BOCQ – Deugniet

Dass das Deugniet, das jetzt vor mir steht, ein besonderes Bier ist, beweist schon das Etikett. Das Bier kommt aus der Brasserie de Bocq. Die Bocq ist ein wallonischer Nebenfluss der Maas und so liegt auch die Brauerei in der Wallonie. Trotzdem hat das Bier einen niederländischen Namen und auch die beschreibenden Stichwörter auf dem Etikett zuerst in niederländischer und erst an zweiter Stelle in französischer Sprache angegeben.

Deugniet ist im Übrigen das niederländische Wort für Strolch, wobei dieses Wort eher liebevoll gemeint ist, in etwa wie „Schlingel“ oder in „die kleinen Strolche“. Auf dem rückwärtigen Etikett sind auch der Name und die Zeichnung erklärt: „Auf dem Etikett ist ein Kerl mit nacktem Hintern zu sehen, ein Verwandter von ‚Manneke Pis‘, man kann deutlich sehen, dass er ein ‚Schlingel‘ ist.“ So, dann will ich mal die Flasche öffnen und das Bier einschenken.

Golden und gefiltert läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine sehr voluminöse gemischtporige Schaumkrone, die anfangs flott ins sich zusammenfällt, aber ein Rest bleibt lange erhalten.

Das Bier duftet angenehm nach Brotkrume, dazu fruchtige Noten nach Mango, Birne und Zitrusfrüchten sowie nach weißem Pfeffer.

Der Antrunk ist ist recht süß und überzeugt mit seiner feinperligen Kohlensäure. Auf der Zunge wird das Bier überraschend fruchtig. Die Aromen spiegeln sich hier wider. Das Mundgefühl ist angenehm weich, dabei spritzig und voll. Bitterstoffe kann ich jetzt nur wenige schmecken. Die 7,5 Volumenprozent Alkohol sind gut eingearbeitet und schmecken nicht hervor. Erst in der Kehle wird das Bitter kräftiger und es klingt sehr lange nach.

Alkoholgehalt:

7,5 % Vol.

Bittereinheiten:

20 IBU

Farbe:

9 EBC

Brasserie de Bocq

Rue de la Brasserie 4
5530 Purnode
Belgien
www.bocq.be

Das Flaming Amber ist das Gewinnerbier des Hobbybrauerwettbewerbs 2022

Bereits zum fünften Mal haben Maisel & Friends und die BrauBeviale gemeinsam einen Gewinner für den Hobbybrauerwettbewerb gekürt. Gewinner im Jahr 2022 sind Markus Stüttgen und sein Team der Hausbrauerei Bestes! aus Dormagen. Gemeinsam mit den Braumeistern von Maisel & Friends durften die Gewinner ihr Bier, das ab sofort erhältlich ist, auf der professionellen Anlage nachbrauen.

Der Hobbybrauerwettbewerb von Maisel & Friends und BrauBeviale

Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb für Hobby- und Heimbrauer bereits 2018. Mit den kreativen Brauern von Maisel & Friends und der BrauBeviale als eine der wichtigsten Investitionsgütermessen für die Getränkeindustrie haben sich dafür zwei perfekte Partner gefunden, die die Beliebtheit und Bekanntheit des Wettbewerbs in den letzten Jahren weiter voranbringen konnten. Auch 2022 zog das Wettbewerbsthema „American Style Amber/Red Ales“ wieder zahlreiche Hobbybrauer an. 106 Einsendungen bewertete die Expertenjury aus Braumeistern, Biersommeliers, Journalisten und Hobbybrauern nach Optik, Geruch, Geschmack, Bittere, Rezenz und persönlichem Eindruck.

„Flaming Amber“ machte das Rennen

Den großen Sieg durfte beim fünften Hobbybrauerwettbewerb Markus Stüttgen nach Dormagen holen. Gemeinsam mit Aribert Braun, Sven Lundie, Franz Josef Brauns, seinem Team der Hausbrauerei Bestes!, konnte er mit dem American Amber Ale „Flaming Amber“ die hochkarätige Expertenjury überzeugen und sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Das Gewinnerteam ist stolz auf sein Siegerbier und das Ergebnis des Brautages, der Ende September in Bayreuth stattfand. An ihren Erfolg wollen die passionierten Hobbybrauer anknüpfen und investieren weiter in ihre Hausbrauerei, die mit eigenem Verkostungsraum und einer Vielzahl an gelagerten Malz- und Hopfensorten bereits bestens ausgestattet ist.

Fuchsig, rotbraun, mit feiner Trübung und cremig weißer Schaumkrone – das ist das Flaming Amber. Ein Feuerwerk von Aromen verströmt den Duft von roten Beeren und frischen roten Äpfeln. In die Nase steigen auch Noten von Pfirsich, Hagebutte und der Duft von Brotrinde. Auch im Mund kommen wunderbare Aromen zur Geltung: Den Geschmack von Erdbeeren begleiten Pfirsich und Zitrus. Auch das Malz bringt seine volle Stärke ein und bringt eine feine Süße mit, die an Karamell erinnert. Darauf folgt das Aroma von frisch gebackenem Brot.

Da in diesem Jahr keine BrauBeviale stattfindet, veranstalten Maisel & Friends und das Gewinnerteam ein Release-Event in der Holy Craft Beer Bar in Düsseldorf, nahe der Heimat der Gewinner. Am 18. November um 18 Uhr stellt das Team der Hausbrauerei Bestes! gemeinsam mit Maisel & Friends Biersommelier Michael König das Flaming Amber vor.

Im kommenden Jahr, auf der BrauBeviale 2023, wird es wieder live auf der Messe vor einem großen Fachpublikum eine Siegerpräsentation bisheriger und aktueller Sieger geben.

Anmeldung für den Hobbybrauerwettbewerb 2023

Auch 2023 wird es wieder einen Hobbybrauerwettbewerb geben. Ab sofort ist die Anmeldung zur sechsten Auflage unter www.maiselandfriends.com möglich. Alle Hobby- und Heimbrauer sind herzlich eingeladen, zum Thema „Münchner Dunkel – Modern Style“ ihre Biere einzusenden.

Erhältlich ist das Maisel & Friends Flaming Amber im brauereieigenen Onlineshop von Maisel & Friends: www.maiselandfriends.com/shop.

Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter http://maiselandfriends.com/hobbybrauer/ und Informationen zur BrauBeviale unter www.braubeviale.de.

Eichhorn – Pils

Vor den Toren Bambergs liegt Hallstadt, die Heimat der Brauerei Eichhorn. Von dort stammt das Pils, das jetzt vor mir steht. Da ein Pils zu den Bierstilen gehört, die in Franken nicht zum Standard gehören, bin ich auf dieses Bier besonders gespannt. Auf jeden Fall teilt mir die Zutatenliste mit, dass die Brauer keinen Hopfenextrakt verwendet haben.

Golden und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Darüber prangt eine relativ kleine und größtenteils feinporige Schaumkrone, die aber sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzbetont mit einer kräftigen würzigen Note.

Der Antrunk ist recht süß und weist eine sehr feinperlige Kohlensäure auf. Auf der Zunge gesellt sich ein leichtes Bitter dazu, begleitet durch die würzigen Noten, die jetzt entfernt an weißen Pfeffer erinnern. Das Mundgefühl ist weich. Der schlanke Abgang zeichnet sich durch wenige Bitterstoffe mit nur kurzem Nachklang aus.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Stammwürze:

12 ° Plato

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Brauerei Eichhorn
Dörfleinser Straße 43
96103 Hallstadt
www.brauerei-eichhorn.de

 

Messe Bremen zieht zufriedene Bilanz

Zufriedene Gesichter im Team der FISCH&FEINES: Die Macher der Genussmesse begrüßten am vergangenen Wochenende 38.129 Besucherinnen in der ÖVB-Arena und der Halle 2 sowie in der Halle 3 beim Craft Beer-Event. Damit lag die Resonanz deutlich über dem vergangenen Jahr, als 29.778 Besucher auf die Messe kamen. „Die Messe 2021 litt noch sehr unter der Corona-Pandemie. Diesmal haben wir an frühere Erfolge anknüpfen können“, kommentiert Claudia Nötzelmann, Bereichsleiterin Fachmessen und Special Interest.

Die Aussteller hätten sich einhellig positiv über die Messetage geäußert, freut sie sich. Manche hätten so gut verkauft, dass sie am Sonntag kaum noch Waren mehr anbieten konnten. „Das bestärkt uns in der Überzeugung, dass die Menschen nach wie vor gute, handwerklich hergestellte und nachhaltige

Produkte schätzen.“

Großen Zuspruch fanden ihr zufolge auch die drei Termine für die Auktion von frischem Nordseefisch am Sonntag. Darauf hatten die Fischfans coronabedingt zwei Jahre lang verzichten müssen. „Das Publikum genoss zudem sehr, beim CRAFT BEER EVENT mehr als 35 Bierstile probieren zu können, und das in einer geselligen und entspannten Atmosphäre“, resümierte die Bereichsleiterin.

Nach der Messe ist im Übrigen vor der Messe: Die nächste FISCH&FEINES findet statt von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. November 2023.

BOCQ – Saison 1858

Nach Angaben der Brauerei ist das Saison 1858 das einzige Saisonbier, das in der Region Namur hergestellt wird. Es ist ein helles Witbier, das 6,4 Volumenprozent Alkohol enthält. Die Brauerei ist für ihre angenehmen Biere bekannt, die alle ihren eigenen Charakter haben. Somit kann ich mich auf diese Verkostung freuen.

Golden und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine voluminöse feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist fruchtig-frisch. Ich rieche Zitrone, Banane und den typischen Duft belgischer Hefe. Abgerundet wird das Aroma durch einige würzige Noten, die an weißen Pfeffer erinnern.

So ist auch der Antrunk fruchtig mit dem Geschmack nach Zitrone. Dazu kommen eine zurückhaltende Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes Bitter dazu, so dass das Bier angenehm ausgewogen ist. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird das Bier trockener, das Bitter wird kräftiger und es klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Zucker, Gewürze (Koriander, Orangenschale, Lakritz), Hopfen

Alkoholgehalt:

6,4 % Vol.

Stammwürze:

16° Plato

Bittereinheiten:

28 IBU

Farbe:

6 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Brasserie Du Bocq
Rue de la Brasserie 4
5530 Purnode
Belgien
www.bocq.be

Maisel verkauft erstmals seinen Weizenbock Bajuwarus

Was einst als Dankeschön für treue Maisel’s Weisse- Kunden begann, eroberte sich schnell einen Platz in deren Herzen. Nun zollt die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth der großen Nachfrage Tribut: Maisel’s Weisse Bajuwarus ist in diesem Jahr erstmals im ausgewählten Einzelhandel erhältlich. Ich habe das Bier bereits vor längerer Zeit in diesem Blog beschrieben.

Die Vorweihnachtszeit war für Bierfans stets eine ganz besondere, gab es doch als leckeres Dankeschön für die Treue zu jedem Kasten die Gratiszugabe einer 0,75l Flasche Maisel’s Weisse Bajuwarus. Schnell erfreute sich der Weizenbock großer Beliebtheit, sodass der Wunsch immer größer wurde, die Bierspezialität nicht nur als Gratiszugabe, sondern auch im freien Verkauf erhalten zu können. Der großen Nachfrage kommt die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth nun nach und ab sofort ist die limitierte Bierspezialität im ausgewählten Getränkehandel auf aufmerksamkeitsstarken Displays verfügbar. Auch der brauereieigene Onlineshop führt den vollmundigen Weizenbock, der von nun an in die 0,5l NRW-Flasche gefüllt wird und im praktischen 6er-Träger erhältlich ist.

„Es ist schon unglaublich, wenn ein als Dankeschön geborenes Bier so beliebt wird, dass es sich als saisonal verfügbare Spezialität etablieren kann. Ich sehe das als Beleg für die Qualität unserer Weißbiere und danke unseren treuen Fans und meinem Team, die die Etablierung des Bajuwarus möglich gemacht haben“, freut sich Jeff Maisel, Inhaber der Familienbrauerei.

Über Maisel’s Weisse Bajuwarus

Maisel’s Weisse Bajuwarus verzaubert mit seiner leicht rötlichen Bernsteinfarbe und einer cremigen Schaumkrone. Nase und Gaumen werden verwöhnt von einem Aromenfeuerwerk aus reifer Banane, Vanille und einem Hauch Dörrobst sowie Nelke. Honig- und Karamellaromen runden die streng limitierte Bierspezialität wunderbar ab. So bleibt dieser weiche und vollmundige Weizenbock in genussvoller Erinnerung.

BAJUWARUS leitet sich ab von Bajuwaren, dem ursprünglichen Namen der Einwohner Bayerns. Zusammen mit der für Weizenbockbiere so typischen Endsilbe „-us“ ergibt sich eine neue Wortschöpfung, die einprägsam für die Herkunft sowie den starken Charakter unseres Weizenbocks Pate steht.

Oder um die ganze Meldung einmal mit etwas Lästerei zu beenden: jetzt müssen wir keine Kiste Maisels mehr kaufen, um an den leckeren Bajuwarus zu kommen. Obwohl – das war eigentlich auch kein schlechter Deal.

Oberbräu – Hell

Holzkirchen im Bayerischen Oberland ist seit 1605 die Heimat des Oberbräu Hell. Die Brauerei, die Oberbräu Vertrieb GmbH, gehört zur Warsteiner-Gruppe. Dieser Konzern ist ja für seine ordentlichen Biere bekannt, die keine Überraschungen zu bieten haben.

Golden und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik ist also wie erwartet richtig gut.

Das Bier duftet nach hellem Malz, abgerundet durch grasige, kräuterige und würzige Noten. Damit hebt sich das Oberbräu Hell durchaus aus der Masse der in meinen Augen eher langweiligen Hellen heraus.

Der Antrunk ist spritzig und weist eine zurückhaltende Süße auf. Auf der Zunge kommen besonders die würzigen Noten zum Tragen und sie sorgen zusammen mit der leichten Malzsüße für ein volles Mundgefühl. Wie ich es bei einem Hellen erwarte, meldet mir die Zunge kaum Bitterstoffe. Leider kommt auch in der Kehle nur sehr wenig Bitter zum Tragen und der Geschmack klingt nur kurz nach.

Ich meine, dass das Oberbräu Hell stark anfängt, dann aber doch abfällt. Würde die Brauerei die Malzgabe verändern, könnte aber ein Helles daraus werden, das mich begeistern kann.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Stammwürze:

11,5° Plato

Brauerei:

Oberbräu Vertrieb GmbH
Industriestraße 5
83607 Holzkirchen
www.oberbraeu-brauerei.de

19. 3. – 21. 3. 2023: Die ProWein Düsseldorf geht in die nächste Runde

In rund vier Monaten ist es wieder so weit, die ProWein 2023 startet. Doch schon jetzt können sich die internationalen Profis der Wein- und Spirituosenbranche einen Überblick über das weltweite Angebot verschaffen, das sie auf der weltweit größten und bedeutendsten Fachmesse für Weine und Spirituosen und Craft Beer in Düsseldorf erwartet. Auf www.prowein.de ist das Who-is-Who der Branche ab Mitte November präsent; bis zum Messestart am 19. März 2023 wird die Ausstellerdatenbank sukzessive mit den Eckdaten der über 6.000 Winzer, Gemeinschaftsbeteiligungen, Im- und Exporteure, Spirituosen- und Craftbeer-Anbieter aktualisiert. Auch Firmenprofile, Firmeninformationen, Produkt- und Pressenews werden durch die Ausstellenden selber in die Datenbank eingepflegt – eine perfekte digitale Plattform also, mit der sich der ProWein-Besuch optimal organisieren lässt.

13 Messehallen sorgen für eine klare Angebotsstruktur

In 13 Messehallen erwartet die Besuchenden ein klar strukturiertes Produkt-Angebot. Das – und die extrabreiten Gänge – ermöglichen einen schnellen Überblick und einen stressfreien Messebesuch. Die Produktpalette ist wie folgt gegliedert:

  • Argentinien, Chile, Uruguay & weitere Übersee-Nationen: Hallen 13 und 14
  • Australien, Kalifornien, Südafrika & weitere Übersee-Nationen: Halle 14
  • Deutschland: Hallen 1 und 4
  • Frankreich: Hallen 9 und 10
  • Griechenland: Halle 17
  • Italien: Hallen 15, 16 und 17
  • Japan: Halle 14
  • Mittel- und Osteuropa: Halle 12
  • Österreich: Halle 5
  • Portugal: Halle 12
  • Spanien: Halle 11
  • Spirituosen: Halle 13
  • Trendshow „same but different“: Halle 7.0

Bühne frei für aktuelle Trends & Themen

Die ProWein wäre nicht so erfolgreich, wenn sie nicht aktuelle Themen aufgreifen und in Form von Trendshows, Sonderschauen und Event-Foren präsentieren würde. Das sind im Einzelnen:

  • Premiere hat auf der kommenden ProWein 2023 die „World of Zero“ in Halle 1. Sie greift das aktuelle Top-Thema „alkoholfrei“ auf. Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren ihre Weine und Spirituosen; eine Verkostungszone komplettiert das Angebot.
  • Das Thema „null Promille“ hatten die beiden Trendscouts Paula Redes Sidore und Stuart Pigott schon auf der letzten ProWein im Rahmen der Trend Hour Tastings aufgegriffen, in 2023 geht es um „Tetrapack, Leichtgewichtflaschen & Co“, „#kabilove und die neue Frische im Wein“ sowie „die Welt der Bioweine“.
  • Trendshow same-but-different: Sie ist mit mehr als 120 Ausstellenden schon seit Jahren ein echtes Highlight für die Welt der Craft Spirits, Craft Beer und Cider in Halle 7.0. Erfolgsgeheimnis und Markenzeichen sind der besondere Spirit und das einmalige Ambiente.
  • „Champagne Lounge“ in Halle 9: Gerade die Kombination aus der zentralen Verkostungszone und den individuellen Ausstellern (rund 120 Champagne-Produzenten) ist für die Besucher ein echter Mehrwert.
  • Halle 5 sticht mit zwei Themen hervor: der Bio-Bereich & die „Organic World“ sowie die Sonderschau „Packaging & Design“.

Auch wieder am Start sind die beiden ProWein-Foren in Halle 13 und Halle 10; dort präsentieren Aussteller ihre Highlights.

ProWein & ProWein World: Ein starkes Netzwerk

Die ProWein 2022 hat sich nach der pandemiebedingten Zwangspause eindrucksvoll wieder zurückgemeldet. Das belegen die Eckdaten der ProWein 2022: Mit 5.724 Ausstellenden aus 62 Ländern und über 38.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus 145 Ländern war sie der zentrale Branchenevent im Jahr 2022. Gestartet ist die ProWein 1994 mit 321 Ausstellenden aus acht Ländern, ihren vorläufigen Höhepunkt absolvierte sie zu ihrem 25. Jubiläum 2019 mit 6.900 Ausstellenden aus 64 Ländern und 61.560 Besuchern aus 143 Nationen.

Barcelona Beer Company – La Bella Lola

Die Barcelona Beer Company beschreibt La Bella Lola so: „La Bella Lola ist die schönste. Intelligent, verführerisch, elegant, lustig und mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Sie liebt gesundes Kochen und gesunde Lebensgewohnheiten. Sie liebt es, Familie und Freunde zu genießen, und wo immer sie hingeht, hebt sie sich von den anderen ab.“ Ich habe gehört, dass das Unternehmen so stolz auf dieses Bier ist, dass es in der Brauerei in Barcelona in einem Sektglas serviert wird. Das Bier muss wohl wirklich etwas Besonderes sein.

Und wenn es schon ein elegantes und spezielles Bier sein soll, werden nur die besten Zutaten verwendet: das Malz kommt aus Bayern und Böhmen, die Hopfen mit dem Zitrusaroma aus den USA und Deutschland und das Wasser, das als ungeheuer weich beschrieben wird, stammt aus dem Nontseny Naturreservoir.

Hell goldfarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone. Die Optik ist also schon mal in Ordnung.

Das Bier duftet nach Grapefruit, Banane und Ananas. Das Aroma der Hefe rundet den Duft dieses Bieres gut ab. Elegant und unkompliziert sind die Attribute, die mir zu diesem Aroma einfallen.

Der Antrunk ist spritzig und mäßig süß. Auf der Zunge entwickelt sich die Süße etwas, was sehr gut zur Fruchtigkeit der verwendeten Hopfensorten passt. Das Mundgefühl ist schlank. Erst in der Kehle kann ich erstmals Bitterstoffe schmecken, die sehr gut zur Fruchtigkeit dieses Bieres passen. Obwohl das Bitter mit nur 15 Bittereinheiten eher schwach ausgeprägt ist, klingt es doch überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz (Maris Otter, Carapils), Hopfen (Magnum, Mittelfruh, Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

4,0 % Vol.

Bittereinheiten:

15 IBU

Brauerei:

Barcelona Beer Company
C/ Farmacia 4
08450 LLinars del Vallès
Spanien
www.barcelonabeercompany.com

Störtebeker – Hopfen-Weiße

Im September 2021 setzten sich Nikki Parks und Nils Lichtenberg mit ihrer Hopfen-Weisse gegen 180 Konkurrenten aus ganz Deutschland durch und gewannen so die 5. Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer. Die Expertenjury der Meisterschaft überzeugte die Ausgewogenheit zwischen Hopfenaromen und typischen Weizenbock-Noten. Ich habe mir eine Flasche dieses Biers aus München mitgebracht, wo sie im Rahmen der Endrunde des Hobbybrauerwettbewerbs 2022 auf der DrinkTec am Stand von Störtebeker angeboten wurde.

Golden und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine voluminöse feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. So muss ein Siegerbier aussehen.

Das Aroma ist ausgesprochen fruchtig. Ein ganzer Obstsalat steigt mir in die Nase. Ich rieche Banane, Orange, Ananas und Vanille.

Der Antrunk ist fruchtig-süß und durch die kräftige Kohlensäure angenehm frisch. Die fruchtige Süße bleibt auf der Zunge dominant. Nur wenig Säure gesellt sich dazu, auch eine Bittere ist nur wenig zu schmecken. Passend zu der Fruchtigkeit ist das Mundgefühl samtig. In der Kehle wird der Geschmack nach Banane kräftiger und Zitrusfrüchte kommen dazu. Bitter ist immer noch sehr verhalten zu schmecken, so dass der Nachklang überraschend lang ist.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen (Mosaic, Cascade, Nugget, Simcoe), Hefe

Alkoholgehalt:

7,3 % Vol.

Stammwürze:

16° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

8° Celsius

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com

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