St. Paul – Double

Seit 1651 braut die Brouwerij Sterkens in Meer, einem kleinen Dorf im Norden Belgiens, traditionelle obergärige Abteibiere. Dabei achtet sie beim Brauen mit den alten Rezepten sowohl die Tradition als auch das Wissen und die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte. Auf diese Weise entstehen dort ausdrucksstarke Biere. Jetzt steht vor mir das Double aus der Serie St. Paul.

Dunkel rubinfarben und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich große hellbraune Schaumkrone ist sahnig und bleibt lange erhalten.

Das Bier duftet nach dunkler Schokolade, Kaffee und Rübenkraut.

Der Antrunk ist leicht süß und rezent. Das Bier ist aber nicht so süß wie ich es aufgrund des Aromas vermutet habe. Auf der Zunge wird die Süße aber kräftiger und es kommt ein passendes Bitter sowie der Geschmack nach Schokolade hinzu. Damit ist das Bier gut ausbalanciert. Das Mundgefühl ist samtig und schwer. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und es gesellt sich eine leichte fruchtige Säure hinzu. Leider klingt der Geschmack nur kurz nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,9 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Sterkens
Wenenstraat 9
2321 Meer
Belgien
www.brouwerijsterkens.be

Cuxhavener Bierbrise – Gelb

Jetzt steht vor mir das letzte Bier aus Cuxhaven, die Bierbrise mit einem gelben Etikett. Und mir diesem Bier erlebe ich auch eine Premiere: dies ist das erste Bier dieser Reihe, bei dem die Brauerei auf dem Etikett verrät, um was für ein Bier es sich handelt: es ist ein helles Weizenbier.

Kupferfarben fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine recht kleine grobporige Schaumkrone, die schnell in sich zusammenfällt. Ein helles Weizen sieht für mich anders aus und auch von der Schaumkrone erwarte ich mir eigentlich mehr.

Aromen nach Karamell und Rübensirup steigen mir in die Nase, die Fruchtigkeit ist nicht sehr ausgeprägt, aber sie steigt mir mit den Düften nach Banane und Birne in die Nase. Auch der Alkohol meldet sich her bereits zu Wort.

Der Antrunk ist für ein Weizenbier ungewöhnlich süß, was aber zur angenehm feinperligen Kohlensäure passt. Auf der Zunge kommt die Fruchtigkeit in den Vordergrund, begleitet durch den Geschmack nach Rübensirup. Das Mundgefühl ist für ein Weizenbier ungewöhnlich voll und schwer. Dass auch der Alkohol durchschmeckt passt durchaus. Der Abgang ist fruchtig und ohne Bitter. Der Geschmack klingt nur kurz nach.

Hätte ich nicht auf dem Etikett gelesen, dass es sich um ein Weizenbier handelt, wäre ich wirklich nicht drauf gekommen. Ich sehe zwei Möglichkeiten: entweder es ist kein Weizenbier und wurde einfach falsch etikettiert oder das Bier ist nicht zu Ende entwickelt worden. Aber es könnte durchaus noch ein richtig gutes Bier werden.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

7° Celsius

Brauerei:

Köhnfinefood UG
Heerstr. 101
27478 Cuxhaven
www.bierbrise.de

Ottakringer räumt bei den World Beer Awards ab

Einmal mehr konnten Ottakringer Biere bei den „World Beer Awards“ in London glänzen: Gleich elf Biere aus der Ottakringer Brauerei und dem Ottakringer BrauWerk wurden vergangene Woche in London ausgezeichnet. Die stolze Bilanz: 4 x Country Winner – also das beste österreichische Bier in der jeweiligen Kategorie und damit Gold – 5 x Silber und 3 x Bronze!

Hier nun die Siegerbiere:

  • Ottakringer Helles Lager Helles/Münchner Country Winner
  • Ottakringer Pils Lager Classic Pilsener Country Winner
  • Ottakringer BrauWerk Avalanche IPA Imperial/Double Country Winner
  • Ottakringer BrauWerk Sunbeam Pale Beer Belgian Style Blonde Country Winner
  • Ottakringer Dunkles Lager Dark Silver
  • Ottakringer Wiener Original Lager Vienna Silver
  • Ottakringer Zwickl Lager Zwickl / Pale Kellerbier Silver
  • Ottakringer BrauWerk Big Easy IPA Session Silver
  • Ottakringer BrauWerk Native Tongue Lager Hoppy Pilsener Silver
  • Ottakringer BrauWerk Black And Proud Stout & Porter Porter Bronze
  • Ottakringer BrauWerk Hellberry IPA Specialty Bronze

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: „Wir sind unglaublich stolz, dass wir auch in diesem Jahr so viele Auszeichnungen erhalten haben, sogar um zwei mehr als im Vorjahr. Das zeigt einmal mehr, dass die hohe Qualität unserer vielfältigen Biersorten auch eine der weltweit strengsten Wettbewerbsjurys beeindrucken konnte. Bei den ‚World Beer Awards‘ zu gewinnen ist der Beweis für unsere Bierqualität und eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit des gesamten Brauerei-Teams.“

Bei den jährlich in London stattfindenden ‚World Beer Awards‘ werden die weltweit besten Biere (in diesem Jahr über 3.500) von einer unabhängigen Expertenjury aus über 200 Juroren aus Europa, den USA undAsien verkostet, beurteilt und gekürt.

Ich würde Ihnen die Siegerbiere gerne im einzelnen vorstellen. Leider habe ich in Deutschland noch keine Möglichkeit gefunden, die Biere der Brauerei in Wien-Ottakring zu kaufen. Eine Anfrage nach Rezensionsexemplaren für eine Vorstellung in meinem Blog, die ich unabhängig von diesem Wettbewerb vor längerer Zeit an die Brauerei gerichtet habe, blieb aber leider unbeantwortet. Offensichtlich will die Brauerei mit Blogs nichts zu tun haben. Schade.

Liefmans – Kriek Brut 2020

Die Kirschbiere gehören zu meinen Favoriten unter den belgischen Fruchtbieren. Dabei sticht das Liefmans Kriek Brut aus diesen Bieren noch einmal heraus. Während andere Kriek Biere mit Fruchtsaft gebraut werden, verwendet Liefmans für dieses Bier 13 kg ganze Kirschen je Hektoliter. Anschließend hat das Bier eineinhalb Jahre Zeit für die Reifung, was zu einem beeindruckenden Aroma führt. Basisbier für dieses Kriek ist ist Verschnitt aus bis zu 20 Chargen Liefmans Goudenband und Liefmans Oud Bruin. Jetzt steht der Jahrgang 2020 vor mir.

Sehr dunkel rubinfarben, praktisch schwarz, schaut mich das Bier aus dem Glas an. Die hellbraune Schaumkrone ist gemischtporig und fällt durchschnittlich schnell in sich zusammen.

Das Aroma ist frisch-säuerlich nach Kirschen, unterlegt durch den Duft nach dunkler Schokolade.

Der Antrunk ist durch die reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure frisch und fruchtig. Aber erst als sich das Bier auf der Zunge verteilt, kommt die ganze Macht der Frucht zum Tragen. Die fruchtige Säure ist der hervorstechende Geschmack dieses trockenen Biers. Auch im Abgang dominiert die Fruchtigkeit und jetzt kommt auch der Geschmack nach Mandeln dazu. Leider klingt er nur kurz nach.

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Stammwürze:

16° Plato

Bittereinheiten:

7 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 10° Celsius

Brauerei:

Liefmans Brouwerij
Aalststraat 200
9700 Oudenaarde
Belgien
www.liefmans.com

BRLO – Berliner Weisse

Lange hat die Berliner Weiße ein Schattendasein im Bierregal geführt. Es gab nur wenige Brauereien, die diesen Bierstil überhaupt anboten und was angeboten wurde, war eher traurig. Sauer wie Hölle und nur mit irgendwelchen Sirups zu trinken, die dem furchtbaren Geschmack noch einen künstlichen Touch verliehen.

Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei und etliche Craft Beer-Brauer bieten diesen Bierstil inzwischen an. Und plötzlich ist dieses Bier auch genießbar. Und zwar pur, ohne süße Zusätze. Und jetzt wird auch klar, was Napoleon meinte, als er die Berliner Weiße als „Champagne du Nord“ bezeichnete.

Jetzt steht die Weiße von BRLO vor mir und wartet auf ihre Verkostung.

Hell gelb und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die kleine Schaumkrone ist gemischtporig und löst sich sehr schnell auf.

Das Bier duftet nach Rhabarber, Limone und einem guten Weißweinessig.

Der Antrunk weist eine geringe Süße auf. Die Kohlensäure ist feinperlig, aber trotzdem kräftig. Auf der Zunge zeigt sich eine leichte fruchtige Säure nach Zitrone und grünen Äpfeln. Das Mundgefühl ist schlank. Im Abgang wird das Bier trocken, die fruchtige Säure erhält weitgehend die Oberhand, unterstützt nur durch ein sehr leichtes Bitter. Der Geschmack klingt nur kurz nach.

Auch wenn das Bier nicht so ganz meins ist, muss ich doch zugeben, dass es sich um ein schönes Sommerbier handelt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,0 % Vol.

Stammwürze:

10 ° Plato

Bittereinheiten:

5 IBU

Brauerei:

BRLO GmbH
Schöneberger Straße 16
10963 Berlin
www.brlo.de

DjuDju – Banana Beer

Wieder einmal steht ein DjuDju vor mir, eines der Fruchtbiere, die die flämische Brouwerij Huyghe im Auftrag der New Allied African Breweries in Ghana braut. Diesmal handelt es sich um das Bananenbier. Dies war das erste Fruchtbier dieser Brauerei, das erstmals im Jahr 2002 im Raum Berlin zu kaufen war. Inzwischen sind die Biere aber deutschlandweit erhältlich, zumindest ab und an.

Weizengelb und kristallklar fließt das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone bleibt dabei klein und sie fällt auch schnell in sich zusammen.

Das Bier duftet nach Banane und Honig, abgerundet durch einige blumige Noten. Bereits in der Nase wird klar, dass es sich hier um ein recht süßes Bier handelt.

Der Antrunk bestätigt die Süße, wobei die reichlich enthaltene Kohlensäure für eine angenehme Frische sorgt. Auch auf der Zunge bleibt die Süße erhalten. Der fruchtige Geschmack nach Banane wird kräftiger. Bitter ist aber nicht zu schmecken. Das Mundgefühl ist voll und schwer. Auch im Abgang sind keine Bitterstoffe zu schmecken und der Nachklang ist kurz.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Bananen, Hefe, Hopfen, Aroma

Alkoholgehalt:

3,6 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Huyghe
Geraardsbergsesteenweg 4/B
9090 Melle
Belgien
www.delirium.be

im Auftrag von:

New Allied African Breweries
P.O.Box 674
Tema
Ghana

Beck’s Unfiltered

Die Brauerei Beck’s aus Bremen gehört vermutlich zu den bekanntesten Brauereien in Deutschland. Genau wie die Jever-Brauerei hat sie sich bereits vor dem Erscheinen der Craft-Biere durch einen höheren Hopfenanteil im Bier von den anderen Fernsehbieren abgesetzt. Das neueste Erzeugnis der Hanseaten ist das Unfiltered, ein naturtrübes Pils, das jetzt vor mir steht. Die Brauerei beschreibt es als ein Beck’s in seiner ursprünglichsten Form. OK, dann will ich jetzt mal die Flasche öffnen und das Bier verkosten.

Weizengelb und hefetrüb läuft das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein und sie fällt schnell in sich zusammen. An der Optik könnte die Brauerei noch etwas feilen.

Auch das Aroma ist nicht umwerfend. Es ist schwach ausgeprägt. Mir steigen die Düfte der Hefe sowie einige würzige Noten in die Nase.

Der Antrunk ist durch eine leichte Süße sowie durch reichlich Kohlensäure geprägt. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes Bitter dazu. Fruchtigkeit fehlt vollständig, lediglich einen leichten Anklang nach Karamell kann ich schmecken. Der Abgang zeigt ein leichtes Bitter mit recht langem Nachklang.

Wirklich schlecht ist das Beck’s Unfiltered nicht, aber es enthält weder eine Überraschung noch ein Highlight. Es ist gut trinkbar, auch wenn es mir für einen regelmäßigen Genuss zu langweilig ist.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Beck & Co. GmbH
Am Deich 18/19
28199 Bremen
www.becks.de

Alkoholfreies Bier weiterhin auf Wachstumskurs

Dass immer weniger Bier konsumiert wird, ist ein globaler Trend. Nur ein Biersegment widersteht dem Trend: das alkoholfreie Bier. Ich erinnere mich noch, wie mit dem Clausthaler in den 1970er Jahren das erste alkoholfreie Bier vor mir stand. Es schmeckte flach und war wirklich nicht ansprechend. Inzwischen hat sich gerade bei den alkoholfreien Bieren viel getan (und zur Ehrenrettung von Clausthaler: auch diese Marke ist ganz deutlich besser geworden, so dass ich ab und an mir auch ein solches Bier gönne, in der Regel das naturtrübe). Inzwischen haben die alkoholfreien Biere einen Marktanteil von etwa 7 % erobert und es sieht nicht so aus, als würde dieser Siegeszug in absehbarer Zukunft enden.

Mit einer reichweitenstarken Online-Kampagne lenkt der Deutsche Brauer-Bund im Sommer und Herbst den Blick auf diese Entwicklung: Alkoholfrei steht hoch im Kurs. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland genießen Biere ohne Alkohol. Seit 2007 hat sich die Produktion alkoholfreier Biersorten mehr als verdoppelt – auf gut 660 Millionen Liter im Jahr 2020. Trotz der Corona-Krise setzt sich der Trend fort. Aktuell haben alkoholfreie Biere einen Marktanteil von sieben Prozent. Mittlerweile gibt es bundesweit mehr als 700 verschiedene Marken.

„Schon bald wird jedes zehnte in Deutschland gebraute Bier alkoholfrei sein“, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin. Der Verband hat gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine Kampagne gestartet, um die vergleichsweise junge Bierkategorie noch bekannter zu machen. Auf der Internetseite www.unserbier.de sind viele Informationen und Hintergründe zu diesem Thema gebündelt – zu finden ist dort auch ein Interview mit einem der Pioniere des alkoholfreien Bieres, dem Berliner Brauer Ulrich Wappler (85). Gleichzeitig wird unter dem Motto „Feel Free“ über Instagram, Youtube, Facebook und Twitter für alkoholfreien und kalorienarmen Genuss geworben. Mit Erfolg: Allein in den ersten vier Wochen erzielten die Clips der Social-Media-Kampagne eine Reichweite von mehr als 16 Millionen Kontakten. Konzipiert wurde die Reihe von der Düsseldorfer Agentur Rumblefish, die den Brauer-Bund auch bei der bekannten Präventionskampagne DONT DRINK AND DRIVE unterstützt.

Der Deutsche Brauer-Bund als Dachverband der Brauwirtschaft beobachtet seit Jahren, wie sich das Image der Alkoholfreien wandelt und immer mehr Menschen auf den Geschmack kommen. „Die Zeiten, als alkoholfreie Biere hauptsächlich von Autofahrern getrunken wurden, sind längst vorbei“, sagt Holger Eichele vom DBB. Eine Umfrage des Verbandes hat gezeigt, dass Verbraucher besonders den guten Geschmack, die geringe Kalorienzahl sowie die Verwendung ausschließlich natürlicher Rohstoffe schätzen. Und natürlich kommt auch die Vielfalt nicht zu kurz: Neben klassischen Sorten wie Pils, Weizenbier oder Radler werden in Deutschland immer mehr regionale Spezialitäten wie Kölsch und Alt oder besondere Biersorten wie India Pale Ale als alkoholfreie Varianten gebraut.

Troubadour Westkust

Jetzt steht mal wieder ein Bier aus der Brauerei The Musketeers in Ost-Flandern vor mir. Es stammt aus der Serie Troubadour und es handelt sich bei diesem Bier um ein schwarzes Imperial IPA.

Und wirklich – im Glas präsentiert sich das Bier in blickdichtem Schwarz. Die durchschnittlich große feste Schaumkrone ist haselnussbraun und bleibt lange erhalten.

Das Bier duftet nach geröstetem Malz, Kaffee, dunkler Schokolade sowie einem Hauch Vanille. Dazu kommt noch ein leichter Duft nach Grapefruit, dunklen Beeren und Nüssen.

Im Antrunk konkurriert der Geschmack nach Mokka mit dem nach Nüssen. Die sehr feinperlige Kohlensäure ist recht knapp dosiert. Auf der Zunge gesellt sich noch etwas fruchtige Säure dazu, so dass ich auch etwas Cassis schmecke. Außerdem taucht jetzt ein passendes Bitter mit etwas Lakritz auf. Das Mundgefühl ist voll und dickflüssig. Im Abgang kommen die Bitterstoffe noch einmal stärker durch und sie klingen sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

8,6 % Vol.

Bittereinheiten:

55 IBU

Farbe:

100 EBC

Brauerei:

Brouwerij The Musketeers
Tramstraat 8
9910 Ursel
www.themusketeers.be

Ab 17. September dreht sich in Villach alles um Bier, Musik und richtig gutes Essen

Da braut sich was zusammen: Mehr als 30 Veranstaltungen, rund 25 teilnehmende Betriebe und 100 verschiedene Biere zum Verkosten – in der Draustadt wird es ab Mitte September einen Monat lang bierig-kulinarische Unterhaltung vom Feinsten geben. Die Eröffnung des Villacher Bierherbstes erfolgt am Freitag, 17. September, 17.30 Uhr im Brauhof Villach.

Bierherbst-Erfinder und Bier-Sommelier Wolfgang Eder hat die bierig-kulinarische Veranstaltung bereits 2019 ins Leben gerufen. Nach einer Pause im Vorjahr, hat er in diesem Jahr in Kooperation mit dem Stadtmarketing Villach, der Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See sowie der Villacher Brauerei wieder ein kulinarisch-spannendes Programm zusammengestellt. Dieses reicht von Degustationsmenüs mit Bierbegleitung in zahlreichen Villacher Lokalen über Bierverkostungen, bierigen Lokalrunden mit Wandermusikern, Früh- und Dämmerschoppen, einem Bier Pong-Match, Bier-Clubbings in einzelnen Innenstadtlokalen bis hin zu speziellen bierigen Degustationsmenüs und dem traditionellen „Bierstacheln“.

Der Bierherbst soll zu dem Herbsterlebnis in der Region Villach werden. „Mit der Initiative, Bierherbst´ soll Bewegung in die Stadt und in die Lokale gebracht werden. Die Leute sollen unter anderem wieder dazu animiert werden, nach der Arbeit auf ein Feierabendbier zu gehen“, so Eder. Ein besonderes Highlight bildet heuer das Bier Clubbing – in zahlreichen Bars (Schumis, Anna Neumann Bar, Palais26, PerDu, Wascher´s Bar, The Little Bar, McMullens, Sem Jeito und Stern HGP & KJP) werden Top DJs für beste Stimmung sorgen.

Immer freitags steht im Rahmen des Bierherbstes zudem die „Villacher Lokalrunde“ auf dem Programm. Dabei werden, so Eder, alle Biergenießer die Möglichkeit haben, begleitet von Wandermusikern von einem Lokal in der Innenstadt zum anderen zu pilgern, die angebotene Biervielfalt zu verkosten und sich bei guter Musik zu unterhalten.

Eder: „Die Wirte bieten spezielle Craftbiere an und machen die musikalische Lokalrunde zu einer spannenden internationalen Bierreise!“ Besonderes Plus: Ebenfalls immer freitags bieten die teilnehmenden Wirte das kleine Feierabendbier in der Zeit von 17.30 bis 18.30 Uhr zum Preis von zwei Euro an. Nicht fehlen darf auch das Bier Pong Match – die Vorrunde startet in den Lokalen Wascher´s Bar, Stern HGP & KJP, PerDu sowie „The Little Bar“ bereits am 2. Oktober, das große Finale folgt dann am Freitag, 9. Oktober. Es warten tolle Preise auf die Gewinner!

Villachs Stadtrat Harald Sobe freut sich über die Verlängerung der klassischen Wohnzimmer-Saison in der Innenstadt: „Initiativen wie der Bierherbst oder auch das heuer erstmals bei uns stattfindende Krimifest passen optimal in den Villacher Herbst. Schritt für Schritt gelingt es uns, in enger Zusammenarbeit mit kreativen Unternehmern und Veranstaltern, die Bühne Villach das ganze Jahr über qualitätsvoll zu bespielen.“

Stadtmarketing-Geschäftsführerin Claudia Kohl sieht in der Veranstaltungsreihe ebenso eine wichtige Herbst-Initiative für unsere Innenstadt: „Der Bierherbst ist ein perfektes Format, das nicht nur die Menschen zusammenbringt, sondern das ideal an die sehr erfolgreiche Summerfeeling-Reihe anschließt. Denn: Nur die Bündelung aller Kräfte bringt die Villacher Innenstadt merkbar voran. Deshalb unterstützen wir seitens des Stadtmarketings auch sehr gerne den Bierherbst!“ Für Villacher Bier-Direktor Mag. Thomas Santler ist der Bierherbst eine sehr wichtige Veranstaltung, die Villach als Braustadt positioniert, die Biervielfalt den Gästen und Konsumenten näherbringt und die Gastronomie in der Stadt belebt.“

Auch Georg Overs, Geschäftsführer der Tourismusregion betont, dass „wir als Partner des Bierherbstes in diesem Jahr in Ergänzung zum HÜTTENKULT, KÜCHENKULT und dem Krimifestival einen weiteren Höhepunkt mit Potenzial zur Verlängerung der Saison zur Verfügung zu haben. Dies verstärkt die Positionierung als Braustadt und rundet die Alpen-Adria-Küche perfekt ab.“

Mit dabei beim Bierherbst Villach sind aber nicht nur viele Innenstadt-Gastro-Betriebe, sondern auch die Gasthäuser „Genottehöhe“, „Jedermann“, „Heizhaus“, „freindal Wirtschaft“ sowie der „Hundsmarhof“ am Fuße des Dobratsch.

Dies sind die Highlights des 2. Bierherbstes Villach:

  • Jeden Freitag Villacher Lokalrunde mit Wandermusikanten
  • Feierabendbier immer freitags, 17.30 bis 18.30 Uhr
  • Degustationsmenüs mit Bierbegleitung in den Partnerbetrieben
  • Bierverkostungen mit passenden kleinen Schmankerln, Biersommelier
  • Weißwurst Frühschoppen, Dämmerschoppen
  • Bier-Speise-Kombiangebote in den teilnehmenden Lokalen
  • „1. Bierherbst Beer Pong Match“
  • Bier-Clubbings in mehreren Innenstadt-Lokalen unter dem Motto: „Bier Clubbing – Coole Biere & Coole Sounds“
  • Mehr als 100 verschiedene Biersorten

Von der Bäckerei Berger gibt es Hopfenbrownies und den exklusiven Zwicklspitz