Was für ein Bier jetzt vor mir steht, ist nicht ganz einfach zu ermitteln. Bereits der Name ist missverständlich. Kriek ist zwar niederländisch und bedeutet Sauerkirsche, dieses Wort bezeichnet aber auch einen belgischen Bierstil. Dabei handelt es sich um ein Lambic, das mit Sauerkirschen gebraut wurde. Lambic ist ebenfalls ein belgischer Bierstil, der durch spontane Gärung entsteht. Ein Blick auf das Rückenetikett des Kompel Kriek sagt aber aus, dass es sich um ein Bier mit Sauerkirschen handeln soll, das auf der Basis eines Witbiers entstanden ist. Ein Witbier wiederum ist ein belgisches Weizenbier, das mit Koriander und Bitterorangenschalen gebraut wurde. Ein zweiter Blick auf die Zutatenliste auf dem Rückenetikett zeigt aber, dass dort weder Weizenmalz noch Koriander oder Bitterorangenschalen aufgeführt sind. Was denn nun? Eventuell hilft ja ein Blick auf Website der Brauerei weiter. Dort steht dann, dass das Kriek auf der Basis eines Lagerbiers hergestellt wurde. Nun reicht es mir aber. Ich werde jetzt die Flasche öffnen und selbst versuchen, herauszufinden, was für ein Bier ich vor mir habe.
Kirschrot und gefiltert fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine feinporige hellrosa Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Optisch macht das Kompel Kriek schon mal eine gute Figur.
Das Aroma gefällt mir schon weniger. Ein leichter Duft nach Kirschen ist alles, was mir in die Nase steigt. Da hätte ich wirklich mehr erwartet.
Der Antrunk ist recht süß und er zeichnet sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich eine leichte Säure zur Süße. Die Fruchtigkeit ist recht wenig vorhanden. Dadurch wirkt das Bier eher künstlich. Das Mundgefühl ist schlank, genau wie der Abgang, der nur sehr kurz nachklingt.
Alles in Allem bin ich von diesem Bier enttäuscht. Und um das Rätsel aus dem ersten Absatz aufzulösen: ich betrachte die Aussage auf der Website, dass das Bier auf der Basis eines Lager gebraut wurde, als am glaubwürdigsten.
Zutaten:
Waser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Kirschsaft (20 %)
Alkoholgehalt:
3,5 % Vol.
Bittereinheiten:
10 IBU
Brauerei:
Brouwerij Kompel bvba
Acacialaan 14
3630 Maasmechelen
Begien
www.kompel-bier.be
In der Oberen Königsstraße, also direkt im Stadtzentrum von Bamberg, ist die Brauerei Fässla beheimatet, von der das Weizla stammt, das jetzt vor mir steht. Nur mal so nebenbei: Wenn Sie nach Bamberg kommen, sollten Sie unbedingt die Gaststätte der Brauerei aufsuchen. Sie finden sie ohne Suchen, bekommen dort die Biere aus der Brauerei und die Speisekarte lässt keine Wünsche offen. Aber jetzt will ich mich dem Bier widmen.
Ist es Mythos oder Tatsache? Was im Wald von Anlier im Laufe des Jahres 1636 genau geschah, werden wir wohl nie erfahren. Die Geschichte besagt aber, dass ausländische Soldaten in diesem Wald über hundert Bewohner erhängt haben sollen. Wie dem auch sei, die Brauerei wollte mit diesem Quadruple darauf Bezug nehmen.
BraufactuM ist eine der ältesten deutschen Marken für Craft Beer und gehört zur Radeberger-Gruppe. Von dort kommt das Progusta, ein India Pale Ale, das bereits viele Preise gewonnen hat:
Die Brauerei Elfique wurde 2005 in einem alten Familienbetrieb gegründet. Als Eckpfeiler einer Initiative, die dem alten Gebäude neues Leben einhauchen sollte, war die Mikrobrauerei das ideale Projekt, so wie die Gründer es sich vorgenommen hatten: ein originelles, hochwertiges, handwerkliches Produkt zu brauen, das in der lokalen
Jetzt steht das zweite Bier aus der Gasthausbrauerei Alt-Bamberg vor mir. Zur Brauerei habe ich bereits etwas geschrieben, so dass ich gleich mit der Verkostung beginnen kann.
Leffe gilt für viele Konsumenten als das belgische Bier schlechthin. Nun – das stimmt in dieser Absolutheit sicherlich nicht, Belgien hat noch viele andere gute Biere zu bieten. Aber das Leffe ist nun mal das in Deutschland meistverkaufte belgische Bier. Es stammt ja auch aus einer Großbrauerei, die nahezu unbegrenzte Mengen liefern kann. Jetzt hat Leffe sein Blondes auch in einer alkoholfreien Version auf den Markt gebracht, die ich jetzt verkosten möchte.
Immer wenn ich in die Nähe von Neustadt/Holstein komme, versuche ich, einen Besuch in Klüver´s Brauhaus einzuplanen. Bei schönem Wetter auf der Terrasse zu sitzen, den Blick auf den Neustädter Hafen – schöner kann eine Erholungspause einfach nicht sein. Dann noch in den Laden der Manufaktur und nachgesehen, was es an neuen Bieren gibt. Anschließend kann es weitergehen auf der Fahrt zu meinem Ziel. Bei meinem letzten Aufenthalt habe ich das
Es gibt nicht viele Brauereien, die ihre Rohstoffe selbst herstellen. Die Brasserie Elfique gehört zu den seltenen Seit 2015 produzieren wir unsere eigene Gerste auf dem Bauernhof der Familie Beauregard in Arc-Wattripont im Pays des Collines. Die Brauerfamilie Pierre und Vinciane und ihre Kinder sind die sechste Generation der Bauern und verewigen so die Familienwerte. Seit seiner Eltern im Jahr 2012 in den Ruhestand getreten, hat Pierre leidenschaftlich die Leitung der Farm übernommen.
Kürzlich hat BrewDog bekanntgegeben, dass das Unternehmen zukünftig mit der Warsteiner Gruppe gemeinsam die Gastronomie beliefern werde. Aufgrund dieser Partnerschaft können wir erwarten, dass die Biere von BrewDog bald auch in vielen Gaststätten von Warsteiner angeboten werden und damit auf dem Markt deutlich präsenter sind. Grund genug für mich, mir einige Biere von BrewDog vorzunehmen und sie hier vorzustellen. Heute beginne ich mit dem Dead Pony Club, einem Pale Ale, das mit amerikanischem Aromahopfen aufgewertet wurde.