Schlagwort-Archiv: Baden-Württemberg

15. 6. – 16. 6. 2018: Craftival18 in Freiburg/Breisgau

Am 15. und 16.Juni findet in Freiburg das CRAFTIVAL18 statt. 15 Brauereien feiern die wahre Biervielfalt, die die Besucher verkosten können.

Hier die ausstellenden Betriebe:

Bier:
Decker Bier
Braukollektiv
Brasserie Boum’R
SchwarzwaldGold Braumanufaktur
Emma – Biere ohne Bart
Die Brauhandwerker
Malt & Hops
Craftbeer Lodge
Brasserie 3 Mâts – Fabrique de bières artisanales
Cast-Brauerei Stuttgart
Brauwerk (Fürstenberg)
Martin’s Bräu
Sudden Death Brewing
Hopfengut No20
Gute Schwester Craftbier-Cocktails

Food:

Auf Die Hand
Micheles Panzerotti e Pizza
La Jefa Mexican Grill
Café Ruef Eis

Sonstige:

Feierabend Brände
Günter Coffee Roasters
Schwarzwald-Guerilla
Freiglas Freiburg
Mohrentopf

Die Veranstaltung ist am Freitag von 16:00 – 24:00 Uhr und am Samstag von 15:00 – 23:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4,00 Euro.

Veranstaltungsort:

Gelände der Decker Bier Garage und ArTik Freiburg/ehem. Schmitz Katze

Als erste Brauerei Deutschlands liefert Dinkelacker ab sofort mit E-LKW aus

Robert Leicht, Gründervater der Biermarke Schwaben Bräu, war im Jahre 1897 der erste deutsche Brauer, der seine Bierspezialitäten in einem Lastkraftwagen motorisiert ausfuhr. Zudem standen in den 30er-Jahren die ersten Elektrofahrzeuge auf dem Hof. Mittlerweile gehört Schwaben Bräu zur Familienbrauerei Dinkelacker. Diese knüpft nun an den schwäbischen Pioniergeist an und interpretiert ihn zukunftsträchtig neu: mit der Erweiterung ihres Fuhrparks um einen elektrisch betriebenen LKW. Damit ergänzt sie ihre bisherige Nachhaltigkeitsstrategie mit einem innovativen Baustein und positioniert sich einmal mehr als modernes Traditionsunternehmen. Weitere Schritte, wie der Umbau einiger bestehender Diesel-LKW auf elektrische Antriebe, sind bereits in Planung.

„Wir sind stolz, als erste Brauerei Deutschlands ab sofort elektrisch motorisiert und damit nachhaltig unsere Kundschaft beliefern zu können. Die Gründerväter der Brauerei haben vor vielen Jahrzehnten mit moderner Weitsicht ein Zeichen gesetzt. Wir knüpfen nun mit der Technik von heute daran an“, freut sich Ralph Barnstein, Geschäftsführer Technik und Logistik der Familienbrauerei. Der LKW wurde von ORTEN Electric-Trucks mit Technik der Firma EFA-S aus Zell unter Aichelberg auf E-Antrieb umgerüstet, verfügt über einen gewichtsoptimierten Getränkeaufbau aus dem Hause ORTEN Fahrzeugbau und zeichnet sich, neben seinem nachhaltigen Antrieb, vor allem durch 30 % mehr Nutzlast im Vergleich zum Standard-Diesel-Fahrzeug aus.

„Der Einsatz dieses ersten Modells im ladungs- und gewichtsintensiven Getränketransport ist für uns aber nur der Anfang“, erklärt Ralph Barnstein, der sich schon seit Längerem mit dem Thema des nachhaltigen Waren- und Leergutrücktransports beschäftigt. „Wir sehen dies als Meilenstein eines zukunftsträchtigen Mobilitätskonzeptes, das wir in unserem Hause etablieren, um so eine langfristig ressourcenschonende und umweltverträgliche Transportlösung zu finden. An diesem Entwicklungsprozess lassen wir die Menschen aus der Region teilhaben.“

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Familienbrauerei Dinkelacker

Die Familienbrauerei Dinkelacker investiert seit langem in innovative Maßnahmen zur Stärkung ihres Standorts im Herzen Stuttgarts. Dabei nimmt der sorgsame Umgang mit allen Ressourcen und dem Energiebedarf stets einen großen Stellenwert ein. So produziert die Familienbrauerei bereits seit vielen Jahren ca. 35 Prozent ihres Stroms über eine Kraft-Wärmekopplung selbst. Der Restbedarf wird vollständig mit hinzugekauftem Ökostrom gedeckt. Seit Anfang des Jahres steht den Mitarbeitern auch ein vollelektrisches Poolfahrzeug zur Verfügung, das – ebenso wie die e-LKWs – an den firmeneigenen Ladestationen auf dem Brauereigelände betankt wird. „Wir verfolgen darüber hinaus seit Langem ein effizientes Mehrwegkonzept. Das bedeutet, dass unsere Lastkraftwägen nach der Auslieferung das Leergut wieder mitnehmen. Somit können wir den Verkehr auf Stuttgarts Straßen reduzieren“, erklärt Bernhard Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung. „Der Verkehrsentlastung kommen auch unsere Jobtickets zugute, die wir schon seit mehr als 30 Jahren unseren Mitarbeitern anbieten.“

Technische Details des ersten Dinkelacker e-LKW

  • Zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
  • Reichweite ca. 100 km (je nach Streckencharakteristik)
  • Ladedauer maximal 4 Stunden
  • Zulässiges Gesamtgewicht 7,5 t

Brauerei Gold Ochsen unterstützt regionale Vereine mit Kronkorken-Aktion

Unter dem Motto „Zaster für Vereine“ stellt die Gold Ochsen Brauerei ihr soziales und kulturelles Engagement unter Beweis. Die Aktion, die vom 14. Mai bis 15. September 2018 läuft, ist regionalen Vereinen jeder Ausrichtung gewidmet und soll diese finanziell unterstützen. Dazu befindet sich im Aktionszeitraum unter jedem Kronkorken der Gold Ochsen Kellerbiere ein Code, der eingelöst 5 Cent wert ist und an einen beliebigen Verein – egal aus welchem Bereich – gespendet werden kann. Schon jetzt können sich alle offiziell registrierten Vereine auf der Aktionsseite anmelden, um die eingehenden Spenden zu empfangen.

„Die Unterstützung von kulturellen, sportlichen und sozialen Projekten ist seit jeher eine Herzensangelegenheit für uns. Wir sind unserem Standort mit Leib und Seele verbunden“, sagt Gold Ochsen Chefin Ulrike Freund und ergänzt: „Deshalb engagieren wir uns gezielt und mit Leidenschaft hier vor Ort und in der Region. Mit der Kronkorken-Aktion möchten wir Vereinen etwas für deren Engagement zurückgeben.“

Aktion im Detail

In jedem Kronkorken der Gold Ochsen Kellerbiere befindet sich ab sofort ein Code mit einem Wert von 5 Cent. Vereine aus dem Gold Ochsen Gebiet – das sich von Ulm über den Schwarzwald, Bayerisch Schwaben, den Bodensee bis in das Hohenloher Land erstreckt – können sich kostenlos anmelden, um eingehende Spenden zu empfangen. Die Codes lassen sich jederzeit online auf kellerbier.goldochsen.de einlösen und werden sofort dem gewählten Lieblingsverein gutgeschrieben. Zusätzlich zur Spende erhält derjenige Verein, für den die meisten Codes eingelöst wurden, 100 Liter Freibier. Für den Zweitplatzierten gibt es 50 Liter und für den Drittplatzierten 30 Liter Freibier.

Naturbelassenes Kellerbier der Brauerei Gold Ochsen

Vor rund sieben Jahren trat die Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen mit dem „Kellerbier naturtrüb“ den Beweis an, dass eine traditionsreiche Biersorte zur echten Innovation werden kann. Das unfiltrierte und dadurch vollmundige und süffige Bier hat schnell seine Fangemeinde gefunden. Ich habe einige Biere der Brauerei einmal vom Fass probieren können und sie haben mir recht gut gefallen. Leider ist die Brauerei meiner Bitte, mir jeweils einer Flasche ihrer Biere für eine Vorstellung hier im Blog nicht nachgekommen. Deshalb konnte ich die Biere hier bislang nicht besprechen, aber vielleicht komme ich ja mal irgendwann nach Ulm und werde dann sicher einige Flaschen mitbringen.

Höchste Auszeichnung beim World Beer Cup 2018 für Ott Spezial

Das Exportbier Ott Spezial der Schussenrieder Brauerei Ott holt sich die fünfte Goldmedaille innerhalb eines Jahres. Der World Beer Cup, als „Olympiade der Bierwettbewerbe“ bezeichnet, ist der renommierteste Bierwettbewerb der Welt. Dieser findet nur alle zwei Jahre statt – diesmal in Nashville, Tennessee, USA. In diesem Jahr wurden 8.234 Biere aus 33 Staaten von 295 Juroren getestet und bewertet. 2.515 Brauereien konnten so in 101 Bierkategorien Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen erhalten. Insgesamt konnten sich neun deutsche Brauereien über eine Auszeichnung freuen. Das Ott Spezial wurde als einziges Bier aus Deutschland mit Gold ausgezeichnet. Der World Beer Cup zeigt die Breite der globalen Brauergemeinschaft und der Gewinn einer Auszeichnung symbolisiert eine der größten Brauerfolge.

Neben der Goldmedaille von Monde Selection 2018, der 4 Sterne Gold-Auszeichnung des Genussmagazins „selection“ 2017, der Goldmedaille des „Superior Taste Awards“ von iTQi 2017 und der Goldmedaille beim Bierwettbewerb „The International Beer Cup“ 2017 erhält das Ott Spezial nun auch noch die höchste Auszeichnung in Gold.

Mitte Juni wird die Auszeichnung in der Baden Württembergischen Landesvertretung in Berlin an Brauereichef Michael Ott und 1. Braumeister Oliver Kurth überreicht. „Das neue Ott Spezial wurde erst im Herbst 2016 eingeführt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr stolz auf diese erneute hohe Auszeichnung innerhalb dieser kurzen Zeit. Es bestätigt uns, dass wir absolut auf dem richtigen Weg sind. Mein großer Dank gilt diesem hervorragendem Team!“ erklärt Brauereichef Michael Ott.

Hohe Braukunst entlang der Romantischen Straße

An Deutschlands beliebtester Ferienstraße finden sich zahlreiche alteingesessene Brauereien. Diese laden zur geselligen Verkostung von sowohl traditionellen und ganz typischen Biersorten als auch von ausgefalleneren ein.

Bier ist ein wichtiger Teil der deutschen Kultur. Erst kürzlich informierte der Deutsche Brauerbund darüber, dass die Zahl der Brauereien kontinuierlich steigt. Die meisten von ihnen befinden sich in Bayern und Baden-Württemberg. Da wundert es nicht, dass sie auch entlang der Romantischen Straße, die von Würzburg bis Füssen verläuft, zahlreich vertreten sind. Vor allem alteingesessene Traditionsbetriebe sind hier sesshaft und bieten durstigen Besuchern ihren nach dem Reinheitsgebot erzeugten Saft aus Hopfen und Malz an.

Genussreiche Pfade

In der mainfränkischen Residenzstadt Würzburg existiert seit 1643 die Brauerei Würzburger Hofbräu, die vom Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn gegründet wurde und zur Erinnerung daran noch heute die Krone in ihrem Logo trägt. Die Vielfalt der Biere dort ist groß: Neben einem klassischen Weizen und einem Schwarzbier, zeichnet sich der „Haustrunk“ durch seinen ungefilterten naturtrüben Charakter aus. Sein bernsteinfarbenes Aussehen und der mild-malzige Geschmack macht es nicht nur zum Lieblingsbier des Braumeisters, sondern auch vieler Besucher. Eine weitere kleine Besonderheit ist auch das „1643“, ein feines Lagerbier, das zu Ehren des Gründungsjubiläums gebraut wurde.

Ausgezeichnete Brauereien

In Tauberbischofsheim befindet sich mitten im Grünen die Distelhäuser Brauerei, die sich bereits über zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen freuen durfte und sogar zu den erfolgreichsten Brauereien weltweit zählt. Dazu tragen das „Distelhäuser Landbier“ mit dezenter Karamellnote sowie das kernig-vollmundige Exportbier bei, das 2004 unter anderem mit dem „European Beer Star“ ausgezeichnet wurde. Echte Handwerkskunst erlebt man auch in der Herbsthäuser Brauerei in Bad Mergentheim, deren Tradition im Jahr 1581 ihren Anfang nahm. Um dies zu unterstreichen, findet sich im Sortiment das kellertrübe „1581“, ein untergäriges Erzeugnis mit mild-­würzigem Geschmack. Die jüngste Errungenschaft im Sortiment ist das „Herbsthäuser Helles“, das ganz für süffigen Biergenuss steht. Dafür steht auch das „Exportbier Friedrich Hauf“ der Brauerei Hauf in Dinkelsbühl. Seinen Namen hat es natürlich dem Gründer zu verdanken, der hier im Jahr 1901 mit dem Brauen begann. Heute ist das Unternehmen in der Region unersetzlich und man trifft sich in der hauseigenen Gaststätte „Zum wilden Mann“ zur geselligen Runde. Die nächste Kostprobe können Sie im Fürstlichen Brauhaus Wallerstein im gleichnamigen Ort nehmen. Seit über 400 Jahren wird dort mit Leidenschaft und Liebe zu heimischen Rohstoffen gebraut. Das beliebte „Fürst Wallerstein Original Hell“, ein feinhefiges, leicht fruchtiges Weißbier, rundet sowohl die Brotzeit als auch jedes Festmahl ideal ab.

Geballte Braukraft

In Augsburg können Sie sich in gleich drei alteingesessenen Häusern von der Braukunst überzeugen lassen. Die älteste von ihnen ist die Hasen-Bräu, deren Wurzeln bis ins Jahr 1464 zurückreichen. Bei Führungen besteht hier auch die Möglichkeit, direkt in die Sudkessel zu blicken. Bei dieser Gelegenheit erfahren Sie auch, wo das „Häsle“, ein helles Vollbier, oder das „Hasen hell“, ein seit Generationen beliebtes Traditionsgetränk, ihren Ursprung haben. Auch in der Brauerei Riegele wird die Liebe zum Gerstensaft schon lange gelebt, nämlich seit über 600 Jahren. Dies macht sie zu einer der ältesten Braustätten der Welt. Neben den charakterstarken Bieren können Sie hier beim Genuss der Hausspezialitäten eine kleine Reise durch die Welt erleben. Dies gelingt etwa mit dem „Amaris 50“, das einen Hang zur extremen nordamerikanischen Hopfung hat. Ein besonderes Erzeugnis des Augsburger Brauhauses Thorbräu, das seit 1582 existiert, ist die „Augsburger Weisse“. Aber auch ausgefallene Bierkreationen, wie etwa ein Celtic Biobier, gibt es hier.

Krönender Abschluss

Weiter südlich stoßen Sie auf das Schongauer Brauhaus, eine besonders familienfreundliche Gasthausbrauerei, die mit Abstand die jüngste Adresse ist. Im Sortiment findet sich ein klassisch helles Lagerbier, ein aromastarkes Dunkles und ein helles Weißbier. Die letzte Station entlang der Romantischen Straße ist das Schlossbräuhaus in Schwangau, dem Ort der Königsschlösser. Mit dem Blick auf diese kann man das bayrische Nationalgetränk dort entweder im gemütlichen Braustüberl oder im Biergarten genießen. Doch nicht nur der Gaumen kommt hier auf seine Kosten: Im Schlossbräuhaus kann der Besucher im Rahmen eines Brauseminares sogar selbst zum Braumeister werden.

Autor: bfs

Bilder: Romantische Straße

Einige der Biere dieser Brauereien habe ich in diesem Blog auch bereits beschrieben. Wenn Sie nun den Ursprung der Biere kennenlernen wollen, liste ich hier die Adressen der Brauereien an der Romantischen Straße auf:

Würzburger Hofbrau
Höchberger Str. 28, 97082 Würzburg

Distelhäuser Brauerei
Grünsfelder Str.3, 97941 Tauberbischofsheim

Herbsthäuser Brauerei
Alte Kaiserstraße 28, 97980 Bad Mergentheim

Brauerei Hauf KG
Heiningerstraße 28, 91550 Dinkelsbühl

Brauhaus Wallerstein
Obere Bergstraße 78, 86757 Wallerstein

Brauerei Hasen-Bräu
Berliner Allee 36, 86153 Augsburg

Brauerei Riegele
Fröhlichstraße 26, 86150 Augsburg

Brauerei Thorbräu
Wertachbrucker-Tor-Straße 9, 86152 Augsburg

Schongauer Brauhaus
Altenstadter Straße 13, 86956 Schongau

Schossbräuhaus Schwangau
Gipsmühlweg 5, 87645 Schwangau

4. 5. – 6. 5. 2018: Kleinbrauermarkt in Ulm

Vor einer traumhaften Kulisse findet am kommenden Wochenende auf dem südlichen Münsterplatz in Ulm bereits zum 14. Mal der Kleinbrauermarkt statt. Dort präsentieren 14 regionale Klein- und Kleinstbrauereien ihre Erzeugnisse vor.

Eigentlich ist es ja bereits ein Craft Beer-Fest. Die Brauereien sind im Familienbesitz und es wird handwerklich gearbeitet. Und auch wenn die bayerischen Brauer sich gerne und zu Recht auf ihre lange Tradition berufen, gibt es dort nicht nur die klassischen Bierstile wie Pils, Märzen, Dunkles Bier, Lager, Weizen und die verschiedenen Bockbiere wie etwa Weizen- und Maibock zu verkosten, sondern auch Bierstile, die eher aus der Craft Beer-Szene bekannt sind, beispielsweise Triple oder IPA werden die Gaumen der Gäste erfreuen.

Auch wenn sich die Kleinbrauer nicht als Craft Beer-Brauer bezeichnen, können sich die Besucher des Marktes auf Biere mit einem unverwechselbaren und individuellem Charakter freuen. Selbst beim gleichen Bierstil trägt das Gebräu jeder Kleinbrauerei seinen eigenen Stempel, jedes besitzt eine spezifische Ausprägung.

Damit die Besucher möglichst viele Biere verkosten können, wird das Bier nicht wie sonst in 0,5 l-Gläsern ausgeschenkt, sondern auf dem Kleinbrauermarkt ist es inzwischen zur Tradition geworden, dass die Biere in 0,1 l-Gläsern ausgeschenkt werden, die in Ulm ProBiererle heißen. Und damit die Gäste nicht bei einer Brauerei stehen bleiben und dort versacken haben die Brauer sich noch etwas ausgedacht: die Gäste können sich die verkosteten Biere im „ProBierPass“ dokumentieren lassen. Wer sechs unterschiedliche Stempel gesammelt und bei der Ziehung aus der Lostrommel auch noch Glück hat, kann noch einen ordentlichen Vorrat für zu Hause gewinnen: 14 mal gibt es 30 Liter Bier zu gewinnen, die von den Glücklichen in beliebiger Stückelung bei den Brauereien abgeholt werden können.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. An fester Nahrung gibt es

Schupfnudeln, Braten, hausgemachte Wurst, Maultaschen, Steaks, Dünnele, in Bier marinierte Hähnchen, Käsespezialitäten und vieles mehr. Die musikalische Untermalung mag Geschmackssache sein. Am Freitag und Samstag spielen regionale Musikkapellen auf, während am Sonntag eine Swing-Band ihre Kunst zum Besten gibt.

Der Ulmer Kleinbrauermarkt 2018 findet von Freitag, 4. Mai (16 – 21 Uhr), am Samstag, 5. Mai (11 – 21 Uhr) und am Sonntag, 6. Mai (11 – 18 Uhr) auf dem südlichen Münsterplatz statt. Neben den 13 regionalen Stamm-Brauereien ist der „Moosbeurer Adlerbräu“ zum zweiten Mal als Gastbrauerei vertreten. Weitere Informationen zum Ulmer Kleinbrauermarkt finden Sie auf der Website der Veranstalter.

20. 4. 2018: Nacht der offenen Brauereien in Ehingen

Ehingen liegt an der Donau. Das alleine ist ja nun noch keine Besonderheit, aber die vier unabhängigen Brauereien sind bei einer Stadt mit gerade etwas mehr als 25.000 Einwohnern sind schon etwas Besonderes. Am 20. April feiert die selbsternannte Bierkulturstadt von 18:00 Uhr bis Mitternacht die „Nacht der offenen Brauereien“. Der Startschuss fällt um 18 Uhr im Biergarten am Groggensee mit dem offiziellen Fassanstich und mit Freibier. Außerdem wird dort die Zertifizierung des Bierwanderwegs gefeiert. Aber an diesem Abend gibt es noch mehr.

In der Brauerei Schwanen wird an diesem Abend das Hausbier „Schwanenwirt’s Zwickel“ live gebraut. Außerdem wird dann „Schwanenwirt’s Malzbrand“ gebrannt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt an diesem Abend die Band „Bagasch“, die unter anderem mit ihrem Hit „Alkoholfreies Bier“ aufwarten wird. Zusätzlich werden 40 deutsche Craftbiere ausgeschenkt, die im 0,1 Liter-Glas verkostet werden können.

Auch die Brauerei Berg lädt zum Feiern ein. Auch dort soll es bei frischem Bier, laufendem Abfüll- und Sudbetrieb sowie stimmungsvoller Musik ein einzigartiger Abend werden. Zusätzlich werden Führungen durch die Brauerei angeboten und das Ulrichsbier aus dem Holzfass wird ausgeschenkt. Musiker aus der Region spielen unplugged. Zusätzlich können historische Geräte besichtigt werden.

Auch im Brauereigewölbe der Brauerei Berg gibt es Führungen mit dem Oberbrauer der Witwe Zimmermann. Ferner schenken laut Ankündigung die „Berger Frauenpower und Jungspunde“ ihre vier gebrauten Craftbiere aus. Speisen aus der Brauereiwirtschaft, dem Foodtruck und vom Grill komplettieren das Angebot.

Ein Shuttlebus verbindet von 18.30 Uhr an die ganze Nacht über Ehingen und Berg. Der Fahrpreis beträgt einmalig zwei Euro.

Schussenrieder holt Goldmedaille für Ott Spezial

Das Exportbier Ott Spezial der Schussenrieder Brauerei Ott hat erneut eine Goldmedaille gewonnen. Monde Selection, im Jahre 1961 gegründet, ist ein internationales Institut für Qualitätsselektionen, mit Sitz in Brüssel, das Konsumgüter testet und Qualitätssiegel vergibt. Ganzheitliche Auswertungen werden zu Kennzeichen und bestimmen die Qualität des jeweiligen Produktes. Das Institut für wird oft als der Guide Michelin für Konsumgüter bezeichnet. (Quelle: Wikipedia) Monde Selection bringt mehr als 70 international renommierte Experten zusammen, wie Michelin-Chefköche, weltbekannte Önologen, Universitätsprofessoren, Brauingenieure, Ernährungswissenschaftler und Diätassistenten. Das Ott Spezial überzeugte die Jury nicht nur im Geschmack und Geruch, sondern auch in Kriterien wie dem visuellen Aspekt und die Informationen, die den Verbrauchern über die verwendeten Zutaten und der Verpackung zur Verfügung gestellt werden. Neben der 4 Sterne Gold-Auszeichnung des Genussmagazins „selection“ 2017, der Goldmedaille des „Superior Taste Awards“ von iTQi 2017 und der Goldmedaille beim Bierwettbewerb „The International Beer Cup“ 2017 erhält das Ott Spezial nun dieses Jahr wieder eine Prämierung in Gold.

Für den vollmundigen Geschmack des Ott Spezials ist das besondere Brauverfahren verantwortlich, das die mittelständische Familienbrauerei anwendet: die kalte Gärführung in offenen Edelstahlbottichen. In der Braustätte Bad Schussenried wird diese offene Gärung seit Bestehen der Brauerei traditionell eingesetzt, da sich der charakteristische Geschmack in offenen Bottichen besser entfalten kann als in geschlossenen. So ist das Ott Spezial ein Spitzenbier von reinster Qualität, bestechender Optik, charaktervollem Geschmack und dank der sechswöchigen Lagerzeitgarantie von besonderer Haltbarkeit und Reife.

Das Exportbier mit 5,3 Bolumenprozenten und 13,2 % Stammwürze wird ausschließlich mit Rohstoffen aus Oberschwaben hergestellt: nassgeschrotetes Malz aus heimischer Braugerste von der Mälzerei Schwabenmalz aus Baustetten, reinster Aromahopfen aus Tettnang, Hefe aus eigener Reinzucht und kristallklares Wasser aus den Tiefen des Umfelds der Schussenquelle.

10. 11. 2017: Verkostung belgischer Biere in Karlsruhe

Das belgische Bier gehört bekanntlich seit 2016 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Trotzdem ist das Bier aus Belgien für deutsche Biertrinker nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Das will der Niederländische und Flämische Kulturverein in Karlsruhe ändern. Aus diesem Grund lädt er für den 10. November zu einem ersten Bier-Tasting in das Kulturhaus Mikado im Kanalweg 52 in Karlsruhe ein.

Für die Veranstaltung haben die Veranstalter 14 besondere Biere ausgewählt. Mit Hilfe einer Bierkarte suchen sich die Besucher sechs Biere aus, die an diesem Abend verkostet werden. Zu den Bieren werden wie in Belgien üblich kleine Snacks angeboten.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 8,00 Euro. Die Bierkarten können ebenfalls an der Abendkasse für 10 Euro gekauft werden.

10. 11. – 12. 11. 2017: Plaza Culinaria Freiburg

Die Veranstalter der Plaza Culinaria nehmen den Mund ganz schön voll. Sie bezeichnen ihre Verbraucher- und Verkaufsmesse als Deutschlands schönste Genussmesse. Ob das nun der Realität entspricht oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber dass die Menschen in Baden zu genießen wissen ist nicht abzustreiten. Es wird schon etwas dran sein.

Dass auf einer Genussmesse, die etwas auf sich hält, in der heutigen Zeit eine Craftbeer-Area nicht fehlen darf, ist wohl eine Selbstverständlichkeit. So auch auf der Plaza Culinaria. 15 Brauereien stellen in der Craftbeer Area in Halle 4 ihre Kreationen vor. Hier die Aussteller in alphabetischer Reihenfolge:

  • Brasserie Boum’R, Colmar
  • Brauwerk, Donaueschingen
  • Camba Bavaria, Gundelfingen
  • craftBEE, Kassel
  • Craftbeer Lodge, Freiburg
  • Decker UG, Freiburg
  • Fürstlich Fürstenbergische Brauerei GmbH, Donaueschingen
  • Hopfen der Welt, Ellingen
  • Kindler, Endingen
  • Klean Kanteen/Katadyn, Mörfelden-Walldorf
  • LaBieratorium GmbH, Cottbus
  • Leibinger, Teningen
  • Martinsbräu, Freiburg
  • Speidel, Ofterdingen
  • Sudden Death GbR, Timmendorfer Strand
  • Welde, Plankstadt

Aber es bleibt nicht beim Verkosten, sondern es gibt auch ein attraktives Rahmenprogramm. Am Samstag finden im Konferenzraum 10 drei jeweils 90 Minuten lange Biertastings statt. Beginn ist um 13:00 Uhr, um 17:00 Uhr und um 20:00 Uhr. Maximal 20 Personen können daran teilnehmen. Die Kosten für ein Biertasting betragen 39,00 Euro.

Zusätzlich gibt es noch einen ganztägigen Braukurs. Dort können Sie unter Anleitung eines Braumeisters Ihr eigenes Bier brauen und es im Anschluss mitnehmen. Ich weiß nicht, wie innerhalb eines Tages ein Bier von Anfang bis Ende gebraut werden soll, aber ich nehme an, dass es sich um ein identisches Bier handelt, das bereits fertig ist. Die Kosten betragen 109,00 Euro und der Braukurs, der am Freitag um 14:00 Uhr und am Samstag um 11:00 beginnt, ist auf jeweils 16 Teilnehmer beschränkt.

Wenn Sie keinen ganzen Tag mit dem Brauen von Bier verbringen wollen, können Sie an der Braustation auch zwischendurch den Brauern zusehen oder an der Füllanlage ein Bier in Flaschen füllen und mit einem individuell gestalteten Etikett versehen.

Die Veranstaltung findet in der Messe Freiburg statt.

Öffnungszeiten:

10. November 2017: 14:00 – 23:00 Uhr
11. November 2017: 10:00 – 23:00 Uhr 12. November 2017: 10:00 – 20:00 Uhr

Eintritt:

Vorverkauf 9,00 Euro
Tageskasse 12,00 Euro
Ermäßigt** 10,00 Euro
Sonntag, 12. November ab 18:00 Uhr, Happy Hour: Eintritt 5,00 Euro