Malheur 12°

Die Brauerei De Landtsheer im flandrischen Buggenhout hat dieses Bier mit dem etwas merkwürdig anmutenden Namen erzeugt. Weshalb das Bier Malheur heißt entzieht mich meiner Kenntnis, aber der Namensteil 12° weist auf den Alkoholgehalt von 11,5 Volumenprozent dieses Quadrupels hin. Und trotz seines wenig vertrauenerweckenden Namens hat das Bier im Jahr 2014 bei den World Beer Awards die Goldmedaille errungen. Eigentlich muss ich also keine Befürchtungen haben und kann mich auf ein richtig gutes Bier freuen.

Dunkelbraun, praktisch so gut wie schwarz, präsentiert sich das Bier im Glas. Gegen das Licht gehalten schimmert noch ein leichtes Rubinrot durch. Die feinporige Schaumkrone ist hellbraun und fällt leider schnell in sich zusammen.

Das Aroma ist likörartig süß und der Alkohol macht sich deutlich in der Nase bemerkbar. Ansonsten ist das Aroma aber wirklich komplex. Düfte nach frisch gebackenem Brot steigen mir in die Nase, dazu die Fruchtigkeit sehr reifer Äüfel und roter Beeren.

Wie erwartet ist der Antrunk süß wobei die feinperlige Kohlensäure von Anfang an für ein angenehmes Mundgefühl sorgt. Der Alkohol wärmt und die fruchtigen Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider, so kräftig, dass das Bier fast an einen starken Obstwein erinnert. Der Abgang ist mild und wenig bitter, aber die Fruchtigkeit klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfe, Hefe, Zucker, Gewürze

Alkoholgehalt:

11,5 % Vol.

Stammwürze:

22° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

5° – 8° Celsius

Brauerei:

De Landtsheer
Mandelkeenstraat 179
9255 Buggenhout
Belgien
www.malheur.be

Hallerndorfer WinterWeizen

Aus der Brauerei Rittmayer in Hallerndorf stammt das WinterWeizen, das jetzt vor mir steht. Von dort habe ich bereits einige Biere verkostet, die mir durch die Bank recht gut gefallen haben. Ich habe versucht, auf der Website der Brauerei noch einige Informationen zum WinterWeizen zu sammeln. Ich habe keine Ahnung weshalb, aber dort wird das Bier nicht erwähnt. Das finde ich schon merkwürdig. Na gut, dann lassen wir es jetzt bei der Verkostung.

Bernsteinfarben und kräftig hefetrüb zeigt sich das Bier im Glas. Die elfenbeinfarbene Schaumkrone ist feinporig und bleibt lange erhalten.

Düfte nach Biskuitteig, Banane, frisch gemalenem Getreide, Hefe und Nelken steigen mir in die Nase.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine zurückhaltende Süße aus, die mich zusammen mit der sehr feinperligen Kohlensäure vom ersten Moment an begeistern kann. Auf der Zunge stehen die Geschmäcker nach Getreide und Hofe im Vordergrund, die von deutlichen würzigen Noten begleitet werden. Das Mundgefühl ist voll. Im Abgang kommt die Würzigkeit in den Vordergrund, dazu kommt ein minimales Bitter, das trotzdem sehr lange nachklingt.

Das Hallerndorfer WinterWeizen ist ein ungewöhnliches Winterbier, das aber sehr lecker ist.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Rittmayer Hallerndorf GmbH & Co. KG
An der Mark 1
91352 Hallerndorf
www.rittmayer.de

 

Zatte Rita – blond

Nachdem ich vor einiger Zeit bereits das Zatte Rita bruin verkostet hatte steht Rita nun in Blond vor mir und ich will mich ohne lange Vorrede direkt an die Verkostung machen.

Golden und mit einem Rotstich präsentiert sich das Bier aus dem flandrischen Herzele. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt recht lange erhalten.

Das Bier duftet nach Karamell, dazu nach getrockneten Birnen. Einige würzige Noten runden das Aroma ab.

Der Antrunk ist leicht süß und mir fällt die sehr feinperlige Kohlensäure auf. Auf der Zunge verstärkt sich die Süße noch etwas und ein passendes Bitter kommt dazu sowie eine zurückhaltende Säure. Das Mundgefühl ist voll. Der Abgang ist mild mit kurzem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Zucker

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Van den Bossche
Sint-Lievensplein 16
9550 Herzele
Belgien
www.paterlieven.be

Für

Kusttheater
Kerkstraat 27
8370 Blankenberge
Niederlande
www.kusttheater.be

Huppendorfer Weihnachtsfestbier

Im Landkreis Bamberg liegt Hupendorf und von dort stammt das Huppendorfer Weihnachtsfestbier, das jetzt vor mir steht.

Über die Tradition, Weihnachtsbiere einzubrauen, habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben und ich erspare mir hier die Wiederholung. Aber eine Besonderheit der Brauerei will ich dann schon mal hinweisen: Die Brauerei kauft ihr Malz bereits, bevor die Gerste, ais der das Malz hergestellt wird, ausgesät wird. Auf diese Weise haben die Bausern ein gesichertea Einkommen. Nach der Ernte wird die Gerste in den beiden Mälzereien in Bamberg gemälzt. Aber kommen wir jetzt zum Weihnachtsfestbier.

Intensiv Goldfarben und mit leichtem Goldton präsentiert sich das Bier im Glas, zusammen mit einer durchschnittlich großen sahnigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzbetont nach frischer Brotkruste, gepaart mit würzigen und leicht nussigen Noten.

Der Antrunk ist recht süß, dabei aber durch das angenehme Hopfenaroma frischt. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes angenehmes Bitter zur Süße und einige Kräuter- und Grasnoten runden den Geschmack ab. Das Mundgefühl ist voll und schwer. Im Abgang schiebt sich das Bitter in den Mittelpunkt und klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol

Stammwürze:

14 ° Plato

Brauerei:

Brauerei und Gastwirtschaft Johannes Grasser
Huppendorf 25
96167 Königsfeld
www.huppendorfer-bier.de

 

Green King – Rocking Rudolph

Was wäre Weihnachten ohne Rudolph, das Rentier mit der roten Nase? Das hat sich auch die Green King im englischen Suffolk gedacht und kreiert bereits seit mehreren Jahren zu Weihnachten ein Christmas Ale mit Namen Rocking Rudolph. Mit lediglich 4,2 Volumenprozent Alkohol gehört es zu den leichteren Bieren seiner Art. Auffällig ist die nicht eingefärbte Flasche, was mich besonders bei einem Bier mit einer zweiten Gärung in der Flasche verwundert. Schließlich sind das Biere, die sich noch weiterentwickeln und die daher besonders vor Licht geschützt werden sollten. Na ja, dann will ich die Flasche mal öffnen und den Inhalt verkosten.

Leuchtend rot wie Rudolphs Nase in diversen Weihnachtsschnulzen präsentiert sich das Bier im Glas. Die kleine elfenbeinfarbene Schaumkrone fällt schnell in sich zusammen.

Rote Johannisbeeren sind das erste Aroma, das mir in die Nase steigt. Dazu kommt die gesamte Bandbreite an Karamellaromen, abgerundet durch einen Hauch gerösteter Haselnüsse. Obwohl das Bier nur 4,2 Volumenprozent Alkohol enthält, kommt dessen Geruch ebenfalls deutlich zum Tragen.

Süß und nach Rosinen schmeckend – das ist der erste Eindruck, den das Bier auf der Zunge hinterlässt. Dazu kommt eine feinperlige und trotzdem kräftige Kohlensäure. Auf der Zunge kommen die Bitterstoffe in den Vordergrund und verbinden sich mit den fruchtigen Aromen. Das Mundgefühl ist weich, aber schlank. Im Abgang wird das Bier etwas trockener und das Bitter kommt mit einem sehr langen Nachklang zum Tragen.

Sicherlich hat dieses Bier seine Liebhaber, aber ich gehörte nicht wirklich dazu.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pale Ale, Crystal Malz), Hopfen (Challenger, Target, Pilgrim, First Gold, Bramling Cross, Tettnanger), Hefe

Alkoholgehalt:

4,2 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

Greene King plc Westgate Brewery
Westgate Street Abbot House
IP33 1QT Bury St. Edmunds
Großbritannien
www.greenekingbrewery.co.uk

Insel-Brauerei – Baltic Gose

Nun steht nach langer Zeit mal wieder eine Gose vor mir. Dieser uralte niedersächsische Bierstil war lange Zeit fast ausgestorben, nur an seinem Ursprungsort Goslar und in Leipzig wurde die Gose noch gebraut. In den letzten Jahren hat sie aber in der Craft Beer-Szene ihre Liebhaber gefunden und so wird sie auch von immer mehr Brauereien wieder gebraut. Ich finde das gut.

Die Insel-Brauerei in Rambin auf Rügen geht mit der Baltic Gose aber noch ein gutes Stück weiter als die anderen Brauereien. Dort wird die Gose mit Champagnerhefe gebraut, es wird ausschließlich Naturhopfen verwendet und es kommt nur Meersalz in das Bier. Dass das Bier anschließend noch einer Flaschenreifung unterzogen wird, versteht sich bei Markus Berberich von selbst. Ich kann also mir Fug und Recht davon ausgehen, dass ich hier ein besonderes Bier vor mir stehen habe.

Hell bernsteinfarben und selbstverständlich leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine mittelporige Schaumkrone, die sehr schnell in sich zusammenfällt.

Schön fruchtig-herb nimmt meine Nase das Bier wahr. Aromen nach Apfel und Quitte steigen mir in die Nase, auch einige süße Noten, die von einer Ananas stammen könnten. Die stiltypische Säure unterstützt eher und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Der antrunk überrascht mich. Statt der erwarteten Säure stelle ich eher eine fruchtige Süße fest, die durch eine sehr reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure begleitet wird. Auch als sich das Bier auf der Zunge erwärmt, bleibt die Süße im Vordergrund und die Fruchtigkeit nimmt noch zu und der Geschmack des Salzes sowie des Korianders runden den Geschmack ab. Die Säure kommt eher dezent daher. So weit erinnert die Baltic Gose fast an einen Winzersekt. Allerdings ist das Mundgefühl weicher und runder als bei einem Sekt, so dass ich diese Gose jederzeit vorziehen würde. Im Abgang nehmen die Würzigkeit des Korianders und der Geschmack des Salzes noch etwas zu und der fruchtig-mildes Geschmak klingt noch einige Zeit in der Kehle nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Weizenmalz, Meersalz, Gewürz, Traubenzucker (vollständig vergoren)

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei
Hauptstraße 2c
18573 Rambin/Rügen
www.insel-brauerei.de

Neue Leitsätze für Brot und Kleingebäck

Heute erreichte mich eine Pressemitteilung des TÜV Süd. Auch wenn sie nichts mir Bier zu tun hat, halte ich sie für wichtig, denn sie befasst sich mit der Deklaration von Brot und Kleingebäck und damit mit dem Verbraucherschutz. Ich veröffentliche das Dokument hier unverändert und ungekürzt:

Die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission hat in diesem Jahr neue Leitsätze für Brot und Kleingebäck herausgegeben. Für den Verbraucher bedeuten sie mehr Klarheit über Definition und Zutaten von Brot. TÜV SÜD erklärt die neue Transparenz an Beispielen.

Die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission hat die mehr als 25 Jahre alten „Leitsätze für Brot und Kleingebäck“ überarbeitet. Neu ist die Beschreibung wichtiger Qualitätseigenschaften unterschiedlicher Brote. Auch ist festgelegt, welche Zutaten und Herstellungsverfahren in Brot zulässig sind und wie man mit bestimmten Brotnamen werben darf. „Die Leitsätze des Lebensmittelbuches sind kein Gesetz. Sie beschreiben, was Verbraucher erwarten dürfen. Experten nennen dies die ‚allgemeine Verkehrsauffassung'“, erklärt TÜV SÜD-Experte Dr. Andreas Daxenberger. Für Hersteller, Handel und Brot-Marketing geben sie Orientierung, ihre Einhaltung kontrolliert die Lebensmittelüberwachung.

„Traditionelle Herstellung“ ist geschützt

Mit „traditioneller Herstellung“ darf jetzt nur noch geworben werden, wenn dem Teig keine Zusatzstoffe oder Enzyme zugesetzt wurden. Ausnahmen gibt es aber: Eine Zutat, die maßgeblich den Produkt-charakter einer Backware prägt – wie z.B. eine Natronlauge bei Laugengebäck – darf auch weiterhin Bestandteil sein. Eine traditionelle Rezeptur oder Herstellung bedeutet nun auch, dass die Herstellung nicht durch Tiefkühlung oder Fertigbacken andernorts unterbrochen wurde. Das Brot darf nicht ausschließlich durch Maschinen geformt werden. Gebacken werden muss ununterbrochen im Ofen.

Original Holzofenbrot, Holzofenbrot, Steinofenbrot

Diese Brotsorten werden wie in früheren Jahrhunderten frei in den Ofen geschoben. Sie werden direkt in mit naturbelassenem Holz befeuerten Öfen gebacken. Angaben wie „traditionell“, „klassisch“, „echt“, „althergebrachte Weise“ und „wie früher“ sind dem Wort „Original“ gleichgestellt. Der Backvorgang muss in einem abgeschlossen werden und ohne Nachheizen erfolgen. Die Backräume sollten aus Stein oder steinartigem Material sein. Wichtig ist: Das Holz muss sich bei der originalen Herstellung im Backraum befinden. Wenn es verbrannt und die Asche entfernt ist, wird der Teig eingeschoben. Wichtig ist: Eine separate Brennkammer, in der auch Holz-Pellets verwendet werden, ist nur beim Holzofenbrot erlaubt. Ein Steinofenbrot hingegen wird nur auf Backgutträgern gebacken, die aus Natur- oder Kunststein, Schamott oder sonstige geeignete steinartigen Materialien bestehen. Bildet ein Hersteller einen Holzofen auf der Verpackung ab, so muss das Brot auch den Kriterien des Holzofenbrotes entsprechen.

Glutenfreies Brot

Mit „Brot“ ist in den Leitsätzen immer ein Brot auf Getreidebasis oder Getreideerzeugnissen gemeint. Bei glutenfreiem Brot gibt es Ausnahmen, da die herkömmlichen Getreidesorten Gluten enthalten. Deshalb sind hier die nicht-glutenhaltigen Getreide (z.B. Mais, Reis, Hirse) oder so genannte „Pseudogetreide“ (z.B. Buchweizen, Amarant, Quinoa) erlaubt. Für glutenfreies Brot dürfen auch Esskastanienmehl, glutenfreie Weizen- oder Tapiokastärke eingesetzt werden.

Mehr Verwendung von Altbrot möglich

Altes Brot durfte zu geringen Anteilen früher schon beim Backen von neuem Brot verwertet werden. Die neuen Leitsätze besagen, dass bis zu 20 Prozent altes Brot in Form von Semmelbröseln mit verbacken werden darf. Dadurch soll ermöglicht werden, dass Brot, das nicht mehr tagesfrisch ist, aber in seinen Inhaltsstoffen nicht wertgemindert ist, noch eine Verwendung als Lebensmittel bzw. Zutat findet. Dies gilt aber nur für Brot, das vorher nicht in der Selbstbedienungstheke angeboten wurde.

Moderne Backwaren

Tortilla, Baguette, Ciabatta und Bagel sind neu in die Leitsätze aufgenommen worden. Damit sind diese ein bisschen internationaler geworden.

Viele weitere Informationen über das Kulturgut Brot und das Bäckereihandwerk finden Verbraucher beim Deutschen Brotinstitut unter https://www.brotinstitut.de/.

De Dolle Brouwers – Boskeun

Boskeun ist ein Wort aus dem saftigen westflämischen Dialekt. Es bedeutet Waldkaninchen. Den Dolle Brouwers zufolge ist der Name auch der Spitzname von Dr. Jo Herteleer, der ihn nach einer Schlägerei mit seinem Bruder Kris Herteleer erhalten haben soll. Die Verletzung an seiner Oberlippe erinnerte ein wenig an eine Hasenscharte, und so bekam er den Namen. Der Zusatz „Bos“ folgte später… ebenso wie das Bier.

Das Bier wird nur einmal im Jahr gebraut und muss eigentlich zwei Monate vor Ostern vorbestellt werden. Anschließend können Sie das Bier etwa zwei Wochen vor Ostern in der Brauerei abholen. Nur relativ wenige Flaschen Boskeun gelangen in den Handel und die Gastronomie. Aber ich habe es geschafft, auch kurz vor Weihnachten noch eine Flasche zu ergattern, die ich jetzt verkosten werde.

Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier. Die Schaumkrone ist eher grobporig, bleibt aber trotzdem lange erhalten.

Das Bier duftet nach Biskuitteig und Waldhonig. Dazu kommen einige florale Noten und ich meine, aus dem Hintergrund sogar etwas Mandelduft wahrnehmen zu können.

Die Hefe ist zusammen mit der Süße der erste Eindruck, den das Bier bei der Berührung der Zunge übermittelt. Dazu kommt die feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge überrascht mich eine Fruchtigkeit, die an getrocknete Birnen erinnert. Die Süße bleibt erhalten und eine leichte Säure sowie einige würzige Noten gesellen sich dazu. Das Mundgefühl ist weich und schwer. Im Abgang gesellt sich ein leichtes Bitter zur Fruchtigkeit und es klingt durchschnittlich lange nach.

Zutaten:

Wasser, Malz, biologisch angebauter Rohrzucker aus Mauritius, Hopfen (Golding), Hefe

Alkoholgehalt:

9 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur

10° – 12° Celsius

Brauerei:

De Dolle Brouwers
Roeselarestraat 12B
8600 Esen (Diksmuide)
Belgien
www.oerbier.be

Hopfige Winter- und Weihnachtsgrüße aus der ältesten Klosterbrauerei der Welt

Zu Plätzchen, Lebkuchen und Glühwein gesellt sich an kühleren Tagen und in der Adventszeit in immer mehr deutschen Haushalten noch eine weitere Spezialität: ein Bier, das Ente, Gans und Co. besonders gut in Szene setzt und heimelig-adventliche Abende optimal begleitet: beispielsweise der „Winter-Traum“ aus dem Hause Weltenburger, der ältesten Klosterbrauerei der Welt vor den Toren Regensburgs mit fast 1.000 Jahren Geschichte.

Saisonbiere, die Tradition und Trend zusammenbringen

„Wir bekommen sehr viel Lob für den Geschmack und die hohe Qualität“, sagt Brauerei-Geschäftsführerin Susanne Horn. „Saisonbiere, die Tradition und Trend zusammenbringen, seien zunehmend gefragt. Der „Weltenburger Winter-Traum“, den es in der Nische bereits seit zwei Jahrzehnten gibt, avanciert dabei, sehr zur Freude der Brauereichefin, mittlerweile im Handel in ganz Deutschland zum Renner für winterlich-weihnachtliche Genuss-Momente. In diesem Jahr finden Bierliebhaber die Spezialität nach der Premiere 2020 zum zweiten Mal in einer komplett neuen Aufmachung im Handel. Weltenburger hat die Produktionsmenge des „Winter-Märzenbieres“ in den vergangenen fünf Jahren jährlich steigern können.

Ursprünglichkeit sichtbar machen

Aufbauend auf den Werten und fest verwurzelt in den Überzeugungen, die die Bierspezialitäten seit vielen Jahrzehnten national und international erfolgreich machen, präsentieren sich alle Weltenburger Biere seit Mitte letzten Jahres in einer neuen Optik. „Die Klosterbrauerei Weltenburg führt ihre große Tradition damit in die Zukunft und macht Urkraft und Ursprünglichkeit noch stärker sichtbar und erlebbar“, sagt die Brauereichefin. Das überarbeitete und gold-glänzende Design zeigt die Klosterlandschaft als mystisch-kraftvollen Ursprungsort des Bieres.

Karamell-Note und Spezialmalze

Der Inhalt ist genauso geblieben, wie es Genießer schätzen: große Brautradition und vollmundiges Genusspotenzial, das man schmeckt. Liebhaber erfreuen sich besonders an der außergewöhnlichen Karamell-Note, die den „Winter-Traum“ im Geschmack auszeichnet. Diese entsteht in dem handwerklichen Brauverfahren unter anderem durch eine Mischung aus hellen und dunklen Spezialmalzen.

Weltenburger Barock Dunkel: Vollmundig-malzaromatisches Erlebnis mit fast 1.000 Jahren Tradition

Mit fast 1.000 Jahren Geschichte gilt das Weltenburger „Barock Dunkel“ als ältestes Dunkel der Welt. Kenner beschreiben es als vollmundig, malzaromatisch, feinherb mit leichter Süße, feincremig, und intensiv, kräftig und packend in Geschmack und Duft. „Was vor Jahrhunderten schmeckte, findet auch heute noch begeisterte Fans in aller Welt – gerade in der kalten Jahreszeit“, sagt Thomas Neiswirth, Marketingleiter der Klosterbrauerei.

Bei internationalen Wettbewerben wurde das Dunkle aus der ältesten Klosterbrauerei der Welt vielfach ausgezeichnet. „Wer unser Barock Dunkel trinkt, taucht ein in die mystische Atmosphäre und das kraftspendende Naturerlebnis seines Ursprungs, der Weltenburger Enge im Herzen Bayerns“, sagt Tobias Funke, Biersommelier in der Klosterbrauerei.

drinktec 2022: die Vorbereitungen laufen nach Plan

Die drinktec, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, findet von 12. bis 16. September 2022 in München statt. Die kontinuierlich starke Flächennachfrage von Ausstellern aus dem In- und Ausland zeigt, dass die Messe als Impulsgeber für die Getränke- und Liquid Food Industrie hohe Akzeptanz genießt. „Mit einem Buchungsstand von 90 Prozent der Fläche können wir deutlich sehen, dass der Austausch und die persönliche Begegnung für unsere Aussteller weiterhin eine wichtige Rolle spielen“, erklären Petra Westphal, Exhibition Director, und Markus Kosak, Exhibition Manager der drinktec.

Für Aussteller und Besucher gilt: Bereits jetzt ist absehbar, dass die Nachfrage nach Ausstellungsfläche auf vergleichbar hohem Niveau wie zu vergangenen drinktec Messen liegt. Der Bedarf an aktueller technischer Information ist weiterhin groß. „Bei Investitionsentscheidungen ist ein kompletter Überblick über technologische Lösungen durch nichts zu ersetzen. Getränkehersteller weltweit benötigen Impulse und den Dialog mit den Ausstellern. Gerade in Zeiten der Pandemie zeigte es sich, wie wichtig es ist, dass alle Märkte gut, schnell und wirtschaftlich versorgt werden können. Dafür ist die richtige Technik unabdingbar“, betont Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, ideell-fachlicher Träger der drinktec.

Ganz besonders wichtig ist dem Messeteam auch, dass die bereits verfügbaren digitalen Tools für die Effizienz der Messeteilnahme für Aussteller und Besucher noch viel Spielraum bieten. Die Aussteller der drinktec können über Einträge im Lösungsverzeichnis ihre Kompetenz in den einzelnen Themenfeldern deutlich herausstellen. Das bringt schon im Vorfeld der Messe großen Nutzen, denn das Lösungsverzeichnis wird bereits ab Ende 2021 für die Recherche online zur Verfügung stehen. Zudem erhalten Besucher auf der Messe vor Ort mit Hilfe des Innovation Guide direkt die Angebote für den eigenen Anwendungsbereich auf ihrem Mobilgerät angezeigt – ein Service, der exklusiv Besuchern auf der Messe zur Verfügung steht.

Um ihre Produktionsstätten zukunftssicher aufzustellen, können sich die Besucher auf der Messe einen kompakten Überblick verschaffen zu Maschinen und prozesstechnischen Lösungen für die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken und flüssigen Nahrungsmitteln. Alle Player der Getränke- und Liquid Food Branche sind auf der drinktec und für das direkte Gespräch verfügbar.

Mit der Definition von Leitthemen zeigt die drinktec das Potenzial für Investitionsentscheidungen in den kommenden Jahren auf:

Die Leitthemen:

  • Nachhaltige Produktion & Verpackung,
  • Konsumentenwelt & Produktdesign,
  • Wasser & Wasserbehandlung sowie
  • Digitale Lösungen & Digitale Transformation

bieten für die Aussteller und Besucher eine gute Orientierung, um für den Anwendungsfall in der Getränke- und Liquid Food Produktion zielgerichtet nach den optimalen Lösungen und zukunftsorientierten Innovationen Ausschau zu halten. „Wir werden unserem Anspruch, Impulsgeber für die Branche zu sein, auch bei der drinktec 2022 in vollem Umfang gerecht. Auf der drinktec wird die Zukunft der Branche gestaltet“, betont Kosak. Durch Sonderflächen, die Zuordnung des eigenen Angebots zu diesen Schwerpunkten für die Aussteller und Expertenrunden in den Foren, setzt die Messe München diese Leitthemen auf der gesamten Veranstaltung um.