De Dochter van de Korenaar – Belle-Fleur

Im flämischen Baarle Hertog ist die kleine Brauerei De Dochter van de Korenaar beheimatet. Sie ist bekannt dafür, nur ein einziges Ziel zu verfolgen – einfach nur das beste Bier zu brauen. Dabei bleibt die Brauerei nicht auf den eingefahrenen Straßen, sondern sie geht ständig neue Wege, um Grenzen auszuloten und zu überschreiten. Der Erfolg gibt den Brauern recht. Diese Meinung vertrete nicht nur ich, auch bei diversen Bierwettbewerben wird die Brauerei immer wieder ausgezeichnet, so dass kaum ein Jahr vergeht, in dem sie keine neuen Medaillen erhält. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich auf diese Verkostung freue. Ich will auch nicht länger warten und öffne jetzt die Flasche.

Orangefarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine durchschnittlich große schneeweiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Ein Bier wie gemalt.

Das Bier duftet nach Zitrusfrüchten, besonders nach Orangen. Abgerundet wird das Aroma durch Noten, die an Harz und Waldhonig erinnern. Dabei ist das Aroma ausgesprochen frisch.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht ein freundliches aromatisches Bitter im Mittelpunkt, das die Fruchtigkeit des Belle-Fleur in den Hintergrund treten lässt. Im Abgang wird das Bier trockener und die Bittere klingt in der Kehle sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Bittereinheiten:

65 IBU

Brauerei:

De Dochter van de Korenaar
Pastoor de Katerstraat 24
2387 Baarle Hertog
Belgien
www.dedochtervandekorenaar.be

Brauerei Maisel bei der Finest Beer Selection ausgezeichnet

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr die Finest Beer Selection von Doemens und dem Meininger Verlag statt. Für die Brauerei Gebr. Maisel startete der Award gleich fulminant: Sieben Biere der Bayreuther Brauer knackten die 90-Punkte-Marke, was mit dem Titel „Brauerei des Jahres national“ belohnt wird.

In freudige Gesichter durfte man bei der Verkündung der Ergebnisse der Finest Beer Selection in Neustadt an der Weinstraße blicken. Die Familienbrauerei Maisel aus Bayreuth konnte beim Award auf ganzer Linie überzeugen und für sieben ihrer Biere über 90 von 100 möglichen Punkten erzielen. Dabei ist auch bemerkenswert, dass diese auszeichneten Biere verschiedenen Bierstilen zugeordnet werden können, was die Qualität und Bandbreite der Bayreuther Brauer besonders hervorhebt. So konnten Maisel’s Weisse Alkoholfrei und Leicht jeweils 93 Punkte erzielen, ebenso wie Maisel & Friends Chocolate Bock und West Coast IPA. 91 Punkte gab es für Maisel & Friends Hell und Pale Ale, 90 Punkte erreichte Maisel & Friends IPA. Dieses Gesamtergebnis sicherte der Brauerei Gebr. Maisel die Auszeichnung als „Brauerei des Jahres national“ – ein Titel, der im gesamten Wettbewerb nur einmal verliehen wird und der das ganze Team in Bayreuth sehr stolz macht. „Ich freue mich sehr über die Ergebnisse der Finest Beer Selection – besonders, weil wir als ‚Brauerei des Jahres national‘ aus diesem Wettbewerb hervorgehen. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, unseren hohen Qualitätsanspruch von einer renommierten Fachjury bestätigt zu wissen. Ich danke meinem gesamten Team, das täglich voller Leidenschaft daran arbeitet, unsere Bierspezialitäten auf höchstem Qualitätsniveau zu brauen“, sagt Inhaber Jeff Maisel zum Erfolg.

Keesmann – Hell

Das Etikett der Bierflasche ist schlicht gehalten - Weiße Schrift auf blauem Hintergrund.Die Brauerei befindet sich seit 1867 im Besitz der Familie Keesmann aus Bamberg. Sie liegt im Stadtteil Wunderburg gegenüber der Kirche Maria Hilf. Bekannt ist die Brauerei in erster Linie für ihr Herrenpils. Jetzt steht aber das Helle der Brauerei vor mir. Da das Helle ein Bierstil ist, für den Bayern im Allgemeinen und Franken im Besonderen bekannt ist, gehe ich davon aus, dass dieses Bier ebenfalls etwas Besonderes ist.

Glänzend Goldgelb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten.

Der Duft nach Brotkrume steigt mir in die Nase, abgerundet durch einige würzige und grasige Noten.

Der Antrunk ist spritzig und er zeichnet sich durch eine mäßige Malzsüße aus. Auf der Zunge steht vor Allem ein Eindruck im Mittelpunkt: Frische. Sie wird von einem angenehmen Bitter begleitet. Dazu kommen aus dem Hintergrund etwas Zitrusfrüchte sowie die Kräuternoten. Gemeinsam sorgen sie für ein weiches Mundgefühl. Der Abgang besticht durch ein sanftes Bitter mit langem Nachklang.

Insgesamt kann mich das Keesmann Hell mich überzeugen, mal wieder einen Abstecher nach Bamberg einzulegen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Stammwürze:

12° Plato

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brauerei Keesmann
Wunderburg 5
96050 Bamberg
www.bamberg.info

 

Maisel als Brauerei des Jahres national geehrt

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr die Finest Beer Selection von Doemens und dem Meininger Verlag statt. Für die Brauerei Gebr. Maisel startete der Award gleich fulminant: Sieben Biere der Bayreuther Brauer knackten die 90-Punkte-Marke, was mit dem Titel „Brauerei des Jahres national“ belohnt wird.

In freudige Gesichter durfte man bei der Verkündung der Ergebnisse der Finest Beer Selection in Neustadt an der Weinstraße blicken. Die Familienbrauerei Maisel aus Bayreuth konnte beim Award auf ganzer Linie überzeugen und für sieben ihrer Biere über 90 von 100 möglichen Punkten erzielen. Dabei ist auch bemerkenswert, dass diese auszeichneten Biere verschiedenen Bierstilen zugeordnet werden können, was die Qualität und Bandbreite der Bayreuther Brauer besonders hervorhebt. So konnten Maisel’s Weisse Alkoholfrei und Leicht jeweils 93 Punkte erzielen, ebenso wie Maisel & Friends Chocolate Bock und West Coast IPA. 91 Punkte gab es für Maisel & Friends Hell und Pale Ale, 90 Punkte erreichte Maisel & Friends IPA. Dieses Gesamtergebnis sicherte der Brauerei Gebr. Maisel die Auszeichnung als „Brauerei des Jahres national“ – ein Titel, der im gesamten Wettbewerb nur einmal verliehen wird und der das ganze Team in Bayreuth sehr stolz macht. „Ich freue mich sehr über die Ergebnisse der Finest Beer Selection – besonders, weil wir als ‚Brauerei des Jahres national‘ aus diesem Wettbewerb hervorgehen. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, unseren hohen Qualitätsanspruch von einer renommierten Fachjury bestätigt zu wissen. Ich danke meinem gesamten Team, das täglich voller Leidenschaft daran arbeitet, unsere Bierspezialitäten auf höchstem Qualitätsniveau zu brauen“, sagt Inhaber Jeff Maisel zum Erfolg.

Das Konzept hinter der Finest Beer Selection versteht sich als sensorische Exzellenzprüfung. Jedes Bier wird individuell aromatisch analysiert und auf Basis eines transparenten 100‐Punkte‐Schemas bewertet. Nur die besten Biere eines Jahres mit einem Finest Beer Score von 90 oder mehr Punkten schaffen es in den exklusiven Kreis der Finest Beer Selection. Die Verkostung wird von einer international besetzten, erfahrenen Fachjury im Rahmen einer Blindverkostung durchgeführt. Hinter dem Konzept stehen mit Doemens und dem Meininger Verlag zwei absolute Experten mit mehrjähriger Erfahrung in der Analyse und Bewertung von Bieren sowie der Durchführung hochprofessioneller Bierverkostungen.

Budvar – Nealko

Auf dem Etikett des Budvar Nealko veröffentlicht die Brauerei bereits Informationen über Alkoholgehalt, Bittereinheiten und Farbe des Biers.Ich kann mich ja irren, aber ich meine, dass das Budvar Nealko das erste alkoholfreie Bier aus Tschechien ist, das ich verkoste. Bevor ich das Bier im Getränkemarkt gesehen habe, war mir überhaupt nicht bewusst, dass es auch aus dem Mutterland des Pilseners alkoholfreie Biere gibt. So musste ich mich erst einmal über das Nealko schlaumachen.

Die Brauerei schreibt, dass sie für das Nealko das gleiche Malz und den gleichen Doldenhopfen verwendet wie für das Budvar Original Lager, das das Standardbier aus Budweis ist und bereits seit mehreren Jahrzehnten auch nach Deutschland exportiert wird. Da das Standard-Budweiser ein ordentliches Bier ohne Schnörkel ist, kann ich wohl mit Fug und Recht davon ausgehen, dass auch das Nealko ein trinkbares Bier ist. Öffne ich also die Flasche und schenke das Bier ein.

Golden und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Zumindest optisch ist das Bier weit über dem Durchschnitt.

Das Bier duftet nach Getreide, dazu kommt ein leichtes Karamellaroma. Eher aus dem Hintergrund kommt das frische Zitrusaroma des Saazer Hopfens.

Der Antrunk ist recht süß und er zeichnet sich durch eine angenehm sanfte Kohlensäure aus. Auf der Zunge kommt dann mit einem kräftigen Bitter der Hopfen zu seinem Recht und ich meine, eine leichte Buttrigkeit zu schmecken, die für tschechische Biere typisch ist. Besonders das Bitter klingt noch lange in der Kehle nach.

Zutaten:

Brunnenwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Saazer)

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Bittereinheiten:

23 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Budweiser Budvar
K. Světlé 512/4
370 04 České Budějovice
Tschechien
www.budweiserbudvar.com

Maisel & Friends – Hopfenreiter #8

Wie in jedem Jahr zeigt das Etikett des Hopfenreiters einen aus Hopfendolden gebildeten Menschen, halt den Hopfenreiter.Die Idee zum Hopfenreiter wurde 2016 geboren. Seitdem startet er jedes Jahr seinen Ritt durch den Doldenwald. Die Idee hinter dem Hopfenreiter ist, dass die Rezeptur immer gleichbleibt. Lediglich die Hopfensorten ändern sich. Immer andere Brauer aus aller Welt steuern eine spannende Hopfensorte bei, wodurch das mittlerweile zur Legende gewordene Bier immer anders riecht und schmeckt. Schon Wochen vorher fiebert die Beer Community auf das Double-IPA hin.

Im Juli 2023 war es wieder so weit: fünf Brauereien besuchten Maisel & Friends in Bayreuth, brachten ihren Hopfen mit und brauten gemeinsam das Double-IPA, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Folgende Brauereien waren dabei:

  • Mücke (Essen): Sorachi Ace
  • Unverhopft (Berlin): Motueka
  • Brique House Brewery (Lille, Frankreich): Elixir
  • Lervig (Stavanger, Norwegen): Nelson Sauvin
  • Sori Brewing (Tallinn, Estland): Cashmere
  • Maisel & Friends mit freundlicher Unterstützung von BarthHaas

Orangefarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine durchschnittlich große feste und weiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier wirklich was her.

Düfte nach Grapefruit und Zitronenschale, nach Karamell und Gewürzen, nach Melone und gelben Früchten steigen mir in die Nase. Aus dem Hintergrund kommt noch ein leichtes Pinienaroma dazu. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk offenbart eine überraschend kräftige Süße und er besticht durch eine sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge steht die Fruchtigkeit im Vordergrund und eine dazu passende kräftige Bittere kommt dazu. Die Süße des Malzes wird dabei in den Hintergrund gedrängt, bleibt aber präsent. Die immerhin 8,5 Volumenprozent Alkohol sind gut eingearbeitet und nicht zu schmecken, aber sie unterstützen die anderen Aromen hervorragend. Dazu kommt noch ein cremige bis samtige Mundgefühl. In der Kehle lässt die Süße weiter nach und Fruchtigkeit sowie Bittere übernehmen vollständig das Kommando. Dieser Geschmack klingt auch sehr lange nach.

Eigentlich ist es wie jedes Jahr – wenn der Hopfenreiter kommt kann ich mich auf ein Bier mit einer komplexen Palette an Aromen freuen und der Hopfenreiter hat mich noch nie enttäuscht.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Sorachi Ace, Motueka, Elixir, Nelson Sauvin, Cashmere) Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Stammwürze:

18,6° Plato

Bittereinheiten:

70 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Maisel & Friends
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

Ayinger – Maibock

Die Privatbrauerei Aying ist eine traditionelle bayrische Brauerei und als solche hat sie einen gut gefüllten Festkalender. Und selbstverständlich braucht jedes Fest sein eigenes Bier. So wird Bierkultur gelebt.

Jetzt steht der Maibock aus dem Münchner Umland vor mir. Ich mag diesen Bierstil, ist er doch leichter und frischer als die dunklen Vertreter der Maiböcke und die kräftigere Hopfung mildert die Süße des Bocks. Mal sehen, ob der Maibock aus Aying meine Erwartungen erfüllen kann.

Goldgelb und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine feste schneeweiße Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Optisch ist das Bier schon mal perfekt.

Das Bier duftet wunderbar nach hellem Malz, abgerundet durch das Aroma nach gelben Früchten und reifen Birnen.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme und nicht aufdringliche Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Leider ist die Kohlensäure recht knapp dosiert; da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auf der Zunge zeigt sich eine zur Süße passende Bittere. Die Fruchtigkeit, die ich in der Nase noch deutlich festgestellt hatte, tritt in den Hintergrund. Trotzdem ist das Mundgefühl voll und weich. Außerdem bietet das Bier eine für ein Bockbier ungewöhnliche Frische. In der Kehle wird das Bier trockener und die Bittere legt noch zu, um dann sehr lange nachzuklingen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,9 % Vol.

Stammwürze:

17° Plato

Bittereinheiten:

30 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brauerei Aying
Franz Inselkammer KG
Zornedinger Straße 1
85653 Aying
www.ayinger.de

Ale Mania – Honey Ale

Honigwaben sind das hervorstechende Designelement des Etiketts.Seit dem Jahr 2014 wird bei Ale Mania in Bonn bereits Bier gebraut. Das Unternehmen ist für gute Craft Biere bekannt. Da der Verkauf aber hauptsächlich regional stattfindet, kann ich die Biere erst jetzt verkosten. Heute steht das Honey Ale vor mir. Der Honig für diese Kreation liefert Wolfgang Scherer, ein selbsternannter Brauimker, der ebenfalls aus Bonn stammt.

Hell und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist eher klein und fällt auch schnell in sich zusammen.

Das Bier duftet nach hellem Malz und Honig. Zusätzlich kommt aus dem Hintergrund noch eine leichte Fruchtigkeit, die an reife Birnen erinnert.

Für ein Honigbier ist die Süße beim Antrunk angenehm zurückhaltend, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass der Honig mit vergoren und nicht einfach in das fertige Bier gemischt wurde. Dazu kommt noch die feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge entwickelt sich eine überraschende fruchtige Säure, die sich zur Süße gesellt und für ein weiches Mundgefühl sorgt. Im Abgang wird die Säure kräftiger, während eine Bittere nur minimal festzustellen ist. Dafür klingt die fruchtige Säure recht lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner Malz), Honig, Hopfen (Hallertauer Mittelfrüh), Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Brauerei:

Biersmarck GmbH
Alaunbachweg 10
53229 Bonn
www.alemaniabonn.de

Becher Bräu – Kräußen

Das Etikett zeigt eine Zeichnung von Bayreuth um 1780 und es enthält alle vorgeschriebenen Angaben, so dass kein Rückenetikett erforderlich ist.Bayreuth liegt bekanntlich in Oberfranken und Franken ist die Gegend mit der weltweit größten Brauereidichte. Was mir bis heute nicht bekannt war, dass es in Bayreuth noch mehr Brauereien gibt als Maisel (und die anderen Marken, die dazu gehören). Jetzt steht erstmals ein Bier aus der Brauerei Becher Bräu vor mir, einer von Maisel unabhängigen Brauerei.

Hell und mit einer leichten Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine voluminöse feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Für den Schaum sind die im eingeschenkten Bier aufsteigenden Kohlensäureblasen verantwortlich, die als „Kräußen“ bezeichnet werden. Optisch ist das Bier schon mal einwandfrei.

Das Bier duftet nach hellem Malz, dazu kommen frische Zitrusdüfte. Abgerundet wird das Aroma durch blumige und grasige Düfte.

Der Antrunk ist spritzig und recht süß. Auf der Zunge gesellt sich aber schnell ein freundliches Bitter dazu, das sich dann in den Vordergrund drängt, so dass Süße und Fruchtigkeit nur noch aus dem Hintergrund mitwirken. Das Mundgefühl ist voll und rund. In der Kehle teilen sich die Bittere und die Süße ihren Auftritt, wo sie auch lange nachklingen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,7 % Vol.

Stammwürze:

12,0° Plato

Bittereinheiten:

33 IBU

Farbe:

7 EBC

Brauerei:

Manns Bräu
Friedrichstraße 23
95444 Bayreuth
www.mannsbraeu.de

Vorschau auf die Fisch & Feines Bremen

Am Freitag ist es so weit: in der Messe Bremen beginnt die Messe Fisch & Feines mit dem Craft Beer Event. Dass es sich lohnt, diese Messe zu besuchen, habe ich auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Messe erfahren. In der Audio-Datei zu diesem Beitrag erfahren Sie, was es zu sehen gibt und welch großer Aufwand für diese Messe getrieben wird.