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10. 11. – 12. 11. 2017: Plaza Culinaria Freiburg

Die Veranstalter der Plaza Culinaria nehmen den Mund ganz schön voll. Sie bezeichnen ihre Verbraucher- und Verkaufsmesse als Deutschlands schönste Genussmesse. Ob das nun der Realität entspricht oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber dass die Menschen in Baden zu genießen wissen ist nicht abzustreiten. Es wird schon etwas dran sein.

Dass auf einer Genussmesse, die etwas auf sich hält, in der heutigen Zeit eine Craftbeer-Area nicht fehlen darf, ist wohl eine Selbstverständlichkeit. So auch auf der Plaza Culinaria. 15 Brauereien stellen in der Craftbeer Area in Halle 4 ihre Kreationen vor. Hier die Aussteller in alphabetischer Reihenfolge:

  • Brasserie Boum’R, Colmar
  • Brauwerk, Donaueschingen
  • Camba Bavaria, Gundelfingen
  • craftBEE, Kassel
  • Craftbeer Lodge, Freiburg
  • Decker UG, Freiburg
  • Fürstlich Fürstenbergische Brauerei GmbH, Donaueschingen
  • Hopfen der Welt, Ellingen
  • Kindler, Endingen
  • Klean Kanteen/Katadyn, Mörfelden-Walldorf
  • LaBieratorium GmbH, Cottbus
  • Leibinger, Teningen
  • Martinsbräu, Freiburg
  • Speidel, Ofterdingen
  • Sudden Death GbR, Timmendorfer Strand
  • Welde, Plankstadt

Aber es bleibt nicht beim Verkosten, sondern es gibt auch ein attraktives Rahmenprogramm. Am Samstag finden im Konferenzraum 10 drei jeweils 90 Minuten lange Biertastings statt. Beginn ist um 13:00 Uhr, um 17:00 Uhr und um 20:00 Uhr. Maximal 20 Personen können daran teilnehmen. Die Kosten für ein Biertasting betragen 39,00 Euro.

Zusätzlich gibt es noch einen ganztägigen Braukurs. Dort können Sie unter Anleitung eines Braumeisters Ihr eigenes Bier brauen und es im Anschluss mitnehmen. Ich weiß nicht, wie innerhalb eines Tages ein Bier von Anfang bis Ende gebraut werden soll, aber ich nehme an, dass es sich um ein identisches Bier handelt, das bereits fertig ist. Die Kosten betragen 109,00 Euro und der Braukurs, der am Freitag um 14:00 Uhr und am Samstag um 11:00 beginnt, ist auf jeweils 16 Teilnehmer beschränkt.

Wenn Sie keinen ganzen Tag mit dem Brauen von Bier verbringen wollen, können Sie an der Braustation auch zwischendurch den Brauern zusehen oder an der Füllanlage ein Bier in Flaschen füllen und mit einem individuell gestalteten Etikett versehen.

Die Veranstaltung findet in der Messe Freiburg statt.

Öffnungszeiten:

10. November 2017: 14:00 – 23:00 Uhr
11. November 2017: 10:00 – 23:00 Uhr 12. November 2017: 10:00 – 20:00 Uhr

Eintritt:

Vorverkauf 9,00 Euro
Tageskasse 12,00 Euro
Ermäßigt** 10,00 Euro
Sonntag, 12. November ab 18:00 Uhr, Happy Hour: Eintritt 5,00 Euro

Das Pils wird 175 Jahre alt

Das Pils oder Pilsener hat die westböhmische Stadt Pilsen berühmt gemacht. Dieser heute meistgetrunkene Bierstil der Welt ist Ergebnis eines bayerisch-böhmischen Know-how-Transfers, der bereits mehr als 200 Jahre vor der Aufnahme Tschechiens in die Europäische Gemeinschaft bestens funktionierte. Denn erfunden wurde das Pilsner, weltweit der Star unter den Bieren, Mitte des vorletzten Jahrhunderts nicht von einem Böhmen, sondern einem waschechten Niederbayern: dem Braumeister Josef Groll, der am 11. November 1842 zum ersten Mal ein von ihm „erfundenes“ Bier ausschenkte, das die Welt des goldgelben Gerstensaftes revolutionierten sollte.

Das Wasser von Pilsen sei besser zu trinken, als das in der Stadt gebraute Bier, hieß es Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Qualität des Biers war so schlecht, dass im Jahr 1838 sogar der Magistrat von Pilsen die öffentliche Vernichtung von 36 Fässern anordnete – eine große Schande für die Bier liebenden Böhmen. Die suchten deshalb nach diesem Vorfall einen kompetenten Berater aus dem damals bereits für sein Bier berühmten Bayern. Angeheuert wurde der 29 Jahre junge Josef Groll. Der Bierbrauer war 1813 in Vilshofen als Sohn eines Brauerei-Besitzers geboren worden. Die familieneigene Brauerei allerdings durfte sein jüngerer Bruder übernehmen, der den elterlichen Betrieb später in die Insolvenz führte.

Und so trug es sich zu, dass Josef Groll 1842 mit einem alten Braurezept seines Vaters in der Tasche und zwei Helfern ins 180 Kilometer entfernte Pilsen reiste. Am 11. November 1842 wurde zum ersten Mal ein Pils ausgeschenkt. Innerhalb weniger Monate schaffte Groll, woran sich zuvor die böhmischen Braumeister erfolglos versucht hatten und erfand den heute meistgetrunkenen Bierstil der Welt. Grolls Leistung war es, bei seiner Brauweise den Hopfen als Aromastoff in den Vordergrund zu rücken, sagen heute Experten.

Zunächst verwendete er statt der bis dahin üblichen obergärigen Bierhefe eine untergärige Hefe. Der Export der Hefe war damals aber verboten. Der Legende nach versteckte Josef Groll die Hefe daher in seinem Spazierstock, um sie über die Grenze zu bringen. Dies ist zwar nicht historisch belegt, aber zumindest als Geschichte ganz nett. Sein entscheidender Einfall aber war der Austausch des damals dunklen gegen helles Malz und er setzte überdurchschnittlich viel Hopfen zu. Das weltberühmte Pilsner mit seiner lichtgelben Farbe und dem edel-bitteren Geschmack war geboren. Wenn Sie heute nach Pilsen reisen, können Sie noch die unterirdischen Eiskeller besichtigen, in denen damals die Biere gelagert wurden. Die Keller, hoch wie ein Kirchenschiff, sollen wirklich beeindruckend sein.

Bis heute entfallen rund zwei Drittel des gesamten deutschen Bierausstoßes von zuletzt rund 95 Millionen Hektolitern pro Jahr auf diese herb-hopfige Gerstensaft-Sorte. Andere Bierstile können von solchen Zahlen nur träumen. Jeder zweite Mann trinkt einmal pro Woche ein Pils, ein Drittel sogar mehrmals wöchentlich. Der seit Jahren sinkende Bier-Pro-Kopf-Konsum von in 2016 rund 104 Litern pro Jahr sichert den Deutschen nach den letzten vorliegenden Vergleichszahlen aus 2015 Platz drei. Ganz vorne: die Tschechen mit 135 Litern pro Kopf, gefolgt mit weitem Abstand von Österreich mit 105 Litern.

Der Erfinder des Pilsners ist bis heute nicht vergessen, weder in seiner Geburtsstadt Vilshofen noch in Pilsen. In Vilshofen erinnert heute eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus an den Braumeister. Die einzige verbliebene Brauerei in Vilshofen hat zu Ehren des Erfinders des Pilsners ein „Josef Groll Pils“ im Sortiment. In Pilsen, der Stadt, die dem Bier den Namen gab, steht der Sudkessel, in dem Groll sein erstes Bier ansetzte. Der kupferne Bottich wird verehrt wie eine Reliquie. Hier hängt auch ein Portrait des legendären Braumeisters. Die Bierstube „Na parkanu“ beim Brauereimuseum in der Pilsner Innenstadt schenkt bis heute Urquell nach der Originalrezeptur aus. Heute werden in der westböhmischen Stadt jährlich rund zehn Millionen Hektoliter „Urquell“ produziert und in 60 Länder der Welt exportiert. Von der Werbeabteilung der Brauerei wird dabei der Vater des Pilsners 175 Jahre nach dem ersten Ausschank noch immer gerne genutzt.

13. – 14.10. 2017: Rieder Biermesse

Ried liegt etwa 60 km nordöstlich von Salzburg. Dort findet am 13. und 14. Oktober 2017 die vierte Rieder Biermesse über die Bühne. An beiden Tagen können jeweils ab 16 Uhr mehr als 200 verschiedene Biere verkostet werden. Die Biermesse findet in der Jahnturnhalle statt. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, mit den Brauern der 20 Brauereien ins Gespräch zu kommen, die dort ihre Biere präsentieren., so ist für genügend Platz gesorgt.  „Das besondere am Rieder Bierfestival ist, dass die Bierbrauer selbt vor Ort sind und die Besuchern so direkt mit ihnen ins Gespräch kommen können“, betont Obmann des Tourismusverbandes Ried, Karl Zuser. 20 verschiedene Brauereien werden ihre Biere präsentieren. Grundsätzlich ist der Eintritt frei. Dies ist besonders für Autofahrer praktisch. Bei Verkostung kann ein Starterpaket um 10 Euro erworben werden. Zudem wird ein interessantes Rahmenprogramm geboten.

Bierbummel

Beim Bierbummel lernen die Teilnehmer gleichzeitig die Stadt Ried kennen und verkosten sowohl edle als auch kulinarische Highlights. Er Bierbummel findet am 14. Oktober ab 10 Uhr statt. Treffpunkt ist die Brauerei Ried.

Wahl der besten Brauer

Am Freitag um 19:30 Uhr werden die besten gewerblichen Brauer ermittelt und am Samstag wird um 16:00 Uhr der beste Hobbybrauer gekürt.

Die Veranstaltung beginnt an beiden Tagen um 16:00 Uhr. Der Eintritt ist gratis, allerdings erwirbt jeder Besucher für zehn Euro fünf Gutscheine für eine Bierprobe, die bei den Brauern eingelöst werden können. Zutritt haben nur Besucher ab 16 Jahren.

27. 9. 2017: Tag des tschechischen Bieres

Der 28. September ist in Tschechien ein staatlicher Feiertag. Und seit dem vergangenen Jahr soll am Vorabend des Tages der tschechischen Staatlichkeit nun auch ein tschechisches Kulturgut ersten Ranges gefeiert werden: Die Rede ist selbstverständlich vom Bier.

Jedenfalls wenn es nach dem Willen des tschechischen Braueierverbandes ČSPS geht. Der hatte nämlich den Tag vor dem Feiertag zum Gedenken an die Ermordung des Heiligen Wenzels, des Schutzpatrons der böhmischen Länder, zum Tag des tschechischen Bieres erklärt.

Der Plan des Verbandes scheint dabei aufzugehen. Wie der ČSPS dieser Tage mitteilt, beteiligen sich an dem diesjährigen zweiten Jahrgang Dutzende Brauereien und Mikrobrauereien, die zusammen etwa 95 Prozent der Produktion des tschechischen Biermarktes repräsentieren.

Über 4.000 Restaurants, Kneipen und Bierwirtschaften locken dabei mit speziellen St.-Wenzels-Bierspezialitäten oder beteiligen sich auf andere Weise an dem neuen Feiertag. Viele Brauer verlassen ihre Brauerei, um den Bierliebhabern Rede und Antwort zu stehen. Viele große und kleine Brauereien bieten auch Führungen durch ihren Betrieb an.

Wenn Sie sich in Tschechien aufhalten oder in der Nähe der Grenze sind, sollten Sie dieses Angebot auf jeden Fall annehmen. Über die örtlichen Aktivitäten informiert Sie sicher gerne die lokale Touristeninformation.

28. 9. 2017: 5. Baden-Württembergischer Brauertag in Stuttgart

Bereits zum fünften Mal findet am 28. September im Restaurant Palm Beach in Stuttgart der Baden-Württembergische Brauertag statt. Der im Jahr 2013 zum ersten Mal abgehaltene und mittlerweile zur Tradition gereifte Branchentreff will der Bierkultur im Land neue Impulse und Ideen bieten.

Hans-Walter Janitz, der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, erklärt: „Die Vortragsthemen sind so breit gestreut, dass wirklich jeder mit einem Aha-Effekt rechnen kann. Wir gehen der Frage auf den Grund, wohin die Fahrt der Brauwirtschaft geht. Neben den Themenfeldern „Gebinde“, „Handel“ und „Gastronomie“ dürfen sich die Gäste zudem auf Input aus den Bereichen „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ und „E-Commerce der Getränkewirtschaft“ freuen. Mit diesen Themenkomplexen sind wir nah am Puls der Zeit und aktueller denn je.“, betont Janitz stolz.

Als Gäste auf der Bühne werden neben der Staatssekretärin aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Friedline Gurr-Hirsch Prof. Dr. Markus Zeller von der Hochschule Heilbronn, der Logistikberater Bernd Hüsch und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Gerrit Heinemann vom eWeb Resarch Center an der Hochschule Niederrhein erwartet.

Ein Garant für den Fortbestand von mittelständischen Brauereien ist die Fassbierqualität. Der PR-Ausschuss des Baden-Württembergischen Brauerbundes hat hierzu die Initiative „Goldener Zapfhahn“ ins Leben gerufen. Diese wird dem Fachpublikum vorgestellt und auch erstmalig verliehen.

Auch der Biergenuss soll nicht zu kurz kommen: Brauereien werden unter dem Motto „Probier mal, Kollege“ ihre Spezialitäten ausschenken. „Die Brauer schätzen die Möglichkeit, die frischesten Ergebnisse ihrer Braukünste in solch einem Rahmen darbieten zu können. Die Pausen bieten genügend Raum, sich im kollegialen Rahmen auszutauschen. Selbstverständlich sind alle Brauereien aus Baden-Württemberg eingeladen, den Kollegen ihre neuesten und/oder besten Bier Schöpfungen vorzustellen.“, sagt der Präsident des BWBs, Matthias Schürer.

Traditionell endet der Brauertag mit einem Besuch auf dem Cannstatter Wasen. In diesem Jahr geht es in das Fürstenberg Festzelt.

22. 9. – 23. 9. 2017: Craft Beer Fest Linz

Im Zentrum des „3. Craft Beer Fest Linz“ stehen handwerklich hergestellte Bierspezialitäten aus österreichischen Braumanufakturen und internationalen Kreativbrauereien. Insgesamt werden sich mehr als 40 Brauereien aus zahlreichen Ländern in der Lösehalle der Tabakfabrik präsentieren. Hier die Brauereien im Einzelnen:

  • 100 BLUMEN (Wien, Österreich)
  • AFFLIGEM (Opwijk, Belgien)
  • ALEFRIED (Graz, Österreich)
  • ANCHOR BREWING (Kalifornien, USA)
  • BEAVERTOWN (London, UK)
  • BEERSTARTER (Maria Enzersdorf, Österreich)
  • BEVOG (Bad Radkersburg, Österreich)
  • BFM (Saignelégier, Schweiz)
  • BIERGASTHAUS SCHIFFNER (Aigen-Schlägl, Österreich)
  • BIEROL (Schwoich, Österreich)
  • BIERSCHMIEDE (Steinbach am Attersee,Österreich)
  • BLAKSTOC (Sankt Stefan Ob Stainz, Österreich)
  • BOUSTAA (Engerwitzdorf, Österreich)
  • BRAUEREI GÖSS
  • BRAUEREI HOFSTETTEN (St.Martin, Österreich)
  • BRAUEREI SCHLOSS EGGENBERG (Vorchdorf, Österreich)
  • BRAUEREI SCHWECHAT
  • BRAUEREI WIESELBURG
  • BRAUEREI ZIPF
  • BRAUSCHNEIDER (Schiltern, Österreich)
  • BREW AGE (Wien, Österreich)
  • BRLO (Berlin, Deutschland)
  • COLLABS BREWERY (Wien, Österreich)
  • CROOKED STAVE (Colorado/USA)
  • DE MOLEN (Bodegraven, Niederlande)
  • DIE MARKTBRAUEREI – Linzer Biermanufaktur (Linz, Österreich)
  • EDGE BREWING (Barcelona, Spanien)
  • EVIL TWIN (Copenhagen, Dänemark)
  • FREIGEIST BIERKULTUR (Stolberg, Deutschland)
  • FREISTÄDTER BIER (Österreich)
  • GRIESKIRCHNER (Österreich)
  • HANSCRAFT & CO (Aschaffenburg, Deutschland)
  • HELLSTORK (Bratislava, Slowakei)
  • HOFBRÄU KALTENHAUSEN (Hallein, Österreich)
  • HUYGHE/DELIRIUM (Melle, Belgien)
  • JOPEN (Haarlem, Niederlande)
  • KABINET BREWERY (Nemenikuće, Serbien)
  • KUEHN KUNZ ROSEN (Mainz, Deutschland)
  • LÉTAJÍCÍ CHROUST (Prag, Tschechische Republik)
  • MICHAELI BRÄU – VEREIN LEONDINGER BRAUKUNST (Leonding, Österreich)
  • MIKKELLER (Kopenhagen, Dänemark)
  • MONYO (Budapest, Ungarn)
  • NAPARBIER (Barcelona, Spanien)
  • NØGNE Ø (Grimstad, Norwegen)
  • O’HARA’s (Carlow, Irland)
  • ORCA BRAU (Nürnberg, Deutschland)
  • PIVOVAR RAVEN (Pilsen, Tschechien)
  • PORTERHOUSE (Dublin, Irland)
  • PÖHJALA (Tallin, Estland)
  • RASCHHOFER (Altheim, Österreich)
  • STEAMWORKS BREWERY (Vancouver, Kanada)
  • STEYRER BRÄU (Steyr, Österreich)
  • STIFTSBRAUEREI SCHLÄGL (Österreich)
  • STONE BREWING BERLIN (Deutschland)
  • SYNDICATE BREWERS (Klam, Österreich)
  • THE BEER BUDDIES (Tragwein, Österreich)
  • THORNBRIDGE (Bakewell, UK)
  • TINY REBEL (Newport, UK)
  • TO ØL (Kopenhagen, Dänemark)
  • TRUMER (Obertrum, Österreich)
  • VICTORY BREWING (Pennsylvania, USA)
  • WILD BEER CO. (Evercreech, UK)
  • WOIF (Seekirchen am Wallersee, Österreich)

Das Tagesticket kostet 10,00 Euro, das Ticket für beide Tage gibt es für 16,00 Euro. Die Tickets können unter der URL https://www.craftbierfest.at/linz-brauereien/ bestellt werden.

Die Veranstaltung findet an beiden Tagen von 14:30 – 22:00 Uhr in Linz, Tabakfabrik / Lösehalle statt.

21. 9. – 24. 9. 2017: Craftoberfest in München

Das Craftoberfest ist die Genussalternative zum Oktoberfest und es ist kein Zufall, dass die Veranstaltung zeitgleich mit der Wiesn stattfindet. Handgemachtes Bier wird vom Braumeister selbst frisch gezapft! Kleinstbrauereien von Regional bis Übersee bringen zur Münchner Wiesnzeit ihre qualitativ hochwertigen Biere mit, die mit Liebe und Leidenschaft handwerklich gebraut werden. 5 € Eintritt + 5 € Pfand fürs Glas inkl. einer Füllung vom eigens gebrauten Craftober-Festbier.

Veranstaltungsort:
Postpalast München
Wredestraße 10
80335 München

15. 9. – 16. 9. 2017: Craft Beer Festival Zürich

Zum dritten Mal findet in der Wirtschaft Ziegelhütte in Zürich das Craft Beer Festival Zürich (CBFZ) statt. Das lange Bier-Wochenende beginnt bereits am Donnerstag um 17:00 Uhr, wenn in der Eldorado Craft Beer Bar in der Limmatstr. 109 in Zürich die Dänen vom Amager Bryghus das Kommando und die Zapfhähne. Für diesen Tag sind vor Allem IPAs und Stout angekündigt.

Weiter geht es am Freitag von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr in der Wirtschaft Ziegelhütte in der Hüttenkopfstr. 70 in Zürich. Nun bieten immerhin 18 Brauereien ihre Erzeugnisse an. An diesem und dem folgenden Tag steht also das Who-is-Who der Craft Brewer der Schweiz sowie auch einige andere europäische Brauereien bereit, die aktuellen Biere auszuschenken und auch den Besuchern des Festivals Rede und Antwort zu stehen. Im Einzelnen werden die folgenden Brauereien vor Ort sein:

  • 7Peaks
  • Amager Bryghus
  • BFM
  • BF
  • Blackwell Brewery
  • Broken City Brewing Co.
  • Cayon’s
  • Degen Bier
  • Docteur Gab’s
  • Hoppy people
  • Kitchen Brew
  • La Nebuleuse Créateurs de Bières
  • Mikkeller
  • Brauerei Oerlikon
  • Storm&Anchor Brewing Company
  • Bière trois dames
  • Warpigs
  • White Frontier Brewery

Da wird gewiss jeder Besucher sein Bier finden können. Aber auch für eine gute Unterlage wird gesorgt. Die Ziegelhütte kauft grundsätzlich ganze Tiere und verarbeitet sie im Hause, so dass möglichst das gesamte Tier auf die Teller kommt. Für die Veranstaltung wurden mehrere Spanferkel, ein Zürcher Bio-Schwein sowie in Angus Beef eingekauft.

Für Unterhaltung sorgen drei Bands, die mit Rock, Blues, Folk, Jazz und Country sicher keine Langeweile aufkommen lassen werden.

Geöffnet ist am Freitag von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr und Samstag von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Den Abschluss bildet Mikkeller am Sonntag ab Mittag in der Bar 63 in der Rolandstr. 19 in Zürich, wo sie eine bunte Mischung verrückter Biere auspacken.

Tickets gibt es zum Preis von 35 Franken an der Festivalkasse. Im Eintritt sind ein Probierglas sowie fünf Verkostungen eingeschlossen.

9. 9. 2017: Craft Village Wien

Beer, Food, Music und Art sind die vier Schlagworte kommenden Samstag im Wiener WUK, wo unter der Schirmherrschaft der BeerLovers das erste Craft Village stattfinden wird. Das Format soll eine eintägige gemütliche Genussparty mit Anspruch werden!

Neben den BeerLovers selbst werden auch das Brauhaus Bevog aus Bad Radkersburg, sowie die lokalen Brauer vom Brauwerk, Brew Age, Collabs und der Rodauner Biermanufaktur fantastische Biere ausschenken. Dazu gesellt sich noch österreichischer Cider von Blakstoc. Auch werden wohl alle anwesenden Brauereien neue Kreationen und Spezialitäten präsentieren!

Dazu zählen etwa das „Alphatier“ von Brew Age (sowie noch weitere geheime Biere) oder aber das „Walzer & Molen“, welches die Wiener Wanderbrauer der Collabs Brewery gemeinsam mit den Niederländern von De Molen gebraut haben. Und bei erwarteten sommerlichen Temperaturen laden die Sour-Biere des Brauhaus Bevog zum intensiven kennenlernen ein.

Schließlich darf bei einem ordentlichen Genussfest natürlich auch ein interessantes Speisenangebot nicht fehlen. Dafür sorgt ein Pop-Up-Catering des im 14. Bezirk beheimateten Restaurants Velobis, sowie das reichhaltige Angebot des Statt-Beisls. Für das Rahmenprogramm sorgt das Bushfire Orchestra, ein Akustik-Trio mit feurigen Beats und Percussions, sowie eine umfangreiche DJ-Line.

9. September 2017 – 13 bis 24 Uhr

WUK Wien, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Eintritt ist frei

Regensburg: Mit jedem Schluck Gutes tun

Genießen für einen guten Zweck: Einen Satz, den sich heutzutage nicht wenige Getränkehersteller mitunter leichtfertig auf ihre Fahnen schreiben – im ostbayerischen Regensburg stimmt er aber sogar. In der Domstadt sind heute drei so genannte Stiftungsbrauereien daheim, eine bundesweit und vermutlich sogar weltweit einmalige Konstellation. Was die Traditionsbrauereien Bischofshof, Kneitinger und die Spital-Brauerei so besonders macht: Anders als in einem normalen Wirtschaftsbetrieb oder einer konventionellen Brauerei fließen die Gewinne aus dem Brauereibetrieb nicht an Aktionäre oder Eigentümer. Die Überschüsse werden entweder in den weiteren Ausbau der Brauerei oder aber in die Förderung von sozialen oder kulturellen Einrichtungen sowie des regionalen Sports investiert. Bei Bischofshof, der größten unter den drei Regensburger Stiftungsbrauereien und gleichzeitig größten Brauerei der Oberpfalz, kamen so allein in den vergangenen zehn Jahren rund zwei Millionen Euro zusammen.

Wenn wir nach den Gründen suchen, weshalb die Regensburger Brauereien anders sind als die meisten Braustätten, müssen wir weit in der Geschichte zurückgehen, im Falle von Bischofshof bis ins 13. Jahrhundert. Historiker glauben, dass zur Versorgung der Dombauhütte bereits 1230 eine Bischöfliche Brauerei bestand. 1649 gründete dann der Fürstbischof Wilhelm Graf von Wartenberg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Regensburger Dom die Brauerei Bischofshof. Seit dem ersten Tag ist sie im Besitz der Diözese Regensburg. Heute ist die Bischöfliche Knabenseminarstiftung Träger der Brauerei. Stiftungszweck war ursprünglich die Unterstützung des Priesternachwuchses bei der Ausbildung. Heute konzentriert sich das Engagement von Bischofshof auf vier wesentliche Bereiche: der Förderung von Sport, Kultur, Gesellschaft und Sozialem. Jahr für Jahr fließt den vier Stiftungszwecken eine Summe im hohen sechsstelligen Bereich zu.

Die Liste der Projekte, die die Brauerei fördert, ist lang: Nach der Aufnahme der Regensburger Altstadt mit Stadtamhof in das UNESCO-Welterbe initiierte die Brauerei die Gründung eines Welterbe-Kulturfonds als Motor für den Denkmalschutz. Jüngstes kulturelles Engagement: die in diesem Sommer abgeschlossene Generalsanierung des ältesten Legionstors der Welt, der Porta Praetoria. Möglich wurde die Maßnahme erst durch das finanzielle Engagement der Brauerei im Rahmen des Welterbe-Kulturfonds in Höhe von rund 600.000 Euro.

„Bischofshof fühlt sich der Bewahrung des historischen Erbes in Regensburg in besonderer Weise verpflichtet“, sagt Brauereidirektor Hermann Goß. Unterstützt habe Bischofshof in den vergangenen Jahren auch weitere bedeutende Bau-Projekte in der Stadt Regensburg. Dazu gehören unter anderem die Restaurierung des Regensburger Brückenwahrzeichens „Bruckmandl“, die Bischof Sailer-Statue oder die Wiedererrichtung des König Ludwig-Reiterdenkmals am Regensburger Domplatz.

In und um Regensburg zählt die Brauerei Bischofshof seit vielen Jahren auch zu den bedeutendsten Förderern des Jugend- und Breitensports. Die „vatikanische Brauerei“ stellt dazu jedes Jahr für die allgemeine Sportförderung einen sechsstelligen Betrag in ihren Budgets bereit. „Es ist beeindruckend und absolut nachahmenswert, was die Brauerei Bischofshof in der Förderung des Breitensports in der Region bewegt“, sagt Klaus Eder, der langjährige Chef-Physiotherapeut der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, der in seinem Therapiezentrum in Donaustauf bei Regensburg die Elite des deutschen Spitzensports behandelt.

Radmarathon, Triathlon, Fußball oder Leichtathletik: „Bischofshof hilft bei der Finanzierung attraktiver Sportveranstaltungen und unterstützt Vereine bei der Förderung und Finanzierung ihrer Jugendarbeit. Highlights im Sport-Sponsoring Kalender 2017 sind beispielsweise unter anderem der Arber-Radmarathon, der Regensburg-Marathon und die Unterstützung des deutschen Baseball-Serienmeisters Buchbinder Legionäre sowie der Fußballer vom SSV Jahn Regensburg.

„In vielen regionalen Sportvereinen in Stadt und Land Regensburg wäre zudem eine systematische Breitensportförderung und Jugendarbeit ohne die Fördergelder von Bischofshof kaum möglich“, sagt Brauereichef Goß. Er hofft, dass Bayerns Biertrinker im Getränkemarkt und in der Gastronomie auch künftig regionalen Brauspezialitäten den Vorzug geben. Denn, so Goß, weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit seien die großen internationalen Getränkekonzerne aus Holland und Belgien längst auch in Bayern angekommen: „Ihre Marktanteile wachsen – auch bei uns im Freistaat. Das bereitet mir große Sorgen, weil diese Konzerne allein ihren Aktionären, der Gier nach Marktanteilen und den internationalen Finanzmärkten verpflichtet sind – und nicht mehr ihrer Heimatregion, ihren heimischen Lieferanten und Kunden“, sagt Goß. Jeder Verbraucher habe es selbst in der Hand, ob er bayerische Heimatliebe oder einen Konzern im Ausland stärke.