|

Samuel Smith – Winter Welcome Ale

Auch aus dem Vereinten Königreich kommen saisonale Biere, die für den Winter stärker eingebraut werden. Das Winter Welcome Ale, das jetzt vor mir steht, stammte von Samuel Smith, Yourshires ältester Brauerei. Außerdem wurde das Bier so häufig ausgezeichnet, dass ich es mir erspare, die Preise hier alle aufzuzählen. Ich gehe einfach davon aus, dass es sich um ein tolles Bier handelt, das ich jetzt verkosten werde.

Bernsteinfarben und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone fällt recht klein aus, aber sie bleibt sehr lange erhalten. Damit geht die Optik schon mal in Ordnung.

Das Aroma macht es bereits klar: ich habe jetzt ein wirklich süßes Bier vor mir. Düfte nach Trockenfrüchten wie Rosinen und Feigen steigen mir in die Nase, dazu einige blumige Noten.

Der Antrunk erfüllt meine Erwartungen an die Süße. Dabei sorgt aber die Kohlensäure für die erforderliche Frische. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen nach den Trockenfrüchten wider, das Bitter des Hopfens ist nur sehr dezent feststellbar. Dafür schmecken die sechs Volumenprozent Alkohol durch. Trotzdem ist das Mundgefühl weich und rund. Auch der Abgang wird durch die Trockenfrüchte dominiert, wobei das Bitter etwas kräftiger wird und lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (East Kent Golding, Fuggles), Hefe

Alkoholgehalt:

6,0 % vol.

Bittereinheiten:

32 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Eine Adresse konnte ich nicht feststellen, aber hier ist die URL von Samuels: www.samuelsmithsbrewery.co.uk.

Ähnliche Beiträge

  • Rügener Insel-Brauerei – Insel Saison

    Die Insel-Brauerei aus Rambin auf Rügen steht einfach für Qualität. Daher habe ich auch keine Befürchtungen das Insel Saison von dort zu öffnen und zu verkosten. Saison, auch Farmhouse Ale genannt, ist ein alter belgischer Bierstil. Traditionell wurde er im Winter gebraut, um im Sommer die Erntehelfer zu motivieren, am nächsten Tag wieder zur harten…

  • Hummel-Bräu – Kellerbier

    In der Nähe von Bamberg, Deutschlands heimlicher Bierhauptstadt, liegt Merkendorf. Von dort stammt das Kellerbier, das jetzt vor mir steht. Rotgolden und gefiltert fließt das Bier ins Glas und bildet dabei recht wenig feinporigen Schaum, der durchschnittlich lange erhalten bleibt. Das Aroma ist malzbetont nach Brotkrume mit einigen würzigen Noten. Damit passt das Bier zu…

  • Kirin Ichiban

    Laut vorderem Etikett handelt es sich hier um ein japanisches Bier. Das Rückenetikett gibt aber an, dass das Kirin Ichiban in Lizenz in der Staatsbrauerei Weihenstephan gebraut wird. Die Japaner sind ja bekannt dafür, bei der Herstellung von Lebensmitteln teilweise einen Riesenaufwand zu betreiben und anschließend einen irrsinnigen Preis zu verlangen (und auch zu zahlen)….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.