Feldschlößchen – Maibock

Aus Sachsen, genauer gesagt aus Dresden, stammt der Maibock der Brauerei Feldschlößchen, der jetzt vor mir steht. Wie kommt es eigentlich, dass ich die Feldschlößchen-Brauerei immer mit Braunschweig in Verbindung bringe? Aber egal, jetzt wird die Flasche geöffnet und das Bier eingeschenkt, damit ich mit der Verkostung beginnen kann.

Intensiv bernsteinfarben und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös und bleibt sehr lange erhalten. Optisch macht das Bier schon mal eine gute Figur.

Das Bier duftet stiltypisch nach Kramell, unterstützt durch einige blumige Noten. Die 7,2 Volumenprozent Alkohol sind zwar durchaus auch zu riechen, halten sich aber im Hintergrund und unterstützen die anderen Aromen lediglich.

Der Antrunk ist süß und zeichnet sich durch die reichlich dosierte feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge fällt sofort auf, dass der Maibock von Feldschlößchen recht knapp gehopft wurde. So wirkt er beinahe wie ein starkes Märzen. Aber der Malzkörper und die Hopfenaromen sorgen nicht nur für einen intensiven Geschmack, sondern auch für ein weiches und rundes Mundgefühl. Es verwundert nicht, dass auch der Abgang mit seinem leichten und angenehmen Bitter recht mild ist. Leider klingt der Geschmack nur kurz nach.

Von Feldschlößchen kommt hier ein ungewöhnlicher, aber guter Maibock. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass er nicht nur am Biertisch, sondern auch in der Küche für eine gute Soße Verwendung finden könnte.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,2 % Vol.

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

Feldschlößchen Aktiengesellschaft Dresden
Cunnersdorfer Str. 25
01189 Dresden
www.feldschloesschen.de

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