Archiv der Kategorie: Dies und Das

13. – 14. Mai 2022: Beer Craft in Bozen

Auch in Südtirol vielen aufgrund von Corona zwei Jahre lang alle Veranstaltungen aus. Nach dieser langen Durststrecke startet nun endlich wieder Beer Craft auf Schloss Maretsch in Bozen (Südtirol). Ich kenne das Schloss zwar nicht, aber wenn ich mir die Bilder im Internet ansehe, dürfte es sich um eines der schönsten Craft Beer-Events überhaupt handeln.

Auch die ausstellenden Brauereien können sich bestimmt sehen lassen. Auf der Website der Veranstalter der Craft Beer werden zwar noch die Brauereien der letzten Veranstaltung im Jahr 2019 aufgelistet, aber ich vermute mal, dass das Lineup in diesem Jahr ähnlich beeindruckend ist. 2019 kamen Brauer aus Italien, Österreich, Deutschland und Belgien nach Südtirol. Ich bin überzeugt, dass die Besucher sich auf eine Veranstaltung freuen können, die lange in Erinnerung bleibt.

Weitere Infos zum Event finden Sie unter www.beercraft.info.

Nach zwei Jahren Pause: Bierakademie Bochum startet wieder

Endlich ist es so weit: nach einer Unterbrechung von zwei Jahren geht die Trinkhalle ab Mai wieder mit der Bierakademie an den Start. Wegen des späten Starttermins werden in diesem Semester auch nur zwei Veranstaltungen angeboten.

In dieser Zeit hat sich in der Szene allen viel getan. Einige geschätzte Brauereien haben den Betrieb eingestellt und eine ganze Reihe sind neu dazugekommen. Zwei dieser „Newcomer“ wird die Bierakademie in diesem Frühjahr vorstellen.

Am 03. 5. 22 beginnt sie mit „Brauwerk Schacht 8“ aus Haltern. Bisher gab es vom Brauwerk traditionelle Biere mit einem modernen Twist. So war das „Grubenpils“ dank der Kalthopfung kräftig fruchtig und das Schwarzbier röstig bis rauchig. Seit neuestem gibt es mit dem Wit auch ein Bier in einem Stil, der in unserer Region noch nicht so verbreitet ist. Alle Biere werden vom Brauer Markus Stewens präsentiert.

Am 07. 6. 22 kommt Alexander Pieper von „Piepnitz“ zu Besuch. Mit seiner Brauerei in Wattenscheid hat er es ja auch nicht weit bis zur Trinkhalle. Piepnitz ist mittlerweile seit zwei Jahren aktiv. Neben vier Bieren, die ständig verfügbar sein sollen (Wit, Kellerbier, Stellaris und Delta) gibt es immer wieder interessante Experimentalsude. Das IPA das mit einer Kveik Hefe vergoren wurde, ist ein gutes Beispiel dafür.

Die Veranstaltungen finden weiterhin am ersten Dienstag jeden Monats ab 19.00 Uhr statt. Der Kostenbeitrag beträgt 25 €.

29. 4. – 1. 5. 2022: Schmeckfest Hildesheim

Zwei Jahre musste die Veranstaltung wegen Corona ausfallen, jetzt ist es wieder so weit: Ende April bis Anfang Mai findet in der Fußgängerzone Hildesheim das Schmeckfest statt. Craft-Brauer und Food Trucks werden sich wieder alle Mühe geben, die Gäste zu verwöhnen. Ich würde jetzt gerne mitteilen, welche Anbieter vor Ort sein werden und ob es auch ein Unterhaltungsprogramm geben wird. Leider haben mir die Veranstalter dazu keine Informationen zukommen lassen und auch das Plakat, das ich in Hildesheim gesehen habe, enthielt keine weiteren Infos. Trotzdem können wir uns vermutlich auf ein schönes Event freuen.

Bayern feiert in diesem Jahr wieder den „Tag des Bayerischen Bieres“

Der „Tag des Bayerischen Bieres“ erinnert jedes Jahr an den Erlass des Bayerischen Reinheitsgebotes, das die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. am Georgi-Tag, dem 23. April 1516, in Ingolstadt erließen. Bis heute sind Wasser, Malz, Hopfen und Hefe die einzigen Rohstoffe, die für die Bierherstellung in Bayern verwendet werden.

Das Reinheitsgebot gilt auch ein Qualitätsversprechen der Brauer und neben der Biervielfalt, der mittelständischen Struktur der Braubranche und der langen Tradition die tragende Säule des weltweit guten Rufes von Bayerischem Bier.

Der Bierbrunnen in München sprudelt am 25. April mit drei verschiedenen Biersorten

Oft werden auch Brauereijubiläen oder Feierlichkeiten auf diesen Tag gelegt oder wie am Münchner Bierbrunnen einfach mit Freunden und Liebhabern des bayerischen Nationalgetränks kräftig gefeiert. So eröffnet Staatsministerin Michaela Kaniber, die die Schirmherrschaft über den „Tag des Bayerischen Bieres“ und die „Bayerische Bierwoche“ übernommen hat, am Montag, dem 25. April ab 11:30 Uhr zusammen mit der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Frau Angela Inselkammer, dem Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes Georg Schneider und der amtierenden Bayerischen Bierkönigin Sarah Jäger sowie der Hallertauer Hopfenkönigin Theresa Hagl den Bierausschank von insgesamt 1.000 Liter Freibier mit drei verschiedenen Biersorten aus dem Bierbrunnen am Oskar-von-Miller-Ring 1.

Braumeister lassen sich anlässlich des Geburtstags gerne über die Schulter schauen und bieten Braukurse oder einen „Tag der offenen Brauerei“ an. In der Brauerei Aldersbach sind am Samstag, dem 23. April, ab 12:00 Uhr bei zünftiger Musik das Bräustüberl sowie der Biergarten im Brauereihof geöffnet. Die Maß kostet an diesem Tag 3,80 €. Bei schönem Wetter ist auch die ProBierBar im Hof sowie der Klosterladen geöffnet. Die Wildbräu in Grafing feiert ebenfalls am 23. April ab 12:00 Uhr Ihr Gründungsfest. Gegründet im Jahr 1060 gibt es für jedes Jahr Wildbräu 962 Hoibe Freibier mit Grillfleisch, Musik, Tätowieren (nur mit Voranmeldung), Führungen und einem Brauerei(Bier)Brunnen. Bei der Privat-Brauerei Zötler in Rettenberg gibt es ebenfalls am 23. April um 19:00 Uhr den Maibock-Anstich mit Live-Musik. In Kulmbach startet am 23. April das „Kulmbacher Biergeflüster“ um 17:00 Uhr. Dies sind wenige Beispiele wie von Oberfranken bis ins Allgäu der „Tag des Bayerischen Bieres“ gefeiert wird.

Die Ottakringer Brauerei startet mit BBQ & Beer in die Eventsaison 2022

Die Event-Location der Ottakringer Brauerei füllt sich wieder mit Leben. Auftakt zur vielfältigen Eventsaison ist das „BBQ & Beer“ von 7. April bis 10. April mit Spezialitäten vom OFYR Österreich Grill und Show-BBQ-Meister Andreas Pohlodek, auch bekannt aus Kitchen Impossible.

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei erzählt: „Unser einzigartiger Standort mit unserer Eventlocation macht Ottakringer zu dem, was wir sind. Eine Brauerei, die vielfältige Biere braut und gleichzeitig ihren Gästen einmalige Erlebnisse und Events bietet. Dass sich unsere Gäste bei uns gut unterhalten, dabei das eine oder andere ausgezeichnete Bier trinken und unseren Standort erleben, darüber freuen wir uns nach einer längeren Durststrecke wieder ganz besonders.“

Josef Wiedenhofer, Leiter der Ottakringer Eventlocation ergänzt: „Wir merken es an unserer Buchungslage deutlich: Die Menschen sind wieder durstig nach Events. Und das freut uns riesig! Wir haben die perfekten Räumlichkeiten für vielfältige Veranstaltungen und wollen in diesem Jahr auch unseren Vorplatz wieder verstärkt mit eigenen Events bespielen. Bei uns beginnt die Freiluftsaison, sobald wir den Grill anwerfen, daher starten wir mit BBQ & Beer als Season Opening.“

Das BBQ & BEER Season Opening mit Spezialitäten vom OFYR Österreich Grill findet vom 7. April bis 10. April statt, und zwar Donnerstag und Freitag von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Samstag von 14:00 Uhr bis 22 Uhr sowie Sonntag von 10:00 bis 18Uhr.

Zur Saisoneröffnung hat sich die Ottakringer Brauerei etwas Besonderes einfallen lassen. Zu den vielfältigen hausgemachten Bierspezialitäten werden internationale Spezialitäten gegrillt. Das jedoch nicht im herkömmlichen Sinne, sondern auf OFYR Österreich Grills. Mit dabei an allen vier Tagen der Show-BBQ-Meister Andreas Pohlodek, auch bekannt aus Kitchen Impossible. Er grillt eine Auswahl an unterschiedlichen Speisen und als Überraschung auch eine süße Wiener Spezialität. Für Kinder gibt es ein Rahmenprogramm und unplugged Musik sorgt für „Lagerfeuer“-

Romantik.

6 Event Locations und Außenbereich

In den außergewöhnlichen Räumlichkeiten der Ottakringer Brauerei findet jede Veranstaltungsart eine passende Location. Hopfenboden, Gerstenboden, Hefeboden, Alte Technik, Gold Fassl Magazin und das denkmalgeschützte Wahrzeichen der Ottakringer Brauerei: der Darreturm. Die Räume können miteinander kombiniert werden, auch mit dem Außenbereich. Dank der einzigartigen Kombination aus vielfältiger historischer Architektur und moderner Zapf- und Eventtechnik erhält jede Veranstaltung den perfekten Rahmen. Von kleineren Feiern ab 40 Personen bis zu Clubbings mit 2.500 Personen.

Das Eventlocation-Team steht jederzeit mit Rat und Tat bei der Organisation zur Seite. Sie finden es unter https://www.ottakringerbrauerei.at/de/unser-eventlocation-team.

Die Braunacht in Homburg ist zurück

Karlsberg feiert wieder das Brauhandwerk: Lange haben die Homburger Brauerin und die Brauer gewartet, jetzt ist es endlich wieder so weit. Gemeinsam feiern und gemeinsam Bier trinken – dazu laden sie am Samstag, 30. April, zur Homburger Braunacht und am 6. Mai zur digitalen Braunacht ein. Mit dabei haben sie wieder drei speziell für die Braunacht gebraute Biere, die auf dem Historischen Marktplatz, in der Homburger Gastronomie und bei der digitalen Braunacht zuhause verkostet werden können. Eine weitere Besonderheit erwartet die Besucher: der erste „Karlsberg rockt!“-Bandcontest mit jeder Menge handgemachter Musik von Bands aus der Region. Die Zuschauer küren in diesem Jahr nicht nur ihr Lieblingsbier, sondern auch ihre Lieblingsband.

Braunacht-Event auf dem Historischen Marktplatz

Bei der Homburger Braunacht am 30. April werden die Zapfhähne nicht stillstehen: Los geht’s ab 16 Uhr auf dem Historischen Marktplatz mit dem offiziellen Fassanstich. Anschließend erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm rund um das Thema Bier und jede Menge handgemachte Musik.

Bühne frei für den Rock-Nachwuchs aus der Region

Hier kommen Musik-Fans garantiert auf ihre Kosten: Rockmusik satt gibt’s beim ersten Bandcontest „Karlsberg rockt!“. Viele Bands aus dem Südwesten haben sich beworben mit dem Ziel, Liebling der Braunacht-Fans zu werden. Die Karlsberg rockt!-Jury hat drei Bands ausgesucht, die bei der Braunacht in Homburg sowie bei der digitalen Braunacht auf die Trommel und in die Saiten hauen werden. Die Zuschauer beider Veranstaltungen stimmen über QR-Code für ihre Lieblingsband ab und bringen so den Sieger direkt auf die Bühne des Rocco del Schlacko. Zudem spielt auf dem Historischen Marktplatz die Band Tonsport.

Live-Musik in sieben Gaststätten und der Alten Schlosserei

Wenn auf dem Marktplatz die Verstärker ausgehen, dann geht’s in der Homburger Gastronomie erst richtig los: Bis in die späten Abendstunden wird hier gefeiert – mit Live-Musik und den drei neuen Karlsberg-Bieren. Mit dabei sind sieben Gaststätten sowie die Alte Schlosserei, die Biererlebnis-Location der Karlsberg Brauerei. Hier können die neuen Biere in Brauerei-Atmosphäre getestet werden. Die Alte Schlosserei bietet mit 20 Zapfhähnen die größte Biertheke im Saarland und Rheinland-Pfalz.

Mit den Braunacht-Bieren zuhause mitfeiern

Sie wurde einst aus der Not geboren und ist nun fester Bestandteil des Karlsberg Event-Kalenders: Die digitale Braunacht findet am 6. Mai statt und bringt das Erlebnis der Braunacht-Biere direkt in die heimischen Wohnzimmer. Wer die neuen Biere zuhause verkosten möchte, kann die Braunacht-Bierbox ab 4. April für 29,90 Euro online unter www.karlsberg-shop.de bestellen. In einer Live-Übertragung aus der alten Schlosserei gibt’s spannende Informationen rund um die Braunacht-Biere sowie Auftritte der „Karlsberg rockt!“-Finalisten. Wie auf der Homburger Braunacht, können auch die Teilnehmer der digitalen Braunacht für ihr Lieblingsbier und ihre Lieblingsband unter www.karlsberg.de/voting abstimmen. Am Ende des digitalen Events werden die Gewinner des Bier- und des Bandcontest-Votings bekanntgegeben.

Drei neue Rockstars: Die Braunacht-Biere

In diesem Jahr präsentieren die Homburger Brauerin und Brauer drei neue Biere, die durch das Motto „Karlsberg rockt!“ inspiriert wurden. Sie widmen sich der internationalen Biersorte Ale und interpretieren diese obergärig gebraute Spezialität in drei Farben: Als Pale Indie Ale, Red Punk Ale und Brown Metal Ale. Das Gewinnerbier wird 2023 einen Auftritt im Karlsberg-Sortiment haben.

Die Braunacht kommt auch nach Saarlouis und St. Wendel

Es gibt noch zwei weitere Gründe zum Anstoßen und Feiern: Karlsberg bringt die Braunacht mit Rockmusik und den drei neuen Bieren in diesem Jahr auch nach Saarlouis und St. Wendel! Nach Homburg geht’s am 21. Mai in Saarlouis weiter. Die Braunacht in St. Wendel findet am 3. September statt.

Es gelten die am jeweiligen Veranstaltungstag und -ort jeweils gültigen Corona-Bestimmungen.

Martin Brambach wird Markenbotschafter für Whisky aus Sachsen

Mit der offiziellen Eröffnung der Dresdner Whisky Manufaktur am 7. April geben die beiden Manufaktur-Gründer Frank Leichsenring und Thomas Michalski bekannt, wer der prominente Markenbotschafter für die größte Whisky Manufaktur Deutschlands wird. Es ist „Tatort“-Star Martin Brambach, der nicht nur ein großer Whisky-Liebhaber ist, sondern auch in Dresden geboren wurde.

„Wir haben uns jemanden gewünscht, der Whisky liebt und versteht. Jemanden, der authentisch als Markenbotschafter für ‚Hellinger‘-Whisky steht. Der gute Qualität und sorgfältige Herstellung schätzt und, das ist ja auch nicht unwichtig, dem unser Whisky genauso gut schmeckt, wie uns und unseren Kunden. Martin Brambach passt hier perfekt zu uns „, so Frank Leichsenring. „Wir sind stolz, dass diese Partnerschaft zustande gekommen ist und freuen uns bei der offiziellen Eröffnung gemeinsam den Botschafter-Vertrag zu unterzeichnen und mit dem ersten Whisky aus unserer Manufaktur anzustoßen.“

Martin Brambach ist einer der renommiertesten Charakterdarsteller Deutschlands, den Millionen Fernsehzuschauer*innen aus dem Dresdner „Tatort“ als Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel kennen. Auch international sorgt er für Furore, u.a. in „Der Vorleser“ und „Das Leben der anderen“.

Auf den Spuren des alkoholfreien Bieres in Österreich

Die 13. Ausgabe des österreichischen Bierkulturberichtes, der von der Kommunikationsabteilung der Brau Union Österreich herausgegeben wird, wirft 2021 einen umfassenden Blick auf das alkoholfreie Bier. Persönlichkeiten der Branche erklären in Interviews, wie sich das alkoholfreie Bier im Lauf der Zeit entwickelt hat, welche Methoden es zur Herstellung gibt, wie etabliert alkoholfrei in der Gastronomie ist und wie sich alkoholfreies Bier auf die Gesundheit auswirkt.

Basierend auf den Ergebnissen einer breit angelegten Studie des „market“ Marktforschungsinstituts zur Bierkultur in Österreich wird auch ein vielfältiger Blick auf das heutige Konsumverhalten geworfen. Mittlerweile ist ersichtlich, dass sich die Coronapandemie auf das Konsumverhalten der österreichischen Bevölkerung ausgewirkt hat. Zumindest mehrmals pro Monat, also regelmäßig, trinken 61 % der Österreicher Bier, 4 % mehr als im Vorjahr. Fragt man, wo das Bier am besten schmeckt, geben ein Drittel der Österreicher (36 %) unterwegs an, in Bars, Lokalen, Gasthäusern. Zuhause schmeckt es hingegen nur 18 % besser. Aber ebenfalls einem Drittel (35 %) kommt es nur auf das Bier an, das ihnen überall gleich gut schmeckt.

Konsumtrends Alkoholfrei und Regionalität

Legt man den Fokus auf alkoholfreies Bier zeigt sich, dass fast die Hälfte der Österreicher (45 %) findet, der Umgang mit alkoholfreiem Bier hat sich zum Positiven verändert, es ist mittlerweile schick und angesehen, zu alkoholfreiem Bier zu greifen. Entsprechend trinkt ein Viertel der Österreicher (26 %) gerne alkoholfreies Bier, Tendenz seit Jahren leicht steigend. An den Konsumgründen hat sich kaum etwas geändert. Nahezu die Hälfte der Österreicher (46 %) greift zu alkoholfreiem Bier, wenn man Lust auf ein Bier hat, aber ohne Alkohol trinken zu wollen sowie beim Autofahren. Letzterer Grund hat durch die pandemiebedingten Lockdowns um 4 % abgenommen. Alkoholfreies Bier ist für die Österreicher vor allem Durstlöscher (45 %), steht für Genuss (34 %) und Gesundheit (32 %).

Ein weiterer Konsumtrend hat sich durch Corona noch stärker ausgeprägt, Regionalität. 4 von 10 Österreichern bevorzugen ein Bier aus ihrer Region. Vor allem regelmäßige Bierkonsumenten (44 %), die 50-59-Jährigen (46 %) sowie die Landbevölkerung (47 %) greifen überdurchschnittlich oft lieber zu regionalem Bier. Unter den 18-29-Jährigen ist es hingegen nur ein Drittel, in dieser Altersgruppe fällt die Wahl mit 13 % fast doppelt so oft wie für die Gesamtbevölkerung auf internationales Bier.

Schlussendlich wird noch ein Blick in die Zukunft gewagt, wie es mit der Bierkultur in Österreich und dem Konsumverhalten von (alkoholfreiem) Bier weitergehen könnte. „Für nahezu jeden Österreicher ist Bier (sehr) wichtig für die österreichische Getränkekultur (87 %). Darum ist eines gewiss: Bier ist und bleibt ein Teil unserer österreichischen Kultur. Schon früher ebenso wie heute und sicher auch in Zukunft wurde und wird auf das Brauhandwerk mit Bier angestoßen“, ist Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich, überzeugt.

„In der diesjährigen Bestandsaufnahme zum Thema österreichisches Bier haben wir neben konstanten Fragen, um Vergleiche ziehen und Trends erkennen zu können, den Fokus auf alkoholfreies Bier, Regionalität und Auswirkungen der Coronapandemie gelegt, die erfreulicherweise den Stellenwert von Bier in der österreichischen Getränkekultur nicht negativ beeinflussen“, so Gabriela Maria Straka, Mitglied der Geschäftsleitung und Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich und Diplom-Biersommelière.

Bayern bietet Entdeckertouren auf den Spuren des „grünen Goldes“

Schon die alten Ägypter wussten, dass Bier mit Hopfen besser schmeckt. Seitdem sind die Bitterextrakte der Hanfpflanze ein fester Bestandteil beim Bierbrauen. Besonders gefragt: Der Hopfen aus der bayerischen Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Hallertauer Hopfen wird heute in über 100 Länder der Erde exportiert, um den besten Bieren der Welt ihr einzigartiges Aroma zu verleihen. Die Pflanze, die dem Bier seine Würze gibt, entwickelt sich in Ostbayern zunehmend auch zur Touristenattraktion: Rad- und Wandertouren bieten ein außergewöhnliches Bild, eine phantastische Landschaft und für jede Kondition das passende Erlebnis.

Alljährlich verwandelt sich das „Hopfenland“ Hallertau in ein Meer aus bis zu sieben Meter hohen Hopfenpflanzen, die sich auf rund 17.000 Hektar Anbaufläche über das bayerische Hügelland zwischen Regensburg, Ingolstadt und München erstrecken. Mit dem Start der Ernte fahren die fast 1.000 Hopfenbetriebe der Region jährlich fast 40.000 Tonnen der gefragten Pflanze ein – das sind fast 90 Prozent der gesamten deutschen Hopfenernte und mehr als ein Drittel der weltweiten Produktion.

Unterwegs umgeben sein von viel Natur und frischer Luft: Danach sehnen sich jetzt viele Menschen. Sanfte Hügel, romantische Flusstäler und endlose Hopfengärten, in denen die Hopfenpflanzen die meterhohen Spanndrähte erklimmen, sind in Bayerns Hallertau das Rezept, das immer mehr Menschen zu Entdeckern auf den Spuren des „grünen Goldes“ werden lässt.

Der Radrundweg Hallertauer Hopfentour, der auf rund 170 Kilometern entlang der Flusstäler der Abens und Ilm und durch die Hopfengärten verläuft, vereint leichte und anspruchsvolle Streckenabschnitte. Bäuerliche Hopfenhöfe, Weiler und Dörfer liegen auf der Runde, gekrönt von traditionellen Gasthäusern zur zünftigen Einkehr. Fünf Querverbindungen erlauben es, die Hallertauer Hopfentour beliebig zu ändern oder zu verkürzen. Mehr Infos unter: https://www.hopfenland-hallertau.de/touren/.

Auf dem rund 15 Kilometer langen Erlebnispfad Hopfen und Bier wandern Naturfans von Mainburg aus durch das Herz der Hallertau. Wissenswertes über das „Grüne Gold“ und das in der Region gebraute Bier erfahren sie auf 17 Informationstafeln entlang des Weges. Durch das idyllische Abenstal, vorbei an zahlreichen Hopfengärten und über beschattete Waldwege, führt der Erlebnispfad nach Ratzenhofen. Dort lädt der Biergarten des Schlosses zum Genuss bayerischer Schmankerl unter Kastanienbäumen ein, bevor es anschließend wieder zurück nach Mainburg geht. Auch an Wanderer, die sich nach der Einkehr nicht mehr zu Fuß auf Weg machen wollen, haben Ostbayerns Touristiker gedacht: Im Sommer lässt sich der Rückweg auch bequem und komfortabel mit einem Freizeitbus zurücklegen. Mehr Informationen: www.rauszeit.bayern/de/tour/themenweg/erlebnispfad-hopfen-bier/18988460.

Mit dem „Karlsberg rockt!“-Bandcontest auf die Bühne des Rocco del Schlacko

Egal ob Indie, Hard oder Classik Rock, Hauptsache es rockt. Alles, was wirklich zählt, ist die Leidenschaft für handgemachte Musik. Unter diesem Motto startet die Homburger Karlsberg Brauerei mit ihrem Aufruf zum Bandcontest „Karlsberg rockt!“ in ein Jahr voller Musik.

Fachjury und Braunacht-Zuschauer küren die Gewinner-Band

Wer den heiß begehrten Platz auf dem Rocco del Schlacko Festival Line-Up bekommt, entscheidet eine kompetente Experten-Jury sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer der Homburger und digitalen Braunacht. Die Jury besteht aus Thilo Ziegler (Rocco del Schlacko), Fritzi Brandt (SR/Unser Ding) und Markus Brixius (Popscene Magazin). Mit geballter Kompetenz und vielen Jahren Erfahrung im Musik- und Mediengeschäft nominiert die Jury drei Bands, die auf der Homburger Braunacht 2022 (30.4.2022) und der digitalen Braunacht (6.5.2022) auftreten werden. Danach ist das Publikum gefragt: Die Zuschauerinnen und Zuschauer küren vor Ort und digital nicht nur ihr Lieblingsbier, sondern voten auch für ihre Lieblingsband.

Gewinn: Auftritt auf dem Rocco del Schlacko und dem Karlsberg Bockbier Fest

Die Gewinner-Band wird auf den ganz dicken Bühnenbrettern auf dem Rocco del Schlacko 2022 rocken. Außerdem ist sie beim Karlsberg Bockbier Fest 2022 mit dabei und eröffnet die nächste Runde von „Karlsberg rockt!“. Denn: Der Bandcontest wird ab sofort jährlich stattfinden und startet beim Bockbier Fest mit einem Aufruf in die nächste Runde. Darüber hinaus erwartet den gekürten Rockstar volle Medien-Power. Der gesamte Bandcontest wird über die Kanäle von Karlsberg, dem Rocco del Schlacko, Unser Ding sowie dem Popscene Magazin kommuniziert.

Ab sofort für „Karlsberg rockt!“ bewerben!

Auf www.karlsbergrockt.de können sich die Bands ab sofort bewerben. Alles was sie dafür brauchen, ist ein Video, in dem sich die Band vorstellt und zwei eigene Songs performt. Die von der Jury ausgewählten Finalisten werden im April von Karlsberg bekanntgegeben.