Das Schlanke Lager der Brauerei Wildwuchs ist ein Biobier. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau. Dabei werden nicht nur die Lieferanten bewusst ausgewählt und regelmäßig besucht, sondern die Brauerei benennt sie sogar. So viel Transparenz ist wirklich selten. Den Hopfen beziehen die Hamburger vom Biohof Friedrich aus Gräfenberg in der Fränkischen Schweiz, das Malz von der Rhön-Malz GmbH, das Wasser aus dem Elbtal. Außerdem versuchen sie, ihrem eigenen Hopfen anzupflanzen, sodass wir uns immer wieder mal auf Sud mit erntefrischen Hopfen freuen dürfen. Dass die zum Brauen benötigte Energie aus regenerativen Quellen stammt, versteht sich in diesem Zusammenhang wohl von selbst. Aber kommen wir zum Bier.
Hell golden und mit wenig Schaum präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone fällt auch sehr schnell in sich zusammen. An der Optik könnte die Brauerei wirklich noch etwas verbessern.
Das Bier duftet angenehm frisch nach Biskuitteig, abgerundet durch einige würzige Noten und fruchtige Nuancen.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine geringe Süße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich zur Süße eine passende Bittere. Der Körper ist schlank und sorgt für ein weiches Mundgefühl. In der Kehle kommt die Bittere nur wenig zum Vorschein und sie klingt auch nur kurz nach.
Das Schlanke von Wildwuchs ist ein Bier ohne Ecken und Kanten, das sich zwar gut trinken lässt, aber bei mir keine Begeisterung hervorrufen kann.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Cascade), Hefe
Alkoholgehalt:
4,7 % Vol.
Stammwürze:
11,7° Plato
Bittereinheiten:
25 IBU
Empfohlene Genusstemperatur:
6° Celsius
Brauerei:
Wildwuchs Brauwerk Hamburg KG
Jaffestraße 8
21109 Hamburg
www.wildwuchs-brauwerk.de





Die Stiegl Privatbrauerei ist eine traditionsreiche Brauerei in Salzburg, Österreich. Bereits seit 1492 werden dort Biere gebraut. Neben den Standardbieren bringt die Brauerei auch regelmäßig Sondersude auf den Markt. Eigentlich schade, dass die Brauerei ihre Biere nur an den Handel in Österreich ausliefert. Die Brauerei ist bis heute ein österreichisches Familienunternehmen. Die Stiegl-Brauerei ist eine von nur vier Brauereien in Österreich, die mit dem Slow Brewing-Siegel ausgezeichnet wurde. Obwohl die Salzburger Biere in Deutschland nur schwer erhältlich sind, steht jetzt das Bio-
Wieder einmal steht ein Bier, das die Wittichenauer Stadtbrauerei für die Bio Company in Berlin gebraut hat. In diesem Fall handelt es sich um das Pils. Die Gestaltung des Etiketts ist mit dem Etikett des Kellerbiers identisch, nur dass die Grundfarbe in diesem Fall Grün ist. Mal sehen, wie sich das Pils so macht.
In den 1970er Jahren begann die Supermarktketten, ihre Eigenmarken zu entwickeln und zu niedrigeren Preisen als die entsprechenden Markenartikel anzubieten. Seit einiger Zeit ist dieser Trend nun auch im Bio-Fachhandel angekommen. Hopp ist eine Marke der in Berlin ansässigen Bio Company, einer Bioladenkette. Welche Brauerei das Bier im Auftrag hergestellt hat, ist auf der Flasche nicht ersichtlich. Aber mir fällt positiv die Gestaltung des Etiketts auf. Im Gegensatz zu vielen Eigenmarken des Lebensmittelhandels ist in diesem Fall das Etikett nicht schmucklos, was vermutlich einen niedrigen Preis signalisieren soll, sondern mit dem bärtigen Hasen mit Monokel durchaus originell gestaltet. Auch der Name gefällt mir. Er passt zum Hasen und auch zum Hopfen, der im Bier enthalten ist. So, jetzt wird es aber langsam Zeit, dass ich die Flasche öffne und mit der Verkostung beginne.
Schade. Das Thanks & Giving ist auf der Website der Münsteraner Brauerei Finne nicht mehr gelistet. Dabei fand ich die Aktion, die auf dem Rückenetikett der Flasche stand, sehr charmant und unterstützenswert. Von jeder verkauften Flasche dieses Biers gingen 5 Cent an Bauern, die aufgrund des Klimawandels ihrer Existenzgrundlage beraubt wurden. Weshalb es diese Aktion nicht mehr gibt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Aber kommen wir zum Bier.