtrucks in der Sudhausstraße bereit. Die WeldeBierwelt öffnet ihr Tore für Brauereiführungen. Am Craft Beer Stand können Bierspezialitäten von verschiedenen Brauereien kennengelernt und verkostet werden.

Ein besonderes Highlight werden die Craft Beer Verkostungen samstags und sonntags in der WeldeBierwelt sein. Braumeister Stephan Dück widmet sich „holzfassgereiften Bieren“, mit Biersommelier Max Spielmann kommt Schokolade von der Manufaktur Chocami aus Heidelberg als Begleiter zum Craft Beer ins genussvolle Spiel. Malte Brusermann, ebenfalls frischgebackener Biersommelier, verbindet Craft Beer mit dem Eis vom Altlußheimer Eiscafé Negri. Welche Aromen sich bei „Craft Beer & Käse“ entfalten, weiß Käsepapst Lothar Müller aus Hockenheim am allerbesten. Am Samstagabend um 20.30 Uhr stellt die Biersommeliére und Bierbloggerin Mareike Hasenbeck Deutschlands ungewöhnlichste Biere vor. Die Bierexpertin aus München schreibt den renommierten Bierblog „feinerhopfen.com“ und ist zu Gast beim WeldeFest 2017. Die Verkostungen finden im Zwickelkeller der Braumanufaktur statt, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mehr Informationen und Tickets gibt es, solange der Vorrat reicht, im Vorverkauf auf www.welde.de/WeldeWelt. Mögliche Restbestände können beim Fest direkt im Eingangsbereich der WeldeBierwelt erworben werden.

Die kleinen Besucher lädt die WeldeBierwelt zur betreuten Fassbrause-Forschungsreise ein und der Mitmachzirkus Paletti baut seine Zirkusarena auf. Jonglieren, Seiltanz und mehr aus der Welt der Artisten selber ausprobieren – das geht unter fachkundiger Anleitung bei dem Zirkus aus Mannheim. Wer sich zwischendurch richtig doll auspowern möchte, kann nach Herzenslust in einer der beiden Hüpfburgen toben. Für durstige Kinderkehlen haben die Getränkestationen alkoholfreie Getränke wie Säfte, Mineralwasser und Fassbrause im Sortiment.

Der Wetterbericht sagt einen lauen Sommerabend mit 25° C voraus. Er beginnt um 18 Uhr mit „Soul on“. Die Jungs um Bandleader Steven Neuhaus bringen beim Fest ihre Songs unplugged auf die Bühne. Rap und Soul verbinden sich mit rockigen Singer/Songwriter-Lyrics, rheinhessisches Herz mit New Yorker Visionen, fertig ist dynamisches Crossover.

Anschließend greift Fatma Tezegül zum Mikro und wird mit ihren Entertainer-Qualitäten, ihrer kraftvollen, tiefen und warmen Stimme und mit ihrer Band „Fatma2Soul“ ordentlich einheizen. Jemand schrieb einmal über die Band: „Eine explosive Mischung aus Professionalität und wahrer Spielfreude“ – und hatte recht damit.

Genuss, Spiel und Spaß auch am Sonntag

Schön und gemütlich soll der WeldeFest-Sonntag anfangen. Ab 11 Uhr stehen Stände und Foodtrucks für kulinarische und bierige Genüsse bereit, in der Craft Beer Area warten aromenreiche Spezialbiere von Welde auf Bier-Entdecker. Die WeldeBierwelt ist geöffnet und bietet erneut Touren und Verkostungen an. Der Mitmachzirkus Paletti wird mit dem angrenzenden Hüpfburg-Areal Tummelplatz für Zirkuskinder und Springmäuse. In der WeldeBierwelt gehen Fassbrause-Forscher auf Expedition.

Passend zum entspannten Frühschoppen spielt „Brass2Go“ auf: das sind sieben StudentInnen und AbsolventInnen der Musikhochschule Mannheim, die eine Brass Band im Stil der New Orleans Brass Band Tradition auf die Beine gestellt haben. Gekleidet in knallrote Anzüge, spazieren sie mit Susafon, Trompeten, Posaunen und Schlagzeug über das Festgelände und verbreiten mit richtig viel Spaß gute Laune zum Mitsingen.

Den Nachmittag läuten Marco und Dario aus Hockenheim ein. Mit ihrer Band „Used“ lassen sie den unbeschwerten Sixties Sound neu aufleben und präsentieren neben ihren eigenen Kompositionen auch Songs von Ray Davies, Paul McCartney und vielen anderen. Die Zwillinge sind schon in Kindertagen der Musik verfallen und studierten beide an der Popakademie in Mannheim.

Zum Abschluss entführen die Musiker von „Havana Coastline“ die Gäste mit einer bunten Show in die Karibik. Die Band bringt die klassischen Musikstile Soca, Calypso und Reggae aus Trinidad und Tobago auf die Bühne und die Gäste zum Tanzen.

Danach kann, wer möchte, den Rest des Sonntagabend im Lustgarten ganz entspannt bei bestem Bier von hier und Snacks aus der Lustgartenküche ausklingen lassen und sich auf das WeldeFest 2018 freuen – das vielleicht beste Fest des Sommers im Rhein-Neckar-Delta.

5. 5. – 7. 5. 2017: Kleinbrauermarkt Ulm

Wer von kleinen Brauereien spricht, denkt dabei sicher zunächst an Franken. Aber ambitionierte Kleinbetriebe gibt es nicht nur dort, sondern auch in anderen Gegenden. Dass auch die Schwaben etwas vom Brauen verstehen, wollen 14 Kleinbrauer am Wochenende in Ulm beweisen. Der Anspruch: Individualität und Geschmacksvielfalt der Produkte. kein Bier gleicht dem anderen, jedes hat seinen eigenen Charakter und wurde mit Hingabe gebraut von einem Braumeister, der sein Handwerk versteht. Kurz, es gibt handgemachtes Bier! Davon können sie beim Kleinbrauermarkt auf dem südlichen Münsterplatz sich vom 5. bis zum 7.Mai an den Ständen der Brauereien selbst ein umfassendes Bild machen.

Handwerklich hergestellte Biere haben in Deutschland Tradition. So weisen die Veranstalter des Kleinbrauermarktes darauf hin, dass die dort auftretenden Betriebe zusammen 4.471 Brauerfahrung mitbringen. Ob im traditionellen oder neuen Gewand – eines haben die Craftbiere der Kleinbrauer gemeinsam: einen individuellen Charakter fernab der Massenware – und die Braumeister kennen jeden Liter ihrer Produktion! Was alles möglich ist, kann man auf dem südlichen Münsterplatz selber erfahren, respektive probieren. Die Bandbreite der gebotenen Biere ist der Tradition folgend entsprechend groß, wie die lustvolle Qual der Wahl: Mindestens zwei Biersorten schenkt jede Brauerei aus, manche gar bis zu zehn unterschiedliche.

Was sich bei der Beprobung stets bewährt hat, ist die Möglichkeit, den großen Geschmack im kleinen Glas zum Munde zu führen. Den Genuss im „ProBiererle“, einem 0,1-Liter-Glas, kann man sich an den Ständen im „ProBierPass“ dokumentieren lassen. Wer sechs unterschiedliche Stempel gesammelt und bei der Ziehung aus der Lostrommel etwas Glück hat, kann einen von 14 Einkehrgutscheinen gewinnen.

Eines unterscheidet den Kleinbrauermarkt in Ulm von Craft Beer-Festen in anderen Teilen unserer Republik: Als Schwaben verlassen sich die Brauer nicht auf Food Trucks oder Hamburger als feste Nahrung, sondern auf diesem Markt wird auf traditionelle schwäbische Spezialitäten zurückgegriffen: von hausgemachter Wurst, Schupfnudeln, Maultaschen und Steaks über Dünnele und mit Bier marinierten Hähnchen bis zu Käse-Spezialitäten ist die traditionelle Küche vertreten. Weil der Kleinbrauermarkt ein Fest für alle Sinne ist, fehlt es auch an musikalischer Begleitung nicht: Am Freitag lässt die Blasmusik Messhofen von sich hören, tags drauf spielt die Musikkapelle Biberach-Asch auf, und am Sonntag kommt es auf der Bühne zur „Rohrblitz Explosion“. Auch wenn die Musik sicher Geschmackssache ist, macht das Gesamtkonzept doch einen runden Eindruck.

Ort:

Münsterplatz in Ulm

Öffnungszeiten:

Freitag: 16:00 Uhr – 21:00 Uhr
Samstag: 11:00 Uhr – 21:00 Uhr
Sonntag: 11:00 Uhr – 18:00 Uhr

Bierabsatz in Baden-Württemberg steigt leicht

Wir schreiben das Jahr 2016 und in ganz Deutschland geht der Bierabsatz zurück. In ganz Deutschland? Nein! Tief im Südwesten unseres Landes gibt es ein Bundesland, das sich dem Trend widersetzt. In Baden-Württemberg können die Brauer ihren Lieben in diesem Jahr ein etwas größeres Weihnachtsgeschenk zukommen lassen. Die aktuellen Bierabsatzzahlen verhelfen den Südwestbrauern dabei, sowohl zufrieden auf das noch laufende Jahr zurück-, als auch besinnlich auf das kommende Weihnachtsfest vorauszublicken. Demnach stieg der steuerpflichtige Bierabsatz der Baden-Württembergischen Biere in den ersten zehn Monaten des Jahres um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt setzten die Brauereien aus dem Ländle somit von Januar bis inklusive Oktober 409 Millionen Liter ihres Hopfentrunks ab.

„Die Fußball-EM als publikumswirksames Großereignis und das 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes haben ihren Teil zu der positiven Entwicklung von Bier aus Baden-Württemberg beigetragen“, stellt der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz zufrieden fest. Dass das Land der Tüftler und Erfinder trotz eines bundesweiten Rückgangs von 0,3 Prozent gegenüber des Vorjahreszeitraums weiterhin leichte Zuwächse zapft, liegt nach Ansicht von Janitz an mehreren Faktoren: „Unsere heimischen Brauer haben Mut bewiesen, indem sie die ausgetrampelten Pfade verlassen haben, um die gigantische Sortenvielfalt noch weiter voranzutreiben. Außerdem trägt das Bekenntnis unserer Mitgliedsbrauereien zur Regionalität und den damit verbundenen höchsten Qualitätsansprüchen weiterhin sichtbare Früchte.“

Zufriedenstellend entwickelt haben sich zudem auch die Biermischgetränke aus Baden- Württemberg. Wurden im Januar bis inklusive Oktober 2015 noch rund 17,9 Millionen Liter abgesetzt, so ließen sich die Verbraucher im gleichen Zeitraum 2016 über 18,8 Millionen Liter schmecken. Das entspricht einem Plus von knapp fünf Prozent. BWB-Präsident Matthias Schürer sieht darin die Bestätigung des immer größeren Portfolios der heimischen Biersezene: „Unser Bier ist sinnlicher und szeniger geworden und genau das spiegelt sich auch in unseren vielzähligen Biermischgetränken wie z.B. dem Naturradler wieder. Dem Verbraucher schmeckt es und er honoriert dies offensichtlich.“ Die Bier-Szene wird immer individueller. Das wirkt sich vor allem auf den Geschmack aus. „Keine andere Branche steht guten Ideen so offen gegenüber wie die Bierbranche. Unsere Biervielfalt wird deshalb in den nächsten Jahren immer weiter zunehmen“, ist sich Schürer sicher. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten.

In noch einem anderen Punkt folgen die Südlichter nicht dem allgemeinen Trend: Fast überall in Deutschland sind die Biere der Braugiganten die meistgetrunkenen Biere. Nur in Berlin und Baden-Württemberg liegen regionale Biermarken vorne. In Berlin liefern sich Berliner Kindl und Berliner Kindl ein Kopf-an-Kopf-Rennen und in Baden-Württemberg liegt wenig überraschend Rothaus Tannenzäpfle vorne. Hier noch die Lieblingsbiere der anderen Bundesländer: in Hamburg und Bremen liegt Becks vorne, als Marke zwar auch regional, aber Teil des weltweit größten Brauereikonzerns AB InBev. Auch in Bayern ist das Lieblingsbier Erdinger Weißbier keine Überraschung. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz wohnen die Fans des Bitburger Pilseners. Mecklenburg-Vorpommern trinkt vorwiegend Lübzer.

Wenn wir den verschiedenen Presseberichten der letzten Monate glauben können betrifft der sinkende Bierabsatz aber nicht alle Brauereien. Die kleinen regionalen Brauereien und die Craft Beer-Brauer vermelden größtenteils steigende Absätze. Ich meine, das ist eine gute Nachricht. Auch wenn die Biere der großen Brauereien teilweise wirklich nicht schlecht sind, freue ich mich doch, wenn wir etwas von diesem Einheitsbier wegkommen. Abwechslung und Vielfalt sind schließlich auch ein Stück Lebensqualität.

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21. – 23. 10. 2016: Street Food Festival mit Craft Beer in Mosbach

Irgendwie gehören Street Food und Craft Beer zusammen – beide sind geeignet, den Gaumen zu erfreuen. So verwundert es auch nicht, dass es beim 1. Mosbacher Street Food Festival mit Craft Beer beides gibt. Viele Brauereien werden ihre Kreationen vorstellen. Welche Brauereien dabei sein werden verrät der Veranstalter im Vorfeld nicht. Nur das Bad Uracher Kleinbrauhaus wird auf der Facebook-Seite des Veranstalters erwähnt. Aber nicht nur für den Magen wird gesorgt, sondern auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz. Am Freitag geht es um 19.30 Uhr Mit dem Duo Ashley Whited und Franky Rogers los, die die Besucher mit Rock, Country und Pop unterhalten. Am Samstag ab 12.00 Uhr und Sonntag ab 14 Uhr tritt das Duo Maryben mit Bass und Gesang auf und am Samstagabend ab 19.00 Uhr sorgt DJ Nutsgroove für gute Stimmung.

Der Eintritt ist frei. Sie können aber für 2 Euro ein Probierglas erwerben, mit dem Sie die Brauspezialitäten verkosten können.