Wieder einmal steht jetzt ein Bier des Flying Dutchman vor mir, jenes Niederländers, der vor längerer Zeit nach Finnland umgezogen ist und in Belgien in verschiedenen Brauereien als Gypsy-Brauer tätig ist. Das IPA von ihm ist schon etwas besonderes, denn es ist mit Mango gebraut. Aber ich will mich gar nicht lange mit der Vorrede aufhalten und das Bier gleich verkosten.
Intensiv goldfarben und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist feinporig und sie bleibt lange erhalten.
Das Aroma ist der reinste Obstkorb. Ich rieche Zitrusfrüchte, Grapefruit, selbstverständlich die Mango und aus dem Hintergrund kommt noch der Duft nach Karamell.
Der Antrunk ist recht trocken und er zeichnet sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge ist die Fruchtigkeit im Vordergrund, langsam wird die Süße kräftiger und das Bitter ist gut auf die Süße und Fruchtigkeit abgestimmt. Die Zitrusfrüchte stehen dabei im Vordergrund. Der Abgang ist wieder trocken und das Bitter klingt lange nach.
Zutaten:
Eine vollständige Zutatenliste verrät die Brauerei nicht. Nur soviel: das Bier wurde mit Gerstenmalz, Weizenmalz und Hafer gebraut. Als Hopfen wurden Galaxy, Mosaic und Citra verwendet.
Alkoholgehalt:
3,8 % Vol.
Bittereinheiten:
35 IBU
Empfohlene Genusstemperatur:
6° Celsius
Brauerei:
The Flying Duchman Brewing Co.
Tapolankuja 2
Vantaa
Finland
www.flyingdutchmanbrewingcompany.com
BIPA, TIPA, DIPA – Es wird immer schwieriger, ein Bier dem richtigen Bierstil zuzuordnen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn dafür wird die Bierwelt auch immer vielseitiger. Ein DIPA unterscheidet sich von einem herkömmlichen IPA vor allem durch seinen höheren Alkoholgehalt. Es ist ebenso hopfenlastig wie sein kleiner Bruder und schmeckt auch dementsprechend. Ein weiterer Unterschied ist der höhere Malzgehalt, der für das Mehr an Alkohol sorgt, sowie dafür, dass der Geschmack des Malzes durch den Hopfen nicht überdeckt wird. Ich habe statt DIPA auch schon den Begriff Imperial IPA gehört.
Ups, die Brauerei Jopen aus Haarlem gibt an, dass ich jetzt ein Imperial Quadrupel vor mir stehen habe. Ich glaube, das hatte ich noch nicht. Das Bier wurde nach Apostel Thomas benannt, der zunächst an der Auferstehung Jesu zweifelte und deshalb auch als „ungläubiger Thomas“ bezeichnet wurde. Der auf ihn bezogene Feiertag war früher der 21. Dezember, der Beginn des Winters. Jetzt bin ich mal gespannt, was mir die Holländer da verkauft haben.
Das Northsea IPA von Jopen stammt aus Haarlem, einer Stadt südlich von Amsterdam. Dort hat das Brauen eine lange
Dieses niederländische Spezialbier wurde bekannt als eines erstes Quadrupel der Welt und wird noch heute von Mönchen gebraut, die im Brauprozess auf einen nachhaltigen Herstellungsprozess achten.
Normalerweise ist eine
Jetzt habe ich bereits länger kein Bier mehr von der westfriesischen Insel Texel getestet. Es wird also mal wieder Zeit. Vor mir steht das
Vor mir steht jetzt Budels Bio Silsener. Es kommt von Budelse Brouwerij B.V. in Budel in der niederländischen Provinz Noord Brabant. Nach Angaben der Brauerei wird das Bier vollständig aus Zutaten gebraut, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Das ist ja nicht in allen Fällen ein Garant für einen guten Geschmack, in der aber schon. Mal sehen, wie es diesmal aussieht.
Die Bierbrouwerij Lindeboom st in der Nähe von Venlo in der niederländischen Provinz Limburg beheimatet. Bekannt ist sie für überraschende Biere wie ihr rotes
Das La Trappe