Immer wenn ich in die Nähe von Neustadt/Holstein komme, versuche ich, einen Besuch in Klüver´s Brauhaus einzuplanen. Bei schönem Wetter auf der Terrasse zu sitzen, den Blick auf den Neustädter Hafen – schöner kann eine Erholungspause einfach nicht sein. Dann noch in den Laden der Manufaktur und nachgesehen, was es an neuen Bieren gibt. Anschließend kann es weitergehen auf der Fahrt zu meinem Ziel. Bei meinem letzten Aufenthalt habe ich das Märzen mitnehmen können, das jetzt vor mir steht.
Bernsteinfarben und opalisierend strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Leider ist die feinporige Schaumkrone nur klein und sie fällt auch schnell in sich zusammen. Da sehe ich durchaus noch etwas Optimierungsbedarf.
Das Aroma ist stiltypisch malzbetont nach Brotkruste, aber auch der Hopfen kommt mit dem Duft nach Trockenfrüchten sowie einigen blumigen Noten zu seinem Recht. Auf jeden Fall ist der Duft des Bieres frisch und macht Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine kräftige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich ein freundliches Bitter zur karamelligen Süße und sorgt für ein angenehm weiches Mundgefühl. Auch der Abgang wird durch das leichte Bitter dominiert, das eine geringe nicht stiltypische Säure begleitet.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
5,1 % Vol.
Farbe:
16 EBC
Brauerei:
KLÜVER’S BRAUHAUS
Schiffbrücke 2-4
23730 Neustadt i.H.
www.kluevers.com
Kürzlich hat BrewDog bekanntgegeben, dass das Unternehmen zukünftig mit der Warsteiner Gruppe gemeinsam die Gastronomie beliefern werde. Aufgrund dieser Partnerschaft können wir erwarten, dass die Biere von BrewDog bald auch in vielen Gaststätten von Warsteiner angeboten werden und damit auf dem Markt deutlich präsenter sind. Grund genug für mich, mir einige Biere von BrewDog vorzunehmen und sie hier vorzustellen. Heute beginne ich mit dem Dead Pony Club, einem Pale
Ich würde Ihnen jetzt ja gerne einige Informationen über die Brauerei Elfique im wallonischen Aywaille geben. Aber irgendwie habe ich weder im Internet noch in der Literatur irgendwelche Angaben gefunden. Die Besichtigung der Brauerei ist nur in der Grußße möglich und kostet 10 Euro. Und die Probierstube sieht richtig gut aus. Mehr konnte ich leider nicht herausfinden und daher beginne ich sofort mit der Verkostung.
Die Geschichte der Vagabund Brauerei begann im Jahr 2009, als drei Amerikaner in Berlin beschließen, sich ihr eigenes Craft-Beer zu brauen, welches sie an ihre Heimat erinnert. 2011 konnten die Drei mithilfe einer Crowdfunding Kampagne endlich ihre eigene Mikro-Brauerei eröffnen. Als Musiker haben sich die Brauer nicht nur Gedanken dazu gemacht, wie hervorragendes Bier gebraut werden kann, sondern jedes Bier erhält auch eine eigene Musikempfehlung. Zu dem Bier Vagabund Three’s a Party, einem Triple IPA, empfehlen die Brauer folgende Musiktitel:
Nachdem in der Union Brauerei fast 50 Jahre kein Bier mehr gebraut wurde, wird die Geschichte der Union Brauerei seit 2015 weitergeführt. An diesem Tag wurde das neue 20 hl-Sudhaus genau an der Stelle eingebaut, an der früher das alte Sudhaus stand. Dabei haben die neuen Betreiber bewusst Gegensätze geschafft: Ein historisches Backsteingebäude und ein modernes Sudhaus aus Edelstahl. Von dort stammt das Bremer Swabbie IPA, das jetzt vor mir steht. Dieses Bier wurde nebenbei bemerkt im Jahr 2019 bei Meiningers International Craft Beer Award mit der Platin-Medaille ausgezeichnet.
Im Jahr 2010 braute Markus Hoppe in der Garage seiner Eltern sein erstes Bier. Durch den Erfolg ermutigt wurde er vom Tatendrang gepackt und braute sämtliche Bierstile vom Märzen bis zum
Bereits vor längerer Zeit habe ich ein alkoholfreies Weizenbier der Brauerei im Hafen von Neustadt/Holstein verkostet. Damals hieß es Alkoholfreies Weizen und hatte auch ein anderes Etikett. Ich bin mir nicht sicher, ob es sich lediglich um eine optische Auffrischung des Etiketts handelt oder ob auch das Bier neu ist. Jedenfalls habe ich mir bei meinem letzten Aufenthalt in Neustadt eine Flasche Weizen Alkoholfrei gekauft, die jetzt mit der Verkostung an der Reihe ist.
Die Schelde-Brauerei wurde im Jahr 1994 in Bergen op Zoom in den Niederlanden gegründet. Während des Karnevals wird diese Stadt auch „Krabbegat“ genannt. So wurde das Logo der Brauerei schnell bekannt: die Krabbe. Die Biere von De Scheldebrouwerij wurden immer beliebter (vor allem Zeezuiper und Lamme Goedzak), was die Brauerei aufgrund der Produktion zum Umzug zwang. Im Jahr 2007 öffnete die Schelde-Brauerei ihre Türen in Hoogstraten in Belgien. Die Brauerei hat daher ihren Ursprung in den Niederlanden, aber um die Nachfrage nach ihren Bieren befriedigen zu können, ist die Brauerei nach Belgien umgezogen.
Die Privat-Brauerei Zötler soll die älteste noch aktive Familienbrauerei der Welt sein.Hier entstehen seit über fünf Jahrhunderten Biere und andere Getränke. Als jüngste Herausforderung hat sich der Junior-Bräu Niklas Zötler an das Herstellen von aktuell drei Craft Beeren gewagt. Jetzt steht das Heilewelt vor mir. Es ist die Hommage an die Oma Mimi des Juniorchefs, die zu ihrer Zeit bereits kräftig im Betrieb mitgearbeitet hat.
Wenige deutsche Brauereien verfügen über ein so großes Sortiment wie die Inselbrauerei in Rambin auf Rügen. Jetzt steht vor mir das East Coast IPA der Brauerei, das mit dem Hopfen