Lille – Kieler Blonde

Seien wir ehrlich – die meisten Menschen denken bei Kiel nur an die Kieler Woche. Mehr ist von der Hauptstadt Schleswig-Holsteins allgemein nicht bekannt. Aber seit Dezember 2018 ist die lille Brauerei eröffnet, die nach eigenen Angaben modernste Craft-Brauerei Deutschlands. Von dort kommt das Blonde, das ich jetzt verkosten werde.

Golden und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine gemischtporige Schaumkrone, die sich leider sehr schnell auflöst.

Das Bier duftet nach Bananen und Nelken, abgerundet durch einen Hauch von weißem Pfeffer.

Der Antrunk besticht durch eine kräftige Kohlensäure, die für eine angenehme Spritzigkeit sorgt, sowie durch eine zurückhaltende Süße. Auf der Zunge gesellt sich eine leichte fruchtige Säure dazu und die würzigen Noten des Bieres sind deutlich zu schmecken. Für nur 5,3 Volumenprozent Alkohol ist der Geschmack nach hellem Malz überraschend intensiv. In der Kehle ist das Blonde aus Kiel mild mit kurzem Nachklang.

Die Brauerei betont auf dem Etikett, dass das Kieler Blonde von belgischen Bieren inspiriert sei. Dafür ist es recht leicht, aber trotzdem sehr angenehm zu trinken.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Tettnanger), Weizenmalz, Hafermalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt‍:       

5,3 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur‍: 

6° – 8° Celsius

Brauerei:

lillebräu GmbH
Eichkamp 9c
24116 Kiel
www.lillebraeu.de

Granda – Aero

Die Brauerei Granda wurde 2011 in Cuneo gegründet mit dem Ziel, Tradition und Innovation zu verbinden und auf diese Weise Italien in der internationale Bierszene zu etablieren. Mit einer starken territorialen Identität experimentiert die Brauerei mit neuen Stilen und lokalen Zutaten, um einzigartige Biere zu kreieren. Seit 2012 ist das Unternehmen mit dem Schankraum in Saluzzo in Produktion und Vertrieb gewachsen. Heute produziert das Unternehmen mit einem Team von 10 Personen 5.500 hl Bier, das in Italien und im Ausland vertrieben wird. Seit 2024 veranstaltet das Unternehmen ein eigenes jährliches Festival, bei dem Craft-Bier zwischen Tradition und Innovation gefeiert wird.

Von Granda stammt das Aero, ein American Pale Ale, kurz APA, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.

Orangefarben und opalisierend fließt das Bier ins Glas und erzeugt dabei eine feinporige schneeweiße Schaumkrone, die anfangs flott bis auf einen Rest in sich zusammenfällt, der dann sehr lange erhalten bleibt. An der Optik dieses Bieres ist nichts auszusetzen.

Das Bier duftet fruchtig nach Grapefruit, Pfirsich und Ananas. Die fruchtigen Aromen sind so kräftig, dass sie den Duft des Malzes vollständig überdecken.

Der Antrunk ist recht süß und angenehm frisch. Auf der Zunge spiegeln sich die fruchtigen Aromen wider, die ich bereits in der Nase festgestellt habe. Dazu gesellt sich eine freundliche Bittere und jetzt ist auch das Malz zumindest zu erahnen. Das Bier ist vollmundig, auch wenn die Vollmundigkeit mit der Zeit etwas nachlässt. In der Kehle wird die Bittere etwas kräftiger, wo sie auch sehr lange nachklingt.

Die Tatsache, dass das Aero glutenfrei ist, beeinträchtigt nicht seinen Geschmack und sein Aroma, was es zu einem der intensivsten italienischen Vertreter dieses Stils macht. Im Gegenteil, gerade der Verzicht auf Gluten verleiht ihm noch mehr Trinkbarkeit und stellt den kostbaren Hopfen, der ihn auszeichnet, in den Vordergrund.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,7 % Vol.

Brauerei:

Granda
Astesana SRL Società Agricola
Via Manta 15
12030 Lagnasco (CN)
Italien
www.grandabeer.it

Ein Pflichtbesuch für Bierliebhaber: Die neue Braukunstwelt von Maisel & Friends

Manchmal gibt es diese Orte, die man einfach gesehen haben muss – und für Bierfreunde gehört ab sofort die neue Braukunstwelt von Maisel & Friends in Bayreuth dazu. Ich bin selbst ziemlich gespannt, denn die Macher versprechen: „4 Zutaten, 1.000 Möglichkeiten“. Klingt nach einer ganzen Menge Bier-Magie, oder?

Hopfen riechen, Malz probieren, Hefe in Aktion

In der Braukunstwelt geht es nicht um graue Theorie, sondern ums Erleben. Mal eben am Hopfen schnuppern, eine Handvoll Malz probieren oder sehen, wie die Hefe arbeitet – hier wird das Brauhandwerk auf allen Sinneskanälen spürbar. Selbst wenn man schon einiges über Bier weiß, überrascht, wie vielfältig jede einzelne Zutat wirken kann.

Damit das Ganze nicht nur spannend, sondern auch fundiert ist, hat sich Maisel & Friends starke Partner geholt: BarthHaas, IREKS, die TU München in Weihenstephan und Doemens – also die Crème de la Crème der Bierwelt. Gemeinsam haben sie eine Erlebniswelt gebaut, die es so in Deutschland bisher nicht gibt. Und genau das merkt man: Es steckt Herzblut drin, aber eben auch jede Menge Know-how.

Das Schöne: Hier fühlen sich Anfänger genauso wohl wie eingefleischte Biersommeliers. Wer einfach mal neugierig reinschnuppern möchte, nimmt den Audioguide und erkundet in eigenem Tempo. Wer es gern intensiver mag, schließt sich einer Führung an und bekommt Anekdoten und Insidergeschichten direkt von den Braumeistern.

Bayreuth als Bier-Hotspot

Bayreuth war schon immer ein Ort, der für Bier steht – allein durch die Traditionsbrauerei Maisel. Mit der Braukunstwelt setzen sie jetzt noch einen drauf. Während in München das Oktoberfest tobt, gibt’s in Bayreuth ein Highlight, das das ganze Jahr über lockt. Für mich ist das ein starkes Signal: Bierkultur lebt, und sie lebt nicht nur in Bayern, sondern überall in Deutschland.

Tipp für Sparfüchse

Noch bis Ende des Jahres gibt’s 25 Prozent Rabatt auf die Audioguide-Tour, wenn man online bucht und den Code „braukunst“ eingibt. Also vielleicht schon mal vormerken – oder gleich einen Ausflug planen.

Die Braukunstwelt ist kein trockenes Museum, sondern ein Abenteuer für die Sinne. Man kommt raus und hat nicht nur etwas gelernt, sondern vor allem Lust auf mehr Bier – und zwar auf gutes Bier. Für mich ist klar: Wer sich für Braukultur interessiert, sollte Bayreuth auf die Liste setzen.

Hertl – Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Opa

Dass David Hertl seine Biere seinen Verwandten widmet, kennen wir bereits. Dass er aber auch seinen Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Opa Herttel mit einem eigenen Bier beglückt, ist dann doch erklärungsbedürftig. Tatsächlich lebte Davids Vorfahre im Spätmittelalter in Nürnberg und hat damals schon die feinsten Biere gebraut. Er war Mitglied des Mendelschen Zwölfbrüderhauses und findet sich im ersten Mendelschen Hausbuch. Sein Porträt zeigt ihn beim Brauen am Kessel: Er rührt im Bier, neben ihm stehen Holzeimer mit weiteren Zutaten. Und damit kommen wir der Erklärung schon recht nahe, denn das Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Opa ist so ganz nebenbei ein historisches Brotbier, das mit Brot gebraut wird, das wiederum in der Naturbäckerei Oppel mit Malz gebacken wurde. Mit jeder Flasche Brotbier, die getrunken wird, werden mindestens zwei Scheiben Brot vor der Abfalltonne (oder zumindest dem Vermahlen zu Semmelbröseln) gerettet. Ob sich die Rettungsaktion lohnt, will ich jetzt feststellen, öffne die Flasche und schenke mir das Bier ein.

Kupferfarben und glanzfein präsentiert sich das Bier im Glas. Die sahnige Schaumkrone ist recht voluminös und bleibt sehr lange erhalten.

Aromen nach Brotkrume und Sauerteig steigen mir in die Nase, abgerundet durch den Duft nach Karamell und einige florale Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte3 Süße sowie eine sehr feinperlige Karbonisierung aus. Auf der Zunge treten die Röstaromen gemeinsam mit dem Aroma des Sauerteigs in den Vordergrund. Dazu gesellt sich eine leichte Bittere. Insgesamt erinnert der Geschmack jetzt an frisch gebackene Brotkruste. Dabei ist der Körper schlank und das Bier ist sehr süffig. Auch in der Kehle stehen die Brotaromen im Mittelpunkt, auch wenn die Röstaromen an Stärke gewinnen. Der angenehme Geschmack klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Farbe:

20 EBC

Empfohlene Genusstemperatur‍:         

6 – 8° Celsius

Brauerei:

Braumanufaktur Hertl
Thüngfeld 61
96132 Schlüsselfeld
www.braumanufaktur-hertl.de

Brausilvester und Österreichs Biererfolge: Eine Tradition mit europäischer Strahlkraft

Am 30. September feiert Österreich nicht nur den Tag des Bieres, sondern auch das traditionelle Brausilvester. Historisch markierte dieser Tag das Ende des Braujahres, das früher streng reguliert war: Bier durfte nur von Michaeli (29. September) bis Georgi (23. April) gebraut werden, da sommerliche Temperaturen das empfindliche Getränk zu stark belasteten. Erst Anton Dreher aus Schwechat brach 1841 mit dieser Einschränkung, als er das erste helle Lagerbier entwickelte. Diese Innovation revolutionierte die Bierwelt und machte das Lager zum heute beliebtesten Bierstil der Welt – mit einem Ursprung, der tief in Österreich liegt, aber längst auch die deutsche Bierlandschaft prägt. Schließlich ist das Lagerbier eng verwandt mit den bayerischen Hellen, die Dreher nachweislich inspirierten.

Dass Österreich auch in der Bierkultur eine führende Rolle spielt, zeigt die Biersommelier-Weltmeisterschaft 2025: Das Nationalteam holte in diesem Jahr den Mannschaftstitel und bewies damit, dass Bierwissen und Genusskompetenz „Made in Austria“ international höchste Anerkennung finden. Tausende Bier-Jungsommeliers und über 600 Diplom-Biersommelièren tragen dort zur Wertschätzung der Biervielfalt bei. Auch in Deutschland wächst die Szene stetig – Biersommelier-Ausbildungen in Doemens (Gräfelfing) oder an weiteren Standorten belegen, dass das Thema weit über die Landesgrenzen hinaus Bedeutung hat.

Neben dem kulturellen Aspekt zeigt sich Österreichs Stärke auch im internationalen Wettbewerb: Beim European Beer Star 2025 holten heimische Brauereien 14 Medaillen, darunter sieben Mal Gold. Ein beeindruckendes Ergebnis, das an die kontinuierlichen Erfolge deutscher Brauereien bei demselben Wettbewerb erinnert. Beide Länder profitieren von ihrer Tradition, regionalen Rohstoffen und einem engen Zusammenspiel von Handwerk und Innovation.

So verbindet Brausilvester mehr als nur ein historisches Datum: Es erinnert an die gemeinsame Braukultur Österreichs und Deutschlands – eine Tradition, die Biergeschichte schrieb und heute beide Länder zu international anerkannten Aushängeschildern der Bierwelt macht.

Dulion – Ambrée

Jetzt steht vor mir mal wieder ein Bier aus der französischen Brasserie Dulion. Wie alle Biere dieser Brauerei macht auch das Ambrée mich etwas ratlos. Schließlich schreibt die Brauerei, dass sie nicht mit Malz braut, sondern mit dem ungemälzten Getreide. Das widerspricht allem, was ich über das Brauen gelernt habe. Die Hefe kann die Stärke des Getreides nicht verstoffwechseln, sondern es ist erforderlich, dass während des Mälzens die Stärke durch Enzyme in Zucker umgewandelt wird, die anschließend durch die Hefe in Alkohol und Kohlensäure aufgespalten wird. Nun bietet der Pharmagroßhandel Enzyme an, mit denen das Mälzen imitiert werden kann. Aber ist das in einer Brauerei zulässig, die biologisch arbeitet?  Da muss ich erst noch weiter recherchieren.

Einen Vorteil hat die Verwendung von Rohfrucht allerdings. Die Brauerei kann regional einkaufen und dadurch den ökologischen Fußabdruck des Bieres verringern und gleichzeitig die Wertschöpfung in ihrer Region halten. Aber genug der Vorrede; bislang haben mir alle Biere von Dulion gut gefallen und daher will ich nicht länger mit der Verkostung warten.

Orangefarben und klar fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Ein Bier wie gemalt.

Das Bier duftet nach Karamell, dabei leicht rauchig, aus dem Hintergrund kommt noch etwas Lakritze. Abgerundet wird das Aroma durch den Duft nach Kaffee.

Der Antrunk ist durch die reichliche Karbonisierung angenehm frisch. Dazu kommt die Malzsüße mit dem Karamellgeschmack, so dass ich vom ersten Eindruck an von diesem Bier wirklich begeistert bin. Zur Süße gesellt sich auf der Zunge eine leichte Fruchtigkeit, die aber durch die überraschend kräftige Hopfennote fast überdeckt wird. Trotzdem ist das Mundgefühl weich. In der Kehle wird die Bittere etwas milder und sie klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerste, Weizen, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Farbe:

12 EBC

Brauerei:

Brasserie Dulion-Lyon
130, Avenue de l’Industrie
69140 Rilleux-La-Pape
Frankreich
www.brasseriedulion.com

Sechsfacher Gold-Erfolg: Maisel’s Weisse Alkoholfrei glänzt erneut beim European Beer Star

Wenn es um alkoholfreie Weißbiere geht, führt an Maisel’s Weisse Alkoholfrei kaum ein Weg vorbei. Beim European Beer Star 2025 in München wurde das beliebte Bier erneut mit Gold ausgezeichnet – bereits zum sechsten Mal! Damit bestätigt die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth ihre unangefochtene Spitzenposition im Segment alkoholfreier Hefeweizen.

Der European Beer Star gilt als einer der renommiertesten Bierwettbewerbe weltweit. Pro Kategorie wird nur jeweils eine Gold-, Silber- und Bronze-Medaille vergeben – eine Auszeichnung also, die für höchste Qualität und Geschmack steht. Dass Maisel’s Weisse Alkoholfrei in der Kategorie Non-Alcoholic Hefeweizen über Jahre hinweg auf Gold-Niveau bleibt, spricht Bände.

Geschäftsführer Marc Goebel und Leiter Brautechnologie Markus Briemle nahmen den Glaspokal stellvertretend für das gesamte Team entgegen. „Sechs Mal Gold und einmal Silber in sieben aufeinanderfolgenden Jahren – das ist überwältigend und macht uns unglaublich stolz“, sagt Goebel. „Unser Anspruch an Qualität und Geschmack wird Jahr für Jahr auf internationalem Topniveau bestätigt. Dank unseres Teams überzeugt Maisel’s Weisse Alkoholfrei weltweit.“

Die Jury des European Beer Star lobt das Bier als Maßstab der Kategorie: „Unter den Non-Alcoholic Hefeweizen darf die Brauerei Gebr. Maisel mittlerweile als Benchmark angesehen werden. Erneut geht eine Gold-Medaille nach Bayreuth.“

Maisel’s Weisse Alkoholfrei zeigt eindrucksvoll: Auch ohne Alkohol kann ein Weißbier vollmundig, aromatisch und unverwechselbar sein – ein echter Genuss für alle, die Wert auf Qualität legen.

Urstrom – Das natürliche Ale

Werner Sauer und Dr. Axel Hartwig sind die zwei Köpfe hinter Urstrom, dem ersten Bioland-Bier aus Schleswig-Holstein. Der gebürtige Rheinland-Pfälzer Werner Sauer und der in Handewitt bei Flensburg aufgewachsene Axel Hartwig kennen sich schon lange und sie verbindet die Leidenschaft für das Bierbrauen. Bereits während der Schulzeit ging der jüngere Kompagnon Axel Hartwig bei Werner Sauer in die Lehre, der zu dem Zeitpunkt schon lange als Brauer arbeitete.

Beide sind nicht nur gelernte Braumeister, sondern absolvierten auch – zu unterschiedlichen Zeitpunkten – den Diplomstudienganges Brauwesen und Getränketechnologie in Weihenstephan, ein Mekka für alle Brauer. Aber kommen wir zum Bier.

Orangefarben und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist recht klein und fällt schnell in sich zusammen. An der Optik ist also noch einiges zu optimieren.

Das Aroma ist nicht übertrieben intensiv, aber angenehm malzbetont mit einem deutlichen Karamellaroma, das gut zur Fruchtigkeit des Hopfens passt, der Aromen nach Zitrusfrüchten und Gras beisteuert.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine mäßige Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge wird das Bier deutlich fruchtiger als ich aufgrund des Aromas erwartet habe. Die Zitrusnoten im Vordergrund werden sehr gut durch den Karamellgeschmack des Malzes ergänzt. Obwohl das Mundgefühl schlank ist, wirkt das Bier trotzdem weich und voll. In der Kehle wird das Bier trockener. Die Bittere baut sich langsam auf und klingt lange nach.

Das Ale von Urstrom ist angenehm süffig.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,5% Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Flensburger Spirituosen Manufaktur GmbH
Neukirchener Weg 8a
24989 Dollerup
www.urstrom-bier.de

Maisel ist qualitativer Marktführer bei alkoholfreien Weißbieren

Der European Beer Star zählt zu den renommiertesten und anspruchsvollsten Bierwettbewerben weltweit, denn für jede Bierstil-Kategorie gibt es nur jeweils eine Gold-, Silber- und Bronze-Medaille. Auf der drinktec in München wurden am 17. September die Gewinner 2025 gekürt: Maisel’s Weisse Alkoholfrei wurde zum sechsten Mal mit Gold ausgezeichnet – ein Erfolg, der die herausragende Weißbierkompetenz der Brauerei Gebr. Maisel eindrucksvoll unterstreicht.

Die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth setzt ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte fort: Maisel’s Weisse Alkoholfrei wurde beim European Beer Star 2025 in der Kategorie Non-Alcoholic Hefeweizen mit der Gold-Medaille ausgezeichnet. Dieser Sieg macht es zur sechsten Gold-Auszeichnung beim European Beer Star — ein Ergebnis, das in seiner Kontinuität einzigartig ist.

Stellvertretend für das gesamte Team nahmen Geschäftsführer Braubetrieb Marc Goebel und Leiter Brautechnologie Markus Briemle die Gold-Auszeichnung entgegen. Der Glaspokal reiht sich nahtlos in eine Reihe früherer Erfolge beim European Beer Star ein (2019 Gold, 2020 Silber, 2021 Gold, 2022 Gold, 2023 Gold, 2024 Gold) — und unterstreicht, dass Maisel’s Weisse Alkoholfrei über Jahre hinweg Maßstäbe im Segment der alkoholfreien Weißbiere gesetzt hat.

„Sechs Mal Gold und einmal Silber in sieben aufeinanderfolgenden Jahren beim European Beer Star – das ist einfach überwältigend und macht uns unglaublich stolz,“ sagt Geschäftsführer Marc Goebel. „Dieser Wiederholungserfolg zeigt, dass unser hoher Anspruch an Qualität und Geschmack Jahr für Jahr auf internationalem Topniveau bestätigt wird. Mein großer Dank gilt unserem gesamten Team, das mit höchster Sorgfalt und viel Herzblut dafür sorgt, dass Maisel’s Weisse Alkoholfrei Jahr für Jahr auf Weltklasseniveau überzeugt.“

In der offiziellen Pressemitteilung des European Beer Star heißt es:

„Unter den Non-Alcoholic Hefeweizen darf die Brauerei Gebr. Maisel nach ihren Erfolgen in den letzten Jahren mittlerweile als Benchmark angesehen werden. Erneut geht eine Gold-Medaille in dieser Kategorie nach Bayreuth.“

Bierol – The Padawan

Wer Padawan hört oder liest, denkt zuerst an Star Wars. Aber the Padawan ist nicht nach der Science Fiction-Saga benannt. Die Namensgleichheit ist aber sicherlich kein Zufall. Bei dem Namen des Biers aus Tirol steht Padawan für „Pale Ale doing alright without a name“ und wurde 2014 in einem Online-Voting zum Biernamen für ein namenloses Bierol Pale Ale ernannt. Heute ist The Padawan das meistverkaufte Bier von Bierol.

Golden und glanzfein fließt das Bier aus der Dose ins Glas und bildet dabei eine feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Aromen nach Grapefruit und Ananas steigen mir in die Nase, dazu Mango und einige frische Noten, die mich an Minze erinnern.

Der Antrunk ist frisch und spritzig. Dazu kommt eine leichte Süße, wobei das Aroma der Grapefruit im Mittelpunkt bleibt. Die Bittere ist nicht allzu ausgeprägt, aber sehr angenehm fruchtig. Dabei ist das Mundgefühl weich. Die leichte Bittere bleibt auch in der Kehle erhalten, wo sie nicht sehr lange nachklingt.

The Padawan ist ein sehr angenehmes und leicht zu trinkendes Pale Ale. Nur schade, dass es ausschließlich in der Dose verkauft wird.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Carahell), Haferflocken, Weizen, Hopfen (Mosaic und Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Bittereinheiten:

45 IBU

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Bierol GmbH
Sonnendorf 27
6334 Schwoich
Österreich
www.bierol.at