Pfandrückgabe auch mit zerdrückten Dosen

Supermärkte müssen Einweg-Dosen, die als pfandpflichtig erkennbar sind, auch dann zurücknehmen, wenn sie zerdrückt oder beschädigt sind. Dies hat laut dem Versicherer ARAG das Oberlandesgericht Stuttgart zulasten des Discounters Lidl entschieden. Das Verpackungsgesetz stelle keine Anforderungen an den Zustand der zur Rückgabe angebotenen Dosen (AZ.: 2 U 32/22).

Die genauen Informationen finden Sie im aktuellen Urteil des OLG Stuttgart.

Kraftpaule – Pils

Laut dem Aufdruck auf dem Etikett ist das Pils von Kraftpaule sensationell.Stuttgart ist ja nun nicht gerade als Bier-Eldorado bekannt. Aber eines ist sicher: auch in der Hauptstadt der Schwaben gibt es durchaus einige Bierliebhaber, die sich gegen die Übermacht des Weins zur Wehr setzen.

Golden und mit geringer Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine gemischtporige volumige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Obwohl das Bier vergleichsweise wenig Hefe enthält, duftet es nach Biskuitteig, abgestimmt durch die Fruchtigkeit des Hopfens, die mich an Zitronen und Zitrusschalen denken lässt.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes freundliches Bitter dazu. Das Mundgefühl ist angenehm samtig, wie man es bei einem Pils nur selten findet. Im Abgang wird das Bier trockener und das Bittere klingt noch lange in der Kehle nach.

Von Kraftpaule kommt ein ungewöhnliches, aber wirklich gutes Pils

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Saphir), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Farbe:

10 EBC

​Brauerei:

Kraftpaule GmbH
Neckarstraße 132
70190 Stuttgart
www.kraftpaule.de

26. 7. 2023: Bierdiner in Gulpen

Mit dem Gulpener Brouwersdiner zeigt die Gulpener Brauerei in der niederländischen Provinz Limburg, wie tief ihre Leidenschaft für Bier und Essen geht. Die Teilnehmer erleben einen Abend, an dem sie thematisch durch schöne, rein lokale Gerichte aus der Küche in die Region eintauchen. Ein Biersommelier wählt schöne, aber auch überraschende, passende Biere aus. Das ganze geschieht in der tollen Umgebung des Brauereirestaurants. Anmeldung über Gulpener Brouwlokaal. Preis: € 49,50 (ohne Bier).

Wolf – Carte Blanche

Das Etikett sieht mit seinem hellgoldenen Aufdruck auf schwarzem Grund edel aus.

Das Wolf Carte Blanche wird von der Brauerei Het Anker im Auftrag der Brouwerij Wolf aus dem flämischen Begijnendijk gebraut. Mehr kann ich über die Brouwerij Wolf nicht in Erfahrung bringen, denn die Brauerei hat nach meinen Recherchen keine Informationen veröffentlicht, die über ihre Biere hinausgehen. Schade.

Etwas mehr verrät die Brauerei zum Bier. Es handelt sich um ein Belgian Strong Ale, das mit einer zusätzlichen Flaschengärung gebraut wurde. Halt so wie es in Belgien üblich ist. Dass das Bier mit fünf unterschiedlichen Hopfen gebraut wurde, weist darauf hin, dass ich ein recht komplexes Bier erwarten kann. Mal sehen, ob das Bier meine Erwartungen erfüllt.

Orangefarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine voluminöse feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Banane und anderen tropischen Früchten. Abgerundet wird das Aroma durch den Duft der Hefe und einige florale Noten. Ansatzweise ist auch der Alkohol zu riechen.

Der Antrunk ist recht süß, was aber zur reichlich vorhandenen feinperligen Kohlensäure passt. Auf der Zunge gesellt sich zur Süße ein passendes freundliches Bitter. Der Alkohol wärmt im Körper. Das Mundgefühl ist angenehm cremig. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und es klingt in der Kehle lange nach.

Wenn ich das Bier mit zwei Worten beschreiben sollte, würde ich sagen: typisch belgisch.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Brouwerij Wolf bvba
Zandstraat 25
3130 Begijnendijk
Belgien
info@brouwerijwolf.be

Wildbräu – Pils

Das Etikett der Wildbräu-Flasche zeigt einen stilisierten Bären auf zwei Beinen.Die Brauerei sagt zu dem Bier, das jetzt vor mir steht: „Zum Andenken an Korbinian Wild. Er verfeinerte die Rezeptur des feinen, tschechischen, bitteren Pils und verwendet anstelle von Bitterhopfen ausschließlich Aromahopfen. Diese versüßen diese traditionsreiche Sorte und mildern den bitteren Geschmack.“ Ich muss mich also nicht lange mit einer Vorrede aufhalten und kann sofort mit der Verkostung beginnen. Eine Bemerkung sei mir vorher aber noch gestattet: Das Bier gärt 7 Tage bei 9° Celsius, bevor es volle sechs Wochen bei 0° Celsius reift. Das sorgt für ein klares und sauberes Bier.

Golden und kristallklar strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die Schaumkrone ist nicht sehr ausgeprägt und sie fällt anfangs auch schnell in sich zusammen, aber ein Rest bleibt doch sehr lange erhalten.

Das Bier duftet nach hellem Malz und reifen Birnen und Äpfeln. Das macht Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht süß und er zeichnet sich durch eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge ist das Bier fruchtig und führ ein Pils enthält es eine sehr geringe Bittere. Das Mundgefühl ist weich. Der Abgang ist mild mit einer angenehmen Fruchtigkeit. Leider fehlt mir auch in der Kehle die Bittere.

Das Wildbräu Pils ist ein angenehm zu trinkendes und süffiges Bier. Als Pils ist es aber Out-of-Style.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Perle, Hallertauer Saphir)

Alkoholgehalt:

4,8% Vol.

Stammwürze:

11,5° Plato

Bittereinheiten:

25 IBU

Brauerei:

Wildbräu Grafing GmbH
Rotter Straße 15
85567 Grafing
www.wildbraeu.de

Żywiec – 0,0 %

Zywiec 0,0 % wird in einer individuellen Flasche der Brauerei angebotenDie Brauerei Zywiec wurde im Jahr 1856 von Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen als Erzherzögliche Brauerei Saybusch bei Żywiec gegründet. Bereits zuvor hatte sein Vater Erzherzog Karl von Österreich die Schlossbrauerei Teschen auf der westlichen Seite der Schlesischen Beskiden 1848 gegründet. Die Brauerei blieb über drei Generationen im Besitz der Habsburger (Albrecht, Karl Stephan und Karl Albrecht). Sie wurde im Zuge der Sowjetischen Besetzung Polens 1944 verstaatlicht sowie nach 1989 privatisiert und kam 1998 an die Grupa Żywiec. In Deutschland ist in erster Linie das Lager dieser Brauerei bekannt, auch wenn meiner Meinung nach das Porter deutlich besser ist. Jetzt steht ein alkoholfreies Bier vor mir, das erste alkoholfreie Bier aus Polen, das ich verkoste.

Golden und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große fest Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Das ist bei einem alkoholfreien Bier nicht selbstverständlich, besonders nicht bei einem, das mit 0,0 Volumenprozent Alkohol werben darf. Hier sollte ich aber erwähnen, dass ich die vor mir stehende Flasche von meiner letzten Reise nach Polen mitgebracht habe und mir nicht bekannt ist, ob die Auszeichnung in Polen den gleichen Regeln folgen muss wie in Deutschland.

Golden und gefiltert fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine durchschnittlich große feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik dieses alkoholfreien Bieres gibt es nichts auszusetzen.

Das Bier duftet nach Getreide und frisch gebackenem Brot, abgerundet durch den Duft heller Früchte.

Der Antrunk ist recht süß, aber durchaus zur Süße passend karbonisiert. Auf der Zunge steht der Malzgeschmack im Vordergrund, dazu kommt eine leichte Säure. Das Mundgefühl ist weich. Erst im Abgang kann ich ein freundliches Bitter schmecken. Es ist nicht allzu kräftig, klingt aber lange nach.

Ich vermute, dass es sich bei diesem alkoholfreien Bier um eine gestoppte Gärung handelt, so dass das Bier eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Limonade nicht abstreiten kann.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Kohlensäure, natürliches Aroma, Hopfen, Hopfenextrakt

Brauerei:

Grupa Zywiec S.A.
ul. Browama 88
34-300 Zywiec
Polen
www.grupazywiec.pl

Kristof Schimmele wird neuer Geschäftsführer Vertrieb der Brauerei Gebr. Maisel

Die Abbildung zeigt Jeff Maisel (Inhaber), Kristof Schimmele (neuer Geschäftsführer Vertrieb) und Hermann-Josef Boerger (scheidender Geschäftsführer Vertrieb)Zum 1. August 2023 übernimmt Kristof Schimmele den Posten des Vertriebsgeschäftsführers bei der Brauerei Gebr. Maisel in Bayreuth. Er war zuvor sechs Jahre als Gesamtvertriebsleiter bei der Badischen Staatsbrauerei Rothaus beschäftigt und hat sich schon in vorherigen Positionen einen Namen als Vermarktungsprofi gemacht.

Das Ruder übernimmt Kristof Schimmele von Hermann-Josef Boerger, der 2004 aus dem Sauerland zur Brauerei Gebr. Maisel kam und seitdem den Vertrieb als Geschäftsführer sehr erfolgreich leitete.

Brauereiinhaber Jeff Maisel begegnet der Veränderung in der Geschäftsführung mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Mit Hermann-Josef verlieren wir eine einzigartige Persönlichkeit und ich bin sehr traurig, dass wir ihn ziehen lassen müssen. Seine strategische Weitsicht, sein herausragendes Verhandlungsgeschick und seine Hingabe für die Bierbranche haben dazu beigetragen, dass wir heute so gut dastehen. Ich möchte mich bei ihm von Herzen für die großartige Partnerschaft bedanken! Gleichzeitig freue ich mich sehr auf die kommende Zeit mit Kristof und die neuen Projekte, die wir gemeinsam angehen werden. Wir werden den Wechsel in der Geschäftsführung für unsere Geschäftspartner und Kunden bestmöglich gestalten und freuen uns auf die Zukunft.“

Zusammen mit dem Geschäftsführer Braubetrieb Marc Goebel werden Geschäftsführer Marketing & Verwaltung Jeff Maisel und Geschäftsführer Vertrieb Kristof Schimmele künftig die Geschicke der Brauerei Gebr. Maisel leiten.

Das Bild wurde mir von der Brauerei zur Verfügung gestellt und zeigt Jeff Maisel (Inhaber), Kristof Schimmele (neuer Geschäftsführer Vertrieb) und Hermann-Josef Boerger (scheidender Geschäftsführer Vertrieb)

ÜberQuell – Franzbrewtchen

Das Franzbrötchen ist eine Spezialität aus Hamburg. Es wird aus süßem Plunderteig gebacken mit Schichten aus Zimt und Zucker. Es gibt auch viele andere Variationen des Franzbrötchens, aber das Original ist halt mit Zimt und Zucker. Auch wenn sich das Franzbrötchen vor einiger Zeit angeschickt hat, die anderen Gegenden Deutschlands zu erobern, habe ich noch nirgendwo eine Bäckerei gefunden, die die Franzbrötchen in der Qualität wie in Hamburg herstellt. Ebenfalls aus Hamburg stammt die flüssige Variation eines Franzbrötchens, die von ÜberQuell direkt am Hamburger Fischmarkt stammt. Es handelt sich um ein Brown Ale, aromatisiert mit Tonkabohnen und Zimtstangen.

Tief dunkelbraun, fast schwarz, läuft das Bier ins Glas. Die haselnussbraune Schaumkrone ist klein und fällt schnell in sich zusammen. Jetzt sieht das Franzbrewchen fast wie Cola aus.

Das Bier duftet süß nach Karamell und Zimt. Irgendwie wirkt das Aroma bonbonartig, aber es gefällt mir nicht schlecht. Das Bier trägt seinen Namen zu Recht.

Wie erwartet ist der Antrunk süß und das Bier verwöhnt meinen Gaumen mit der sehr feinperligen Kohlensäure. Wie der Name bereits erwarten lässt dominieren auf der Zunge Karamell und Zimt, was sehr gut mit dem Alkohol harmonisiert. Das Mundgefühl ist weich und rund. Der Abgang ist sehr mild und so gut wie kein Bitter kitzelt meine Kehle. Dafür wärmt der Alkohol jetzt im Magen.

Das Franzbrewchen ist ein ungewöhnliches Bier, das zu Desserts wie Grießpudding oder Bayrisch Creme passt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Ceylon Zimt, Tonkabohnen, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,3 % Vol.

Stammwürze:

18° Plato

Bittereinheiten:

3 IBU

Brauerei:

ÜberQuell Brauwerkstätten
St. Pauli Fischmarkt 28-32
20359 Hamburg
www.ueberquell.com

VBDCK – Kerel says it all

Die Brauerei Verbeeck wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und sie ist nach wie vor eine inhabergeführte Brauerei. Die Geheimnisse des Erfolgs wurden vom Vater an den Sohn weitergegeben, bis dieser selbst Vater wurde… und so weiter. Die Söhne der Sechziger-Generation hatten jedoch andere Pläne. Im Jahr 1966 wird die Brauerei dichtgemacht, bis im Jahr 2015 eine neue Generation herangewachsen war und die Brauerei neu eröffnete. Die Linie der Familie Verbeeck-Back wurde durch die Familie De Cock verstärkt. Zusammen haben sie den beeindruckenden, beruhigend belgisch klingenden Namen Verbeeck – Back – De Cock gebildet. Kurz VBDCK. Dieser neue Jahrgang von VBDCK, der die Familientradition der belgischen Qualität und des Handwerks fortsetzt, hat die Geschichte fortgesetzt.

Das war allerdings nicht so einfach wie gedacht. Leider waren die ursprünglichen Rezepte der Biere verloren gegangen, wie auch ansonsten von der alten Brauerei nichts mehr übrig war. Aber in einem Keller fand sich noch eine einige Flasche des ursprünglichen Bieres. Diese Flasche wurde einem Labor übergeben, das versuchen sollte, das Bier zu analysieren und die ursprüngliche Hefe zu extrahieren. Auch wenn die Chance nicht allzu groß war, dass das klappte, gelang den Wissenschaftlern das Kunststück doch. Somit enthält die Flasche, die jetzt vor mir steht, ein Bier, wie es bereits im 19. Jahrhundert gebraut wurde. Jetzt ist es aber wirklich an der Zeit, die Flasche zu öffnen.

Blickdicht schwarz mit einer haselnussbraunen feinporigen Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt, präsentiert sich das Bier im Glas. Ein Bier wie gemalt.

Das Bier duftet nach Kaffee und gerösteten Nüssen, abgerundet durch einige blumige Noten.

Der Antrunk ist sehr süß. Auffällig ist die sehr feinperlige und dabei doch kräftige Kohlensäure. Auf der Zunge lässt die Süße etwas nach und die kräftigen Röststoffe kommen in den Vordergrund. Fast schmeckt das Bier etwas verbrannt. Damit ist der Geschmack nicht ganz rund. Trotzdem ist das Bier angenehm zu trinken. Zusammen bilden die Süße, die Röststoffe und ein Hauch fruchtiger Säure einen angenehmen Charakter. Der Abgang ist mild und nur ein leichtes Bitter kitzelt meine Kehle. Der Geschmack nach Kaffee klingt einige Zeit nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Bittereinheiten:

44 IBU

Farbe:

59 EBC

Brauerei:

Verbeeck-Back
Antwerpse Steenweg 12
9140 Tielrode
Belgien
www.vbdck.be

Husarentrunk Regimentsbock

Im ostwestfälischen Brakel, genauer gesagt im Stadtteil Rheder, ist die „Gräflich Mengersen’sche Dampfbrauerei“ beheimatet, von der das Bier stammt, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Den Namen begründet die Brauerei auf dem Rückenetikett der Flasche so: „Der Brauereibesitzer Adolf Freiherr Spiegel von und zu Peckelsheim war Rittmeister im 1. Westfälischen Husarenregiment. Vor allem in der kalten Jahreszeit soll diese charakterstarke Bierspezialität dem Regiment Energie, Kraft und Mut verliehen haben!“ Dann will ich mal sehen, ob das Bier wirklich diese Kräfte hat, die schon fast an den Zaubertrank bei Asterix und Obelix erinnern.

Kupferfarben und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Da der feinporige elfenbeinfarbene Schaum lange erhalten bleibt, ist an der Optik des Husarentrunks nichts auszusetzen.

Der Duft nach Karamell steigt mir in die Nase, unterstützt durch einen Hauch Trockenpflaume und Haselnuss. Auch der Alkohol ist deutlich zu riechen.

Der Antrunk überzeugt durch die stiltypische Süße sowie die dazu passende Karbonisierung. Auf der Zunge zeigt sich das Bier fruchtig und nussig. Die Süße des Karamells bleibt erhalten. Bitterstoffe des Hopfens sind nur gering zu schmecken. Für ein Bockbier ist das Mundgefühl überraschend leicht. Im Abgang kommt der Geschmack nach den Trockenpflaumen in den Vordergrund und bringt auch etwas mehr Bittere mit sich. Obwohl die Bittere auch jetzt noch stiltypisch gering ausgeprägt ist, klingt sie lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Stammwürze:

16,5° Plato

Bittereinheiten:

23 IBU

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

Gräflich von Mengersen’sche Dampfbrauerei GmbH & Co. KG
Nethetalstraße 10
33034 Brakel-Rheder
https://www.schlossbrauerei-rheder.de/