24. – 26. 6. 2022: 22. Kölner Bierbörse

Vom 24. bis zum 26. Juni 2022 findet die 22. Kölner Bierbörse auf der schönen Rheinpromenade statt. Die Kölner Bierbörse ist damit schon seit über 20 Jahren in der Domstadt zu Gast und begeistert jährlich zahlreiche Beuscher mit einem vielfältigen Angebot an Bierspezialitäten.

Rund 35 Brauereien werden zwischen der Hohenzollernbrücke und der Bastei ihre liebevoll gestalteten Biergärten aufbauen. Neben einheimischen Bieren, wie den bekannten Klosterbieren oder auch den bayrischen Bieren, können die Besucher auch exotische und nicht alltägliche Biersorten aus der ganzen Welt probieren. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Hat man sein Lieblingsbier dann gefunden, so kann man dieses in den zahlreichen liebevoll erbauten Biergärten genießen oder auch als Flaschenbier mit nach Hause nehmen. Auch der Hunger kann vor Ort mit leckeren Spezialitäten aus verschiedenen Regionen gestillt werden.

Die Millionenstadt Köln ist weltweit für die typisch rheinländische Freude am Feiern bekannt und ist somit ein optimaler Standort für die Durchführung einer Bierbörse.

Veranstaltungsort:

Altstadt-Promenade
50668 Köln-Innenstadt

Öffnungszeiten:

Freitag: 15.00 Uhr – 22.00 Uhr
Samstag: 15.00 Uhr – 22.00 Uhr
Sonntag: 11.00 Uhr – 20.00 Uhr

Camba Bavaria – Die Therese

Ursprünglich wurde die „Camba Bavaria“ 2008 als Showroom des Brauanlagenherstellers BrauKon in Truchtlaching gegründet. In der alten Mühle am Ufer der Alz wollte Gründer Markus Lohner Kunden aus aller Welt zeigen, wie seine Brauanlagen funktionieren und welche Biervielfalt man damit brauen konnte. Mit Erfolg: Die Testbiere schmeckten und die „Camba Bavaria“ entwickelte sich zu dem Pionier der Craft-Bier-Branche, der sie bis heute ist. Weil es schon bald zu eng wurde in der kleinen Gasthausbrauerei in Truchtlaching, bekam die „Camba Bavaria“ 2016 eine neue Heimat im benachbarten Ort Seeon. Hier werden nicht nur die Camba-Biere gebraut, sondern auch die Brauereianlagen der BrauKon gefertigt. Eine hochmoderne Brauerei wurde hier geschaffen, in der mit viel Liebe zum Brauerei-Handwerk gebraut wird. Insgesamt schon über 250 verschiedene Biere, dauerhaft im Sortiment finden wir insgesamt 18 unterschiedliche Biere, dazu einige limitierte und saisonale Bierspezialitäten.

Intensiv golden und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist leider recht klein geraten und fällt auch flott in sich zusammen. Beim Schaum sehe ich durchaus noch Verbesserungspotential, aber die Farbe ist schon wirklich ansprechend.

Düfte nach Karamell und Brotkrume steigen mir in die Nase, dazu honigsüße und florale Noten.

Der Antrunk überzeugt durch die stiltypische Süße des Bieres sowie durch die feinperlende Kohlensäure. Auf der Zunge gesellen sich zur Süße noch angenehme würzige Noten sowie ein leichtes Bitter. So sorgt das Bier Bier für ein weiches und volles Mundgefühl. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und der Geschmack klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner), Hopfen (Tradition, Select, Tettnanger), Hefe

Alkoholgehalt:

6,2 & Vol.

Stammwürze:

15° Plato

Bittereinheiten:

21 IBU

Brauerei:

Camba Bavaria GmbH
Gewerbering 3
83370 Seeon
www.camba-bavaria.de

Bon Secours – Myrtille

Das Bon Secours Myrtille, das jetzt vor mir steht, stammt von der Brasserie Gaulier im wallonischen Péruwelz. Auch wenn die Brauerei eine recht große Bierauswahl anbietet, ist das Myrtille das einzige Fruchtbier im Angebot. Die Brauerei legt Wert auf die Feststellung, dass dieses Bier auf traditionelle Weise gebraut wurde und nicht pasteurisiert oder gefiltert ist und das auch keine Kohlensäure hinzugefügt wurde. Die Blaubeeren stammen Wildsammlung in den Karpaten. Dann kann ja eigentlich nicht viel schiefgehen und ich kann mich auf eine leckere Verkostung freuen.

Rotbraun und mit kräftiger hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei entsteht eine feinporige hellrosa Schaumkrone, die bis auf einen Rest recht schnell in sich zusammenfällt. Der Rest bleibt aber sehr lange erhalten.

Intensive Aromen der Heidelbeeren steigen mir in die Nase, abgerundet durch Karamellduft und dem Duft nach süßem Honig. Besonders der Heidelbeerduft kitzelt meine nase bereits beim Einschenken.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine zurückhaltende Süße aus, begleitet durch eine sehr feinperlige Kohlensäure. Von Anfang an ist das Bier sehr fruchtig. Auf der Zunge gesellt sich eine leichte fruchtige Säure zu Süße. Beide Geschmacknoten sind gut aufeinander abgestimmt und sie werden durch ein leichtes Bitter aus dem Hintergrund abgerundet. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und teilt sich meine Kehle mit der Fruchtigkeit. Die Frucht klingt aber länger nach.

Alkoholgehalt:

6,4 % Vol.

Bittereinheiten:

26 IBU

Brauerei:

Brasserie Caulier
134 Rue de Sondeville
7600 Péruwelz
Belgien
www.bonsecours.beer

Meinel-Bräu – Mephisto

Jetzt steht wieder einmal ein Bier aus der Brauerei Meinel in Hof vor mir. Über die Brauerei habe ich bereits geschrieben, so dass ich direkt mit der Verkostung beginnen kann.

Rotgolden mit Kupferreflexen und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich große sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Leichte Rauchnoten, die an Schinken erinnern, steigen mir in die Nase, abgerundet durch den Duft nach Karamell und Nüssen.

Der Antrunk ist recht süß, was gut mit der feinperligen Kohlensäure harmoniert. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes Bitter dazu; ansonsten dominiert der Rauchgeschmack, allerdings ohne unangenehm zu werden. Das Mundgefühl ist rund und weich. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und es klingt gemeinsam mit dem Rauchgeschmack einige Zeit nach.

Das Mephisto von Meinel-Bräu ist ein Raubier für Einsteiger.

Zutaten:

Wasser, Hopfen, Gerste

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Brauerei:

Familienbrauerei Georg Meinel GmbH
Alte Plauener Straße 24
95028 Hof
www.meinel-braeu.de

 

Weihenstephaner Brauerei räumt bei den Australian International Beer Awards 2022 ab

Einer der größten und bedeutendsten Bierwettbewerbe der Welt im australischen Melbourne stellt sich für die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan erneut als ein gutes Pflaster heraus. Bei den Australian International Beer Awards (AIBA) konnte die nach eigenen Angaben älteste Brauerei der Welt einmal mehr Edelmetall gewinnen. Als „Champion Large International Brewery“ wurde sie zum zweiten Mal hintereinander zusätzlich als beste internationale Brauerei ausgezeichnet.

Ganze zehnmal hieß es für die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan in diesem Jahr bei den AIBA „And the winner is…“. So konnte das Weihenstephaner Original Helle die Jury in Punkto Qualität und Geschmack überzeugen und holte funkelndes Gold nach Freising (Gebinde: Flasche; Kategorie: Munich Style Helles). Ebenso preisverdächtig befanden die internationalen Bierexperten das Weihenstephaner Kristallweißbier in der Flasche: In der Kategorie „German Style Kristal“ wurde es der zweite Goldgewinner des Wettbewerbs. Zudem wurde es auch aus dem Fass verkostet – dafür gab es dann noch die Silbermedaille. Für die hochdekorierte Bierspezialität ist das ein weiterer Höhepunkt in der langen Erfolgsgeschichte bei den AIBA. Seit 2005 wird das goldgelbe, fein perlende und glanzfeine Weißbier jährlich ausgezeichnet.

Über weitere Silbermedaillen durften sich das Weihenstephaner Hefeweißbier Alkoholfrei (Gebinde: Flasche; Kategorie: Reduced / Low Alcohol Ale), das Hefeweißbier Dunkel (Gebinde: Flasche; Kategorie: German Style Dunkel) und der Weizenbock Vitus (Gebinde: Flasche; Kategorie: Other Wheat Beer) freuen.

Auch hervorragende dritte Plätze gab es noch zu vergeben: Das Hefeweißbier wurde mit zwei Bronzemedaillen ausgezeichnet (Gebinde: Fass und Flasche; Kategorie: German Style Hefe) und auch das Kellerbier 1516 (Gebinde: Flasche; Kategorie: Other European Lager) erhielt Bronze.

Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, freut sich sehr über den Erfolg in Australien: „Zum zweiten Mal konnten wir, neben den vielen Medaillen, noch die Auszeichnung der besten internationalen Brauerei holen. Unser Bier kommt nicht nur bei der australischen Bevölkerung, sondern auch bei der internationalen Jury der AIBA super an. Das ist ein großartiger Erfolg, der uns sehr freut. Wir nehmen die Medaillen als Ansporn, weiter höchste Qualität rund um den Globus zu bieten.“

Erster Braumeister und Technischer Leiter Tobias Zollo: „Dieser Erfolg in Australien zeigt, mit wie viel Leidenschaft und Hingabe hier in Weihenstephan gearbeitet wird. Es ist unser Anspruch, dass unser Bier in Freising genauso schmeckt wie in Melbourne. Ein großes Dankeschön an alle Weihenstephaner, die jeden Tag für die Biergenießer auf der ganzen Welt alles geben.“

Wer mehr über die Gewinner erfahren will, wird auf der Website www.weihenstephaner.de fündig. Viele weitere Infos und spannende Geschichten gibt es auch im Weihenstephaner Podcast „1000 Jahre Bier“, anzuhören auf Spotify, Google Podcasts und vielen weiteren Plattformen.

Chapeau Lemon

Die Brauerei De Troch beschreibt auf ihrer Website den Herstellungsprozess von Geuze so: „Geuze und Kriek werden nach uralten Methoden gebraut, die auf Spontangärung und Reifung beruhen. In der ersten Stufe wird eine Mischung aus Malz, Weizen und Wasser hergestellt. Dabei wird die Stärke in Zucker umgewandelt, der für die Gärung geeignet ist. Das Mischen wird mehrmals wiederholt. Durch Filtern der Mischung wird eine Flüssigkeit gewonnen. Dies ist die Würze, die schließlich zu Bier wird. Die Würze wird mit gereiftem Hopfen versetzt und anschließend 4 bis 5 Stunden lang gekocht, so dass sie eine Dichte von 5 belgischen Grad erreicht. Nach dem Kochen werden die inzwischen nutzlosen Hopfenknospen entfernt. Die Würze wird dann in flachen Bottichen abgekühlt. Die Außenluft kann ungehindert über die großen offenen Bottiche strömen. Diese Luft ist für das Brauverfahren unerlässlich, da sie die Mikroorganismen enthält, die Lambic seinen einzigartigen Geschmack verleihen. Aus diesem Grund ist das Lambic-Brauen eine saisonale Aktivität (Oktober bis Ende April). Die kühle Würze wird dann in Wannen abgefüllt, bevor sie direkt in Fässer umgefüllt wird. Einige Tage später zeigt sich der Hauptgärungsprozess durch Schaumbildung in den Spundlöchern. Das Bier reift dann in Eichenfässern, die jeweils etwa 650 Liter fassen. Dies ist das echte spontan vergorene Lambic.“ Jetzt steht das Lambic mit Lemon vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Kupferfarben und Klar präsentiert sich das Bier im Glas. Von Schaum ist nichts zu entdecken, aber das ist bei Sauerbieren ja meist der Fall.

Der Antrunk weist eine leichte Süße sowie reichlich dosierte kräftige Kohlensäure auf. Auf der Zunge entwickelt sich eine kräftige fruchtige Säure, die sehr stark an Zitronensaft erinnert und die alle anderen Geschmackskomponenten verdrängt. Vom Malz und vom Hopfen ist nichts zu schmecken. Überraschend ist, dass das Mundgefühl wirklich schwer ist, obwohl das Bier lediglich 3,5 Volumenprozent Alkohol enthält. Der Abgang ist schlank und der Geschmack klingt kaum nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Hopfen, Hefe, Zucker, Aromen, Zitronen (20 %)

Alkoholgehalt:

3,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij De Troch
Langestraat, 20
1741 Ternat
Belgien
www.detroch.be

10. 6. – 12. 6. 2022: 8. Koblenzer Bierbörse

Auch für Koblenz hat das Warten ein Ende – Vom 10. bis zum 12. Juni 2022 findet die 8. Koblenzer Bierbörse statt! Dann verwandelt sich die schöne Rheinpromenade zwischen dem Deutschen Eck und der Rheinseilbahn für drei Tage in ein Paradies für Bierliebhaber. Rund 40 Bier- und Speisestände präsentieren nicht nur einheimischen und bekannten Bieren, sondern es können auch gänzlich unbekannte und außergewöhnliche Köstlichkeiten probiert werden. Auf der Allee bescheren die großen Platanen den Biergärten der Koblenzer Bierbörse eine traumhafte Atmosphäre. Die Besucher können beim Flanieren über das ehemalige Bundesgartenschaugelände über 500 verschiedene Biersorten probieren oder als Flaschenbiere mit nach Hause nehmen. Auf der Koblenzer Bierbörse findet garantiert jeder sein Lieblingsbier. Der Eintritt ist kostenfrei.

Die Öffnungszeiten:

Freitag: 15:00 Uhr – 24:00 Uhr
Samstag: 11:00 Uhr – 24:00 Uhr
Sonntag: 11:00 Uhr – 20:00 Uhr

Adresse:

Rheinpromenade am Deutschen Eck
Konrad-Adenauer-Ufer
56068 Koblenz

Kloster Kellerbier

Die Klosterbrauerei in Metzingen braut nicht mehr selbst, sondern lässt ihr Bier bei Dinkelacker in Stuttgart brauen. Da die Stuttgarter für gutes Bier bekannt sind, ist das eigentlich eine gute Nachricht. Ich hoffe nur, dass ich nicht enttäuscht werde und öffne ohne weitere Vorrede die Flasche.

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone ist etwas mickrig ausgefallen, aber sie bleibt dafür sehr lange erhalten. Optisch geht das Bier also schon mal in Ordnung.

Das Bier duftet nach Karamell, Waldhonig und Trockenfrüchten.

Der Antrunk ist, wie die Nase mir bereits prophezeit hat, recht süß, was aber durchaus zu der feinperligen und trotzdem kräftigen Kohlensäure passt. Auf der Zunge lässt die Süße etwas nach und macht dem Karamellgeschmack Platz, der durch ein leichtes Bitter begleitet wird. Das sorgt für ein weiches Mundgefühl und eine angemessene Süffigkeit. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger, bleibt aber zurückhaltend und klingt überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG
Tübinger Strasse 46
70178 Stuttgart
www.familienbrauerei-dinkelacker.com

für

Klosterbrauerei GmbH
Gutenbergstr. 28
72555 Metzingen

Brouwerij De Molen – Bommen & Granaten

Zumindest ab und an trinke ich gerne einen Barley Wine. Da dieser Bierstil in Deutschland nicht gar so bekannt ist, hier eine kurze Definition aus Wikipedia: „Barley Wine ist ein starkes, in Holzfässern gereiftes Ale. Dieses Starkbier weist einen komplexen, mächtigen Geschmack und einen Alkoholgehalt von etwa 8–12 % auf… Im späten 18. Jahrhundert wurden aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen mit Frankreich die Weinvorräte in England knapp. Man begann für den Eigenbedarf Starkbiere einzubrauen, die bis zu einem Jahr in Holzfässern ausgebaut wurden, um den beliebten Rotwein zu ersetzen. 1854 begann mit der Produktion von Bass No. 1 der englischen Brauerei Bass die Vermarktung dieses Bierstils. Barley Wine ist ein starkes, in Holzfässern gereiftes Ale. Dieses Starkbier weist einen komplexen, mächtigen Geschmack und einen Alkoholgehalt von etwa 8–12 % auf.“

Der Barley Wine Bommen & Granaten (auf Deutsch Bomben und Granaten), der jetzt vor mir steht, stammt von der niederländischen Brauerei De Molen Brouwerij im niederländischen Bodegraven. So, jetzt reicht es aber mit der Theorie, kommen wir zur Verkostung.

Rotbraun und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Der sehr wenige Schaum ist gelblich und er fällt auch ziemlich schnell in sich zusammen.

Das Aroma ist weinartig mit intensiven Malzaromen, dazu der Duft nach getrockneten Früchten wie Rosinen, abgerundet wurde würzige Noten.

Der Antrunk ist überraschend süß mit einer dezent eingesetzten Kohlensäure. Obwohl der Geschmack sehr intensiv ist, ist die Süße angenehm. Sie bleibt auch auf der Zunge erhalten, wo sie an Rosinen erinnert. Außerdem gesellt sich ein ordentliches Bitter dazu, das mir allerdings nicht ganz so gut gefällt, da es mich an Medikamente erinnert. Trotzdem – das Bier ist durchaus ungewöhnlich und weiß zu gefallen. Das Mundgefühl ist fast dickflüssig, dabei voll und weich. Im Abgang wird das Bitter noch einmal kräftiger und es klingt sehr lange nach, wobei es seinen Medikamentencharakter verliert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Zucker

Alkoholgehalt:

11,0 % VOL.

Brauerei:

Brouwerij De Molen
Doortocht 4
2411 DS Bodegraven
Niederlande
www.brouwerijdemolen.nl

Amuse Bouche sucht Bierzapfmeister der Top-Lehrlinge

Zwei Jahr lang hat Corona Amuse Bouche in die Pause gezwungen. Jetzt kann der Wettkampf der Top-Lehrlinge 2022 aber wieder durchgeführt werden: Auftakt war eine erfolgreiche Vorrunde im Hotel Savoyen Wien.

Die lange Wartezeit wurde vom Amuse Bouche-Team genutzt: Die Amuse Bouche Challenge ermöglichte es engagierten Lehrlinge aus der Wiener Gastronomie und Hotellerie, den Auswirkungen der pandemiebedingten, temporären Schließungen entgegenzuwirken. Fachwissen, vermittelt von namhaften Experten und Erlebnisse, die nachhaltig in Erinnerung bleiben – das außergewöhnliche Konzept begeistert die Jugendlichen ebenso wie die Lehrbetriebe. Das Ziel war und ist es, engagierten Lehrlingen Fachwissen und -können für die Lehrabschlussprüfung auf inspirierende Weise zu vermitteln und darüber hinaus Perspektiven für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen.

Bierkultur mit Verantwortung als Schwerpunkt von der Vorrunde bis zum Finale

Frisches Bier perfekt zu zapfen und verantwortungsvollen Konsum zu vermitteln, auf diese Aspekte der Bierkultur legt Amuse Bouche beim Wettkampf der Top-Lehrlinge besonders großen Wert.

„Gäste erwarten perfektes Service bei allen Facetten der Bierkultur von kompetenter Beratung über Hygiene der Schankanlage bis zu richtiger Trinktemperatur, perfekt gezapftem Bier im passenden Glas. Diese Kompetenzen wollen wir genauso schulen wie den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, ein Aspekt, der in der Ausbildung immer wichtiger werden wird. Die Konsumenten greifen vermehrt zu alkoholfreien Bieren. Die Lehrlinge sollen in der Beratung der Gäste auch alkoholfreie Alternativen anbieten können“, so Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich.

Die angehenden Restaurantfachfrauen und -männer hatten im vergangenen Jahr bei einem exklusiven Ausflug in die Brauerei Göss die Chance, Fachwissen und -können von den Experten der Brau Union Österreich zu lernen. Frei nach dem Motto „Nur Übung macht den Zapfmeister“ stellten die Lehrlinge bei der Vorrunde zum diesjährigen Wettkampf der Top-Lehrlinge im Austria Trend Hotel Hotel Savoyen Wien nun ihr Können unter Beweis: Mit großem Eifer wurden zahlreiche Gläser Gösser Märzen bei der Wettkampf-Station rund um „Das perfekt gezapfte Bier“ gezapft.

Am 20. Juni, beim großen Finale in Wien, treten die „Besten der Besten der kulinarischen Nachwuchsstars“ an, um ihr Können beim „Amuse Bouche Bierzapfwettbewerb 2022“ unter Beweis zu stellen.

Was ist Amuse Bouche?

Mit der 2008 von Piroska Payer in Zusammenarbeit mit Repräsentanten der Wiener Spitzenhotellerie gegründeten Lehrlingsinitiative Amuse Bouche wurden bereits über 700 ausgewählte Lehrlinge aus ganz Österreich mit unterschiedlich konzeptionierten und organisierten Lehrlingsförderprogrammen, allen voran dem „Wettkampf der Top-Lehrlinge“, erfolgreich begleitet. Das außergewöhnliche Konzept ist international einzigartig.