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Hohe Braukunst entlang der Romantischen Straße

An Deutschlands beliebtester Ferienstraße finden sich zahlreiche alteingesessene Brauereien. Diese laden zur geselligen Verkostung von sowohl traditionellen und ganz typischen Biersorten als auch von ausgefalleneren ein.

Bier ist ein wichtiger Teil der deutschen Kultur. Erst kürzlich informierte der Deutsche Brauerbund darüber, dass die Zahl der Brauereien kontinuierlich steigt. Die meisten von ihnen befinden sich in Bayern und Baden-Württemberg. Da wundert es nicht, dass sie auch entlang der Romantischen Straße, die von Würzburg bis Füssen verläuft, zahlreich vertreten sind. Vor allem alteingesessene Traditionsbetriebe sind hier sesshaft und bieten durstigen Besuchern ihren nach dem Reinheitsgebot erzeugten Saft aus Hopfen und Malz an.

Genussreiche Pfade

In der mainfränkischen Residenzstadt Würzburg existiert seit 1643 die Brauerei Würzburger Hofbräu, die vom Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn gegründet wurde und zur Erinnerung daran noch heute die Krone in ihrem Logo trägt. Die Vielfalt der Biere dort ist groß: Neben einem klassischen Weizen und einem Schwarzbier, zeichnet sich der „Haustrunk“ durch seinen ungefilterten naturtrüben Charakter aus. Sein bernsteinfarbenes Aussehen und der mild-malzige Geschmack macht es nicht nur zum Lieblingsbier des Braumeisters, sondern auch vieler Besucher. Eine weitere kleine Besonderheit ist auch das „1643“, ein feines Lagerbier, das zu Ehren des Gründungsjubiläums gebraut wurde.

Ausgezeichnete Brauereien

In Tauberbischofsheim befindet sich mitten im Grünen die Distelhäuser Brauerei, die sich bereits über zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen freuen durfte und sogar zu den erfolgreichsten Brauereien weltweit zählt. Dazu tragen das „Distelhäuser Landbier“ mit dezenter Karamellnote sowie das kernig-vollmundige Exportbier bei, das 2004 unter anderem mit dem „European Beer Star“ ausgezeichnet wurde. Echte Handwerkskunst erlebt man auch in der Herbsthäuser Brauerei in Bad Mergentheim, deren Tradition im Jahr 1581 ihren Anfang nahm. Um dies zu unterstreichen, findet sich im Sortiment das kellertrübe „1581“, ein untergäriges Erzeugnis mit mild-­würzigem Geschmack. Die jüngste Errungenschaft im Sortiment ist das „Herbsthäuser Helles“, das ganz für süffigen Biergenuss steht. Dafür steht auch das „Exportbier Friedrich Hauf“ der Brauerei Hauf in Dinkelsbühl. Seinen Namen hat es natürlich dem Gründer zu verdanken, der hier im Jahr 1901 mit dem Brauen begann. Heute ist das Unternehmen in der Region unersetzlich und man trifft sich in der hauseigenen Gaststätte „Zum wilden Mann“ zur geselligen Runde. Die nächste Kostprobe können Sie im Fürstlichen Brauhaus Wallerstein im gleichnamigen Ort nehmen. Seit über 400 Jahren wird dort mit Leidenschaft und Liebe zu heimischen Rohstoffen gebraut. Das beliebte „Fürst Wallerstein Original Hell“, ein feinhefiges, leicht fruchtiges Weißbier, rundet sowohl die Brotzeit als auch jedes Festmahl ideal ab.

Geballte Braukraft

In Augsburg können Sie sich in gleich drei alteingesessenen Häusern von der Braukunst überzeugen lassen. Die älteste von ihnen ist die Hasen-Bräu, deren Wurzeln bis ins Jahr 1464 zurückreichen. Bei Führungen besteht hier auch die Möglichkeit, direkt in die Sudkessel zu blicken. Bei dieser Gelegenheit erfahren Sie auch, wo das „Häsle“, ein helles Vollbier, oder das „Hasen hell“, ein seit Generationen beliebtes Traditionsgetränk, ihren Ursprung haben. Auch in der Brauerei Riegele wird die Liebe zum Gerstensaft schon lange gelebt, nämlich seit über 600 Jahren. Dies macht sie zu einer der ältesten Braustätten der Welt. Neben den charakterstarken Bieren können Sie hier beim Genuss der Hausspezialitäten eine kleine Reise durch die Welt erleben. Dies gelingt etwa mit dem „Amaris 50“, das einen Hang zur extremen nordamerikanischen Hopfung hat. Ein besonderes Erzeugnis des Augsburger Brauhauses Thorbräu, das seit 1582 existiert, ist die „Augsburger Weisse“. Aber auch ausgefallene Bierkreationen, wie etwa ein Celtic Biobier, gibt es hier.

Krönender Abschluss

Weiter südlich stoßen Sie auf das Schongauer Brauhaus, eine besonders familienfreundliche Gasthausbrauerei, die mit Abstand die jüngste Adresse ist. Im Sortiment findet sich ein klassisch helles Lagerbier, ein aromastarkes Dunkles und ein helles Weißbier. Die letzte Station entlang der Romantischen Straße ist das Schlossbräuhaus in Schwangau, dem Ort der Königsschlösser. Mit dem Blick auf diese kann man das bayrische Nationalgetränk dort entweder im gemütlichen Braustüberl oder im Biergarten genießen. Doch nicht nur der Gaumen kommt hier auf seine Kosten: Im Schlossbräuhaus kann der Besucher im Rahmen eines Brauseminares sogar selbst zum Braumeister werden.

Autor: bfs

Bilder: Romantische Straße

Einige der Biere dieser Brauereien habe ich in diesem Blog auch bereits beschrieben. Wenn Sie nun den Ursprung der Biere kennenlernen wollen, liste ich hier die Adressen der Brauereien an der Romantischen Straße auf:

Würzburger Hofbrau
Höchberger Str. 28, 97082 Würzburg

Distelhäuser Brauerei
Grünsfelder Str.3, 97941 Tauberbischofsheim

Herbsthäuser Brauerei
Alte Kaiserstraße 28, 97980 Bad Mergentheim

Brauerei Hauf KG
Heiningerstraße 28, 91550 Dinkelsbühl

Brauhaus Wallerstein
Obere Bergstraße 78, 86757 Wallerstein

Brauerei Hasen-Bräu
Berliner Allee 36, 86153 Augsburg

Brauerei Riegele
Fröhlichstraße 26, 86150 Augsburg

Brauerei Thorbräu
Wertachbrucker-Tor-Straße 9, 86152 Augsburg

Schongauer Brauhaus
Altenstadter Straße 13, 86956 Schongau

Schossbräuhaus Schwangau
Gipsmühlweg 5, 87645 Schwangau

4. 5. – 6. 5. 2018: Kleinbrauermarkt in Ulm

Vor einer traumhaften Kulisse findet am kommenden Wochenende auf dem südlichen Münsterplatz in Ulm bereits zum 14. Mal der Kleinbrauermarkt statt. Dort präsentieren 14 regionale Klein- und Kleinstbrauereien ihre Erzeugnisse vor.

Eigentlich ist es ja bereits ein Craft Beer-Fest. Die Brauereien sind im Familienbesitz und es wird handwerklich gearbeitet. Und auch wenn die bayerischen Brauer sich gerne und zu Recht auf ihre lange Tradition berufen, gibt es dort nicht nur die klassischen Bierstile wie Pils, Märzen, Dunkles Bier, Lager, Weizen und die verschiedenen Bockbiere wie etwa Weizen- und Maibock zu verkosten, sondern auch Bierstile, die eher aus der Craft Beer-Szene bekannt sind, beispielsweise Triple oder IPA werden die Gaumen der Gäste erfreuen.

Auch wenn sich die Kleinbrauer nicht als Craft Beer-Brauer bezeichnen, können sich die Besucher des Marktes auf Biere mit einem unverwechselbaren und individuellem Charakter freuen. Selbst beim gleichen Bierstil trägt das Gebräu jeder Kleinbrauerei seinen eigenen Stempel, jedes besitzt eine spezifische Ausprägung.

Damit die Besucher möglichst viele Biere verkosten können, wird das Bier nicht wie sonst in 0,5 l-Gläsern ausgeschenkt, sondern auf dem Kleinbrauermarkt ist es inzwischen zur Tradition geworden, dass die Biere in 0,1 l-Gläsern ausgeschenkt werden, die in Ulm ProBiererle heißen. Und damit die Gäste nicht bei einer Brauerei stehen bleiben und dort versacken haben die Brauer sich noch etwas ausgedacht: die Gäste können sich die verkosteten Biere im „ProBierPass“ dokumentieren lassen. Wer sechs unterschiedliche Stempel gesammelt und bei der Ziehung aus der Lostrommel auch noch Glück hat, kann noch einen ordentlichen Vorrat für zu Hause gewinnen: 14 mal gibt es 30 Liter Bier zu gewinnen, die von den Glücklichen in beliebiger Stückelung bei den Brauereien abgeholt werden können.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. An fester Nahrung gibt es

Schupfnudeln, Braten, hausgemachte Wurst, Maultaschen, Steaks, Dünnele, in Bier marinierte Hähnchen, Käsespezialitäten und vieles mehr. Die musikalische Untermalung mag Geschmackssache sein. Am Freitag und Samstag spielen regionale Musikkapellen auf, während am Sonntag eine Swing-Band ihre Kunst zum Besten gibt.

Der Ulmer Kleinbrauermarkt 2018 findet von Freitag, 4. Mai (16 – 21 Uhr), am Samstag, 5. Mai (11 – 21 Uhr) und am Sonntag, 6. Mai (11 – 18 Uhr) auf dem südlichen Münsterplatz statt. Neben den 13 regionalen Stamm-Brauereien ist der „Moosbeurer Adlerbräu“ zum zweiten Mal als Gastbrauerei vertreten. Weitere Informationen zum Ulmer Kleinbrauermarkt finden Sie auf der Website der Veranstalter.

20. 4. 2018: Nacht der offenen Brauereien in Ehingen

Ehingen liegt an der Donau. Das alleine ist ja nun noch keine Besonderheit, aber die vier unabhängigen Brauereien sind bei einer Stadt mit gerade etwas mehr als 25.000 Einwohnern sind schon etwas Besonderes. Am 20. April feiert die selbsternannte Bierkulturstadt von 18:00 Uhr bis Mitternacht die „Nacht der offenen Brauereien“. Der Startschuss fällt um 18 Uhr im Biergarten am Groggensee mit dem offiziellen Fassanstich und mit Freibier. Außerdem wird dort die Zertifizierung des Bierwanderwegs gefeiert. Aber an diesem Abend gibt es noch mehr.

In der Brauerei Schwanen wird an diesem Abend das Hausbier „Schwanenwirt’s Zwickel“ live gebraut. Außerdem wird dann „Schwanenwirt’s Malzbrand“ gebrannt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt an diesem Abend die Band „Bagasch“, die unter anderem mit ihrem Hit „Alkoholfreies Bier“ aufwarten wird. Zusätzlich werden 40 deutsche Craftbiere ausgeschenkt, die im 0,1 Liter-Glas verkostet werden können.

Auch die Brauerei Berg lädt zum Feiern ein. Auch dort soll es bei frischem Bier, laufendem Abfüll- und Sudbetrieb sowie stimmungsvoller Musik ein einzigartiger Abend werden. Zusätzlich werden Führungen durch die Brauerei angeboten und das Ulrichsbier aus dem Holzfass wird ausgeschenkt. Musiker aus der Region spielen unplugged. Zusätzlich können historische Geräte besichtigt werden.

Auch im Brauereigewölbe der Brauerei Berg gibt es Führungen mit dem Oberbrauer der Witwe Zimmermann. Ferner schenken laut Ankündigung die „Berger Frauenpower und Jungspunde“ ihre vier gebrauten Craftbiere aus. Speisen aus der Brauereiwirtschaft, dem Foodtruck und vom Grill komplettieren das Angebot.

Ein Shuttlebus verbindet von 18.30 Uhr an die ganze Nacht über Ehingen und Berg. Der Fahrpreis beträgt einmalig zwei Euro.

Schussenrieder holt Goldmedaille für Ott Spezial

Das Exportbier Ott Spezial der Schussenrieder Brauerei Ott hat erneut eine Goldmedaille gewonnen. Monde Selection, im Jahre 1961 gegründet, ist ein internationales Institut für Qualitätsselektionen, mit Sitz in Brüssel, das Konsumgüter testet und Qualitätssiegel vergibt. Ganzheitliche Auswertungen werden zu Kennzeichen und bestimmen die Qualität des jeweiligen Produktes. Das Institut für wird oft als der Guide Michelin für Konsumgüter bezeichnet. (Quelle: Wikipedia) Monde Selection bringt mehr als 70 international renommierte Experten zusammen, wie Michelin-Chefköche, weltbekannte Önologen, Universitätsprofessoren, Brauingenieure, Ernährungswissenschaftler und Diätassistenten. Das Ott Spezial überzeugte die Jury nicht nur im Geschmack und Geruch, sondern auch in Kriterien wie dem visuellen Aspekt und die Informationen, die den Verbrauchern über die verwendeten Zutaten und der Verpackung zur Verfügung gestellt werden. Neben der 4 Sterne Gold-Auszeichnung des Genussmagazins „selection“ 2017, der Goldmedaille des „Superior Taste Awards“ von iTQi 2017 und der Goldmedaille beim Bierwettbewerb „The International Beer Cup“ 2017 erhält das Ott Spezial nun dieses Jahr wieder eine Prämierung in Gold.

Für den vollmundigen Geschmack des Ott Spezials ist das besondere Brauverfahren verantwortlich, das die mittelständische Familienbrauerei anwendet: die kalte Gärführung in offenen Edelstahlbottichen. In der Braustätte Bad Schussenried wird diese offene Gärung seit Bestehen der Brauerei traditionell eingesetzt, da sich der charakteristische Geschmack in offenen Bottichen besser entfalten kann als in geschlossenen. So ist das Ott Spezial ein Spitzenbier von reinster Qualität, bestechender Optik, charaktervollem Geschmack und dank der sechswöchigen Lagerzeitgarantie von besonderer Haltbarkeit und Reife.

Das Exportbier mit 5,3 Bolumenprozenten und 13,2 % Stammwürze wird ausschließlich mit Rohstoffen aus Oberschwaben hergestellt: nassgeschrotetes Malz aus heimischer Braugerste von der Mälzerei Schwabenmalz aus Baustetten, reinster Aromahopfen aus Tettnang, Hefe aus eigener Reinzucht und kristallklares Wasser aus den Tiefen des Umfelds der Schussenquelle.

10. 11. 2017: Verkostung belgischer Biere in Karlsruhe

Das belgische Bier gehört bekanntlich seit 2016 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Trotzdem ist das Bier aus Belgien für deutsche Biertrinker nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Das will der Niederländische und Flämische Kulturverein in Karlsruhe ändern. Aus diesem Grund lädt er für den 10. November zu einem ersten Bier-Tasting in das Kulturhaus Mikado im Kanalweg 52 in Karlsruhe ein.

Für die Veranstaltung haben die Veranstalter 14 besondere Biere ausgewählt. Mit Hilfe einer Bierkarte suchen sich die Besucher sechs Biere aus, die an diesem Abend verkostet werden. Zu den Bieren werden wie in Belgien üblich kleine Snacks angeboten.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 8,00 Euro. Die Bierkarten können ebenfalls an der Abendkasse für 10 Euro gekauft werden.

10. 11. – 12. 11. 2017: Plaza Culinaria Freiburg

Die Veranstalter der Plaza Culinaria nehmen den Mund ganz schön voll. Sie bezeichnen ihre Verbraucher- und Verkaufsmesse als Deutschlands schönste Genussmesse. Ob das nun der Realität entspricht oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber dass die Menschen in Baden zu genießen wissen ist nicht abzustreiten. Es wird schon etwas dran sein.

Dass auf einer Genussmesse, die etwas auf sich hält, in der heutigen Zeit eine Craftbeer-Area nicht fehlen darf, ist wohl eine Selbstverständlichkeit. So auch auf der Plaza Culinaria. 15 Brauereien stellen in der Craftbeer Area in Halle 4 ihre Kreationen vor. Hier die Aussteller in alphabetischer Reihenfolge:

  • Brasserie Boum’R, Colmar
  • Brauwerk, Donaueschingen
  • Camba Bavaria, Gundelfingen
  • craftBEE, Kassel
  • Craftbeer Lodge, Freiburg
  • Decker UG, Freiburg
  • Fürstlich Fürstenbergische Brauerei GmbH, Donaueschingen
  • Hopfen der Welt, Ellingen
  • Kindler, Endingen
  • Klean Kanteen/Katadyn, Mörfelden-Walldorf
  • LaBieratorium GmbH, Cottbus
  • Leibinger, Teningen
  • Martinsbräu, Freiburg
  • Speidel, Ofterdingen
  • Sudden Death GbR, Timmendorfer Strand
  • Welde, Plankstadt

Aber es bleibt nicht beim Verkosten, sondern es gibt auch ein attraktives Rahmenprogramm. Am Samstag finden im Konferenzraum 10 drei jeweils 90 Minuten lange Biertastings statt. Beginn ist um 13:00 Uhr, um 17:00 Uhr und um 20:00 Uhr. Maximal 20 Personen können daran teilnehmen. Die Kosten für ein Biertasting betragen 39,00 Euro.

Zusätzlich gibt es noch einen ganztägigen Braukurs. Dort können Sie unter Anleitung eines Braumeisters Ihr eigenes Bier brauen und es im Anschluss mitnehmen. Ich weiß nicht, wie innerhalb eines Tages ein Bier von Anfang bis Ende gebraut werden soll, aber ich nehme an, dass es sich um ein identisches Bier handelt, das bereits fertig ist. Die Kosten betragen 109,00 Euro und der Braukurs, der am Freitag um 14:00 Uhr und am Samstag um 11:00 beginnt, ist auf jeweils 16 Teilnehmer beschränkt.

Wenn Sie keinen ganzen Tag mit dem Brauen von Bier verbringen wollen, können Sie an der Braustation auch zwischendurch den Brauern zusehen oder an der Füllanlage ein Bier in Flaschen füllen und mit einem individuell gestalteten Etikett versehen.

Die Veranstaltung findet in der Messe Freiburg statt.

Öffnungszeiten:

10. November 2017: 14:00 – 23:00 Uhr
11. November 2017: 10:00 – 23:00 Uhr 12. November 2017: 10:00 – 20:00 Uhr

Eintritt:

Vorverkauf 9,00 Euro
Tageskasse 12,00 Euro
Ermäßigt** 10,00 Euro
Sonntag, 12. November ab 18:00 Uhr, Happy Hour: Eintritt 5,00 Euro

Der neue Jahrgang von Wier ist in Arbeit

In diesem Jahr hat die Brauerei Ganter in Zusammenarbeit mit der Alten Wache, Haus der Badischen Weine, erstmals ihr Wier gebraut. Ich habe diesen Aperitif getestet und hier im Blog auch beschrieben. Das Produkt war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, so dass die Brauerei sich entschieden hat, auch aus den Trauben der diesjährigen Weinlese ihr Wier herzustellen. Da die Weinlese in diesem Jahr früh stattfand, sind die Trauben für den neuen Jahrgang von WIER bereits im Keller. Dort beginnt nun die gemeinsame Vergärung von Traubenmost und Stammwürze, die von den Kellermeistern sorgfältig überwacht wird. Bis Februar 2018 müssen sich die Freunde des Aperitifs noch gedulden, dann kommt der neue Jahrgang in den Handel. „In diesem Herbst haben wir ein größeres Traubenkontingent für WIER 2018 reserviert und uns damit auf die starke Nachfrage und positiven Rückmeldungen der Kunden eingestellt“, so Katharina Ganter-Fraschetti, Geschäftsführerin der Brauerei Ganter.

„Bei der diesjährigen Weinlese mussten wir um den notwendigen Traubenmost für unser WIER zunächst etwas bangen, da Frostschäden einen Teil der Ernte deutlich dezimiert haben. Nun können wir aufatmen und uns über eine qualitativ hochwertige Traubenbasis für die Vermählung mit der Stammwürze freuen. Ich bin schon sehr gespannt“, meint Alixe Winter, die Geschäftsführerin der Alten Wache.

Zur Erinnerung hier noch einmal eine Kurzbeschreibung des Produkts:

WIER – kein Wein, kein Bier, der Aperitif für Entdecker. Das neuartige Getränk verbindet die herbe Note von Bier und die fruchtige Frische von Wein und wird aus natürlichen Zutaten aus hiesiger Erzeugung hergestellt. Das Getränk ist in der 0,75l Flasche für 8,90 Euro erhältlich. Laut einer Pressemitteilung der Brauerei kann der kommende WIER-Jahrgang bereits im Brauerei-Shop der Brauerei GANTER und der Alten Wache vorbestellt werden.

Hoepfner-Biere wieder international erfolgreich

Die Freude über den Titel „weltbestes Weizen“, den die Privatbrauerei Hoepfner beim letzten World Beer Award erhalten hat, ist noch nicht verklungen, da kommen neue gute Nachrichten aus London: Bei der Neuauflage des als eines der härtesten Bierwettbewerbe weltweit geltenden „World Beer Award“ gab es einmal mehr Auszeichnungen für Hoepfner-Biere.

Braumeister Michael Huschens darf sich mit seinem Team dieses Mal über eine Silbermedaille im Country Award für das Hoepfner Jubelbier freuen. Auch Goldköpfle, Kräusen und Porter aus der Hoepfner Bierburg lagen beim Country-Award in ihrer Kategorie wieder in den Medaillenrängen.

An dem World Beer Award in London nehmen nationale und internationale Biere wie auch regionale Brauereien teil. Braumeister Huschens sieht den Weg, den die Hoepfner Brauerei in ihren Ansprüchen an beste Qualität beim Bierbrauen geht, damit eindrucksvoll bestätigt: „Unsere Hoepfner Biere liegen international weiterhin in der Spitzengruppe, das freut uns neben den nationalen Preisen, die wir immer bekommen, ganz besonders.“

28. 9. 2017: 5. Baden-Württembergischer Brauertag in Stuttgart

Bereits zum fünften Mal findet am 28. September im Restaurant Palm Beach in Stuttgart der Baden-Württembergische Brauertag statt. Der im Jahr 2013 zum ersten Mal abgehaltene und mittlerweile zur Tradition gereifte Branchentreff will der Bierkultur im Land neue Impulse und Ideen bieten.

Hans-Walter Janitz, der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, erklärt: „Die Vortragsthemen sind so breit gestreut, dass wirklich jeder mit einem Aha-Effekt rechnen kann. Wir gehen der Frage auf den Grund, wohin die Fahrt der Brauwirtschaft geht. Neben den Themenfeldern „Gebinde“, „Handel“ und „Gastronomie“ dürfen sich die Gäste zudem auf Input aus den Bereichen „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ und „E-Commerce der Getränkewirtschaft“ freuen. Mit diesen Themenkomplexen sind wir nah am Puls der Zeit und aktueller denn je.“, betont Janitz stolz.

Als Gäste auf der Bühne werden neben der Staatssekretärin aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Friedline Gurr-Hirsch Prof. Dr. Markus Zeller von der Hochschule Heilbronn, der Logistikberater Bernd Hüsch und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Gerrit Heinemann vom eWeb Resarch Center an der Hochschule Niederrhein erwartet.

Ein Garant für den Fortbestand von mittelständischen Brauereien ist die Fassbierqualität. Der PR-Ausschuss des Baden-Württembergischen Brauerbundes hat hierzu die Initiative „Goldener Zapfhahn“ ins Leben gerufen. Diese wird dem Fachpublikum vorgestellt und auch erstmalig verliehen.

Auch der Biergenuss soll nicht zu kurz kommen: Brauereien werden unter dem Motto „Probier mal, Kollege“ ihre Spezialitäten ausschenken. „Die Brauer schätzen die Möglichkeit, die frischesten Ergebnisse ihrer Braukünste in solch einem Rahmen darbieten zu können. Die Pausen bieten genügend Raum, sich im kollegialen Rahmen auszutauschen. Selbstverständlich sind alle Brauereien aus Baden-Württemberg eingeladen, den Kollegen ihre neuesten und/oder besten Bier Schöpfungen vorzustellen.“, sagt der Präsident des BWBs, Matthias Schürer.

Traditionell endet der Brauertag mit einem Besuch auf dem Cannstatter Wasen. In diesem Jahr geht es in das Fürstenberg Festzelt.

25. 8. – 27. 8. 2017: Bierbörse Karlsruhe

Bereits zum 16. Mal öffnet die Karlsruher Bierbörse ihre Tore – oder besser gesagt die vielen Biere. Von Freitag, den 25. bis zum Sonntag, den 27. August 2017, findet im Karlsruher Schlossgarten das größte Bierfest Baden-Württembergs statt.

Mit rund 60 Ständen und zwei Live-Bühnen lockt die Karlsruher Bierbörse jährlich zahlreiche Bierbörsenfans in den Schlossgarten. Von Freitag bis Sonntag können die Besucher mehr als 500 traditionelle und exotische Biersorten im Maßkrug oder im praktischen „ProBIERglas“ verkosten. Im allergrößten Biergarten der Fächerstadt feiern seit vielen Jahren Jung und Alt gemeinsam die Bierbörse. Die Karlsruher Bierbörse ist ein Geheimtipp für Junggesellenabschiede und Vereinsausflüge und gehört ganz sicher zu den attraktivsten und beliebtesten Festen der Region. An zahlreichen Spezialitätenimbissen gibt es die richtige Grundlage für eine fröhliche Reise durch die Welt der Biere.