Die polnische Brauerei Karmi bietet aktuell drei alkoholfreie Biere an. Diese klassischen 0 %-Biere werden alle in der Okocim-Brauerei mit klassischen Bierzutaten gebraut. Das Konzept hat Karmi im Jahr 1993 entwickelt und es seitdem unverändert beibehalten. Ich meine, das Karmi Classic ist das erste alkoholfreie Bier aus Polen, das ich verkoste und dementsprechend gespannt bin ich auch.
In sehr dunklem Bordeauxrot, fast schwarz, und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine kleine hellbraune Schaumkrone, die sich sehr schnell auflöst. Von der Farbe her erinnert das Bier jetzt an Cola.
Das Aroma ist malzbetont. Ich rieche dunkle Schokolade und Kandis, dazu ein Hauch Kaffee.
Der Antrunk ist sehr süß, wobei die reichlich enthaltene feinperlige Kohlensäure für eine gewisse Frische und Spritzigkeit sorgt. Kaum verteilt sich das Bier auf der Zunge, wird die Süße stärker und wirkt fast klebrig. Zu schmecken ist nur das Malz, vom Hopfen ist merke ich nichts. Auch ansonsten frage ich mich ernsthaft, ob der Inhalt des Glases jemals mit Hefe in Berührung gekommen ist. Im Abgang schmeckt die Flüssigkeit leicht angebrannt und ich bin froh, dass der Geschmack nicht nachklingt.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz (Pilsener, Karamellmalz, Röstmalz), Zucker, Hopfen
Alkoholgehalt:
0,0 % Vol.
Brauerei:
Carlsberg Polska SP Z O.O
Ul Ilzecka 24
02-135 Warschau
Polen
www.okocim.pl
Das Unverhopft Paradise Club ist ein Single Hop IPA und wurde mit dem Hopfen TRI2304CR gebraut, der trotz seines furchtbar technisch anmutenden Namens als sehr fruchtig bekannt ist. Daher eignet er sich sehr gut für die Herstellung kräftiger und fruchtiger IPAs mit einer Vielzahl tropischer Aromen. Daher bin ich auch wirklich gespannt auf dieses Bier.
So vielfältig wie die Ottakringer Biere sind auch die Feste , die die Ottakringer Brauerei in diesem Jahr feiert. Nach der im April veranstalten offiziellen rillsaisoneröffnung findet die nächste Veranstaltung bereits von 11. bis 14. Mai am Vorplatz der Brauerei statt: das neu inszenierte Ottakringer Maifest.
Die Brauerei verspricht viel, um uns zu überzeugen, das Gordon Fines Red zu kaufen: „Erleben Sie die ‚rote‘ Erfahrung mit Gordon Red Strong. Ein
Aus Stralsund kommt das Pilsener, das jetzt zur Verkostung ansteht. Die Störtebeker Braumanufaktur ist ja bekannt für gute Biere, so dass ich auch an das Pilsener, dem meistgetrunkenen Bierstil in Deutschland, eine gewisse Qualität erwarte.
Golden und gefiltert mit einer durschnittlich großen feinporigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt, präsentiert sich das Bier im Glas.
Das Aroma wird durch den Duft nach Karamell dominiert, aber auch ein deutliches Bitter steigt mir in die Nase, begleitet von einer leichten Fruchtigkeit.
Der Antrunk ist leicht süß und durch die reichlich vorhandene Kohlensäure wirklich spritzig. Auf der Zunge tritt das Bitter in den Vordergrund, das durch eine leichte Fruchtigkeit unterstützt wird. Das Mundgefühl ist voll und rund. Im Abgang wird das Bier trockener, das freundliche Bitter behält das Zepter und klingt lange nach.
Nur für den Fall, dass Sie sich wundern, dass ein Bier aus Frankreich den Namen Bière de Flandre trägt, hier ein kurzes Zitat aus
Auch in Südtirol vielen aufgrund von Corona zwei Jahre lang alle Veranstaltungen aus. Nach dieser langen Durststrecke startet nun endlich wieder Beer Craft auf Schloss Maretsch in Bozen (Südtirol). Ich kenne das Schloss zwar nicht, aber wenn ich mir die Bilder im Internet ansehe, dürfte es sich um eines der schönsten Craft Beer-Events überhaupt handeln.
Von der Brauerei Dinkelacker in Stuttgart stammt das Volksfestbier, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Die Brauerei beschreibt das Bier wie folgt: „Das besonders süffige Volksfestbier mit seinem Geschmack betont würzigen Geschmack und der leuchtend goldenen Farbe wird nur zur Volksfestzeit gebraut und verkauft. Kenner und Bierliebhaber in der Region freuen sich jedes Jahr auf unsere Spezialität.“ Das Bier ist in jedem Jahr von Juli bis September im Handel erhältlich. Und wenn die Brauerei so viel verspricht, dann wird an diesen Versprechen sicher auch etwas dran sein. Das will ich jetzt feststellen.