Archiv der Kategorie: Biertest

Hofbräu – Winterzwickl

Auch das Hofbräuhaus in München hat ein Winterbier gebraut, ein dunkles untergäriges Zwicklbier. Dieses Bier wird nur von Ende Oktober bis Mitte Januar gebraut und wenn es dann weg ist, müssen sich die Konsumenten bis zum nächsten Herbst gedulden. Selten war ich von den Bieren aus dem Hofbräuhaus enttäuscht, so dass ich jetzt auf das Winterzwickl gespannt bin.

Fast blickdicht schwarz strahlt mich das Bier an. Darüber prangt eine fest elfenbeinfarbene Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik gibt es schon mal nichts zu meckern.

Das Aroma ist erwartungsgemäß malzbetont nach Schokolade und Karamell.

Auch der Antrunk entspricht meinen Erwartungen, denn er ist recht süß mit einer feinperligen sanften Kohlensäure. Auf der Zunge bleibt die Süße präsent und es gesellt sich ein passendes Bitter dazu. Obwohl das Aroma nach Schokolade in der Nase im Vordergrund stand, erscheint es auf der Zunge eher zurückhaltend. Mir gefällt das weiche Mundgefühl. Der Abgang ist etwas trockener mit einem mäßigen freundlichen Bitter, das überraschend lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Münchner Malz, Helles Gerstenmalz, Caramelmalz), Hopfen (Herkules, Perle), Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Bittereinheiten:

23 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

7° – 8° Celsius

Brauerei:

Staatliches Hofbräuhaus in München
Hofbräuallee 1
81829 München
www.hofbraeu-muenchen.de

Luvanium – Wintertijd Old Genever Infused

In Deutschland sind sie relativ selten – die Weihnachts- oder Winterbiere. Es gibt traditionell einige Bockbiere und speziell in der Craft Beer-Szene kommt langsam auch hierzulande das Bewusstsein für jahreszeitlich wechselnde Bierstile hervor. Anders ist es in Belgien, wo es eigentlich für jede Jahreszeit und jede Gelegenheit eine große Auswahl an Bieren gibt. Besonders in den Wintermonaten waren dort traditionell die dunklen und starken Biere beliebt, aber in letzter Zeit kommen auch häufig hellere Biere für den Winter auf den Markt. Ein solches Bier steht jetzt vor mir. Und seien wir doch mal ehrlich – sich die Winterzeit mit altem Genever zu verschönen hat doch was. Oder?

Bernsteinfarben und hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine voluminöse feinporige Schaumkrone mit leichtem Gelbstich, die lange erhalten bleibt.

In der Nase mischt scih der Duft nach Karamell und Biskuitteig mit einer leichten Fruchtigkeit, die an Bananen erinnert, mit der Würzigkeit von Wacholder. Das macht wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Wie ich es erwartet habe, ist der Antrunk süß und schwer. Dazu ist er mild und lässt bereits eine tolle Komplexität des Bieres erahnen. Aber bevor ich mich darauf konzentrieren kann, erfreut mich das wunderbar weiche Mundgefühl dieses Bieres. Dabei kommt zur Süße ein sehr zurückhaltendes Bitter, begleitet durch die Fruchtigkeit nach Banane und auch der alte Genever bringt seine Würzigkeit ein. Das Gesamtbild dieses Bieres ist sehr edel, so dass ich meine, dass dieses Bier immer dann getrunken werden kann, wenn normalerweise ein guter Rotwein auf dem Tisch stehen würde. Der Abgang ist würzig und bitter, wobei die Bittere relativ schnell nachlässt, während der würzige Geschmack noch lange nachklingt.

Zu diesem Bier passt auf jeden Fall ein gutes Wildgericht.

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Brauerei:

Brouwhuys de Vaart
Pontstraat 24
1981 Hofstade
Belgien

Heinder Bock

Bis ins 19. Jahrhundert hinein hatte das Dorf Heinde, einige Kilometer südlich von Hildesheim gelegen, eine eigene Brauerei. Vermutlich im Zuge der Industrialisierung wurde das Brauen dort aufgegeben und die Bewohner bezogen ihr Bier von außerhalb. Heute erinnern nur noch einige ausgehöhlte Baumstämme, die der Brauerei als Wasserrohre dienten, die vom Lehrbach zum Brauereigebäude auf dem Rittergut führten und die bei Bauarbeiten ans Licht kamen, an die Heinder Brautradition. Nachdem in Heinde mehr als 100 Jahre nicht mehr gebraut wurde, fanden sich sechs Bierenthusiasten zusammen, um die Tradition wieder aufleben zu lassen. Von ihnen stammt auch das Bockbier, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.

Bernsteinfarben und mit leichter Hefetrübung läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine durchschnittlich große Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet intensiv nach Karamell, begleitet von den würzigen Noten des Hopfens.

Wie ich es erwartet habe, ist der Antrunk recht süß. Obwohl die sehr feinperlige Kohlensäure eher knapp dosiert ist, ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild. Auf der Zunge lässt die Süße etwas nach, wobei die Röstnoten des Karamells mehr in den Vordergrund treten. Dazu tritt eine leichte Säure auf den Plan. Das Mundgefühl ist weich und voll. Ich bin mir nicht sicher, ob mir die Säure gefällt. Einerseits ist sie nicht stiltypisch, auf der anderen Seite sorgt sie für eine erhöhte Komplexität des Geschmacks. Vermutlich muss jeder für sich entscheiden, ob das gefällt oder nicht. Erst im Abgang taucht ein leichtes Bitter auf, das aber überraschend lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hüll Melon),Hefe

Alkoholgehalt:

6,8 % Vol.

Stammwürze:

12° Plato

Bittereinheiten:

33 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Heinder Naturtrüb GbR
Wulfskuhle 3
31162 Heinde
www.heinder-naturtrueb.de

Leffe – Triple 8,5°

Das Leffe Tripel 8,5° ist eine helles belgisches Abteibier, dessen traditionelles Rezept dem der Abtei von Leffe nachempfunden ist. Abteibiere sind obergärige Biere, die nicht ausschließlich in belgischen Klöstern hergestellt werden, sondern auch außerhalb der Klöster werden Abteibiere nach alter überlieferter Klosterrezeptur gebraut. Das Leffe Tripel, das jetzt vor mir steht, wird von der Brauerei Hoegaarden gebraut. Heute gibt es in Belgien knapp über 70 Abteibiermarken und die Zahl wächst ständig weiter. Die Namen der Biere sind meist eng mit den ursprünglichen Klöstern verbunden.

Goldgelb und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die gemischtporige Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber lange erhalten.

Karamell- und Honignoten steigen mir in die Nase, abgerundet durch kräftige würzige Noten. Damit kann ich auf ein sehr angenehmes Trinkerlebnis hoffen.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie einen kräftigen Hefegeschmack aus. Auf der Zunge kommt zur Süße eine angenehme Fruchtigkeit, die an Banane und Orangenschale erinnert. Diesem Geschmack greift der Alkohol noch helfend unter die Arme, der dezent und wärmend durchschmeckt. Im Abgang wird das Bier dezent trockener, erstmals kommt ein leichtes Bitter zum Vorschein und klingt gemeinsam mit der Fruchtigkeit lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Zucker, Orangenschale, Koriandersamen

Alkoholgehalt:

8,5% Vol.

Brauerei:

Brasserie Abbaye de Leffe s.a/n.v.
Place de l’Abbaye 1
5500 Dinant
Belgien
www.leffe.com

Gilde – Free

In Hannovers Südstadt, gar nicht weit von der Messe entfernt, hat die Gilde-Brauerei ihren Sitz, von der das alkoholfreie Bier stammt, das jetzt vor mir steht. Ich will mich auch garnicht lange mit der Vorrede aufhalten, denn irgendwie habe ich an anderer Stelle schon alles zu dieser Brauerei geschrieben und will mich auch gleich über das Bier hermachen.

Hell goldfarben fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich voluminöse feiporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Die Optik haben die Hannoveraner schon mal gut hinbekommen.

Das Aroma gefällt mir schon weniger gut. Der Geruch der Maische steht im Vordergrund, nur leicht durch den Duft nach Karamell unterlegt.

Und so ist auch der Antrunk. Die Malzsüße und der Geschmack der Maische stehen im Vordergrund. Mich erinnert das Bier eher an einen Getreidetee (falls es so etwas geben sollte) als an ein Bier. Für mich können auch die reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure und das durchaus volle Mundgefühl das Bier nicht retten. Im Abgang kommt ein leichtes Bitter zum Vorschein, das aber auch nur kurz nachklingt.

Ja, das Gilde Free kann mich nicht begeistern. Ganz anders sieht das meine Frau, die dieses Bier bereits mehrfach gekauft hat und es auch recht gerne mag. Das heißt, dass das Bier nicht schlecht ist, aber jeder muss für sich entscheiden, ob er oder sie dieses Bier mag. In diesem Fall kann ich nicht helfen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Stammwürzegehalt:

7,8° Plato

Brauerei:

Gilde Brauerei GmbH
Hildesheimer Straße 132
30173 Hannover
www.gilde-brauerei.com

Rebel Original Premium

Lange hatte ich kein tschechische Bier mehr verkostet. Jetzt ist es mal wieder so weit und dafür habe ich mir ein Lager mitgebracht, das in der Vergangenheit einige Preise abräumen konnte: 2013 hat es den dritten Platz bei Pivo České republiky belegt, 2014 dort sogar den zweiten Platz und bei Žatecká Dočesná im gleichen Jahr sogar den ersten Platz. Dann kamen einige Jahre Pause, bis das Bier 2019 beim European Beer Star die Bronzemedaille holte. Mit diesen Platzierungen kann ich vermutlich auf ein recht gutes Bier hoffen.

Golden mit leichtem Rotstich fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine durchschnittlich große feinoporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Bereits beim Einschenken steigt mir ein ordentlicher Hopfenduft in die Nase.

Insgesamt ist das Aroma typisch tschechisch: das Bier duftet nach Karamell, unterlegt durch herbe und blumige Hopfennoten. Na, dann will ich mal den ersten Schluck nehmen.

Der Antrunk ist recht süß und die Kohlensäure ist kräftig. Auf der Zunge bleibt die Süße und ein ordentliches und auf die Süße abgestimmtes Bitter dazu. Eine leichte Buttrigkeit rundet den Geschmack ab. Das Mundgefühl ist recht voll. Im Abgang lässt die Süße etwas nach, das Bitter tritt mehr in den Vordergrund und klingt lange nach.

Das Rebel Original Premium ist ein typisches tschechisches Bier. Mir gefällt, dass es für den relativ geringen Alkoholgehalt von 4,9 Volumenprozent einen sehr kräftigen Geschmack hat.

Helles Lagerbier mit ausgeprägt bitterem Geschmack und starkem Hopfenaroma. Dieses Bier wird nach der traditionellen, für tschechische Biere typischen Technologie hergestellt. Es wird in offenen Gärkellern vergoren und reift bei niedrigen Temperaturen in Lagerkellern.

Alkoholgehalt:

4,8% Vol.

Bittereinheiten:

27 IBU

Brauerei:

Měšťanský pivovar Havlíčkův Brod a.s.
Dobrovského 2027
580 01 Havlíčkův Brod
www.hbrebel.cz

Gude – Pilsener

Nikolaus Schönberger, genannt Hirschwirt, eröffnete 1780 in Mossautal eine Brauereigaststätte. Seitdem wurde hier von Hand über viele Generationen Bier gebraut, das in der Region vertrieben wird. Die Region, das ist der Odenwald als Zentrum und erstreckt sich bis Darmstadt, Heidelberg und Aschaffenburg. Die Brauerei betont, dass sie das Wasser für das Bier aus einer eigenen Quelle bezeiht und dass dieses Wasser besonders weich sei. Mit 1° deutscher Härte ist es für das Brauen heller Biere hervorragend geeignet. Aus Mossautal kommen mittlerweile 19 Biere. Eines davon ist das Gude, das jetzt vor mir steht und sich an die jüngere Generation richten soll. Auch wenn ich inzwischen nicht mehr zu dieser Zielgruppe gehöre, will ich das Bier jetzt verkosten.

Hell goldfarben strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten. Ein Bier wie gemalt.

Neben dem Duft nach Karamell steigt mir eine leichte Würzigkeit in die Nase.

Der Antrunk ist mäßig süß und mir gefällt die feinperlige und milde Kohlensäure. Auf der Zunge entwickelt sich ein gut auf die Süße abgestimmtes angenehmes Bitter. Das Mundgefühl ist weich. Auch im Abgang bleibt das Bitter im Vordergrund und es klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Brauerei:

Privat-Brauerei Schmucker GmbH
Hauptstraße 89
64756 Mossautal
www.schmucker-bier.de

Het Nest – Poker Face

Das Poker Face ist ein weiteres Bier aus der Serie mit den Bildern der Spielkarten aus der flämischen Brauerei Het Nest. Diesmal handelt es sich um ein Witbier. Für dieses Bier verspricht die Brauerei eine besondere Vollmundigkeit, für das sowohl das Weizenmalz als auch besonders edle Hopfensorten aus den USA verantwortlich sein sollen. Na, dann will ich mal.

Weizengelb und mit einer kräftigen Hefetrübung läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine leicht überdurchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik gibt es schon mal nichts auszusetzen.

Aromen nach Zitrusfrüchten, Banane, Vanille, Biskuitteig und frisch gemahlenem Getreide steigen mir in die Nase.

Der Antrunk ist erfrischend, wofür auch die reichlich enthaltene Kohlensäure verantwortlich ist. Auf der Zunge entwickelt sich ein Geschmack, der fast an einen Zitronenbiskuit erinnert. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider und sorgen für ein volles und rundes Mundgefühl. Der Abgang ist mild mit einer leichten Fruchtigkeit. Außerdem kann ich in der Kehle erstmals ein freundliches Bitter feststellen, diskret, aber mit langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe, Zucker, Kräuter

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Bittereinheiten:

20 IBU

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Brouwerij Het Nest
Beyntel 17
2360 Oud-Turnhout
Belgien
www.brouwerijhetnest.be

Liefmans – Goudenband 2019

Die Brauerei Liefmans wurde im Jahr 1679 durch Jacobus Liefmans gegründet, als er sich als Bierbrauer in Oudenaarde niederließ. Die historischen Gebäude am Fluss Schelde sind mehr als 300 Jahre alt und beherbergen heute unter anderem ein Brauereimuseum. Seit 2008 gehört die Brauerei zu Duvel Moortgat.

Das Goudenband ist ein Verschnitt aus Bieren unterschiedlichen Alters. Reifes Bier, das für 12 Monate im Keller lagert, wird dabei durch Zugabe von jungem Bier zu einer erneuten Gärung angeregt. Es heißt, dass dieses Bier kann lange aufbewahrt werden kann und seinen Geschmack im Laufe der Jahre wie ein guter Wein verbessert. Diese Aussage übernehme ich hier aber lediglich; ausprobiert habe ich es nicht. Stattdessen öffne ich jetzt die Flasche und schenke mir das Bier ein.

Dunkel rubinrot präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich große sahnige Schaumkrone ist haselnussbraun und bleibt lange erhalten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich schon einmal ein Sauerbier mit einer so tollen Optik vor mir gehabt habe.

Aromen nach dunklen Früchten, Bitterschokolade, Rhabarber und Sirup steigen mir in die Nase.

Der Antrunk überrascht mich mit einer leichten malzigen Süße, einer feinperligen Kohlensäure sowie fruchtigen Aromen, die an Trockenpfläumen erinnern. Auf der Zunge entwickelt sich noch eine fruchtige Säure, die nicht zu kräftig und mit der Süße des Malzes gepaart ist und so an einen alten Balsamico erinnert. Das Mundgefühl ist voll und rund. Erst im Abgang kommt zur Säure noch ein leichtes Bitter, das durchschnittlich lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Herkules), Hefe

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Bittereinheiten:

8 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

5° – 8° Celsius

Brauerei:

Liefmans Brouwerij
Aalststraat 200
9700 Oudenaarde
Belgien
www.liefmans.com

Engel – Keller Pils

Wieder einmal steht ein Bier aus der fränkischen Biermanufaktur Engel vor mir. Diesmal handelt es sich um das Keller Pils, also ein naturtrübes Pils.

Golden und mit leichter Hefetrübung steht das Bier vor mir. Die Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber einige Zeit erhalten.

In der Nase stelle ich zunächst die Hefe fest, dazu der Duft des Malzes nach Karamell. Der Hopfen stellt sich mit Düften nach Zitrusfrüchten sowie einigen blumigen Noten vor.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie reichlich Kohlensäure aus. Schnell gesellt sich auf der Zunge ein nicht allzu starkes Bitter dazu, so wie ich es von einem Bier aus Franken auch erwartet habe. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird das Bier trockener und obwohl das Bitter auch in der Kehle nur leicht bitter ist, klingt der Geschmack lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Spalter Perle, Spalter Magnum, Spalter Select), Hefe

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11,9 %

Bittereinheiten:

33 IBU

Brauerei:

Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
www.engelbier.de