Nicht nur in Einbeck, sondern auch in Hamburg ist die Bockbierzeit die fünfte Jahreszeit. Dann schließen sich die die acht Hamburger Kleinbrauereien zusammen und brauen mit viel Liebe zum Handwerk nach guter Hamburger Tradition ihren Senatsbock. Mit von der Partie sind Blockbräu, Brauhaus Joh. Albrecht, Gröninger Privatbrauerei, Kehrwieder Kreativbrauerei, Landgang Brauerei, Ratsherrn Brauerei, Überquell Brauwerkstätten und Wildwuchs. In diesem Jahr hat sich Wildwuchs noch mehr angestrengt und bietet den Senatsbock erstmals als Biobier an.
Blickdicht schwarz präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber zeigt sich eine durchschnittlich voluminöse feinporige und haselnussbraune Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Das Bier ist eine Augenweide.
Aromen nach dunkler Schokolade, nach Kaffee, Karamell, Pumpernickel und Vanille steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk ist süß und er zeichnet sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge lässt die Süße nach. Der Geschmack dunkler Schokolade dominiert und ich stelle jetzt auch eine leichte fruchtige Säure fest, die an rote Früchte erinnert. Dazu wärmt der Alkohol meinen Magen. Das Mundgefühl ist weich und samtig. Erst in der Kehle kann ich erstmals ein deutliches Bitter feststellen, das gut zum Schokoladengeschmack passt, der das Bitter begleitet und lange nachklingt.
Zu einem passenden Dessert, beispielsweise einem Karamellpudding oder einem Marzipansoufflé ist dieser dunkle Bock ein perfekter Begleiter.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hersbrucker Pure), Hefe
Alkoholgehalt:
6,5 % Vol.
Stammwürze:
18° Plato
Empfohlene Genusstemperatur:
10° – 12° Celsius
Brauerei:
Brauwerk Hamburg KG
Jaffestr: 8
21109 Hamburg
www.wildwuchs-brauwerk.de
Einmal im Jahr tun sich die Craft Beer-Brauer aus Hamburg zusammen, um eine alte Tradition neu aufleben zu lassen – sie brauen den Senatsbock. Jetzt steht die 2022er Version des Senatsbocks der Kehrwieder-Brauerei vor mir.
Auch wenn das
Etwa 25 Kilometer südöstlich von München liegt die Gemeinde Aying, die ich bislang nur aufgrund der Biere aus der dortigen Brauerei kenne. Ansonsten habe ich nur den Ortsnamen auf den Plänen des Münchener Verkehrsverbundes gesehen. Ich hoffe, dass ich demnächst einmal in München die Zeit finde, die dortige Brauerei und die dazu gehörende Brauereigaststätte zu besuchen.
Nun ist es Sommer, die Temperaturen bewegen sich seit Wochen rund um die 30°-Marke und bald kommt der Herbst, den ich in diesem Jahr kaum erwarten kann. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, ein Winterbockbier zu verkosten, das außerdem bald sein Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht? Ich glaube nicht. Deshalb werde ich mir den Winterbock der Kieler Brauerei Lillebräu vornehmen. Ich erwarte von diesem Winterbock, dass er mit seinem Ingwer und Zimt mir bereits jetzt im September ein gewisses Vorweihnachtsgefühl verleiht. Doch, auf dieses Bockbier habe ich jetzt richtig Bock.
Jetzt steht mal wieder ein Bier aus dem fränkischen Bayreuth vor mir, Marc’s Chocolate Bock stammt aus der Reihe der Signature Biere, einer Reihe, die lediglich drei Biere umfasst und damit wohl als die exklusivste Serie von Maisel betrachtet werden kann.
Die Idee des Senatsbocks ist nicht neu. Bereits in den 1950er Jahren haben sich die Hamburger Brauer zusammengetan und einmal im Jahr einen gemeinsamen Senatsbock gebraut. Irgendwann Ende der 1960er Jahre ist die Tradition dann eingeschlafen und im Jahr 2015 taten sich die fünf Brauereien Block Bräu, das Brauhaus Joh. Albrecht, die Gröninger Privatbrauerei, die Kehrwieder Kreativbrauerei und Ratsherrn zusammen, um die Tradition wieder aufleben zu lassen. Inzwischen haben sich noch drei weitere Brauereien angeschlossen. Die mittlerweile neun Brauereien haben nun den Senatsbock gebraut, der jetzt vor mir steht. Hier nur kurz, welche Brauereien den Senatsbock 2022 verbrochen haben:
Jetzt habe ich ein