Nach dem erfolgreichen Craft Beer Month im vergangenen Jahr kehrt die Veranstaltungsreihe im Jahr 2018 zurück. Im April dreht sich alles um Idahos berühmten Hopfensaft. Während der dieses Monats organisieren Brauereien, Bierschänken, Restaurants, Einzelhändler und Produzenten Veranstaltungen, in denen Idahos Craft Beer im Fokus steht. Vom Bierdinner über Pairing-Events bis hin zum Tap Takeovers (Thekenübernahme), können Bierfans alles erleben.
Der Craft Beer Month ist auf den Bierboom zurückzuführen und wird von Idaho Tourism sowie von Idaho Brewers United unterstützt. Die gemeinnützige Handelsorganisation hat sich zum Grundsatz gemacht, die Brauereien des Bundesstaates zusammenzuführen, die Bierindustrie zu fördern und zu schützen. Die Ernennung eines Monats zum Craft Beer Month bietet Anlass, Idahos wachsende Craft Beer Industrie zu feiern sowie gleichzeitig die lokalen Produzenten zu rühmen und zu unterstützen.
Langgelebte Biertradition
Der Nordwesten der USA genießt seit langem nationale Anerkennung für sein Brauereikunst – an der Spitze steht Idaho: 57.971 Fässer Craft Beer gilt es im Jahr zu schlagen. Die Craft Beer Szene der Kartoffelnation boomt. Für Idahos Braumeister ist es nicht nur ein Beruf, sondern ein Lebensgefühl, Bier herzustellen und zu verkaufen. Daher versuchen sie, sich gegenseitig mit dem besten Hopfensaft zu übertrumpfen. Von der ältesten existierenden Brauerei (Grand Teton Brewing) über das erste Brauhaus (Highlands Hollow) bis hin zur größten Brauerei des Staates (Payette Brewing) ist Idahos Bierlandschaft gewachsen und hat sich stetig weiterentwickelt.
Mehr als 50 Bierbrauereien im Gerstenstaat
Idaho wird für Bierkenner immer interessanter. Bierliebhaber finden hier mehr als 50 Brauereien. Der Bundesstaat gehört zu den Top 10 der Pro-Kopf-Bierbrauereien in den Vereinigten Staaten. Zudem ist der Bundesstaat der zweitgrößte Erzeuger von Gerste und der drittgrößte Hopfenproduzent der USA. Dies gibt den Brauereien die Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Bierstile zu brauen.
Bekanntlich hat US Präsident Donald Trump vor, eine Mauer zu bauen, die Mexiko von den USA trennen soll. Dieser Plan ist auch in den USA umstritten. So plant unter dem Motto „Make beer not walls“ jetzt der schottische Craft-Brewer Brewdog „The Bar on the Edge“. Die Bar soll direkt auf der Grenze zwischen Texas und Mexiko entstehen. Was auf den ersten Blick wie ein origineller Werbegag aussieht, ist aber von den Schotten augenscheinlich wirklich ernst gemeint. Mitgründer James Watt erklärt: „Wir werden bei den lokalen Behörden die Genehmigung beantragen und uns dabei an den offiziellen, bürokratischen Amtsweg halten.“ Allerdings rechnet Brewdog wohl auch damit, dass die Genehmigung für die Bar nicht erteilt wird. Das Unternehmen plant für den Fall der Genehmigungsverweigerung, die Bar notfalls einfach aufzustellen und sie so lange zu betreiben, bis die Behörden fordern, sie wieder zu entfernen. Die Veröffentlichung dieses Plans wurde in den USA mit einem Tex-Mex-Craft-Beer-Event gefeiert.