Das Skiller Wit von der Insel Texel ist ein Witbier im belgischen Stil, das im Jahr 2020 das Texels Wit abgelöst hat. Der Name des Biers ist an das charakteristische Fischerdorf Oudeschild angelehnt, das die Einwohner von Textel Ouweskil nennen und in dem sich die Brauerei befindet.
Weizengelb und hefetrüb fließt das Bier ins Glas. Leider ist die grobporige Schaumkrone recht klein ausgefallen und sie fällt auch schnell in sich zusammen.
Das Aroma ist nicht sonderlich intensiv, auch wenn die Düfte nach Keksteig zusammen mit den fruchtigen Noten nach Zitrone und Ananas einen guten Eindruck machen. Der Koriander, der eine typische Zutat eine Witbiers ist, macht sich in der Nase kaum bemerkbar.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße mit einer mittleren Rezenz aus. Die Geschmacksintensität ist für ein Witbier unterdurchschnittlich. Auf der Zunge kommt eine fruchtige Säure dazu, in der sich die Aromen widerspiegeln, wobei das Bier weiterhin recht schlank bleibt. Mir fehlt hier auch zumindest ein Hauch Bitter. Im Abgang bleibt die Süße erhalten und erstmals kommt ein leichtes Bitter zum Vorschein, das kurz nachklingt.
Die Brauerei verspricht bei diesem BBier ein helles obergäriges Trippel. Hopfen und Malz stammen aus biologischem Anbau und der Brauvorgang soll klimaneutral vonstatten gehen. Wenn das alles stimmt, kann bei diesem Bier vermutlich nichts schieflaufen. Mache ich also die Flasche auf.
Kupferfarben und gefiltert fließt das Bier ins Glas und bildet relativ wenig feinporigen Schaum, der sich auch bis auf einen Rest ziemlich schnell auflöst. An der Optik könnte die Brauerei wirklich noch Verbesserungen durchführen.
Karamell ist das hervorstechende Aroma, unterstützt durch den süßen Duft nach Rosinen. Auch die 8,5 Volumenprozent Alkohol bmerke ich bereits in der Nase.
Wie erwartet ist auch der Antrunk süß. Das würde mich noch nicht wirklich stören, aber die Kohlensäure ist im Vergleich zur Süße einfach zu knapp dosiert. Auch auf der Zunge bleibt die Süße der vorherrschende Geschmackseindruck, obwohl sich das Aroma nach Rosinen durchaus auch widerspiegelt. Bitterstoffe sind kaum festzustellen. Das Mundgefühl ist weich, aber nicht wirklich rund. Im Abgang wird das Bier etwas kräftiger, ansonsten bleibt die Süße im Vordergrund. Der Nachklang ist nur kurz.
Der legendäre Kapitän Rooijbosch gab seinen beiden Besatzungsmitgliedern Jo und Ko Dees im 17. Jahrhundert den Befehl, an Land in Japan zu gehen. Die unschlagbaren Japaner nannten ihr Dorf nach diesem Auftrag aus Respekt Yokohama.
Das Bier, das jetzt seinen Namen trägt, verdankt seinen Geschmack dem japanischen Hopfen Sorachi Ace, der für diese Brauerei entwickelt wurde.
Kupferfarben präsentiert sich das Yokohama Kapitein Rooijbosch im Glas, zusammen mit einer sehr voluminösen Krone aus sahnigem hellbraunem Schaum, der lange erhalten bleibt.
Das Bier duftet intensiv nach Trockenpflaumen, Karamell und Kräutern. Den Roibuschtee, der ebenfalls in dem Bier verbraut wurde, kann ich in der Nase nicht feststellen.
Der Antrunk ist süß und fruchtig; das Mundgefühl ist fas dickflüssig. Für die Süße enthält das Bier für meinen Geschmack zu wenig Kohlensäure. Auf der Zunge bleibt die Süße dominant. Ich schmecke Rosinen und Pflaumen. Die Bitterstoffe des Hopfens bleiben weitgehend im Hintergrund, aber trotzdem macht das Bier einen ausgewogenen Eindruck. Auch im Abgang bleibt die Süße erhalten. Jetzt kommt auch ein freundliches Bitter dazu. Der Abgang klingt sehr lange nach.
Die Süße und Fruchtigkeit stehen von Anfang bis Ende im Mittelpunkt. Für ein IPA sind die Bitterstoffe sehr zurückhaltend. Das Yokohama Kapitein Rooijbosch ist ein ungewöhnliches Bier, das seinen Stil nicht wirklich trifft. Trotzdem mag ich es.
Die Brouwerij de Molen ist eine Craft Beer-Brauerei mit Sitz in Bodegraven, etwa 30 Autominuten von Amsterdam entfernt. Die Brauerei ist für ihr vielfältiges Angebot an handwerklich hergestellten Bieren bekannt. Ihre Rezepte und Brauprozesse sind sehr spezifisch, um die Aromen und die Bitterkeit zu erreichen, die die Biere dieser Brauerei einzigartig machen. Alle sechs Wochen bringt die Brauerei ein neues Bier auf den Markt, das es vorher noch nicht gab und das es wahrscheinlich nie wieder geben wird. Im Jahr 2017 produzierte die Brauerei etwas mehr als 10.000 Hektoliter. Etwa die Hälfte des Bieres wird in ungefähr 30 Länder weltweit exportiert. Aus dieser Brauerei stammt das Rook & Vuur (Rauch & Feuer), das jetzt vor mir steht. Mit Rauchmalz und Chillies gebraut verspricht es, etwas ganz Besonderes zu sein. Mal sehen, ob es dieses Versprechen auch halten kann.
Praktisch blickdicht schwarz präsentiert sich das Bier im Glas. Die hellbraune Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös, hellbraun und feinporig. Sie bleibt sehr lange erhalten.
Intensive Röststoffe steigen mir mit dem Duft nach Buchenrauch und geräuchertem Speck in die Nase. Dazu kommt noch die Süße nach Pumpernickel und der Duft dunkler Schokolade. Das macht Lust auf den ersten Schluck, auch wenn ich doch hoffe, dass die Chillies nicht zu kräftige Schärfe ins Bier bringen.
Rauch und eine angenehme Süße prägen den ersten Eindruck auf der Zunge. Das Mundgefühl ist cremig und voll. Der Geschmack von geräuchertem Speck, gegrilltem Fleisch und Schokolade mischt sich mit dem von Nüssen und Brombeeren. Und nein, die Chillies sind nicht im Vordergrund, sondern runden den Geschmack subtil ab. Im Abgang lässt die Süße nach und der Rauch verstärkt sich. Jetzt schmecke ich auch die 8,2 Volumenprozente Alkohol, der für einen sehr langen Nachklang sorgt.
Nun steht ein Witbier aus den Niederlanden vor mir, das Venloosch Wit. Auch wenn Wit Bier übersetzt Weißbier ist, dürfen wir die Witbiere aus Belgien und den Niederlanden nicht mit den bayerischen Weißbieren verwechseln. Während sich die Biere aus Bayern und dem Rest der Bundesrepublik an das deutsche Reinheitsgebot halten, enthalten die Witbiere auch Orangenschalen und Gewürze, in der Regel Koriander, aber auch weitere Kräuter und Gewürze sind möglich. Außerdem enthält Witbier meist weniger Weizenmalz als die deutschen Weißbiere. Das macht Witbier zu einem eigenen Bierstil. Das führt zu teilweise skurrilen Ergebnissen. Eines davon beschreibt Oliver Wesseloh, der Inhaber der Kehrwieder Kreativbrauerei in Hamburg, in seinem Buch „Bier leben“ (ISBN 2091146418161). Da hat ein deutscher Craft Beer-Brauer ein Witbier kreiert, das er zu einem Bierwettbewerb einreichen wollte. Ich habe das Bier selbst nicht getrunken, aber es soll wirklich gut gewesen sein. Leider ging das nicht, da eine der Teilnahmebedingungen war, dass das Bier in seinem Heimatland als Bier verkauft werden darf. Da er aber das Bier in Deutschland gebraut hatte und Witbier nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht, darf es in Deutschland nicht als Bier verkauft werden. Wäre er zu einem befreundeten Brauer ins Ausland gefahren, hätte sein Bier dort hergestellt und anschließend nach Deutschland importiert, wäre es kein Problem gewesen. Logik sieht irgendwie anders aus.
Aber zurück zum Venloosch Wit. Der Aufdruck auf dem vorderen Etikett „‚t Bier van Hier“ ist nicht so ganz richtig. Das niederländische Venlo, direkt an der Grenze zu Deutschland gelegen, hat keine eigene Brauerei mehr, sondern die Biere der Marke Venloosch werden von der Brauerei Lindeboom in Neer gebraut. Aber das nur nebenbei. Kommen wir jetzt endlich zum Test.
Golden und mit viel Hefe sowie mit sehr viel sehr aktiver Kohlensäure steht das Bier im Glas. Darüber cremiger weißer Schaum, der lange erhalten bleibt. Es ist allerdings nicht so viel Schaum wie bei deutschen Weizenbieren.
Das Bier duftet angenehm nach Banane und Hefe. Dazu kommen florale Noten sowie der Duft von Gewürzen. Das Aroma ist so, wie ich es von einem Witbier erwarte.
Der Antrunk ist spritzig. Dafür sorgt die Kohlensäure zusammen mit dem Geschmack der Hefe und einer leichten Süße. Schnell zeigt sich, dass es sich hier um ein ausgewogenes Bier handelt, in dem sich Süße, Säure und die Bitterkeit des Hopfens wunderbar die Waage halten. Dazu kommen der Geschmack der Orangenschale und ein Hauch Koriander. Doch, so muss ein Witbier sein. Der Abgang ist durch ein freundliches Bitter geprägt, das mittellange nachklingt.
Es gibt weltweit nur elf Brauereien, die Trappistenbier brauen dürfen. Dafür ist es erforderlich, dass das Bier innerhalb eines Trappistenklosters und unter Aufsicht der Mönche gebraut wird. Zu erkennen sind die Trappistenbiere an dem sechseckigen Siegel „Authentic Trappist Product“. Zwei der weltweit elf Trappistenbrauereien befinden sich in den Niederlanden. Aus einer dieser beiden Brauereien steht jetzt ein Bier vor mir, das Zundert Trappist.
Bernsteinfarben und minimal hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich eine Krone aus feinporigem elfenbeinfarbenem Schaum, die lange erhalten bleibt.
Wenn mir die Optik gefällt, lässt mich das Aroma staunen. Malzige Aromen und der Duft von Röststoffen vereinen sich mit Trockenfrüchten. Ich meine Feigen und Rosinen riechen zu können. Dazu kommen noch florale und würzige Noten
Das Aroma hatte bereits ein recht süßes Bier versprochen und der Antrunk enttäuscht die Erwartung nicht. Dabei zeigt sich auch die feinperlige Kohlensäure, die dem Bier trotz der intensiven Süße eine angenehme Frische verleiht. Der Geschmack erinnert an getrocknete Bananen, gepaart mit diskreten Bitterstoffen. Während das Bier im Mund ist und sich dabei erwärmt kommen auch Geschmäcker anderer Trockenfrüchte hinzu. Die Überraschung kommt aber im Abgang, während dem Noten dunkler Schokolade entstehen, die dann lange nachklingen.
Zu diesem Bier passen Gänsebraten sowie andere intensiv schmeckende Speisen, wie sie besonders im Winter beliebt sind.
Für dieses Bier hat die im Jahr 1986 gegründete Brauerei St. Christoffel aus JB Breda in den Niederlanden ein Witbier mit einem milden IPA gekreuzt. Außerdem wurde das Bier einer Nachgärung in der Flasche unterzogen, eine Methode, die in der Regel zu komplexen Aromen und Geschmäckern führt. Außerdem wurde der Würze Hafer zugesetzt, der für einen milderen Geschmack sorgen soll. Dieses Bier wird seit 2001 gebraut. Jetzt will ich herausfinden, ob die Kombination gelungen ist.
Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und fällt auch durchschnittlich schnell in sich zusammen. Die Optik ist angenehm und ohne Besonderheiten.
Düfte nach Toffee, Grapefruit, Mango und harzigem Holz steigen mir in die Nase. Jetzt wird mir das Bier bereits sympathischer.
Der Antrunk weist eine leichte Süße auf und wirkt frisch und spritzig. Schnell spiegeln sich die fruchtigen Aromen auf der Zunge wider, unterstützt durch ein passendes Bitter. Auch der Nachklang ist durch ein mildes und freundliches Bitter mit langem Nachklang geprägt.
Der Name des jetzt vor mir stehenden Craft Beers aus den Niederlanden klingt auf den ersten Blick etwas merkwürdig. Dabei ist die Lösung ganz einfach: BIPA ist die Abkürzung für Black IPA.
Das Bier stammt aus dem beliebten Ferienort Kamperland in der niederländischen Provinz Zeeland, wo die Brauerei Emelisse seit dem Jahr 2005 ihren Sitz hat. Der Name stammt aus dem Mittelalter. Damals wurde ein Dorf in Nord-Beveland so genannt. In der Neuzeit wurde es mit elf anderen Dörfern zur Gemeinde Nord-Beveland zusammengefasst. Fre Buijze, ursprünglich Hobbybrauer, war einer der Gründer der Brauerei. Ende der neunziger Jahre ließ er in der „Scheldebrouwerij“ ein Bier Namens „Emelisse Abdijbier“ brauen. Als 1998 dann eine Stiftung zur Förderung der Gemeinde Nord-Beveland gegründet wurde, kam sein Bier wie gerufen. Das traditionell gebraute Bier mit lokal angebauter Braugerste sollte als Aushängeschild und Finanzmittel der Stiftung dienen.
Zunächst wurde das Bier von der Bierbrouwerij De Halve Maan gebraut, bis 2005 dann schließlich eine eigene Privatbrauerei gebaut wurde. Weiterhin arbeitet man aber eng mit der Scheldebrouwerij zusammen, die beispielsweise die Abfüllung übernimmt. Aufgrund des großen Erfolgs der Brauerei und ihren Bieren wird seit 2010 ein Teil der Produktion in der Vertragsbrauerei Proefbrouwerij in Hiftje (Belgien) gebraut. Die Hälfte der jährlichen produzierten 2000 hl Bier werden exportiert. Nachdem wir uns mit der Brauerei beschäftigt haben, ist es nun aber an der Zeit, mit der Verkostung zu beginnen.
Blickdicht schwarz ist das Bier mit viel hellbraunem und größtenteils feinporigem Schaum, der lange erhalten bleibt. Die Optik gefällt mir schon mal.
Zunächst duftet das BIPA nach Grapefruit. Dieser Duft verfliegt aber schnell und die Röststoffe dominieren mit ihrem Espressoaroma und einem leichten Duft nach Lakritz.
Der Antrunk ist süß und dabei recht fruchtig. Dazu passt die sehr milde und feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge sticht die Frucht hervor. Zu diesem Grapefruitgeschmack kommen freundliche Bitterstoffe dazu. Im Abgang sind zunächst nur die Röststoffe und das Bitter zu schmecken. Dieser Geschmack ändert sich noch und im Nachklang ist nur reines Lakritz zu schmecken. Wirklich reines Lakritz ohne Zucker. Diesen Geschmack muss man schon mögen. Genau dieser Lakritzgeschmack ist ein Alleinstellungsmerkmal des BIPA.
Von dem Bier, das jetzt vor mir steht, behauptet die Brauerei Lindeboom, dass es das erste Altbier aus den Niederlanden wäre. Ich war ja nun schon häufiger dort und hatte eher den Eindruck, dass es sich um das einzige Altbier aus den Niederlanden handelt. Aber egal, wollen wir mal testen, wie dieses Brauereierzeugnis schmeckt.
Intensiv mahagonifarben steht das Bier im Glas, darüber eine durchschnittliche Menge feinporiger elfenbeinfarbener Schaum, der sich leider schnell auflöst. Dafür sehe ich eine überdurchschnittliche Menge Kohlensäure.
Das Aroma ist süßlich und deutlich malzbetont. Dazu rieche ich leichte Röstaromen und Karamell. Allzu komplex ist das Aroma aber nicht.
Der Antrunk ist dann nicht so süß wie ich es erwartet hätte, dafür aber durch die Kohlensäure spritzig. Der Körper ist intensiv. Wirklich intensiv. Ich habe vorher noch nie ein Altbier getrunken, das so einen intensiven Geschmack hatte. Kaffee- und Kakaonoten kommen zum Vorschein und obwohl ich kaum Bitterstoffe schmecke, macht das Bier einen recht ausgewogenen Eindruck. Der Abgang ist eher schwach. Das Bier rinnt durch die Kehle, ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Dafür bleibt der Geschmack von Kaffee und Kakao auf der Zunge sehr lange erhalten. Je länger der Geschmack auf der Zunge ist, desto mehr kommt der Kaffeegeschmack in den Vordergrund.
Dieses Altbier ist nur schwer mit dem Altbier zu vergleichen das wir auf Düsseldorf oder Münster kennen. Irgendwie fehlt der Hopfen, aber der starke malzige Geschmack macht dieses Bier zu etwas Besonderen.
Kees Bubberman ist einer der renommiertesten Brauer der Niederlande. Vor einigen Jahren begann er als Hausbrauer und er gewann innerhalb von zweieinhalb Jahren jeden Wettbewerb, an dem er teilgenommen hatte. Die Emelisse Brauerei ernannte Kees im Jahr 2007 zum Braumeister. Sieben Jahre lang war Kees Emelisse Braumeister, und sein Bier hat es verdient, in die Ratebeers‘ Worlds Top 100 Breweries im Jahr 2014 aufgenommen zu werden.
Dann erfüllte sich Kees seinen Traum von einer eigenen Brauerei und Anfang 2015 nahm die Brauerei Brouwerij Kees die Arbeit auf.
Das Export Porter 1750 basiert auf einem englischen Originalrezept von 1750 für ein russisches Imperial Stout – dem berühmten Stil, den Katharina die Große damals bevorzugte.
Und wirklich, das Export Porter ist schwarz, absolut blickdicht schwarz. Es bildet nur wenig mittelbraunen feinporigen Schaum, der aber lange erhalten bleibt.
Das Aroma ist so, wie ich es erwartet habe. Düfte nach Espresso, Schokolade und dunklen Früchten steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.
Er erste Kontakt des Export Porter 1750 mit der Zunge ist vor allem süß, beinahe klebrig und fast schon dickflüssig. Aber dieses Bier kann gleich beim ersten Mundkontakt auch überraschen: Obwohl die sehr feinperlige Kohlensäure extrem knapp dosiert ist, wirkt Bier trotzdem frisch. Das Mundgefühl ist cremig und durch die reichlich vorhandene Malzsüße und die Röstaromen des Malzes wirkt das Bier sehr rund. Auch im Abgang dominieren die Röststoffe und die Süße, wobei beide Eindrücke nicht lange nachklingen.