Superfreunde ist eine Gypsy-Brauerei, also ein Brauprojekt, das durch Deutschland zieht und sich bei anderen Brauereien einmietet, die blachliegende Kapazitäten haben. Ich hatte mit den Brauern noch keinen direkten Kontakt und kann daher auch keine Informationen über die Superfreunde aufschreiben. Beginne ich also direkt mit der Verkostung und öffne die Flasche. Nur mal so nebenbei: das ungewöhnliche Etikett wurde von Comic-Zeichner Christian Bögle entworfen.
Goldgelb und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös und bleibt sehr lange erhalten. An der Optik des Hang Loose gibt es wirklich nichts zu mäkeln.
Das Bier duftet nach Zitrusfrüchten und Biskuitteig, abgerundet durch einen Hauch Waldhonig.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine dazu passende Carbonisierung aus. Auf der Zunge gesellt sich ein angenehmes Bitter dazu. Die Aromen spieglen sich auf der Zunge wider. Das Mundgefühl ist angenehm weich. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und es klingt sehr lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Ella), Hefe
Alkoholgehalt:
5,0 % Vol.
Bittereinheiten:
35 IBU
Empfohlene Genusstemperatur:
6° – 9° Celsius
Brauerei:
Superfreunde GmbH & Co. KG
Bernstorffstr. 153
22767 Hamburg
www.superfreunde.de
Das Holba Premium, das jetzt vor mir steht, stammt aus der Pivovar Holba, a.s. (deutsch Brauerei Holba), einer tschechischen Brauerei, die im gleichnamigen Stadtteil Holba (Halbseit) der Stadt Hanušovice, etwa 100 Kilometer östlich von Prag gelegen, beheimatet ist.
Wieder einmal steht ein Bier von Apostelbräu im fränkischen Hauzenberg vor mir, das mit historischen Getreiden gebraut wurde. Auch wenn der Dinkel, mit dem der Weizen für dieses Bier gemischt wurde, in den letzten Jahrzehnten einen regelrechten Boom erlebt hat, ist es doch ein Getreide, das es schon länger gibt als Weizen und
Mehr als dreißig Jahre bin ich nicht mehr in Frankreich gewesen. Als ich in den 1980er Jahren dort war, war Frankreich ein reines Weinland; Bier gab es lediglich in wenigen Sorten, die dann auch noch eine eher geringe Qualität hatten. Dass im Rahmen der Craft Beer-Bewegung einige neue Brauereien entstanden waren, die recht ordentliches Bier herstellen, war mir durchaus bekannt. Als ich in diesem Jahr allerdings als Verkoster beim Concours International de Lyon war und dort einen Supermarkt besuchte, habe ich doch über das umfangreiche Bierangebot gestaunt, das dort mittlerweile angeboten wurde. Auch die Qualität hat sich inzwischen deutlich gebessert, denn die Franzosen orientieren sich beim Brauen an den Belgiern. Es lohnt sich also, auch einmal die Entwicklung bei unseren westlichen Nachbarn zu beobachten.
Nach meinem Wissen ist Bolten die am längsten existierende und noch arbeitende Altbierbrauerei der Welt. So etwas gibt es vermutlich am Niederrhein nicht noch einmal. Jetzt steht das Bier endlich auch bei mir auf dem Tisch und möchte verkostet werden.
Das
Anheuser-Busch InBev, der größte Braukonzern der Welt, startet nun eine außergewöhnliche Aktion, um den Menschen im Kriegsgebiet zu helfen. Chernigivske, die beliebteste Biermarke der Ukraine, wird bereits im Vereinigten Königreich und ab sofort über den Lebensmitteleinzelhandel in Österreich vertrieben.
Die Stadt Hof im Nordwesten Bayerns kenne ich eigentlich nur aus der Zeit bis 1990 als Grenzübergangspunkt in die DDR sowie als Beginn einer der Transitrouten nach Westberlin. Von dort stammt das Helle der Brauerei Meinel-Bräu, das jetzt vor mir steht.
Nun steht mal wieder ein Bier aus der Reihe Quintine der Brasserie des Légendes vor mir, diesmal das Ambrée. Dass diese Bierserie der letzten in Belgien verbrannten Hoxe gewidmet ist, habe ich ja bereits