Es hat ja lange gedauert, aber jetzt steht erstmals ein Bier aus dem Saarland vor mir. Das Urpils hat in sener Geschichte bereits einige Auszeichnungen gewonnen:
- 2017 Bronze beim European Beer Star
- 2018 Silber bei Meininger’s International Craft Beer Award
- 2019 bei den World Beer Awards
- 2022 Silber als zweitbestes deutsches Bier bei den World Beer Awards
Na, dann kann die Verkostung ja nur gut werden. Fange ich also an.
Golden und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die feste Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten. Optisch ist das Bier perfekt.
Das Aroma ist hopfig-herb mit grasigen Noten. Aus dem Hintergrund steuert das Malz mit einem Geschmack nach Brotkrume eine angenehme Süße bei.
Der Antrunk ist für ein Pils recht süß, aber die angenehm feinperlige Kohlensäure versöhnt mich gleich wieder mit diesem Bier. Auf der Zunge kommt ein passendes Bitter dazu. Das Mundgefühl ich weich und rund. Der Abgang zeichnet sich durch ein freundliches Bitter mit einem leider recht kurzen Nachklang aus.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt.
Alkoholgehalt:
4,8 % Vol.
Stammwürze:
11,5° Plato
Bittereinheiten:
35 IBU
Brauerei:
Karlsberg Brauerei GmbH
Karlsbergstraße 62
66424 Homburg
www.karlsberg.de
Sr. Lobo ist ein weiteres Bier, das mir die Barcelona Beer Company zugeschickt hatte, nachdem ich auf der Messe ProWein in Düsseldorf erstmals Kontakt mit dem Unternehmen hatte. Lobo ist das spanische Wort für Wolf. Dass es eine ganze Reihe Brauereien gibt, die den Wolf als namensgebendes Tier für ihr Bier verwenden, liegt vermutlich an der Ähnlichkeit der lateinischen Namen für den Echten 
Bereits im Jahr 1933 wurde erstmals „Bush Beer“ gebraut. Damit handelt es sich um eine der ältesten noch aktiven Biermarken Belgiens und sie ist das Aushängeschild der Brasserie Dubuisson. Das Bush Caractère Ambrée hat die Brauerei im Jahr 2008 aus Anlass ihres 75jährigen Bestehens auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein
Seit dem Jahr 2011 wird in Valencia Craft Beer gebraut. Die dortigen Brauer haben eine Leidenschaft für guten Geschmack und gute Musik. Diese Leidenschaft treibt sie an. Im Jahr 2019 wurde die Brauerei zum zweitgrößten Craft Beer-Produzenten in der valencianischen Gemeinschaft für Craft Beer. Seit der Gründung hat die Brauerei 24 nationale und internationale Auszeichnungen errungen. So kann ich mich auf die Verkostung freuen, die ich jetzt vornehmen werde.
In jedem Jahr richtet die Brauerei Störtebeker in Stralsund die Deutschen Meisterschaften der Hobbybrauer aus. In diesem Jahr bin ich zum Finale gefahren, das diesmal in München auf der DrinkTec stattfand und ich muss sagen, ich war mehr als beeindruckt von den Leistungen der Hobbybrauer. Nicht nur, dass mich dort wirklich hervorragende Biere erwarteten, sondern die Hobbybrauer haben dort Biere präsentiert, die vermutlich nicht kommerziell zu brauen wären, weil der Brauprozess extrem aufwändig war.
Braufaktum ist einer der Pioniere der Craft Beer-Szene in Deutschland. Jetzt steht The Brale vor mir, ein Brown Ale, das bereits viele Auszeichnungen errungen hat:
Bei dem Bier, das jetzt vor mir steht, verwundern zunächst das Bild auf dem Etikett und auch der Name. Ein kleines Mädchen mit einem Rauschebart? Die Brauerei erklärt dies mit einer kurzen Geschichte: „Ramon, der Hipster, traf eine Fee. ‚Ich erfülle dir einen Wunsch‘, sagte sie. Ramon wollte gerade sagen, er wünsche sich, wieder ein kleiner Junge zu sein, aber im letzten Moment überlegte er es sich anders und wünschte sich ein kleines Mädchen zu sein. Jetzt ist Ramon ‚La Niña Barbuda‘.
Über die berliner Brauerei Brewdog habe ich bereits häufiger geschrieben. Die dort gebrauten Biere haben mir gut gefallen, lediglich dass Brewdog so viele Biere in Dosen abfüllt, lehne ich aus ökologischen Gründen ab.
Seien wir ehrlich – wer denkt bei der Zahl 1001 nicht an die Geschichten aus tausendundeiner Nacht? Mir geht es jedenfalls so. Und so kam ich auch zu dieser Flasche Bier. Ich sah die Zahl und dachte an ein Bier, mit Karamellmalzen und exotischen Gewürzen gebraut, vielleicht so etwas wie ein Weihnachtsbier. Aber da hatte ich mich getäuscht. Hier geht es nicht um den Genuss des Orients, sondern ganz profan um die Wiederholung des 1001ten Suds, den Jan und Malte angesetzt hatten. Na ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil und wer nicht liest ist selber Schuld. Also will ich mich mal so ganz ohne Vorurteile an dieses Bier heranwagen.