23. 9. 2023: Unterwaldner Biertag

Zehn Brauereien werden am Samstag, 23. September, in der Aula Cher im schweizerischen Sarnen vor Ort sein, um den Besuchern des Unterwaldner Biertags ihre Biere vorzustellen.

Vor Ort werden vertreten sein:

  • Braukreis
  • Brisen Bräu
  • Geronimo Bräu
  • Gibel Bräu
  • High5
  • Keimling
  • Ponäly
  • Tres Hombres
  • Van Maisenberg
  • Brauerei Zweierlei

Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und endet um 21:00 Uhr.

Location:

Aula Cher Sarnen
Brüningstr. 162
6060 Sarnen
Schweiz

Der Eintritt beträgt 10,00 Franken und beinhaltet ein Probierglas.

22. 9. – 23. 9. 2023: Bierprobier Bierfestival St. Gallen

Das Bierfestival Bierprobier in St. Gallen im Osten der Schweiz geht in die fünfte Runde. Und das bedeutet: 2 Tage – 30 Brauereien – mehr als 200 Biere. Während der zwei Festivaltage dreht sich alles rund um das Kulturgut Bier und die Besucher lernen nationale, regionale und lokale Brauereinen kennen. Bier in all seinen Facetten, Aromen und Ausprägungen wird auf der Veranstaltung ausgeschenkt. Das Festival-Special zum Thema Cider stellt den spritzigen Apfelschaumwein und seine Cider-Produzenten ins Zentrum – und diese können sich absolut sehen lassen.

Für Gaumenfreuden sorgt ein vielfältiges Angebot an Leckerbissen und für Stimmung und Unterhaltung gibt es Musik-Acts sowie eine Gaming Zone. Das Bierfestival verspricht also, eine runde Sache zu werden.

2356 Biere aus 47 Ländern treten beim European Beer Star 2023 an

Im Vorrunden-, Zwischenrunden- und Endrunden-System des European Beer Star geht es für die einreichenden Brauereien um alles: Um eine prestigeträchtige Auszeichnung, die mit Gold, Silber oder Bronze für die jeweils drei besten Biere in jeder Kategorie und einem Platz auf dem Sieger-Treppchen endet. In der aktuellen Runde im Jahr 2023 sind 2356 Biere von 553 Brauereien aus insgesamt 47 Teilnehmerländern dabei. Auf dem Messegelände in Nürnberg – Messestandort der BrauBeviale (28. bis 30. November 2023) – findet der Verkostungsmarathon und später auf der BrauBeviale die Preisverleihung statt.

Mit dem Begriff „European“ wird ausgedrückt, dass überwiegend Biere, die ihren Ursprung in Europa haben, im Wettbewerb gegeneinander antreten. Es handelt sich also nicht um eine Europameisterschaft, sondern eher um eine Weltmeisterschaft. Insgesamt 74 verschiedene Bierstile – zum Beispiel Klassiker, die jeder kennt, wie „German-Style Pils“ oder „South-German Style Hefeweizen hell“, aber auch exotische Stile, die für Bierliebhaber ein Begriff sind, wie „Herb and Spice Beer“ oder „Wood and Barrel Aged Sour Beer“ – werden in einem anonymisierten Verfahren verkostet. Auch die immer beliebter werdenden alkoholfreien Biere sind mit vier Kategorien vertreten. Neu in diesem Jahr: Der Bierstil Grodziskie aus Polen, lange in Vergessenheit geraten, wird nun von einigen Brauereien in Polen wieder gebraut – und natürlich den Juroren des European Beer Star zur Verkostung präsentiert.

Kilian Kittl, Wettbewerbsleiter des European Beer Star beim Veranstalter Private Brauereien Bayern e.V., erklärt am Beispiel eines Bewertungsbogens genau, welche Maßstäbe die Juroren bei der Verkostung anlegen: „Die Juroren bewerten die eingereichten Biere rein nach sensorischen Kriterien. Das heißt, sie beurteilen ausschließlich Merkmale, die sie mit ihren Sinnen wahrnehmen – Optik, Geruch und Geschmack. So erhält jedes Bier in den Vorrunden eine Punktzahl, die über das Weiterkommen in die nächste Runde entscheidet. Ab der Zwischenrunde bis hin zum Finale, diskutieren und entscheiden die Judges gemeinschaftlich über ein Weiterkommen bzw. am Ende über Gold, Silber und Bronze in jeder der 74 Kategorien.“

Um höchste Neutralität der 150-köpfigen Jury zu gewährleisten, werden die Proben codiert, so dass auch wirklich niemand die Biere und einreichenden Braustätten identifizieren kann. Der zweitägige Verkostungsmarathon Mitte September 2023 in Nürnberg ist eine gute Gelegenheit, den Verkostern über die Schulter zu schauen und ein Stimmungsbild in der Branche einzufangen. Dabei ist Bierqualität keine Frage der Brauereigröße: „Der Wettbewerb ist offen für alle: wir haben Einreichungen von namhaften, überregionalen Großbrauereien, aber auch von Spezialitätenbrauereien, die nur für die eigene Gastwirtschaft brauen. Es ist alles dabei. Das macht auch die Stärke des Wettbewerbs aus, dass sich die Brauereien alle auf einer Ebene dem Wettbewerb stellen“, so Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Bayern e.V.

Im Verkostungsraum herrscht hochkonzentrierte Stimmung, die Biere werden eingehend von den Judges analysiert und die entsprechenden Bewertungen im Bewertungsbogen eingetragen. Pro Tisch verkosten 7 bis 9 Verkoster einen „Flight“ – in der Regel 8 bis 10 Biere pro Runde. Das Qualitätsurteil wird damit stets auf Basis mehrerer individueller Verkostungsergebnisse getroffen.

„In der Vergangenheit gab es sowohl Brauereien, die ihren Awardgewinn bereits mehrmals bestätigen konnten als auch absolute Newcomer, die für Überraschungen bei der Preisverleihung sorgten“, so Kilian Kittl. Die Gewinner des European Beer Star 2023 bleiben nach der Verkostung auch noch ein paar Wochen ein wohl gehütetes Geheimnis. Erst auf der BrauBeviale 2023, der renommierten Fachmesse für die Produktion und Vermarktung von Getränken vom 28. bis 30. November in Nürnberg, wird die Bier-Community erfahren, welche Brauereien die Gold-, Silber- und Bronze-Awards mit nach Hause nehmen dürfen. Die Preisverleihung im BrauBeviale Forum am 29. November 2023 in Halle 1 wird – so viel ist jetzt schon sicher – wieder zeigen, welche Biere zu den besten der Welt gehören.

29. 9. – 30. 9. 2023: O’Zapft is: Münchens Craftbeer Oktoberfest geht in die 4. Runde

. Geballte Handwerkskunst und unendliche Genussfreude – das Craftbeer Oktoberfest entwickelt sich zum wichtigen Begegnungspunkt innerhalb der Craftbeer Szene. Eine Auswahl von über 20 lokalen und internationalen Brauereien präsentiert sich am 29. und 30. September von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr im FAT CAT (ehem. Gasteig) in der Rosenheimer Str. 5 in München. Durch 80 verschiedene Biere kann sich der Besucher mit nur einem Ticket probieren: Angefangen bei Klassikern wie Helles oder Lager, kann man hier auch deren moderne Interpretationen und fruchtig-exotische Varianten der Braukunst kennenlernen. Hinzu kommt der direkte Kontakt zum Brauer selbst. Die Craftbeer Szene freut sich über den Austausch und die Gäste können sich von Bieren abseits des Standards überraschen lassen.

Das Craftbeer Oktoberfest repräsentiert die Welt des Craft Beer: Verschiedene Länder zeigen ihre handgefertigte Braukunst. Neben zahlreichen deutschen Brauereien gibt es auch Brauereien aus Polen, England, Italien, Spanien, Schweden, Bulgarien, Ungarn und Österreich. Mit dabei sind u.a. Crew Republic (DE), Tilmans (DE), Hoppebräu (DE), Yankee & Kraut (DE), Bierol (A), Pivovsky (POL), Birra del Bosco (ITA), Kosmonauta (ESP), Brewski (SWE), Hackney Church Brew Co. (GB) und viele große Namen mehr.

„Bei uns erhalten kleine lokale und renommierte internationale Brauereien eine Bühne“, so Urs Jahn, Initiator des Craftbeer Oktoberfestes. Er verspricht: „Das besondere dieses Jahr: Wir bringen das englische Konzept nach München: Mit einem Ticket sind alle Biere inkludiert. Der Besucher kann sich so durch alle Brauereien probieren. Außerdem sorgen tolle Bands, Food Trucks und ein vielfältiges Rahmenprogramm für die richtige Stimmung.

Höhepunkte des Craftbeer Oktoberfests:

Ein Ticket – unendlicher Biergenuss: Ein Highlight, auf das sich Gäste dieses Jahr besonders freuen können, ist das „Drink All You Want Ticket“. Für einen festen Preis können Besucher uneingeschränkt aus der großen Auswahl an handwerklich gebrauten Bieren kosten.

Live-Musik: Die Veranstaltung wird von pulsierender Live-Musik begleitet, die die Stimmung anheizen wird. Die Bands Buck Roger and the Sidetrackers und Sheep lost werden die Bühne rocken und die Gäste zum Tanzen bewegen.

Leckeres Streetfood: Was wäre ein Fest ohne großartiges Essen? Die Besucher können sich auf eine vielfältige Auswahl an köstlichem Streetfood freuen, das perfekt zu den verschiedenen Bierstilen passt. Von herzhaften Snacks bis hin zu süßen Leckereien wird für jeden Geschmack etwas geboten. Mit dabei sind u.a. die Foodtrucks Streetfood67, koBo, Mr. & Mrs. Smith und Vegan Veg.

Food Pairing und Games: Die Besucher haben die einzigartige Gelegenheit, an Beer & Food Pairings teilzunehmen und ihre Sinne für Aromen und Nuancen zu schärfen. Darüber hinaus werden Spiele wie Maßkrugstemmen und Beer Pong angeboten, damit der Biergenuss noch mehr Spaß macht.

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet im Vorverkauf 65,00 Euro für das Tagesticket, ein Zwei-Tages-Ticket gibt es für 100,00 Euro. An der Abendkasse kostet das Tagesticket 70,00 Euro.

Zötler – St. Stephans Bock

Das Etikett zeigt im unteren Teil eine kleine Dorfszene.Jetzt steht der St. Stephans Bock der Brauerei Zötler im Allgäu vor mir. Ich muss zugeben, dass dieses Bier bei mir einen gewissen Vertrauensvorschuss genießt, da es das Slow Brewing-Siegel trägt. Genau wie ein Brotteig seine Reifung benötigt und auch eine Mahlzeit, deren Zubereitung viel Zeit in Anspruch nimmt, besser mundet als Fast Food, tut es auch einem Bier gut, wenn sich die Brauer Zeit lassen und dem Bier die Möglichkeit geben, zu reifen. Und ich habe noch einen weiteren Grund, auf ein gutes Bier zu hoffen. Bei saisonal gebrauten Bieren geben sich die Brauer häufig besondere Mühe bei der Entwicklung des Rezepts. Der St. Stephans Bock wird ausschließlich vom Brauersilvester bis zum Ende der Fastenzeit gebraut.

Blickdicht schwarz präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich große haselnussbraune und feinporige Schaumkrone.

Starke Röstaromen steigen mir in die Nase, so dass ich fast den Eindruck habe, dass die Brauer es mit dem Röstmalz übertrieben haben, denn ich kann auch deutlich verbrannte Aromen riechen. Dazu kommen deutliche Noten nach Kaffee und Schokolade.

Der Antrunk ist wie erwartet recht süß und ich stelle fest, dass das Bier recht wenig der feinperligen Kohlensäure enthält. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten, wo sich Aromen nach Mokka, dunkler Schokolade und Lakritz dazu gesellen. Jetzt lässt auch der verbrannte Eindruck nach. Das Mundgefühl ist weich. In der Kehle ist das Bier mild mit einem leichten Bitter und etwas Lakritz. Obwohl die Aromen nicht allzu kräftig sind, klingt der Geschmack überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,1 % Vol.

Stammwürze:

18,8° Plato

Bittere:

25 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

9° – 13° Celsius

Brauerei:

Privat-Brauerei Zötler GmbH
Grüntenstr. 2
87549 Rettenberg
www.zoetler.de

BierSelect

Kalea – Sündenbock 2022

Nun haben wir bereits Mitte September 2023 und jetzt habe ich noch ein Bier aus dem Kalea-Adventskalender 2022 bekommen. Es handelt sich beim Sündenbock um eine Eigenentwicklung von Kalea, die in jedem Jahr von einer anderen Brauerei gebraut wird. 2022 fiel die Wahl auf die Schlossbrauerei Herrngiersdorf. Diese Brauerei liegt zwischen Kehlheim und Landhut und hat viel Erfahrung mit dem Brauen von Starkbieren.

Kupferfarben präsentiert sich der Sündenbock im Glas. Gegen das Licht gehalten strahlt er mahagonifarben. Dass sich die feinporige beige Schaumkrone recht flott auflöst, ist bei einem Bier mit gut sieben Volumenprozent Alkohol nicht ungewöhnlich.

Das Bier duftet süß nach Karamell und Sirup, nach dunkler Schokolade, Rosinen und Kandis. Damit ist das Aroma schon mal vielversprechend.

Wie erwartet ist der Antrunk süß und er zeichnet sich durch ein sehr feinperlige und sanfte Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht der Geschmack nach Rübensirup im Vordergrund, abgerundet durch ein leichtes freundliches Bitter. Aus dem Hintergrund meldet sich auch der Geschmack nach Trockenfrüchten zu Wort. Das Mundgefühl ist samtig. Auch in der Kehle bleibt die Süße erhalten, die Bittere wird etwas kräftiger und der Geschmack klingt überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,3 % Vol.

Stammwürze:

17,5° Plato

Bittereinheiten:

29 IBU

Farbe:

25 EBC

Brauerei:

Kalea Deutschland GmbH
Schlenkenstraße 2
83395 Freilassing
www.kalea.com

International Beer Challenge: 5 Auszeichnungen für Weihenstephan

Das Bild zeigt die Gewinnerbiere und darüber die jeweiligen Medaillen.Der Spätsommer hält für die Bayerische Staatsbrauerei Regen bereit – einen Medaillenregen! Bei der International Beer Challenge in Großbritannien wurden die Weihenstephaner Biere gleich fünffach ausgezeichnet. Nach dem großartigen Erfolg bei den World Beer Awards im späten August, als das Kristallweißbier als bestes Kristall weltweit ausgezeichnet wurde, ging es mit den Ehrungen also nahtlos weiter.

Die Weihenstephaner Weißbiere sind ausgezeichnet – das bestätigten die Blindverkostungen bei der International Beer Challenge 2023. Nicht nur brachte das Hefeweißbier die Bronzemedaille nach Hause, gleich drei weitere Vertreter wurden mit der Goldmedaille geehrt: Der Weizenbock Vitus, das Hefeweißbier Dunkel und – wie könnte es nach den Erfolgen der letzten Jahre anders sein – das Kristallweißbier! Komplettiert wird das Quintett durch die Silbermedaille des Original Hellen.

Feine Noten von Banane – mal intensiver beim Vitus, mal dezenter beim Kristallweißbier, mal etwas reifer beim Hefeweißbier Dunkel -, eine angenehme Rezenz der Biere und kräftige Farben im Glas führten zur Entscheidung der Jury. Das Weißbier-Sortiment der Brauerei hat die Briten überzeugt. Und auch das Original Helle traf die Geschmäcker: Würzig, erfrischend, mit Ecken und Kanten – ein perfektes Bier zur klassischen Brotzeit.

Die Freude bei Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, war groß: „Kurz nach dem großen Erfolg bei den World Beer Awards gibt es gleich noch mehr Medaillen – wir freuen uns riesig, dass unser Bier auch in Großbritannien so gut ankommt! Das ist eine erneute Bestätigung für unsere hohe Qualität und den einzigartigen Geschmack unserer Biere.“

Das Bild wurde mir von der Staatsbrauerei Weihenstephan zur Verfügung gestellt.

Erster Braumeister und Technischer Leiter Tobias Zollo konnte da nur zustimmen: „Unsere Weißbiere sind einfach Geschmackserlebnisse. Unser Team arbeitet hart dafür, dass die Fans auf der ganzen Welt diese Biere genießen können.“ Und das Kristallweißbier? Da muss Zollo lachen: „Das ist unser absoluter Goldjunge geworden. Darauf werden wir anstoßen.“

Sechstes Craft Brauer Festival von Maisel & Friends

Nicht nur die Sonne strahlte, als am vergangenen Freitag das sechste Craft Brauer Festival eröffnet wurde. Angespornt durch das gute Wetter kamen bereits am frühen Abend zahlreiche Gäste, die es kaum erwarten konnten, die vielen Bierspezialitäten der Brauereien zu probieren, die sich aus den verschiedenen Teilen Europas auf den Weg nach Bayreuth gemacht hatten. Neben klassischen Bierstilen wie Kellerbier, internationalen Kategorien wie IPA oder Pale Ale, gab es auch ausgefallene Braukreationen zu entdecken. Dass Bier auch mal grün sein kann, zeigten beispielsweise die Brauer von Sori Brewing aus Estland mit ihrem Bier Emerald Mojito, ein Sour Ale. Alt mit Ostfriesentee gab es unter dem Namen Busebeller am Stand von Orca Brau aus Nürnberg. Bei Liquid Story Brewing aus Braunschweig konnte ein Imperial Sour Ale verkostet werden, das mit Haselnuss, Kakao und Vanille gebraut wurde. Probiert werden konnte auch zum ersten Mal das Baragwi Blond: Gemeinsam mit der Hamburger Brauerei ÜberQuell hat die Crazy Sheep KaffeeManufaktur das Coffee Infused Helle gebraut.

Auch am Samstag spielte das Wetter mit und bescherte einen sonnigen zweiten Festivaltag. Über 2.000 Besucher fanden über das Wochenende den Weg nach Bayreuth und an beiden Tagen gab es neben vielen Bierspezialitäten auch leckeres Streetfood vom Liebesbier Restaurant, ausgefallene Cocktails am Stand der Fabrik Bayreuth und koffeinreiche Wachmacher in der Crazy Sheep KaffeeManufaktur. Gemütliche Palettenmöbel, Pagodenzelte und Lichterketten machten das Ambiente perfekt. Natürlich kam auch das Feiern nicht zu kurz: Beim Bar-DJing im Liebesbier und der offiziellen Afterparty in der Fabrik Bayreuth konnte kräftig das Tanzbein geschwungen werden.

Bremer Stadtmusikanten Bock wird erstmalig bei der FISCH&FEINES präsentiert

Von Freitag, den 3. November bis Sonntag, den 5. November, findet in den Hallen der MESSE BREMEN die Genussmesse FISCH&FEINES mit dem CRAFT BEER EVENT statt. Für Bierfreunde und Bierfreundinnen haben sich die Veranstalter eine besondere Leckerei einfallen lassen: das Bremer Stadtmusikanten Bock. Ein Bockbier, welches extra für das CRAFT BEER EVENT gebraut und dort erstmalig ausgeschenkt wird.

„Vor einigen Jahren gab es schon einmal eine Gemeinschaftsproduktion Bremer Brauereien für das CRAFT BEER EVENT. Das kam gut an. Nun legen wir die Idee neu auf“, sagt Boris von Schaewen, Lehrer am Schulzentrum Rübekamp in Bremen. Er und seine Brauer-Klasse produzieren eine Charge des Bremer Stadtmusikanten Biers. Die Bremer Braumanufaktur, die Freie Brau Union Bremen sowie die Gasthausbrauerei Schüttinger stellen weitere her.

Alle Beteiligten haben sich im Vorfeld auf die Zutaten geeinigt. Aromahopfen, Hallertauer Tradition und Mittelfrüh. Wiener Malz, Münchener Malz sowie Karamell-Malze. Und untergärige Hefe. „Das ist der Rahmen, den wir uns gesteckt haben“, so von Schaewen. Rubinrot bis Kastanienbraun wird das Bier vermutlich werden. Der Geschmack wird wegen der einmaligen Handwerkskünste der Beteiligten allerdings variieren. Wie sehr die Nuancen abweichen werden, bleibt die Überraschung. Es wird sicherlich spannend, herauszufinden, wie unterschiedlich die Biere der verschiedenen Brauereien mit den gleichen Zutaten ausfallen werden.

Bier-Tastings mit professioneller Begleitung

Eine, die diese kleinen, aber feinen Unterschiede gleich vor Ort professionell analysieren kann, ist Manuela Harms. Die Biersommelière bietet mit ihrer Mitstreiterin Petra Pekeler beim CRAFT BEER EVENT auf der FISCH&FEINES Bier-Tastings für die Besucherinnen und Besucher an. „Der Plan ist natürlich, die Biere der Anbieter vor Ort für die Verkostungen zu nehmen“, sagt Harms. Da kommt das Bremer Stadtmusikanten Bock wie gerufen.

Harms, Sommelière aus Passion, ist Doemensianerin und immer noch an der Akademie aktiv. Obwohl sie seit 2019 bereits ihren Titel Biersommelière trägt, will sie weiter. Derzeit ist sie Candidate of the Institute of Masters of Beer. Sie strebt den Titel des Certified Member an. „Ich will immer weiter lernen“, sagt Harms. „Und mein Wissen auch unbedingt weitergeben. Darum mache ich gerne die Tastings wie in Bremen.“ Auf der Messe bietet sie verschiedene Verkostungen an. Unter anderem auch eine insbesondere für Frauen.

22. 9. – 24. 9. 2023: Haus- & Hobbybrauertage 2023

Vom 22. September bis zum 24. September 2023 richtet die Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer in Deutschlang e. V. die nächsten Brauertage in Oldenburg aus. Als Location wurde das Eventhaus Beyer gewählt.

Wie in den vergangenen Jahren werden drei Biere als Wettbewerbsbiere aufgerufen. Die Haus- und Hobbybrauer waren aufgerufen, diese Biere nach ihren Vorstellungen einzubrauen und zu präsentieren. Biere von Hobbybrauern zu verkosten lohnt sich. Alleine schon, weil sie ihr Bier nicht verkaufen müssen, können sie ihrer Lust am Brauen freien Lauf lassen und auch Biere kreieren, die nicht dem Geschmack der Masse der Käufer entsprechen. Dadurch können Biere entstehen, die Ecken und Kanten haben, auf jeden Fall aber Charakter.

Auch wenn Oldenburg für Sie mehr als einen Tagesausflug entfernt ist, stellt das kein Problem dar. Es gibt eine zentrale Hotelbuchung über die Touristeninfo Oldenburg. Das Kontingent von Zimmern ist ausreichend. Alle Teilnehmer erhalten, wenn gewünscht, ein komfortables Zimmer und ein warmes Bett. Informationen hierzu sind unten hinterlegt. Alle Teilnehmenden dürfen gespannt sein. Es gibt viele Hobbybrauerbiere gepaart mit interessanten Vorträgen und Wettbewerben im offiziellen Programm.