Im flämischen Baarle Hertog ist die kleine Brauerei De Dochter van de Korenaar beheimatet. Sie ist bekannt dafür, nur ein einziges Ziel zu verfolgen – einfach nur das beste Bier zu brauen. Dabei bleibt die Brauerei nicht auf den eingefahrenen Straßen, sondern sie geht ständig neue Wege, um Grenzen auszuloten und zu überschreiten. Der Erfolg gibt den Brauern recht. Diese Meinung vertrete nicht nur ich, auch bei diversen Bierwettbewerben wird die Brauerei immer wieder ausgezeichnet, so dass kaum ein Jahr vergeht, in dem sie keine neuen Medaillen erhält. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich auf diese Verkostung freue. Ich will auch nicht länger warten und öffne jetzt die Flasche.
Orangefarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine durchschnittlich große schneeweiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Ein Bier wie gemalt.
Das Bier duftet nach Zitrusfrüchten, besonders nach Orangen. Abgerundet wird das Aroma durch Noten, die an Harz und Waldhonig erinnern. Dabei ist das Aroma ausgesprochen frisch.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht ein freundliches aromatisches Bitter im Mittelpunkt, das die Fruchtigkeit des Belle-Fleur in den Hintergrund treten lässt. Im Abgang wird das Bier trockener und die Bittere klingt in der Kehle sehr lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
6,0 % Vol.
Bittereinheiten:
65 IBU
Brauerei:
De Dochter van de Korenaar
Pastoor de Katerstraat 24
2387 Baarle Hertog
Belgien
www.dedochtervandekorenaar.be
Die Brauerei befindet sich seit 1867 im Besitz der Familie Keesmann aus Bamberg. Sie liegt im Stadtteil Wunderburg gegenüber der Kirche Maria Hilf. Bekannt ist die Brauerei in erster Linie für ihr Herrenpils. Jetzt steht aber das Helle der Brauerei vor mir. Da das Helle ein Bierstil ist, für den Bayern im Allgemeinen und Franken im Besonderen bekannt ist, gehe ich davon aus, dass dieses Bier ebenfalls etwas Besonderes ist.
Ich kann mich ja irren, aber ich meine, dass das Budvar Nealko das erste alkoholfreie Bier aus Tschechien ist, das ich verkoste. Bevor ich das Bier im Getränkemarkt gesehen habe, war mir überhaupt nicht bewusst, dass es auch aus dem Mutterland des Pilseners alkoholfreie Biere gibt. So musste ich mich erst einmal über das Nealko schlaumachen.
Die Idee zum Hopfenreiter wurde 2016 geboren. Seitdem startet er jedes Jahr seinen Ritt durch den Doldenwald. Die Idee hinter dem Hopfenreiter ist, dass die Rezeptur immer gleichbleibt. Lediglich die Hopfensorten ändern sich. Immer andere Brauer aus aller Welt steuern eine spannende Hopfensorte bei, wodurch das mittlerweile zur Legende gewordene Bier immer anders riecht und schmeckt. Schon Wochen vorher fiebert die Beer Community auf das Double-IPA hin.
Die Privatbrauerei Aying ist eine traditionelle bayrische Brauerei und als solche hat sie einen gut gefüllten Festkalender. Und selbstverständlich braucht jedes Fest sein eigenes Bier. So wird Bierkultur gelebt.
Seit dem Jahr 2014 wird bei Ale Mania in Bonn bereits Bier gebraut. Das Unternehmen ist für gute Craft Biere bekannt. Da der Verkauf aber hauptsächlich regional stattfindet, kann ich die Biere erst jetzt verkosten. Heute steht das Honey Ale vor mir. Der Honig für diese Kreation liefert Wolfgang Scherer, ein selbsternannter Brauimker, der ebenfalls aus Bonn stammt.
Bayreuth liegt bekanntlich in Oberfranken und Franken ist die Gegend mit der weltweit größten Brauereidichte. Was mir bis heute nicht bekannt war, dass es in Bayreuth noch mehr Brauereien gibt als Maisel (und die anderen Marken, die dazu gehören). Jetzt steht erstmals ein Bier aus der Brauerei Becher Bräu vor mir, einer von Maisel unabhängigen Brauerei.