Munich Brew Mafia – Gangster’s Paradise

Von der Munich Brew Mafia kommen Biere, die mich begeistern können. Selbst „Das kriminelle Helle“ der Münchener gehört zu den wenigen Hellen, die mich begeistern konnten. Dabei halte ich das Helle für den vermutlich langweiligsten Bierstil überhaupt. Jetzt steht aber das Gangster’s Paradise der Munich Brew Mafia vor mir, ein IPA. Bei dieser Brauerei kann ich meine Erwartungen wohl noch einmal kräftig nach oben schrauben. Darum will ich mich auch nicht lange mit der Vorrede aufhalten und öffne die Flasche.

Goldgelb und opalisierend präsentiert scih das Bier im Glas. Die durchschnittlich große feste Schaumkrone bleibt lange erhalten. So muss ein IPA aussehen.

Das Bier duftet nach Grapefruit und Waldhonig, dazu nach anderen süßen Südfrüchten und Vanille.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine mäßige Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge wird die Fruchtigkeit kräftiger und die Aromen bilden einen ganzen Obstkorb. Dazu kommt ein freundliches Bitter, das zusammen mit den anderen Aromen zu einem vollen und runden Mundgefühl führt. Der Abgang ist für ein IPA erstaunlich mild, denn die Fruchtigkeit und etwas Süße bestimmen den Eindruck, während das Bitter etwas in den Hintergrund tritt. Der Geschmack klingt lange nach.

Das Gangster’s Paradise ist ein angenehm und einfach zu trinkendes IPA, das sicherlich auch Einsteigern in diesen Bierstil gefallen wird.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Chinook, Azacca und Mosaic), Hefe

Alkoholgehalt:

4,5 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Brauerei:

MBM Braugesellschaft mbH
Gerhardstraße 7
81543 München
www.munichbrewmafia.de

Silly – Enghien d‘Hiver

In der Brasserie de Silly wird das Know-how des traditionellen Bierbrauens seit 1850 über sechs Generationen weitergegeben. Die Brauerei ist eine Referenz in Bezug auf Qualität. Die Brasserie de Silly bietet eine große Auswahl an belgischen Bieren. Die Biere werden nach traditionellen Methoden mit Zutaten gebraut, die auch eine deutsche Brauerei verwenden würde: reines Wasser, einzigartige Hefe, deren Geheimnis nur der Braumeister kennt, Hopfen und Malz.

Golden und leicht hefetrüb ist das Bier. Die schneeweiße Schaumkrone ist sehr voluminös und fällt auch nur sehr langsam in sich zusammen.

Das Bier duftet nach Karamell und Brotkruste, abgerundet durch würzige Noten des Hopfens.

Der Antrunk ist überraschend süß, was aber durch die reichlich vorhandene sehr feinperlige Kohlensäure abgemildert wird. Auf der Zunge gesellt sich ein leichtes Bitter dazu. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider und sorgen für eine angenehme Vollmundigkeit. Im Abgang wird das Bier trockener und das Bitter kommt in den Mittelpunkt. Der Geschmack klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

9,0 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

10˚ Celsius

Brauerei:

Brasserie de Silly
Rue Ville basse 2
7830 Silly
Belgien
www.silly-beer.com

Autenrieder Leonhardi-Bock

Dieses Bier ist nach dem Vater des Senior Chefs der Autenrieder Brauerei benannt, nach Leonhard Feuchtmayr. Bei der Entwicklung dieses Bieres haben sich die Brauer viel Mühe gegeben, so dass das Bier mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt im Jahr 2020 beim European Beer Star mit Gold. Eine Besonderheit fällt mir bereits vor dem Öffnen der Flasche ins Auge: Der Kronkorken ist bei diesem Bier nicht mit dem Brauereilogo bedruckt, sondern er zeigt die Information an, dass beim Brauen dieses Bieres ausschließlich Doldenhopfen zum Einsatz gekommen ist. Das ist heutzutage eher eine Seltenheit, bei manchen Brauereien erlaubt sogar die Technik den Einsatz von Doldenhopfen nicht, so dass Pellets zum Einsatz kommen müssen.

Schwarzrot präsentiert sich das Bockbier im Glas. Darüber steht eine elfenbeinfarbene sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Damit macht die Optik schon mal einen sehr eleganten Eindruck.

Das Aroma passt zur Optik: Düfte nach dunkler Schokolade und Kaffee verbinden sich mit dem Duft nach Rosinen und mit Sherrynoten zu einem eindrucksvollen Ensemble.

Der Antrunk weist die stiltypische Süße auf und die Kohlensäure ist zwar feinperlig, aber trotzdem kräftig. Auf der Zunge dominiert die Schokolade, aber auch die anderen Aromen spiegeln sich hier wider. Der Alkohol ist sehr gut eingearbeitet und auf die Süße abgetimmt. Auf diese Weise entsteht ein volles und samtiges Mundgefühl. Der Abgang ist röstig-mild mit langem Nachklang.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,7 % Vol.

Stammwürze:

18,5° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

10° – 12° Celsius

Brauerei:

Schlossbrauerei Autenried GmbH
Bräuhausstr. 2
89335 Ichenhausen-Autenried
www.autenrieder.de


 

BierSelect

Ab Februar wird in der Brauerei Fohrenburg in Vorarlberg CO2-neutral gebraut

Mehr als 2.000 Tonnen CO2 spart die Brauerei Fohrenburg ab Februar durch die vollständige Umstellung auf Ökostrom und Biogas ein und produziert somit CO2-neutral. Dabei setzt man zu 100 % auf erneuerbare Energie mit Ökostrom aus österreichischer Wasserkraft und Biogas, das ganz regional in Vorarlberg aus biologischen Hausabfällen und landwirtschaftlichen Reststoffen erzeugt wird.

„Wir gehen als erste Grüne Brauerei in Vorarlberg mit gutem Beispiel voran und nehmen dafür zusätzliche Betriebskosten in Kauf. Damit aber nicht genug, wir wollen noch nachhaltiger werden und in den kommenden Jahren unseren Energieaufwand um ein Viertel reduzieren. Wir setzen dadurch nicht nur nachhaltige Zeichen in der Klimapolitik, sondern bestätigen auch klar die regionale Braukunst im Ländle“, so Geschäftsführer Wolfgang Sila.

Um diese Reduktion zu erreichen, wird in den nächsten fünf Jahren in die Optimierung bestehender Anlagen und Prozesse weiter investiert. Zudem soll die Dampferzeugung in der Brauerei, die bisher über einen Biogaskessel betrieben wird, auf ein Holzheizwerk umgestellt werden.

„Die Stadt Bludenz hat sich mit „MissonZero“ zu einer nachhaltigen Klimapolitik entschieden. Als Bürgermeister freut es mich deshalb sehr, dass mit der Brauerei Fohrenburg einer der Bludenzer Vorzeigebetriebe mit uns in Sachen klimaschonender Politik Hand in Hand geht. Mit dem Bio-Hofbier hat die Brauerei Fohrenburg schon einen großen Wurf gelandet. In Konsequenz nun auch mit umweltschonender Energie zu produzieren, ist wirklich sehr vorbildlich. Ich hoffe, dass noch viele weitere Schritte folgen und andere Betriebe diesem Beispiel nacheifern“, so Simon Tschann, Bürgermeister der Stadt Bludenz.

„Es ist erfreulich, dass wir nach Göss und Schladming in der Steiermark nun mit Fohrenburg aus Vorarlberg bereits die dritte Brauerei in Österreich zur Gänze mit grüner Energie betreiben. Dies ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, um gemäß der Nachhaltigkeitsstrategie „Brew a better world“ bis 2030 in allen unseren Brauereien CO2-neutral zu produzieren“, freut sich Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards und Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich.

Generationenwechsel am Sudkessel

Für die Fohrenburger Biere, die ab sofort nachhaltig gebraut werden, wird ab Sommer ein neuer Braumeister verantwortlich sein. Braumeister Josef Wasner tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an und übergibt im Juni offiziell an Felix Schiffner. Der gebürtige Oberösterreicher arbeitet bereits seit Jahresanfang 2022 in der Brauerei Fohrenburg mit, um sich in alle Abläufe einzuarbeiten.

„Ich übernehme eine spannende und herausfordernde Aufgabe von einem sehr erfahrenen Braumeister. Mit einem engagierten und motivierten Team freue ich mich darauf, die tief in der Region verwurzelte Brauerei Fohrenburg erfolgreich in die Zukunft zu führen. Dazu gehört neben herausragender Bierqualität auch der schonende Umgang mit unseren Ressourcen. Mit dem Umstieg auf Wasserkraft und Biogas setzen wir hierbei einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung“, ist Felix Schiffner begeistert.

Ols – Naturtrüb

In Oldenburg befindet sich direkt gegenüber dem Hafen die Brauerei Ols, aus der das Zwickl kommt, das jetzt vor mir steht und an das ich mich jetzt ohne große Vorrede machen werde.

Goldgelb und nur leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist klein und fällt schnell in sich zusammen. An der Optik sollten die Oldenburger wirklich noch etwas arbeiten.

Das Aroma ist malzbetont nach Getreide, abgerundet durch einige kräuterige Noten. Dazu kommt noch eine leichte Fruchtigkeit, eigentlich eher ein Hauch. Hier meine ich, Stachelbeeren zu riechen.

Der Antrunk besticht durch eine leichte Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge entwickelt sich noch ein überraschend kräftiges Bitter, das sich aber nicht in den Vordergrund drängt, sondern den Aromen den Vortritt lässt, die ich bereits in der Nase festgestellt habe. Das Mundgefühl ist voll und weich. Der Abgang besticht durch ein freundliches leichtes Bitter mit langem Nachklang.

War das Bier auch anfangs etwas enttäuschend, wird es während des Genusses immer besser und kann am Ende wirklich begeistern.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Brauerei:

Ols Braumanufaktur GmbH
Am Stau 25 – 27
26122 Oldenburg
www.ols-brauerei.de

Herrenhäuser – Hannover Helles

Eigentlich ist das Helle ja ein Bierstil aus Bayern und Österreich. Seit einigen Jahren erobert er aber auch die Herzen der Biertrinker in der ganzen Republik. Auf diese Weise ist das Helle der einzige Bierstil, der heute noch signifikante Zuwächse erzielt. Da wollte nun auch die Herrenhäuser Brauerei in Hannover nicht abseits stehen und hat ebenfalls ein Helles auf den Markt gebracht.

Das Helle gilt als schwierigster Bierstil, da hier jeder Braufehler sofort auffällt. Mal sehen, was die Brauer aus Hannovers Norden hier ausgebrütet haben.

Intensiv goldgelb mit einer relativ kleinen sahnigen Schaumkrone strahlt mich das Bier aus dem Glas an. Die Schaumkrone bleibt auch lange erhalten, so dass es an der Optik des Bieres nichts zu mäkeln gibt.

Das Bier duftet nach frischer Brotkrume, abgerundet durch einige würzige Noten.

Der Antrunk ist recht süß, was aber zur feinperligen und trotzdem kräftigen Kohlensäure passt. Auf der Zunge gesellt sich ein leichtes Bitter zur Süße. Das Mundgefühl ist weich und leicht. Erst im Abgang kommt ein leichtes Bitter mit kurzem Nachklang zum Vorschein.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11,3° Plato

Bitterwert:

18 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

8° Celsius

Brauerei:

Privatbrauerei Herrenhausen GmbH
Herrenhäuser Straße 83 – 99
30419 Hannover
www.herrenhaeuser.de

BierSelect

Nothelfer Bio-Weisse

Das Vierzehnheiliger Bier wird bereits seit 1803 oberhalb der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen gebraut – ein „Nothelfer“ im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn die Pilger oberhalb der Kirche aus dem Wald kommen, begeben sich nur die wenigsten sofort in die Kirche, sondern stärken sich zuvor lieber bei einem Seidla und einer hausgemachten Brotzeit. Seit die Familie Trunk 1989 als Brauerei übernahm und entsprechend modernisierte, fließen aus den Zapfhähnen nicht nur das weit bekannte Nothelfer Dunkle, sondern vom Bioweizen bis zu saisonalen Spezialitäten vielfältige unter- und obergärige Biere.

Sonnengelb und kräftig hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine leicht überdurchschnittlich voluminöse feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. So muss ein Hefeweizen aussehen.

Das Bier duftet intensiv nach Banane und Birne, dazu das Aroma der Hefe, die an Biskuitteig erinnert.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße aus. Die Kohlensäure ist eher knapp vertreten, dafür aber feinperlig und sanft. Auf der Zunge ist das Bier fruchtig nach Banane. Das Mundgefühl ist weich und samtig. Der Abgang ist durch ein mildes Bitter geprägt, das stärker ist als bei den meisten anderen Weizenbieren, aber durchaus noch stiltypisch. Der Geschmack klingt recht lange nach.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Brauerei:

Brauerei Trunk
Vierzehnheiligen 3
96231 Bad Staffelstein,
www.brauerei-trunk.de

Maisel & Friends – Stefan’s Indian Ale

Die Brauerei Maisel wurde 1887 in Bayreuth von Hans und Eberhart Maisel gegründet. Später übernahmen deren Söhne das Unternehmen, dann deren Enkel und heute wird diese Brauerei in der vierten Generation von den Brüdern Maisel geleitet und das recht erfolgreich. Mit ihrem Weißbier eroberten sie nicht nur Deutschland sondern machten das Weißbier auch international bekannt. Heute wird die Brauerei von Jeff Maisel geleitet, einer seiner Freunde ist Stefan Sattran.

Stefan Sattran ist ein Genussmensch durch und durch, eigentlich gehört seine Liebe dem Wein, er ist Sommelier und betreibt mit zwei Freunden mit großem Erfolg einen kleinen Weinberg bei Würzburg. Mit Jeff Maisel ist er bereits seit seiner Kindheit befreundet. Natürlich durfte der Weinliebhaber Stefan Sattran auch ein Bier interpretieren. Dieses Bier heißt Stefan`s Indian Ale, das die Brauerei als ein India Pale Ale mit einer angenehmen Hopfenbittere und einem fruchtig frischen Geschmacksprofil beschreibt.

Das Bier leuchtet mir in hellem Bernstein entgegen mit einer durchschnittlich großen sahnigen Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist fruchtig nach Grapefruit, Mandarine und Honig, wobei die süßen Noten des Malzes eher aus dem Hintergrund kommen und die Fruchtigkeit lediglich untersteichen.

Der Antrunk ist süßer als ich es aufgrund des Aromas erwartet habe und er belohnt mich mit einer reichlich dosierten Kohlensäure. Im Mittelpunkt steht aber auch hier wie im Aroma die Fruchtigkeit. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider und ein freundliches Bitter kommt dazu, das für ein IPA ungewöhnlich zurückhaltend ist. Das Mundgefühl ist weich und voll. Erst im Abgang wird das Bier trockener, ein Hauch Karamell taucht auf und das Bitter verstärkt sich. Der Geschmack klingt lange nach.

Stefan’s India Ale ist ein mildes IPA, das sich gut trinken lässt und das auch Konsumenten begeistern kann, denen IPAs ansonsten zu bitter sind.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

7,3% Vol.

Stammwürze:

17,3° Plato

Bittereinheiten:

40 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

Maisel & Friends
Brauerei Gebr. Maisel GmbH & Co. KG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

Altenburger Hell

Altenburg liegt in Thüringen und ist hauptsächlich durch seine Spielkartenproduktion bekannt. Dass von dort auch Bier stammt war mir bislang nicht klar. Allerdings kann mich das auch nicht weiter verwundern, da Thüringen mit seinen Bratwürsten und Klößen kulinarisch schon recht gut unterwegs ist (sicherlich gibt es auch andere Spezialitäten aus Thüringen, die mir aber nicht bekannt sind und die deshalb hier nicht erwähnt werden). Jetzt will ich mir aber mal das Bier ansehen, genauer gesagt das Altenburger Hell.

Gelb wie Weizenstroh und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die relativ schnell in sich zusammenfällt.

Das Bier duftet nach Brotkruste, Karamell, Honig und einer frisch gemähten Wiese.

Der Antrunk ist recht süß, aber die sehr feinperlige Carbonisierung ist gut auf die Süße abgestimmt. Auf der Zunge gesellt sich das freundliche Bitter des Hopfens gemeinsam mit einigen floralen Noten dazu. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und es klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Bittereinheiten:

21 IBU

Brauerei:

Altenburger Brauerei GmbH
Brauereistraße 20
04600 Altenburg
www.brauerei-altenburg.de

BierSelect

Foxtown Beer Crew – Innerfox Tripel

Ich glaube, es gibt wenige Brauereien, die auf ihrer Website so wenig über sich preisgeben wie die Fox Beer Crew. Alles was ich über die Brauer weiß ist, dass es sich um vier Freunde handelt, die ihre gemeinsame Passion Bier ausleben. Es handelt sich dabei um Gipsy-Brauer. Das bedeutet dass sie sich bei anderen Brauereien einmieten, um dort ihre Biere zu brauen. Auf der Seite sind das Tripel und ein Quadrupel abgebildet, weitere Informationen über die Biere verrät Foxtown nicht.

Beim Innerfox Tripel handelt es sich um ein Weizenbier, wobei allerdings beim Brauen mehr Gersten- als Weizenmalz verwendet wird. Im Gegensatz zum Witbier kommen hier aber weder Koriander noch Bitterorangenschalen zum Einsatz.

Weizengelb und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich eine feinporige Schaumkrone, die recht lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist alkoholisch mit Düften nach Biskuitteig sowie einigen würzigen Noten.

Der Antrunk ist mäßig süß und wird durch eine sehr feinperlige und trotzdem kräftige Kohlensäure gekrönt. Auf der Zunge entwickelt die Hefe ihren überraschend kräftigen Geschmack. Dazu kommt eine leichte fruchtige Säure, die an Zitrusfrüchte erinnert. Dazu wärmt der Alkohol. Das Mundgefühl ist weich. Der Abgang ist leicht alkoholisch. Bitterstoffe sind stiltypisch nur wenig zu schmecken, aber der Abgang überrascht mit einem langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Zucker, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

8,3 % Vol.

Bittereinheiten:

40 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Craywinckelhof
Staatsbaan 263
3210 Lubbeek
Belgien
www.craywinckelhof.be/

nach einem Rezept von

FoxTown Beer Crew
Belgien
www.foxtown.be